Zweite mit wichtigem Sieg. Jugend zum Rückrundenauftakt chancenlos, Erste überzeugt gegen den Tabellenführer, Dritte in Gundelfingen mit starker Leistung.

SV Waldkirch II – TTC Suggental III 6:4

Ein wichtiges Spiel hatte die zweite Mannschaft am Dienstagabend in der Kreisliga A zu absolvieren. Man traf dort auf den Tabellenletzten TTC Suggental III und wollte unbedingt beide Punkte in Waldkirch behalten um Anschluss an die direkte Konkurrenz zu halten. Dieses Vorhaben ging man ab 19:30 Uhr mit der Aufstellung Serkan, Thomas, Christoph und Christine an.

In den Doppeln agierte Serkan mit Christoph, während Thomas/Christine die zweite Paarung bildeten. Serkan/Christoph mussten sich hier erst einmal aufeinander einstellen und fanden im ersten Satz gegen Bothor/Schwarz noch keinen Zugriff auf das Match. Nach dem 0:1 Rückstand fand man dann aber immer besser in die Partie und lieferte ein Duell auf Augenhöhe. Es gelang der Ausgleich und auch in den weiteren Durchgängen hatte man in der Crunchtime die besseren Nerven und setzte sich aufgrund dieser Fähigkeiten am Ende verdient in vier Sätzen durch.
Thomas/Christine erwischten im Duell mit Kury/Paradelo einen guten Start und gingen nach dem ersten Satz in Führung. Die Gäste zeigten sich davon aber unbeeindruckt und steigerten sich, während sich bei Thomas und Christine immer wieder Fehler einschlichen. Zwar hatte man auch im zweiten Durchgang noch Chancen, nach dem Ausgleich in der Verlängerung, lief aber immer weniger zusammen und die Suggentäler nutzten ihr erlangtes Selbstvertrauen um die partie am Ende mit 3:1 für sich zu entscheiden.

Nach dem ausgeglichenen Start starteten in den Einzeln Serkan und Thomas in ihre ersten Duelle.
Serkan startete stark in das Match mit Bothor und entschied den ersten Durchgang eindeutig für sich. Das Blatt wendete sich dann aber vorrübergehend und dem Suggentäler gelang anschließend der schnelle Ausgleich. Serkan geriet dann sogar mit 1:2 in Rückstand, aber er konnte sich noch einmal aufraffen und kam ab dem vierten Satz wieder an seine Leistungsgrenze heran. Ab diesem Zeitpunkt hatte Bothor keine Chance mehr und Serkan drehte die Partie noch zu einem wichtigen 3:2 Erfolg.
Thomas spielte parallel dazu gegen Kury eine tolle Partie. Er suchte seine Chance in der Offensive und das klappte gegen die ebenfalls aggressiv spielende Nummer 1 der Gäste auch sehr gut. Mit vielen schönen Punkten gelang es Thomas sich eine 2:0 Satzführung zu erspielten. Er konnte auch im weiteren Verlauf das Niveau halten, aber auch Kury war zur Stelle und Thomas verpasste es für die Entscheidung zu sorgen und so konnte Kury noch ausgleichen. Im fünften Satz war es ebenfalls lange ausgeglichen aber Kury gelang die komplette Wende und setzte sich doch noch mit 3:2 durch.

Beim Zwischenstand von 2:2 gingen dann Christoph und Christine an die Platten. Christoph der gegen Schwarz eigentlich die Favoritenrolle inne hatte, fand überhaupt nicht in die Partie. In den ersten beiden Sätzen gelangen ihm die einfachsten Dinge nicht und Schwarz musste für die schnelle 2:0 Führung nicht viel machen. Wer dachte Christoph gab sich dann auf, wurde eines besseren belehrt, denn endlich fand er mit dem Rücken zur Wand zu seinem eigentlichen Niveau. Die Rollen waren komplett verändert und Christoph war eindeutig am Drücker und gewann die Sätze drei und vier in Rekordgeschwindigkeit. Auch im Entscheidungssatz ließ er sich nicht mehr von seinem Weg abbringen und holte mit dem Comebackerfolg den wichtigen nächsten Punkt.
Christine wollte an der anderen Platte gegen Paradelo nachlegen und sie hielt ihren offensiv agierenden Gegner mit ihrem Spiel auch gut in Schach. Zwar waren alle Sätze relativ eng, Christine spielte hier aber ihre Erfahrung aus und hatte bei den entscheidenden Bällen immer die richtigen Antworten. Belohnt wurde sie mit dem 3:0 Erfolg, der erstmals zur Folge hatte das man beim Zwischenstand von 4:2 mit zwei Zählern in Front war.

Diesen Vorsprung wollte man nun im zweiten Durchgang verteidigen und hier waren zunächst wieder Serkan und Thomas gefordert. Serkan lieferte sich mit Kury ebenfalls ein starkes Duell. Nachdem der erste Satz noch in der Verlängerung verloren ging, gelang es Serkan mit 2:1 in Führung zu gehen, aber Kury rettete sich in den fünften Durchgang. Hier ereilte Serkan das gleiche Schicksal wie bereits zuvor Thomas. Trotz einigen Chancen und ordentlicher Leistung reichte es am Ende knapp nicht und er musste sich geschlagen geben.
Thomas sollte gegen Bothor nun unbedingt punkten und unsere Nummer 2 kam mit dieser kritischen Situation gut zurecht. Er ließ seinem Gegenüber von Beginn an keine Möglichkeiten sich zu entfalten und setzte immer wieder gute Akzente. Dementsprechend war der 3:0 Sieg nie gefährdet und Thomas konnte mit seiner Leistung sehr zufrieden sein.

Beim Stand von 5:3 musste in den letzten beiden Einzeln also noch ein Punkt geholt werden und Christoph und Christine waren hochmotiviert diesen Auftrag zu erfüllen. Christoph hatte dann aber zunächst mit Paradelo alle Hände voll zu tun. Dieser spielte ein ganz anderes Spiel als gegen Christine und kam mit Christoph deutlich besser zurecht. Beide Spieler führten das Duell sehr offensiv und zeigten hier ihre Stärke. Nach klar verlorenem ersten Satz, hatte Christoph zunächst den richtigen Schlüssel gefunden und entschied die Sätze zwei und drei sehr knapp für sich. Paradelo war aber unbeeindruckt und spielte im vierten Durchgang wieder groß auf, sodass der fünfte Satz entscheiden musste. Hier ging es dann nach einem harten Kampf bis in die Verlängerung, wo der Suggentäler Christoph hauchzart niederringen konnte.
So lagen die Hoffnungen nun bei Christine, die im entscheidenden Duell gegen Schwarz den Sieg unter Dach und Fach bringen musste. Die Nervosität war gerade zu Beginn noch zu spüren und beim zwischenzeitlichen Stand von 1:1 musste man weiterhin zittern. Ab dem dritten Satz wurde Christine dann aber immer stärker und Schwarz gelang es nicht mehr das Niveau zu halten. So konnte sich Christine immer mehr absetzen und sich letztlich mit 3:1 durchsetzen, wodurch man nach knapp 2 1/2 Stunden völlig verdient mit 6:4 den nächsten Erfolg einfahren konnte.

Mit 8:12 Punkten klettert man wieder auf Platz 6 und hat in der ausgeglichen Kreisliga A weiterhin alle Chancen auf eine noch bessere Platzierung, da die Liga im Mittelfeld immer noch sehr eng beisammen ist.
Die nächste Aufgabe wartet dann am 21.02, wenn in Kollnau das prestigeträchtige Derby stattfindet.

SV Waldkirch (U19) – SPVGG. Alemania Müllheim 0:10

Keine Chance hatte die Jugend U19 zum Rückrundenauftakt in der Kreisliga C gegen die SPVGG Alemania Müllheim.
Von Beginn an erwiesen sich die Gäste als zu stark und obwohl Timo, Lars, Bela und Philine alles versuchten, hatte das Quartett keine Chancen auf einen Spielgewinn. Nach 80 Minuten musste man die Klasse der Müllheimer anerkennen und den Gästen gratulieren.

Diese Niederlage gilt es nun abzuschütteln und den Blick nach vorne zu richten. Man hat vier Wochen Pause um sich zu sammeln, ehe am 05.03 ein weiteres Heimspiel stattfindet. Dann hat man ab 18:30 Uhr den TTC Staufen zu Gast und will wieder angreifen und sich besser verkaufen.

SV Waldkirch – TTC Suggental II 5:5

Zum Topspiel Dritter gegen Erster in der Bezirksklasse, erwartete die erste Mannschaft am Freitagabend in heimischer Halle den Tabellenführer vom TTC Suggental II. Das Hinspiel ging Anfang November klar an Suggental und an diesem Abend spielte zudem auch noch die Nummer 2 Kleinschmidt, die in der Vorrunde noch fehlte. Wir probierten in der Besetzung Maxi, Felix, Matthias und Serkan dagegenzuhalten und hatten das Ziel dem Favoriten ein Bein zu stellen.

In den Doppeln bekamen es Maxi/Serkan mit Kleinschmidt/Kern zu tun, während parallel dazu Felix/Matthias auf Hoch/Piehler trafen.
Maxi/Serkan hatte zu Beginn noch Schwierigkeiten zu ihrem Spiel zu finden. Kleinschmidt/Kern waren zunächst die erwartet unangenehmen Gegner und entschieden den ersten Satz für sich. Dann aber drehte sich das Match und Maxi/Serkan übernahmen ab Beginn des zweiten Durchgangs das Kommando. Die Taktik ging vollends auf und die beiden spielten wie aus einem Guss und drehten das Match. Kleinschmidt/Kern hatten ab diesem Zeitpunkt keine Chance mehr und so setzte sich unser Duo am Ende noch klar mit 3:1 durch.
Felix/Matthias lieferten sich mit Hoch/Piehler einen ausgeglichenen ersten Satz der in der Verlängerung verloren ging. Ab diesem Zeitpunkt konnte man dann keine Paroli mehr bieten und es lief nichts mehr zusammen. So hatte das starke Suggentäler Duo leichtes Spiel und setzte sich auch in der Höhe verdient mit 3:0 durch.

In den Einzeln ging es dann mit den Partien zwischen Maxi und Kleinschmidt, sowie Felix gegen Hoch weiter. Maxi kam mit dem Spiel von Kleinschmidt nicht gut zurecht und dieser nutzte Maxis Schwächen immer wieder konsequent aus. So war Maxi zwar nie ganz weit weg, aber Kleinschmidt kontrollierte zu jeder Zeit die Partie und setzte sich mit 3:0 durch.
Das gleiche Bild sah man auch am Nebentisch, denn hier hatte Felix gegen Hoch zwar auch immer wieder gute Aktionen dabei, doch in den entscheidenden Phasen war Hoch immer wieder zur Stelle und schnappte Felix die Sätze vor der Nase weg. Nachdem die ersten beiden Durchgänge dann jeweils mit zwei Punkten Unterschied zugunsten von Hoch entschieden wurden, war der Widerstand von Felix gebrochen und Hoch setzte sich anschließend in drei Sätzen durch.

Beim Stand von 1:3 musste man nun im hinteren Paarkreuz erstmals in den Einzeln punkten um die Chancen aufrecht zu erhalten. Matthias duellierte sich mit Kern zunächst auf Augenhöhe und zog im ersten Satz in der Verlängerung den Kürzeren. Er hatte aber das richtige Rezept gefunden um Kern Schwierigkeiten zu bereiten und diesen Plan setzte er ab dem zweiten Durchgang perfekt um. Das Timing stimmte immer mehr und Kern geriet unter Druck, wo auch selber immer wieder eigene Fehler folgten. So war Matthias der bessere Spieler und revanchierte sich mit dem Viersatzerfolg für die Niederlage im Hinspiel.
Den Ausgleich verpasste am Nebentisch dann Serkan, der mit Piehler allerdings auch eine schwere Aufgabe vor der Brust hatte.Trotz aller Bemühungen hatte unsere Nummer 4 gegen den starken Suggentäler Youngster keine Mittel um diesen in Gefahr zu bringen und unterlag in drei Sätzen.

Die Luft wurde mit dem Punkt zum 2:4 dadurch wieder dünner, denn man rannte dem Rückstand weiter hinterher und musste endlich einmal doppelt punkten um wieder voll im Match zu sein. Dies wollten im zweiten Durchgang Maxi und Felix umsetzen.
Maxi zeigte gegen Hoch dann auch eine seiner besten Leistungen in dieser Saison. Hoch, der einer der besten Spieler der Liga war, wusste nicht so recht wie ihm geschah und Maxi setzte dem Suggentäler insbesondere mit seinen Rückhandangriffen immer wieder entscheidend zu. Auch das hohe Niveau zu halten war für Maxi in diesem Duell der beiden Einser kein Problem und so zog er bis zum Ende durch und sicherte sich den bärenstarken 3:0 Erfolg.
Deutlich enger ging es am Nebentisch zu, wo sich Felix mit Kleinschmidt einen echten Krimi lieferte. Jeder Satz war bis zum Ende spannend und jeder einzelne Punkt war entscheidend. Felix ging zunächst in der Verlängerung in Führung, ehe er die Sätze zwei und drei sehr knapp abgeben musste. Im vierten Satz rettete er sich mit einem 11:9 in den Entscheidungssatz, wo er bei mehreren Matchbällen bereits wie der sichere Sieger aussah. Einmal mehr in dieser Saison war er dann aber zu sorglos und so wurde es noch einmal eine Zitterpartie, die er aber mit dem Punkt zum 12:10 erfolgreich beendete.

Mit dem 4:4 Unentschieden war der Spielstand erstmals seit dem 1:1 wieder ausgeglichen und alle Augen richteten sich nun auf das hintere Paarkreuz mit Matthias und Serkan. Matthias war der Situation absolut gewachsen und brachte gegen Piehler seine ganze Erfahrung ein. Zwar konnte sich Matthias nicht absetzen, er traf aber gute Entscheidungen am Ende des ersten Satzes und ging so in Führung. Dies gab Rückenwind und Piehler fand noch kein richtiges Rezept, wodurch Matthias den Vorsprung ausbauen konnte. Der dritten Durchgang verlief dann wieder enger, aber auch hier war Matthias zur Stelle und belohnte sich für die tolle Leistung mit dem 3:0 Erfolg.
Ein Punkt hatte man sicher und auch wenn man auf eine Überraschung von Serkan gegen Kern hoffte, wurde hier recht schnell klar, dass der Suggentäler zu stark war. Nach dem 0:2 Rückstand und auch einer Hypothek im dritten Satz gab Serkan zwar noch einmal alles und kämpfte sich zurück, aber auch hier setzte sich Kern am Ende in der Verlängerung durch und machte das 5:5 Unentschieden perfekt.

Dennoch fühlt sich das Unentschieden für die erste fast wie ein kleiner Sieg an, war damit vor der Begegnung damit nicht unbedingt zu rechnen. Mit 17:9 Punkten verteidigt man auch Platz 3 und ist weiterhin gut im vorderen Feld der Bezirksklasse dabei.
Eine Verschnaufpause gibt es für das Team nicht, denn bereit heute Abend ist man ab 20:15 Uhr beim Tabellenfünften SB Sonnland Freiburg II zu Gast.

DJK Heuweiler – SV Waldkirch III 4:6

In Gundelfingen traf die dritte Mannschaft am Freitagabend in der Kreisliga B auf den Tabellennachbarn von der DJK Heuweiler. Das Duell hatte gerade aus Sicht unserer Dritten durchaus seine Wichtigkeit, denn es brauchte gegen den Ligafünften eine überzeugende Leistung und einen Sieg um den Kontakt zum zweiten Tabellenplatz nicht abreißen zu lassen. Diese Aufgabe wollte man mit dem Quartett bestehend aus Wolfgang, Sebastian, Annette und Barbara erfolgreich bestreiten.

Man wollte direkt von Beginn an ein Ausrufezeichen setzten und startete in den Doppeln mit den Besetzungen Wolfgang/Sebastian und Annette/Barbara voll konzentriert in die Begegnung, Bei den Gastgebern fehlte zudem die Nummer 1 und so war man sich der Favoritenrolle bewusst und wollte diese gut ausfüllen.
Davon angetrieben zeigten beide Paarungen vom ersten Ball an tolles Tischtennis. Man hatte an beiden Tischen zu jedem Zeitpunkt alles im Griff gab und nie die Kontrolle ab.
Im Gleichschritt marschierten die Teams zu zwei Dreisatzerfolgen und sorgen mit zwei sehr überzeugenden Vorstellungen für die schnelle 2:0 Führung.

Nun war das Ziel im vorderen Paarkreuz den Schwung mitzunehmen und hier waren zunächst Wolfgang und Sebastian gefordert.
Sebastian fand gegen die Nummer 1 Löser, etwas schwer in die Partie und musste einen Satzrückstand egalisieren. Er steigerte sich aber und der Ausgleich gelang umgehend. Je länger das Duell dauerte, desto besser wurde Sebastian und so setzte er sich am Ende ziemlich souverän mit 3:1 durch.
Auch Wolfgang hatte zu Beginn mit Problemen zu kämpfen und geriet ebenfalls ins Hintertreffen. Aber auch er ließ sich davon nicht aus der Bahn werfen und behielt in der Verlängerung des zweiten Satzes die Nerven. Dies war extrem wichtig den der Ausgleich gab ihm sichtlich Aufwind und anschließend ließ er nichts mehr anbrennen und setzte sich ebenfalls in vier Sätzen durch.

