Einzelvereinsmeisterschaften am 09.05

Die Einzelvereinsmeisterschaften, traditionell nach Saisonende, stehen wieder vor der Tür. Am Samstag den 09.05 findet in der Kastelberghalle wieder ein Wettbewerb für die Jugend und die Erwachsenen statt. Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Während es nach dem Abgang von Florian Baak bei der Jugend auf jeden Fall einen neuen Sieger geben wird, hat bei den Erwachsenen Maximilian Ruf die Chance mit einem möglichen dritten Erfolg in Serie den Wanderpokal endgültig in seinen Besitz zu bringen.

Die Konkurrenz wird alles geben dies zu verhindern. Wer als Zuschauer dabei sein will, ist gerne eingeladen die Spielerinnen und Spieler vor Ort zu unterstützen und die Spiele anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

Am Abend findet dann bei hoffentlich gutem Wetter wieder das traditionelle Grillen vor der Halle statt, wo neben allen Teilnehmenden, auch Vereinsmitglieder, Familie und Freunde eingeladen sind. Für Getränke ist gesorgt, Grillgut ist selbst mitzubringen. Kuchenspenden (für den Nachmittag) , sowie Salate (für den Abend) werden erbeten. Wir freuen uns auf ein tolles Event und hoffen auf rege Beteiligung.

Jahreshauptversammlung bei der Tischtennisabteilung – Zwei Änderungen in der Vorstandschaft

Die Jahreshauptversammlung der Tischtennisabteilung fand am 27.04 um 19:00 Uhr im Restaurant Stadtrainsee statt. Neben den jährlich anfallenden Berichten, waren die Neuwahlen der größte Punkt auf der Tagesordnung, da bereits vor der Sitzung klar war, dass es hier zu Änderungen kommen würde.

Nach der Begrüßung von Abteilungsleiter Christoph, der neben den Vereinsmitgliedern auch die anwesenden Ehrenmitglieder Richard Ruppenthal, Wolfgang Körber und Thomas Ziegler sowie vom SVW Rüdiger Schirmeister erwähnte, ging es mit einer Schweigeminute bzw. der Totenehrung weiter.
Mit Hans-Jörg Schiel und Hugo Ruppenthal sind im vergangenen Jahr zwei prägende Persönlichkeiten des SVW und insbesondere auch der Tischtennisabteilung von uns gegangen, die sich über Jahrzehnte im Verein mit ihrem Engagement verdient gemacht haben. Wir werden Ihnen ein ehrendes Andenken bewahren und ihre Verdienste für den Tischtennissport in Waldkirch nicht vergessen.

Nachdem die Tagesordnung nicht beanstandet wurde, startete man mit dem Geschäftsbericht von Thomas, der einen Überblick über das vergangene Vereinsjahr gab und auch gleich zu Beginn den Werdegang und die Verdienste von Hugo und Hans-Jörg im Sportverein noch einmal Revue passieren ließ, inklusive persönlichen Erlebnissen mit den beiden.
Anschließend wurde auf den sportlichen Teil eingegangen und hier präsentierte er einen Überblick über alle Mannschaften und deren Ergebnisse. Auch auf die einzelnen Spieler und Bilanzen wurde eingegangen.
Die Doppelvereinsmeister und Einzelvereinsmeister wurden ebenfalls gewürdigt und auch die geselligen Veranstaltungen, wie die von Maria und Barbara organisierte Weinwanderung, die für alle ein tolles Event war, wurde erwähnt, sodass jeder der Anwesenden eine schöne Rückschau bekam, was im letzten Jahr alles bei uns im Verein passiert ist. Wie eigentlich immer sorgte der Bericht, trotz einiger besorgniserregender Entwicklungen, auch für Lacher, denn Thomas ließ auch dieses Mal die humoristische Ebene nicht zu kurz kommen.

