Lediglich die dritte Mannschaft hält in dieser Woche die Fahne hoch. Erste unterliegt ersatzgeschwächt. Jugend trotz bester Saisonleistung sieglos. Zweite enttäuscht in Forchheim.

TV Freiburg St.Georgen – SV Waldkirch 9:1

Die erste Mannschaft musste die schwere Auswärtsfahrt am Montagabend zum Tabellenzweiten TV Freiburg St.Georgen in großer Personalnot antreten. Schon länger war der Ausfall von Maximilian bekannt und nachdem sich am Wochenende auch noch Matthias verletzte, war die Lage noch einmal deutlich angespannter.
Aufgrund der Tabellensituation war das Spiel ohne Bedeutung und so entschloss man sich mit einem Quartett bestehend aus Felix, Matthias, Manuel und Thomas nach Freiburg zu fahren, Matthias aber nur auf den Spielberichtsbogen zu schreiben, um eine Strafe zu vermeiden.

Da man ein Doppel schenkte, entschied man sich Felix/Manuel in das Einserdoppel zu stellen. Die Taktik war erst einmal aufgegangen, denn man vermied zunächst ein Duell mit Kolbinger, doch auch gegen Singer/Stärk erwartete man ein kompliziertes Match. So kam es dann auch, denn es ging von Beginn an ausgeglichen zur Sache. Felix war im ersten Satz recht offensiv unterwegs, es klappte aber zu wenig und so geriet man zunächst in Rückstand. Umso wichtiger war dann, das man in der entscheidenden Phase des zweiten Durchgangs die Nerven behielt und in der Verlängerung ausgleichen konnte.
Es blieb weiterhin spannend, auch der dritte Satz wurde erst in der Endphase entschieden und wieder behielt das SVW Duo die Oberhand und konnte erstmals in Führung gehen. Nachdem die Gastgeber aber zum 2:2 ausgleichen konnten wurden die Karten im Entscheidungssatz wieder neu gemischt. Bis zum 9:9 konnte sich keiner absetzten ehe die Freiburger den größeren Mut hatten und letztlich die Begegnung knapp für sich entscheiden konnten.

Mit dem 0:2 Ruckstand geriet man also von Anfang an ins Hintertreffen und hatte auch im weiteren Verlauf der Partie nie mehr wirklich eine Chance den Freiburgern näher zu kommen.
Ein Lichtblick war Thomas in seinem ersten Einzel der gegen Stärk toll aufspielte und diesem alles abverlangte. Zwar ging der Freiburger zweimal in Führung, doch Thomas bewies auch an diesem Abend seine gute Form, ließ sich nie abschütteln und zwang Stärk beim Stand von 2:2 in einen entscheidenden fünften Durchgang. Hier gelang es Thomas immer knapp die Führung zu halten und diesen Vorsprung gab er bis zum Ende der Partie nicht mehr ab und setzte sich mit 3:2 durch.

Dies sollte dann aber auch der einzige Zähler unserer dezimierten Mannschaft sein. Lediglich Manuel kam in seinem zweiten Einzel gegen Stärk noch einmal in die Nähe eines Punktgewinns, musste sich im Entscheidungssatz aber knapp geschlagen geben.
Am Ende stand eine erwartbare 1:9 Niederlage auf der Anzeigetafel und so kassierte man im vorletzten Spiel der Saison die sechste Niederlage.
Mit 20:14 Punkten liegt man einen Spieltag vor Saisonende auf Rang 5 in der Bezirksklasse. Theoretisch ist auch noch ein Abrutschen auf den sechsten Platz möglich, mit einem Sieg zum Saisonabschluss gegen den Lokalrivalen aus Kollnau am 13.04, kann man aber bei perfektem Verlauf auch noch Rang 4 angreifen. Dementsprechend ist die Motivation auch noch hoch Mitte April das Derby erfolgreich zu gestalten und die Saison und insbesondere die holprige Rückrunde zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen.

SV Waldkirch III – TV Freiburg St.Georgen III 7:3

Die TV Freiburg St.Georgen Woche ging bereits einen Tag später, genauer gesagt am Dienstagabend weiter. Unsere dritte Mannschaft empfing in der Kreisliga B den Tabellennachbarn und wollte mit einem Sieg auch die letzten rechnerischen Zweifel was Platz 4 in der Tabelle anging, beseitigen.

In den Doppeln ging es für Sebastian/Annette zunächst gegen Sachpazidis/Schulz. Auch wenn die ersten beiden Sätze ausgeglichen verliefen, startete man gut, denn wo es darauf ankam war man zur Stelle und sicherte sich einen zwischenzeitlichen 2:0 Vorsprung. Die Gäste konnten zwar dann noch einmal verkürzen, aber Sebastian und Annette behielten die Nerven und machten in einem knappen vierten Durchgang den Deckel zum 3:1 Erfolg drauf.
Noch enger ging es am Nebentisch zwischen Hubert/Kuo-I und Pfleger/Brender zur Sache. Die Sätze 1 und 3 konnte sich unser Team in der Verlängerung sichern, in den Durchgängen 2 und 4 hatten die Freiburger aber alles unter Kontrolle und so ging es in den Entscheidungssatz. Hier mobilisieren Hubert und Kuo-I noch einmal alle Kräfte und setzten sich am Ende mit 3:2 durch.

Spannend ging es zunächst auch in den Einzeln. Insbesondere hervorzuheben war hier die erste Einzelpartie von Sebastian, der im vorderen Paarkreuz auf Pfleger traf. Das Match hatte einige Wendungen zu bieten. Zünächst ging der Freiburger in Führung, ehe Sebastian immer besser in die Partie fand und zwischenzeitlich selbst mit 2:1 vorne lag. Nachdem Pfleger aber wieder konterte, musste der fünfte Satz entscheiden und dieser Durchgang war der spannendste. Es ging hin und her, beide Spieler hatten Chancen und vergaben diese zunächst. Eine echte Nervenschlacht die Sebastian am Ende mit 14:12 für sich entscheiden konnte.
Etwas entspannter hatte es dann Hubert in seinem Duell gegen Sachpazidis. Zwar erwischte Hubert nicht den besten Start und lag mit 0:1 hinten, im weiteren Verlauf hatte er aber die richtigen Mittel und brachte seinen Gegner immer wieder in Bedrängnis. Ab dem zweiten Satz erlangte Hubert die Kontrolle und gab diese bis zum Matchende und seinem verdienten Viersatzerfolg auch nicht mehr ab.

Mit der 4.0 Führung sah es bereits sehr gut aus und das hintere Paarkreuz konnte bereits vorzeitig den Sieg perfekt machen. Das sich die Gäste aber nicht so leicht geschlagen geben würde, bekam Annette in ihrem Spiel mit Brender zu spüren. Der Freiburger spielte stark auf und ließ Annette nie zur Entfaltung kommen, Diese probierte zwar viel aus, es war aber nie das richtige dabei und Brender zeigte sich weiterhin unbeeindruckt. So setzte sich der Freiburger am Ende deutlich mit 3:0 durch und sorgte für den ersten Freiburger Punkt.
Kuo-I wollte am Nebentisch gegen Schulz den alten Abstand wieder herstellen. Zwar war sah sein 3:1 Erfolg ziemlich klar aus, die einzelnen Sätze waren aber durchaus eng und Kuo-I musste sich ordentlich strecken, machte dies aber in den entscheidenden Phasen sehr konsequent und gut und deshalb gin der VIersatzerfolg auch völlig in Ordnung.