Es lief also weiterhin wie am Schnürchen, doch auf das hintere Paarkreuz warteten weitere schwere Aufgaben. Annette war gegen Martin eigentlich in der Favoritenrolle, doch sie konnte an diesem Abend ihren Erfolg aus der Vorrunde nicht wiederholen. Die Nummer 4 aus Heuweiler präsentierte sich zu stark und Annette konnte lediglich im dritten Satz dagegen halten und verlor am Ende mit 1:3.
Auch Barbara hatte parallel dazu große Schwierigkeiten mit Bregler. Nach deutlich verlorenem ersten Satz, agierte Barbara in den weiteren Durchgängen zwar auf Augenhöhe, Bregler blieb aber stabil und ließ Barbara zu keinem Moment das Kommando übernehmen. So gestalteten sich die weiteren Sätze zwar sehr ausgeglichen, aber beide Male hatte Barbara mit zwei Punkten das Nachssehen und so verlor sie mit 0:3 etwas zu deutlich.

Die Gastgeber meldeten sich beim Stand von 2:4 aus ihrer Sicht also wieder im Match an und das vordere Paarkreuz war zu Beginn des zweiten Durchgangs gewant.
Wolfgang konnte den negativen Trend aber vorerst nicht stoppen. Zwar erwischte er gegen Löser einen guten Beginn und konnte sich die Führung erspielen. Mehr als der eine Satzgewinn war aber nicht drin, denn Löser konnte sein Niveau stark anheben und Wolfgang hatte ab diesem Moment nicht mehr genug entgegenzusetzen, wodurch er mit 1:3 unterlag.
Sebastian war am Nebentisch gegen Conrad unterwegs und spielte einen starken ersten Satz, in dem er sein ganzes Arsenal an können zeigte und so schnell in Führung ging. Conrad kam aber gut zurück und konnte den Ausgleich erzwingen, ehe sich die beiden einen langen und hartumkämpften dritten Durchgang lieferten. Mit 18:16 setzte sich Sebastian am Ende durch und sorgte damit für die Vorentscheidung, denn die Gegenwehr von Conrad ließ im vierten Satz deutlich nach und so setzte sich Sebastian nach einer weiteren herovrragenden Leistung mit 3:1 durch und holte den wichtigen fünften Punkt.

Die letzten beiden Partien im hinteren Paarkreuz sorgten dann wieder einmal für die Entscheidung und Annette war hier gegen Bregler von Beginn an hellwach. Die Favoritenrolle war in diesem Duell keine Bürde für sie und auf sehr lockere Art und Weise setzte sich Annette im Schnelldurchgang mit 3:0 durch und sicherte ihrem Team so den Gesamterfolg.
Dadurch war auch die Niederlage von Barbara an der anderen Platte gegen Müller nicht mehr relevant und beim Endstand von 6:4 durfte man gemeinsam jubeln

Mit 15:7 Punkten verbleibt die dritte Mannschaft damit auf Rang 4 in der Kreisliga B, direkt hinter den Konkurrenten aus Denzlingen und AV Freiburg St.Georgen. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt aber nicht, denn bereits am Dienstag den 10.02 erwartet man zum Heimspiel den unangefochtenen Tabellenführer vom TTV Vörstetten II.




Erste bei Blau-Weiss ohne Chance, Zweite muss dezimiert eine klare Niederlage gegen den Tabellendritten aus Nimburg hinnehmen.

TTC Blau-Weiss Freiburg III – SV Waldkirch 8:2

Ohne Chance war die erste Mannschaft am Dienstagabend beim Auswärtsspiel in der Bezirksklasse gegen den Tabellenfünften aus Freiburg.

Bereits die Doppel starteten äußerst unglücklich. Maxi/Manuel erwischten hier einen schlechten Start und gerieten mit 0:2 in Rückstand. Die beiden wehrten sich ab diesem Zeitpunkt dann aber mit vereinten Kräften gegen die drohende Niederlage und steigerten sich auch deutlich. Belohnt wurde man mit dem Satzausgleich und so ging es in den fünften Durchgang. Hier konnte man erneut einen Rückstand aufholen, doch beim Stand von 10:9 nutzten die Freiburger ihren letzten Matchball und sicherten sich den Sieg.
Felix/Matthias begannen stark und konnten mit 2:0 in Führung gehen. Dann riss aber völlig der Faden und man kam nicht mehr an seine Bestleistung heran. Die Gastgeber nutzten das eiskalt aus und drehten die Partie am Ende noch zum 3:2 Erfolg.

Mit dem 2:0 Rückstand sah es bereits schlecht aus und auch die Leistungen im vorderen Paarkreuz gaben zunächst keinen Grund zur Hoffnung. Der weiterhin gehandicapte Maxi erholte sich gegen Schaub zwar von einem 0:2 Rückstand und konnte die Sätze drei und vier für sich entscheiden, im fünften Durchgang war dann aber die Luft raus und er musste sich mit 2:3 geschlagen geben.
Chancenlos war Felix im Duell mit Dietze. Der Freiburger hatte immer die bessere Antwort und Felix gelang es lediglich im dritten Satz halbwegs mitzuhalten, jedoch reichte es auch hier nicht.

Auch Manuel stand gegen den starken Schreiber auf verlorenem Posten und unterlag relativ schnell mit 0:3. Ein Lichtblick war Matthias, der sein Einzel gegen Meier konzentriert herunterspielte und sich auch von einer kurzen Schwächephase im dritten Durchgang nicht verunsichern ließ. Am Ende stand bei ihm ein Viersatzerfolg und somit endlich der erste Punkt.

Ein Ausrufezeichen setzte dann Maxi im zweiten Durchgang gegen Ditze. Mit einer bärenstarken Leistung zwang er den Favoriten in die Defensive und punktete immer wieder stark. Verdient setzte sich Maxi dann mit 3:1 durch und landete einen tollen persönlichen Erfolg.
Auch Felix hatte gegen Schaub im zweiten Einzel Chancen auf den nächsten Punktgewinn.
Abermals gelang es ihm aber nicht die Führung im Entscheidungssatz über die Ziellinie zu bringen und so unterlag er einmal mehr in der Verlängerung.

Auch in den letzten beiden Einzeln im hinteren Paarkreuz war für Matthias und Manuel dann jeweils nur noch ein Satzgewinn möglich und nach den beiden Viersatzniederlagen, war die 2:8 Auswärtsniederlage perfekt.
Mit 16;8 Punkten liegt man zwar noch auf Rang 2, so langsam wird aber deutlich, dass es Leistungssteigerungen braucht, wenn man konstant punkten will, denn in den nächsten Wochen warten erst einmal weitere schwere Aufgaben.
Die erste ist am kommenden Freitag den 06:02, wenn man ab 19:00 Uhr in der Kastelbergschule den Tabellenführer vom TTC Suggental II empfängt.

SV Waldkirch II – TTC Nimburg II 2:8


Aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten und da niemand kurzfristig einspringen konnte und wollte, musste die zweite Mannschaft bei ihrem Heimauftritt gegen den TTC Nimburg II in der Kreisliga A zu dritt antreten. Die eh schon schwere Aufgabe wurde dadurch unmöglich und so war von Beginn an klar, dass es nur um Schadensbegrenzung ging

Im Doppel spielten Christoph/Wolfgang gegen das Einserdoppel Meyer/Stachel ordentlich auf, es reichte aber nur zu einem Satzgewinn.
Auch in den Einzeln wurde es insbesondere im vorderen Paarkreuz sehr hart. Christine musste aufrutschen, verkaufte sich gegen Meyer aber ordentlich und war gegen den klaren Favoriten in jedem Satz nah dran. Belohnen konnte sie sich für die Leistung aber nicht und so unterlag sie letztlich 0:3
Auch Christoph war gegen Stachel stark unter Druck. Wie Meyer, spielte auch Stachel die letzten Jahre in höhren Ligen und das bekam Christoph zu spüren, der auch keine Möglichkeiten auf einen Satzgewinn hatte und so mit 0:3 unterlag.

Den ersten Punkt holte dann Wolfgang im hinteren Paarkreuz, der gegen Hügle nervenstark war und den Nimburger letztendlich im fünften Satz niederringen konnte.
Nachdem man dann wieder im vorderen Paarkreuz ohne Möglichkeiten auf Zählbares war, hatte Wolfgang anschließend seinen zweiten Auftritt und auch den konnte er gegen Schumacher mit 3:0 für sich entscheiden.

So ging das Spiel bereits nach 90 Minuten mit 2:8 und nicht wirklich guter Laune zu Ende.
Nachdem dies hoffentlich ein einmaliger Ausrutscher bleibt, hat die zweite bereits am morgigen Dienstag die Chance wieder für positive Schlagzeilen zu sorgen, denn dann trifft man im wichtigen Kellerduell auf den Tabellenletzten aus Suggental III und kann mit einem Sieg wieder auf Platz 6 springen.

Erste macht kurzen Prozess, Zweite verpasst trotz ansprechender Leistung die Überraschung knapp.

SV Waldkirch – AV Freiburg St.Georgen 9:1

Nachdem man in der vergangenen Woche zum Auftakt der Rückrunde gegen den TV Denzlingen II noch einen Dämpfer hinnehmen musste, wollte die erste Mannschaft am Freitagabend in heimischer Halle gegen den Tabellenletzten vom AV Freiburg St:Georgen wieder für klare Verhältnisse sorgen und den ersten Sieg in diesem Kalenderjahr einfahren.
Dieses Vorhaben ging man mit der gleichen Aufstellung wie gegen Denzlingen an und so wollten Maxi, Felix, Matthias und Serkan für Wiedergutmachung sorgen.
Die Gäste wiederum traten im Vergleich zur Vorrunde mit einem komplett ausgewechselten Quartett an und da das vordere Paarkreuz fehlte, war es von Anfang an ein ungleiches Duell.

In den Doppeln hatten zwar sowohl Maxi/Serkan, als auch Felix/Matthias leiche Schwierigkeiten und kamen nicht an ihr Leistunsoptimum heran, die Freiburger konnten daraus aber keinen wirklichen Nutzen ziehen und so reichte es an beiden Tischen für zwei Viersatzerfolge, wodurch man mit der 2:0 Führung direkt gut in die Partie startete.

Maxi und Felix wurden ihrer Favoritenrolle dann auch in den ersten Einzelbegegnungen zurecht.
Im Duell gegen Helgiu war Maxi nicht gefordert und musste daher auch nicht an seine Leistungsgrenze gehen. Ein sehr solider Auftritt ohne eine wirkliche Schwächephase reichte um den lockeren 3:0 Erfolg einzutüten und die Führung weiter auszubauen.
Ein gleiches Bild bekam man auch am Nebentisch zu sehen. Felix konnte den relativ agressiv spielenden Schnoor gut ausspielen und so dem Duell seinen Stempel aufdrücken.
In keinem Moment war er in Gefahr einen Satz abzugeben und so war der nächste 3:0 Sieg lediglich Formsache.

Mit der 4:0 Führung im Rücken gingen dann Matthias und Serkan die die Platten. Auch Matthias machte kurzen Prozess mit Ruhmann. Alle drei Sätze verliefen eindeutig in die Richtung von Matthias und der Klassenunterschied zu jeden Zeitpunkt ersichtlich, sodass schnell der nächste Punkt für uns auf die Anzeigetafel wanderte.
Ein etwas ausgeglicheneres Duell lieferte sich Serkan mit Treiber. Jeder Durchgang verlief auf Augenhöhe und keiner der beiden erspielte sich echte Vorteile. Da beide auch die Offensive suchten war es ein sehr schön anzusehendes Duell, dass Serkan mit einer guten Leistung am Ende verdient mit 3:1 für sich entscheiden konnte und mit dem sechsten Punkt das Spiel bereits vorzeitig entschieden war.

Im zweiten Einzeldurchgang wurden Maxis Rückenprobleme immer sichtbarer und das Duell mit Schnorr drohte insbesondere nach dem 0:1 Rückstand sehr gefährlich zu werden. Maxi konnte bei weitem nicht an sein Limit gehen und musste improvisieren. Er fightete sich durch den zweiten Satz und sicherte sich in der Verlängerung den wichtigen Ausgleich.
Mit forlaufender Spieldauer konnte er dann trotz den Einschränkungen die Kontrolle übernehmen und am Ende wurde er mit dem Erfolg in vier Sätzen seiner Favoritenrolle auch gerecht.
Ohne körperliche Schwierigkeiten und dementsprechend auch sehr eindeutig, gestaltete Felix auch sein zweites Einzel gegen Helgiu. Unsere Nummer 2 hatte auf alles was der Freiburger anbot, die passende Antwort und so verzweifelte dieser zunehmend. Felix ließ sich davon nicht beirren und zog sein Spiel weiter konsequent durch und war wieder mit 3:0 erfolgreich.

Beim Stand von 8:0 waren noch zwei EInzel zu absolvieren und somit noch einmal Matthias und Serkan gefordert. Matthias lieferte sich mit Treiber wie bereits in der Vorrunde ein hartumkämpftes Duell. Damals ging es in den Entscheidungssatz und auch an diesem Freitagabend kosteten die beiden die volle Distanz aus und bekämpften sich bis in den fünften Durchgang. Während Matthias damals noch das bessere Ende für sich hatte, war es dieses Mal der Freiburger, der sich für seine engagierte Leistung belohnte und am Ende Matthias knapp mit 3:2 in Schach hielt.
Den Schlusspunkt setzte parallel dazu dann Serkan, der gegen Ruhmann nichts anbrennen ließ und seine gute Form mit dem sehr deutlichen 3:0 Erfolg noch einmal unterstreichen konnte.

Mit diesem Pflichtsieg rangiert die erste mit 16:6 Punkten auf weiterhin auf Platz 2 in der Bezirksklasse. Bereits am morgigen Dienstag, den 27.01 ist man dann erneut gefordert, denn es wartet ab 20:15 Uhr mit dem Tabellenfünften TTC Blau-Weiss Freiburg ein schwerer Gegner wo man an sein Leistungsoptimum kommen muss, um zu punkten.

TTC Emmendingen – SV Waldkirch 6:4

Als letzte Mannschaft der SVW Erwachsenen durfte am Freitagabend endlich auch die zweite Mannschaft wieder in das Spielgeschehen eingreifen. Zum Auftakt der Rückrunde wartete mit dem Tabellenführer vom TTC Emmendingen aber eine schwere Aufgabe. Hoffnung schöpfte man allerdings daraus, dass man in der Vorrunde das einzige Team war, das dem Ligaprimus einen Punkt abknüpfen konnte und so ging man in der Besetzung Thomas, Christoph, Christine und Wolfgang hochmotiviert in die Partie mit dem Ziel abermals dem Favoriten ein Bein zu stellen.

Da die Doppel in der Vorrunde ein Schwachpunkt waren stellte man um so bildeteten Thomas/Christine und Christoph/Wolfgang die neuen Kombinationen.
Thomas/Christine bekamen es dann mit dem vorderen Paarkreuz Campana/Oberle zu tun und zeigten sich auf Augenhöhe. Man benötigte wenig Anlaufzeit und war direkt gut im Match. Leider konnte man sich keinen der ersten beiden Sätze, die jeweils mit zwei Punkten Unterschied entschieden wurden sichern und so war man schnell in Rückstand. Man hielt sich mit dem starken dritten Durchgang zwar im Spiel, aber nachdem auch der vierte Satz äußerst unglücklich wieder knapp an die Emmendinger ging war die Partie verloren.
Nervenstark präsentierten sich parallel dazu Christoph/Wolfgang die die ersten beiden Sätze in der Verlängerung gegen Raikowski/Kutzka für sich entscheiden konnten. Zwar gelang den Emmendingern noch einmal der Anschluss, aber im vierten Durchgang zeigte unser Duo wieder tolles Tischtennis und sicherte sich den verdienten 3:1 Sieg.

Mit einem ausgeglichenen Spielstand ging es dann in die Duelle im vorderen Paarkreuz und hier zeigte Christoph gegen Campana, der einer der stärksten Spieler der Liga ist, eine starke Leistung. Er agierte absolut auf Augenhöhe und konnte zunächst sogar in Führung gehen. Zwar konterte der Emmendinger mit zwei starken Sätzen, aber Christoph blieb konzentriert und zwang den Favoriten in den Entscheidungssatz. Hier hatte Christoph bei einer Führung sogar den Sieg auf dem Schläger, am Ende spielte ihm die Nervosität aber einen Streich und er verlor äußerst unglücklich mit 9:11.
Thomas war parallel dazu gegen Oberle gefragt und hier hatte er es nicht leicht. Zwar konnte er seinen Gegenüber in der Vorrunde noch mit 3:0 in Schach halten, aber an diesem Abend war Oberle noch stärker unterwegs und das bekam Thomas zu spüren. Er konnte zwar gut mithalten, aber immer wenn es darauf ankam hatte Oberle die bessere Antwort und sicherte sich die wichtigen Punkte. Dadurch fehlte Thomas das Momentum und der Emmendiger zog sein Spiel konsequent durch und sicherte sich am Ende den Dreisatzerfolg.

