SV Waldkirch – AV Freiburg St.Georgen 9:1
Nachdem man in der vergangenen Woche zum Auftakt der Rückrunde gegen den TV Denzlingen II noch einen Dämpfer hinnehmen musste, wollte die erste Mannschaft am Freitagabend in heimischer Halle gegen den Tabellenletzten vom AV Freiburg St:Georgen wieder für klare Verhältnisse sorgen und den ersten Sieg in diesem Kalenderjahr einfahren.
Dieses Vorhaben ging man mit der gleichen Aufstellung wie gegen Denzlingen an und so wollten Maxi, Felix, Matthias und Serkan für Wiedergutmachung sorgen.
Die Gäste wiederum traten im Vergleich zur Vorrunde mit einem komplett ausgewechselten Quartett an und da das vordere Paarkreuz fehlte, war es von Anfang an ein ungleiches Duell.
In den Doppeln hatten zwar sowohl Maxi/Serkan, als auch Felix/Matthias leiche Schwierigkeiten und kamen nicht an ihr Leistunsoptimum heran, die Freiburger konnten daraus aber keinen wirklichen Nutzen ziehen und so reichte es an beiden Tischen für zwei Viersatzerfolge, wodurch man mit der 2:0 Führung direkt gut in die Partie startete.
Maxi und Felix wurden ihrer Favoritenrolle dann auch in den ersten Einzelbegegnungen zurecht.
Im Duell gegen Helgiu war Maxi nicht gefordert und musste daher auch nicht an seine Leistungsgrenze gehen. Ein sehr solider Auftritt ohne eine wirkliche Schwächephase reichte um den lockeren 3:0 Erfolg einzutüten und die Führung weiter auszubauen.
Ein gleiches Bild bekam man auch am Nebentisch zu sehen. Felix konnte den relativ agressiv spielenden Schnoor gut ausspielen und so dem Duell seinen Stempel aufdrücken.
In keinem Moment war er in Gefahr einen Satz abzugeben und so war der nächste 3:0 Sieg lediglich Formsache.
Mit der 4:0 Führung im Rücken gingen dann Matthias und Serkan die die Platten. Auch Matthias machte kurzen Prozess mit Ruhmann. Alle drei Sätze verliefen eindeutig in die Richtung von Matthias und der Klassenunterschied zu jeden Zeitpunkt ersichtlich, sodass schnell der nächste Punkt für uns auf die Anzeigetafel wanderte.
Ein etwas ausgeglicheneres Duell lieferte sich Serkan mit Treiber. Jeder Durchgang verlief auf Augenhöhe und keiner der beiden erspielte sich echte Vorteile. Da beide auch die Offensive suchten war es ein sehr schön anzusehendes Duell, dass Serkan mit einer guten Leistung am Ende verdient mit 3:1 für sich entscheiden konnte und mit dem sechsten Punkt das Spiel bereits vorzeitig entschieden war.
Im zweiten Einzeldurchgang wurden Maxis Rückenprobleme immer sichtbarer und das Duell mit Schnorr drohte insbesondere nach dem 0:1 Rückstand sehr gefährlich zu werden. Maxi konnte bei weitem nicht an sein Limit gehen und musste improvisieren. Er fightete sich durch den zweiten Satz und sicherte sich in der Verlängerung den wichtigen Ausgleich.
Mit forlaufender Spieldauer konnte er dann trotz den Einschränkungen die Kontrolle übernehmen und am Ende wurde er mit dem Erfolg in vier Sätzen seiner Favoritenrolle auch gerecht.
Ohne körperliche Schwierigkeiten und dementsprechend auch sehr eindeutig, gestaltete Felix auch sein zweites Einzel gegen Helgiu. Unsere Nummer 2 hatte auf alles was der Freiburger anbot, die passende Antwort und so verzweifelte dieser zunehmend. Felix ließ sich davon nicht beirren und zog sein Spiel weiter konsequent durch und war wieder mit 3:0 erfolgreich.
Beim Stand von 8:0 waren noch zwei EInzel zu absolvieren und somit noch einmal Matthias und Serkan gefordert. Matthias lieferte sich mit Treiber wie bereits in der Vorrunde ein hartumkämpftes Duell. Damals ging es in den Entscheidungssatz und auch an diesem Freitagabend kosteten die beiden die volle Distanz aus und bekämpften sich bis in den fünften Durchgang. Während Matthias damals noch das bessere Ende für sich hatte, war es dieses Mal der Freiburger, der sich für seine engagierte Leistung belohnte und am Ende Matthias knapp mit 3:2 in Schach hielt.
