Erste rettet im Derby einen Punkt. Zweite und Dritte Mannschaft starten souverän mit klaren Siegen in die neue Saison

SV Waldkirch – FC Kollnau 8:8

Zum Saisonauftakt wartete mit dem Derby gegen den FC Kollnau gleich ein echtes Prestigeduell auf die erste des SVW. Für beide Teams ging es darum als Aufsteiger erste Punkte im vermutlich engen Abstiegskampf der Bezirksklasse zu sammeln um bei möglicherweise drei Absteigern nicht von Beginn an unter Zugzwang zu geraten.

Aufgrund des Ausfalls von Thomas Ziegler und der Doppelschwäche in der vergangenen Saison wechselte man etwas durch und so kamen neben dem Stammeinserdoppel Maxi Ruf/Serkan Kizilkaya, die Kombinationen Felix Ruf/Matthias Friedrich und Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera zustande. Wirklich Früchte tragen sollten diese Umstellungen zumindest im ersten Saisonspiel noch nicht. Zwar präsentieren sich Ruf M./Kizilkaya stark und siegten eindeutig, parallel dazu verloren Ruf F./Friedrich nach zwei konzentrierten Sätzen völlig den Faden und im Entscheidungssatz hielt man zwar mit, am Ende fehlten aber die Nerven und man gab die Partie trotz einigen Chancen ab. Noch gar nicht aufeinander eingestellt waren Himmelsbach/Misera, die in vier Sätzen deutlich das Nachsehen hatten.

In den Einzeln zeigten die Brüder Ruf im vorderen Paarkreuz eine starke Leistung. Maxi beherrschte seinen Gegner Fabian Meier eindeutig, zeigte variables Spiel und nutze seine Chancen eiskalt aus, sodass es für einen klaren Dreisatzerfolg reichen sollte. Zeitgleich durfte sich Felix Ruf mit dem ehemaligen Landesliga Spieler aus Endingen, Jonatan Stutzmann messen, der nach fast zweijähriger Spielpause und zwischenzeitlicher Verletzung nun für Kollnau aufschlägt. Von Beginn an entwickelte sich eine muntere und abwechslungsreiche Partie. Auf starke Bälle von Stutzmann, folgten auch immer wieder leichte Fehler und auch Felix konnte immer wieder Akzente setzen. So ging es in den Entscheidungssatz und hier gelang es Felix nach ausgeglichenem Start gegen Ende aufzudrehen und den Sieg über die Ziellinie bringen.

Mit der knappen 3:2 Führung im Rücken wollten Matthias Friedrich und Serkan Kizilkaya diese im mittleren Paarkreuz behaupten. Matthias erwischte gegen David Weismann zwar einen guten Start, nach der Satzführung des Waldkirchers war die Herrlichkeit aber vorbei und Weismann nutzte das Momentum und gewann drei Sätze in Folge zum Sieg. Ein ähnliches Bild bot sich am Nebentisch bei Serkan Kizilkaya, der gegen Florian Stutzmann noch deutlicher auf verlorenem Posten stand, dementsprechend war die 0:3 Niederlage die logische Folge.

Der postwendende Ausgleich gelang Uli Himmelsbach im hinteren Paarkreuz, der mit einem eindeutigen 3:0 Sieg über Materialspieler Joaquin Gonzalez Jurado zurückschlug und den SVW im Spiel hielt. Nicht seinen besten Tag erwischte Wolfgang Misera, der in der letzten Partie der ersten Einzelrunde nie zu seinem Spiel fand und eine 0:3 Niederlage einstecken musste.

Verlassen konnte man sich im zweiten Durchgang zu Beginn wieder auf das vordere Paarkreuz. Maxi Ruf zeigte gegen Jonatan Stutzmann wie schon in der ersten Partie eine hervorragende Leistung. Nach zwei klaren Sätzen, behielt er auch im dritten die Ruhe und machte in der Verlängerung bereits den Sack zu. Ebenfalls voll auf der Höhe war abermals Felix Ruf in seiner zweiten Partie gegen Fabian Meier. Knackpunkt war der erste Satz, wo Felix viele Satzbälle abwehren konnte und seinen eigenen dann gleich nutzte. Im Anschluss hatte er leichteres Spiel und machte wenig später auch den 3:0 Erfolg perfekt. Man hatte die Führung beim Stand von 6:5 also wieder. Matthias wollte sich dann in seinem zweiten Einzel gegen Florian Stutzmann rehabilitieren. Zwar gelang es ihm die Partie knapp zu halten, bei den Big Points präsentierte sich der Kollnauer aber abgezockter und der Abend endete nach vier Sätzen bitter für Matthias. Ganz wichtig war deshalb der Sieg von Serkan gegen David Weismann, der hart erkämpft war und in vier Sätzen nach starker Leistung von Serkan zustande kam.

Die 7:6 Führung bedeutete zwar, dass der Druck in der Crunchtime im hinteren Paarkreuz zunächst etwas mehr bei den Kollnauern lag, diese konnten aber damit umgehen, während bei Uli Himmelsbach und Wolfgang Misera der Wurm drin war. Uli fehlten gegen Reiß in jedem Satz am Ende 1,2 Punkte um das Momentum zu drehen und Wolfgang fand gegen Gonzalez Jurado und dessen Abwehrspiel nie eine Einstellung. So passierte das was man unbedingt vermeiden wollte und es ging mit einem Rückstand in das entscheidende Schlussdoppel.

Mit dieser Ausgangslage war der Druck für Maxi Ruf/Serkan Kizilkaya hoch, die beiden händelten das von Beginn aber perfekt, behielten die Ruhe und erspielten sich eine 2:0 Führung. Zwar bäumte sich Kollnau noch einmal auf, im vierten Satz setzten Maxi und Serkan den Comeback-Hoffnungen der Kollnauer Meier/Jurado aber ein Ende und machten das harterkämpfte und gerechte Unentscheiden nach einer starken mentalen und spielerischen Leistung perfekt.

Auf den Punkt kann man aufbauen und einige Spieler befinden sich schon in starker Form, die Teamkollegen können und wollen nachziehen und zwar bereits beim ersten Auswärtsspiel am kommenden Freitag, den 22.09 in Bleichheim, die ihrerseits ihr erstes Spiel gegen starke Köndringer klar verloren haben.

