Dritte wird ihrer Favoritenrolle souverän gerecht, Jugendmannschaft auch im zweiten Rückrundenspiel ohne Chance.

SV Waldkirch III – TTC Elzach III 8:2

Am Dienstagabend traf die dritte Mannschaft in heimischer Halle auf den TTC Elzach III. Nach zwei Spielen ohne Sieg wollte man gegen den Tabellenletzten endlich wieder einen Sieg einfahren und die zwei Punkte in Waldkirch behalten. An diesem Abend fehlten einige Akteue aus dem vorderen Paarkreuz und so schlug Annette zum zweiten Mal in dieser Spielzeit dort auf, während Barbara an dieser Position ihre Premiere feierte. Das Duo wurde von Kuo-I und Horst ergänzt, die das hintere Paarkreuz bildeten.

In den Doppeln brauchten Kuo-I und Horst gegen Kraus/Kienzler einige Minuten um zu ihrem Spiel zu finden und so musste man den ersten Satz abgeben. Auch im zweiten Durchgang blieb es lange spannend, ehe man sich in der Verlängerung den Ausgleich erspielte. Das Duell auf Augenhöhe setzte sich fort, doch unser Duo präsentierte sich weiter nervenstark und sicherte sich in einem ausgeglichenen dritten Satz die Führung. Anschließend spielte man befreiter auf und sorgte mit einem starken Durchgang für den 3:1 Erfolg.
Annette/Barbara waren parallel dazu gegen Thomas/Schmieder gefordert. Unsere beiden Damen wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und dominierten die Partie nach Belieben. Der Niveauunterschied war deutlich und Annette und Barbara waren nur selten gefordert. Einige schöne Punkte gelangen und so setze man sich ungefährdet in drei Sätzen durch, was den perfekten Start zur Folge hatte.

Auch im ersten Einzel des Abends machte Annette im vorderen Paarkreuz gegen Kienzler kurzen Prozess. Unsere Nummer 1 konnte den Schwung aus dem gelungenen Doppel direkt mitnehmen und zeigte viel Spielfreude. In der Offensive gelang ihr sehr viel und sie spielte für Kienzler deutlich zu schnell. Dieser konnte den Bällen oft nur hinterherschauen und Annette hatte keine Probleme zu einfachen Punkten zu kommen. Der Dreisatzerfolg war dann auch in der Höhe verdient und so der nächste Zähler auch eingetütet.
Barbara hatte am Nebentisch mit Kraus mehr zu kämpfen. Dieser machte es Barbara nicht einfach und so musste diese für jeden Punkt hart arbeiten. Es entwickelte sich ein umkämpfter Schlagabtausch bei dem der Elzacher zwei mal in Führung ging, Barbara sich jedoch nicht abschütteln ließ und immer wieder umgehend ausgleichen konnte. Im Entscheidungssatz hatte dann aber Kraus den längerem Atem und mit dem Fünfsatzerfolg gelang den Elzachern der 1:3 Anschluss.

Im hinteren zeigte Kuo-I gegen Schmieder eine sehr gute Vorstellung. Sein Gegner konnte von Anfang an nicht auf dem Niveau von Kuo-I agieren und so war ein Klassenunterschied schnell erkennbar. In keinem Satz geriet Kuo-I ernsthaft in Gefahr und Schmieder hatte nicht den Hauch einer Chance. Mit dem Dreisatzsieg konnte der Vorsprung wieder ausgebaut werden und man war weiterhin auf dem richtigen Weg.
Horst hatte parallel dazu eine schwerere Aufgabe zu lösen. Sein Gegenünber Thomas erwischte den besseren Start und konnte sich den ersten Satz sichern. Horst fand dann aber etwas besser in sein Spiel, zwar hatte er immer noch Probleme aber es reichte für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Das Duell war aber weiter eng und Kleinigkeiten mussten entscheiden, das Pendel schlug dann aber zugunsten von Horst aus und er war bei den Big Points konzentriert und sicherte sich am Ende den Viersatzerfolg.