Somit lag man mit 1:3 in Rückstand und war auf Punkte vom hinteren Paarkreuz durch Christine und Wolfgang angewiesen. Wolfgang war mit Raikowski in ein dramatisches Match verwickelt wo Kleinigkeiten entschieden. Zweimal gelang es dem Emmendinger die Führung zu erspielen, doch Wolfgang fand immer wieder zu seinem Konzept zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im fünften Durchgang schenkten sich beide nichts und niemand konnte sich absetzen. Wolfgang blieb ruhig und war in der Verlängerung äußerst nervenstark wodurch er sich mit dem sehr wichtigen 3:2 Satzgewinn am Ende auch für seine sehr gute Leistung belohnen konnte.
Am anderen Tisch gelang es Christine ihrem Gegenüber Kutzka relativ schnell den Zahn zu ziehen. Dieser hatte gegen das konsequent sichere Spiel von Christine keine Antworten und stand über die gesamte Spieldauer auf verlorenem Posten. Christine zog dann auch ihren Matchplan durch und sicherte sich den deutlichen 3:0 Erfolg.

Beim Stand von 3:3 war wieder alles offen und zum zweiten Mal ging es für Thomas und Christoph an die Platten. Thomas bekam im Duell der beiden Einser zu spüren, warum Campana diese starke Bilanz hat. Der Emmendinger ließ Thomas zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen und egal was Thomas versuchte, es wurde direkt von Campana unterbunden. So hatte man hier keine Möglichkeiten auf eine Überraschung und Thomas musste nach dem 0:3 die stärke seines Gegners anerkennen.
Deutlich umkämpfter war die Partie am Nebentisch zwischen Christoph und Oberle. Den besseren Start und die Satzführung waren zwar auf Seiten des Emmendingers, aber Christoph war voll im Match und belohnte sich dann auch mit dem Ausgleich in der Verlängerung. Es blieb weiter sehr knapp, doch Christoph war in den entscheidenden Phasen voll da und nachdem er in Führung ging, krönte er seine starke Tagesleistung mit dem Gewinn des vierten Satzes, was gleichzeitig den 3:1 Sieg bedeutete.

Nun benötigte man noch einen Punkt um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Nachdem Christine in einem sehr engen ersten Satz gegen Raikowski in Führung ging, wuchsen die Hoffnungen weiter, doch Raikowski kämpfte sich zurück und erspielte den Ausgleich. Auch hier erkannte man keinen Leistungsunterschied und Christine war nah am Sieg, in den Sätzen drei und vier waren es aber beide Male Nuancen die den Unterschied machten und das leider zuungusnten des SVW. Mit 11:9 und 12:10 konnte sich Raikowski die folgenden Sätze sichern und damit den 3:1 Erfolg perfekt machen.
Dennoch hatte man durch Wolfgang Chancen auf den Punktgewinn. Leider gelang es diesem aber nicht an seine Leistung aus dem ersten Einzel anzuknüpfen und so war er gegen Kutzka bei der 0:3 Niederlage überraschend chancenlos.

Eine sehr bittere 4:6 Niederlage nach etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit, wo sich die zweite Mannschaft trotz guter Leistung leider nicht belohnen konnte. Dennoch lässt sich auf einzelne Spiele und Siege aufbauen und daraus muss weiter Motivation gezogen werden, denn dann sind die nächsten Siege nur eine Frage der Zeit. Die nächste Chance hat man bereits am kommenden Freitag, den 30.01, wenn man daheim auf den TTC Nimburg II trifft.
Aktuell rangiert man mit 6:10 Punkten auf dem siebten Platz, der Abstand nach vorne ist aber minimal.

Erste muss zum Rückrundenauftakt einen Dämpfer hinnehmen, Dritte erkämpft sich in einem Marathonmatch einen Zähler!

SV Waldkirch – TV Denzlingen II 3:7

Den Rückrundenauftakt durfte die erste Mannschaft in heimischer Halle gegen den Tabellenachten TV Denzlingen II eröffnen. Nachdem man die Vorrunde in der Bezirksklasse auf Rang 1 abschließen konnte wurden am Freitagabend die Karten wieder neu gemischt und man stellte sich auf eine schwere Aufgabe ein.
Bei den Gästen fehlte Müller, aber mit Schillinger war das vordere Paarkreuz dennoch deutlich verstärkt, während auf unserer Seite das Quartett Maximilian, Felix, Matthias und Serkan an die Platten traten.

In den Doppeln erwischten Maxi/Serkan gegen das starke Einserdoppel Schillinger/Höfert einen guten Auftakt und konnten den ersten Durchgang in der Verlängerung für sich entscheiden. Danach fand das Denzlinger Duo aber immer besser in die Partie und insbesondere Schillinger präsentierte sich stark. Zwar hatten Maxi und Serkan immer noch ihre Momente, doch die Gäste übernahmen mehr und mehr die Kontrolle und glichen aus.
Auch in weiterer Folge ließen Schillinger/Höfert nicht nach und drehten am Ende die Partie in vier Sätzen zu ihren Gunsten.
Am Nebentisch fanden auch Felix/Matthias gut in das Match und beherrschten den ersten Satz klar. Zwar ging es anschließend nicht so weiter und man musste den Ausgleich hinnehmen, doch ab dem dritten Satz gelang es wieder besser die Stärken an die Platte zu bringen und mit harmonischem Spiel gelang es Felix und Matthias wieder die Kontrolle zu übernehmen und die Partie letztendlich in vier Durchgängen siegreich zu beenden.

Mit dem Unentschieden ging es dann weiter im vorderen Paarkreuz. Maxi bekam es mit Höfert zu tun, während parallel dazu Felix auf die Nummer 1 der Denzlinger Schillinger traf.
Maxi hatte Startschwierigkeiten und musste den ersten Satz an Höfert abgeben. Ihm gelang es in der Pause sich neu einzustellen und stärker zurückzukommen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung sicherte er sich die folgenden beiden Durchgänge klar und ging so in Führung. Höfert erwies sich an diesem Abend aber zäh und zwang Maxi in den fünften Satz.
Hier hatte Maxi dann aber wieder die besseren Antworten und setzte sich am Ende verdient im Entscheidungssatz durch.
Felix gegen Schillinger entwickelte sich zum Duell auf Augenhöhe. Nachdem Felix den ersten Satz knapp für sich entscheiden konnte, hatte er bei einer klaren Führung im folgenden Durchgang Chancen den Vorsprung zu erhöhen. Schillinger gelang aber ein starker Schlussspurt und er konnte ausgleichen. Der Denzlinger wurde immer sicherer und erspielte sich nach dem dritten Satz dann auch die 2:1 Führung. Felix blieb aber dran und erkämpfte sich in einem sehr engen vierten Satz den Ausgleich. Im Entscheidungssatz hatte Felix dann bei mehreren Matchbällen einige Chancen auf den Sieg, doch Schillinger präsentierte sich kaltschnäuziger und machte in der Verlängerung den Sieg zu seinem Gunsten perfekt.

Es blieb also weiterhin spannend und mit den Zwischenstand von 2:2 ging es dann erstmals für das hintere Paarkreuz an die Platten. Matthias erwischte gegen Day einen ordentlichen Start und setzte sich im ersten Satz knapp durch. Das Duell blieb aber ausgeglichenen und auch im zweiten Satz konnte sich keiner der beiden Kontrahenten entscheidend absetzen.
Dieses Mal hatte Day den längeren Atem und setzte sich in der Verlängerung durch. Ähnliches Bild dann auch im dritten Durchgang wo wieder nur zwei Punkte den Ausschlag gaben und wieder Day das bessere Ende für sich hatte.Anschließend war bei Matthias die Luft etwas Raus und er konnte nicht mehr dagegenhalten und musste sich letztendlich mit 1:3 geschlagen geben.
Serkan hatte am anderen Tisch mit Russ eine schwere Aufgabe vor der Brust. Im ersten Satz wurde der Denzlinger seiner Favoritenrolle gerecht und ging mit 1:0 in Front. Serkan steigerte sich dann aber und zeigte im zweiten Durchgang sein Können. Mit einigen schönen Punkten zog er vorrübergehend das Match auf seine Seite und sicherte sich den verdienten Ausgleich. Das hohe Niveau zu halten gelang Serkan zwar, aber Russ fand ab dem dritten Satz wieder zur gewohnten Sicherheit, was die Aufgabe nicht leichter machte.
Beide Kontrahenten schenkten sich nichts, doch Serkan ließ einige Chancen aus und dies nutzte Russ eiskalt aus. Zweimal hatte der Denzlinger in der Verlängerung das bessere Ende für sich und so musste Serkan seinem Gegenüber nach vier Sätzen gratulieren.

Mit dem Spielstand von 2:4 stand das vordere Paarkreuz vor dem zweiten Durchgang schon unter hohem Druck und es mussten von Maximilian und Felix zwei Punkte her um das Match auszugleichen.
Maxi spielte im Duell der beiden Einser wie sein Kontrahent Schillinger ein Match auf sehr hohem Niveau. Maxi gelang es zwei Mal sich eine Führung zu erspielen, doch Schillinger zeigte sich davon unbeeindruckt und ihm gelang jedes Mal postwendend der Ausgleich, wobei Maxi im vierten Satz bereits Chancen hatte den Sack zuzumachen.
So wurde auch dieses hochklassige Duell im fünften Satz entschieden. Wie auch Felix zuvor hatte Maxi einige gute Chancen, konnte den letzten Schritt aber ebenfalls nicht gehen und unterlag auf dramatische Weise mit 10:12.
So stand man kurz vor der Niederlage und es war maximal noch ein Unentschieden möglich. Hier war man zunächst auf einen Sieg von Felix angewiesen, der sich mit Höfert messen musste. Nach zwei Sätzen stand es 1:1 und mit dritten Durchgang sah es lange gut für den Denzlinger aus, ehe Felix eine Aufholjagd startete und sich die wichtige 2:1 Führung noch in der Verlängerung sicher konnte. Auch im vierten Satz schenkten sich die beiden Spieler nichts, doch wieder war es Felix, der in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen traf und sich so mit 3:1 durchsetzen konnte.

Beim Stand von 3:5 benötigte man nun zwei Punkte im hinteren Paarkreuz. Matthias erwischte an diesem Freitagabend aber einfach nicht seinen besten Tag. Gegen Russ waren es wieder zu viele einfache Fehler die ihn um den Lohn brachte. Lediglich im zweiten Satz gelang es ihm Konstanz an den Tag zu legen, das war aber zu wenig und so musste er sich auch in seinem zweiten Einzel in vier Sätzen geschlagen geben.
Das gleiche Schicksal ereilte im letzten Spiel des Abends am anderen Tisch auch Serkan. Nachdem er im ersten Satz gegen Day noch klar dominieren konnte, riss anschließend der Faden und Serkan stand gegen die kompromisslosen Angriffe von Day auf verlorenem Posten und war ebenfalls mit 1:3 unterlegen.

Somit kassiert die erste Mannschaft gleich zum Auftakt der Rückrunde den ersten Dämpfer und ist damit auch die Tabellenführung fürs erste los. Die Ausganslage ist mit 14:6 Punkten immer noch gut, jedoch sollte man diesen Freitag gegen den Tabellenletzten vom AV Freiburg St.Georgen wieder doppelt punkten um die gute Ausgangslage zu behalten und weiter vorne dabei zu sein.

SV Waldkirch III – SSV Freiburg III 5:5

Einen Tag später, nämlich am Samstag, durfte auch die dritte Mannschaft wieder in das Spielgeschehen eingriffen. Zum Rückrundenauftakt empfing man in der Kreisliga B den Tabellenvorletzten SSV Freiburg III und wollte in heimischen Gefilden der Favoritenrolle gerecht werden. Ab 17:00 Uhr startete man dann in der Besetzung Sebastian, Hubert, Annette und Barbara in die Mission Heimsieg.

Im Einserdoppel waren zunächst Sebastian/Hubert gefordert und die beiden machten ihre Sache gut. Mit dem vorderen Paarkreuz Geis/Marchevskyi hatte man keine ganz einfache Aufgabe, doch man löste sie von Beginn an hochkonzentriert. Mit sehr solidem und konzentriertem Spiel gelang es den beiden sich eine 2:0 Führung zu erspielen ehe die Gegner im dritten Satz etwas aufkamen. Doch auch hier war man in der entscheidenden Phase zur Stelle und sicherte sich in der Verlängerung den deutlichen Dreisatzerfolg.
Deutlich ausgeglichener ging es an der anderen Platte zu tun. Hier bekamen es Annette/Barbara mit Moldovan/Kokhanivska zu tun. Es ging hin und her und beide Teams konnten einige Akzente setzen. Im ersten und dritten Satz hatte unser SVW Duo die besseren Argumente, doch die Freiburger konterten jedes Mal und ließen sich nicht abschütteln. So musste der fünfte Durchgang entscheiden und hier erwischten Annette/Barbara eine kurze Schwächephase von der man sich nicht mehr erholte und so musste man sich mit 2:3 geschlagen geben.

Im vorderen Paarkreuz gelang es Sebastian gegen Marchevskyi schnell mit 2:0 in Führung zu gehen. Auch im dritten Satz hatte er bereits Möglichkeiten das Duell vorzeitig für sich zu entscheiden, doch Marchevskyi gelang es sich noch einmal zu befreien und zu verkürzen. Im vierten Satz war Sebastian dann aber konsequent und brachte den 3:1 Sieg sicher über die Ziellinie.
Nicht so perfekt lief es parallel am anderen Tisch bei Hubert. Gegen Geis fand er zu keinem Zeitpunkt so richtig in die Partie und so war die 0:3 Niederlage folgerichtig.

Beim Stand von 2:2 waren dann Annette und Barbara an der Reihe. Annette legte gegen Moldovan große Spielfreude an den Tag. Sie zeigte in ihrem ersten Einzel ihre Qualitäten in der Offensive und es gelangen einige schöne Punkte. Ihr Gegner hatte nicht die Mittel auf diesem Niveau mitzuhalten und so war der Dreisatzerfolg schnell unter Dach und Fach.
Ein Duell auf Augenhöhe lieferte sich Barbara mit Kokhanivska. Fast jeder Satz war bis zur Crunchtime ausgeglichen und keine der beiden Spielerinnen konnte sich entscheiden absetzen. Zwar ging die Freiburgerin zweimal in Führung, doch Barbara zeigte gute Comeback Fähigkeiten und kämpfte sich beide Male wieder in das Spiel zurück. Es ging dann auch in den Entscheidungssatz aber hier war Kokhanivska zu stark und Barbara musste sich trotz ordentlicher Leistung knapp mit 2:3 geschlagen geben und so blieb es beim Gesamtzwischenstand von 3:3 weiter sehr knapp.

Auch in den zweiten Duellen im vorderen Paarkreuz schenkte man sich dann anschließend nichts. Es wurde an beiden Platten um jeden Punkt erbittert gekämpft und Kleinigkeiten sollten über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Sebastian wurde im ersten Satz gegen Geis noch kalt erwischt, stellte sich dann aber besser ein und glich in der Verlängerung des zweiten Durchgangs zum 1:1 aus. Es blieb weiterhin spannend und beim Stand von 2:2 ging es letztlich in den fünften Durchgang. Hier war der Freiburger dann der abgezocktere Akteur und sicherte sich seinen zweiten Einzelsieg an diesem Abend.
Hubert präsentierte sich bei seinem Auftritt gegen Marchevskyi deutlich stärker und er konnte zwischenzeitlich auch mit 2:1 in Führung gehen. Im vierten Satz war der Sieg bereits ganz nah, doch der letzte und entscheidende Punkt gelang einfach nicht und so ging es ein weiteres Mal in den Entscheidungssatz. Hier war bei Hubert dann die Luft raus und er konnte seinem Gegner nichts mehr entgegensetzen und musste sich ebenfalls mit 2:3 geschlagen geben.

Es war ein echtes Marathonduell. was sich beide Teams lieferten und die Spielzeit entsprechend lang. Das hintere Paarkreuz mit Annette und Barbara musste nun in den letzten beiden Einzel noch einmal alles geben um den 3:5 Rückstand zumindest noch in ein Unentschieden umzuwandeln.
Annette hatte Kokhanivska als Gegnerin und die beiden lieferten sich ein weiteres packendes Duell. Annette erwischte den besseren Start, doch die Freiburgerin konterte im zweiten Satz und erzwang den Ausgleich. Annette konnte dann aber ihr Niveau noch einmal anheben, zwar ließ sich Kokhanivska dennoch nicht abschütteln, aber Annette war nervenstärker und entschied das umkämpfte Match in vier Sätzen für den SVW und blieb damit an diesem Abend ungeschlagen in den Einzeln.
An der anderen Platte ging es in der entscheidenden Partie zwischen Barbara und Moldovan noch spannender zur Sache. Moldovan verlangte Barbara alles ab und so geriet die Waldkircherin zweimal in Rückstand von dem sie sich aber jedes Mal erholen konnte und nicht locker ließ. So ging es zum fünften Mal an diesem Abend in den Entscheidungssatz und die Spannung war auf beiden Seiten spürbar. Barbara zeigte großen Einsatz und zum Ende der Partie spitzte es sich immer weiter zu. Beim Stand von 10:10 sicherte sich Barbara die folgenden beiden Punkte und machte unter großem Jubel das 5:5 Unentschieden in einer echten Nervenschlacht perfekt.

Mit 13.7 Punkten rangiert man damit weiterhin auf Rang 3 in der Kreisliga B und hat immer noch eine gute Ausgangsposition. Nach einer kleinen Pause ist man dann am 06.02 zu Gast beim Tabellenfünften DJK Heuweiler.