Beim 5:1 Zwischenstand, startete dann der zweite Durchgang und hier lieferte sich Sebastian auch in seinem zweiten Einzel, dieses Mal gegen Sachpazidis, einen erbitterten Kampf. Nachdem Sebastian äußerst unglücklich mit 0:2 in Rückstand geraten war, kämpfte er sich mit viel WIllen in das Match zurück und fand immer besser Zugriff. Sachpazidis spürte den Druck und konnte das Duell trotz einiger Chancen nicht zumachen und so witterte Sebastian nach dem Anschluss auch weiterhin seine Chance und konnte nach dem vierten Durchgang sogar zum 2:2 ausgleichen. Alles wieder offen also und auch der Entscheidungssatz verlief sehr knapp. Dieses Mal gelang es Sebastian aber nicht ein weiteres ausgeglichenes Match auf seine Seite zu ziehen und er unterlag äußerst knapp mit 2:3.
Davon unbeeindruckt zeigte sich parallel dazu Hubert, der gegen Pfleger sein gewohntes Spiel an die Platte brachte. In den ersten beiden Sätzen hatten noch beide Spieler gute Bälle, doch nach dem 1:1 zog Hubert deutlich das Tempo an und ließ seinem Kontrahenten ab diesem Zeitpunkt keine Chance mehr. Mit dem Viersatzerfolg belohnte er sich dann endlich einmal wieder mit zwei Einzelsiegen und konnte mit seiner Leistung an diesem Tag sehr zufrieden sein.

Nachdem beim Stand von 6:2 für den SVW die Partie vorentschieden war, setzte sich Annette nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Satzrückstand gegen Schulz am Ende noch sehr souverän mit 3:1 durch.
Im letzten Einzel kassierte man dann in Person von Kuo-I gegen Brender noch einmal eine Viersatzniederlage, dies änderte aber nichts mehr am gut herausgespielten 7:3 Heimerfolg unserer dritten Mannschaft.

Vor dem letzten Saisonspiel am 21.04 in Glottertal ist man weiterhin auf Rang 4 in der Kreisliga B platziert. An diesem Stand wird sich auch bis Saisonende nichts mehr ändern und so kann man jetzt schon auf eine ordentliche Spielzeit zurückblicken und will diese in drei Wochen dann erfolgreich abschließen.

TTC Endingen (U19) – SV Waldkirch (U19) 6:4

Eine gute Leistung zeigte am Freitagabend die Jugendmannschaft in Endingen. Gegen die klar favorisierten Gastgeber gelang im letzten Saisonspiel durch zwei tolle Einzelsiege von Lars und Bela, die in ihren ersten Einzeln sehr gute Leistungen zeigten der zwischenzeitliche 2:2 Ausgleich. Philine sorgte mit einem toll herausgespielten Viersatzerfolg und dem dritten Punkt in Folge sogar für die zwischenzeitliche Führung. Kurzzeitig hatte man dadurch sogar Hoffnung auf eine riesen Überraschung, doch die Endinger konterten mit zwei 3:0 Erfolgen und gingen selbst wieder mit 4:3 in Front.

Bela sorgte dann mit seinem starken 3:1 Erfolg wieder für den Ausgleich und so benötigte man aus den letzten beiden Einzeln von Lars und Philine nur einen Zähler für ein Unentschieden.
Die Krönung für die sehr gute Leistung sollte dann aber ausbleiben, denn sowohl Lars als auch Philine hatten in ihren beiden Spielen keine Chance in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen und so musste man sich letztendlich doch knapp mit 4:6 geschlagen geben.

Dennoch zeigt die Formkurve zum Saisonende nach oben und man ist zumindest deutlich näher an den Konkurrenten, als das noch in vielen anderen Spielen in den letzten Monaten der Fall war. Trotz der Niederlage im letzten Saisonspiel waren die Duelle gegen Heitersheim und eben Endingen kleine Lichtblicke aus diesen man Kraft und Motivation ziehen muss um weiter fleißig zu trainieren, damit die Zukunft im Jugendbereich wieder etwas positiver aussieht.

TTC Forchheim IV – SV Waldkirch II 7:3

Eine sehr wichtige Partie wartete am Freitagabend auf die zweite Mannschaft in Kreisliga A. Um 20:15 Uhr traf man im vorletzten Saisonspiel auf den TTC Forchheim IV. Mit einem Sieg hatte man die Möglichkeit am heutigen Kontrahenten vorbeizuspringen und vor dem letzten Saisonspiel auf Platz 5 in der Tabelle zu klettern. Die Forchheimer wollten dies naturgemäß verhindern und so traten beide Mannschaften mit sehr starken Aufstellungen an.
Wir schlugen erstmals mit Manuel auf, der zudem von Serkan, Thomas und Wolfgang ergänzt wurde.

Leider mussten auch in dieser Begegnung zunächst zwei Doppel gespielt werden. Unsere zweite zeigte hier leider „eindrucksvoll“ warum viele enge Partien bislang in dieser Saison verloren gingen denn auch in Forchheim schlug die Doppelschwäche eiskalt zu. Sang und klanglos und ziemlich enttäuschend ging sowohl das Doppel von Manuel/Serkan, als auch das Match von Thomas/Wolfgang mit 0:3 verloren und an beiden Tischen kam man nicht einmal in die Nähe eines Satzgewinns. Ein sehr großer Dämpfer und eine starke Hypothek also direkt von Beginn an.

In den Einzeln ging es zunächst in der Negativspirale weiter. Serkan hatte überhaupt keinen guten Tag erwischt und musste gegen Thoma, den er in der Vorrunde noch klar im Griff hatte, mit 0:3 die Segel streichen.
Manuel sorgte am Nebentisch in den ersten beiden Sätzen gegen Beha für einen Hoffnungsschimmer. Er spielte sehr dominant auf und Beha kam zunächst nicht in das Match. Nachdem Manuel beruhigend mit 2:0 vorne lag, wurde der Forchheimer aber immer stärker und Manuel ließ ihn in die Begegnung kommen. Dies nutzte Beha sehr gut aus und erzwang beim Stand von 2:2 den Entscheidungssatz. Hier musste Manuel bis zum Ende kämpfen, denn Beha ließ sich nicht abschütteln, aber unsere Nummer 1 bewies Nervenstärke und setzte sich knapp mit 3:2 durch.

Der erste Punkt konnte aber nur der Anfang sein, denn man musste den Rückstand weiter verkürzen. Dafür war nun das hintere Paarkreuz gefragt. Wolfgang spielte gegen den erfahrenen Schieble gut mit, es war aber wie häufig in dieser Spielzeit so, dass Wolfgang in den wichtigen Momenten zu viele falsche Entscheidungen traf und sich so um seinen verdienten Lohn brachte. Die Leistung war eigentlich zu gut für die 1:3 Niederlage die er kassierte, aber es fehlten wie so oft Kleinigkeiten.
Thomas sein Spiel war dann bereits der letzte Strohhalm für die Zweite und er behielt gegen Rombach dann auch die Nerven und wurde seiner Favoritenrolle beim Viersatzerfolg relativ souverän gerecht.