SV Waldkirch III – TTC Emmendingen III 8:1

Nachdem die dritte vergangene Saison in einem Fotofinish in der Kreisklasse A gegen Emmendingen II die Meisterschaft verpasste, ging es nun zum Saisonauftakt gegen deren dritte Garde. Etwas ärgerlich ist, dass die dritte aufgrund eines Fehlers am Bezirkstag eine Klasse tiefer als noch im vergangenen Jahr spielen und so Gegner auf ähnlichem Niveau rar gesät sein dürften.

Dieser Eindruck bestätigte sich zumindest beim Saisonauftakt gegen Emmendingen III. Zwar hatten Christine Ruf/Annette Winterhalter Startschwierigkeiten, ab Satz vier gelang es aber beiden sich zusammenzureißen und den Sieg am Ende noch relativ souverän im fünften nach Hause zu bringen. Weniger Mühe hatten Nicola Krumtünger/Barbara Schmitt, die nie Zweifel am Erfolg aufkommen ließen und bereits nach drei Sätzen die Glückwünsche zum Erfolg entgegennehmen durften.

Im vorderen Paarkreuz musste Christine Ruf zwischenzeitlich den Satzausgleich hinnehmen, im Anschluss gelang es ihr aber einen neuen Fokus zu setzen und die Partie in vier Sätzen nach Hause zu bringen. Parallel dazu kämpfte sich Nicola Krumtünger nach 0:2 Satzrückstand stark zurück, dass Comeback zu vergolden sollte ihr aber nicht mehr ganz gelingen und es folgte eine knappe Niederlage.

Davon ließ man sich aber nicht beirren. Annette Winterhalter sorgte im hinteren Paarkreuz mit einem nie gefährdeten Dreisatzerfolg wieder für klare Verhältnisse und auch Barbara Schmitt zog nach und es folgte ein weiterer deutlicher Sieg, der auch gleichzeitig die 5:1 Führung bedeutete. Im zweiten Durchgang war das Spiel von Christine Ruf ein Spiegelbild der ersten Partie. Wieder ging der erste Satz an den SVW und wieder musste Ruf umgehend den Ausgleich hinnehmen. Dann war aber der Knoten geplatzt und der Viersatzerfolg von der Waldkircher Nummer 1 wenige Minuten später nach einer Steigerung perfekt.

Nur noch zwei Punkte fehlten zum ersten Saisonsieg und dafür mussten Nicola Krumtünger und Annette Winterhalter in ihren Duellen hart kämpfen. Beide Damen gingen in den Entscheidungssatz, während Annette diesen klar für sich entscheiden konnte, spielte sich parallel bei Nicola ein echter Nervenkrimi ab. Beide hatten Matchbälle und beim Stand von 15:14 gelang es Nicola sich endlich belohnen und das Match für sich zu entscheiden.

Damit wurde die dritte mit dem souveränen 8:1 Heimerfolg ihrer Favoritenrolle gerecht, eine deutlich härtere Aufgabe wartet kommenden Freitag, wenn man ab 19:30 Uhr in Wyhl aufschlägt.

TTC Glottertal – SV Waldkirch II 0:8

Eine im Vorfeld als knifflig betrachtete Standortbestimmung wartete direkt zum Saisonstart in der Kreisklasse A am vergangenen Freitag mit dem Auswärtsspiel beim TTC Glottertal auf die zweite des SVW. Das Pendel bzw. die Favoritenrolle ging dann aber spätestens bei der Verkündung der Aufstellung in Richtung des SVW über, als bekannt wurde, dass Glottertal ohne Nummer 1 und 2 an die Platten trat.

Ausnutzen konnte man diesen Umstand dann, wenn auch mit Startschwierigkeiten, in den Doppeln. Christoph Winterhalter/Annette Winterhalter gelang nach 0:2 noch die Wende und so war der erste Punkt auf der Habenseite. Daran anknüpfen konnten Dirk Agelek/Sebastian Wisser, die bei ihrem Dreisatzerfolg sehr souverän agierten und für den perfekten Start sorgten.

Auf der Erfolgswelle surfte man dann auch weiterhin in der ersten Einzelrunde. Alle vier Akteure gaben sich keine Blöße und sogar von Satzverlusten blieben alle vier nach tollen Leistungen verschont, sodass beim Stand von 6:0 bereits schnell die Vorentscheidung gefallen war. Man hielt die Konzentration aber hoch und so waren es im vorderen Paarkreuz Christoph und Annette Winterhalter, die in umkämpften Partien in vier bzw. fünf Sätzen den deutlichen Sieg perfekt machen durften.

Ein toller Start also auch für die Zweite, die nun nach einer zweieinhalb wöchigen Pause am 02.10 beim ersten Heimspiel der Saison auf die stark einzuschätzende Mannschaft aus Kenzingen III treffen wird, die einen ersten harten Prüfststein darstellen sollte, wie man aber bereits am Freitag gesehen hat, hängt dies natürlich immer auch von der Aufstellung ab, mit der die Kenzinger in Waldkirch aufschlagen werden.

Rückblick 22/23 und gleichzeitig Ausblick auf die Saison 23/24 der ersten Mannschaft

Nachdem die erste Herrenmannschaft nach der perfekten Vorrunde in der vergangenen Saison eigentlich das Ziel hatte als Tabellenerster den direkten Aufstieg in die Bezirksklasse zu schaffen, geriet der Motor in der Rückrunde etwas ins Stocken und so musste man gegen die direkten Konkurrenten aus March und Denzlingen II im Rückspiel enttäuschende Niederlagen hinnehmen. Nachdem die Meisterschaft außer Reichweite geraten war, zeigte man in den verbleibenden Spielen dann aber eine gute Mentalität und sicherte sich in einem guten Schlussspurt immerhin noch Platz 2.

Mit dieser Platzierung hieß es nun in den letzten Monaten zittern, denn der sportliche Aufstieg war eigentlich verpasst, jedoch hatte man als bester Zweiter aller Kreisligen A immer noch Hoffnung, einen Nachrückerplatz belegen zu können. Am Bezirkstag in Ehrenkirchen ging die Hoffnung dann auch in Erfüllung und Dank des Rückzugs einer Mannschaft durfte man den freien Platz in der Bezirksklasse belegen.