Rückrundenstart beim SV Waldkirch – Erste und Dritte am kommenden Wochenende direkt gefordert, Zweite und Jugendmannschaft pausieren noch.

Nach der Weihnachtspause wird es nun im neuen Jahr 2026 für die ersten Mannschaften des SVW wieder ernst. Spätestens jetzt wird es Zeit die Weihnachtspfunde hinter sich zu lassen und den Fokus auf die Rückrunde zu legen.
In der kommenden Woche starten mit der ersten und dritten bereits zwei Teams, die direkt in den ersten Duellen vor richtungsweisenden Aufgaben stehen.

Den Start macht in der Bezirksklasse unsere erste, die am Freitagabend gegen den TV Denzlingen II gefordert ist. Nachdem man die Vorrunde in sensationeller Manier auf Rang 1 abschließen konnte, sind die Karten nun wieder neu gemischt und mit den Denzlingern wartet ein unangenehmer Auftaktgegner, was auf den ersten Blick nicht unbedingt zu vermuten ist.
Die Gäste rangieren mit fünf Punkten aktuell nur auf dem achten Tabellenplatz, sind in kompletter Aufstellung aber nicht zu unterschätzen. Auch in der Vorrunde bestritt man das erste Spiel gegeneinander und damals konnte sich der SVW mit 7:3 durchsetzen. Der damalige Vergleich wird am Freitag aber nur eine Randnotiz sein, denn die Aufstellungen beider Teams werden gänzlich anders ausfallen. Während auf unserer Seite mit Maximilian und Matthias zwei Stammspieler nicht zur Verfügung standen, traten die Denzlinger ohne ihren mit Abstand besten Mann Schillinger an die Platte.
Zudem wurde die Denzlinger Mannschaft für die Rückrunde weiter aufgewertet. Mit Müller ist nun ein weiterer hochkarätiger Spieler aus der Landesklasse Formation in die Bezirksklasse gemeldet und so ist insbesondere das vordere Paarkreuz der Denzlinger hervorragend besetzt.
Dadurch stellt man sich auf Waldkircher Seite auf ein ausgeglichenes Spiel ein, will aber an die Vorrunde anknpüfen und direkt mit einem weiteren Ausrufezeichen starten.
Los geht es in der Kastelbergschule ab 19:00 Uhr.

Nur einen Tag später darf dann am Samstagabend auch die dritte Mannschaft loslegen..
Auch hier ist man zunächst in heimischen Gefilden unterwegs und erwartet in der Kreisliga B ab 17:00 Uhr den SSV Freiburg III. Die Vorrunde verlief mit 12:6 Punkten und Rang 3 zufriedenstellend und so ist man zum Auftakt gegen den Tabellenvorletzten auch der klare Favorit. Das Hinspiel Ende November ist noch nicht lange her und auch hier konnte man beim 8:2 Auswärtserfolg ein Zeichen setzten, was die Gäste bestimmt noch im Hinterkopf haben und so ist auf jeden Fall schon einmal der psychologische Vorteil auf Seiten unserer dritten Mannschaft. Diesen zu nutzen wird dann auch die Aufgabe des Quartetts sein um die zwei Punkte in Waldkirch zu behalten und mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde zu starten.

Noch etwas mehr Zeit zur Vorbereitung auf die ersten Rückrundenspiele haben unsere zweite Mannschaft und auch die Jugend U19. Die Zweite beginnt in der Kreisliga A am 23.01 das Unterfangen Nichtabstieg mit einer schweren Aufgabe beim Tabellenführer TTC Emmendingen, während die Jugend U19 in der neu zusammengestellten Kreisliga C sogar erst am 31.01 mit einem Auswärtsspiel beim TTV Auggen II gefordert ist.

Ralf Schleer Bilian ist mit einer beeindruckenden 12:1 Bilanz der Doppelvereinsmeister 2026! Maximilian und Tobias komplettieren das Podest.

In guter alter Tradition startete die Tischtennisabteilung des SV Waldkirch am 03.01 mit dem beliebten Doppelturnier in das neue Jahr. An diesem Samstag nahmen insgesamt 14 Spieler und Spielerinnen die Möglichkeit wahr, die Weihnachtspfunde hinter sich zu lassen und sich für die bevorstehende Rückrunde in Form zu bringen. Auch dieses Jahr fanden sich mit Tobias Rodenstein, Ralf Oesterle, Uwe Klages und Matthias Meier und Ralf Schleer-Bilian wieder einige Spieler von auswärts ein, die das Teilnehmerfeld aufwerteten.
Wie gehabt wurden die Akteure nach Leistungsstärke in zwei unterschiedliche Lostöpfe verteilt und so wurde in insgesamt 14 Runden der neue Doppelvereinsmeister ermittelt. Nachdem Christoph die letzten beiden Austragungen für sich entscheiden konnte, waren die übrigen Teilnehmer motiviert dem Seriensieger dieses Mal ein Bein zu stellen.

Man startete pünktlich um 10:30 Uhr in das Turnier und es wurde schnell deutlich, dass sich insbesondere Ralf Schleer-Bilian an diesem Tag einiges vorgenommen hatte. Der Kreisliga A Spieler vom TTC Nimburg spielte wie entfesselt auf und konnte sich auf die unterschiedlichsten Partner und Gegner am besten einstellen. In den letzten Monaten war er eher dafür bekannt geworden, das er für seine Nimburger als Coach die richtigen Doppelkonstellationen an die Platte schickte, dass er aber auch selber so an der Platte brillieren konnte, überraschte die meisten.
Lediglich in der dritten Partie des Tages musste er eine knappe Niederlage einstecken, dies war aber nur ein kleiner Wermutstropfen, denn Ralf fand anschließend direkt wieder in die Erfolgsspur zurück und dominierte die weiteren Begegnungen nach Belieben. Am Ende des Tages stand eine 11:1 Bilanz bei einem Satzverhältnis von 23:5 und so war er einer der dominantesten Sieger der letzten Jahre und durfte sich völlig verdient feiern lassen.

Platz 2 ging an die Nummer 1 der ersten Mannschaft Maximilian Ruf, der einmal mehr zeigte, dass er extreme Flexibilität besitzt und mit fast jedem Partner gut zurecktkommt.
Dies bekam man schon in der laufenden Vorrunde zu sehen, als er bereits im Spielbetrieb in unsterschiedlichsten Konstellationen erfolgreich war und auch an diesem Samstag beherrschte er es nahezu perfekt, jeden seiner Mitspieler besser zu machen. So hatte er bis zur elften Runde sogar noch Chancen auf den Sieg, durch zwei Niederlage aus den letzten vier Spielen reichte es mit einer 9:3 Bilanz aber dennoch für einen starken zweiten Platz und so durfte auch er sehr zufrieden mit seiner Leistung sein.

Ebenfalls ein starkes Turnier zeigte Tobias Rodenstein. Bereits im vergangenen Jahr konnte er den Wettbewerb mit Platz 2 auf dem Podium beenden und auch an diesem Samstag zeigte er sich in toller Verfassung.
Die Münchner Luft scheint ihm gut zu tun, denn obwohl er laut eigener Aussage den Schläger immer nur für dieses Turnier in die Hand nimmt, präsentierte er sich in den letzten beiden Jahren auf den Punkt topfit. Vielleicht ist aber auch gerade das sein Erfolgsgeheimnis, wenn man immer ein Jahr Zeit hat, sich auf den Jahreshöhepunkt vorzubereiten, während die meisten anderen noch hauptsächlich Saisonspiele zu absolvieren haben. Auch seine im Vorfeld angedeuteten körperlichen Probleme waren wie weggeblasen und er ließ sich nichts anmerken und zeigte eine sehr konzentrierte Vorstellung. Der Start verlief mit zwei Siegen und zwei Niederlagen noch etwas holprig, aber dann drehte er auf und holte sieben Siege aus den folgenden acht Begegnungen, wodurch er das Turnier ebenfalls mit einer 9:3 Bilanz abschließen konnte. Lediglich ein Satz fehlte ihm auf Maxi, aber Rang drei konnte sich dennoch sehen lassen.
Ansonsten war es wieder ein sehr ausgeglichenes und abwechslungsreiches Turnier, wo der Spaß im Vordergrund stand, aber jeder auch seine Erfolgserlebnisse hatte und mindestens drei Siege sammelte. Hervorzuheben mit einer deutlichen positiven Spielbilanz war noch Wolfgang Misera, der mit 8 Siegen und 4 Niederlagen nur knapp am Podest vorbeischrammte.

Für Getränke, belegte Brötchen und Kuchen war ebenfalls gesorgt, hier noch einmal ein herzliches Dankeschön an Thomas, Christine und Deborah, für das Engagement.
Den Abend mit anschließender Siegerehrung ließ man dann wie immer bei Kosta im Griechen ausklingen und hatte sich bei guter Stimmung noch einiges zu erzählen.

Erste erklimmt mit Sieg gegen 1844 die Tabellenspitze und geht auf Platz 1 in das neue Jahr. Zweite unterliegt trotz ansprechender Leistung bei Blau-Weiss. Dritte verliert aufgrund unglücklicher Umstände beim TV Freiburg St.Georgen.

TTC Blau-Weiss Freiburg IV – SV Waldkirch II 8:2

Im letzten Vorrundenspiel in der Kreisliga A hatte die zweite Mannschaft am Montagabend noch einmal eine schwere Aufgabe zu bewältigen, denn ab 20:00 Uhr war man beim Tabellenzweiten von Blau-Weiss Freiburg zu Gast. Man musste auf Christoph verzichten, für den Serkan einsprang.

In den Doppeln bildeten dann zum ersten Mal Wolfgang/Christine eine Paarung, während man mit Serkan/Thomas auf ein bewährtes Duo zurückgreifen konnte. Dennoch war an beiden Tischen gegen die Favoriten nichts zu holen. Auch der taktische Kniff die auf dem Papier schwächere Kombi Wolfgang/Christine als Einserdoppel aufzubieten, damit Serkan/Thomas auf schwächere Gegner trafen funktionierte nicht, denn auch die Freiburger hatten die Gleiche Idee und so musste man sich an beiden Tischen klar mit 3:0 geschlagen geben und geriet so schnell mit 0:2 in Rückstand.

Ein Ausrufezeichen setzte dann aber das vordere Paarkreuz mit Serkan und Thomas in den ersten beiden Einzeln. Thomas spielte gegen die Nummer 1 Thoma von Beginn an stark auf. Den ersten Satz dominierte er mit viel Spielfreude und sicherte sich so die Führung. Der zweite Durchgang verlief dann ausgeglichener, aber auch hier hatte Thomas in der Verlängerung den längeren Atem. Davon angetrieben krönte er seine hervorragende Leistung mit einem weiteren tollen dritten Satz zum deutlichen 3:0 Erfolg.
Auch Serkan war am Nebentisch gut aufgelegt. Das Spiel von Wunsch hinderte ihn nicht immer wieder Akzente zu setzten und seinen Gegenüber unter Druck zu setzen. Diesem konnte Wunsch dann auch nicht standhalten und Serkan zeigte beim deutlichen Dreisatzerfolg über die gesamte Spieldauer seine Klasse.

Der Ausgleich war geschafft, doch die Aufgaben für Wolfgang und Christine wurden im hinteren Paarkreuz nicht einfacher. Dennoch war Christine im ersten Satz gegen Decard voll auf Augenhöhe und konnte diesen mit einem starken Schlussspurt auch für sich entscheiden. Jedoch verpasste sie es anschließend den Vorsprung auszubauen und so kam Decard nach dem Ausgleich immer besser im Match an und ließ Christine ab dem dritten Satz nur noch wenig Chancen. So war die Viersatzniederlage am Ende verdient und man lag wieder in Rückstand.
Wolfgang war gegen den starken Sasmaz gut im Spiel verpasste es aber sich in den ersten beiden Sätzen, die jeweils mit nur zwei Punkten entschieden wurden, zu belohnen. So wurde es natürlich schwer, doch Wolfgang steckte nicht auf und belohnte sich im dritten Satz für seine engagierte Leistung. Mehr war dann aber nicht drin, obwohl er im vierten Durchgang Chancen hatte das Duell in den Entscheidungssatz zu bringen, fehlten am Ende Kleinigkeiten die zur 1:3 Niederlage führten.

Damit hatte das vordere Paakreuz beim Stand von 2:4 wieder ordentlich Druck, doch Serkan zeigte gegen Thoma zu Beginn eine weitere starke Vorstellung und sicherte sich nach drei Durchgängen eine 2:1 Führung. In einem Match auf gutem Niveau konnte Serkan seinem Kontrahenten auch im vierten Satz ordentlich zusetzen und erspielte sich mehrere Matchbälle. Der letzte Punkt gelang aber nicht und so musste Serkan trotz vieler Chancen noch in den Entscheidungssatz. Hier war der Druck zu hoch und Serkan gab das Match noch aus der Hand und unterlag äußerst unglücklich mit 2:3.
Auch Thomas kämpfte am Nebentisch gegen Wunsch um jeden Zähler. Auch er war zu jedem Zeitpunkt voll in der Partie und wie Serkan konnte er sich einen 2:1 Satzvorsprung erspielten. Leider konnte aber auch hier Wunsch sich noch einmal steigern und Thomas hatte im vierten Satz zu wenige Antworten und so musste auch hier der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Hier fand Thomas dann nicht mehr in die Partie zurück und auch er musste sich knapp geschlagen geben.

Dadurch stand dann auch vor den letzten beiden Spielen beim Stand von 6:2 für Freiburg die Niederlage fest und auch Wolfgang und Christine konnten in ihren zweiten Einzel keinen Zähler mehr auf das Punktekonto bekommen. Wolfgang war gegen Decard zwar nahe dran und kämpfte sich in den Entscheidungssatz, hier war dann der Freiburger aber eine Klasse für sich und hielt Wolfgang mit 3:2 in Schach.
Keine Chance hatte Christine gegen den starken Sasmaz. Dieser hatte zu jedem Zeitpunkt alles im Griff und setzte sich klar in drei Sätzen durch.

Mit der 8:2 Niederlage, die etwas zu deutlich ausfiel, endet trotz allem eine gute Vorrunde für die zweite Mannschaft, die man mit einem Punkteverhältnis von 6:8 auf Platz 6 abschließt.
Von Rang 3-7 ist die Liga noch eng beisammen und so will man an Januar wieder voll angreifen und mit weiteren guten Leistungen wie in der Vorrunde noch den ein oder anderen Platz gutmachen.


TV Freiburg St.Georgen III – SV Waldkirch III 6:4

Eigentlich ging die dritte Mannschaft in ihr letztes Spiel in der Kreisliga B am vergangenen Mittwoch gegen den Tabellensechsten aus Freiburg als Favorit, doch man musste kurzfristig auf Annette verzichten und da spontan kein Ersatz mehr zu finden war, trat man zu dritt an, wodurch man naturgemäß im Nachteil war, da bereits kampflos drei Punkte auf dem Konto von Freiburg St.Georgen waren.

Dennoch wehrte sich das Trio bestehend aus Barbara, Kuo-I und Horst nach Kräften und wollten von Anfang an das beste aus dieser schwierigen Situation machen.
Im einzig ausgetragenen Doppel zeigten Kuo-I und Horst dann auch eine ansprechende Leistung und stellten sich trotz Satzrückstand gut aufeinander ein. Man merkte das die beiden je länger die Partie dauerte immer stabiler wurden und es so ihren Gegner schwer machten. Belohnen konnte man sich mit dem Ausgleich und auch im dritten Satz gelang es an die gute Leistung anzuknüpfen und in Führung zu gehen. Auch im vierten Durchgang zog man den Matchplan durch und sicherte sich mit einer tollen Leistung den 3:1 Erfolg, wodurch man vorerst im Spiel blieb.

Im vorderen Paarkreuz ging es dann für Kuo-I gegen die Nummer 1 Flöck zur Sache, während Barbara am Nebentisch auf Stec traf.
Bei Kuo-I waren alle gespielten Sätze eine klare Angelegenheit. Er erwischte einen starken Start und überraschte seinen Gegner im ersten Durchgang. Anschließend aber stellte sich Flöck immer besser ein und Kuo-I fehlten die richtigen Antworten. Flöck brachte die Partie unter Kontrolle und am Ende mit 3:1 auch sicher über die Ziellinie.
Enger ging es bei Barbara zur Sache obwohl es zu Beginn nicht danach aussah, denn unsere Nummer 2 spielte stark auf und ließ Stec in den ersten beiden Sätzen nicht zur Entfaltung kommen. Anschließend aber wendete sich das Blatt und der Faden war bei Barbara gerissen und Stec hatte im dritten und vierten Durchgang leichtes Spiel zum 2:2 Ausgleich zu kommen. So musste der fünfte Satz entscheiden und hier konnte Barbara das Ruder noch einmal herumreißen, wehrte das Comeback von Stec ab und sicherte sich den 3:2 Sieg.

