Die erste Mannschaft befindet sich weiterhin im Höhenflug und lässt aufgrund einer erneut starken Teamleistung auch gegen Blau-Weiss nichts anbrennen, Jugend U19 gewinnt kampflos.

SV Waldkirch (U19) – SPVVG. Alemania Müllheim 10:0 (nicht angetreten)

Die Gäste aus Müllheim sagten das Punktspiel in der Kreisliga B gegen unsere U19 kurzfristig ab, wodurch die beiden Zähler kampflos in Waldkirch blieben. Mit 2:6 Punkten überholte man vorrübergehend die beiden Mannschaften aus Müllheim und Ihringen und befindet sich aktuell auf Platz 5 in der Tabelle. Weiter geht es für die Jugend am Samstag den 08.11, mit einem Auswärtsspiel gegen TV Wolfenweiler-Schallstadt.

SV Waldkirch – TTC Blau-Weiss Freiburg II 8:2


Am Freitagabend stand für die erste Herrenmannschaft ein weiteres wichtiges Spiel in der Bezirksklasse an. Zu Gast hatte man ab 19:00 Uhr den TTC Blau-Weiss Freiburg II, der mit 5:3 Punkten ähnlich gut wie der SVW in die Saison gestartet war. Die Vorzeichen auf ein spannendes Spiel waren gegeben, dennoch wollte man mit der gleichen Aufstellung wie schon gegen Kollnau, bestehend aus Maxi, Felix, Andres und Matthias dafür sorgen, dass die Punkte letztendlich in Waldkirch blieben.
Blau-Weiss ist seit Jahren ein Team, dass aus einem großen Arsenal an Spielern schöpfen kann, entsprechend unvorhersehbar ist oft auch ihre Aufstellung, an diesem Abend hatten sie aber komplett ihre Stammspieler an Bord und so konnte es losgehen.

Die Doppel boten direkt schon einmal ordentlich Dramatik und an beiden Tischten ging es heiß her. Maxi/Andres gerieten gegen Dietze/Schaub zweimal in Rückstand, konnten beide Male aber ausgleichen. Insbesondere der vierte Durchgang war bereits auf Messers Schneide, denn dieser sicherte sich mit 11:9 die SVW Kombination. Im Entscheidungssatz ging es weiterhin knapp zur Sache, aber auch hier waren Maxi/Andres letztendlich die konsequenteren Spieler und sicherten am Ende den ersten Punkt für den SVW.
Einen sehr guten Start erwischten Felix/Matthias, die das hintere Paarkreuz mit Gier/Meier als Gegner hatten. Die ersten beiden Sätzen verliefen zwar ebenfalls auf Augenhöhe, am Ende setzte sich aber jedes Mal das SVW Duo, insbesondere durch starke Angriffe von Matthias durch und so konnte man sich einen 2:0 Vorsprung erspielen. Im dritten Durchgang fanden die Freiburger dann besser in die Partie und ihnen gelang es zu verkürzen. Im vierten Satz hatte man dann bereits Matchbälle, insbesondere Felix agierte dann aber zu nervös und so musste der fünfte Durchgang entscheiden. Hier hatte man wieder genug Chancen, es sollte aber nicht sein und die Freiburger präsentierten sich kaltschnäuziger und machten am Ende den knappen Erfolg perfekt.

Mit einem 1:1 Zwischenstand ging es dann in die Einzel, wo direkt wieder Maxi und Felix gegen starke Kontrahenten gefordert waren. Maxi bekam es mit der Nummer 2 Schaub zu tun, während am Nebentisch Felix gegen Dietze gefordert war, der in den ersten drei Partien einen starken Saisonstart hingelegt hatte.
Maxi spielte gegen Schaub stark auf. Der erste Satz fand noch auf Augenhöhe statt, doch auch diesen sicherte sich Maxi mit starken Bällen in der Crunchtime. Diese Führung gab ihm noch mehr Sicherheit und im weiteren Matchverlauf steigerte er seine Leistung weiter.
Schaub hatte dem hohen Niveau ab dem zweiten Durchgang nichts mehr entgegenzusetzen und Maxi spielte die Partie souverän nach Hause und machte den Dreisatzerfolg wenig später perfekt.
Ein deutlich ausgeglicheneres Spiel fand dann am Nebentisch statt, wo Felix gegen Ditze alle Hände voll zu tun hatte. Felix spielte nicht schlecht und hielt gut mit, doch Ditze setzte in der Offensive immer wieder Akzente und die umgesprungenen Vorhand Topspins bereiteten Felix immer wieder Schwierigkeiten. So geriet unsere Nummer 2 mit 0:2 Rückstand und musste wieder Comeback Qualitäten beweisen. Nachdem er bereits Matchbälle abwehrte, zeigte er großes Kämpferherz und konnte noch ausgleichen. Auch im Entscheidungssatz holte er einen Rückstand auf und entschied nach einer Aufholjagd ein dramatisches Match am Ende knapp für sich.

Mit dem 3:1 im Rücken ging es dann für Andres und Matthias an die Platten, die ihre starken Leistungen gegen Kollnau auch gegen Blau-Weiss bestätigen wollten.
Andres zeigte gegen Meier die ganze Palette seines variablen Spiels. Mit schönem Abwehrspiel zog er seinem Gegenüber bereits früh im Match mmer wieder den Zahn und auch die offensiven Attacken setzte Andres immer wieder in den richtigen Momenten ein. Meier probierte alles und hatte auch ab und an im Angriff Erfolg, aber Andres war an diesem Abend auf einem anderen Level und begeisterte seine Kollegen. Mit großer Ruhe brachte er den nie gefährdeten 3:0 Erfolg letztendlich über die Ziellinie und blieb weiter ungeschlagen.
Ungeschlagen war auch ein gutes Stichwort für Matthias, denn auch dieser wollte parallel dazu seine weiße Weste gegen Gier behalten. Er sah sich zu Beginn etwas mehr Gegenwehr ausgesetzt und es funktionierte noch nicht alles und so geriet Matthias zunächst in Rückstand. Der erfahrenste aus dem SVW Quartett zeigte sich davon aber unbeeindruckt und fand im weiteren Verlauf immer besser zu seinem Spiel. Gier hielt zunächst aber noch dagegen und so war der zweite Durchgang, den Matthias knapp mit 11:9 für sich entscheiden konnte, von enomer Bedeutung. Anschließend war auch bei ihm der unserer Nummer vier der Bann gebrochen und die Offensive lief wie am Schnürchen. Gier fand ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in die Partie zurück und Matthias dominierte nach Belieben.
Mit zwei blitzsauberen Sätzen fegte er am Ende mit 3:1 über seinen Kontrahenten hinweg und baute die Führung bereits auf 5:1 aus, wodurch man überraschend schnell vor dem Heimerfolg stand.