Den Schlusspunkt setzte parallel dazu dann Serkan, der gegen Ruhmann nichts anbrennen ließ und seine gute Form mit dem sehr deutlichen 3:0 Erfolg noch einmal unterstreichen konnte.
Mit diesem Pflichtsieg rangiert die erste mit 16:6 Punkten auf weiterhin auf Platz 2 in der Bezirksklasse. Bereits am morgigen Dienstag, den 27.01 ist man dann erneut gefordert, denn es wartet ab 20:15 Uhr mit dem Tabellenfünften TTC Blau-Weiss Freiburg ein schwerer Gegner wo man an sein Leistungsoptimum kommen muss, um zu punkten.
TTC Emmendingen – SV Waldkirch 6:4
Als letzte Mannschaft der SVW Erwachsenen durfte am Freitagabend endlich auch die zweite Mannschaft wieder in das Spielgeschehen eingreifen. Zum Auftakt der Rückrunde wartete mit dem Tabellenführer vom TTC Emmendingen aber eine schwere Aufgabe. Hoffnung schöpfte man allerdings daraus, dass man in der Vorrunde das einzige Team war, das dem Ligaprimus einen Punkt abknüpfen konnte und so ging man in der Besetzung Thomas, Christoph, Christine und Wolfgang hochmotiviert in die Partie mit dem Ziel abermals dem Favoriten ein Bein zu stellen.
Da die Doppel in der Vorrunde ein Schwachpunkt waren stellte man um so bildeteten Thomas/Christine und Christoph/Wolfgang die neuen Kombinationen.
Thomas/Christine bekamen es dann mit dem vorderen Paarkreuz Campana/Oberle zu tun und zeigten sich auf Augenhöhe. Man benötigte wenig Anlaufzeit und war direkt gut im Match. Leider konnte man sich keinen der ersten beiden Sätze, die jeweils mit zwei Punkten Unterschied entschieden wurden sichern und so war man schnell in Rückstand. Man hielt sich mit dem starken dritten Durchgang zwar im Spiel, aber nachdem auch der vierte Satz äußerst unglücklich wieder knapp an die Emmendinger ging war die Partie verloren.
Nervenstark präsentierten sich parallel dazu Christoph/Wolfgang die die ersten beiden Sätze in der Verlängerung gegen Raikowski/Kutzka für sich entscheiden konnten. Zwar gelang den Emmendingern noch einmal der Anschluss, aber im vierten Durchgang zeigte unser Duo wieder tolles Tischtennis und sicherte sich den verdienten 3:1 Sieg.
Mit einem ausgeglichenen Spielstand ging es dann in die Duelle im vorderen Paarkreuz und hier zeigte Christoph gegen Campana, der einer der stärksten Spieler der Liga ist, eine starke Leistung. Er agierte absolut auf Augenhöhe und konnte zunächst sogar in Führung gehen. Zwar konterte der Emmendinger mit zwei starken Sätzen, aber Christoph blieb konzentriert und zwang den Favoriten in den Entscheidungssatz. Hier hatte Christoph bei einer Führung sogar den Sieg auf dem Schläger, am Ende spielte ihm die Nervosität aber einen Streich und er verlor äußerst unglücklich mit 9:11.
Thomas war parallel dazu gegen Oberle gefragt und hier hatte er es nicht leicht. Zwar konnte er seinen Gegenüber in der Vorrunde noch mit 3:0 in Schach halten, aber an diesem Abend war Oberle noch stärker unterwegs und das bekam Thomas zu spüren. Er konnte zwar gut mithalten, aber immer wenn es darauf ankam hatte Oberle die bessere Antwort und sicherte sich die wichtigen Punkte. Dadurch fehlte Thomas das Momentum und der Emmendiger zog sein Spiel konsequent durch und sicherte sich am Ende den Dreisatzerfolg.
Somit lag man mit 1:3 in Rückstand und war auf Punkte vom hinteren Paarkreuz durch Christine und Wolfgang angewiesen. Wolfgang war mit Raikowski in ein dramatisches Match verwickelt wo Kleinigkeiten entschieden. Zweimal gelang es dem Emmendinger die Führung zu erspielen, doch Wolfgang fand immer wieder zu seinem Konzept zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im fünften Durchgang schenkten sich beide nichts und niemand konnte sich absetzen. Wolfgang blieb ruhig und war in der Verlängerung äußerst nervenstark wodurch er sich mit dem sehr wichtigen 3:2 Satzgewinn am Ende auch für seine sehr gute Leistung belohnen konnte.
