Lediglich die dritte Mannschaft hält in dieser Woche die Fahne hoch. Erste unterliegt ersatzgeschwächt. Jugend trotz bester Saisonleistung sieglos. Zweite enttäuscht in Forchheim.

TV Freiburg St.Georgen – SV Waldkirch 9:1

Die erste Mannschaft musste die schwere Auswärtsfahrt am Montagabend zum Tabellenzweiten TV Freiburg St.Georgen in großer Personalnot antreten. Schon länger war der Ausfall von Maximilian bekannt und nachdem sich am Wochenende auch noch Matthias verletzte, war die Lage noch einmal deutlich angespannter.
Aufgrund der Tabellensituation war das Spiel ohne Bedeutung und so entschloss man sich mit einem Quartett bestehend aus Felix, Matthias, Manuel und Thomas nach Freiburg zu fahren, Matthias aber nur auf den Spielberichtsbogen zu schreiben, um eine Strafe zu vermeiden.

Da man ein Doppel schenkte, entschied man sich Felix/Manuel in das Einserdoppel zu stellen. Die Taktik war erst einmal aufgegangen, denn man vermied zunächst ein Duell mit Kolbinger, doch auch gegen Singer/Stärk erwartete man ein kompliziertes Match. So kam es dann auch, denn es ging von Beginn an ausgeglichen zur Sache. Felix war im ersten Satz recht offensiv unterwegs, es klappte aber zu wenig und so geriet man zunächst in Rückstand. Umso wichtiger war dann, das man in der entscheidenden Phase des zweiten Durchgangs die Nerven behielt und in der Verlängerung ausgleichen konnte.
Es blieb weiterhin spannend, auch der dritte Satz wurde erst in der Endphase entschieden und wieder behielt das SVW Duo die Oberhand und konnte erstmals in Führung gehen. Nachdem die Gastgeber aber zum 2:2 ausgleichen konnten wurden die Karten im Entscheidungssatz wieder neu gemischt. Bis zum 9:9 konnte sich keiner absetzten ehe die Freiburger den größeren Mut hatten und letztlich die Begegnung knapp für sich entscheiden konnten.

Mit dem 0:2 Ruckstand geriet man also von Anfang an ins Hintertreffen und hatte auch im weiteren Verlauf der Partie nie mehr wirklich eine Chance den Freiburgern näher zu kommen.
Ein Lichtblick war Thomas in seinem ersten Einzel der gegen Stärk toll aufspielte und diesem alles abverlangte. Zwar ging der Freiburger zweimal in Führung, doch Thomas bewies auch an diesem Abend seine gute Form, ließ sich nie abschütteln und zwang Stärk beim Stand von 2:2 in einen entscheidenden fünften Durchgang. Hier gelang es Thomas immer knapp die Führung zu halten und diesen Vorsprung gab er bis zum Ende der Partie nicht mehr ab und setzte sich mit 3:2 durch.

Dies sollte dann aber auch der einzige Zähler unserer dezimierten Mannschaft sein. Lediglich Manuel kam in seinem zweiten Einzel gegen Stärk noch einmal in die Nähe eines Punktgewinns, musste sich im Entscheidungssatz aber knapp geschlagen geben.
Am Ende stand eine erwartbare 1:9 Niederlage auf der Anzeigetafel und so kassierte man im vorletzten Spiel der Saison die sechste Niederlage.
Mit 20:14 Punkten liegt man einen Spieltag vor Saisonende auf Rang 5 in der Bezirksklasse. Theoretisch ist auch noch ein Abrutschen auf den sechsten Platz möglich, mit einem Sieg zum Saisonabschluss gegen den Lokalrivalen aus Kollnau am 13.04, kann man aber bei perfektem Verlauf auch noch Rang 4 angreifen. Dementsprechend ist die Motivation auch noch hoch Mitte April das Derby erfolgreich zu gestalten und die Saison und insbesondere die holprige Rückrunde zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen.

SV Waldkirch III – TV Freiburg St.Georgen III 7:3

Die TV Freiburg St.Georgen Woche ging bereits einen Tag später, genauer gesagt am Dienstagabend weiter. Unsere dritte Mannschaft empfing in der Kreisliga B den Tabellennachbarn und wollte mit einem Sieg auch die letzten rechnerischen Zweifel was Platz 4 in der Tabelle anging, beseitigen.