Im zweiten Einzeldurchgang bekam es Manuel im Duell der beiden Einser mit Thoma zu tun. Hier bewies Manuel sein Talent und zeigte was in ihm steckte. Thoma war völlig überfordert und Manuel spielte ihn nach allen Regeln der Kunst an die Wand. Eine beeindruckende Leistung unserer Nummer 1, die zum 3:0 führte und auch wieder Hoffnung aufkeimen ließ, dass vielleicht doch noch etwas möglich war.
Dafür hätte es aber eine sehr gute Leistung von Serkan gegen Beha gebracht und obwohl es Serkan versuchte, es war einfach nicht sein Tag und auch die einfachsten Dinge gelangen nicht wirklich. Zwar hatte er dieses Mal sowohl im ersten, als auch im dritten Satz Chancen, er ließ diese Möglichkeiten aber verstreichen und so verkaufte er sich bei der nächsten Dreisatzniederlage wieder deutlich unter Wert und so sah es beim Zwischenstand von 5:3 für Forchheim auch insgesamt sehr schlecht aus.

Thomas musste den SVW dann gegen Schieble im Spiel halten. Zunächst sah das auch gut aus, denn Thomas fand gut in das Match und erspielte sich eine 1:0 Führung. Taktikfuchs Schieble stellte sich dann aber immer besser auf Thomas sein Spiel ein und erwischte ihn im weiteren Spielverlauf immer wieder mit guten Bällen. Thomas hatte immer mehr Schwierigkeiten sein Tempo zu spielen und nachdem Schieble der Satzausgleich gelang, haderte Thomas immer mehr. Schieble war nun in seinem Flow und setzte Thomas weiter unter Druck, der nicht mehr zurückschlagen konnte und letztlich mit 1:3 den kürzeren zog.
Da auch Wolfgang am Nebentisch überhaupt kein Mittel gegen Herold fand und mit 0.3 unterlag endete nach zwei Stunden ein sehr bitterer Abend, bei dem man sich viel mehr vorgenommen hatte und außer Manuel kein Spieler an seine Leistungsgrenze kam mit einer 3:7 Auswärtsniederlage.

Nach dieser Niederlage ist Platz 5 nicht mehr möglich und im letzten Saisonspiel am 20.04 gegen den TTC Elzach muss man unbedingt gewinnen um die Saison in der Kreisliga A zumindest auf dem sechsten Tabellenrang abzuschließen.

Suche nach dem vierten Spieler komplizierter als das eigentliche Match…Dritte Mannschaft wird ihrer Favoritenrolle beim Derby in Kollnau gerecht!

FC Kollnau IV – SV Waldkirch III 2:8

Als einzige Mannschaft war in dieser Woche die dritte Mannschaft gefordert. Am Samstagabend war man zum Derby beim FC Kollnau IV zu Gast und wollte nach der klaren Niederlage in der vergangenen Woche mit einem Sieg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Aufgrund verschiedenster Gründe hatte man für dieses Wochenende eine angespannte Personallage zu beklagen und musste bis kurz vor Spielbeginn sogar zittern, ob man überhaupt komplett antreten konnte. Neben den eingeplanten Wolfgang, Thomas und Hubert, war glücklicherweise Horst bereit kurzfristig auszuhelfen und so konnte man als Quartett um 18:30 Uhr in das Match starten.

Zum Start in den Doppeln hatten Wolfgang/Thomas gegen Kaplan/Cilona große Anlaufschwierigkeiten. Trotz klar besserer Spielanlage geriet man zunächst in Rückstand, den man mit einer klaren Steigerung im zweiten Durchgang aber schnell egalisieren konnte Dennoch brachte auch das nicht die nötige Sicherheit, doch immerhin stimmte die Moral und nachdem man erneut ins Hintertreffen geriet, gelang der abermalige Ausgleich. Im Entscheidungssatz hatten beide Paarungen Chancen das Match für sich zu entscheiden, Wolfgang/Thomas setzten sich am Ende dann aber knapp in der Verlängerung durch und mussten trotz des Sieges deutlich mehr kämpfen als erwartet.
Wolfgang/Horst hatten gegen Pfeiffer/Stei zunächst alles im Griff. Die ersten beiden Sätze liefen wie erhofft und man ließ die Kollnauer nicht ins Spiel kommen. Nachdem man mit der 2:0 Führung im Rücken dann schon wie der der sichere Sieger aussah, wurde man selbst etwas leichtsinnig und die Hausherren wurden immer sicherer und witterten Morgenluft.
Unser Duo verlor im weiteren Verlauf die spielerische Linie und konnte die Taktik nicht mehr aufrecht erhalten, sodass die Kollnauer die Partie tatsächlich noch zum 3:2 drehen konnten und es mit einem 1:1 in die Einzel ging.

Im vorderen Paarkreuz hatte Thomas gegen Pfeiffer zunächst Probleme und geriet zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand. Er ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und wurde ab dem vierten Satz wieder stärker. Nachdem Thomas zum 2:2 ausgleichen konnte, startete er auch stark in den fünften Satz und gab seinen Vorsprung bis zum Ende nicht mehr her, wodurch der 3:2 Erfolg eingefahren werden konnte.
Wolfgang war parallel dazu gegen Stei gefordert und brauchte etwas Zeit um warm zu werden. Den ersten Satz sicherte sich unsere Nummer 1 in der Verlängerung und ging so in Front. Zwar blieb Stei zunächst stabil und konnte sogar den Ausgleich erzwingen, doch im laufe der Partie setzte sich die Konstanz, die Wolfgang an diesem Abend an den Tag legte durch und Stei konnte ab dem dritten Satz nicht mehr wirklich mithalten. Letztendlich brachte Wolfgang mit einer soliden Leistung den Viersatzerfolg sicher nach Hause und stellte auch insgesamt auf 3:1.

Im hinteren Paarkreuz gelang es Horst gegen Kaplan seine starke Rückrundenform auch in seinem ersten Einzel an die Platte zu bringen. Der Kollnauer konnte mit dem sicheren Spiel von Horst wenig anfangen und produzierte zu viele Fehler. So war es von Beginn an ein einseitiges Duell, dass Horst ziemlich schnell und ungefährdet mit 3:0 für sich entscheiden konnte.
Auch Hubert war am Nebentisch gegne Cilona nicht wirklich gefordert. Zwar verlief der erste Satz noch ausgeglichen und Cilona zeigte, dass er durchaus etwas Offensivkraft entfalten konnte, doch Hubert neutralisierte dies gut und erspielte sich in der Verlängerung die Führung. Ab diesem Zeitpunkt kippte das Spiel immer mehr in die Richtung von Hubert, der jetzt klar der bestimmende Akteur war und nun keine Schwierigkeiten mehr hatte. Er zeigte das er der bessere Spieler war und dies spiegelte sich dann auch im Endergebnis von 3:0 für Hubert wieder.

Mit einem 5:1 Vorsprung starteten dann Wolfgang und Thomas in ihre zweiten Einzelbegegnungen. Pfeiffer erwischte Wolfgang im ersten Satz mit seinem sicheren Spiel auf dem falschen Fuß und da Wolfgang noch zu fehlerhaft agierte, geriet er in Rückstand. Auch der zweite Satz war sehr eng und Wolfgang musste aufpassen nicht ein 0:2 zu kassieren, in der Verlängerung konnte er sich noch einmal aus dieser kritischen Phase befreien und den Ausgleich erzielen. Dies gab ihm Auftrieb und so fand er so langsam wieder zu seinem Spiel. Für Pfeiffer war dies dann ab dem dritten Durchgang deutlich zu schnell und so konnte Wolfgang sich früh absetzen und er blieb auch bis zum letzten Punkt hochkonzentriert und belohnte sich dafür am Ende mit dem Viersatzerfolg.
Thomas musste in seinem zweiten Einzel gegen Stei abermals an sein Leistungslimit. Die beiden Kontrahenten schenkten sich nichts und keiner konnte sich entscheidend absetzen. So ging es beim Stand von 2:2 in den entscheidenden fünften Durchgang, wo sich Thomas aber noch einmal zusammenreißen konnte und den Erfolg über die Ziellinie brachte. Damit hatte er an diesem Abend in drei Partien fünfzehn Sätze gespielt und war nicht nur ungeschlagen, sondern auch der Marathonmann auf SVW Seite.