Trotz des großen Vorsprungs waren sich alle Spieler bewusst, dass es weiterhin höchste Konzentration benötigte um auch noch den letzten Zähler zu sammeln, denn die Gäste waren weiterhin gefährlich. Dies bekam dann auch Maxi im Duell der beiden Einser gegen Dietze zu spüren. Etwas unglücklich geriet Maxi in einem ausgeglichenen ersten Satz in Rückstand und auch im zweiten Durchgang hatte er Möglichkeiten, die er gegen einen gut aufgelegten Dietze aber nicht nutzen konnte. Besser verlief der dritte Satz, in dem Maxi sein Spiel endlich durchbringen konnte und Dietze erstmals die Antworten fehlten. Der Freiburger kam aber im vierten Durchgang wieder stark zurück und Maxi fehlten die letzten paar Prozentpunkte, die für einen Erfolg nötig gewesen wären und so musste er sich knapp mit 1:3 geschlagen geben.
Die Freiburger witterten nun noch einmal Morgenluft und wollten weiter verkürzen, doch Felix hatte in seinem zweiten Duell gegen Schaub etwas dagegen. Der Überraschungseffekt war im ersten Satz auf der Seite unserer Nummer 2 und Schaub fand noch überhaupt nicht in die Partie und so ging Felix schnell in Führung. Es wurde in weiterer Folge ausgeglichener, umso wichtiger war, dass Felix im zweiten Satz am Ende noch einmal stark aufkam und sich diesen mit 11:9 sichern konnte. Schaub war jetzt aber endgültig in der Partie angekommen und spielte lockerer auf, dies hatte zur Folge, dass Felix im dritten Satz keine Möglichkeiten mehr hatte und es wieder enger wurde. Neu eingestellt, präsentierte sich Felix im vierten Durchgang dann aber wieder fokussierter und zog sein Gameplan perfekt durch, sodass er wieder die Oberhand gewinnen konnte und letztendlich auch seine zweite Partie erfolgreich in vier Sätzen gestalten konnte und seine starke Einzelform auch an diesem Abend unterstrich.

Der Sieg war dadurch wie schon gegen Kollnau vor den letzten beiden Spielen von Andres und Matthias unter Dach und Fach, doch die beiden waren weiterhin motiviert für den perfekten Abschluss zu sorgen und ihre ungeschlagene Serie weiter auszubauen. Andres erwischte hier zunächst einen Fehlstart und musste einen Satzrückstand aufholen. Mit viel Geduld traf er dann aber die richtigen Entscheidungen und er konnte das Duell drehen und hatte nach drei Sätzen eine 2:1 Führung. Der vierte Durchgang war dann wieder einmal eine Machtdemonstation unserer Nummer 3, bei der er mit einem 11:4 seinen zweiten Einzelpunkt perfekt machte.
Noch deutlicher konnte Matthias das letzte Einzelspiel des Tages gegen Meier gestalten. Geschickt nahm Matthias die starke Rückhand des Freiburgers immer wieder mit guten Platzierungen aus dem Spiel und so kam er gleichzeitig gut in die Offensive, in der er mit starker Trefferquote immer wieder punkten konnte. Vereinzelte Highlights von Meier halfen nicht, denn Matthias war der konstantere Akteur an der Platte und setzte sich am Ende verdient mit 3:0 durch.

Mit dem deutlichen 8:2 Heimsieg bestätigte das Quartett damit erneut ihre starke Form und meldet weiterhin Ansprüche an die vorderen Plätze an. Durch den Erfolg steht man bei 6:2 Punkten was Platz 4 in der Bezirksklasse bedeutet. Dennoch wird es bei potentiell vier Absteigern auch in den nächsten Wochen weiterhin wichtig bleiben konstant zu punkten, denn die Liga präsentiert sich extrem ausgeglichen und es wird deutlich das jeder gegen jeden gewinnen kann. Die nächste Chance auf Zählbares hat man dann in knapp zwei Wochen, wenn man auswärts am 08.11 auf den aktuellen Tabellenzweiten aus Suggental trifft.

Jugend mit dem ersten Punkt aber dennoch chancenlos. Erste mit bislang bester Saisonleistung zum Derbysieg! Dritte unterliegt deutlich in Vörstetten.

SV Waldkirch (U19) – TTC Weisweil III (U19) 1:9

Zum dritten Saisonspiel empfing die Jugend U19 des SVW den TTC Weisweil am Donnerstagabend in der Kastelberghalle. Während die Weisweiler mit zwei Siegen sehr erfolgreich in die Saison gestartet war, stand unsere Mannschaft mit 0 Punkten am Tabellenende, dementsprechend klar waren auch die Rollen verteilt.

Das erste kleine positive Erlebnis gab es dann in den Doppeln zu sehen. Hier konnten Timo und Lars zwischenzeitlich verkürzen und den dritten Satz für sich entscheiden. Auch in den anderen Durchgängen waren sie immer nah dran und auf Augenhöhe. Es reichte aber nicht und so ging die Partie am Ende in vier Sätzen verloren. Keine Chance auf Zählbares hatten am anderen Tisch Bela/Philine die sich in drei Sätzen geschlagen geben mussten

In den ersten drei Einzeln war dann das Team aus Weisweil klar überlegen. Lars, Bela und Philine mussten die Stärke ihrer Kontrahenten anerkennen und ein Satzgewinn war für keinen der SVW Akteure möglich, sodass der Rückstand weiter anwuchs.
Für ein kleines Highlight sorgte dann Timo. Dessen Entwicklung ist in den letzten Monaten durchaus ein Lichtblick, denn neben seinen Verbesserungen zeigt er vor allem auch große Lernbereitschaft und Willen und so konnte er mit diesen Attributen erstmals in dieser Saison überraschen. Gegen die Nummer 4 aus Weisweil gelang es ihm in den ersten beiden Sätzen in der Verlängerung die Oberhand zu behalten und der dritte Satz verlief dann noch besser und mit dem 11:4 war der tolle Dreisatzerfolg und damit sein erster Sieg perfekt.

Das sollte aber dann das einzige Erfolgserlebnis an diesem Abend gewesen sein. Die Weisweiler ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen und die folgenden vier Partien gingen wieder ohne Satzverlust an die Gäste, wodurch die Heimniederlage für den SVW nach zwei Stunden mit 1:9 abermals deutlich ausfiel.
Mit 0:6 Punkten belegt man weiterhin den letzten Platz in der Kreisliga B. Eine weitere Chance hat man dann bereits am Donnerstag beim nächsten Heimspiel gegen das ebenfalls noch punktlose Team von Alemania Müllheim.