Am anderen Tisch gelang es Christine ihrem Gegenüber Kutzka relativ schnell den Zahn zu ziehen. Dieser hatte gegen das konsequent sichere Spiel von Christine keine Antworten und stand über die gesamte Spieldauer auf verlorenem Posten. Christine zog dann auch ihren Matchplan durch und sicherte sich den deutlichen 3:0 Erfolg.
Beim Stand von 3:3 war wieder alles offen und zum zweiten Mal ging es für Thomas und Christoph an die Platten. Thomas bekam im Duell der beiden Einser zu spüren, warum Campana diese starke Bilanz hat. Der Emmendinger ließ Thomas zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen und egal was Thomas versuchte, es wurde direkt von Campana unterbunden. So hatte man hier keine Möglichkeiten auf eine Überraschung und Thomas musste nach dem 0:3 die stärke seines Gegners anerkennen.
Deutlich umkämpfter war die Partie am Nebentisch zwischen Christoph und Oberle. Den besseren Start und die Satzführung waren zwar auf Seiten des Emmendingers, aber Christoph war voll im Match und belohnte sich dann auch mit dem Ausgleich in der Verlängerung. Es blieb weiter sehr knapp, doch Christoph war in den entscheidenden Phasen voll da und nachdem er in Führung ging, krönte er seine starke Tagesleistung mit dem Gewinn des vierten Satzes, was gleichzeitig den 3:1 Sieg bedeutete.
Nun benötigte man noch einen Punkt um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Nachdem Christine in einem sehr engen ersten Satz gegen Raikowski in Führung ging, wuchsen die Hoffnungen weiter, doch Raikowski kämpfte sich zurück und erspielte den Ausgleich. Auch hier erkannte man keinen Leistungsunterschied und Christine war nah am Sieg, in den Sätzen drei und vier waren es aber beide Male Nuancen die den Unterschied machten und das leider zuungusnten des SVW. Mit 11:9 und 12:10 konnte sich Raikowski die folgenden Sätze sichern und damit den 3:1 Erfolg perfekt machen.
Dennoch hatte man durch Wolfgang Chancen auf den Punktgewinn. Leider gelang es diesem aber nicht an seine Leistung aus dem ersten Einzel anzuknüpfen und so war er gegen Kutzka bei der 0:3 Niederlage überraschend chancenlos.
Eine sehr bittere 4:6 Niederlage nach etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit, wo sich die zweite Mannschaft trotz guter Leistung leider nicht belohnen konnte. Dennoch lässt sich auf einzelne Spiele und Siege aufbauen und daraus muss weiter Motivation gezogen werden, denn dann sind die nächsten Siege nur eine Frage der Zeit. Die nächste Chance hat man bereits am kommenden Freitag, den 30.01, wenn man daheim auf den TTC Nimburg II trifft.
Aktuell rangiert man mit 6:10 Punkten auf dem siebten Platz, der Abstand nach vorne ist aber minimal.
Archiv des Monats: Januar 2026
Erste muss zum Rückrundenauftakt einen Dämpfer hinnehmen, Dritte erkämpft sich in einem Marathonmatch einen Zähler!
SV Waldkirch – TV Denzlingen II 3:7
Den Rückrundenauftakt durfte die erste Mannschaft in heimischer Halle gegen den Tabellenachten TV Denzlingen II eröffnen. Nachdem man die Vorrunde in der Bezirksklasse auf Rang 1 abschließen konnte wurden am Freitagabend die Karten wieder neu gemischt und man stellte sich auf eine schwere Aufgabe ein.
Bei den Gästen fehlte Müller, aber mit Schillinger war das vordere Paarkreuz dennoch deutlich verstärkt, während auf unserer Seite das Quartett Maximilian, Felix, Matthias und Serkan an die Platten traten.
In den Doppeln erwischten Maxi/Serkan gegen das starke Einserdoppel Schillinger/Höfert einen guten Auftakt und konnten den ersten Durchgang in der Verlängerung für sich entscheiden. Danach fand das Denzlinger Duo aber immer besser in die Partie und insbesondere Schillinger präsentierte sich stark. Zwar hatten Maxi und Serkan immer noch ihre Momente, doch die Gäste übernahmen mehr und mehr die Kontrolle und glichen aus.