Mit dem 6:2 im Rücken war das Duell vorzeitig zugunsten unserer Dritten entschieden und bei Hubert fehlte gegen Kaplan dann auch etwas die Konzentration. Gegen einen Gegner, den Hubert eigentlich klar schlagen musste, hatte er große Schwierigkeiten und geriet mit 0:2 in Rückstand. Zwar gelang es noch einmal auf 1:2 heranzukommen, im vierten Satz agierte Hubert aber wieder zu passiv und Kaplan wurde für seine offensive Spielweise belohnt und setzte sich letztlich knapp in vier Sätzen durch.
Im letzten Einzel zwischen Horst und Cilona bekam man dann noch einmal die volle Distanz und maximale Spannung zu sehen. Von langen Ballwechseln, bis hin zu Diskussionen ob ein Ball noch die Platte berührt hatte, war alles geboten und trotz zweimaliger Führung von Horst, war Cilona nicht abzuschütteln und kämpfte sich in den fünften Durchgang. Hier erwischte Horst zunächst einen guten Start, doch die Führung hielt nur bis zur Mitte des Satzes, ehe Cilona wieder dran war. Es blieb dann bis zum Ende hartumkämpft, aber Horst behielt die Nerven und machte den entscheidenden Punkt zum 11:9 und dem damit verbundenen 8:2 Endstand.

Mit dem achten Saisonsieg, bei zusätzlich vier Unentschieden, steht die dritte Mannschaft nach 16 Spieltagen bei 20:12 Punkten weiterhin auf Rang 4 in der Kreisliga B. Im vorletzten Saisonspiel trifft man am 24.03 auf den Tabellenfünften TV Freiburg St.Georgen III und will dann gegen den Tabellennachbarn den nächsten Sieg feiern.


Dritte chancenlos gegen den Tabellenführer, Jugend mit bester Saisonleistung gegen Heitersheim und anschließendem kampflosen Sieg in Auggen, Zweite unterliegt trotz guter Performance knapp gegen Blau-Weiss.

SV Waldkirch III – AV Freiburg St.Georgen III 2:8

Im Duell der Tabellennachbarn in der Kreisliga B empfing die dritte Mannschaft am Dienstagabend den Drittplatzierten AV Freiburg St.Georgen in Waldkirch. In der Besetzung Sebastian, Annette, Kuo-I und Horst wollte man den Gästen Paroli bieten und das bestmögliche herausholen.

In den Doppeln bekamen es Sebastian/Annette zunächst mit der Nummer 2 und 3, Hajrizaj/Ruhmann zu tun. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Duell, wo die einzelnen Sätze sehr unterschiedlich verliefen. Während sich das Waldkircher Duo, die Sätze zwei und drei sicherte, hatte man im ersten und vierten Durchgang keine Chance und so musste der Entscheidungssatz herhalten. Hier bekam man dann den ausgeglichensten Satz zu sehen, den Sebastian/Annette am Ende nervenstark mit 11:9 für sich entscheiden konnten.
Kuo-I/Horst hatten am Nebentisch gegen Brandhorst/Lilienthal insbesondere im ersten Satz wenig zu melden. Zwar stellte man sich im weiteren Verlauf etwas besser auf die Gegner ein und konnte ab diesem Zeitpunkt mithalten, die Freiburger präsentierten sich aber auch in den weiteren Sätzen zu abgezockt und setzten sich schließlich mit 3:0 durch, sodass es mit einem Unentschieden in die Einzel ging.

Hier traf Sebastian im vorderen Paarkreuz als erstes auf Hajrizaj, Der Freiburger präsentierte sich ab dem ersten Ballwechsel sehr spielstark und zwang Sebastian in den Rückwärtsgang. Sebastian konnte sich nicht so recht entfalten und so geriet er mit 0:2 ins Hintertreffen. Der dritte Durchgang war dann der ausgeglichenste, doch am Ende hatte Hajrizaj auch hier in der Verlängerung das bessere Ende für sich und sorgte so für die Dreisatzniederlage.
Annettes Aufgabe gegen Brandhorst war parallel dazu nicht einfacher. Auch sie konnte den Spitzenspieler nicht in Bedrängnis bringen. Nach drei starken Sätzen von Brandhorst musste Annette ihrem Gegenüber gratulieren und die 0:3 Niederlage anerkennen.

Mit dem 1:3 Rückstand im Rücken ruhten nun die Hoffnungen auf dem hinteren Paarkreuz mit Kuo-I und Horst. Horst spielte bislang eine sehr stark Saison, doch mit Ruhmann wartete zunächst ein sehr starker Kontrahent der ebenbürtig war. Zwar gelang Horst ein hervorragender Start, den er in eine Satzführung ummünzen konnte. Anschließend war Ruhmann aber der aktivere Spieler. Geschickt brachte er Horst immer wieder in Bedrängnis und dieser fand ab dem zweiten Durchgang nicht mehr zu seinem Spiel. So setzte sich Ruhmann am Ende verdient in vier Sätzen durch und baute den Vorsrpung weiter aus.
Auch Kuo-I hatte am Nebentisch gegen Lilienthal einen schweren Stand. Die Sätze verliefen zwar durchaus ausgeglichen, aber das letzte Quäntchen für ein Erfolgserlebnis fehlte und so setzte sich Lilienthal in allen drei Durchgängen knapp durch und mit dem 3:0 Erfolg des Freiburgers und dem zwischenzeitlichen 1:5 war der missratene erste Einzeldurchgang aus SVW Sicht beendet und die Vorentscheidung quasi gefallen.

Dennoch war man weiterhin motiviert und Sebastian lieferte zum Start der zweiten Einzeln seinem Gegenüber Brandhorst ein hartumkämpftes Duell. Nachdem er zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand geriet, erspielte er sich in einem umkämpften vierten Satz in der Verlängerung den Ausgleich und erzwang den Entscheidungsdurchgang. Hier hatte jedoch Brandhorst den längeren Atem und setzte sich in einem spannenden Spiel knapp mit 3:2 durch.
Auch Annette hatte im parallel stattfindenden Match mit Hajrizaj ihre Möglichkeiten. Das kuriose an der Partie war, das jeder Satz mit 11:9 entschieden wurde. Leider hatte Annette in dieser spannenden Begegnung nur im dritten Durchgang das bessere Ende für sich und die übrigen Sätze gingen alle an den Freiburger, wodurch Annette mit viel Pech in vier Durchgängen den kürzeren zog.