Weniger zum Lachen war dann der Jugendbericht von Jugendleiter Maximilian Ruf, der zwar über Erfolge auf regionalen und überregionalen Turnieren von Florian Baak berichten konnte, dieser hat im Sommer aber den Verein Richtung Freiburg verlassen und so verloren als Konsequenz auch weitere Spieler der ersten Mannschaft die Motivation, wodurch man einen weiteren Neustart vornehmen musste. Dies kostet Zeit, sowie Kraft und ist auch noch ein weiter Weg und dies bekam man auch in der abgelaufen Saison zu spüren, denn trotz Motivation und Kampfgeist kamen keine positiven Ergebnisse im Rundenbetrieb zustande.
Da Maxi aufgrund seines Wechsels innerhalb des Vorstandes das Amt nicht mehr weiter ausführen kann und ein neuer Jugendleiter nicht in Sicht ist, steht die Jugendarbeit aktuell auf wackligen Beinen. Zwar ist der Trainingsbetrieb gewährleistet, aber wie es in den nächsten Monaten im Spielbetrieb weitergehen wird, ist noch offen. Hier appellierte Maxi auch noch einmal an alle Vereinsmitglieder in sich zu gehen und zu überlegen, welchen Beitrag jeder leisten könnte, da ohne eine funktionierende Jugend ein Verein nicht dauerhaft überleben wird können.
Für ihre Verdienste im Jugendtraining und dem Betreuen in den vergangenen Jahren, wurden in diesem Zusammenhang auch noch Maria Läufer und Sebastian Wisser mit einer Urkunde geehrt.

Es folgte der Kassenbericht von Matthias, der die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Geschäftsjahres darlegte und einen Überblick über die gesamte finanzielle Situation, inklusive Jahresendstand gab. Aufgrund von Spenden und Sponsoring der Firma Intuitive sieht die Situation zwar aktuell gut aus, Matthias gab aber zu bedenken, dass sich diese Konstellation so nicht wiederholen wird lassen und mit Rückgängen zu rechnen ist.
Christine, die die Kasse geprüft hatte, bescheinigte Matthias eine einwandfreie Führung der Kasse.
Da nun die Entlastungen anstanden, wurde der anwesende SVW Vorsitzende Rüdiger Schirmeister vorübergehend mit der Sitzungsleitung beauftragt, der die Entlastungen vornahm, die alle einstimmig von statten gingen. In diesem Zusammenhang wurden auch „von höchster Stelle“ noch einmal die jahrzehntelangen Verdienste von Christoph, Thomas und Matthias gewürdigt.

Es wartete dann der wichtigste Punkt der Tagesordnung. Maximilian wurde als zukünftiger Abteilungsleiter vorgeschlagen und dann auch von allen anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig gewählt und übernahm auch gleich die Leitung der Versammlung. Zu Beginn seiner Ansprache honorierte auch er noch einmal die Leistungen und das Engagement von Christoph in den letzten 12 Jahren und überreichte ihm ein Präsent des Vereins.
Anschließend brachte Maxi noch einmal das Thema Jugend auf die Agenda und richtete einen weiteren Appell zur Unterstützung an den gesamten Verein.

Sebastian, der die letzten zwei Jahre als stellvertetender Abteilungsleiter agierte, gab dann bekannt, dass er aus privaten Gründen keine weitere Amtszeit anstreben wollte. Nach längerem Zögern und der Bestätigung der weiteren Vorstandsmitglieder, die alle eine weitere Amtsperiode anhängten, fand sich mit Wolfgang Körber doch noch ein erfahrener Mann, der bereits vor einigen Jahren die Position des zweiten Vorsitzenden inne hatte und nun noch einmal für seinen Verein in selbiger Position in die Bresche springt.

Nach einem kurzen Ausblick auf die kommende Spielzeit und der anstehenden Fusion der Verbände, wurde die ereignisreiche Jahreshauptversammlung um 20:35 Uhr vom neuen Abteilungsleiter Maximilian Ruf beendet.

Der neue Vorstand:

Abteilungsleiter: Maximilian Ruf
stellvertretender AL: Wolfgang Körber
Schriftührer: Thomas Ziegler
Jugendleiter: nicht besetzt
Kassenwart: Matthias Friedrich
Kassenprüfung: Christine Ruf
Pressewart: Felix Ruf
Beisitzer: Maria Läufer

Danke Christoph für deinen unermüdlichen Einsatz! Unser Abteilungsleiter gibt nach 12 Jahren in leitender Funktion den Staffelstab weiter. Maximilian Ruf einstimmig zum Nachfolger gewählt!