Auch in weiterer Folge ließen Schillinger/Höfert nicht nach und drehten am Ende die Partie in vier Sätzen zu ihren Gunsten.
Am Nebentisch fanden auch Felix/Matthias gut in das Match und beherrschten den ersten Satz klar. Zwar ging es anschließend nicht so weiter und man musste den Ausgleich hinnehmen, doch ab dem dritten Satz gelang es wieder besser die Stärken an die Platte zu bringen und mit harmonischem Spiel gelang es Felix und Matthias wieder die Kontrolle zu übernehmen und die Partie letztendlich in vier Durchgängen siegreich zu beenden.
Mit dem Unentschieden ging es dann weiter im vorderen Paarkreuz. Maxi bekam es mit Höfert zu tun, während parallel dazu Felix auf die Nummer 1 der Denzlinger Schillinger traf.
Maxi hatte Startschwierigkeiten und musste den ersten Satz an Höfert abgeben. Ihm gelang es in der Pause sich neu einzustellen und stärker zurückzukommen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung sicherte er sich die folgenden beiden Durchgänge klar und ging so in Führung. Höfert erwies sich an diesem Abend aber zäh und zwang Maxi in den fünften Satz.
Hier hatte Maxi dann aber wieder die besseren Antworten und setzte sich am Ende verdient im Entscheidungssatz durch.
Felix gegen Schillinger entwickelte sich zum Duell auf Augenhöhe. Nachdem Felix den ersten Satz knapp für sich entscheiden konnte, hatte er bei einer klaren Führung im folgenden Durchgang Chancen den Vorsprung zu erhöhen. Schillinger gelang aber ein starker Schlussspurt und er konnte ausgleichen. Der Denzlinger wurde immer sicherer und erspielte sich nach dem dritten Satz dann auch die 2:1 Führung. Felix blieb aber dran und erkämpfte sich in einem sehr engen vierten Satz den Ausgleich. Im Entscheidungssatz hatte Felix dann bei mehreren Matchbällen einige Chancen auf den Sieg, doch Schillinger präsentierte sich kaltschnäuziger und machte in der Verlängerung den Sieg zu seinem Gunsten perfekt.
Es blieb also weiterhin spannend und mit den Zwischenstand von 2:2 ging es dann erstmals für das hintere Paarkreuz an die Platten. Matthias erwischte gegen Day einen ordentlichen Start und setzte sich im ersten Satz knapp durch. Das Duell blieb aber ausgeglichenen und auch im zweiten Satz konnte sich keiner der beiden Kontrahenten entscheidend absetzen.
Dieses Mal hatte Day den längeren Atem und setzte sich in der Verlängerung durch. Ähnliches Bild dann auch im dritten Durchgang wo wieder nur zwei Punkte den Ausschlag gaben und wieder Day das bessere Ende für sich hatte.Anschließend war bei Matthias die Luft etwas Raus und er konnte nicht mehr dagegenhalten und musste sich letztendlich mit 1:3 geschlagen geben.
Serkan hatte am anderen Tisch mit Russ eine schwere Aufgabe vor der Brust. Im ersten Satz wurde der Denzlinger seiner Favoritenrolle gerecht und ging mit 1:0 in Front. Serkan steigerte sich dann aber und zeigte im zweiten Durchgang sein Können. Mit einigen schönen Punkten zog er vorrübergehend das Match auf seine Seite und sicherte sich den verdienten Ausgleich. Das hohe Niveau zu halten gelang Serkan zwar, aber Russ fand ab dem dritten Satz wieder zur gewohnten Sicherheit, was die Aufgabe nicht leichter machte.
Beide Kontrahenten schenkten sich nichts, doch Serkan ließ einige Chancen aus und dies nutzte Russ eiskalt aus. Zweimal hatte der Denzlinger in der Verlängerung das bessere Ende für sich und so musste Serkan seinem Gegenüber nach vier Sätzen gratulieren.
Mit dem Spielstand von 2:4 stand das vordere Paarkreuz vor dem zweiten Durchgang schon unter hohem Druck und es mussten von Maximilian und Felix zwei Punkte her um das Match auszugleichen.
Maxi spielte im Duell der beiden Einser wie sein Kontrahent Schillinger ein Match auf sehr hohem Niveau. Maxi gelang es zwei Mal sich eine Führung zu erspielen, doch Schillinger zeigte sich davon unbeeindruckt und ihm gelang jedes Mal postwendend der Ausgleich, wobei Maxi im vierten Satz bereits Chancen hatte den Sack zuzumachen.