SV Waldkirch – FC Kollnau 8:2

Derbyzeit war am Freitagabend in Waldkirch angesagt, wo unsere erste Mannschaft in der Bezirksklasse auf den Lokalrivalen aus Kollnau traf. Die Kollnauer, die in den letzten Jahren in dieser Liga eine gute Rolle spielten, waren wie der SVW mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet und so war dieses Duell schon ein richtungsweisendes, wer von beiden Teams sich zunächst eher nach oben orientieren konnte und welche Mannschaft eher in den Rückspiegel.
Die erste des SVW trat zum ersten Mal in Topbesetzung an und so bildeten waren neben Maxi und Felix auch Andres und Matthias erstmals in dieser Saison dabei. Auch die Kollnauer hatten sich einiges vorgenommen und so spielten auch sie erstmals mit den nominell vier besten Spielern an und man durfte sich auf ein packendes Duell und tolle Spiele freuen.

In den Doppeln bekamen es Maxi/Andres zunächst mit den beiden Stutzmann Brüdern zu tun, während am Nebentisch Felix/Matthias auf die Angriff-Abwehr Komnbination von Meier/Jurado trafen.
Unser Einserdoppel mit Maxi und Andres konnte nach einem verloren ersten Satz zwar ausgleichen, fand aber über die gesamte Matchdauer nicht so recht zu ihrem Spiel und Stutzmann/Stutzmann präsentierten sich gleichzeitig auch stark im Angriff, sodass man immer wieder in der Defensive stand und nicht genug Druck ausüben konnte. Folgerichtig ging die Partie am Ende auch mit 1:3 verloren was ein erster kleiner Dämpfer war.
Dadurch war das Duell von Felix/Matthias gegen Meier parallel dazu umso wichtiger. In der Vergangeheit war man hier schon erfolgreich, musste sich aber auch schon geschlagen geben und so war ein offenes Spiel vorprogrammiert. Wichtig war hier der Gewinn des ersten Durchgangs nachdem man bereits einen Satzball abwehren konnte. Dies gab auch Sicherheit und so spielte man einen starken zweiten Satz und baute die Führung aus. Nachdem die Kollnauer dann verkürzen konnten, hatte man in einem ausgeglichen vierten Durchgang das bessere Ende für sich und konnte insbesondere Dank einem stark aufgelegten Matthias den Viersatzerfolg feiern.

Mit einem ausgeglichenen Spielstand ging es dann in die ersten Einzelspiele und im vorderen Paarkreuz bekam es Maxi mit Stutzmann J. zu tun, während am Nebentisch Felix auf Meier traf.
Maxi lieferte sich mit dem Kollnauer zum Start der Partie einen ausgeglichenen ersten Satz. Für beide war wichtig schnell ihren offensiven Flow zu finden und es wurde deutlich, dass der Spieler der schneller Druck erzeugen konnte, die besseren Karten hatte. Maxi setzte sich dann knapp in der Verlängerung durch und erspielte sich die wichtige Führung. Dies gab ihm Sicherheit und im zweiten Satz spielte er stark auf und baute den Vorsprung aus.
Bereits kurze Zeit später hatte er dann Chancen den Erfolg bereits perfekt zu machen doch er vergab Matchball und musste so weiterkämpfen. Im vierten Satz zeigte er sich davon aber unbeeindruckt und knüpfte an den zweiten Satz an, sodass Stutzmann J. wieder chancenlos war und Maxi sich den verdienten Viersatzerfolg sicherte.
Felix war parallel gegen den Einser Meier gefordert, gegen den er noch nie verloren hatte.
Dementsprechend selbstbewusst ging er in das Match und sicherte sich mit einer konzentrierten Vorstellung direkt den ersten Satz. Im weiteren Verlauf steigerte sich der Kollnauer aber und Felix wurde zu passiv, wodurch er den Ausgleich hinnehmen musste.
Vorentscheidend war dann der dritte Durchgang in den beide Spieler viel investierten und sich nichts schenkten. Felix konnte zum Ende einen kleinen Rückstand aufholen und drehte den Satz tatsächlich noch zum 11:9. Der Widerstand von Meier war daraufhin gebrochen und Felix spielte ihn im vierten Satz gut aus, wodurch Meier völlig von der Rolle war und Felix kurze Zeit später den 3:1 Erfolg unter Dach und Fach bringen konnte.

Die 3:1 Führung war ein guter erster Schritt und das hintere Paakreuz wollte den Rückenwind nutzen und die Führung weiter behaupten und im Idealfall ausbauen.
Andres merkte man gegen das Materialspiel von Jurado zu Beginn die fehlende Spielpraxis noch an. Er kam nicht wirklich zurecht und insbesondere der erste Satz ging völlig an ihm vorbei. Zwar steigerte er sich dann im folgenden Durchgang, dennoch war weiterhin ordentlich Sand im Getriebe und er wusste nicht so richtig wie er agieren musste. Dennoch konnte er bis zum Ende mithalten, in der Verlängerung zog er aber den Kürzeren und so wurde es mit einem 0:2 Satzrückstand immer schwieriger. Maxi stellte seinen Mannschaftskollegen in der Pause dann aber neu ein und Andres gelang es die neue Taktik umzusetzen. Er platzierte die Bälle nun etwas besser und agierte auch defensiver, wodurch er bei Jurado immer wieder Fehler provozierte und dieser in den längeren Ballwechseln nun Probleme bekam. In einem klaren dritten Satz konnte Andres verkürzen und war nun im Match angekommen. Im vierten Durchgang konnte er sich zwar nicht so schnell absetzen, aber dennoch agierte er viel stabiler und über die Satzdauer war er zu konstant und so ging es in den Entscheidungssatz. Hier bewies Andres auch in den kritischen Phasen weiterhin viel Geduld und brachte das Spiel mit einer taktischen guten Leistung nach Hause, womit das Comeback zum 3:2 veredelt war.
Weniger Schwierigkeiten hatte Matthias gegen Stutzmann F. Dieser erreichte an diesem Abend zwar nicht seine Bestform, Matthias war aber auch stark unterwegs. Nach seiner langen Pause war der Waldkircher überraschend spritzig unterwegs, bewegte sich gut und man merkte ihm die fehlende Spielpraxis überhaupt nicht an. Auch Bälle die man nur schwer angreifen konnte, waren vor Matthias nicht sicher und er traf sie zu einem sehr hohen Prozentsatz. So war Stutzmann F. nicht in der Lage selbst die Initiative zu ergreifen und da Matthias seine Trefferquote zu stark war, gelang unserer Nummer 4 ein toller Dreisatzerfolg, der die Führung auf 5:1 anwachsen ließ und man bereits einen Punkt sicher hatte.
Bis zu diesem Zeitpunkt lief also alles für die erste Mannschaft, bedingt aber auch durch die starken Leistungen, denn geschenkt bekam man nichts und so war allen klar, dass man auch in den zweiten Einzeldurchgang voll konzentriert gehen musste, da das Spiel zu jedem Zeitpunkt kippen konnte.