In den letzten Jahren liefen die Jahreshauptversammlungen unserer Tischtennisabteilung meist nach dem gleichen Schema ab. Neben den üblichen Vorträgen, dem Geschäftsbericht von Thomas, dem Jugendbericht von Maximilian, Kassenbericht von Matthias, wurde nach den Ehrungen, Entlastungen und Prüfungsberichten bei den Neuwahlen der Vorstand einstimmig in seiner bisherigen Besetzung für weitere zwei Jahre wiedergewählt.

In diesem Jahr, am Montag den 27.04, war jedoch manches anders: Bereits vor einigen Monaten kündigte unser bisheriger Abteilungsleiter Christoph an, nach 12 Jahren, bei der kommenden Wahl nicht mehr zu kandidieren und das Amt in neue Hände übergeben zu wollen.
In einer Zeit, in der es zunehmend schwierig ist, engagierte ehrenamtliche Menschen zu gewinnen, ist es umso erfreulicher, dass schon im Vorfeld mit dem 30 jährigen Maximilian ein junger, motivierter und geeigneter Nachfolger gefunden werden konnte, der sich an diesem Abend zur Wahl stellte und bereit ist Verantwortung zu übernehmen.
Die anwesenden Mitglieder sprachen Maximilian dann auch einstimmig das Vertrauen aus und wählten ihn für die kommende Amtsperiode von zwei Jahren zum neuen Vorsitzenden der Tischtennisabteilung. Herzlichen Glückwunsch!

Unser besonderer Dank galt an diesem Abend jedoch in erster Linie Christoph, der die Abteilung in den letzten 12 Jahren mit großem Einsatz geführt hat. Christoph ist kein Mann der großen Worte, sondern einer der anpackt. Er hat in den letzten 12 Jahren mit seinem Engagement, seiner Verlässlichkeit und seiner Fähigkeit Menschen zueinander zu bringen, maßgeblich dazu beigetragen, den Verein zusammenzuhalten und auch gut und sicher durch die herausfordernden Zeiten zu führen, die es in seiner Amtszeit immer mal wieder gab und damit hat er auch ausnahmslos positive Spuren hinterlassen.
Wir freuen uns lieber Christoph, dass du selbstverständlich als Spieler Teil des Vereins bleibst und uns darüber hinaus auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehst. Vielen Dank für alles, was du in den letzten 12 Jahren für den Verein und damit auch für uns als Gemeinschaft getan hast.

Gleichzeitig wünschen wir Maximilian für seine neue Aufgabe als Abteilungsleiter viel Erfolg, eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen und weiterhin so viel Engagement für unseren Sport und insbesondere natürlich für unseren Verein. Hierbei hofft der gesamte Vorstand, dass ihn alle Vereinsmitglieder bestmöglichst unterstützen, damit man als Team gemeinsam erfolgreich ist, denn nur so kann es funktionieren und eine relativ kleine Abteilung wie wir es sind, dann eben auch existieren.

Zweite mit enttäuschendem Saisonende gegen Elzach, Dritte verabschiedet sich mit einem knappen Auswärtserfolg in die Sommerpause!

SV Waldkirch II – TTC Elzach 3:7

Nach der bislang eher schwachen Rückrunde unserer zweiten stand bereits nach der Niederlage gegen Forchheim fest, dass man auf einem Abstiegsplatz die Saison in der Kreisliga A beenden würde. Dennoch war das letzte Saisonspiel in heimischer Halle gegen den TTC Elzach von Bedeutung, denn mit einem Erfolg hatte man die Möglichkeit an den Gästen vorbeizuziehen und die Spielzeit auf Rang 6 zu beenden.
Dieses Vorhaben ging man in der Aufstellung Serkan, Thomas, Christoph und Christine an.