Mit der neuen Herausforderung vor der Brust, ist man nun seit Wochen im Training und hochmotiviert auch eine Klasse höher für Überraschungen zu sorgen. Auf den ersten Blick wirkt die Bezirksklasse auch bis auf wenige Ausnahmen relativ ausgeglichen, wobei für uns als Aufsteiger sicher erst einmal der Blick nach unten gehen wird, da bei wahrscheinlich drei Absteigern die Sache auch nicht einfacher werden wird. Ebenfalls erschwerend kommt hinzu, dass mit Thomas Ziegler eine wichtige Stütze im hinteren Paarkreuz aufgrund einer Meniskusverletzung in der Vorrunde nicht zur Verfügung stehen wird. Diesen Verlust will man aber mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einem hohen Einsatz wieder wettmachen, dass dies gelingen kann bewies das Team bereits in der letzten Saison, als mit Matthias Friedrich ebenfalls ein wichtiger Spieler die gesamte Vorrunde aufgrund einer Verletzung verpasste. In der neuen Klasse werden auch insbesondere den Doppeln eine besondere Bedeutung zukommen, die in der letzten Saison nicht unbedingt eine Stärke der ersten Mannschaft war. Deshalb hat man diese Baustelle in den letzten Wochen noch einmal getestet und verändert.

Bereits der Saisonauftakt am 11.09 verspricht große Spannung, denn es wird direkt zum Derby gegen den Mitaufsteiger FC Kollnau kommen, der sich mit dem ehemaligen Landesligaspieler aus Endingen, Jonathan Stutzmann verstärkt hat. Dennoch ein Gegner den man schlagen kann und das eines dieser ausgeglichen Duelle sein wird, die in dieser Saison sehr oft auf die erste Mannschaft warten wird und von denen man so viele wie möglich gewinnen will, um im nächsten Jahr im April auf einem Nichtabstiegsplatz zu stehen. Deshalb setzt man wie schon in der vergangenen Saison auf die mannschaftliche Geschlossenheit und die gute Stimmung im Team, die schon den ein oder anderen besser eingeschätzen Gegner vor Probleme gestellt hat.

Der komplette Spielplan der Vorrunde und der ersten Mannschaft:

Rückblick 22/23 und gleichzeitig Ausblick auf die Saison 23/24 der zweiten Mannschaft

Die Saison 22/23 der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse A ähnelte sich zumindest vom Verlauf her sehr der ersten Mannschaft. In der Vorrunde trat man sehr dominant auf und wurde in allen sieben Vorrundenspielen der Favoritenstellung gerecht. Lediglich in zwei Spielen hatte man einen Gegner, der annähernd auf Augenhöhe war, jedoch wurden auch diese Partien siegreich bestritten und so gelang es die Vorrunde mit 0 Verlustpunkten perfekt abzuschließen.

Dieses Bild änderte sich dann in der Rückrunde, aufgrund veränderter Aufstellungen und Verhinderungen einzelner Spieler, war man lange nicht mehr so dominant wie in der Vorrunde und auch die Gegner verstärkten sich teilweise, wodurch es ein deutlich schwierigeres Unterfangen wurde. Im ersten Spiel verlor man dann auch gleich kampflos gegen Glottertal, da zu viele Spieler verhindert waren. Nachdem man im vierten Rückrundenspiel auch krachend gegen den direkten Verfolger aus Heuweiler verlor, war der in der Vorrunde erspielte Vorsprung fast aufgebraucht. Nachdem man gegen AV Freiburg St.Georgen wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt war, durfte man im vorletzten Spiel maximal noch einen Punkt abgeben. Dies passierte dann auch in Buchenbach, wo man sich mit 7:7 Unentschieden trennte.

Damit war klar das es am Ende mit Heuweiler auf das Spielverhältnis ankommen würde. In die Karten spielte der zweiten, dass der TTC Elzach im letzten Saisonspiel nicht antreten konnte und man so maximalen Druck auf Heuweiler ausübte, die zu diesem Zeitpunkt noch drei ausstehende Spiele hatte. Am Ende der Saison war man dann tatsächlich Punkt sowie Spielgleich, aber das Bälleverhältnis schlug zugunsten des SVW aus und damit wurde man in einem Fotofinish Meister in der Kreisklasse A.

Diesen Erfolg in der kommenden Saison zu wiederholen wird sicher nicht einfach werden, erscheint aufgrund der Konstellation aber nicht unmöglich, auch wenn man sicher nicht der absolute Favorit wie im vergangenen Jahr ist. Interessant für die zweite Mannschaft, die im übrigen nicht aufgestiegen ist, da man eine Klasse höher 6er Mannschaft spielt ist, dass lediglich zwei Gegner aus der vergangenen Saison in der selben Klasse sind und man so auf viele neue Gesichter treffen wird.

Los geht die Saison gleich mit den beiden absoluten Topspielen, zuerst am 15.09, wenn man beim TTC Glottertal aufschlägt, ehe es zwei Wochen später in heimischer Halle gegen den starken TTSV Kenzingen III geht. Diese beiden Gegner werden mit Sicherheit die größten Herausforderungen für den SVW, sodass man direkt echte Standortbestimmungen hat. Insgesamt dürfte eine Top 3 Platzierung am Ende der Saison aber dennoch machbar sein und sollte auch das Ziel der Mannschaft sein.

Der komplette Spielplan in der Vorrunde der zweiten:

Rückblick 22/23 und gleichzeitig Ausblick auf die Saison 23/24 der dritten Mannschaft

Ihre Premiere im Herrenbereich über eine komplette Saison feierten die Damen in der vergangenen Saison in der Kreisklasse A. Dennoch furchtlos und mit guten spielerischen Qualitäten zeigten alle schnell, dass sie auf diesem Niveau locker mithalten konnten und die meisten ihrer Konkurrenten gut unter Kontrolle hatten.