Mit dem 5.1 im Rücken ging es für Annette und Barbara in die zweiten Einzelbegegnungen.
Annette lieferte sich mit Kraus ein abwechslungsreiches Duell, wo beide ihre Momente hatten. Nachdem Annette zunächst in Führung ging, spielte Kraus ab dem zweiten Satz sehr stark auf und ließ Annette erst einmal keine Chance mehr. Nach zwei deutlichen Durchgängen und der 2:1 Führung für den Elzacher musste Annette den Schalter wieder umlegen und dies gelang auch. Nach einer Umstellung änderte sich das Spiel wieder und Anette gewann wieder die Oberhand. Am Ende setzte sie sich in einem hartumkämpften Duell im Entscheidungssatz mit 3:2 durch und durfte erneut üben.
Barbara hatte in ihrem Match mit Kienzler von Beginn an einen schweren Stand. Sie fand nicht so recht ins Spiel und Kienzler setzte ihr hier stark zu. In den ersten beiden Durchgängen war für Barbara überhaupt nichts zu holen und mit dem 0:2 Rückstand stand sie schnell mit dem Rücken zur Wand. Zwar gelang noch einmal der Anschluss, aber der vierte Satz war wieder eine klare Sache für Kienzler und die 1:3 Niederlage verdient.

Vor den letzten beiden Einzel war man durch den 6:2 Vorsprung bereits uneinholbar in Front, aber Kuo-I und Horst gaben sich auch zum Abschluss der Partie keine Blöße und holten mit guten Leistungen noch einmal zwei Siege zum 8:2 Endstand.
Mit 18:10 Punkten steht man nach 14 Spieltagen weiterhin einsam auf Platz 4 in der Kreisliga B. Das nächste Spiel wartet bereits am Dienstag auf unsere Dritte, dort hat man dan den Tabellenzweiten von AV Freiburg St.Georgen III zu Gast.


SV Waldkirch (U19) – TTC Staufen (U19) 0:10

Am Donnerstag hatte die Jugend U19 im zweiten Rückrundenspiel den TTC Staufen zu Gast in der Kastelberghalle in Waldkirch. Ab 18:30 Uhr traf man dann auf die Markgräfler, die wie unsere Mannschaft mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet war.
Nach der klaren Niederlage von Ida/Lara, war das gute Spiel von Timo/Lars im Zweierdoppel eine positive Sache. Man ging nach dem dritten Durchgang sogar mit 2:1 in Führung und hatte in einem ausgeglichenen vierten Satz Chancen das Spiel zu gewinnen. Am Ende hatte die Staufener aber die besseren Antworten und im fünften Satz war dann leider die Nervosität zu hoch und so ging die Partie im Entscheidungssatz verloren.

In den Einzel konnte man dann leider nicht mehr auf dem Niveau mithalten wie das im Doppel noch gelungen war und so setzte sich der TTC Staufen schnell weiter ab. Den ersten Einzeldurchgang konnten die Gäste mit 4:0 für sich entscheiden und auch im zweiten Durchgang setzte es für den SVW klare Niederlagen.
Beim Stand von 0:9 wehrte sich im letzten Einzel an diesem Abend unsere Nummer 4 Lara noch einmal nach Kräften und zeigte eine ihrer besten Leistungen. Insbesondere in den ersten beiden Sätzen spielte sie wie entfesselt auf und konnte sich mit einigen schönen Punkten eine 2:0 Führung erspielen. Nachdem ihrem Kontrahent nach einer Steigerung der 2:2 Ausgleich gelang, war der Entscheidungsdurchgang ein echter Krimi, bei dem beide Seiten Matchbälle hatten und auch vergaben. Am Ende war es leider der Gästespieler der den entscheidenden Punkt machen konnte und für den 0:10 Endstand sorgte.

Mit nun 0:4 Punkten liegt man weiterhin auf dem sechsten und letzten Platz in der Kreisliga C. Das nächste Spiel bestreitet man am Donnerstag, wenn man wieder in heimischer Halle antritt und dann den TV Heitersheim zu Gast hat.

Blitzstart ebnet der ersten Mannschaft den Weg zum Auswärtssieg gegen den TTV March!