In der Angstdisziplin der zweiten Mannschaft, den Doppeln, stellt man Serkan mit Christoph zusammen, während wie in der gesamten Rückrunde Thomas mit Christine agierte.
Leider änderte dies aber nichts am Ergebnis, den der Start wurde erneut verpatzt. Überhaupt nicht ins Spiel fanden Serkan/Christoph gegen Rombach/Riccardi. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs, gelang es den beiden nicht ihre Stärke an die Platte zu bringen und es war lediglich Stückwerk. Dies war zu wenig um die Elzacher in Gefahr zu bringen und so ging das Duell deutlich mit 3:1 an die Gäste.
Etwas mehr Gegenwehr leisteten parallel dazu Thomas/Christine gegen Ziegler/Kern. Im ersten Satz erwischte man einen Blitzstart und nutzte die sich bietenden Chancen. Man hatte sogar gute Chancen den Vorsprung auszubauen, doch die Führung im zweiten Satz reichte am Ende nicht aus und man wurde noch abgefangen. Dies machte das Duell um einiges komplizierte denn die Elzacher steigerten sich nun auch und nachdem es weiter hin und her ging musste der fünfte Satz entscheiden. Hier machte man zu viele Fehler und die Elzacher spielten selbst stark auf und so ging das Match mit 2:3 verloren. Ein bitterer Auftakt.

In den Einzel musste man damit am besten direkt im vorderen Paarkreuz beginnen die Trendwende einzuleiten. Hier traf Serkan zunächst auf Rombach und am Nebentisch kam es zum Duell der Namenesvettern Ziegler vs. Ziegler.
Rombach der erst seit der Rückrunde auf die Nummer 2 vorgerückt war, lieferte Serkan ein hartes Match. Die ersten beiden Sätzen gingen nur beide nur mit zwei Punkten Unterschied über die Bühne, einmal mit dem besseren Ende für Serkan, das andere Mal für Rombach. Nach einem starten dritten Durchgang von Serkan wo er sich die Führung zurückholen konnte, setzte er sich dann auch nervenstark in einem ausgeglichenen vierten Satz durch und brachte mit dem 3:1 Erfolg den ersten Punkt auf Seiten des SVW:
Bei Thomas hingegen herrschte im Duell mit dem Elzacher Ziegler ein Wechselbad der Gefühle. Im ersten Satz war der Elzacher sehr aktiv und setzte Thomas unter Druck, mit dem dieser nicht klar kam. Nach dem Rückstand erwischte Thomas dann aber einen besseren Start in den zweiten Satz und hatte mit seinen Bemühungen mehr Erfolg. Zwar ließ der Ziegler nicht abreißen, aber Thomas war insgesamt der mutigere Akteur und ihm gelang in der Verlängerung der Ausgleich. Es war aber klar das es dieses hohe Niveau weiter brauchte, wollte er einen Erfolg landen und dies gelang nicht. Ziegler agierte dann wieder abgeklärter und Thomas kam nur noch punktuell zu Erfolgserlebnissen. Die Leistung war insgesamt nicht schlecht, aber es reichte halt nicht und so setzte der Elzacher sich am Ende in vier Durchgängen durch.

Mit dem 1:3 im Rücken rannte das hintere Paarkreuz damit weiterhin einem Rückstand hinterher und musste den SVW wieder zurück ins Spiel bringen.
Christoph hatte Riccardi als Gegner und kam mit diesem im ersten Satz überhaupt noch nicht zurecht. Nachdem er sich in der Satzpause neu fokussieren konnte, funkitonierte es ab dem zweiten Durchgang besser und fand zu seinem Spiel. Dabei sah man dann auch das er eigentlichd er bessere Spieler war und mehr Möglichkeiten hatte. Im zweiten und dritten Satz konnte er das auch an der Platte zeigen und mit 2:1 in Führung gehen, Normalerweise hätte man meinen sollen das es sich ab diesem Zeitpunkt für ihn leichter spielen sollte, doch es war weiterhin ein enges Duell, in dem sich Riccardi dann in den Entscheidungssatz retten konnte. Auch hier fand Christoph nicht mehr zurück zu seiner spielerischen Linie und musste sich mit 2:3 geschlagen geben.
Besser machte es am Nebentisch Christine, die Kern bereits im ersten Satz, der sehr eng und ausgeglichen verlief, den Zahn ziehen konnte. Nachdem der Elzacher in Rückstand lag, wurde er immer hektischer und ungeduliger und dies spielte Christine in die Karten, die große Ruhe ausstrahlte und mit gutem Matchplan das Duell deutlich mit 3:0 für sich entscheiden konnte.