Der Saisonauftakt verlief perfekt. Ìn den ersten vier Partien gab man lediglich zwei Spiele ab, sodass man Ende Oktober eigentlich zum Topspiel gegen Emmendingen antreten wollte. Dann erfasste das Team allerdings zum ungünstigsten Zeitpunkt eine Krankheitswelle und man musste das Spiel kampflos abgeben. Dennoch zeigte man sich davon unbeeindruckt und gewann die nächsten beiden Spiele, ehe man zum Vorrundenabschluss beim Unentschieden gegen Forchheim einen weiteren Punktverlust hinnehmen musste, sodass man punktgleich mit Emmendingen II die Vorrunde abschloß.

Wer dachte das die Hinserie nur ein Ausreißer war, der wurde getäuscht. Auch in der Rückrunde präsentierten sich die Damen stark, nachdem man zwei weitere souveräne Siege eingefahren hatte, ging es zum Topspiel nach Emmendingen. Hier bewies man dann beim 7:7 Unentschieden, dass man auch mit dem Topteam der Liga absolut mithalten konnte und vertagte so die Meisterfrage. Vier weitere Siege aus den vier verbliebenen Spielen unter anderem gegen die starke Mannschaft von Forchheim IV, sollten am Ende aber knapp nicht reichen und aufgrund des schlechteren Spielverhältnis musste man sich punktgleich hinter Emmendingen mit Platz 2 zufrieden geben. Dies schmälerte die Premierensaison der Damen bei den Herren aber keinesfalls und so will man auch ab kommender Woche in der neuen Saison wieder voll angreifen.

Auch auf die Damen warten in der neuen Saison in der neu organisierten Kreisklasse B einige andere Gegner im Vergleich zur vergangenen Spielzeit. Zum Saisonauftakt am 12.09 kommt es aber erst einmal zu einem Wiedersehen mit den Emmendingern, allerdings in dieser Saison mit deren dritter Garde, wo keiner der letztjährigen Spieler vertreten ist und die etwas schwächer einzuschätzen sind. Mit Herbolzheim II, March III, Wyhl II und dem TV Freiburg St.Georgen IV warten immerhin vier Mannschaften auf die dritte, mit denen man noch keine Erfahrungen gemacht hat und neue Erkenntnisse sammeln darf.

Vergleicht man die TTR Punkte unseres Teams mit denen der anderen Mannschaften, sollte wieder eine vordere Platzierung gut möglich sein, vielleicht gelingt ja sogar eine Wiederholung des Platz 2 vom Vorjahr und auch noch mehr ist bei unseren Damen, die immer wieder für Überraschungen gut sind, nicht ausgeschlossen. Die spannendsten Duelle dürften in der Vorrunde am 12.10 in Herbolzheim und am 19.11 in Kenzingen steigen.

Der komplette Spielplan der Vorrunde für die dritte

Rückblick 22/23 und gleichzeitig Ausblick auf die Saison 23/24 der Jugend U15

Lange hatte man darauf hingearbeitet und groß war die Vorfreude der Jugend U 15, die im September 2022 nach ungefähr einem Jahr intensiver Trainingsphase endlich in ihre erste Saison im Jugendbereich starten durften.

Klar war, dass man gegen den ein oder anderen Gegner noch Lehrgeld bezahlen würde, gab es in dieser Liga doch einige Mannschaften die mit Personal aufwarteten, die sowohl deutlich älter waren, als auch schon länger dem weißen Plastikball hinterherjagten als unsere Jungs und Mädels. Dennoch waren alle ab Spieltag 1 voll motiviert an den Platten. Zwar stellten sich in der Vorrunde noch nicht die Gesamtergebnisse ein und es gelang nur ein Punktgewinn, die Entwicklung aller, insbesondere von Quentin Karig und Janno Schmidt, die auch schon zu diesem Zeitpunkt immer wieder für einzelne Highlights sorgten, zeigte aber in die richtige Richtung.

Und in der Rückrunde sollte man sich für den Fleiß dann auch belohnen. Bereits im ersten Rückrundenspiel folgte nach toller Leistung gegen Bahlingen der erste Sieg, der entsprechend gefeiert wurde. Auch gegen den TTC Endingen siegte man einige Wochen später, ehe man sich im vorletzten Saisonspiel gegen den Tabellenzweiten Forchheim ein starkes Unentschieden erspielte. So überholte man auch noch den TTC Endingen und schloss die Runde auf Rang 6 ab, wobei insbesondere die Rückrunde Hoffnung auf mehr macht.

Diesen Schwung gilt es jetzt in die kommende Saison für die Jugend U15 mitzunehmen. Schön wäre es, wenn es neben Quentin Karig und Janno Schmidt noch weiteren Spielern und Spielerinnen gelingen würde voll konkurrenzfähig zu sein, dafür wünscht sich die Jugendleitung+Trainer auch jetzt nach den Sommerferien wieder volle Motivation und Einsatz der Jungs und Mädels so wie er in den vergangenen Monaten auch gezeigt wurde. Sollte es einem der Nachwuchsleute gelingen zum oben genannten Duo einigermaßen aufzuschließen ist eine noch bessere Platzierung absolut im Bereich des Möglichen und sollte auch das Ziel für die neue Saison sein.

Diese beginnt für die Jugend U15 am 21.09 mit einem Heimspiel gegen Forchheim und hat auch eine Neuerung parat. So werden in der Siebenergruppe, wo man vèrtreten ist, nach der Vorrunde die ersten beiden aufsteigen, die letzten beiden absteigen und der dritte und vierte die Klasse halten und neue Gegner für die Rückrunde auf dem jeweiligen Niveau hinzukommen. So wird sichergestellt, dass das Leistungsgefälle nicht zu groß wird und alle Mannschaften zumindest in einer Halbrunde Chancen auf Siege haben.

Der Spielplan für die Jugend U15 in der Vorrunde:

Mannschaftsaufstellungen, Ligeneinteilungen und Termine nun im Click-tt einsehbar

Wer Interesse hat, der kann nun bereits für die im September beginnende Saison 23/24 die Gegner und Aufstellungen aller Mannschaften begutachten.

Des weiteren bitten alle Mannschaftsführer darum, dass sich jeder Spieler die Termine in der Vorrunde seiner Mannschaft genau anguckt und Bescheid gibt, wenn diese nicht passen sollten, denn in den ersten drei August Wochen (bis einschließlich 19.08) sind Verlegungen noch relativ problemlos möglich.