So gingen Kuo-I und Horst mit einem 1:7 Rückstand in ihre letzten beiden Partien, wollten aber trotz der schwierigen Ausgangslage noch einmal alles herausholen. Trotz vieler guter Bälle gelang es Kuo-I gegen Ruhmann nicht, diesen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zwar boten sich in den ersten beiden Sätzen durchaus Möglichkeiten, doch der Freiburger setzte sich hier zweimal knapp in der Verlängerung durch. Das Match hätte also auch eine andere Wendung nehmen können, aber so war der Widerstand von Kuo-I gebrochen und der dritte Satz eine klare Sache, wodurch man eine weitere Dreisatzniederlage hinnehmen musste.
Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte an der anderen Platte Horst, der gegen Lilienthal nach zweimaliger Führung zwar noch über die volle Distanz musste, den fünften Satz aber für sich entscheiden konnte und so den Endstand auf 2:8 korrigierte.

Nach dieser Auswärtsniederlage steht die dritte Mannschaft aktuell bei 18:12 Punkten weiterhin auf Rang 4 in der Kreisliga B. Das folgende Duell ist dann das Derby gegen Kollnau, dass man am Samstag den 21.03 beim Tabellenvorletzten bestreiten wird und dort auch wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will.


SV Waldkirch (U19) – TV Heitersheim 3:7

Die Jugend hatte am Donnerstagabend in heimischer Halle in der Kreisliga C den TV Heistersheim zu Gast, der mit 2:2 Punkten im Mittelfeld in der Tabelle platziert war. Wir traten an diesem Abend mit dem Trio Timo, Bela, Ida an und wollten uns achtbar aus der Affäre ziehen.

Man startete wie gewohnt mit dem Doppel, das wieder einmal Timo/Bela bildeten. Hier musste man aber schnell erkennen, dass es gegen die starke Kombination Huwig/Kuppel nichts zu holen geben würde. Die Heitersheimer harmonierten gut zusammen und stellte unser Duo immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Trotz ordentlichem Kampf war ein Satzgewinn nicht drin und mit dem 0:3 ging der erste Punkt klar an Heitersheim.
Parallel dazu absolvierte Ida ihr erstes Einzel gegen Wilhelm. Ida zeigte in diesem Match ihre beste Saisonleistung und war über die gesamte Spieldauer sehr konzentriert. Mit den richtigen Bällen brachte sie sich früh in Führung und behielt dieser über das gesamte Match. Der Dreisatzsieg war nicht nur ein Achtungserfolg, sondern gleichzeitig auch ihr erster Saisonsieg, über den sich alle freuten.

Weiter ging es dann mit dem Duell zwischen Timo und der Nummer 2 Kuppel. Auch Timo wusste zu überzeugen und ging nach einem ausgeglichenen ersten Satz in der Verlängerung in Führung. Zwar konnte Kuppel anschließend ausgleichen, doch Timo zeigte sich unbeeindruckt drehte im dritten Durchgang wieder auf, sodass er wieder in Front lag.
Im vierten Satz ging es hin und her und es blieb bis zum Ende spannend. Timo behielt aber die Nerven und mit dem 14:12 machte er dann den tollen Viersatzerfolg perfekt.
In den folgenden Duellen waren die Gäste dann aber zu stark und es gelang erst einmal kein weiterer Punktgewinn. Zwar war Bela in seinem Match gegen die Nummer 3 Wilhelm ebenfalls nah am Erfolgserlebnis, in jedem Satz machten aber jeweils zwei Punkte den Unterschied zugunsten des Heitersheimers und so vergab Bela den möglichen nächsten Zähler.

Nachdem dann vor dem letzten EInzel die Partie beim Stand von 2:7 schon entschieden war, zeigte Timo gegen Wilhelm dann noch einmal was in ihm steckte und das er auch kämpfen konnte. Nachdem er mit 2:0 in Führung ging, wurde es noch einmal eng und er kassierte den Ausgleich. Im Entscheidungssatz ließ er dann aber nichts mehr anbrennen und mit einem 11:2 markierte er den dritten Punkt an diesem Abend.

Das 3:7 bedeutet zwar eine weitere Niederlage, aber immerhin die beste Saisonleistung von unserem Trio.auf die man aber dennoch aufbauen kann.


SV Waldkirch II – TTC Blau-Weiss Freiburg IV 4:6

Eine schwere Aufgabe wartete am Freitagabend auf unsere zweite Mannschaft in der Kreisliga A. Zu Gast war ab 19:00 Uhr der Tabellenzweite TTC Blau-Weiss Freiburg IV, der sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machte und dementsprechend motiviert war, während unser Team jeden Zähler im Kampf gegen den Abstieg benötigte. Somit waren die Vorzeichen klar und wir versuchten in der Aufstellung Serkan, Thomas, Christine und Wolfgang für eine Überraschung zu sorgen.

Im Doppel bekamen es Serkan/Wolfgang zunächst mit Preuhs/Decard zu tun. Vom ersten Ballwechsel spürte man das dies eine harte Aufgabe war, der unsere beiden Spieler wenig entgegenzusetzen hatte. Man war in dieser Konstellation auch nicht eingespielt und diesen Umstand nutzte das Freiburger Duo gnadenlos aus. Lediglich im zweiten Satz konnte man mithalten und nachdem dieser auch an die Gäste ging, war kurze Zeit später die 0:3 Niederlage perfekt.
Ausgeglichener ging es am Nebentisch im Duell zwischen Thomas/Christine und Wunsch/Vetter zur Sache. Nachdem unsere Paarung den besseren Start erwischt hatte und in Führung ging, schlugen die Freiburger im zweiten Durchgang zurück und erspielten sich den Ausgleich. Der dritte Satz ging noch klarer an die Gäste und das Duell drohte zu entgleiten. Thomas/Christine kämpften sich aber zurück und retteten sich in einem engen vierten Durchgang in den Entscheidungssatz. Hier blieb es bis zum Ende sehr eng, nachdem man mehrere Matchbälle vergab, musste man noch einmal zittern, ehe am Ende doch noch in der Verlängerung der umjubelte Sieg eingefahren werden konnte.

Mit dem 1:1 ging es dann weiter mit dem Duellen im vorderen Paakreuz. Serkan hatte gegen Decard einen blitzsauberen Start und in den ersten beiden Sätzen wusste die Freiburger Nummer 2 nichts so recht wie ihm geschah und Serkan spielte wie aus einem Guss. Nachdem es aber nicht gelang im dritten Durchgang die Möglichkeiten zum Sieg zu nutzen, fand Decard immer besser in die Partie, während Serkan zunehmend Probleme bekam. Auch der vierte Satz ging an den Freiburger und so kam es zum Showdown. Im Entscheidungssatz war dann aber leider der Tank von Serkan leer und ohne große Gegenwehr vollendete Decard das Comeback zum 3:2 Erfolg. Eine bittere Pleite aus SVW Sicht.
Thomas musste sich am Nebentisch mit Preuhs messen und von Anfang an entwickelte sich ein attraktives Spiel. Thomas war gut aufgelegt und konnte in den langen Ballwechseln mithalten. Verdient sicherte er sich die 1:0 Führung und tankte weiter Selbstvertrauen. Zwar zeigte sich Preuhs unbeeindruckt und konterte in dem er die folgenden zwei Sätze für sich entscheiden konnte, aber Thomas war weiterhin voll in der Partie. Dies zeigte sich dann auch im vierten Durchgang, wo unsere Nummer 2 wieder seine Stärken ausspielen konnte und mit vielen schönen Punkten den fünften Satz erzwang. Hier erwischte Thomas dann einen genialen Start, bei dem er sich direkt absetzen konnte. Die Führung gab er bis zum Spielende nicht mehr ab und belohnte sich für die beste Saisonleistung mit dem Fünfsatzerfolg gegen einen starken Gegner.