Leider war auch dieses Erfolgserlebnis keine Initialzündung für das Team, denn im zweiten Einzeldurchgang hatten Thomas und Serkan große Probleme. An beiden Tischen kam man nicht in Tritt und fand keine Mittel um ausreichend Gefahr auszustrahlen. Logische Folge war das beide Spiele in vier Sätzen an die Elzacher gingen und so war die Begegnung beim Stand von 2:6 bereits vor den letzten beiden Partien zugunsten von Elzach entschieden.
Christoph hatte einfach keinen guten Tag erwischt, das zeigte sich auch schnell gegen Kern, wo er sich abermals unter Wert verkaufte leider deutlich mit 0:3 unterlag.
Einziger Lichtblick an diesem Abend war Christine, die gegen Riccardi auch im zweiten Einzel nur wenig gefordert wurde und mit ihrer guten Übersicht ein ums andere Mal punkten konnte. Der Dreisatzerfolg war auch in der Höhe verdient und setzte dann auch den Schlusspunkt auf eine insgesamt leider unbefriedigende Saison.

Mit 8:20 Punkten beendet die zweite Mannschaft die Spielzeit in der Kreisliga A auf dem vorletzten Rang 7, was den Abstieg bedeuten wird. Insgesamt war in einigen Partien zwar deutlich mehr drin, da man aber insbesondere in der Rückrunde kaum noch Spiele auf seine Seite ziehen konnte und trotz oftmals guten Aufstellungen unterlag, ist dieser Tabellenplatz die logische Konsequenz. Nun gilt es sich in der Sommerpause zu sammeln, um dann ab September wieder voll angreifen zu können.

TTC Glottertal – SV Waldkirch III 4:6

Die dritte Mannschaft war dann als letztes Team am Dienstagabend noch einmal gefordert, denn dort wartete mit dem TTC Glottertal ein Gegner, den man zum Saisonabschluss noch einmal besiegen wollte um dann mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen.

Bei den Gastgebern spielte mit Linder ihr Topmann, was die Aufgabe deutlich erschwerte, aber wir versuchten mit Sebastian, Hubert, Annette und Kuo-I dagegenzuhalten um zum Abschluss der Runde noch einmal einen Sieg feiern zu können.
In den Doppeln hatten Sebastian/Annette mit Linder/Beha ein sehr starkes und gleichzeitig unangenehmes Duo zu überwinden. Während Linder ein starker Angreifer war, brachte Beha die Bälle sehr unangenehm zurück. Unser Duo war deshalb auch in der Außenseiterrolle und mehr als der zwischenzeitliche Anschluss zum 1:2 war auch nicht drin, denn am Ende setzten sich die Glottertäler relativ souverän mit 3:1 durch.
Ähnlich eindeutig verlief die Partie am anderen Tisch zwischen Hubert/Kuo-I und Schneider/Kostenbader. Hier waren wir deutlich überlegen und setzten uns nach einer über weite Strecken konzentrierten Vorstellung deutlich in vier Sätzen durch und es ging mit einem 1:1 in die Doppel.

Hier war klar das es gegen Linder weiterhin schwer werden würde, in den anderen Duellen war man aber Favorit und das Ziel war dies dann auch unter Beweis zu stellen. Hubert hielt dann auch im Match gegen Linder in zwei Sätzen sehr gut mit und verkaufte sich teuer. Einen Satzgewinn, den er sich aufgrund seiner Leistung eigentlich verdient hatte, sprang aber nicht bei rum und so ging das Duell erwartbar mit 0:3 verloren.
Den wichtigen Ausgleich besorgte dann aber umgehend Sebastian, der gegen Beha ebenfalls nichts anbrennen ließ und klar in drei Sätzen das Match für sich entscheiden konnte.