Beim Stand von 2:2 war vorerst alles offen, doch durch den kampflosen Sieg im hinteren Paarkreuz war klar, dass Horst in seinem Einzel siegen musste, um die dritte im Spiel zu halten. Gegen Kathary entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, wo bereits der erste Satz enorme Wichtigkeit hatte. In diesem setzte sich Horst in der Verlängerung durch. Kathary zeigte sich davon aber unbeeindruckt und Horst musste nur kurze Zeit später den Ausgleich hinnehmen. Aber auch Horst zeigte Nervenstärke und kam im dritten Durchgang stärker zurück. Mit taktisch klugem Spiel erkämpfte er sich wieder die Führung und dieses Mal gelang es ihm konzentriert zu bleiben und kurze Zeit später den 3:1 Erfolg perfekt zu machen.

Mit dem Zwischenstand von 3:3 betraten dann Barbara und Kuo-I die Spielboxen zu ihren zweiten Einzeln.
Barbara hielt gegen Flöck insbesondere im ersten Satz gut mit und hatte auch einige Chancen in Führung zu gehen. Die vergebenen Möglichkeiten rächten sich dann auch, denn nach dem 14:16 im ersten Durchgang verlor Barbara immer mehr den Faden und Stec wurde immer sicherer, sodass Barbara nur noch wenig Möglichkeiten hatte den Freiburger in Bedrängnis zu bringen und so ging die Partie folgerichtig in drei Sätzen verloren.
Kuo lieferte sich parallel dazu mit Stec ein sehr ausgeglichenes Duell. Beide Akteure gingen jeweils einmal in Führung, den Vorsprung konnten aber beide Spieler nicht lange halten und so kassierte man immer wieder schnell den Ausgleich, sodass der fünfte Durchgang entscheiden musste. Hier präsentierte sich Kuo-I dann stärker und abgezockter und rettete seinen Vorsprung am Ende mit 11:8 über die Ziellinie und man hatte beim Stand von 4:4 weiterhin die Chance auf einen Punktgewinn.

Dafür war man aber auf einen weiteren Einzelsieg von Horst angewiesen und das dieser gegen Faller keine Selbstverständlichkeit war, erkannte man von Anfang an. Zwar gelang es Horst den ersten Satz in der Verlängerung für sich zu entscheiden, das Duell bleib aber weiterhin knapp und Faller sicherte sich den ausgeglichenen zweiten Durchgang. Nachdem Horst sogar in Rückstand geriet, hatte Faller im vierten Satz viele Chancen die Partie bereits zu beenden, doch Horst wehrte Matchball um Matchball ab und rettete sich mit 17:15 in den fünften Durchgang. Hier war aber dann Faller der bessere Spieler und Horst verpasste mit der 2:3 Niederlage das Unentschieden zu holen.

Aufgrund der Gegebenheiten war die zweite Saisonniederlage im letzten Vorrundenspiel nicht zu verhindern, dennoch ist man weiterhin auf Platz 3 rangiert und schließt die Hinserie mit einer Punktzahl von 12:6 ab. Weiter geht es für die dritte dann wieder im neuen Jahr, wenn man zum Auftakt am 17:01 den SSV Freiburg III empfängt.


FT 1844 Freiburg VII – SV Waldkirch 3:7

Die erste schlechte Nachricht ereilte die erste Mannschaft am Freitagmittag bereits vor dem letzten Vorrundenspiel gegen 1844 Freiburg. Der an diesem Abend eingeplante Manuel war krank und so musste kurzfristig Ersatz eingeplant werden: Dankenswerterweise erklärte sich Edeljoker Thomas bereit einzuspringen und so stieg man mit einer schlagkräftigen Mannschaft in das Auto um nach Freiburg zu fahren.

Im Doppel spielte Maxi dadurch mit seinem insgesamt vierten Partner in der laufenden Vorrunde, doch er und Thomas ergänzten sich gegen Fennig/Hofmann perfekt und setzten ihren Kontrahenten in der Offensive immer wieder zu. Beide Spieler sorgten für schöne Punktgewinne und der überraschend deutliche 3:0 Erfolg war der perfekte Start in den Abend.
Veredeln konnten diesen parallel dazu Felix/Matthias. Die beiden kommen im Vergleich zum Saisonbeginn immer besser gemeinsam zurecht und zeigten auch an diesem Freitag eine hochkonzentrierte Vorstellung. Während Felix insgesamt wenig Fehler machte, war Matthias der stärkste Akteur an der Platte und sorgte immer wieder für offensive Glanzpunkte, wo Marx/Meerpohl meist nur staunend hinterher schauen konnten. Die beiden zogen ihr Spiel über die komplette Dauer durch und belohnten sich mit dem Dreisatzerfolg, der die sehr schnelle 2:0 Führung bedeutete.

Diesen Rückenwind wollte das vordere Paarkreuz mit Maxi und Felix mitnehmen und direkt nachlegen. Die Gastgeber standen hier von Anfang an unter Druck, denn bei der kurzen Spieldistanz durften sich die Freiburger keine größere Hypothek mehr erlauben.
Felix hatte gegen Fennig direkt im ersten Satz eine Schrecksekunde zu überstehen, bei der er sich während einer falschen Begegnung am Knie weh tat. Dennoch sicherte er sich irgendwie den ersten Satz und während der Pause konnte er sich neu einstellen und auch im zweiten Durchgang mithalten. Fennig wurde zwar stärker, doch Felix hatte wieder das bessere Ende für sich und sicherte sich mit 11:9 die wichtige 2:0 Führung. Nachdem Felix dann aber zu hektisch agierte und Fennig seine Erfahrung ins Spiel brachte, gelang es ihm zu verkürzen, doch Felix ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und lieferte im vierten Satz seine stärkste Leistung ab, wodurch er sich am Ende verdient mit 3:1 durchsetzte.
Maxi war am Nebentisch gegen Marx gefordert. Unsere Nummer 1 hatte etwas Anlaufschwierigkeiten und kam im ersten Satz den er abgeben musste noch nicht wirklich zurecht. Er stellte sein Spiel aber dann um und zog die richtigen Schlüsse aus dem verlorenen ersten Satz. Ab dem zweiten Durchgang änderte sich das Bild deutlich und Maxi war der klar stärkere Spieler an der Platte. Er ließ Marx nicht mehr zur Entfaltung kommen und für diesen gab es dann auch keinen Weg mehr zurück in das Match. Am Ende war Maxis Leistung zu gut und er setzte sich souverän in vier Sätzen durch und baute die Führung bereits auf 4:0 aus.

Mit den Nachwuchstalenten Meerpohl und Hofmann warteten dann in den folgenden Duellen harte Aufgaben auf Thomas und Matthias.
Thomas versuchte gegen Meerpohl alles, doch er fand kein Mittel um Schwächen bei der Freiburger Nummer 3 zu erkennen und diese auszunutzen. Dieser wiederum überzeugte mit variablem Angriffsspiel und hatte auf alle Bälle von Thomas die richtige Antwort. Obwohl Thomas im Rahmen seiner Möglichkeiten agierte, reichte dies nicht aus den Freiburger ernsthaft in Bedrängnis zu bringen und so musste er die Stärke von Meerpohl bei dessen Dreisatzerfolg anerkennen.
Ähnlich verlief es bei Matthias gegen Hofmann. In den ersten beiden Sätzen fand Matthias überhaupt nicht in die Partie. Er machte zu viele einfache Fehler und sobald die Platzierung nicht stimmte, bestrafte dies Hofmann mit starken Angriffen. Zwar verlief der dritte Durchgang etwas besser, aber auch hier war der Freiburger der bessere Spieler und setzte sich am Ende auch in der Höhe verdient mit 3:0 durch.

Damit wahrten die Freiburger beim Stand von 4:2 für den SVW ihre kleine Chance und das vordere Paarkreuz mit Maxi und Felix hatte wieder etwas mehr Druck, wusste aber auch um ihre gute Form und die beiden gingen somit positiv in ihre jeweiligen Duelle.
Maxi lieferte sich dann mit Fennig ein hartumkämpftes Duell, in dem der Freiburger durchaus in der Lage war mit Maxi mitzuhalten und diesen zu beschäftigen. Jedoch hatte er immer wieder Probleme mit Maxis Aufschlägen und in den knappen Sätzen wo immer nur zwei Punkte den Unterschied machten, war dies durchaus ein gewichtiger Faktor. Am Ende behielt Maxi in einem sehr spanennden Match mit 3:0 die Oberhand. Zwar ließt sich das Ergebnis eindeutig, bei genauerer Betrachtung wurde aber jeder Satz nur mit zwei Punkten entschieden, wo Maxi aber immer das bessere Ende für sich hatte, was für die Nervenstärke unserer Nummer 1 an diesem Abend sprach.
Somit hatte man wieder etwas mehr Ruhe, aber der sechste Punkt war noch nicht gemacht und man wollte unbedingt einen weiteren Sieg einfahren. Felix lieferte sich parallel an der anderen Platte ein sehr spannendes Match mit Marx. Der Freiburger hatte oft nicht den absoluten Endschlag, konnte aber sicher anziehen und so entwickelten sich von Beginn an lange und packende Ballwechsel. Es ging hin und her und nachdem Felix in Führung gehen konnte, wurde Marx immer stärker und Felix war teilweise zu passiv und geriet so mit 1:2 in Rückstand. Im vierten Satz stand er bereits kurz vor der Niederlage, behielt in einem Krimi aber die Nerven und erzwang nach dem 13:11 zu seinen Gunsten den fünften Satz.
Hier spielte Felix von Anfang an stark auf, war auch etwas offensiver und erkämpfte sich einen frühen Vorsprung den er bis der 3:2 Erfolg feststand, nicht mehr aus der Hand gab.

Mit dem 6:2 Zwischenstand war der siebte Saisonsieg bereits unter Dach und Fach, doch das hintere Paarkreuz wollte nun noch einmal zeigen was in ihnen steckte. Zu Beginn sah es an beiden Tischen wie bereits im ersten Durchgang nicht gut aus. Matthias und Thomas bekamen auch in ihren zweiten Einzeln die Stärke ihrer Gegenüber zu spüren. Für Thomas war auch gegen Hofmann nichts zu holen und bei der 0:3 Niederlage war auch ein Satzgewinn leider nicht in Reichweite.
Auch bei Matthias zeichnete sich gegen Meerpohl ein weiteres schnelles Ende ab. Matthias bekam in den ersten beiden Sätzen kein Bein auf den Boden und geriet mit 0:2 in Rückstand. Nachdem das Freiburger Nachwuchstalent aber einige Möglichkeiten im dritten Satz ausließ und Matthias eiskalt zuschlug und verkürzen konnte, witterte er noch einmal seine Chance. Meerpohl zeigte anschließend Nerven und Matthias warf seine ganze Erfahrung in die Wagschale und erwischte Meerpohl nun ein ums andere Mal. Das Match spitzte sich immer mehr zu und spätestens nach dem 2:2 Ausgleich hatte Matthias endgültig Oberwasser und war im Kopf des Freiburgers angekommen. Diesen Vorteil machte er sich auch im fünften Durchgang zunutze und vollendete das starke Comeback mit dem tollen 3:2 Erfolg. Ein perfekte Abschluss der Vorrunde, der den Siegeswillen und die Motivation des gesamten Teams auf den Punkt abbildete.

Mit dem 8:2 Auswärtsssieg und dem Unentschieden im direkten Duell der Kontrahenten vom TTC Suggental und dem TV Freiburg St.Georgen ist man nun sogar mit 14:4 Punkten aufgrund der besseren Spieldifferenz Tabellenführer und geht auf Platz 1 in das neue Jahr. Eine tolle Momentaufnahme, die man natürlich so lange wie möglich halten will, jedoch weiß man auch, dass die Liga weiterhin sehr ausgeglichen besetzt ist und das Feld dementsprechend immer noch sehr eng beeinander ist und so wird man auch in der Rückrunde jedes Spiel hochkonzentriert angehen, denn nur so sind weitere Siege möglich.
Dennoch darf man sich über diese starke Vorrunde natürlich freuen und hoffentlich die Motivation daraus ziehen, um im Januar an die starken Ergebnisse anzuknüpfen.

Der Samstag in dieser Woche ein gutes Omen für den SVW – Erste und Dritte siegen auswärts deutlich und sind damit weiterhin ganz oben in der Tabelle dabei!

SSV Freiburg III – SV Waldkirch III 2:8

Die dritte Mannschaft, vor dem vorletzten Vorrundenspieltag auf Rang 4 in der Kreisliga B platziert, ging am Samstagabend als klarer Favorit in ihr Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten vom SSV Freiburg III. In der Aufstellung Thomas, Hubert, Annette und Barbara wollte man von Beginn an nichts anbrennen lassen und für klare Verhältnisse sorgen. Die Gastgeber waren zudem auch noch ersatzgeschwächt und traten ohne ihr nominelles vorderes Paarkreuz an, was die Aufgabe für den SVW zusätzlich noch einmal vereinfachen sollte.

Die Partie startete mit den Doppelbegegnungen und hier entschied man sich im Einserdoppel Annette/Barbara aufzustellen, während Thomas/Hubert die zweite Paarung bildeten. An beiden Tischen bot sich dann aber ein ähnliches Bild. Obwohl es Annette/Barbara mit der Nummer 1 und 2 zu tun bekamen, hatte unser Duo keine Schwierigkeiten der Partie von Beginn an ihren Stempel aufzudrücken. Die Freiburger wehrten sich zwar nach Kräften und konnten vereinzelt punkten, am Ende waren Annette/Barbara aber zu konstant und insgesamt klar die besseren Spielerinnen und sicherten sich verdient den 3:0 Erfolg.
Zu einer Demontage für den SSV wurde dann das Zweierdoppel das Thomas/Hubert bestritten. Mit dem unorthodoxen Spiel der beiden Waldkircher kamen Gröninger/Ruby überhaupt nicht zu Recht und vom ersten Ballwechsel bis zum letzten war das Duell an Einseitigkeit nicht zu überbieten. Lediglich fünf Punkte in drei Sätzen gönnten Thomas/Hubert ihren Gegnern und stellten mit dem Dreisatzsieg früh die Weichen auf Auswärtssieg.

Im vorderen Paarkreuz bekam man dann zunächst ein ähnliches Bild wie in den Doppeln geboten. Hubert erspielte sich gegen die Nummer 1 Ruby D. einen schnellen 2:0 Vorsprung und hatte bis zu diesem Zeitpunkt alles im Griff. Im dritten Durchgang steigerte sich Ruby D. dann etwas, doch Hubert gelang es das letzte Aufbäumen des Freiburgers erfolgreich abzuwehren und sicherte sich den umkämpften Satz mit 11:9, was insgesamt das 3:0 bedeutete.
Auch Thomas war am Nebentisch der klar bessere Spieler. Er musste nicht an seine Leistungsgrenze gehen und dennoch war unsere Nummer 1 zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Sein Gegner Zhang agierte im ersten Einzel nicht ansatzweise auf dem Niveau von Thomas und so war der nächste deutliche Dreisatzerfolg nach wenigen Minuten die logische Folge.

Mit dem 4:0 im Rücken spielte es sich dann auch für das hintere Paarkreuz mit Annette und Barbara befreit auf. Man musste zwar auch konstatieren, dass das hintere Paarkreuz leistungsmäßig weit von Annette und Barbara entfernt war und alles andere als zwei Siege auch eine Enttäuschung gewesen wären, dennoch war insbesondere Annette über alle Sätze gegen Ruby J. sehr konzentriert und machte so beim 3:0 Erfolg kurzen Prozess. Eine kurze Schwächphase musste Barbara im dritten Satz überstehen, im vierten Durchgang wurde sie dann aber wieder ihrer Favoritenrolle gerecht und machte den Viersatzerfolg über Gröninger perfekt.

Das ungleiche Duell war beim Zwischenstand von 6:0 entschieden und zu diesem Zeitpunkt schlichen sich dann auch die ersten Schwächen beim vorderen Paarkreuz ein. In ihren zweiten Spielen agierten Thomas und Hubert trotz teilweise klaren Führungen etwas zu leichtsinnig und wurden dafür am Ende bestraft. Thomas hatte gegen Ruby D. lange alles im Griff, vergab am Ende aber einen 2:0 Vorsprung, wo er irgendwann nicht mehr ins Match zurückfand und sich so überraschend noch mit 2:3 geschlagen geben musste.
Seiner deutlichen Favoritenrolle wurde am Nebentisch auch Hubert im Match gegen Zhang nicht gerecht. Nach einem schlechten ersten Satz, kämpfte er sich zwar in das Duell und ging mit 2:1 in Führung, er konnte spielerisch aber nicht daran anknüpfen und verlor gegen den klaren Außenseiter aus Freiburg am Ende völlig den Faden und musste sich am Ende noch knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben.

Die unnötigen Niederlagen warfen das hintere Paarkreuz in den letzten beiden Partien des Abends aber nicht aus der Bahn. Man stellte hier die Kräfteverhältnisse wieder klar, denn sowohl Annette, als auch Barbara waren bei ihren Dreisatzerfolgen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und machten so nach etwas mehr als zwei Stunden den deutlichen 8:2 Auswärtserfolg perfekt.
Mit diesem Sieg steht die dritte in der Kreisliga B bei 12:4 Punkten auf einem guten dritten Rang in der Tabelle. Erfolgreich abschließen möchte man dann die Vorrunde am kommenden Mittwoch, wenn man auswärts ab 20:15 Uhr auf den Tabellensechsten TV Freiburg St.Georgen III trifft, der aber je nach Aufstellung nicht zu unterschätzen ist.