Herren 1 (Bezirksklasse) https://ttvbw.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTTDE.woa/wa/groupPage?championship=SK+Bez.+BG+23%2F24&group=446144

Herren 2 (Kreisklasse A) https://ttvbw.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTTDE.woa/wa/groupPage?championship=SK+Bez.+BG+23%2F24&group=445676

Herren/Damen 3 (Kreisklasse B) https://ttvbw.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTTDE.woa/wa/groupPage?championship=SK+Bez.+BG+23%2F24&group=453915

Jugend U 15 (Kreisliga A) https://ttvbw.click-tt.de/cgi-bin/WebObjects/nuLigaTTDE.woa/wa/teamPortrait?teamtable=3825607&pageState=vorrunde&championship=SK+Bez.+BG+23%2F24&group=446069

Gute Stimmung und viel Spaß sorgen für tolles 75 jähriges Jubiläum im Elztalstadion beim SV Waldkirch

Bei schönem Wetter konnte der Sportverein Waldkirch mit zweijähriger Verspätung am Sonntag den 16 Juli zwischen 14 und 18 Uhr endlich zum großen Stadionfest einladen. Unter dem Motto „Ein Tag für die ganze Familie“ waren sowohl Kinder, Jugendliche als auch die Eltern aufgerufen, einen tollen und abwechslungsreichen Nachmittag in guter Atmosphäre beim SV Waldkirch zu verbringen. Erfreulicherweise folgten viele Familien der Einladung und so herrschte nach einem noch ruhigeren Start, dann doch recht schnell ein reges Treiben im Elztalstadion.

Alle Abteilungen des SVW hatten sich gut vorbereitet und so wurde an allen Stationen ein buntes und abwechslungsreiches Programm geboten, wo für jeden etwas dabei war, sodass auch jeder auf seine Kosten kam. Bei uns in der Tischtennisabteilung hatte man die Idee eines Zielschießens und so wurde für den Tag neben einer Tischtennisplatte, die von uns in das Stadion gebracht wurde, auch der Roboter aufgebaut, der in kurzen Abständen die Bälle für die Teilnehmer servierte. Die Ziele beinhalteten mehrere Becher die an verschiedenen Bereichen auf der Platte positioniert waren und abgeschossen werden sollten. Nach Bewältigung der Aufgabe gab es dann für jeden noch einen Stempel, der wichtig war für die Auslosung verschiedener Preise am frühen Abend, denn um im Lostopf dabei zu sein, musste man an jeder Station teilgenommen haben.

Neben dieser Challenge, die allen viel Spaß und Freude bereitete, konnte man natürlich auch mit den Vereinsmitgliedern ins Gespräch kommen, Fragen zur Sportart, oder zum Verein stellen. Für jeden Interessierten gab es zudem dann auch noch einen Flyer, wo man sich gesondert noch einmal über den Sportverein und die Abteilung informieren konnte und wo gegebenenfalls bei Interesse auch schon erste Kontakte geknüpft wurden. Schön zu sehen war auch, dass sowohl die Kinder als auch die Eltern gleichermaßen Spaß hatten, was auch die Faszination von Tischtennis aufzeigte, da es eine der wenigen Sportarten ist, die mehrere Generationen zusammenführt und wirklich quasi in jedem Alter gut gespielt werden kann.

Ein Dank gilt zuletzt noch an die umtriebigen Helfer unserer Abteilung die sich an diesem Sonntag in die Dienste des Vereins bzw. der Abteilung gestellt haben und für eine reibungslose Organisation und einen geordneten Ablauf an unserem Stand gesorgt haben. Anhand der glücklichen Gesichter der Kinder hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Imagefilm des SV Waldkirch mit der Tischtennisabteilung nun online abrufbar. 75 jähriges (+2) SVW Jubiläum im Elztalstadion steht vor der Tür

Wer in der ersten März Woche im Training war und sich noch daran erinnern kann, dem wird aufgefallen sein, dass wir Besuch von Hannes Dezulian hatten, der im Auftrag vom SVW einen Imagefilm erstellen sollte und somit auch bei uns zum filmen vor Ort war. Nach aufwendiger Arbeit und dem Besuch von 11 Sportarten ist der Film von Hannes vor wenigen Wochen fertiggestellt worden und ist nun erstmals beim Festbankett zum 75-jährigen Jubiläum des SV Waldkirch am vergangenen Samstag abgespielt worden. Wer nicht vor Ort war kann auf YouTube den Film nachschauen und sich selbst ein Bild machen.

Link zum Film: https://youtube.com/watch?v=VGS7H7G7X9o&feature=share

Eine weitere wichtige Erinnerung betrifft das Stadionfest des SVW, dass am kommenden Sonntag den 16.07, bei hoffentlich gutem Wetter im Elztalstadion in Waldkirch stattfindet. Hier sind natürlich alle eingeladen, ab 14:00 Uhr einen schönen Nachmittag bei verschiedenen Aktivitäten im Waldkircher Stadion zu verbringen. Auch wir als Tischtennisabteilung werden mit einem Stand vertreten sein, wo wir unsere schöne Sportart präsentieren werden und auch eine Platte mit Roboter aufbauen, wo man dann bei einem Zielschießen sein Können beweisen kann. Kommt also alle vorbei und genießt bei tollen Events den Nachmittag.

Mit Understatement und Tiefstapelei zum nächsten Titel – Matthias Friedrich ist der diesjährige Vereinsmeister bei den Erwachsenen. Im Jugend U15 Wettbewerb sichert sich Quentin Karig souverän den ersten Platz.

Nach längerer Zwangspause in den vergangenen Jahren fanden am 06.Mai endlich wieder die Einzelvereinsmeisterschaften der Jugend U15 und der Erwachsenen in der Kastelberghalle in Waldkirch statt. Die Resonanz war insgesamt erfreulich und so trafen sich um 11 Uhr am Samstagvormittag zehn Jugendliche und dreizehn Erwachsene um in den beiden Wettbewerben den Vereinsmeister auszuspielen. Schön war dass neben einigen alten Bekannten auch viele Eltern der Kinder den Tag in der Halle verbrachten, um ihre Jungs und Mädels beim Spielen zu beobachten, anzufeuern und zu unterstützen.