Dies bekam dann auch das vordere Paarkreuz zu spüren. Maxi erwischte gegen Meier zwar einen guten Start und sicherte sich den ersten Durchgang deutlich, dennoch gelang es ihm nicht das Momentum für den weiteren Verlauf der Partie zu nutzen. Meier stellte sich ab dem zweiten Satz besser ein, was auch der Zeitpunkt war, der das Match kippen ließ. Maxi hatte hier Chancen mit 2:0 in Führung zu gehen, Meier hatte aber das bessere Ende für sich und konnte ausgleichen. Ab diesem Moment lief bei Maxi nicht mehr viel zusammen und Meier nutzte diese Schwächephase unserer Nummer 1 konsequent aus. Maxi gelang es nicht mehr den Druck zu erzeugen, der nötig gewesen wäre und Meier kam seinerseits immer wieder gut in die Offensive und spielte hier seine Stärken aus. Dadurch war für Maxi nicht mehr viel zu holen, es folgten zu viele einfache Fehler und dadurch war die 1:3 Niederlage nicht zu verhindern.
Auch Felix hatte an der anderen Platte mit Stutzmann J. eine schwere Aufgabe zu lösen. Zwar sah seine Bilanz insgesamt gegen die Kollnauer Nummer 2 gut aus, die Duelle waren aber immer auf Augenhöhe und im letzten Vergleich konnte Stutzmann J. erstmals siegreich die Platte verlassen. Der Kollnauer erwischte dann auch den besseren Start. Zwar ging es hier um Nuancen und Felix war zu jedem Zeitpunkt voll in der Partie, er konnte seine Chancen zu Beginn aber nicht nutzen und musste die ersten beiden Sätze mit jeweils zwei Punkten abgeben. Die Kollnauer witterten dadurch noch einmal Morgenluft, doch Felix fand ab dem dritten Satz endlich in sein Spiel und es gelang ihm die Aufschläge von Stutzmann besser zu entschärfen und diesen in Bewegung zu bringen. Dadurch senkte sich dessen Trefferquote massiv und Felix war ab diesem Zeitpunkt der stärkere Spieler und folgerichtig gelang der 2:2 Ausgleich. Im fünften Satz waren dann aber beide Akteure wieder auf Augenhöhe und es enwickelte sich ein Krimi. Felix vergab einige Matchbälle und beim Stand von 10:9 hatte er dann mit einem unerreichbaren Kantenball das Glück auf seiner Seite und machte den Sieg und damit auch den vorzeitigen Gesamterfolg perfekt.

Mit dem 6:2 im Rücken hatte man es den letzten beiden Einzeln des Abends etwas entspannter und so konnten Andres und Matthias befreiter aufspielen, ohne den ganz großen Druck zu verspüren.
Im Gegensatz zum ersten Duell, war Andres im Match gegen Stutzmann F. von Beginn an hellwach. Er zeigte sich äußerst variabel und drückte dem Spiel so seinen Stempel auf.
Stutzmann F. fand wie auch schon gegen Matthias nicht wirklich seinen Rhythmus und Andres hatte immer die die richtigen Antworten parat. Die Sätze verliefen alle relativ ähnlich, zwar war Stutzmann F. nie weit weg, aber Andres war letztendlich der bessere Spieler und so war der 3:0 Erfolg auch in der Höhe völlig verdient. Den Schlusspunkt zu setzen war dann Matthias vorbehalten, der gegen Jurado in der Favoritenrolle war und dieser auch vollumfänglich gerecht wurde. Mit einem weiteren 3:0 Erfolg der ebenfalls ungefährdet war krönte er seine starke Leistung an diesem Abend, jedoch muss auch das gesamte Team hervorgehoben werden, denn alle vier zeigten sich von Beginn an hochkonzentriert und bewegten sich in fast jedem Spiel an ihrer Leistungsgrenze was den Erfolg auch in dieser Höhe vollkommen verdient macht.

Mit dieser Leistung muss man sich vor niemanden in dieser Klasse verstecken, allen ist aber bewusst, dass es diese Performance auch dauerhaft braucht, will man in der ausgeglichenen Bezirksklasse weiterhin konstant punkten. Mit 4:2 Zählern nach drei Spielen steht man auf erst einmal gut da, doch viel Zeit zum Verschnaufen gibt es nicht, denn bereits am kommenden Freitag will man in einem weiteren Heimspiel gegen den Tabellennachbarn vom TTC Blau-Weiss Freiburg II wieder punkten, um die Ausgangsposition weiter zu verbessern.


TTV Vörstetten II – SV Waldkirch III 8:2

Im vierten Saisonspiel ging es für die zweite Mannschaft am Freitagabend in der Kreisklasse B nach Vörstetten, die ihre erste Partie überaus souverän mit 10:0 gewinnen konnten. Dementsprechend war man gewarnt und rechnete mit einer schweren Aufgabe.
Auf SVW Seite musste man an diesem Abend auf Stammspielerin Annette verzichten, mit dem Quartett, bestehend aus Thomas, Wolfgang, Sebastian und Barbara war man aber dennoch schlagkräftig besetzt.

In den Doppeln agierte die Kombiniaton Thomas/Wolfgang miteiander, während parallel dazu Sebastian und Barbara gefordert waren. An beiden Tischen wollte es aber nicht so recht funktionieren. Thomas und Wolfgang hatten gegen ein offensivstarkes Duo nicht die Möglichkeiten ihr unangenehmes Spiel aufzuziehen, denn die Angriffe der Gastgeber fegten meist kompromisslos über die Platte und so stand man immer unter gehörigem Druck. Nachdem der erste Satz in der Verlängerung an Vörstetten ging, wurde es noch schwerer und im weiteren Verlauf wurden die Vörstettener noch sicherer, sodass der Dreisatzerfolg verdient war.
Auch Sebastian/Barbara taten sich schwer und mussten einem Rückstand hinterherlaufen. Nach einer Leistungssteigerung konnte man zwar zwischenzeitlich ausgleichen, die Gastgeber waren ab dem dritten Satz aber wieder auf der Höhe und konnten letztendlich die Partie mit 3:1 für sich entscheiden, wobei man durchaus im vierten Durchgang Möglichkeiten hatte, einen Entscheidungssatz zu erzwingen.