Weiter ging es nach diesen beiden Marathonmatches mit den Begegnungen im hinteren Paarkreuz.
Christine bekam es zunächst mit Vetter zu tun, was eine sehr harte Aufgabe darstellte. Dieser kam dann auch mit dem Spiel von Christine gut zurecht und ihm gelangen immer wieder harte Endschläge und gute Platzierungen, wo Christine große Schwierigkeiten hatte diese gut zurückzuspielen. Auch die Rückschläge waren nur schwer zu spielen und aufgrund dieser Umstände das Spiel insbesondere im ersten Satz eine klare Sache. Zwar konnte sich Christine im weiteren Spielverlauf etwas besser einstellen, aber Vetter war an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß und er brachte auch die weiteren Sätze relativ sicher über die Bühne, sodass Christine die 0:3 Niederlage gegen einen überlegenen Gegner akzeptieren musste.
Wolfgang rechnete sich gegen Wunsch durchaus Chancen aus. Dieser war aber an diesem Abend insbesondere im Angriff sehr stark und so unterliefen ihm wenig Fehler. Wolfgang entwickelte seinerseits nicht genügend Durchschlagskraft und es unterliefen ihm zu viele Unkonzentriertheiten die Wunsch eiskalt ausnutzte. So war die 0:3 Niederlage nicht zu verhindern und man musste die Freiburger beim Stand von 2:4 erstmals an diesem Abend etwas wegziehen lassen.

Serkan hatte dann zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs gegen Preuhs einen schweren Stand. Nachdem er aber im ersten Satz noch mithalten konnte, rechnete man sich trotz des 0:1 Rückstands noch etwas aus. Im weiteren Spielverlauf konnte Preuhs aber noch einmal zulegen, was es für Serkan immer schwerer machte, selbst seine eigenen Stärken zu nutzen. Preuhs hatte auf alles eine Antwort und Serkan verzweifelte mit fortscheitender Spieldauer immer mehr. Die Klasse des Freiburgers zeigte sich ab dem zweiten Satz deutlich und so ließ er nichts mehr anbrennen und setzte sich am Ende relativ deutlich mit 3:0 gegen Serkan durch.
So stand man bereits kurz vor der Niederlage, doch Thomas wehrte sich auch in seinem zweiten Einzel gegen Decard nach Kräften. Nachdem er zwischenzeitlich dennoch mit 1:2 in Rückstand geriet, stand er mit dem Rücken zur Wand, doch an diesem Abend gelang in den wichtigen Phasen alles. Als Decard bereits nur noch zwei Punkte zum Sieg fehlten, nahm Thomas wieder sein Herz in die Hand und mit mutigen Bällen gelang ihm der Ausgleich. Auch im fünften Satz ging es sehr spannend zur Sache. Keiner der Kontrahenten konnte davonziehen und wieder mussten die letzten beiden Punkte entscheiden und wieder war Thomas der abgezocktere Akteur und sicherte sich wieder mit dem 11:9 den zweiten Einzelerfolg an diesem Abend. Eine tolle Leistung unserer Nummer 1, der damit ungeschlagen in dieser Partie blieb.

Dank des Sieges von Thomas hatte man beim 3:5 Rückstand sogar noch Chancen auf einen Punktgewinn, den nun das hintere Paarkreuz mit Christine und Wolfgang holen mussten.
Christine erwischte gegen Wunsch zwar einen Fehlstart und musste einem 0:1 Rückstand hinterherlaufen, sie fand ab dem zweiten Satz dann aber besser in die Partie. Zwar kam Wunsch trotz einem Vorsprung von Christine noch einmal gefährlich nahe, den letzten Satzball nutzte unsere Nummer 3 dann aber zum Satzausgleich. Es bleib weiterhin spannend, man konnte lange Ballwechsel bestauen, aber Wunsch kam immer seltener mit seinen offensiven Bemühungen zum Erfolg. Christine agierte wieder wie eine Wand und sicherte sich den wichtigen dritten Satz in der Verlängerung. Im vierten Durchgang nutzte Christine von Beginn an die Chancen sich einen Vorsprung zu erspielten, den sie bis Spielende nicht mehr abgab und sich so mit einer starken Leistung verdient den 3:1 Erfolg sicherte.
Trotz kurzer Hoffnungen auf einen Punktgewinn, war schnell zu erkennen, das die Aufgabe an der anderen Platte für Wolfgang gegen Vetter zu groß war. Wie schon gegen Christine war Vetter extrem stark unterwegs und ließ Wolfgang keine Luft zum Atmen. In keinem Satz konnte Wolfgang dem Freiburger gefährlich werden und dieser blieb an diesem Abend im Einzel ohne Satzverlust und sicherte den Freiburgern am Ende den 6:4 Auswärtserfolg.

Leider eine weitere knappe Niederlage für unsere zweite Mannschaften, die sich für ihre guten Leistungen leider insgesamt in dieser Spielzeit zu selten belohnt und nun mit 8:16 Punkten weiterhin auf dem vorletzten Platz in der Kreisliga A festhängt.
Die verbleibenden zwei Spieltage sind dann auch die wichtigsten in dieser Saison, denn mit dem TTC Forchheim IV und den TTC Elzach trifft man auf direkte Konkurrenten, die nur knapp vor unserer Mannschaft liegen.
Den Auftakt in die wichtigsten beiden Spiele der Saison stellt dann das Duell mit Forchheim dar, was am 27:03 auswärts um 20:15 Uhr stattfindet.

TTV Auggen II – SV Waldkirch (U19) 0:10 (n.a.)

Nachdem die Auggener aufgrund Personalmangels nicht antreten konnten wurde die Partie, die für Samstagvormittag vorgesehen war, kampflos für unsere U19 gewertet, die nun bei 2:6 Punkten steht. Die nächste Partie steigt dann am Freitag den 27.03, wenn man zu Gast beim Tabellenvierten vom TTC Endingen ist.

Dritte wird ihrer Favoritenrolle souverän gerecht, Jugendmannschaft auch im zweiten Rückrundenspiel ohne Chance.

SV Waldkirch III – TTC Elzach III 8:2

Am Dienstagabend traf die dritte Mannschaft in heimischer Halle auf den TTC Elzach III. Nach zwei Spielen ohne Sieg wollte man gegen den Tabellenletzten endlich wieder einen Sieg einfahren und die zwei Punkte in Waldkirch behalten. An diesem Abend fehlten einige Akteue aus dem vorderen Paarkreuz und so schlug Annette zum zweiten Mal in dieser Spielzeit dort auf, während Barbara an dieser Position ihre Premiere feierte. Das Duo wurde von Kuo-I und Horst ergänzt, die das hintere Paarkreuz bildeten.

In den Doppeln brauchten Kuo-I und Horst gegen Kraus/Kienzler einige Minuten um zu ihrem Spiel zu finden und so musste man den ersten Satz abgeben. Auch im zweiten Durchgang blieb es lange spannend, ehe man sich in der Verlängerung den Ausgleich erspielte. Das Duell auf Augenhöhe setzte sich fort, doch unser Duo präsentierte sich weiter nervenstark und sicherte sich in einem ausgeglichenen dritten Satz die Führung. Anschließend spielte man befreiter auf und sorgte mit einem starken Durchgang für den 3:1 Erfolg.
Annette/Barbara waren parallel dazu gegen Thomas/Schmieder gefordert. Unsere beiden Damen wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und dominierten die Partie nach Belieben. Der Niveauunterschied war deutlich und Annette und Barbara waren nur selten gefordert. Einige schöne Punkte gelangen und so setze man sich ungefährdet in drei Sätzen durch, was den perfekten Start zur Folge hatte.