In den Doppeln ging es für Sebastian/Annette zunächst gegen Sachpazidis/Schulz. Auch wenn die ersten beiden Sätze ausgeglichen verliefen, startete man gut, denn wo es darauf ankam war man zur Stelle und sicherte sich einen zwischenzeitlichen 2:0 Vorsprung. Die Gäste konnten zwar dann noch einmal verkürzen, aber Sebastian und Annette behielten die Nerven und machten in einem knappen vierten Durchgang den Deckel zum 3:1 Erfolg drauf.
Noch enger ging es am Nebentisch zwischen Hubert/Kuo-I und Pfleger/Brender zur Sache. Die Sätze 1 und 3 konnte sich unser Team in der Verlängerung sichern, in den Durchgängen 2 und 4 hatten die Freiburger aber alles unter Kontrolle und so ging es in den Entscheidungssatz. Hier mobilisieren Hubert und Kuo-I noch einmal alle Kräfte und setzten sich am Ende mit 3:2 durch.

Spannend ging es zunächst auch in den Einzeln. Insbesondere hervorzuheben war hier die erste Einzelpartie von Sebastian, der im vorderen Paarkreuz auf Pfleger traf. Das Match hatte einige Wendungen zu bieten. Zünächst ging der Freiburger in Führung, ehe Sebastian immer besser in die Partie fand und zwischenzeitlich selbst mit 2:1 vorne lag. Nachdem Pfleger aber wieder konterte, musste der fünfte Satz entscheiden und dieser Durchgang war der spannendste. Es ging hin und her, beide Spieler hatten Chancen und vergaben diese zunächst. Eine echte Nervenschlacht die Sebastian am Ende mit 14:12 für sich entscheiden konnte.
Etwas entspannter hatte es dann Hubert in seinem Duell gegen Sachpazidis. Zwar erwischte Hubert nicht den besten Start und lag mit 0:1 hinten, im weiteren Verlauf hatte er aber die richtigen Mittel und brachte seinen Gegner immer wieder in Bedrängnis. Ab dem zweiten Satz erlangte Hubert die Kontrolle und gab diese bis zum Matchende und seinem verdienten Viersatzerfolg auch nicht mehr ab.

Mit der 4.0 Führung sah es bereits sehr gut aus und das hintere Paarkreuz konnte bereits vorzeitig den Sieg perfekt machen. Das sich die Gäste aber nicht so leicht geschlagen geben würde, bekam Annette in ihrem Spiel mit Brender zu spüren. Der Freiburger spielte stark auf und ließ Annette nie zur Entfaltung kommen, Diese probierte zwar viel aus, es war aber nie das richtige dabei und Brender zeigte sich weiterhin unbeeindruckt. So setzte sich der Freiburger am Ende deutlich mit 3:0 durch und sorgte für den ersten Freiburger Punkt.
Kuo-I wollte am Nebentisch gegen Schulz den alten Abstand wieder herstellen. Zwar war sah sein 3:1 Erfolg ziemlich klar aus, die einzelnen Sätze waren aber durchaus eng und Kuo-I musste sich ordentlich strecken, machte dies aber in den entscheidenden Phasen sehr konsequent und gut und deshalb gin der VIersatzerfolg auch völlig in Ordnung.

Beim 5:1 Zwischenstand, startete dann der zweite Durchgang und hier lieferte sich Sebastian auch in seinem zweiten Einzel, dieses Mal gegen Sachpazidis, einen erbitterten Kampf. Nachdem Sebastian äußerst unglücklich mit 0:2 in Rückstand geraten war, kämpfte er sich mit viel WIllen in das Match zurück und fand immer besser Zugriff. Sachpazidis spürte den Druck und konnte das Duell trotz einiger Chancen nicht zumachen und so witterte Sebastian nach dem Anschluss auch weiterhin seine Chance und konnte nach dem vierten Durchgang sogar zum 2:2 ausgleichen. Alles wieder offen also und auch der Entscheidungssatz verlief sehr knapp. Dieses Mal gelang es Sebastian aber nicht ein weiteres ausgeglichenes Match auf seine Seite zu ziehen und er unterlag äußerst knapp mit 2:3.
Davon unbeeindruckt zeigte sich parallel dazu Hubert, der gegen Pfleger sein gewohntes Spiel an die Platte brachte. In den ersten beiden Sätzen hatten noch beide Spieler gute Bälle, doch nach dem 1:1 zog Hubert deutlich das Tempo an und ließ seinem Kontrahenten ab diesem Zeitpunkt keine Chance mehr. Mit dem Viersatzerfolg belohnte er sich dann endlich einmal wieder mit zwei Einzelsiegen und konnte mit seiner Leistung an diesem Tag sehr zufrieden sein.