Nach dem Fehlstart ging es dann mit den Einzeln weiter und auch hier setzte sich der Negativtrend erst einmal fort. Wolfgang hatte wie schon im Doppel mit dem stark angreifenden Zarbok seine Probleme und insbesondere in den ersten beiden Sätzen fand der Waldkircher überhaupt nicht in die Partie. Mit dem 0:2 Rückstand wurde es naturgemäß schwer, aber Wolfgang probierte es noch einmal und spielte anschließend seinen stärksten Satz, aber auch das reichte nicht und so musste er sich in drei Durchgängen geschlagen geben.
Enger ging es parallel in der Begegnung zwischen Thomas und Maaßen zur Sache. Thomas gelang es zwei Mal in Führung zu gehen, Maaßen hatte aber immer wieder die richtigen Antworten parat und er ließ Thomas keine Luft zum Atmen, sodass in einem ausgeglichenen Match, der fünfte Satz entscheiden musste. Hier schenkten sich beide Spieler bis zum Schluss nichts, am Ende musste sich Thomas aber knapp mit 9:11 geschlagen geben und verpasste so den ersten Punkt.

Beim Stand von 0:4 ging es dann für Sebastian und Barbara an die Platten, mit der Hoffnung nun die ersten Zähler einfahren zu können. Schnell wurde aber das es beide schwer haben würden und insbesondere Barbara fand gegen das agressive Spiel von Maier kein Gegenmittel. Chancenlos musste sie nach drei Sätzen die Klasse ihres Gegenübers anerkennen und diesem zum Sieg gratulieren.
Etwas mehr auf Augenhöhe mit seinem Gegner Fischbach war parallel dazu Sebastian. Zwischenzeitlich gelang ihm auch der 1:1 Ausgleich, jedoch bereiteten unserer Nummer 3 die Angriffsschläge seines Gegners weiterhin Probleme und der Vörstettener agierte im weiteren Spielverlauf wieder konstanter, sodass es Sebastian schwer hatte und sich mit 1:3 geschlagen geben musste.

Mit dem 0:6 Zwischenstand stand die Niederlage bereits früh fest, dennoch wollte man endlich den ersten Punkt erzielen und die nächsten Chancen hatte dann wieder das vordere Paarkreuz mit ihren zweiten Einzeln.
Diese liefen dann auch bedeutend besser, Thomas zeigte gegen Zarbok eine blitzsaubere Leistung und unterstrich beim sehr deutlichen 3:0 Erfolg, dass er es immer noch drauf hatte.
Auch Wolfgang zeigte sich im zweiten Spiel deutlich verbessert und ließ sich auch von einem Satzrückstand nicht aus dem Konzept bringen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gelang es ihm die Oberhand zu gewinnen und seinen Gegner Maaßen mit verschiedenen Varianten zu beschäftigen. Damit kam dieser nicht klar und so drehte Wolfgang die Partie verdientermaßen zu einem Viersatzerfolg und verkürzte den Rückstand auf 2:6.

Dies waren dann aber die ersten und auch die letzten Punkte an diesem komplizierten Abend für die dritte Mannschaft. Im hinteren Paarkreuz war für Sebastian und Barbara auch im folgenden Durchgang nichts zu holen, obwohl Sebastian bei seiner knappen Viersatzniederlage zumindest in die Nähe eines Erfolgs kommen konnte, während Barbara abermals chancenlos in drei Sätzen unterlag.
Mit der 8:2 Auswärtsniederlage kassierte die dritte Mannschaft damit den ersten Dämpfer in dieser Spielzeit und liegt aktuell mit 5:3 Punkten auf Rang 3 in der Kreisklasse B.
Die Chance auf Wiedergutmachung hat dann am 04.11, wenn man in heimischer Halle auf den aktuellen Tabellenachten aus Glottertal trifft.

Dritte überrascht im Heimspiel positiv und bietet Denzlingen IV die Stirn. Zweite belohnt sich für die starke Leistung mit einem Heimsieg gegen Forchheim IV.

SV Waldkirch III – TV Denzlingen IV 5:5

Die bislang schwierigste Herausforderung wartete am Dienstagabend auf die dritte Mannschaft des SVW, die im Topspiel der Kreisliga B den Tabellenzweiten aus Denzlingen zu Gast hatte, der wie unsere Mannschaft mit zwei Siegen perfekt in die Saison gestartet war.
Mit Hubert, Annette und Barbara vertraute man auf drei Akteure, die bereits beim Sieg gegen Heuweiler dabei waren, für Sebastian komplettierte an diesem Abend noch Horst das Team. Die Denzlinger traten zwar ohne die Nummer 1 an, aber auch der Rest des Teams verfügte über eine hohe Qualität und so stellte man sich auf das erwartet komplizierte Match ein.

Die Doppeln begannen mit den Partien zwischen Hubert/Horst gegen Marstaller/Kornmüller und am anderen Tisch standen sich Annette/Barbara und Schnell/Grandt gegenüber.
Hubert/Horst waren für die Gäste eine sehr unangenehme Kombination. Mit unorthodoxem Spiel trieben sie ihre Kontrahenten von Beginn an zur Verzweiflung. Die Bälle kamen immer wieder krumm zurück und die Denzlinger konnten so ihr gewohntes Spiel nicht auf die Platte bringen. Das SVW Duo folgte diesem Plan über die gesamte Dauer der Partie und belohnte sich mit einem überraschend deutlichen Dreisatzerfolg.
Das Duell am anderen Tisch war parallel dazu deutlich ausgeglichener. Nach einem schwächeren Start kämpften sich Annette/Barbara mit fortlaufender Spieldauer gut in das Match zurück und erspielten sich nach drei Durchgängen eine 2:1 Satzführung. Zwar musste man noch einmal den Ausgleich hinnehmen, im Entscheidungssatz war man aber das ausgeglichenere Team und sicherte sich mit einem 11:8 den Fünfsatzerfolg und die so wichtige 2:0 Führung.

Trotz des gelungenen Starts war man sich der Stärke der Denzlinger in den Einzeln weiterhin bewusst, zog aber gleichzeitig auch Optimismus aus den Doppeln.
Hier konnte Hubert zunächst im vorderen Paarkreuz gegen Kornmüller nicht an seine Leistung aus dem Doppel anknüpfen. Die Gästespielerin war mittlerweile besser auf Huberts Konzept eingestellt und zog die richtigen Schlüsse. Das die Partie so einseitig verlaufen würde, war dennoch nicht zu erwarten und so war die 0:3 Niederlage der erste Dämpfer aus SVW Sicht.
Auch Annette konnte am Nebentisch nicht punkten. Sie ging gegen Marstaller als Außenseiter in das Match und hatte hier auch von Beginn einen schweren Stand. Nach deutlich verlorenem ersten Satz steigerte sich Annette zwar und war ebenbürtig, aber der 0:2 Satzrückstand war dennoch nicht zu verhindern. Auch der Anschluss war am Ende nur Makulatur, denn Marstaller war im vierten Satz wieder stark unterwegs und sicherte sich letztendlich den 3:1 Erfolg.