Im Jugendwettbewerb, der von Jugendtrainerin Maria Läufer geleitet wurde, waren die Spieler und Spielerinnen bei ihren ersten Vereinsmeisterschaften voll motiviert und so entwickelten sich im Modus jeder gegen jeden von Beginn an spannende Spiele, in denen jeder sein bestes gab. Schon von Beginn an kristallisierten sich mit Quentin Karig und Janno Schmidt, die bereits im Vorfeld erwarteten Favoriten heraus. Beide Jungs gewannen sämtliche Spiele mehr als deutlich und bewiesen auch an diesem Wochenende, dass ihre Lernkurve stetig nach oben zeigt. So musste dann das direkte Duell über Rang 1 und 2 entscheiden. Hier zeigte Quentin einmal mehr sein Talent und sicherte sich mit einem souveränen 3:0 den Sieg. Am Ende schloss er den Tag mit einer Spielbilanz von 9:0 und 27:2 Sätzen ab. Damit setzte er sich klar und verdient durch und ist somit der Jugend U15 Vereinsmeister 2023. Herzlichen Glückwunsch!

Zufrieden darf aber auch Janno Schmidt sein, dessen Niederlage gegen Quentin die einzige im Turnier war. In den weiteren acht Spielen gab er lediglich noch einen Satz ab und durfte sich mit einer 8:1 Bilanz über Rang 2 freuen. Das Podium zu komplettieren gelang dann Samuel Andres, der mit einer Spielbilanz von 6:3 und Platz 3 einen tollen Erfolg feiern durfte. Seine Tagesform stimmte und er präsentierte sich auch nervenstark, denn gegen die Viertplatzierte Ida Rösberger sicherte er sich mit einem Sieg im Entscheidungssatz die Podestplatzierung. Aber auch alle weiteren Spieler und Spielerinnen zeigten ansprechende Leistungen und die Freude und Motivation blieb über den ganzen Turniertag hinweg erfreulich hoch. Auch unglückliche und knappe Niederlagen schüttelten die meisten problemlos ab und gaben bis zum Turnierende alles. Zur Belohnung gab es dann bei der Siegerehrung von Jugendleiter Maximilian Ruf und Maria Läufer für die ersten drei zusätzlich zu den Medaillen auch noch Pokale, während sich die weiteren sieben Spieler ihre Medaillen aber auch redlich verdient hatten und mit großer Freude entgegen nahmen.

So hatte sich neben all dem Spaß der Tag für die Jugendlichen auch gelohnt und man konnte mit einem Strahlen die Platten verlassen und sich nun bereits schon auf die neue Saison freuen, die im September beginnen wird. Bis dahin werden Maximilian Ruf und Maria Läufer weiterhin mit den Jungs und Mädels Gas geben, um gemeinsam weitere Verbesserungen zu erzielen. Das vergangene Wochenende sollte dabei allen auf jeden Fall Ansporn gegeben haben.

Bei den Erwachsenen war die Beteiligung mit 13 Herren erfreulicherweise sehr hoch. Leider waren die Damen in diesem Jahr nicht am Start, aber dennoch konnte man mit der Anzahl der Spieler zufrieden sein. Schön war auch, dass mit Thomas Jahn und dem ehemaligen SVW Landesligaspieler Michael Linde zwei Spieler dabei waren, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hatte. Des weiteren war mit dem ehemaligen Jugendtrainer des SVW und aktuellen Bezirksligaspieler des TV Pfaffenweiler, Ralf Oesterle, ein weiteres bekanntes Gesicht am Start. Allgemein war im Vorfeld des Turniers schon klar, dass es ein breites Favoritenfeld geben würde, wo mehrere Akteure sich Chancen auf den Titel ausrechnen konnten. Darunter neben Michael Linde und Ralf Oesterle natürlich insbesondere auch die Spieler der ersten Mannschaft mit u.a. Maximilian Ruf, Felix Ruf und Matthias Friedrich.

Man startete in den Tag mit der Gruppenphase. Hier wurde nach TTR Punkten eingeteilt und so entstand eine Sechser und eine Siebenergruppe, wovon jeweils die ersten vier in das Viertelfinale einziehen sollten. Man musste sich also auf einen langen Tag einstellen und auch mit den Kräften geschickt haushalten, wollte man auch noch im späteren Verlauf des Turniers eine gute Rolle spielen. In der Vorrunde setzten sich in der Gruppe B mit Maximilian Ruf, Michael Linde, Felix Ruf und Thomas Ziegler die Favoriten relativ souverän durch und konnten damit ihre Plätze für das Viertelfinale buchen.

Ein gegensetzliches Bild bot sich dann aber in Gruppe A. Mit Matthias Friedrich setzte sich der Gruppenfavorit mit 5:0 Siegen souverän durch, dahinter entbrannte dann aber ein Hauen und Stechen um die drei weiteren Viertelfinalplätze. Es folgte das Kuriosum, dass die Plätze 2-6 alle mit einer Bilanz von 2:3 die Vorrunde abschlossen und somit das Satzverhältnis und direkte Vergleiche bemüht werden mussten, um festzustellen wer Matthias Friedrich in das Viertelfinale folgen würde. Rang 2 mit dem besten Satzverhältnis aller übrigen Spieler sicherte sich dann der in den letzten Monaten starke Christoph Winterhalter, der seine gute Form auch an diesem Samstag unter Beweis stellte. Auf Platz 3 folgte mit Uli Himmelsbach ein weiterer Spieler der ersten Mannschaft, der sich ebenfalls einiges ausrechnete an diesem Wochenende. Eng wurde es für Ralf Oesterle, der mit den meisten TTR Punkten an den Start ging, in der Vorrunde aber noch nicht zu seinem Spiel fand und der dem vorzeitigen Ausscheiden mit Rang 4 gerade noch so entkommen konnte. Dagegen erwischte es dann mit Manuel Oesterle und Serkan Kizilkaya zwei Spieler der ersten Mannschaft. Während Manuel die Spielpraxis fehlte, war Serkan als Geheimfavorit gehandelt worden und das Ausscheiden bereits in der Vorrunde schon überraschend. In dieser starken Gruppe und der engen Konstellation muss aber gesagt werden, dass das Glück nicht auf Seiten der beiden war.