Nachdem beim Stand von 6:2 für den SVW die Partie vorentschieden war, setzte sich Annette nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Satzrückstand gegen Schulz am Ende noch sehr souverän mit 3:1 durch.
Im letzten Einzel kassierte man dann in Person von Kuo-I gegen Brender noch einmal eine Viersatzniederlage, dies änderte aber nichts mehr am gut herausgespielten 7:3 Heimerfolg unserer dritten Mannschaft.

Vor dem letzten Saisonspiel am 21.04 in Glottertal ist man weiterhin auf Rang 4 in der Kreisliga B platziert. An diesem Stand wird sich auch bis Saisonende nichts mehr ändern und so kann man jetzt schon auf eine ordentliche Spielzeit zurückblicken und will diese in drei Wochen dann erfolgreich abschließen.

TTC Endingen (U19) – SV Waldkirch (U19) 6:4

Eine gute Leistung zeigte am Freitagabend die Jugendmannschaft in Endingen. Gegen die klar favorisierten Gastgeber gelang im letzten Saisonspiel durch zwei tolle Einzelsiege von Lars und Bela, die in ihren ersten Einzeln sehr gute Leistungen zeigten der zwischenzeitliche 2:2 Ausgleich. Philine sorgte mit einem toll herausgespielten Viersatzerfolg und dem dritten Punkt in Folge sogar für die zwischenzeitliche Führung. Kurzzeitig hatte man dadurch sogar Hoffnung auf eine riesen Überraschung, doch die Endinger konterten mit zwei 3:0 Erfolgen und gingen selbst wieder mit 4:3 in Front.

Bela sorgte dann mit seinem starken 3:1 Erfolg wieder für den Ausgleich und so benötigte man aus den letzten beiden Einzeln von Lars und Philine nur einen Zähler für ein Unentschieden.
Die Krönung für die sehr gute Leistung sollte dann aber ausbleiben, denn sowohl Lars als auch Philine hatten in ihren beiden Spielen keine Chance in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen und so musste man sich letztendlich doch knapp mit 4:6 geschlagen geben.

Dennoch zeigt die Formkurve zum Saisonende nach oben und man ist zumindest deutlich näher an den Konkurrenten, als das noch in vielen anderen Spielen in den letzten Monaten der Fall war. Trotz der Niederlage im letzten Saisonspiel waren die Duelle gegen Heitersheim und eben Endingen kleine Lichtblicke aus diesen man Kraft und Motivation ziehen muss um weiter fleißig zu trainieren, damit die Zukunft im Jugendbereich wieder etwas positiver aussieht.

TTC Forchheim IV – SV Waldkirch II 7:3

Eine sehr wichtige Partie wartete am Freitagabend auf die zweite Mannschaft in Kreisliga A. Um 20:15 Uhr traf man im vorletzten Saisonspiel auf den TTC Forchheim IV. Mit einem Sieg hatte man die Möglichkeit am heutigen Kontrahenten vorbeizuspringen und vor dem letzten Saisonspiel auf Platz 5 in der Tabelle zu klettern. Die Forchheimer wollten dies naturgemäß verhindern und so traten beide Mannschaften mit sehr starken Aufstellungen an.
Wir schlugen erstmals mit Manuel auf, der zudem von Serkan, Thomas und Wolfgang ergänzt wurde.

Leider mussten auch in dieser Begegnung zunächst zwei Doppel gespielt werden. Unsere zweite zeigte hier leider „eindrucksvoll“ warum viele enge Partien bislang in dieser Saison verloren gingen denn auch in Forchheim schlug die Doppelschwäche eiskalt zu. Sang und klanglos und ziemlich enttäuschend ging sowohl das Doppel von Manuel/Serkan, als auch das Match von Thomas/Wolfgang mit 0:3 verloren und an beiden Tischen kam man nicht einmal in die Nähe eines Satzgewinns. Ein sehr großer Dämpfer und eine starke Hypothek also direkt von Beginn an.