TTV March – SV Waldkirch 4:6

Lediglich die erste Mannschaft war in dieser Woche für den SVW im Einsatz. Am Freitagabend bekam man es in der Bezirksklasse mit dem Tabellenvorletzten TTV March zu tun und wollte dort in der Besetzung Maxi, Felix, Matthias und Manuel nach vier Spielen in Folge ohne Sieg endlich wieder doppelt punkten.

In den Doppeln konnte man sich auf Maxi/Manuel verlassen. Die beiden hatten gegen das Duo Schüle/Rosack im ersten Satz noch leichte Startschwierigkeiten, in der Verlängerung gelang aber die 1:0 Führung. Danach gewann man weiterhin an Sicherheit und so hatte man alle Vorteile auf seiner Seite. In den weiteren Sätzen ließ man nichts mehr anbrennen und Dank der konzentrierten Vorstellung war der Dreisatzerfolg am Ende der verdiente Lohn.
Felix/Matthias bekamen es am Nebentisch mit Unmüßig/Scheppele zu tun. Bei unserem Zweierdoppel lief hingegen nicht viel zusammen. Von Beginn an haderte man mit vielen einfachen Fehlern und schlechter Trefferquote und geriet dadurch mit 0:2 ins Hintertreffen.. Zwar bäumte man sich nach hohem Rückstand im dritten Satz noch einmal auf, am Ende fehlte aber trotz einer Steigerung die Konstanz und so musste man nach einer insgesamt entäuschenden Leistung die 0:3 Niederlage hinnehmen

In den ersten Einzeln zeigte Felix gegen die Nummer 1 Schüle eine sehr gute Performance. Von Beginn an hochkonzentriert, spielte Felix gute Platzierungen und brachte Schüle immer wieder in Schwierigkeiten. Letztlich war Felix über die gesamte Spieldauer der konstantere Akteur und obwohl Schüle sich im Verlauf der Partie steigerte, hatte Felix immer die passende Antwort. So war der 3:0 Erfolg der verdiente Lohn und der wichtige zweite Punkt.
Maxi hatte Unmüßig am Nebentisch über weite Strecken gut im Griff. Das Materialspiel vom Marcher machte Maxi wenig aus und so erspielte er sich einen 2:0 Vorsprung. Auch ein kleiner Durchhänger im dritten Satz und dem 1:2 brachte Maxi nicht aus dem Konzept und im vierten Satz fand er zu alter Stärke zurück, sodass er mit dem Viersatzerfolg den SVW mit 3:1 in Führung bringen konnte.

Im hinteren Paarkreuz startete dann Matthias gegen Rosack in die Partie, während Manuel am anderen Tisch auf Scheppele traf. Manuel erwischte einen ordentlichen Beginn, am Ende des ersten Satzes erwischte er die erste Schwächephase aber zum ungünstigsten Zeitpunkt und geriet in Rückstand. Neu eingestellt startete er aber stark in den zweiten Durchgang und zog sein Konzept konsequent durch und so gelang auch der Ausgleich.
Scheppele wehrte sich aber weiter, doch Manuel hatte mittlerweile Betriebstemperatur erreicht und konterte immer wieder mit schönen Angriffsbällen. Die beiden lieferten sich ein offenes Duell doch Manuel hatte die besseren Antworten und ging in Führung. Auch im vierten Satz gelang es keinem sich entscheidend abzusetzen, aber wieder war es in der entscheidenden Phase Manuel der mutig spielte und somit die Partie verdient mit 3:1 für sich entscheiden konnte.
Auch Matthias musste gegen Rosack an seine Leistungsgrenze herankommen. Der Marcher beschäftigte Matthias immer wieder gut und so musste Matthias für eigene Punkte immer wieder hart arbeiten. Nachdem unsere Nummer 3 in der Verlängerung in Führung gehen konnte, konterte Rosack in den Sätzen zwei und drei und drehte damit vorerst das Match. Matthias steigerte sich dann aber wieder und das umkämpfte Match fand im vierten Durchgang noch keinen Sieger, denn Matthias glich zum 2:2 aus. Auch im Entscheidungsdurchgang war jeder einzelne Punkt von großer Bedeutung und es blieb bis zum Ende spannend. Es war aber Matthias der beim Stand von 10:9 seinen ersten Matchball nutzen konnte und so den perfekten ersten Einzeldurchgang zur 5:1 Führung perfekt machte.