Den ersten Vorteil wollte man sich dann im hinteren Paarkreuz erspielen, wo Annette und Kuo-I gegen die Konkurrenz aus Glottertal spielerisch auf jeden Fall deutlich stärker waren.
Bei Kuo-I schlug sich das dann auch direkt im Endergebnis wieder. Sein Gegner Schneider stand auf verlorenem Posten und unsere Nummer 4 spielte viel zu schnell, sodass der Glottertäler dem Ball meist nur hinterher schauen konnte. Kuo-I spielte konzentriert in allen drei Durchgängen und wurde mit dem Dreisatzerfolg entsprechend belohnt.
Annette stand ihm parallel dazu in nichts nach. Gegen Kostenbader war auch sie ab dem ersten Ballwechsel klar überlegen und ließ nichts anbrennen. Lediglich 15 Punkte musste Annette über die gesamten drei Sätze abgeben, was ihre Dominanz untermauerte und den nächsten Drreisatzerfolg zur Folge hatte. Damit hatte man beim Stand von 4:2 auch erstmals den Vorteil von zwei Punkten Vorsprung und wollte dieses bis zum Spielende nicht mehr abgeben.

Das vordere Paarkreuz der Glottertäler hatte bei dieser Rechnung aber etwas dagegen, denn auch im zweiten Einzeldurchgang tat man sich hier schwer. Das Linder auch für Sebastian eine Nummer zu groß war, wurde dann auch schnell klar. Zwar versuchte Sebastian den Ball so gut es ging im Spiel zu halten und Linder zu zermürben, dieser hatte aber einfach zu viel Durchschlagskraft, der Sebastian zu wenig entgegen setzen konnte und am Ende mit 0:3 unterlag.
Hubert lieferte sich mit Beha, der Materialspieler war, ein langes und intensives Match. Es fanden sehr viele lange Ballwechsel statt und die Sätze verliefen sehr ausgeglichen, ohne das sich einer der beiden einen wirklich Vorteil erarbeiten konnte. Leider hatte in den ersten beiden Sätzen Beha knapp die Oberhand und so war die Hypothek beim Stand von 0:2 schon groß. Hubert gab zwar nicht auf und in der Verlängerung des dritten Satzes gelang der Ausgleich, es war aber dennoch ein langer Weg zurück und im vierten Durchgang machte Beha dann abermals sehr knapp mit 13:11 den Sack zu und so musste man den erneuten Ausgleich zum 4:4 hinnehmen.

Die Verantwortung lag also wieder beim hinteren Paarkreuz, den Auswärtssieg mit zwei weiteren Erfolgen perfekt zu machen.
Unsere beiden Akteure taten sich dann im Vergleich zu ihren ersten beiden Partien etwas schwerer, was aufgrund des noch höheren Drucks aber auch verständlich war.
Annette ihr erster Satz gegen Kostenbader ging hin und her und war sehr ausgeglichen, die wichtige Führung gelang ihr aber in der Verlängerung des ersten Satzes. Mit diesem Rückenwind gestaltete sie dann anschließend den zweiten Durchgang viel deutlicher und erhöhte die Führung. Nach kurzer Schwächephase und dem 1:2 Anschluss für Kostenbader, gelang es Annette dann wieder in die Spur zu kommen und ihre Stärken gewinnbringend einzusetzen. Souverän setzte sie sich zum Anfang des vierten Satzes direkt ab und brachte den Vorsprung relativ entspannt zum 3:1 Erfolg über die Ziellinie.
Ein Krimi spielte sich dann im alles entscheidenden Match am Nebentisch zwischen Kuo-I und Kostenbader ab. Die beiden hatten sich scheinbar entschlossen zum letzten Spiel noch einmal einen Krimi abzuliefern, was beiden definitiv gelang. Zunächstkonnte sich Kuo-I von einem 0:1 Rückstand gut erholen und das Match vorübergehend in eine 2:1 Führung drehen, doch Kostenbader ließ sich davon nicht entmutigen und ihm gelang dann seinerseits wieder umgehend der Ausgleich. So ging es in den Entscheidungssatz und hier reizten die beiden weiter alles aus. Bis in die Verlängerung musste man mitzittern, doch am Ende war es Kuo-I der mit 13:11 das bessere Ende für sich hatte und so gemeinsam mit dem Team jubeln konnte.

Ein gelungener Abschluss einer insgesamt sehr ordentlichen Saison, die die dritte Mannschaft in der Kreisliga B abgeliefert hat. In der Endabrechnung landet man mit 24:12 Punkten auf dem erwartbaren 4 Tabellenplatz, von insgesamt zehn Mannschaften.
Aufgrund Umstrukturierungen und der Fusion einzelner Verbände ist diese Platzierung zwar aktuell im Click tt als Abstiegsplatz markiert, dass es dazu aber kommt, ist mehr als unwahrscheinlich.