So wurde auch dieses hochklassige Duell im fünften Satz entschieden. Wie auch Felix zuvor hatte Maxi einige gute Chancen, konnte den letzten Schritt aber ebenfalls nicht gehen und unterlag auf dramatische Weise mit 10:12.
So stand man kurz vor der Niederlage und es war maximal noch ein Unentschieden möglich. Hier war man zunächst auf einen Sieg von Felix angewiesen, der sich mit Höfert messen musste. Nach zwei Sätzen stand es 1:1 und mit dritten Durchgang sah es lange gut für den Denzlinger aus, ehe Felix eine Aufholjagd startete und sich die wichtige 2:1 Führung noch in der Verlängerung sicher konnte. Auch im vierten Satz schenkten sich die beiden Spieler nichts, doch wieder war es Felix, der in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen traf und sich so mit 3:1 durchsetzen konnte.
Beim Stand von 3:5 benötigte man nun zwei Punkte im hinteren Paarkreuz. Matthias erwischte an diesem Freitagabend aber einfach nicht seinen besten Tag. Gegen Russ waren es wieder zu viele einfache Fehler die ihn um den Lohn brachte. Lediglich im zweiten Satz gelang es ihm Konstanz an den Tag zu legen, das war aber zu wenig und so musste er sich auch in seinem zweiten Einzel in vier Sätzen geschlagen geben.
Das gleiche Schicksal ereilte im letzten Spiel des Abends am anderen Tisch auch Serkan. Nachdem er im ersten Satz gegen Day noch klar dominieren konnte, riss anschließend der Faden und Serkan stand gegen die kompromisslosen Angriffe von Day auf verlorenem Posten und war ebenfalls mit 1:3 unterlegen.
Somit kassiert die erste Mannschaft gleich zum Auftakt der Rückrunde den ersten Dämpfer und ist damit auch die Tabellenführung fürs erste los. Die Ausganslage ist mit 14:6 Punkten immer noch gut, jedoch sollte man diesen Freitag gegen den Tabellenletzten vom AV Freiburg St.Georgen wieder doppelt punkten um die gute Ausgangslage zu behalten und weiter vorne dabei zu sein.
SV Waldkirch III – SSV Freiburg III 5:5
Einen Tag später, nämlich am Samstag, durfte auch die dritte Mannschaft wieder in das Spielgeschehen eingriffen. Zum Rückrundenauftakt empfing man in der Kreisliga B den Tabellenvorletzten SSV Freiburg III und wollte in heimischen Gefilden der Favoritenrolle gerecht werden. Ab 17:00 Uhr startete man dann in der Besetzung Sebastian, Hubert, Annette und Barbara in die Mission Heimsieg.
Im Einserdoppel waren zunächst Sebastian/Hubert gefordert und die beiden machten ihre Sache gut. Mit dem vorderen Paarkreuz Geis/Marchevskyi hatte man keine ganz einfache Aufgabe, doch man löste sie von Beginn an hochkonzentriert. Mit sehr solidem und konzentriertem Spiel gelang es den beiden sich eine 2:0 Führung zu erspielen ehe die Gegner im dritten Satz etwas aufkamen. Doch auch hier war man in der entscheidenden Phase zur Stelle und sicherte sich in der Verlängerung den deutlichen Dreisatzerfolg.
Deutlich ausgeglichener ging es an der anderen Platte zu tun. Hier bekamen es Annette/Barbara mit Moldovan/Kokhanivska zu tun. Es ging hin und her und beide Teams konnten einige Akzente setzen. Im ersten und dritten Satz hatte unser SVW Duo die besseren Argumente, doch die Freiburger konterten jedes Mal und ließen sich nicht abschütteln. So musste der fünfte Durchgang entscheiden und hier erwischten Annette/Barbara eine kurze Schwächephase von der man sich nicht mehr erholte und so musste man sich mit 2:3 geschlagen geben.
Im vorderen Paarkreuz gelang es Sebastian gegen Marchevskyi schnell mit 2:0 in Führung zu gehen. Auch im dritten Satz hatte er bereits Möglichkeiten das Duell vorzeitig für sich zu entscheiden, doch Marchevskyi gelang es sich noch einmal zu befreien und zu verkürzen. Im vierten Satz war Sebastian dann aber konsequent und brachte den 3:1 Sieg sicher über die Ziellinie.