Die Führung war damit verspielt und mit einem 2:2 ging es dann für das hintere Paarkreuz mit Barbara und Horst weiter. Barbara hatte gegen Grandt ebenfalls ein schweres Spiel vor sich und das bestätigte sich dann auch direkt in den ersten Ballwechseln. Der Denzlinger war der aktivere der beiden und konnte immer wieder punkten, während Barbara Schwierigkeiten in der Offensive hatte. Nach dem 0:2 Satzrückstand folgte dann zwar noch einmal ein kurzes Aufbäumen, mehr als ein Satzgewinn war für Barbara aber nicht drin und so ging die Partie mit 1:3 verloren.
Damit war man erstmals an diesem Abend in Rückstand und musste darauf hoffen, dass Horst für den Ausgleich sorgte. Bis es soweit kam, musste unsere Nummer 4 gegen Schnell aber ein hartes Stück Arbeit verrichten. Der Start verlief sehr gut und es sah zunächst aus, dass es sogar relativ schnell gehen könnte. Zwar war Schnell auf Augenhöhe, Horst hatte in den ersten beiden Sätzen aber immer das bessere Ende für sich und erspielte sich so eine klare Führung. Ab dem dritten Durchgang wendete sich aber das Blatt und der Denzlinger konnte Horst etwas bremsen. Folgerichtig wurde es noch einmal sehr eng, denn Horst gelang nicht mehr alles und so kassierte er sogar den 2:2 Ausgleich. Im fünften Satz konnte sich Horst aber noch einmal zusammen reißen und zeigte sich extrem nervenstark in dem er in einem echten Krimi mit 13:11 das Match für sich entschied.

Dieser Punkt war goldwert, denn beim Zwischenstand von 3:3 war weiterhin alles möglich und nun war wieder das vordere Paarkreuz gefordert.
Hubert lieferte sich im Duell der beiden Einser einen harten Kampf mit Marstaller. Zwar hatte Hubert in allen Sätzen seine Chancen und war nie weit weg, bei den letzten Punkten fehlte es aber immer wieder und Marstaller zeigte hier seine Klasse und setzte immer wieder die richtigen Nadelstiche in den entscheidenden Situationen zum Satzende. So war das Ergebnis von 0:3 aus der Sicht von Hubert am Ende etwas zu hoch, aber es half nichts, man musste sich wieder zuruckkämpfen.
Dies war dann auch die Aufgabe für Annette, die im Duell der Frauen auf Kornmüller traf.
Beide spielten von Beginn an offensives Tischtennis und wollten die Initiative ergreifen.
Das gelang abwechselnd beiden Spielerinnen und so konnte sich niemand so wirklich absetzten. Es war ein Duell auf Augenhöhe wo Annette zweimal in Rückstand geriet, aber immer wieder ausgleichen konnte. Dramatisch war insbesondere der 2:2 Ausgleich der am Ende mit 15:13 gelang. Das war aber noch nicht alles, denn die beiden Kontrahentinnen trieben es auch im Entscheidungssatz auf die Spitze. Beide hatten mehrere Matchbälle und am Ende war es wieder Annette, die sich in einem erbitterten Kampf mit 14:12 durchsetzte und den SVW mit dem 4:4 Ausgleich im Spiel hielt.

Alles war also noch möglich und die beiden letzten Partien im hinteren Paarkreuz mussten entscheiden wohin die Reise ging. Ein besonderer Druck für Barbara und Horst die nun die Verantwortung hatten.
Barbara erwischte gegen Schnell zwar einen guten Start und konnte den ersten Satz knapp in der Verlängerung für sich entscheiden, der Denzlinger war anschließend aber voll im Flow und Barbara stand ab dem zweiten Satz auf verlorenem Posten. Nur noch wenige Punkte gelangen ihr in den folgenden Durchgängen und der Dauerdruck des Denzlingers war viel zu viel, sodass die Partie mit 1:3 an die Gäste ging und man somit um den Punktgewinn bangen musste.
Die Hoffnungen lagen nun auf Horst, der gegen Grandt seine beste Leistung abrufen musste. Auch hier spielte sich wieder ein Wechselbad der Gefühle ab, denn nachdem Horst in Führung ging, hatte der Denzlinger in den beiden folgenden Sätzen das Momentum für sich und ging in Führung. Horst gab aber nicht auf und steigerte sich deutlich, der vierte und fünfte Satz war dann wie aus einem Guss und zum wichtigsten Zeitpunkt zeigte Horst seine beste Leistung. Mit 11:3 und noch einmal 11:3 gewann er die letzten beiden Durchgänge und sicherte dem SVW mit dem 5:5 Unentschieden einen Punkt, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war.

Mit nun 5:1 Punkten verteidigte man auch die Tabellenführung in der Kreisliga B vor den punktgleichen Teams aus Denzlingen und TV Freiburg St. Georgen. Weiter geht es für die dritte am Freitag den 17.10 mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenfünften TTV Vörstetten II, der ebenfalls nicht zu unterschätzen ist


SV Waldkirch II – TTC Forchheim IV 6:4

Nach dem Fehlstart gegen ein starkes Nimburger Team wollte die zweite Mannschaft im ersten Heimspiel der Saison gegen den TTC Forchheim beweisen, dass es in der Kreisliga A konkurrenzfähig war und den Gästen Paroli bieten konnte. Da Wolfgang an diesem Freitagabend verhindert war, sprang Serkan ein und gab sein Saisondebüt, während ansonsten die Stammmannschaft mit Thomas, Christoph und Christine vertreten war.

In den Doppeln blieb das Team Christoph/Christine beieinander, während Serkan/Thomas das andere Duo bildeten, da diese sich bereits aus der Zeit in der ersten Mannschaft kannten und schon gemeinsam erfolgreich waren. Die Forchheimer wollten es an diesem Abend ebenfalls wissen, denn sie traten unter anderem mit Thoma an, der in der vergangenen Saison noch eine positive Bilanz im mittleren Paarkreuz der Bezirksklasse vorweisen konnte.
Serkan/Thomas erwischten im Doppel einen Kaltstart und hatten im ersten Satz Probleme in die Partie zu finden und so ging dieser relativ klar an die Forchheimer. In der Satzpause fand man aber die richtigen Worte und steigerte sich fortan deutlich. Dennoch hatte man auch im zweiten Durchgang einige kritische Momente zu überstehen, am Ende gelang aber in der Verlängerung der wichtige Ausgleich. Fortan war es ein Match auf Augenhöhe, bei dem Kleinigkeiten entscheidend waren. Die besseren Nerven waren weiterhin beim SVW Duo und man blieb trotz mancher Fehler aggressiv und dafür wurde man belohnt, denn sowohl der dritte, als auch der vierte Satz wurden mit zwei Punkten Unterschied entschieden und beide Male mit besserem Ende für den SVW, wodurch der erste Punkt auf der Habenseite war.
Bei Christoph/Christine viel die Vorentscheidung quasi bereits im ersten Satz. Die beiden erwischten nämlich gegen Rombach/Herold einen guten Start und erspielten sich mehrere Satzbälle am Stück. Keine der vielen Gelegenheiten wurden aber genutzt und es war auch der Zeitpunkt bei dem sich das Gästeduo freispielen konnte. Auf bittere Art und Weise wurde dann der erste Durchgang noch abgegeben und ab diesem Zeitpunkt spielten die Forchheimer immer stärker, während Christoph/Christine nicht mehr die Durchschlagskraft vom Beginn entwickeln konnten. So ging das Duell am Ende in drei Sätzen verloren und man musste etwas den verpassten Chancen nachtrauern.