In den Einzeln ging es zunächst in der Negativspirale weiter. Serkan hatte überhaupt keinen guten Tag erwischt und musste gegen Thoma, den er in der Vorrunde noch klar im Griff hatte, mit 0:3 die Segel streichen.
Manuel sorgte am Nebentisch in den ersten beiden Sätzen gegen Beha für einen Hoffnungsschimmer. Er spielte sehr dominant auf und Beha kam zunächst nicht in das Match. Nachdem Manuel beruhigend mit 2:0 vorne lag, wurde der Forchheimer aber immer stärker und Manuel ließ ihn in die Begegnung kommen. Dies nutzte Beha sehr gut aus und erzwang beim Stand von 2:2 den Entscheidungssatz. Hier musste Manuel bis zum Ende kämpfen, denn Beha ließ sich nicht abschütteln, aber unsere Nummer 1 bewies Nervenstärke und setzte sich knapp mit 3:2 durch.

Der erste Punkt konnte aber nur der Anfang sein, denn man musste den Rückstand weiter verkürzen. Dafür war nun das hintere Paarkreuz gefragt. Wolfgang spielte gegen den erfahrenen Schieble gut mit, es war aber wie häufig in dieser Spielzeit so, dass Wolfgang in den wichtigen Momenten zu viele falsche Entscheidungen traf und sich so um seinen verdienten Lohn brachte. Die Leistung war eigentlich zu gut für die 1:3 Niederlage die er kassierte, aber es fehlten wie so oft Kleinigkeiten.
Thomas sein Spiel war dann bereits der letzte Strohhalm für die Zweite und er behielt gegen Rombach dann auch die Nerven und wurde seiner Favoritenrolle beim Viersatzerfolg relativ souverän gerecht.

Im zweiten Einzeldurchgang bekam es Manuel im Duell der beiden Einser mit Thoma zu tun. Hier bewies Manuel sein Talent und zeigte was in ihm steckte. Thoma war völlig überfordert und Manuel spielte ihn nach allen Regeln der Kunst an die Wand. Eine beeindruckende Leistung unserer Nummer 1, die zum 3:0 führte und auch wieder Hoffnung aufkeimen ließ, dass vielleicht doch noch etwas möglich war.
Dafür hätte es aber eine sehr gute Leistung von Serkan gegen Beha gebracht und obwohl es Serkan versuchte, es war einfach nicht sein Tag und auch die einfachsten Dinge gelangen nicht wirklich. Zwar hatte er dieses Mal sowohl im ersten, als auch im dritten Satz Chancen, er ließ diese Möglichkeiten aber verstreichen und so verkaufte er sich bei der nächsten Dreisatzniederlage wieder deutlich unter Wert und so sah es beim Zwischenstand von 5:3 für Forchheim auch insgesamt sehr schlecht aus.

Thomas musste den SVW dann gegen Schieble im Spiel halten. Zunächst sah das auch gut aus, denn Thomas fand gut in das Match und erspielte sich eine 1:0 Führung. Taktikfuchs Schieble stellte sich dann aber immer besser auf Thomas sein Spiel ein und erwischte ihn im weiteren Spielverlauf immer wieder mit guten Bällen. Thomas hatte immer mehr Schwierigkeiten sein Tempo zu spielen und nachdem Schieble der Satzausgleich gelang, haderte Thomas immer mehr. Schieble war nun in seinem Flow und setzte Thomas weiter unter Druck, der nicht mehr zurückschlagen konnte und letztlich mit 1:3 den kürzeren zog.
Da auch Wolfgang am Nebentisch überhaupt kein Mittel gegen Herold fand und mit 0.3 unterlag endete nach zwei Stunden ein sehr bitterer Abend, bei dem man sich viel mehr vorgenommen hatte und außer Manuel kein Spieler an seine Leistungsgrenze kam mit einer 3:7 Auswärtsniederlage.

Nach dieser Niederlage ist Platz 5 nicht mehr möglich und im letzten Saisonspiel am 20.04 gegen den TTC Elzach muss man unbedingt gewinnen um die Saison in der Kreisliga A zumindest auf dem sechsten Tabellenrang abzuschließen.