Auch im ersten Einzel des Abends machte Annette im vorderen Paarkreuz gegen Kienzler kurzen Prozess. Unsere Nummer 1 konnte den Schwung aus dem gelungenen Doppel direkt mitnehmen und zeigte viel Spielfreude. In der Offensive gelang ihr sehr viel und sie spielte für Kienzler deutlich zu schnell. Dieser konnte den Bällen oft nur hinterherschauen und Annette hatte keine Probleme zu einfachen Punkten zu kommen. Der Dreisatzerfolg war dann auch in der Höhe verdient und so der nächste Zähler auch eingetütet.
Barbara hatte am Nebentisch mit Kraus mehr zu kämpfen. Dieser machte es Barbara nicht einfach und so musste diese für jeden Punkt hart arbeiten. Es entwickelte sich ein umkämpfter Schlagabtausch bei dem der Elzacher zwei mal in Führung ging, Barbara sich jedoch nicht abschütteln ließ und immer wieder umgehend ausgleichen konnte. Im Entscheidungssatz hatte dann aber Kraus den längerem Atem und mit dem Fünfsatzerfolg gelang den Elzachern der 1:3 Anschluss.

Im hinteren zeigte Kuo-I gegen Schmieder eine sehr gute Vorstellung. Sein Gegner konnte von Anfang an nicht auf dem Niveau von Kuo-I agieren und so war ein Klassenunterschied schnell erkennbar. In keinem Satz geriet Kuo-I ernsthaft in Gefahr und Schmieder hatte nicht den Hauch einer Chance. Mit dem Dreisatzsieg konnte der Vorsprung wieder ausgebaut werden und man war weiterhin auf dem richtigen Weg.
Horst hatte parallel dazu eine schwerere Aufgabe zu lösen. Sein Gegenünber Thomas erwischte den besseren Start und konnte sich den ersten Satz sichern. Horst fand dann aber etwas besser in sein Spiel, zwar hatte er immer noch Probleme aber es reichte für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Das Duell war aber weiter eng und Kleinigkeiten mussten entscheiden, das Pendel schlug dann aber zugunsten von Horst aus und er war bei den Big Points konzentriert und sicherte sich am Ende den Viersatzerfolg.

Mit dem 5.1 im Rücken ging es für Annette und Barbara in die zweiten Einzelbegegnungen.
Annette lieferte sich mit Kraus ein abwechslungsreiches Duell, wo beide ihre Momente hatten. Nachdem Annette zunächst in Führung ging, spielte Kraus ab dem zweiten Satz sehr stark auf und ließ Annette erst einmal keine Chance mehr. Nach zwei deutlichen Durchgängen und der 2:1 Führung für den Elzacher musste Annette den Schalter wieder umlegen und dies gelang auch. Nach einer Umstellung änderte sich das Spiel wieder und Anette gewann wieder die Oberhand. Am Ende setzte sie sich in einem hartumkämpften Duell im Entscheidungssatz mit 3:2 durch und durfte erneut üben.
Barbara hatte in ihrem Match mit Kienzler von Beginn an einen schweren Stand. Sie fand nicht so recht ins Spiel und Kienzler setzte ihr hier stark zu. In den ersten beiden Durchgängen war für Barbara überhaupt nichts zu holen und mit dem 0:2 Rückstand stand sie schnell mit dem Rücken zur Wand. Zwar gelang noch einmal der Anschluss, aber der vierte Satz war wieder eine klare Sache für Kienzler und die 1:3 Niederlage verdient.

Vor den letzten beiden Einzel war man durch den 6:2 Vorsprung bereits uneinholbar in Front, aber Kuo-I und Horst gaben sich auch zum Abschluss der Partie keine Blöße und holten mit guten Leistungen noch einmal zwei Siege zum 8:2 Endstand.
Mit 18:10 Punkten steht man nach 14 Spieltagen weiterhin einsam auf Platz 4 in der Kreisliga B. Das nächste Spiel wartet bereits am Dienstag auf unsere Dritte, dort hat man dan den Tabellenzweiten von AV Freiburg St.Georgen III zu Gast.


SV Waldkirch (U19) – TTC Staufen (U19) 0:10

Am Donnerstag hatte die Jugend U19 im zweiten Rückrundenspiel den TTC Staufen zu Gast in der Kastelberghalle in Waldkirch. Ab 18:30 Uhr traf man dann auf die Markgräfler, die wie unsere Mannschaft mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet war.
Nach der klaren Niederlage von Ida/Lara, war das gute Spiel von Timo/Lars im Zweierdoppel eine positive Sache. Man ging nach dem dritten Durchgang sogar mit 2:1 in Führung und hatte in einem ausgeglichenen vierten Satz Chancen das Spiel zu gewinnen. Am Ende hatte die Staufener aber die besseren Antworten und im fünften Satz war dann leider die Nervosität zu hoch und so ging die Partie im Entscheidungssatz verloren.

In den Einzel konnte man dann leider nicht mehr auf dem Niveau mithalten wie das im Doppel noch gelungen war und so setzte sich der TTC Staufen schnell weiter ab. Den ersten Einzeldurchgang konnten die Gäste mit 4:0 für sich entscheiden und auch im zweiten Durchgang setzte es für den SVW klare Niederlagen.
Beim Stand von 0:9 wehrte sich im letzten Einzel an diesem Abend unsere Nummer 4 Lara noch einmal nach Kräften und zeigte eine ihrer besten Leistungen. Insbesondere in den ersten beiden Sätzen spielte sie wie entfesselt auf und konnte sich mit einigen schönen Punkten eine 2:0 Führung erspielen. Nachdem ihrem Kontrahent nach einer Steigerung der 2:2 Ausgleich gelang, war der Entscheidungsdurchgang ein echter Krimi, bei dem beide Seiten Matchbälle hatten und auch vergaben. Am Ende war es leider der Gästespieler der den entscheidenden Punkt machen konnte und für den 0:10 Endstand sorgte.

Mit nun 0:4 Punkten liegt man weiterhin auf dem sechsten und letzten Platz in der Kreisliga C. Das nächste Spiel bestreitet man am Donnerstag, wenn man wieder in heimischer Halle antritt und dann den TV Heitersheim zu Gast hat.

Blitzstart ebnet der ersten Mannschaft den Weg zum Auswärtssieg gegen den TTV March!

TTV March – SV Waldkirch 4:6

Lediglich die erste Mannschaft war in dieser Woche für den SVW im Einsatz. Am Freitagabend bekam man es in der Bezirksklasse mit dem Tabellenvorletzten TTV March zu tun und wollte dort in der Besetzung Maxi, Felix, Matthias und Manuel nach vier Spielen in Folge ohne Sieg endlich wieder doppelt punkten.