Manuel überragt beim Derbysieg der ersten zum Saisonabschluss in Kollnau und sichert dem Team Platz 4 in der Endabrechung!

FC Kollnau – SV Waldkich 4:6

Nach acht Monaten Tischtennis ging am Montagabend für die erste Mannschaft die Saison in der Bezirksklasse mit dem Derby in Kollnau zu Ende. Man wollte an diesem Abend noch einmal alles geben, denn mit einem Sieg hatte man noch Chancen Platz 4 in der Tabelle zu erreichen. Nachdem Matthias verletzungsbedingt bereits seine Saison beendet hatte, unterstützte uns erstmals in der Rückrunde wieder Andres, der das Trio bestehend aus Maxi, Felix und Manuel komplettierte. Mit Matthias, Uli, Thomas und Wolfgang K. fanden sich zudem netterweise einige Zuschauer ein, die uns ebenfalls anfeuerten.

Kollnau war mit einigem Ersatz am Start, dennoch hatten Maxi/Andres im Doppel gegen die Kombination Meier/Kriesch eine schwere Aufgabe vor der Brust. Zwar startete man stark und konnte schnell in Führung gehen, ab dem zweiten Satz stellte das Kollnauer Duo aber einiges um und brachte damit Maxi/Andres in Schwierigkeiten. Meier/Jurado platzierten die Bälle nun besser und Maxi/Andres entwickelten nicht mehr die Durchschlagskraft wie zu Beginn.So gingen die Sätze zwei und drei eindeutig nach Kollnau und man lag zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand. Zwar berappelte man sich im vierten Durchgang noch einmal, aber am Ende hatt man hier in der Verlängerung das Nachsehen und verlor in vier Sätzen.
Am Nebentisch hatten Felix/Manuel zu Beginn gegen Jurado/Klank einige Probleme um in die Partie zu finden. Man war sehr offensiv unterwegs und machte zu viele eigene Fehler, sodass man den ersten Satz abgeben musste. Im Anschluss steigerte man sich aber und brachte ab dem zweiten Durchgang das Spiel unter Kontrolle. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich gelang es auch weiterhin den Druck aufrecht zu erhalten und so setzte man sich am Ende verdient mit 3:1 durch.

Weiter ging es im vorderen Paarkreuz mit dem Einzel zwischen Felix und Meier. Zwar hatte Felix gegen seinen Gegenüber noch nie verloren, an diesem Abend trat Meier aber erstmals mit kurzen Noppen an und das schmeckte Felix nicht wirklich. Zwar verlief das Match dennoch ziemlich ausgeglichen, Meier war aber meist der aktivere und Felix schaute zu oft zu. Dennoch erspielte er sich mit etwas Glück eine 2:1 Führung und kam nach hohem Rückstand im vierten Satz noch einmal zurück und schnupperte am Sieg. Meier aber behielt die Nerven und erzwang den Entscheidungssatz. Hier war er der stärkere und setzte sich in fünf Sätzen durch.
Auch Maxi musste am Nebentisch an sein Leistungslimit um Kriesch in Schach zu halten. Im ersten Durchgang fand Maxi noch überhaupt nicht zu seinem Matchplan und so geriet er zunächst ins Hintertreffen. Er kämpfte sich dann aber in das Duell, umso wichtiger war das er den ausgeglichenen zweiten Satz knapp für sich entscheiden konnte. Es blieb aber weiter sehr umkämpft und die beiden schenkten sich nichts und so ging es auch hier in einen entscheidenden fünften Satz. Hier zeigte sich Maxi dann aber von seiner besten Seite und war auf den Punkt voll da, sodass er den 3:2 Erfolg unter Dach und Fach brachte.