Es ging dann weiter mit den Viertelfinals. Insbesondere das Duell Maximilian Ruf gegen Ralf Oesterle war bereits ein echter Kracher und wäre im Vorfeld durchaus auch als mögliche Endspielkonstellation nicht unrealistisch gewesen. Nun trafen aber beide bereits im Viertelfinale aufeinander und Maximilian Ruf gelang es hier nicht, seine starke Vorrundenform zu bestätigen. Ralf hingegen steigerte sich und so ging es in den Entscheidungssatz. Hier rannte Maxi von Beginn an einem Rückstand hinterher, den er nicht mehr egalisieren konnte und so musste einer der großen Favoriten die Segel streichen, während Ralf in das Halbfinale einzog. Ebenfalls in den fünften Satz ging es in den Viertelfinals zwischen Matthias Friedrich vs. Thomas Ziegler und Michael Linde vs. Uli Himmelsbach. Am Ende bewiesen aber beide Favoriten Nervenstärke und so sicherten sich Matthias und Michael das Ticket für das Halbfinale. Insbesondere bei Matthias stand die Partie aber auf Messers Schneide, hatte Thomas im fünften Satz sogar einen Matchball, den Matthias aber abwehren konnte und wenig später seinen eigenen ersten kaltschnäuzig verwandelte. Das klarste Viertelfinale war das zwischen Felix Ruf und Christoph Winterhalter. Christoph konnte an seine starke Vorrunde nicht mehr ganz anknüpfen und war gegen das konstante und sichere Spiel von Felix weitestgehend chancenlos, der sich damit in drei Sätzen den letzten freien Platz für das Halbfinale schnappen konnte.

Nach kurzer Pause ging es dann mit den Halbfinals endgültig in die entscheidende Phase. Matthias Friedrich traf auf seinen früheren langjährigen Teamkollegen Michael Linde, während Felix Ruf gegen seinen ehemaligen Jugendtrainer Ralf Oesterle antreten durfte. Geheimnisse gab es also wenige, da sich alle Akteure schon einige Male gegenüberstanden und sowohl Stärken als auch Schwächen genaustens kannten. Ein offenes Duell lieferten sich dann auch Matthias Friedrich und Michael Linde. Beide zeigten offensives Tischtennis und waren bemüht den Gegenüber unter Druck zu halten und nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Nach einem hin und her gelang es Matthias Friedrich im entscheidenden fünften Satz die Big Points zu landen und damit auch den Sieg und das Finale klar zu machen. Überraschend deutlich war parallel dazu das Duell zwischen Felix Ruf und Ralf Oesterle. Felix hatte von Beginn an immer die richtigen Antworten und Ralf konnte sein gewohntes Spiel zu keinem Zeitpunkt aufziehen. Hinzu kam auch noch eine zu hohe Fehlerquote von Ralf und so hatte Felix überraschend wenig Mühe den 3:0 Sieg und damit den Finaleinzug perfekt zu machen.

Im Spiel um Platz 3 zwischen Michael Linde und Ralf Oesterle ging es dann auch darum, wer mehr Kraftreserven übrig hatte und sich nach einem langen Tag mit vielen Spielen auch noch einmal motivieren konnte. Schnell kristallisierte sich heraus, dass beide noch einmal alles gaben und auf dem Podest stehen wollten. Mehr im Köcher hatte aber Ralf, der Michael in vier Sätzen den Zahn ziehen konnte und sich somit die Podestplatzierung sicherte. Dann war also alles angerichtet für das große Finale. Würde Matthias ein weiteres Mal triumphieren, oder sollte es Felix gelingen seinen ersten Titel bei den Vereinsmeisterschaften der Erwachsenen zu gewinnen. Die Vorzeichen auf ein spannendes Finale standen gut, sprach die Erfahrung eher für Matthias, hatte Felix nach einem langen Turniertag die Frische auf seiner Seite. Die Partie begann ausgeglichen und beide schenkten sich nicht viel. Nachdem man sich die ersten beiden Sätze geteilt hatte, gewann Felix Ruf den umkämpften dritten Satz und war nah am Titel. In den folgenden Minuten verlor Felix aber immer mehr seine spielerische Linie und Matthias witterte noch einmal die Chance zu einer Wendung, die ihm mit präzisen Angriffen auch tatsächlich noch glücken sollte. Nach klarem vierten Satz gelang Matthias auch im Entscheidungssatz ein Blitzstart, dem Felix nichts mehr entgegenzusetzen hatte und so sicherte sich Matthias Friedrich nach einem echten Marathontag einen weiteren Vereinsmeistertitel. Herzlichen Glückwunsch!

Am Abend fand dann bei perfektem Wetter draußen im freien das obligatorische Grillen mit vielen Spielern, Spielerinnen, Eltern und Freunden des Vereins statt, außerdem natürlich auch noch die Siegerehrung der Erwachsenen. Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung, wo sehr viele Leute ihren Teil dazu beigetragen haben, dass es ein tolles Event wurde und man bis in den späten Abend beisammen saß. Danke deshalb auch noch einmal an alle, die z.B mit Kuchen oder Salaten den Verein unterstützt haben. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr.

Bilder der Veranstaltung

U15 mit einem Punkt aus zwei Spielen. Die zweite und dritte Mannschaft beenden mit kampflosen Siegen die Saison. Während die dritte Garde die Runde auf Rang 2 abschließt, kann es für die zweite Mannschaft noch zur Meisterschaft reichen.

SV Waldkirch (U15) – TTC Weisweil 3:7

Im vorletzten Heimspiel der Saison hatte die Jugend U15 am vergangenen Donnerstag das Team aus Weisweil zu Gast in der Kastelberghalle.