AV Freiburg St.Georgen – SV Waldkirch 2:8

Im vorerst letzten Spiel der wichtigen Stütze Andres Fernandez, traf die erste Herrenmannschaft am vergangenen Samstag auf den Tabellenletzten vom AV Freiburg St.Georgen. Man ging mit der Aufstellung Maxi, Felix, Andres und Matthias als klarer Favorit in das Duell, die Freiburger traten aber mal wieder mit ihrer Nummer 1 an die Platten, wodurch man dennoch von Anfang an hochkonzentriert sein musste, um keine böse Überraschung zu erleben.

Die Gastgeber stellten die Doppel taktisch auf und erhofften sich zumindest einen Punkt, denn unser Einserdoppel Maxi/Andres traf mit Bauknecht/Treiber auf das hintere Paarkreuz, während es Felix/Matthias mit den nominell stärkeren Azimi/Schäuble zu tun bekamen.
Maxi/Andres hatten mit etwas Startschwierigkeiten zu kämpfen und es fehlte noch am richtigen Timing. Das nutzten die Freiburger im ersten Satz gut aus und gingen in der Verlängerung in Führung. Dann aber wurde unser Duo stärker und es folgte der schnelle Ausgleich. Auch im umkämpften dritten Satz setzte man sich am Ende knapp durch und mit der Führung im Rücken folgte ein starker vierter Durchgang, der den 3:1 Erfolg sicherstellte.
Bei Felix/Matthias gegen Azimi/Schäuble entwickelte sich von Beginn an das erwartet ausgeglichene Duell. Zwar waren die einzelnen Sätze nicht eng, denn die Konstellationen pro Satz pendelten immmer abwechselnd zugunsten des jeweiligen Teams und so ging es beim Stand von 2:2 in den Entscheidungssatz. Hier agierten Felix und Matthias dann von Beginn an hochkonzentriert und setzten sich am Ende verdient in fünf Sätzen durch.

Der Start war geglückt und das vordere Paarkreuz wollte in ihren ersten Begegnungen daran anknüpfen und die Führung weiter ausbauen. Maxi war gegen Schäuble klar in der Favoritenrolle und kam mit dieser auch sehr gut zurecht. Er spielte ein anderes Niveau als sein Gegner und für Schäuble war Maxis variables Angriffsspiel einfach zu schnell. Maxi erzielte in der Offensive viele einfache Punkte und setzte sich am Ende locker und verdient in drei Sätzen durch.
Ein härteres Stück Arbeit hatte Felix am Nebentisch gegen Penholderspieler Azimi zu verrichten. Die beiden Kontrahenten schenkten sich nichts und es wurde um jeden Punkt erbittert gekämpft. Felix sicherte sich den wichtigen ersten Satz mit einem Endspurt zur Führung. Auch der zweite Satz verlief nach ähnlichem Muster, hier konnte Felix Satzbälle abwehren und den Vorsprung ausbauen. Auch der dritte Durchgang wurde nur mit zwei Punkten Unterschied entschieden und auch hier hatte unsere nervenstarke Nummer 2 am Ende das bessere Ende für sich und sicherte sich den Dreisatzerfolg, der viel klarer aussah, als das Match letztendlich ablief.

Mit dem 4:0 Vorsprung verlief die Begegnung bis zu diesem Zeitpunkt wie erhofft und auch auf das konstante hintere Paarkreuz mit Andres und Matthias war dann Verlass. Andres war gegen Treiber wieder mit variablem Spiel zur Stelle und stellte seinen Gegner immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Es gelang zwar nicht alles, aber Andres hatte dennoch zu jedem Zeitpunkt die Partie im Griff und setzte sich am Ende deutlich und auch in der Höhe verdient mit 3:0 durch.
Wie schon im Doppel war Matthias auch im Einzel mit Extraschichten unterwegs. Zu Beginn verlief das Duell noch ganz nach seinem Geschmack und er bewies in der Offensive Durchschlagskraft und konnte Dank vielen schönen Punkten mit 2:0 in Führung gehen. Dann aber fand sein Gegner Bauknecht immer besser in die Partie und Matthias traf die Bälle nicht mehr so konsequent wie in den Durchgängen zuvor. Nachdem Bauknecht verkürzen konnte, hatte Matthias im vierten Satz Chancen das Spiel zu beenden, konnte diese aber nicht nutzen und musste in den Entscheidungssatz. Hier konnte sich unsere Nummer 4 aber noch einmal zusammenreißen und behielt mit starken Bällen in der Crunchtime die Oberhand und machte so bereits den Deckel zum 6:0 auf die Partie.

Weiter ging es dann mit dem zweiten Einzeldurchgang und das Match von Maxi mit Azimi bewegte sich auf Augenhöhe. Maxi geriet zwei Mal in Rückstand, er war aber zu jedem Zeitpunkt voll in der Partie und konnte jedes Mal umgehend ausgleichen. Die Partie wurde insbesondere von Azimi emotional geführt, doch Maxi ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen und erkämpfte sich im Entscheidungssatz sogar Matchbälle. Auf unglückliche Weise aus Sicht von Maxi rettete sich Azimi dann aber noch in die Verlängerung und hatte am Ende tatsächlich das bessere Ende für sich und so kassierte man die erste Niederlage.
Felix hatte parallel dazu nach kurzen Startschwierigkeiten das Duell gegen Schäuble im Griff. Den ersten Satz sicherte er sich noch nach einem Rückstand zu Beginn und dies gab ihm die Sicherheit um mit fortschreitender Spieldauer immer mehr die Oberhand zu gewinnen. Schäuble agierte zu fehlerhaft in der Offensive und Felix fand immer die richtigen Momene um seinerseits zu stören und Schäuble am Ende deutlich mit 3:0 in Schach zu halten.

Beim Zwischenstand von 7:1 erwischte es dann in seinem letzten Einzel zum ersten Mal in dieser Spielzeit Andres. Es schien zunächst noch gut für unsere Nummer 3 zu laufen, denn Andres beherrschte das Spiel zu Beginn deutlich und ging in Führung. Dann aber folgten die ersten Konzentationsschwächen und Bauknecht wurde immer sicherer und ging nach drei Sätzen in Führung. Zwar kam Andres noch einmal zurück, doch im Entscheidungssatz fehlte das letzte Quäntchen Durchschlagskraft und so musste er sich mit 2:3 geschlagen geben und kassierte seine erste Saisonniederlage.
Der Marathonmann war an diesem Tag Matthias, der im letzten Duell des Tages gegen Treiber abermals über die volle Distanz ging. Um dahin zu kommen, musste er aber erst einmal einen 0:2 Satzrückstand aufholen, was ihm mit einer klaren Leistungssteigerung auch gelang. Auch im fünften Durchgang ließ Matthias dann nichts mehr anbrennen und nutzte den guten Flow aus den vorangegangenen beiden Sätzen um am Ende mit 3:2 die Oberhand zu behalten.

Mit dem nächsten deutlichen 8:2 Auswärtserfolg steht die erste Mannschaft nun bei tollen 12:4 Punkten auf Rang 2 in der Tabelle, punktgleich mit dem Tabellenführer vom TV Freiburg St.Georgen. Die Vorrunde krönen will man dann am kommenden Freitag, wenn man ab 20:00 Uhr zu Gast beim Tabellensiebten 1844 Freiburg ist, der durch seine unterschiedlichen Aufstellungen aber eine kleine Wundertüte ist und man sich deshalb auf ein hart umkämpftes Duell einstellt.



Zweite im Doppeleinsatz und mit einem wichtigem Sieg, Dritte lässt im Derby nichts anbrennen, Erste setzt sich mit deutlichem Erfolg in der Spitzengruppe fest.

SV Waldkirch II – FC Kollnau II 3:7

Am vergangenen Montag durfte die zweite Mannschaft zum heimischen Derby den FC Kollnau empfangen. Beide Teams waren mit 4:6 Punkten im Gleichschritt unterwegs und so wurde auch an diesem Abend ein ausgeglichenes Duell erwartet, wo die zweite aber unbedingt punkten wollte um ihre Ausgangslage in der Kreisliga A weiter zu verbessern.
Die Kollnauer traten in Waldkirch unter anderem mit dem ehemaligen SVW Akteur Gerhard Kriesch an Nummer 1 an, während Klank, Reiß und Schindler das Team komplettierten. Der SVW hielt in der Stammaufstellung dagegen und wollte in den Doppeln direkt einen guten Start hinlegen.

Dieses Vorhaben ging aber komplett daneben. Thomas/Wolfgang kommen hier weiter gemeinsam nicht in Tritt und mussten sich gegen die starke Kombination Kriesch/Reiß deutlich mit 0:3 geschlagen geben. Ebenfalls kein Mittel fanden am Nebentisch Christoph/Christine. Auch hier harmonieren die Spielstile der beiden noch nicht so richtig und die Kollnauer Klank/Schindler konnten das immer wieder gut ausnutzen und gingen schnell in Führung. Erst im dritten Satz fand man etwas besser in das Match, es war aber zu spät und auch dieser Durchgang ging in der Verlängerung verloren, sodass man sich ebenfalls in drei Sätzen beugen musste.

Im vorderen Paarkreuz erwischte Thomas gegen Klank einen guten Start. Er spielte den Kollnauer immer gut auf seine Schwächen an und hatte in der Offensive eine gute Trefferquote. Klank gelang es zunächst nicht seine Rückhand ins Spiel zu bringen und so erspielte sich Thomas eine wichtige 2:0 Satzführung. Klank kam dann zwar etwas besser auf, aber Thomas hielt dagegen und hatte bereits Chancen das Spiel für sich zu entscheiden. In den entscheidenden Momenten verpasste er es aber für die Entscheidung zu sorgen und Klank blieb unangenehm, sodass Thomas etwas unnötig den 2:2 Ausgleich kassierte. Im Entscheidungssatz konnte sich unsere Nummer 1 dann aber noch einmal zusammenreißen und mit einer konzentrierten Vorstellung für den ersten Punkt sorgen.
Am Nebentisch hatte Wolfgang mit Kriesch eine sehr schwere Aufgabe vor der Brust. Dies bestätigte sich dann auch vom ersten Ballwechsel an, wo der Kollnauer direkt die Partie diktierte. Mit variablem Spiel, ließ er Wolfgang keine Möglichkeiten selbst sein Spiel aufzuziehen und in die Ballwechsel zu kommen. Folgerichtig tat sich Wolfgang schwer zu eigenen Punkten zu kommen und musste am Ende bei der Dreisatzniederlage die Klasse von Kriesch anerkennen.

Mit dem 1:3 Rückstand ging es dann für das hintere Paarkreuz an die Platten. Christoph, der bislang eine tolle Saison spielt und ungeschlagen in das Match gegen Schindler ging, erwischte im Derby seinen bislang schwächsten Abend in dieser Saison. Zwar hielt er jeden Satz offen, Schindler präsentierte sich aber stabil und Christoph agierte in der Offensive etwas verunsichert, wodurch er nicht die nötige Durchschlagskraft entwickeln konnte. Etwas überraschend musste sich Christoph am Ende dann mit 0:3 deutlich geschlagen geben, wobei in jedem Satz mehr drin war, es sollte aber in diesem Duell nicht sein.
Auch bei Christine sah es gegen Reiß zunächst schlecht aus. Der Kollnauer, nutzte Christines defensives Spiel immer wieder aus um die Rückhand zu umlaiufen und mit der Vorhand zu punkten zu kommen. So musste Christine die ersten beiden Sätze abgeben, kam dann aber besser ins Spiel und wurde auch sicherer. Reiß war immer verunsicherter und Christine sicherte sich Satz 3 und 4 deutlich. Auch im Entscheidungssatz erwischte sie einen guten Start und erspielte sich eine hohe Führung. Zwar kam Reiß noch einmal heran, Christine zeigte sich aber nervenstark und vollendete das Comeback mit einem tollen Fünfsatzerfolg.

Dennoch lag man weiterhin mit 2:4 hinten und die Aufgaben im vorderen Paarkreuz wurden nicht leichter. Auch Thomas hatte gegen Kriesch im Duell der beiden Einser nichts auszurichten. Mit schlauem Spiel, nutzte Kriesch die Schwächen von Thomas immer wieder aus und zeigte seinerseits abermals schönes Angriffstischtennis mit starkem Winkelspiel. Alles was Thomas an die Platte brachte, kam von Kriesch noch besser zurück und so war der 3:0 Erfolg des Kollnauers am Ende eine klare Sache.
Ausgeglichener ging es an der anderen Platte zwischen Wolfgang und Klank zur Sache. Nach verlorenem ersten Satz, fand Wolfgang immer besser in die Partie und konnte sich mit einer konzentrierten Leistung eine zwischenzeitliche 2:1 Führung erspielten. Er hatte dann Chancen das Duell bereits im vierten Satz für sich zu entscheiden, konnte diese aber nicht nutzen und so hatte Klank im Entscheidungssatz sein Momentum und machte mit 11:7 den Sieg perfekt.

Die Partie war also beim Stand von 2:6 vorzeitig zugunsten von Kollnau entschieden, doch im hinteren Paarkreuz wurde insbesondere im Duell zwischen Christoph und Reis weiterhin hart gefightet. Nach drei Durchgängen lag Christoph mit 1:2 in Rückstand, behielt in einem ausgeglichenen vierten Satz aber die Nerven und konnte in der Verlängerung ausgleichen.
Die Partie blieb auch im Entscheidungssatz auf Augenhöhe und keiner der beiden Spieler konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende hatten beide Spieler Matchbälle, es war dann aber Reis der seine Chance als erster nutzen konnte und Christoph am Ende hauchzart mit 12:10 in Schach hielt.
Im letzten Einzel bestätigte Christine gegen Schindler ihre starke Tagesform. Der Kollnauer hatte im ersten Satz eigentlich genug Chancen in Führung zu gehen, agierte in der entscheidenden Phase aber zu hektisch und so schnappte sich Christine noch die wichtige Führung. Das gab ihr weitere Sicherheit und Schindler wollte im weiteren Verlauf oft zu schnell auf den Punktgewinn, was Christine in die Karten spielte und sie sich mit geschicktem Spiel am Ende verdient und auch deutlich mit 3:0 durchsetzten konnte.

Dennoch stand am Ende die 3:7 Heimniederlage, was die zweite vor dem weiteren Duell in dieser Woche gegen Suggental etwas unter Druck setzte, denn diese Partie sollte nun gewonnen werden, damit man im knappen hinteren Feld der Kreisliga A nicht den Anschluss verliert.

SV Waldkirch III – FC Kollnau IV 8:2

Auch für die zweite Mannschaft stand am vergangenen Dienstag in der Kreisliga B das Derby gegen die vierte Garde des FC Kollnau auf dem Programm. Im Gegensatz zur zweiten Mannschaft war man gegen den Tabellenletzten aber klar favorisiert und wollte mit einer überzeugenden Leistung den vierten Saisonsieg im siebten Spiel einfahren.
In den Doppeln stellte man sich mit Sebastian/Hubert auf, während am Nebentisch Annette/Barbara das zweite Duo bildeten.
Startschwierigkeiten hatten zunächst Hubert/Sebastian, die gegen Stei/Van den Bossche noch etwas mit mit der Einstellung zu kämpfen hatten. Nach dem Satzverlust gelang es dann aber sich neu zu fokussieren und ab dem zweiten Durchgang sah man ein anderes Match. Der Ausgleich gelang und im weiteren Spielverlauf wurde man dann auch seiner Favoritenrolle gerecht und machte den Sieg letztendlich souverän in vier Sätzen perfekt.
Von Anfang an konzentriert waren am Nebentisch Annette/Barbara, die gegen Pfeiffer/Cilona zunächst nichts anbrennen ließen und mit einem deutlichen ersten Satz in Führung gingen. Die Kollnauer wurden dann etwas stärker und es entwickelte sich ein ausgeglichener zweiter Durchgang, den man dann aber in der Verlängerung gewinnen konnte. Dies war die Vorentscheidung und wenig später brachte man dann auch den 3:0 Erfolg über die Ziellinie.

Auch im ersten Einzel des Tages war Hubert gegen den Zweier Stei zu Beginn noch nicht ganz bei der Sache. Viele Fehler führen zum 0:1 Rückstand, doch Hubert wachte anschließend auf und erspielte sich mit zwei eindeutig gewonnenen Sätzen die Führung. Im vierten Durchgang musste er dann wieder kämpfen, doch am Ende behielt er knapp die Oberhand und setzte sich mit 3:1 durch.
Keine Probleme hatte Sebastian gegen Pfeiffer. Der Kollnauer kam mit dem sicheren Spiel von Sebastian nicht zurecht und machte in den Ballwechseln zu schnell zu viele Fehler. Das spielte Sebastian in die Karten und so machte er nach wenigen Minuten den 3:0 Erfolg perfekt.

Etwas anders verliefen dann die Duelle im hinteren Paarkreuz. Annette lieferte sich mit Cilona einen harten Kampf, wo jeder Punkt wichtig war. Annette gelang es von Anfang an nicht wirklich ihr eigentlich höheres Niveau an die Platte zu bringen und so witterte Cilona schnell Morgenluft. Zwar ging Annette noch in Führung, doch es wurde nicht besser und Cilona nutzte anschließend seine Chancen um nach drei Durchgängen selbst beim Stand von 2:1 die erste Chance auf den Sieg zu haben. Sehr nervenstark wendete Annette mit 14:12 dann die drohende Niederlage noch ab, doch auch der Entscheidungssatz war kein Selbstläufer. Wieder schenkten sich die beiden nichts, doch am Ende war es Annette, die mit 12:10 das bessere Ende für sich hatte und noch einmal durchatmen konnte.
Auch bei Barbara verlief das Duell nicht nach SVW Geschmack. Die ersten beiden Sätze musste unsere Nummer 4 in der Verlängerung abgeben und sah sich so mit 0:2 in Rückstand. Der dritte Satz war dann der stärkste von Barbara und es gelang noch einmal den Anschluss zu finden, doch sie konnte im vierten Durchgang nicht mehr daran anknüpfen und so ging das Duell mit 1:3 verloren.