Nicht so perfekt lief es parallel am anderen Tisch bei Hubert. Gegen Geis fand er zu keinem Zeitpunkt so richtig in die Partie und so war die 0:3 Niederlage folgerichtig.
Beim Stand von 2:2 waren dann Annette und Barbara an der Reihe. Annette legte gegen Moldovan große Spielfreude an den Tag. Sie zeigte in ihrem ersten Einzel ihre Qualitäten in der Offensive und es gelangen einige schöne Punkte. Ihr Gegner hatte nicht die Mittel auf diesem Niveau mitzuhalten und so war der Dreisatzerfolg schnell unter Dach und Fach.
Ein Duell auf Augenhöhe lieferte sich Barbara mit Kokhanivska. Fast jeder Satz war bis zur Crunchtime ausgeglichen und keine der beiden Spielerinnen konnte sich entscheiden absetzen. Zwar ging die Freiburgerin zweimal in Führung, doch Barbara zeigte gute Comeback Fähigkeiten und kämpfte sich beide Male wieder in das Spiel zurück. Es ging dann auch in den Entscheidungssatz aber hier war Kokhanivska zu stark und Barbara musste sich trotz ordentlicher Leistung knapp mit 2:3 geschlagen geben und so blieb es beim Gesamtzwischenstand von 3:3 weiter sehr knapp.
Auch in den zweiten Duellen im vorderen Paarkreuz schenkte man sich dann anschließend nichts. Es wurde an beiden Platten um jeden Punkt erbittert gekämpft und Kleinigkeiten sollten über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Sebastian wurde im ersten Satz gegen Geis noch kalt erwischt, stellte sich dann aber besser ein und glich in der Verlängerung des zweiten Durchgangs zum 1:1 aus. Es blieb weiterhin spannend und beim Stand von 2:2 ging es letztlich in den fünften Durchgang. Hier war der Freiburger dann der abgezocktere Akteur und sicherte sich seinen zweiten Einzelsieg an diesem Abend.
Hubert präsentierte sich bei seinem Auftritt gegen Marchevskyi deutlich stärker und er konnte zwischenzeitlich auch mit 2:1 in Führung gehen. Im vierten Satz war der Sieg bereits ganz nah, doch der letzte und entscheidende Punkt gelang einfach nicht und so ging es ein weiteres Mal in den Entscheidungssatz. Hier war bei Hubert dann die Luft raus und er konnte seinem Gegner nichts mehr entgegensetzen und musste sich ebenfalls mit 2:3 geschlagen geben.
Es war ein echtes Marathonduell. was sich beide Teams lieferten und die Spielzeit entsprechend lang. Das hintere Paarkreuz mit Annette und Barbara musste nun in den letzten beiden Einzel noch einmal alles geben um den 3:5 Rückstand zumindest noch in ein Unentschieden umzuwandeln.
Annette hatte Kokhanivska als Gegnerin und die beiden lieferten sich ein weiteres packendes Duell. Annette erwischte den besseren Start, doch die Freiburgerin konterte im zweiten Satz und erzwang den Ausgleich. Annette konnte dann aber ihr Niveau noch einmal anheben, zwar ließ sich Kokhanivska dennoch nicht abschütteln, aber Annette war nervenstärker und entschied das umkämpfte Match in vier Sätzen für den SVW und blieb damit an diesem Abend ungeschlagen in den Einzeln.
An der anderen Platte ging es in der entscheidenden Partie zwischen Barbara und Moldovan noch spannender zur Sache. Moldovan verlangte Barbara alles ab und so geriet die Waldkircherin zweimal in Rückstand von dem sie sich aber jedes Mal erholen konnte und nicht locker ließ. So ging es zum fünften Mal an diesem Abend in den Entscheidungssatz und die Spannung war auf beiden Seiten spürbar. Barbara zeigte großen Einsatz und zum Ende der Partie spitzte es sich immer weiter zu. Beim Stand von 10:10 sicherte sich Barbara die folgenden beiden Punkte und machte unter großem Jubel das 5:5 Unentschieden in einer echten Nervenschlacht perfekt.
Mit 13.7 Punkten rangiert man damit weiterhin auf Rang 3 in der Kreisliga B und hat immer noch eine gute Ausgangsposition. Nach einer kleinen Pause ist man dann am 06.02 zu Gast beim Tabellenfünften DJK Heuweiler.
Rückrundenstart beim SV Waldkirch – Erste und Dritte am kommenden Wochenende direkt gefordert, Zweite und Jugendmannschaft pausieren noch.