In den Einzeln warteten auf Serkan und Thomas zu Beginn schwierige Aufgaben, wo beide als Außenseiter in ihre Partien gingen. Zwar wehrte man sich an beiden Tischen im Rahmen der Möglichkeiten, es gelang aber weder Serkan noch Thomas das perfekte Spiel was gegen Kontrahenten wie Beha oder Thoma nötig gewesen wäre um für eine Überraschung zu sorgen. So kamen sowohl Thomas als auch Serkan nicht über einen Satzgewinn hinaus und mussten beide nach vier Sätzen den Forchheimern gratulieren.
Damit geriet man erstmals an diesem Abend unter Druck und das hintere Paarkreuz mit Christoph und Christine war gefordert und musste unbedingt punkten.
Christoph tat sich gegen Herold zunächst schwer. Es fehlte so ein bisschen die Balance und das richtige Timing bei den Angriffen und so wurde es ein schwereres Unterfangen als erhofft. Alle Sätze verliefen extrem ausgeglichen und zu keinem Zeitpunkt konnte sich einer der beiden Akteure sicher sein. Christoph musste zweimal einen Rückstand aufholen was ihm aber gelang und so musste folgerichtig der fünfte Satz entscheiden. Hier hatte Christoph dann im richtigen Moment seine stärksten Bälle und brachte den Sieg letztendlich mit 3:2 nach Hause.
Christine war parallel gegen Rombach unterwegs und erkämpfte sich den wichtigen 1:0 Vorsprung mit einem 11:9. Im zweiten Satz hatte sie lange eigentlich alles im Griff, eine Schwächephase zum Ende hin kostete sie aber die beruhigende Führung. Unsere Nummer vier zeigte sich davon aber im weiteren Matchverlauf unbeeindruckt und holte sich den alten Vorsprung mit einem starken dritten Satz wieder zurück. Im vierten Satz behielt sie nach hoher Führung die Nerven und wehrte einen starken Comebackversuch von Rombach ab und sicherte mit dem 3:1 Erfolg den 3:3 Ausgleich, der den SVW zumindest schon einmal in die Nähe von Punkten brachte..

Noch waren aber weitere Siege möglich und die erhoffte man sich dann auch vom vorderen Paarkreuz, die auch zu den zweiten Einzeln voll motiviert an die Tische gingen. Serkan, der aufgrund gesundheitlicher Probleme in den letzten Monaten quasi keine Trainingseinheiten hatte, spielte sich gegen Thoma von Beginn an in einen Rausch. Ohne Respekt zwang Serkan dem Forchheimer Spitzenspieler sein Spiel auf und brillierte in der Offensive. Die Schüsse saßen und auch wenn Thoma einige Bälle zurückspielen konnte, gelang es Serkan immer wieder den Endschlag zu setzen. Nach der 2:0 Führung, wurde Thoma immer hektischer und Serkan behielt auch in einem umkämpften dritten Satz die Nerven und sorgte mit dem deutlichen 3:0 Erfolg nach hervorragender Leistung für die Überraschung des Tages. Gleichzeitig war das auch ein echter Big Point für die Gesamtsituation, denn nun hatte man mehrere Chancen auf einen Punktgewinn und auch der erste Saisonsieg war realistisch.
Thomas war dann noch nicht derjenige, der die Teamkollegen jubeln ließ, denn Beha war auch für ihn an diesem Freitagabend eine Nummer zu groß. Zwar konnte er meist mithalten und kam auch immer wieder in die Nähe eines Satzgewinns, wenn es sein musste konnte Beha aber immer noch einen Gang nach oben schalten und hier fehlten Thomas dann die Mittel dagegen zu halten und so musste er auch im zweiten Einzel eine Niederlage verkraften.

Beim Stand von 4:4 hing nun alles am hinteren Paarkreuz mit Christoph und Christine, die an ihre starken Leistungen aus den ersten Einzeln anknüpfen wollten. Man wähnte sich nun auch leicht in der Favoritenrolle, aber alle Spiele mussten erst gespielt werden und in dieser Klasse durfte kein Gegner unterschätzt werden.
Das sah man insbesondere auch im Duell von Christoph, der mit Rombach alle Hände voll zu tun hatte. Leichter tat sich am Nebentisch Christine, der ein umkämpfter aber erfolreicher erster Satz Rückenwind gab. Mit fortlaufender Spieldauer wurde Christine immer sicherer und Herold bekam auch konditioneller Probleme, sodass Christine leichtes Spiel hatte und ihre Stärken beim dann ungefährdeten 3:0 Sieg souverän ausspielen konnte.
Ein Punkt war also sicher, aber zurück zu Christoph, der sich von einem Satzrückstand erholte und dem der wichtige Ausgleich im zweiten Durchgang gelang. Ein Knackpunkt war dann der dritte Satz, wo sich beide Spieler nichts schenkten und was die Spannung anging, auf die Spitze trieben, Nach mehreren Satzbällen auf beiden Seiten konnte sich Christoph mit 16:14 die erstmalige Führung erspielen und hatte so zwei Chancen den Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Diese brauchte er auch, denn Rombach zeigte Moral und zwang Christoph tatsächlich noch in einen Entscheidungssatz.
Unter Anfeuerung der Teamkollegen holte Christoph noch einmal alles aus sich heraus und spielte einen starken letzten Durchgang der ihm den 3:2 Erfolg und der zweiten Mannschaft den ersten Saisonsieg brachte.

Eine tolle Teamleistung bei dem das hintere Paarkreuz mit 4 Punkten natürlich heraussticht, aber auch auch insgesamt psychologisch wichtig, denn das Team hat Blut geleckt und gemerkt, dass wenn jeder an sein Leistungslimit herankommt, man durchaus in dieser Liga mithalten kann.
Die nächste Chance das unter Beweis zu stellen hat man nach einer kleinen Pause am 31.10, wenn man den aktuellen Tabellenführer TTC Emmendingen zu Gast in Waldkirch hat.