Beim Stand von 5:1 ging es dann wieder für Hubert und Sebastian zu ihren zweiten Einzeln an die Platten. Hier war unser vorderes Paarkreuz dann wieder überlegen und rückte die Verhältnisse wieder gerade. Zwar waren an beiden Platten einzelne Sätze durchaus eng, in den entscheidenden Momenten behielten aber sowohl Hubert als auch Sebastian die Übersicht und wurden ihren Favoritenrollen bei den beiden Dreisatzerfolgen abermals gerecht. Der Sieg war dadurch beim Zwischenstand von 7:1 natürlich bereits perfekt, aber Annette und Barbara wollten ihre zweite Chancen nutzten und bessere Leistungen zeigen. Bei Annette stimmte dann wie bereits im ersten Spiel zumindest wieder das Ergebnis, wenn auch der Weg dahin kein leichter war. Gegen Van den Bossche kassierte sie den 1:1 Ausgleich, setzte sich dann aber zweimal in der Verlängerung durch, was den 3:1 Sieg bedeutete. Barbara fand parallel dazu auch gegen Cilona nicht zu ihrer eigentlichen Stärke. Die Umstände, dass sie erst an diesem Tag von einer Reise zurückkam machten ihr auch in dieser Begegnung zu schaffen und sie konnte auch in ihrem zweiten Match nicht annähernd
ihr Leistungslimit erreichen, wodurch sie sich mit 0:3 geschlagen geben mussten.

Dennoch stand nach 2 1/2 Stunden mit dem 8:2 ein weiterer Sieg für unsere dritte Mannschaft fest, mit dem man nach sieben Spieltagen und 10:4 Punkten weiterhin auf einem starken dritten Rang platziert ist.
Die nächste Aufgabe wartet dann am kommenden Samstag auf das Team, wenn man ab 19:45 Uhr zu Gast beim Tabellenachten vom SSV Freiburg III ist.

SV Waldkirch – TTV March 9:1

Die erste Mannschaft hatte am Freitagabend in der heimischen Halle ein weiteres wichtiges Spiel gegen den TTV March vor der Brust. Zwar waren die Gäste mit lediglich einem Erfolg aus sieben Begegnungen nur auf dem vorletzten Rang der Bezirksklasse platziert, davon durfte man sich aber nicht täuschen lassen, denn die Marcher spielen seit einigen Jahren konstant in dieser Liga und haben eigentlich das Niveau dafür. Ein Grund für das bislang schwache Abschneiden ist, dass sie in dieser Spielzeit kaum komplett antreten konnten und auch an diesem Abend hatten sie mit dem Fehlen der Nummer 2 Schüle einen schmerzhaften Verlust zu verkraften. Wir dagegen traten wieder in Bestbesetzung an die Tische und wollten unsere gute Form weiter bestätigen.

Maxi/Andres zeigten sich auch an diesem Abend in den Doppeln als verlässliche Stütze. Der erste Satz verlief noch etwas durchwachsen, aber auch hier setzte man sich gegen Melicher/Otocki in der Verlängerung durch. Danach war der Bann gebrochen und man agierte auf hohem Level, sodass die Gäste nicht mehr gefärlich wurden und sich Maxi/Andres für ihre tolle Leistung mit einem Dreisatzerfolg belohnten. Nicht ganz so flüssig verlief das Match von Felix/Matthias, die in den letzten Wochen gemeinsam ihr Doppelniveau eigentlich anheben konnten. Das Spiel von Unmüßig/Scheppele kam unserem Duo nicht wirklich entgegen und es entwickelte sich kein richtiger Spielfluß. Zwar konnte man noch zum 1:1 ausgleichen, so richtig gut fühlte es sich aber nie an und auch im weiteren Verlauf konnte man nicht an Sicherheit gewinnen, wodurch man sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben musste.

Anschließend ging es weiter mit den Begegnungen im vorderen Paarkreuz. Maxi zeigte hier gegen Materialspieler Unmüßig eine sehr überzeugende Leistung. Dessen durchaus unangenehme Spielweise machte Maxi überhaupt nichts aus und unsere Nummer 1 zeigte auch an diesem Abend, dass seine Formkurve immer weiter nach oben geht. Auch in Momenten wo Unmüßig aufkam, hatte Maxi die Mittel dies direkt zu unterbinden und so siegte er am Ende deutlich mit 3:0 und brachte den SVW wieder in Front.
Felix hatte dann die schwere Aufgabe gegen Melicher seinen Negativtrend der letzten Wochen zu stoppen. Er fand aber gut in das Spiel und konnte die Offensive des Marchers gut aus dem Spiel nehmen und sich den ersten Satz zu sichern. Melicher war ab dem zweiten Durchgang aber in der Partie angekommen und Felix konnte nicht genug stören und so sicherte sich der Marcher den Ausgleich. Auch danach sah es so aus als ob Melicher nun die Kontrolle übernommen hatte, doch Felix drehte einen hohen Rückstand im dritten Durchgang und ging etwas aus dem Nichts mit 2:1 in Führung. Das gab ihm Rückenwind, Melicher war seinerseits verunsichert und mit einem starken Start in den vierten Durchgang gab Felix den Vorsprung nicht mehr ab und sicherte sich den wichtigen Viersatzerfolg.

Mit dem 3:1 Vorsprung und dem Wissen, dass man ein starkes hinteres Paarkreuz hatte sah es gut aus, aber die Leistungen mussten Andres und Matthias natürlich dennoch erst einmal an die Platten bringen.
Andres tat sich gegen Otocki etwas schwer und gerade die Abwehr funkitonierte nicht immer konstant. Dennoch ließ Andres seine Klasse immer wieder aufblitzten und das reichte auch um sich den ersten Satz zu sichern. Otocki hielt zwar weiterhin mit und Andres spielte nicht auf seinem absioluten Topniveau, doch wenn es darauf ankam war er zur Stelle und sicherte sich auch den wichtigen zweiten Durchgang knapp mit 11:9. Die Nerven lagen beim Marcher dann so langsam blank und Andres blieb weiter fokussiert und machte dann in einem weiteren ausgeglichenen dritten Satz den Deckel drauf und baute die Führung weiter aus.
Matthias war im ersten Satz gegen Scheppele noch nicht in der Partie angekommen und geriet so in Rückstand, mit besser platzierten Topspins und einer guten Laufarbeit kämpfe er sich aber in die Begegnung und glich im zweiten Durchgang aus. Daran wollte er anknüpfen und dies gelang. Zwar steigerte sich auch Scheppele wieder, aber Matthias spielte immer wieder die richtigen Bälle, mit denen der Marcher nichts anzufangen wusste und Matthias so die Initiative übernehmen konnte. Am Ende reichte dies für einen verdienten 3:1 Erfolg und beim Zwischenstand von 5:1 stand man bereits kurz vor dem nächsten Sieg.

Für diesen Punkt musste Maxi dann aber hart im Spitzeneinzel gegen Melicher kämpfen. Zwar erwischte Maxi einen hervorragenden Start und ging mit 2:0 in Führung, die Klasse von Melicher wurde anschließend aber deutlich, wo er Maxi vor allem mit einer starken Defensive und tollen Blocks teilweise zur Verzweiflung brachte. So musste beim Stand von 2:2 der fünfte Durchgang entscheiden und hier schenkten sich beide Kontrahenten nichts.
Beim Stand von 9:9 spielte Maxi zwei tolle offensive Bälle und wurde für seinen Mut und die insgesamt starke Performance mit dem zweiten Einzelsieg an diesem Abend belohnt.
Felix sein Duell gegen Unmüßig am Nebentisch ging etwas schneller über die Bühne. Zwar hatte der Marcher im ersten Satz einige Netzbälle, Felix aber blieb fokussiert und erspielte sich die wichtige 1:0 Führung in der Verlängerung. Es folgte ein starker zweiter Durchgang wo Felix auch in der Offensive einigen Erfolg hatte. Auch der dritte Durchgang war dann aber wieder ausgeglichen und Felix vergab ein paar Chancen, ehe er seinen dritten Matchball zum 3:0 Erfolg nutzten konnte und seinen zweiten Einzelerfolg perfekt machte.

Beim Stand von 7:1 waren in den letzten beiden Einzeln des Abends dann wieder das hintere Paarkreuz mit Andres und Matthias gefordert.
Andres hatte gegen Scheppele in den ersten beiden Sätzen alles im Griff. Der Marcher kam mit dem variablen Abwehrspiel von Andres überhaupt nicht zurecht und so ging Andres schnell mit 2:0 in Front. Danach ließ unsere Nummer 3 die Zügel etwas schleifen und Scheppele witterte Morgenluft. Er steigerte sich auch deutlich und Andres war etwas überrascht und fand nicht mehr so wirklich Zugriff zur Partie. Scheppele gelang der 2:2 Ausgleich und so ging es in den Entscheidungssatz. Hier gaben beide noch einmal alles und es blieb knapp bis zum Stand von 9:9. Dann aber packte Andres zwei überraschende Angriffe aus und wurde für seinen Mut mit dem 3:2 Erfolg belohnt und bewahrte sich so seine weiße Weste.
Am anderen Tisch hatte parallel dazu Matthias mit Otocki weniger Probleme.Nach einer 2:0 Führung musste er zwar den Anschluss hinnehmen, er ließ aber einen hervorragenden vierten Satz folgen und sicherte so den 3:1 Erfolg, der gleichzeitig den 9:1 Endstand bedeutete.

Damit befindet sich die erste weiterhin in Topform und ist mit aktuell 10:4 Zählern auf Rang 3 in der Bezirksklasse platziert. Noch hat man in der Vorrunde zwei Chancen das Punktekonto weiter auszubauen. Eine gute Chance das dies passiert hat man bereits am kommenden Samstag, wenn man ab 20:00 Uhr beim Tabellenletzten AV Freiburg St.Georgen zu Gast ist.

TTC Suggental III – SV Waldkirch 3:7

Die zweite Mannschaft wollte sich am Freitagabend für die Niederlage Anfang der Woche im Derby gegen den FC Kollnau rehabilitieren und in Suggental ein anderes Gesicht zeigen. Die Partie hatte durchaus seine Wichtigkeit, denn die Gastgeber hatten zwei Zähler weniger als der SVW auf dem Konto und so konnte man mit einem Sieg die Suggentäler vorrübergehend distanzieren und die eigene Ausgangsposition gleichzeitig verbessern.

Der erste wichtige Schritt für die zweite war etwas Zählbares aus deb Doppeln mitnzunehmen. Mit einer 3:7 Bilanz nach fünf Spieltagen war der Start in die Matches bislang eindeutig die Achillesferse des Teams. Man setzte auch bei diesem Auswärtsspiel auf das bewährte Quartett bestehend aus Thomas, Wolfgang, Christoph und Christine, während die Gastgeber im hinteren Paarkreuz mit zwei Ersatzsspielern antreten mussten und so die Chancen für den SVW bereits vor dem ersten Ballwechsel weiter stiegen.
Beide Teams hatten in den Doppeln die gleiche Ideen und stellten ihr schlechteres Doppel auf die Eins. So trafen Christoph/Christine auf Flamm/Schwarz, während Thomas/Wolfgang es mit Kury/Bothor zu tun bekamen.
Christoph/Christine spielten einen guten ersten Satz und gingen in Führung. In Durchgang zwei riss allerdings der Faden und man kassierte den schnellen Ausgleich..Man erholte sich aber schnell wieder und fand im weiteren Verlauf wieder zu seinem Spiel, sodass man die Sätze drei und vier für sich entscheiden konnte und im fünften Anlauf endlich den ersten gemeinsamen Doppelsieg feiern konnte.
Am anderen Tisch erwischten Thomas/Wolfgang gegen Kury/Bothor keine guten Start und mussten beim Zwischenstand von 0:2 bereits früh einen hohen Rückstand egalisieren. Im dritten Durchgang fand man dann zwar besser in die Partie und konnte den Satz nach einer erheblichen Leistungssteigerung auch für sich entscheiden. Dennoch gab auch dieses Erfolgserlebnis keine SIcherheit und so war die Erleichterung nur von kurzer Dauer, denn die Suggentäler zogen das Tempo wieder an und obwohl man im vierten Satz auf Augenhöhe agierte, musste man sich letztlich in der Verlängerung zum 1:3 geschlagen geben.

Wolfgang hatte dann eine schwere Aufgabe gegen Kury zu lösen, während Thomas parallel dazu am Nebentisch gegen Bothor in der leichten Favoritenrolle war.
Wie erwartet spielte Kury offensives Tischtennis und setzte Wolfgang von Beginn an mit platzierten Schlägen unter Druck. Unsere Nummer 2 hielt aber gut dagegen und konnte auch selbst immer wieder eigene Akzente setzen. Leider belohnte er sich nicht für einen engagierten ersten Satz und geriet in Rückstand. Wolfgang blieb zunächst aber dran und war auch im zweiten Durchgang voll auf der Höhe. Dieses Mal blieb er auch am Ende hochkonzentriert und so gelang in der Verlängerung der Ausgleich. Ab diesem Zeitpunkt gelang es ihm aber nicht das Niveau zu halten und Kury spielte stark weiter und zog so davon. Mit zwei klaren Satzgewinnen in Folge, setzte sich die Suggentälerin letztlich verdient mit 3:1 in Sätzen durch.
Einen schweren Stand hatte auch Thomas gegen Bothor, denn dieser wehrte sich nach Kräften. Es war ein kurzweiliges Spiel, wo beide Spieler ihre Momente hatten und sich nichts schenkten. Nachdem Thomas einen guten Start hinlegte und in Führung ging, konterte Bothor mit zwei Satzgewinnen in Folge. Mit dem Rücken zur Wand packte Thomas dann aber sein bestes Tischtennis aus und ließ Bothor in den Sätzen vier und fünf keine Chance mehr. Der 3:2 Erfolg war der Lohn für die kämpferisch starke Leistung von Thomas und so blieb man weiterhin voll in der Partie.

Im hinteren Paarkreuz erhoffte man sich dann Vorteile und Christoph und Christine waren hier gefordert ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Christine hatte gegen Flamm im ersten Satz noch Schwierigkeiten sich auf das Spiel ihres Gegenübers einzustellen. Wichtig war aber das sie ruhig blieb und so bekam sie auch hier Möglichkeiten die sie nutzten konnte und so den ersten Durchgang knapp für sich entschied. Im weiteren Verlauf war Christine dann auf Betriebstemperatur und Flamm bekam immer mehr Probleme und sein Niveau flachte deutlich ab. So hatte Christine kein Problem das letztlich ungleiche Duell mit 3:0 für sich zu entscheiden und den SVW erstmals an diesem Abend in Führung zu bringen.
Auch beim Match zwischen Christoph und Schwarz war der Klassenunterschied schnell sichtbar. Christoph hatte das viel komplettere Spiel und Schwarz war den Angriffen von Christoph zu keinem Zeitpunkt gewachsen. Nach einer Matchdemonstration beendete Christoph das Spiel im Schnelldurchgang mit 3:0 und sorgte so für den wichtigen 4:2 Vorsprung vor dem zweiten Einzeldurchgang.

Im Duell der beiden Einser bekam es dann Thomas mit Kury zu tun. Die beiden spielten
schönes Tischtennis und es entwickelte sich ein attraktives Duell. Im ersten Durchgang hatte die Suggentälerin die Nase vorn, doch Thomas konnte im zweiten Satz umgehend zurückschlagen und mit vielen starken Bällen gelang verdientermaßen der Ausgleich.
Spielentscheidend war dann der dritte Satz wo Thomas wichtige Chancen liegenließ und Kury am Ende mit 16:14 die glücklichere war. Diesen Vorsprung ließ sich Kury dann nicht mehr nehmen und obwohl Thomas auch im vierten Satz noch einmal alles probierte, sollte es nicht sein und trotz guter Gesamtleistung musste Thomas am Ende Kury gratulieren.
Die Begegnung zwischen Wolfgang und Bothor am anderen Tisch wurde so noch wichtiger und Wolfgang kam mit dem Druck super klar. Er zeigte eine seiner besten Saisonleistungen und konnte sein gutes Niveau über alle Sätze halten. Bothor hatte auf das konstante Spiel von Wolfgang keine Antworten und Wolfgang erwischte immer wieder die richtigen Zeitpunkte für seine Endschläge. So war der 3:0 Erfolg der verdiente Lohn und mit dem Zwischenstand von 5:3 fehlte nur noch ein Punkt zum Sieg.