Nach der Weihnachtspause wird es nun im neuen Jahr 2026 für die ersten Mannschaften des SVW wieder ernst. Spätestens jetzt wird es Zeit die Weihnachtspfunde hinter sich zu lassen und den Fokus auf die Rückrunde zu legen.
In der kommenden Woche starten mit der ersten und dritten bereits zwei Teams, die direkt in den ersten Duellen vor richtungsweisenden Aufgaben stehen.
Den Start macht in der Bezirksklasse unsere erste, die am Freitagabend gegen den TV Denzlingen II gefordert ist. Nachdem man die Vorrunde in sensationeller Manier auf Rang 1 abschließen konnte, sind die Karten nun wieder neu gemischt und mit den Denzlingern wartet ein unangenehmer Auftaktgegner, was auf den ersten Blick nicht unbedingt zu vermuten ist.
Die Gäste rangieren mit fünf Punkten aktuell nur auf dem achten Tabellenplatz, sind in kompletter Aufstellung aber nicht zu unterschätzen. Auch in der Vorrunde bestritt man das erste Spiel gegeneinander und damals konnte sich der SVW mit 7:3 durchsetzen. Der damalige Vergleich wird am Freitag aber nur eine Randnotiz sein, denn die Aufstellungen beider Teams werden gänzlich anders ausfallen. Während auf unserer Seite mit Maximilian und Matthias zwei Stammspieler nicht zur Verfügung standen, traten die Denzlinger ohne ihren mit Abstand besten Mann Schillinger an die Platte.
Zudem wurde die Denzlinger Mannschaft für die Rückrunde weiter aufgewertet. Mit Müller ist nun ein weiterer hochkarätiger Spieler aus der Landesklasse Formation in die Bezirksklasse gemeldet und so ist insbesondere das vordere Paarkreuz der Denzlinger hervorragend besetzt.
Dadurch stellt man sich auf Waldkircher Seite auf ein ausgeglichenes Spiel ein, will aber an die Vorrunde anknpüfen und direkt mit einem weiteren Ausrufezeichen starten.
Los geht es in der Kastelbergschule ab 19:00 Uhr.
Nur einen Tag später darf dann am Samstagabend auch die dritte Mannschaft loslegen..
Auch hier ist man zunächst in heimischen Gefilden unterwegs und erwartet in der Kreisliga B ab 17:00 Uhr den SSV Freiburg III. Die Vorrunde verlief mit 12:6 Punkten und Rang 3 zufriedenstellend und so ist man zum Auftakt gegen den Tabellenvorletzten auch der klare Favorit. Das Hinspiel Ende November ist noch nicht lange her und auch hier konnte man beim 8:2 Auswärtserfolg ein Zeichen setzten, was die Gäste bestimmt noch im Hinterkopf haben und so ist auf jeden Fall schon einmal der psychologische Vorteil auf Seiten unserer dritten Mannschaft. Diesen zu nutzen wird dann auch die Aufgabe des Quartetts sein um die zwei Punkte in Waldkirch zu behalten und mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde zu starten.
Noch etwas mehr Zeit zur Vorbereitung auf die ersten Rückrundenspiele haben unsere zweite Mannschaft und auch die Jugend U19. Die Zweite beginnt in der Kreisliga A am 23.01 das Unterfangen Nichtabstieg mit einer schweren Aufgabe beim Tabellenführer TTC Emmendingen, während die Jugend U19 in der neu zusammengestellten Kreisliga C sogar erst am 31.01 mit einem Auswärtsspiel beim TTV Auggen II gefordert ist.
Ralf Schleer Bilian ist mit einer beeindruckenden 12:1 Bilanz der Doppelvereinsmeister 2026! Maximilian und Tobias komplettieren das Podest.
In guter alter Tradition startete die Tischtennisabteilung des SV Waldkirch am 03.01 mit dem beliebten Doppelturnier in das neue Jahr. An diesem Samstag nahmen insgesamt 14 Spieler und Spielerinnen die Möglichkeit wahr, die Weihnachtspfunde hinter sich zu lassen und sich für die bevorstehende Rückrunde in Form zu bringen. Auch dieses Jahr fanden sich mit Tobias Rodenstein, Ralf Oesterle, Uwe Klages und Matthias Meier und Ralf Schleer-Bilian wieder einige Spieler von auswärts ein, die das Teilnehmerfeld aufwerteten.