Es ging dann weiter mit den zweiten Begegnungen im vorderen Paakreuz und hier traf zunächst im Duell der beiden Einser Maxi auf Schüle. Maxi erwischte den besseren Start und konnte den ersten Satz souverän für sich entscheiden. Auch im zweiten Durchgang waren die Chancen da und Maxi hätte mit 2:0 in Führung gehen können, in der Verlängerung gelang Schüle aber der Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt riss bei Maxi etwas der Faden und obwohl er nach dem verlorenen dritten Satz und dem 1:2 Rückstand noch einmal zurückkommen konnte und den Entscheidungssatz erzwang, merkte man das es eng werden würde. Schüle spielte dann auch im fünften Satz starke Rückschläge und Maxi fehlte die Konstanz, sodass er sich am Ende mit 2:3 geschlagen geben musste.
Parallel dazu unterstrich Felix gegen Unmüßig seine starke Form an diesem Abend. Mit einer blitzsauberen Leistung ab dem ersten Ballwechsel zeigte er dem Marcher von Beginn an das er an diesem Abend nichts ausrichten konnte. Felix dominierte die Partie über die gesamte Spieldauer und so war der deutliche 3:0 Erfolg eine echte Machtdemonstration.
Beim Spielstand von 6:2 war die Partie dann bereits vorzeitig zu unseren Gunsten entschieden und das hintere Paarkreuz hatte etwas weniger Druck.

Matthias bekam es dann in seinem zweiten Einzel mit Scheppele zu tun, der ihn stark forderte. Zwar konnte Matthias zweimal in Führung zu gehen, Scheppele erwies sich aber als zäh und ihm gelang immer wieder umgehend der Ausgleich. So musste beim Stand von 2:2 der fünfte Durchgang entscheiden und hier hatte der Marcher den besseren Start und setzte sich relativ schnell deutlich ab. Matthias stand dann mit dem Rücken zur Wand, wehrte jedoch sehr nervenstark mehrere Matchbälle am Stück ab. Beim Stand von 10:10 dachte man wir hätten das Momentum auf unserer Seite, doch Scheppele zog den Kopf noch einmal aus der Schlinge und wehrte den Comebackversuch von Matthias mit dem Punkt zum 12:10 ab. Dennoch ein großer Kampf von Matthias, der leider am Ende nicht belohnt wurde.
Den Abend durfte dann Manuel mit der Partie gegen Rosack abschließen und auch hier war das Match eine Achterbahnfahrt. Nach einem etwas verschlafenen Start und dem 0:1 Rückstand, spielte sich Manuel im zweiten Durchgang in einen Rausch und ließ Rosack nicht den Hauch einer Chance. Mit dem 11:0 verteilte er die Höchststrafe und war endgültig im Match angekommen. Das es so nicht weitergehen würde war klar, doch Manuel war auch im dritten Satz auf Augenhöhe und hatte Chancen in Führung zu gehen, doch Rosack erspielte sich in der Verlängerung die wichtige 2:1 Führung. Auch im vierten Durchgang schenkten sich die beiden nichts und es mussten Nuancen entscheiden. Leider war es wieder Rosack der abermals in der Verlängerung das bessere Ende für sich hatte und so die 1:3 Niederlage für Manuel besiegelte.

Dies änderte aber nichts daran, dass man die Partie mit 6:4 für sich entscheiden konnte und endlich wieder jubeln durfte. Die Sieglosserie ist erst einmal beendet und mit nun 20:12 Punkten steht man weiterhin auf Platz 2 hervorragend da. Dadurch das man einige Spiele mehr als die Konkurrenz absolviert hat, ist es zwar gut möglich das man in den kommenden Wochen noch einen oder zwei Ränge einbüßen wird, mit dem Abstieg hat man aber nichts mehr zu tun und so kann man bereits zwei Spieltage vor Saisonende von einer erfolgreichen Spielzeit sprechen.
Nach einer Pause von drei Wochen trifft man dann am 23.03 auswärts auf den TV Freiburg St.Georgen um Spitzenspieler Pierre Kolbinger und wird hier in der Außenseiterrolle überraschen wollen.