Das hintere Paarkreuz ließ die Kollegen dann auch nicht lange zittern. Auch in den zweiten Begegnungen änderte sich am Klassenunterschied von Christoph und Christine zu ihren Gegnern nichts und das Niveau von unserem hinteren Paarkreuz war einfach zu hoch.
Sowohl Christoph als auch Christine setzten sich gegen Flamm bzw. Schwarz wederholt mit 3:0 durch und sorgten so für den 7:3 Endstand und damit den ersten Auswärtssieg der Saison.
Mit 6:6 Punkten und Platz 4 steht die zweite Mannschaft vor dem letzten Vorrundenspiel gegen den Tabellenführer Blau-Weiss Freiburg hervorragend da und egal was hier herauskommt, kann man schon jetzt von einer sehr guten Hinrunde sprechen. Dennoch will das Team natürlich auch in dieser Partie ihr bestes geben und vielleicht ist ja eine Überraschung drin



Jugend unterliegt auch Ihringen deutlich, Erste kehrt gegen Sonnland nach starker Leistung wieder in die Erfolgsspur zurück, Dritte erkämpft sich in St.Georgen einen Zähler!

SV Waldkirch (U19) – TV Ihringen (U19) 2:8

Im Kellerduell und der Kreisliga B hatte die Jugendmannschaft am Donnerstagabend in der heimischen Kastelberghalle den Tabellenletzten aus Ihringen zu Gast. Es war das letzte Spiel in der Vorrunde und somit auch die letzte Chance auf Punkte.
Die Gäste vom Kaiserstuhl waren zu dritt nach Waldkirch gefahren, während unser Team in der Besetzung Bela, Philine, Lars und Timo als Quartett antrat.
Im einzigen Doppel des Abends schickte man Bela/Timo in das Rennen. Die beiden fanden von Beginn an nicht so wirklich in das Match und mussten schnell einem Rückstand hinterherlaufen. Auch im weiteren Spielverlauf hatte man seine Probleme und es gelang nicht die Initiative zu übernehmen. Das Ihringer Duo agierte zu konstant und setzte sich am Ende verdient mit 3:0 durch.

Auch in den ersten vier Einzeln bekam man die Überlegenheit der Gäste zu spüren. Zwar bemühte man sich für einzelne Highlights zu sorgen, aber die Ihringer hatten immer die bessere Antwort und so wurde deutlich das auch an diesem Abend nichts zu holen war und der schnelle 0:5 Rückstand die logische Folge.
Mit dem Rücken zur Wand wurde es im zweiten Einzeldurchgang zwar etwas besser, die Wende gelang mit der großen Hypothek im Rücken aber nicht mehr.
Immerhin gelang es Timo und Bela mit Siegen in ihren zweiten Einzeln für persönliche Erfolge und Ergebniskosmetik zu sorgen, mehr als das war es aber nicht, denn nach 90 Minuten musste man anerkennen, dass die Ihringer die verdienten Sieger waren und die 2:8 Niederlage auch in dieser Höhe in Ordnung ging.

Mit 2:10 Punkten belegt man nach der Vorrunde mit Rang 7 nun den letzten Platz in der Kreisliga B. Die Ligen werden für die Rückrunde neu gemischt und so hat man ab Januar vielleicht mehr Gegner auf Augenhöhe und so auch eine größere Chance auf Siege und mehr Zähler.

SV Waldkirch – SB Sonnland Freiburg II 7:3


Die erste Herrenmannschaft wollte die bislang schwächste Saisonleistung in Suggental vergessen machen und am Samstagabend im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Sonnland Freiburg (7:3 Punkte) wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Im Vergleich zum Duell gegen Suggental war an diesem Abend wieder Andres in der Mannschaft zurück, der Manuel ersetzte.

In den Doppeln zeigten zu Beginn Maxi/Andres eine blitzsaubere Leistung. Gegen die starke Kombination Müller/de Rentiis behielt man von Beginn an die Nerven und setzte sich in einem engen Vergleich sehr überzeugend mit 3:0 durch. Immer wenn es drauf ankam hatte man die richtigen Antworten und so war der erste Punkt bereits unter Dach und Fach.
Daran anknüpfen konnten parallel dazu auch Felix/Matthias die gegen Hagenah/Heilbock eine ihrer beste Leistungen in dieser Saison zeigten und gemeinsam immer besser in Fahrt kommen. Nach einer schnellen 2:0 Führung, hatte man eigentlich auch im dritten Satz alels im Griff, ehe man sich das Leben mit einer Schwächephase selber schwer machte und so den Anschluss hinnehmen musste. In einem engen vierten Durchgang behielt man dann aber die Nerven und sorgte mit einem Viersatzerfolg wie schon in Suggental für den perfekten Start.

Dieses Mal wollte man daran aber auch in den Einzeln anknüpfen. Gut aufgelegt zeigte sich hier Maxi im Duell mit der Nummer 2 Hagenah. Nach einem sehr dominanten ersten Satz, musste Maxi zwar den Ausgleich hinnehmen, man hatte aber nie wirklich das Gefühl, dass ihn sein Kontrahent in Bedrängnis bringen konnte, denn Maxi spielte sein Spiel konsequent durch und war dann im dritten Satz auch wieder der klar bessere Spieler, wodurch er wieder in Führung ging. Dieses Mal blieb er auch dran und spielte weiterhin starke Bälle, wo Hagenah keine Antworten mehr fand und Maxi sich am Ende verdient mit 3:1 durchsetzte.
Ein enges Match lieferte sich Felix mit Müller. Es gab zu Beginn viele lange Ballwechsel zu sehen, ehe Müller sich gegen Ende des ersten Satzes Vorteile erarbeiten konnte und in Führung ging. Felix gelang es aber zurückuzukommen und im zweiten Satz auszugleichen.
Der Knackpunkt war dann der dritte Durchgang wo Felix trotz guter Leistung zwei Satzbälle liegenließ und Müller sich die Führung zurückeroberte. Mit dem Vorsprung im Rücken nutzte Müller dann die Schwächen von Felix immer wieder gut aus und setzte sich im vierten Durchgang klar zum 3:1 durch.

Im hinteren Paarkreuz erwischte Andres gegen Heilbock einen Fehlstart. Unsere Nummer 3 agierte zu Beginn noch etwas fehlerhaft und so ließ sich der routinierte Heilbock nicht lange bitten und sicherte sich den ersten Satz. Andres blieb aber ruhig und wurde mit fortlaufender Spieldauer immer sicherer. Auch in den langen Ballwechseln behielt er die Ruhe und zwang Heilbock immer wieder zu Fehlern. Nachdem sich Andres mit zwei Starken Sätzen die Führung erkämpft hatte, ging es im vierten Durchgang noch einmal knapp zur Sache. Aber auch hier war Andres im entscheidenden Moment zur Stelle und sicherte sich am Ende den Viersatzerfolg.
Ein vorentscheidendes Spiel war parallel dazu dann das Duell zwischen Matthias und de Rentiis. Der Freiburger hatte zunächst den besseren Start und ging in Führung. Matthias musste nun den Schalter umlegen und das gelang dann auch. Zwar ließ de Rentiis nicht nach und beschäftigte Matthias weiterhin, doch dieser zeigte sich nun spritziger und holte sich den wichtigen zweiten Durchgang knapp mit 11:9. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Match auf Augenhöhe, bei dem sich de Rentiis zwar die Führung zurückerrobern konnte, Matthias in der Crunchtime des vierten Satzes aber die Nerven behielt und so den Entscheidungssatz erzwang. Hier war unsere Nummer 4 dann zur Stelle und hatte insbesondere zu Beginn eine starke Phase mit tollen Bällen. Diesen Vorsprung brachte er dann souverän über die Ziellinie und sicherte einen ganz wichtigen Erfolg zum 5:1 Zwischenstand.

Seine beste Saisonleistung zeigte dann anschließend Maxi zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs im Duell der beiden Einser gegen Müller. Bereits durch die Aufschläge kam Maxi mehrmals gut in die Ballwechsel und ging gut nach, wodurch Müller immer wieder in die Defensive geriet. Zwar konnte er sich auch einige Male gut berfreien und hielt das Match beim Zwischenstand von 1:1 noch offen, doch der Druck den Maxi erzeugen konnte, wurde immer größer und Maxi nutzte die Schwächen seines Gegenübers immer wieder gut aus. So sicherte er sich am Ende einen starken 3:1 Erfolg gegen einen guten Gegner und brachte dem SVW damit bereits vorzeitig den nächsten Sieg.
Felix gelang es aber parallel dazu nicht daran anzuknüpfen. Seit seinem starken Saisonstart, ist in den letzten Wochen insbesondere in den knappen Matches etwas der Wurm drin und so wurden auch im Duell mit Hagenah in den entscheidenden Situationen zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Ein Sieg wäre auch hier möglich gewesen doch nachdem die ersten drei Sätze in der Verlängerung entschieden wurden und Felix in zwei davon das Nachsehen hatte, war sein Widerstand im vierten Satz gebrochen und er musste seine zweite Einzelniederlage an diesem Abend hinnehmen.

Beim Zwischenstand von 6:2 wollte das hintere Paarkreuz in den letzten beiden Partien dann noch einmal nachlegen und für weitere Siege sorgen. Andres brauchte auch in seinem zweiten Duell gegen de Rentiis etwas Anlaufzeit und geriet mit 0:1 in Rückstand. Diese Situation war aber für ihn mittlerweile nicht mehr ungewohnt und wieder einmal war seine Reaktion darauf beeindruckend. Er stellte sich ab dem zweiten Satz perfekt auf seinen Gegner ein und mit vielen Schnittwechseln und starken Platzierungen übernahm er das Kommando. Nach dem schnellen Ausgleich, fand sein Gegner auch im weiteren Matchverlauf nie mehr in das Spiel zurück und das lag in erster Linie an Andres, der sein ganzes Arsenal zeigte und mit flexiblem Spiel begeisterte. Mit einem abermals überzeugenden 3:1 Sieg, steht unsere Nummer 3 nach seinen bisherigen drei Saisonspielen bei einer überragenden 6:0 Bilanz und ist einer der Garanten für den bisherigen Saisonverlauf.
Im letzten Spiel des Tages musste Matthias gegen Heilbock dann noch eine Viersatzniederlage hinnehmen. Dies änderte aber nichts an der starken Gesamtleistung bei der an diesem Abend Maxi und Andres herausstachen.
Nach dem 7:3 Heimerfolg überholt man den Gegner aus Sonnland auch in der Tabelle und steht mit 8:4 Punkten auf Rang 4 in der Bezirksklasse. Aus den letzten drei Begegnungen will man nun noch mit mindestens zwei Siegen nachlegen und die Situation weiter verbessern. Den ersten Schritt dazu kann man bereits am kommenden Freitag machen, wenn man ab 19:00 Uhr in heimischer Halle den Tabellenvorletzten aus March zu Gast hat, den man aber nicht unerschätzen darf.

AV Freiburg St.Georgen III – SV Waldkirch III 5:5

Im Duell der Tabellennachbarn war unsere dritte Mannschaft, die aktuell auf Rang 4 in der Kreisliga B steht, am Samstagabend beim Tabellendritten vom AV Freiburg St.Georgen III gefordert. In dieses Duell ging man mit der Aufstellung Thomas, Wolfgang, Sebastian und Annette und wollte entsprechend Paroli bieten.

Thomas und Wolfgang, die in Vörstetten im Doppel noch chancenlos waren, zegten ein anderes Gesicht und hatten ihre Kontrahenten Hajrizaj/Ruhmann vom ersten Ballwechsel an voll im Griff. Die Freiburger standen auf verlorenem Posten und kamen mit dem Spiel der beiden SVW Akteure überhaupt nicht zurecht. Unser vorderes Paarkreuz ließ über die gesamte Spielzeit nichts anbrennen und setzte sich am Ende sehr souverän mit 3:0 durch.
Ein hartes Stück Arbeit mussten am Nebentisch Sebastian/Annette verrichten. Gegen die Nummer 1 und 3 Zukovska/Lilienthal erwischte man zunächst einen guten Start und sicherte sich den ersten ausgeglichenen Durchgang in der Verlängerung. Auch nach dem Ausgleich blieb man fokussiert und erspielte sich mit einem starken dritten Satz wieder die Führung. Dann aber folgte ein kleiner Einbruch von Sebastian/Annette und im weiteren Spielverlauf fanden die beiden nicht mehr in das Match und mussten sich so im Entscheidungssatz geschlagen geben.

Im vorderen Paarkreuz ging es dann zunächst in den Duellen zwischen Wolfgang vs. Zukovska und Thomas gegen Hajrizaj zur Sache.
Wolfgang hatte mit Zukovska zunächst alle Hände voll zu tun. Die Freiburgerin, die in den vergangenen Jahren oft gegen unsere Damenmannschaft gespielte hatte, setzte Wolfgang durchaus unter Druck und musste immer wieder um jeden Punkt kämpfen. Der erste Satz, den Wolfgang in der Verlängerung für sich entscheiden konnte gab Sicherheit und mit einem guten zweiten Durchgang konnte er nachlegen. Trotz der 2:0 Führung gab Zukovska aber nicht auf und zwang Wolfgang noch in einen weiteren Satz. Hier war der Waldkircher dann aber zu stark und setzte sich letztendlich mit 3:1 durch.
Thomas erwischte am anderen Tisch gegen Hajrizaj keinen guten Start. Es folgten zu viele Fehler und so musste er einen Rückstand aufholen. Je länger die Partie dauerte, desto besser wurde Thomas aber und er gewann immer mehr an Sicherheit. Dies schlug sich auch im Ergebnis nieder, denn im zweiten Satz war er der spielbestimmende Akteur und holte sich den Ausgleich. Der positive Trend setzte sich dann fort und mit zwei weiteren starken Sätzen sorgte Thomas mit einem weiteren Viersatzerfolg für die 3:1 Führung.

Diese war aber nur von kurzer Dauer, denn das hintere Paarkreuz mit Sebastian und Annette hatte große Probleme mit den Freiburgern mitzuhalten. Annette verlor ihr Duell gegen Lilienthal relativ chancenlos mit 0:3 und blieb hier unter ihren Möglichkeiten. Auch bei Sebastian sprang parallel dazu nichts Zählbares heraus. Zwar gelang es ihm, sich in einem ausgeglichenen ersten Satz in der Verlängerung die Führung zu erspielen, dies gab aber nicht den notwendigen Rückenwind und der Freiburger Ruhmann meldete sich im zweiten Satz stark zurück. Der dritte und vierte Durchgang verlief dann sehr ausgeglichen und keiner der beiden Spieler konnte sich absetzten, am Ende war es aber immer Ruhmann der das Quäntchen Glück auf seiner Seite hatte und die beiden Sätze mit jeweils 11:9 für sich entscheiden konnte. So ging auch dieses Match mit 1:3 verloren und beim Zwischenstand von 3:3 war wieder alles offen.

Im zweiten Einzeldurchgang ging es im vorderen Paarkreuz heiß zur Sache. Alle vier Akteure schenkten sich nichts und es wurde bis zum letzten Punkt erbittert gekämpft.
Thomas geriet gegen Zukovska zwei Mal in Rückstand, es gelang ihm aber beide Male
mit viel Ruhe und hoher Konzentration der Ausgleich und so musste der fünfte Satz entscheiden. Hier hatte Thomas nach dem gewonnenen vierten Durchgang das Momentum auf seiner Seite und das nutze er aus und brachte das Spiel mit dem 3:2 erfolgreich über die Ziellinie.
Wolfgang präsentierte sich gegen Harizaj zunächst sehr nervenstark. Die ersten beiden Sätze wurden erst in der Verlängerung entschieden und hier war jedes Mal Wolfgang der bessere Akteur und ging so 2:0 in Führung. Obwohl Wolfgang nun eigentlich klar den psychologischen Vorteil hatte, dachte Harizaj überhaupt nicht daran nachzulassen und setzte Wolfgang weiter unter Druck. Wolfgang musste um jeden Ball und Punkt kämpfen und Harizaj wurde immer stärker und es gelang ihm mit zwei Satzgewinnen in Folge der Ausgleich. Das Momentum war nun klar beim Freiburger und dieser nutzte das eiskalt aus und krönte im Entscheidungssatz seine Aufholjagd zum 3:2 Sieg.

So verpasste man die Vorentscheidung und beim Stand von 4:4 musste das hintere Paarkreuz zu ihren zweiten Spielen in die Box. Auch bei Sebastian entwickelte sich gegen Lilienthal ein echter Krimi. Auch hier ging es zum Start des Duells zweimal in den Sätzen in die Verlängerung, wobei sich diese geteilt wurden und beim Stand von 1:1 weiter alles offen war. Sebastian ging dann erneut in Führung, doch Lilienthal schockte dies nicht und es gelang ihm wieder der Ausgleich. Im fünften Satz war Sebastian dann aber sehr fokussiert und setzte sich am Ende verdient mit 11:7 durch, womit man das Unentschieden schon einmal sicher hatte.
Annette verpasste dann parallel dazu gegen Ruhmann den Sieg perfekt zu machen. Es war nicht ganz ihr Tag und mehr als ein Satz war für unsere Nummer 4 nicht drin und so musste man sich nach fast drei Stunden mit einem Unentschieden zufrieden geben, was aber absolut in Ordnung war.

Mit 8:4 Punkten nach sechs Partien belegt die dritte Mannschaft den vierten Platz in der Kreisliga B. Weiter geht es bereits am 18.11 mit dem Derby in heimischer Halle gegen den Tabellenletzten Kollnau IV, wo ein Sieg fest eingeplant ist und man damit weiterhin in der Spitzengruppe bleiben will.