Der Start in die Partie verlief aus Sicht des SVW suboptimal. In den Doppeln hatte sowohl die Kombination Quentin Karig/Janno Schmidt, als auch Lara Contiu/Eske Lübsen in vielen ausgeglichenen Sätzen immer wieder das Nachsehen und so gingen beide Spiele an die Gäste, wodurch man vom Start weg unter Druck geriet. In den Einzeln lief es dann zu Beginn besser für den SVW. Das vordere Paarkreuz mit Quentin Karig und Janno Schmidt bestätigte ihre gute Form der letzten Wochen. Insbesondere Quentin verzeichnet gute Leistungssprünge und zeigte das im ersten Einzel mit einem umkämpften Fünfsatzerfolg, bei dem er in den entscheidenden Momenten Nervenstärke bewies. Nachziehen konnte parallel dazu dann auch Janno Schmidt, dessen Sieg in drei Sätzen nach guter Leistung sogar noch deutlicher ausfiel und der für den zwischenzeitlichen Ausgleich sorgte.

Im hinteren Paarkreuz konnte man dann das vorher gesehene Niveau nicht ganz halten. Ida Rösberger und Lara Contiu präsentierten sich motiviert, konnten ihren Gegnern jedoch nicht genug Paroli bieten und so gingen beide Begegnungen in drei Sätzen an Weisweil, sodass man beim Zwischenstand von 2:4 wieder eine Aufholjagd starten musste. Im zweiten Einzeldurchgang gelang es Quentin Karig trotz Satzrückstand, an sein erstes Spiel anzuknüpfen und mit drei konzentrierten Sätzen in Folge erspielte er sich einen weiteren starken Sieg. Den möglichen Ausgleich verpasste parallel dazu Janno Schmidt, der sich in einem ausgeglichenen Spiel, trotz ansprechender Leistung, knapp in vier Sätzen geschlagen geben musste. Dies sollte dann leider auch der Knackpunkt gewesen sein, denn wie schon in der ersten Einzelrunde war man auch in diesem Durchgang im hinteren Paarkreuz unterlegen. Somit stand nach 90 Minuten die 3:7 Heimniederlage fest, wobei insbesondere die beiden Jungs viel positives für die kommenden Aufgaben mitnehmen konnten.

TTC Forchheim II – SV Waldkirch (U15) 5:5

Die Chance es besser zu machen hatte die U15 dann bereits 24 Stunden später, als mit dem Tabellenzweiten TTC Forchheim jedoch eine noch höhere Hürde auf die drei Jungs des SVW wartete.

Auftrieb gab bereits der Start in die Partie, denn das Duo Quentin Karig/Janno Schmidt erwischte einen starken Tag und sorgte mit einem umkämpften Viersatzerfolg für einen gelungenen Auftakt. In den Einzeln kam der TTC Forchheim aber besser in Tritt. Lars-Filip Schubert feierte an diesem Tag seine Premiere im SVW Trikot und musste zu Beginn noch etwas Lehrgeld bezahlen. In den ersten beide Sätzen hatte er seine Chancen, die jedoch nicht genutzt wurden und so ging das Einzel wenig später an die Gastgeber. Auch Janno Schmidt konnte zunächst das Ruder nicht herumŕeißen und nach einer Niederlage in vier Sätzen ging Forchheim erstmals in Führung. Dann aber ging ein Ruck durch die Mannschaft und die beste Phase für den SVW begann.

Wieder einmal angeführt von Quentin Karig, der sich zwei Siege in Folge erspielen konnte, einer davon nervenstark im fünften Satz und auch Janno Schmidt, der seine vorherige Niederlage abschüttelte und im zweiten Einzel in vier Sätzen siegreich war, gelang es dem SVW die Führung zu erobern und diese auch auf 4:2 auszubauen. Forchheim ließ sich vom Lauf des SVW aber nicht beeindrucken und konterte mit drei Siegen am Stück, sodass man vor dem letzten Einzel um den Punktgewinn, der schon so nah erschien, bangen musste. Der Trumpf für den SVW an diesem Abend trug aber den Namen Quentin Karig. Mit einer 14:7 Bilanz sorgte er bereits über die gesamte Saison für viele positive Momente und auch in diesem entscheidenden Spiel konnte man sich auf ihn verlassen. Trotz Satzrückstand behielt er sein Angriffsspiel bei und wurde mit dem Viersatzerfolg und seinem dritten Einzelsieg an diesem Abend dementsprechend belohnt.

Mit dem 5:5 Unentschieden gegen den Tabellenzweiten geht der Trend für die Jugend U15 eindeutig weiter in die richtige Richtung und das Betreuerteam um Jugendleiter Maximilian Ruf kann sich in ihrem bisherigen Weg mit den jüngsten Spielern des Vereins bestätigt sehen. Vor dem letzten Spiel der Saison am 13.04 gegen den TTSV Kenzingen liegt die U15 weiter auf Rang 6, bei einem Sieg würde man auch noch den TTC Bahlingen, der auf Platz 5 rangiert und dessen Saison bereits beendet ist, überholen. Auch die reine Rückrundentabelle, in der man sogar auf Platz 4 steht, zeigt die positive Entwicklung, die man mit intensiven Training über den Sommer weiter vorantreiben will.

SV Waldkirch II – TTC Elzach III 8:0 (n.a.)

Aufgrund von Krankheitsfällen nicht antreten konnte der TTC Elzach III zum Gastspiel am vergangenen Samstag gegen die zweite des SVW. Somit blieb der Sieg kampflos in Waldkirch. Mit 23:5 Punkten beendet man also die Saison in der Kreisklasse A. Aktuell steht man auch noch auf Rang 1 in der Tabelle. Sollte die DJK Heuweiler ihre ausstehenden zwei Partien mit insgesamt maximal zwei Spielverlusten gewinnen, wäre man auf Rang 2. Alles andere würde für den Meistertitel reichen.

SV Waldkirch III – TTC Ihringen III 8:0 (n.a.)

Ebenfalls absagen musste die dritte des TTC Ihringen ihr Gastspiel beim SVW III am vergangenen Sonntag. Trotz toller Leistungen über die gesamte Saison wurde die dritte Mannschaft am Ende über das Spielverhältnis noch vom TTC Emmendingen II abgefangen und belegt mit 28:4 Punkten Rang 2 in der Kreisklasse A. Diese Platzierung ist aber auch aller Ehren wert, war es für die Damen doch die erste Saison komplett im Herrenbereich, wo man sich aber sehr schnell aklimatisieren konnte und tolle Leistungen abrief.