Wie gehabt wurden die Akteure nach Leistungsstärke in zwei unterschiedliche Lostöpfe verteilt und so wurde in insgesamt 14 Runden der neue Doppelvereinsmeister ermittelt. Nachdem Christoph die letzten beiden Austragungen für sich entscheiden konnte, waren die übrigen Teilnehmer motiviert dem Seriensieger dieses Mal ein Bein zu stellen.
Man startete pünktlich um 10:30 Uhr in das Turnier und es wurde schnell deutlich, dass sich insbesondere Ralf Schleer-Bilian an diesem Tag einiges vorgenommen hatte. Der Kreisliga A Spieler vom TTC Nimburg spielte wie entfesselt auf und konnte sich auf die unterschiedlichsten Partner und Gegner am besten einstellen. In den letzten Monaten war er eher dafür bekannt geworden, das er für seine Nimburger als Coach die richtigen Doppelkonstellationen an die Platte schickte, dass er aber auch selber so an der Platte brillieren konnte, überraschte die meisten.
Lediglich in der dritten Partie des Tages musste er eine knappe Niederlage einstecken, dies war aber nur ein kleiner Wermutstropfen, denn Ralf fand anschließend direkt wieder in die Erfolgsspur zurück und dominierte die weiteren Begegnungen nach Belieben. Am Ende des Tages stand eine 11:1 Bilanz bei einem Satzverhältnis von 23:5 und so war er einer der dominantesten Sieger der letzten Jahre und durfte sich völlig verdient feiern lassen.
Platz 2 ging an die Nummer 1 der ersten Mannschaft Maximilian Ruf, der einmal mehr zeigte, dass er extreme Flexibilität besitzt und mit fast jedem Partner gut zurecktkommt.
Dies bekam man schon in der laufenden Vorrunde zu sehen, als er bereits im Spielbetrieb in unsterschiedlichsten Konstellationen erfolgreich war und auch an diesem Samstag beherrschte er es nahezu perfekt, jeden seiner Mitspieler besser zu machen. So hatte er bis zur elften Runde sogar noch Chancen auf den Sieg, durch zwei Niederlage aus den letzten vier Spielen reichte es mit einer 9:3 Bilanz aber dennoch für einen starken zweiten Platz und so durfte auch er sehr zufrieden mit seiner Leistung sein.
Ebenfalls ein starkes Turnier zeigte Tobias Rodenstein. Bereits im vergangenen Jahr konnte er den Wettbewerb mit Platz 2 auf dem Podium beenden und auch an diesem Samstag zeigte er sich in toller Verfassung.
Die Münchner Luft scheint ihm gut zu tun, denn obwohl er laut eigener Aussage den Schläger immer nur für dieses Turnier in die Hand nimmt, präsentierte er sich in den letzten beiden Jahren auf den Punkt topfit. Vielleicht ist aber auch gerade das sein Erfolgsgeheimnis, wenn man immer ein Jahr Zeit hat, sich auf den Jahreshöhepunkt vorzubereiten, während die meisten anderen noch hauptsächlich Saisonspiele zu absolvieren haben. Auch seine im Vorfeld angedeuteten körperlichen Probleme waren wie weggeblasen und er ließ sich nichts anmerken und zeigte eine sehr konzentrierte Vorstellung. Der Start verlief mit zwei Siegen und zwei Niederlagen noch etwas holprig, aber dann drehte er auf und holte sieben Siege aus den folgenden acht Begegnungen, wodurch er das Turnier ebenfalls mit einer 9:3 Bilanz abschließen konnte. Lediglich ein Satz fehlte ihm auf Maxi, aber Rang drei konnte sich dennoch sehen lassen.
Ansonsten war es wieder ein sehr ausgeglichenes und abwechslungsreiches Turnier, wo der Spaß im Vordergrund stand, aber jeder auch seine Erfolgserlebnisse hatte und mindestens drei Siege sammelte. Hervorzuheben mit einer deutlichen positiven Spielbilanz war noch Wolfgang Misera, der mit 8 Siegen und 4 Niederlagen nur knapp am Podest vorbeischrammte.
Für Getränke, belegte Brötchen und Kuchen war ebenfalls gesorgt, hier noch einmal ein herzliches Dankeschön an Thomas, Christine und Deborah, für das Engagement.
Den Abend mit anschließender Siegerehrung ließ man dann wie immer bei Kosta im Griechen ausklingen und hatte sich bei guter Stimmung noch einiges zu erzählen.