Beim Stand von 2:2 wurde es dann für Andres und Manuel im hinteren Paarkreuz ernst.
Unserer Nummer 3 merkte man im Duell gegen Klank die fehlende Spielpraxis an. Normalerweise spielte Andres ein anderes Niveau als sein Gegenüber, aber es fehlte verständlicherweise etwas die Sicherheit und so blieb Klank lange Zeit ein unangenehmer Gegner, der Andres auch den zweiten und vierten Satz abnehmen konnte und so einen weiteren fünften Durchgang erzwang. Andres riss sich dann aber noch einmal zusammen und spielte seine Fähigkeiten im Entscheidungssatz noch einmal besser aus. Dies reichte zum 3:2 Sieg und dem nächsten Punkt.
Auch Manuel war parallel dazu gegen Jurado schwer gefordert. Vom Verlauf her ähnelte sich sein Match dem von Andres, denn auch er ging gegen Materialspieler Jurado zweimal in Führung, doch musste jeweils umgehend den Ausgleich hinnehmen. Auch der fünfte Satz verlief lange Zeit spannend beim Stand von 8:8 spielte Manuel dann aber unter größtem Druck drei hervorragende Angriffsbälle in Folge und belohnte sich für seinen Mut mit dem Fünftsatzerfolg, der den SVW auch mit 4:2 in Führung brachte.

Maxi musste dann in seinem zweiten Einzel gegen Meier ran und wie schon in den letzten Duellen sah man auch dieses Mal das die Kollnauer Nummer 1 nicht der Lieblingsgegner von Maxi war. Meier gelang es immer wieder gut Maxi seine Angriffe zu neutralisieren und zu unterbinden und so hatte Maxi lediglich im zweiten Satz das bessere Ende für sich. Er war zwar in den anderen Durchgängen nie weit Weg, aber wenn es eng wurde hatte Meier immer die bessere Antwort und setzte sich am Ende in vier Sätzen durch.
Felix wollte parallel dazu gegen Kriesch sein erstes Spiel vergessen machen. Nach klarer Führung im ersten Satz schenkte er diesen aber noch her und musste einem Rückstand hinterherlaufen. Diese Aufgabe löste er dann aber souverän, denn ab dem zweiten Satz stand er mit voller Konzentration an der Platte und ließ Kriesch nur noch wenig Chancen.
Der Viersatzerfolg am Ende war dann auch gut herausgespielt und der Vorsprung beim Stand von 5:3 hatte weiterhin bestand.

Nun musste das hintere Paarkreuz die Führung über die Ziellinie bringen, aber man musste weiterhin Gas geben, denn auf Andres wartete mit Jurado ein unangenehmer Gegner. Auch hier tat sich Andres von Beginn an schwer und kam kaum in einen Spielfluss. Auf starke Bälle, folgten auch schnelle Fehler und Jurado nutzte seine Chancen relativ konsequent. So blieb auch die zweiten Begegnung von Andres spannend und der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Auch hier ließen Andres dann aber die Angriffsbälle im Stich und Jurado machte es weiterhin ziemlich geschickt und setzte sich am Ende etwas überraschend mit 3:2 durch.
Nun lag es an Manuel, der die Saison gegen Klank für das gesamte Team erfolgreich beenden wollte. Im ersten Satz stockte der Motor von unserer Nummer 4 noch etwas und Klank erspielte sich die 1:0 Führung, doch anschließend war Manuel wieder im Flow. Er zeigte viele schöne offensive Aktionen und konnte dem Match seinen Stempel aufdrücken. Nach dem verdienten Ausgleich ließ er auch im weiteren Spielverlauf nicht nach und brachte Klank immer wieder in Bedrängnis. Dieser konnte mit dem Niveau von Manuel nicht mithalten und so setzte sich dieser auch in seinem zweiten Einzel durch, dieses Mal in vier Sätzen und sorgte für den 6:4 Auswärtssieg zum Saisonabschluss.

Nach 18 Speiltagen schließt die erste Mannschaft die Saison mit 22:14 Punkten auf einem sehr guten vierten Tabellenplatz ab. Nach der überragenden Hinrunde und der Tabellenführung war klar, dass man aufgrund von Andres seinem Fehlen in der Rückrunde diese Platzierung nicht würde halten können, man schlug sich aber auch in der zweiten Saisonhälfte ordentlich (Platz 7 in der Rückrundentabelle) und darf somit auch ab September, dann hoffentlich ohne Verletzungen, ein weiteres Jahr in der Bezirksklasse antreten.