In den Doppeln konnte man sich auf Maxi/Manuel verlassen. Die beiden hatten gegen das Duo Schüle/Rosack im ersten Satz noch leichte Startschwierigkeiten, in der Verlängerung gelang aber die 1:0 Führung. Danach gewann man weiterhin an Sicherheit und so hatte man alle Vorteile auf seiner Seite. In den weiteren Sätzen ließ man nichts mehr anbrennen und Dank der konzentrierten Vorstellung war der Dreisatzerfolg am Ende der verdiente Lohn.
Felix/Matthias bekamen es am Nebentisch mit Unmüßig/Scheppele zu tun. Bei unserem Zweierdoppel lief hingegen nicht viel zusammen. Von Beginn an haderte man mit vielen einfachen Fehlern und schlechter Trefferquote und geriet dadurch mit 0:2 ins Hintertreffen.. Zwar bäumte man sich nach hohem Rückstand im dritten Satz noch einmal auf, am Ende fehlte aber trotz einer Steigerung die Konstanz und so musste man nach einer insgesamt entäuschenden Leistung die 0:3 Niederlage hinnehmen

In den ersten Einzeln zeigte Felix gegen die Nummer 1 Schüle eine sehr gute Performance. Von Beginn an hochkonzentriert, spielte Felix gute Platzierungen und brachte Schüle immer wieder in Schwierigkeiten. Letztlich war Felix über die gesamte Spieldauer der konstantere Akteur und obwohl Schüle sich im Verlauf der Partie steigerte, hatte Felix immer die passende Antwort. So war der 3:0 Erfolg der verdiente Lohn und der wichtige zweite Punkt.
Maxi hatte Unmüßig am Nebentisch über weite Strecken gut im Griff. Das Materialspiel vom Marcher machte Maxi wenig aus und so erspielte er sich einen 2:0 Vorsprung. Auch ein kleiner Durchhänger im dritten Satz und dem 1:2 brachte Maxi nicht aus dem Konzept und im vierten Satz fand er zu alter Stärke zurück, sodass er mit dem Viersatzerfolg den SVW mit 3:1 in Führung bringen konnte.

Im hinteren Paarkreuz startete dann Matthias gegen Rosack in die Partie, während Manuel am anderen Tisch auf Scheppele traf. Manuel erwischte einen ordentlichen Beginn, am Ende des ersten Satzes erwischte er die erste Schwächephase aber zum ungünstigsten Zeitpunkt und geriet in Rückstand. Neu eingestellt startete er aber stark in den zweiten Durchgang und zog sein Konzept konsequent durch und so gelang auch der Ausgleich.
Scheppele wehrte sich aber weiter, doch Manuel hatte mittlerweile Betriebstemperatur erreicht und konterte immer wieder mit schönen Angriffsbällen. Die beiden lieferten sich ein offenes Duell doch Manuel hatte die besseren Antworten und ging in Führung. Auch im vierten Satz gelang es keinem sich entscheidend abzusetzen, aber wieder war es in der entscheidenden Phase Manuel der mutig spielte und somit die Partie verdient mit 3:1 für sich entscheiden konnte.
Auch Matthias musste gegen Rosack an seine Leistungsgrenze herankommen. Der Marcher beschäftigte Matthias immer wieder gut und so musste Matthias für eigene Punkte immer wieder hart arbeiten. Nachdem unsere Nummer 3 in der Verlängerung in Führung gehen konnte, konterte Rosack in den Sätzen zwei und drei und drehte damit vorerst das Match. Matthias steigerte sich dann aber wieder und das umkämpfte Match fand im vierten Durchgang noch keinen Sieger, denn Matthias glich zum 2:2 aus. Auch im Entscheidungsdurchgang war jeder einzelne Punkt von großer Bedeutung und es blieb bis zum Ende spannend. Es war aber Matthias der beim Stand von 10:9 seinen ersten Matchball nutzen konnte und so den perfekten ersten Einzeldurchgang zur 5:1 Führung perfekt machte.

Es ging dann weiter mit den zweiten Begegnungen im vorderen Paakreuz und hier traf zunächst im Duell der beiden Einser Maxi auf Schüle. Maxi erwischte den besseren Start und konnte den ersten Satz souverän für sich entscheiden. Auch im zweiten Durchgang waren die Chancen da und Maxi hätte mit 2:0 in Führung gehen können, in der Verlängerung gelang Schüle aber der Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt riss bei Maxi etwas der Faden und obwohl er nach dem verlorenen dritten Satz und dem 1:2 Rückstand noch einmal zurückkommen konnte und den Entscheidungssatz erzwang, merkte man das es eng werden würde. Schüle spielte dann auch im fünften Satz starke Rückschläge und Maxi fehlte die Konstanz, sodass er sich am Ende mit 2:3 geschlagen geben musste.
Parallel dazu unterstrich Felix gegen Unmüßig seine starke Form an diesem Abend. Mit einer blitzsauberen Leistung ab dem ersten Ballwechsel zeigte er dem Marcher von Beginn an das er an diesem Abend nichts ausrichten konnte. Felix dominierte die Partie über die gesamte Spieldauer und so war der deutliche 3:0 Erfolg eine echte Machtdemonstration.
Beim Spielstand von 6:2 war die Partie dann bereits vorzeitig zu unseren Gunsten entschieden und das hintere Paarkreuz hatte etwas weniger Druck.

Matthias bekam es dann in seinem zweiten Einzel mit Scheppele zu tun, der ihn stark forderte. Zwar konnte Matthias zweimal in Führung zu gehen, Scheppele erwies sich aber als zäh und ihm gelang immer wieder umgehend der Ausgleich. So musste beim Stand von 2:2 der fünfte Durchgang entscheiden und hier hatte der Marcher den besseren Start und setzte sich relativ schnell deutlich ab. Matthias stand dann mit dem Rücken zur Wand, wehrte jedoch sehr nervenstark mehrere Matchbälle am Stück ab. Beim Stand von 10:10 dachte man wir hätten das Momentum auf unserer Seite, doch Scheppele zog den Kopf noch einmal aus der Schlinge und wehrte den Comebackversuch von Matthias mit dem Punkt zum 12:10 ab. Dennoch ein großer Kampf von Matthias, der leider am Ende nicht belohnt wurde.
Den Abend durfte dann Manuel mit der Partie gegen Rosack abschließen und auch hier war das Match eine Achterbahnfahrt. Nach einem etwas verschlafenen Start und dem 0:1 Rückstand, spielte sich Manuel im zweiten Durchgang in einen Rausch und ließ Rosack nicht den Hauch einer Chance. Mit dem 11:0 verteilte er die Höchststrafe und war endgültig im Match angekommen. Das es so nicht weitergehen würde war klar, doch Manuel war auch im dritten Satz auf Augenhöhe und hatte Chancen in Führung zu gehen, doch Rosack erspielte sich in der Verlängerung die wichtige 2:1 Führung. Auch im vierten Durchgang schenkten sich die beiden nichts und es mussten Nuancen entscheiden. Leider war es wieder Rosack der abermals in der Verlängerung das bessere Ende für sich hatte und so die 1:3 Niederlage für Manuel besiegelte.

Dies änderte aber nichts daran, dass man die Partie mit 6:4 für sich entscheiden konnte und endlich wieder jubeln durfte. Die Sieglosserie ist erst einmal beendet und mit nun 20:12 Punkten steht man weiterhin auf Platz 2 hervorragend da. Dadurch das man einige Spiele mehr als die Konkurrenz absolviert hat, ist es zwar gut möglich das man in den kommenden Wochen noch einen oder zwei Ränge einbüßen wird, mit dem Abstieg hat man aber nichts mehr zu tun und so kann man bereits zwei Spieltage vor Saisonende von einer erfolgreichen Spielzeit sprechen.
Nach einer Pause von drei Wochen trifft man dann am 23.03 auswärts auf den TV Freiburg St.Georgen um Spitzenspieler Pierre Kolbinger und wird hier in der Außenseiterrolle überraschen wollen.