Dritte übernimmt nach starker Leistung und dem zweiten Saisonsieg die Tabellenführung. Jugendmannschaft auch beim ersten Heimspiel ohne Chance.

SV Waldkirch III – DJK Heuweiler 7:3

Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Elzach wollte die dritte Mannschaft am Dienstagabend im ersten Heimspiel der Kreisklasse B in der Besetzung Hubert, Sebastian, Annette und Barbara gegen die DJK Heuweiler nachlegen.
Die Gäste starteten mit einer Niederlage in die Saison und dennoch war man gewarnt, da Heuweiler an diesem Abend mit ihrer starken Nummer 1 an die Platte trat

.In den Doppeln ging es zum Start insbesondere im Duell zwischen Hubert/Sebastian gegen das vordere Paarkreuz Schmied/Conrad eng zur Sache. Die Akteure bewegten sich auf Augenhöhe und so gingen die ersten drei Sätze alle in die Verlängerung. Hier präsentierte sich das Gästeduo nervenstärker und ging mit 2:0 in Führung. Zwar konnten Hubert/Sebastian noch einmal verkürzen, aber die Hypothek war zu groß und so musste man sich letztendlich mit 1:3 geschlagen geben.
Auf weniger Gegenwehr trafen am Nebentisch Annette und Barbara die es mit dem hinteren Paarkreuz zu tun bekamen. In einem ausgeglichenen ersten Satz setzte man sich am Ende knapp in der Verlängerung durch und verschaffte sich etwas Ruhe. Mit wachsender Spieldauer bekam man auch mehr Sicherheit in das Spiel und die folgenden beiden Sätze konnte man klar für sich entscheiden, sodass der ungefährdete Ausgleich gelang.

In den ersten Einzel ging es dann für das vordere Paarkreuz in Person von Hubert und Sebastian an die Platten. Seine Aufgabe gegen die Nummer 2 Conrad löste Hubert dann aber hervorragend. Geduldig ließ er sich auch nicht von guten Angriffen seines Gegenübers aus der Bahn werfen und zog konsequent sein Spiel durch. Dafür wurde er mit einem Dreisatzerfolg belohnt der durch die gute Leistung auch in der Höhe verdient war.
Eine schwere Aufgabe hatte auf der anderen Platte Sebastian zu lösen. Sein Gegner Schmied war in den letzten Jahren immer einer der besten Spieler in seiner Liga und auch für Sebastian an diesem Abend eine Nummer zu groß. Die Offensivstärke des Heuweilers kam immer wieder zur Geltung und Sebastian hatte dieser nur wenig entgegen zu setzen und musste am Ende bei der 0:3 Niederlage dessen Stärke anerkennen.

Beim Zwischenstand von 2:2 schenkten sich also beide Teams weiterhin nichts und so wollte man nun im hinteren Paarkreuz mit Annette und Barbara Stärke demonstrieren.
Dies gelang insbesondere Annette die sich wie schon in Elzach gut aufgelegt präsentierte und ihre Klasse unter Beweis stellte. Als Favoritin ging sie in das Match un dieser Rolle wurde sie beim Dreisatzerfolg gegen Walter auch in jedem Moment gerecht.
Ein Duell auf Augenhöhe bekam man dann beim Spiel von Barbara gegen Martin zu sehen.
Zwar konnte Barbara den ersten Satz für sich entscheiden, es gelang aber nicht daran anzuknüpfen und ihr Gegner kam immer besser in die Partie und erspielte sich sogar eine 2:1 Führung. Barbara gelang aber noch einmal die Wende und nach zwei weiteren fokussierten Sätzen von der Waldkircherin konnte sie den Fünfsatzssieg feiern.

Die wichtige 4:2 Führung war geschafft und so hatte bereits das vordere Paarkreuz zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs die Möglichkeit die Begegnung vorzeitig zugunsten des SVW zu entscheiden. Die Gäste hatten hier aber etwas dagegen und sowohl Hubert als auch Sebastian mussten an ihre Leistungsgrenze gehen.
Nach einem zwischenzeitlichen 1:2 Satzrückstand gegen Schmied zeigte Hubert eine gute Energieleistung und rettete sich mit dem Gewinn des vierten Durchgangs in der Verlängerung in einen entscheidenden fünften Satz. Hier war Schmied am Ende aber zu stark und so musste sich Hubert knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Den wichtigen fünften Punkt konnte dann aber Sebastian holen, der sich gegen Conrad auch von einem 0:1 Satzrückstand nicht beeindrucken ließ und sich in das Spiel hineinkämpfen konnte. Alle drei folgenden Durchgänge wurden jeweils nur mit zwei Punkten entschieden und Sebastian hatte nach starker Performance immer die Nase vorne und sicherte in diesem umkämpften Match mit dem 3:1 den fünften Punkt.

Nun lag es am hinteren Paarkreuz den Sieg perfekt zu machen und sowohl Annette als auch Barbara gingen mit dem Druck stark um. An beiden Tischen wurden in den wichtigen Momenten die richtigen Entscheidungen getroffen und man war in der Chancenverwertung eiskalt. So gelangen Annette und Barbara zum Abschluss zwei Siege in drei Sätzen, die den verdienten 7:3 Endstand noch einmal unterstreichen.
Mit dem perfekten Saisonstart steht man nach zwei Spielen mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze der Kreisliga B. Diese muss man dann bereits am 07:10 verteidigen, wenn man im Spitzenspiel in heimischer Halle auf das ebenfalls noch ungeschlagene Team vom TV Denzlingen IV trifft.

SV Waldkirch (U19) – TTV Vörstetten II (U19) 0:10

Nach der klaren Niederlage zum Saisonauftakt beim TTC Blau-Weiss Freiburg traf die Jugend U19 des SVW iin der Kreisliga B m ersten Heimspiel auf den TTV Vörstetten II, die ihre erste Partie siegreich gestalten konnten.
Für den SVW traten an diesem Donnerstagabend Ida, Lara, Lars und Timo an die Platten.
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, denn die vier Akteure des SVW waren von Beginn an chancenlos. Die Gäste waren in allen Belangen überlegen und auch Satzgewinne waren nicht drin. Ein kleiner Lichtblick war Timo, der noch nicht lange im Verein spielt und in der letzten Partie des Abends seinen ersten Satzgewinn verbuchen konnte. Dies änderte aber nichts an der 0:10 Niederlage und dem 0:4 Saisonstart nach zwei Begegnungen.
Auch im nächsten Heimspiel am 16.10 gegen den TTC Weisweil ist man krasser Außenseiter, will dann aber weiterhin probieren zumindest den ein oder anderen Zähler auf die Anzeigetafel zu bringen, was gegen den aktuellen Tabellenzweiten aber ein schwieriges Unterfangen werden dürfte.