Felix und Bela sind die Einzelvereinsmeister 2026!

Am 09:05 fanden in der Kastelberghalle die Einzelvereinsmeisterschaften der Tischtennisabteilung statt. Bei den Herren hatte Maximilian nach seinen zwei Siegen in Folge die Möglichkeit den Pokal endgültig in seinen Besitz zu bekommen, während es bei der Jugend bereits vor dem ersten Ballwechsel feststand, dass es einen Premierensieg geben würde, da Vorjahressieger Florian mittlerweile in Freiburg aktiv ist.
Trotz einiger Absagen waren insbesondere die zehn Teilnehmer bei den Erwachsenen erfreulich, während bei der Jugend unter der Leitung von Maria Läufer sechs Spieler am Start waren. Bei beiden Wettbewerben entschied man sich für den Modus „jeder gegen jeden“, sodass jeder fünf bzw. neun Begegnungen zu bestreiten hatte.

Jugend:

Das Feld bei der Jugend war insbesondere erfahrungstechnisch teilweise auf unterschiedlichen Ebenen unterwegs. Während zum Beispiel Timo, Lars, Bela und Philine bereits Erfahrungen im Ligabetrieb und auch bei den Vereinsmeisterschaften sammeln konnten, feierten Louis und Konstantin ihre Premiere und durften erstmals an diesem Vormittag Wettkampfluft schnuppern.
Timo der von den Saisonergebnisse her als Favorit angesehen werden musste, hatte die letzten Wochen allerdings mit einer Verletzung zu kämpfen und musst auch am Samstag mit Bandage antreten.
Die ersten beiden Runden verliefen dann auch ohne große Überraschungen. Timo konnte hintereinander Konstantin und Lars ohne Satverlust mit 3:0 besiegen und brachte sich damit erst einmal in eine gute Ausgangsposition. Auch Bela hielt sich hier schadlos und im Gleichschritt mit Timo gelang es auch ihm die ersten beiden Begegnungen gegen seine Schwester Philine und Konstantin ohne Satzverlust erfolgreich zu bestreiten.
Hinter den beiden gelang es bereits keinem mehr die ersten beiden Duelle erfolgreich zu bestreiten und so gelang es Timo und Bela früh sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten.
Im dritten Durchgang kam es dann bereits zum vermeintlich vorentscheidenden Match zwischen den beiden Favoriten. Es war eine relativ ausgeglichene Partie und Timo musste hart kämpfen, denn Bela verlangte ihm alles ab, am Ende war Timo aber etwas abgezockter und konnte Bela mit 3:1 in Schach halten.

Dadurch sah alles nach einem Sieg von Timo aus, denn er bewies auch im fünften Spiel des Tages, wo es für ihn gegen Philine ging, enorme Nervenstärke. Philine war auf Augenhöhe, doch Timo war auch hier nervenstark und setzte sich im Entscheidungssatz mit 3:2 durch.
Da Bela seine weiteren Duelle aber sehr eindeutig für sich entscheiden konnte, war klar, dass sich Timo keinen weiteren Ausrutscher erlauben durfte. Dieser sollte dann aber tatsächlich noch im letzten Spiel des Tages gegen Louis folgen. Mit dem Sieg vor Augen, spielten Timo in diesem Match die Nerven einen Streich und Louis war stark unterwegs und zeigte was in ihm steckte. Timo konnte ihn zu keinem Zeitpunkt stoppen und so unterlag er in drei Sätzen.
Durch die klare Niederlage von Timo musste zwischen ihm und Bela am Ende das Satzverhältnis um den Titel entscheiden, da beide Spieler mit einer 5:1 Bilanz den Tag beendeten. Da Bela mit 13:3 Sätzen aber das deutlich bessere Satverhältnis gegenüber Timo mit 12:6 hatte konnte Bela den bis dahin führenden Timo tatsächlich noch abfangen und ist damit in einem Fotofinish der neue Jugend Vereinsmeister 2026.

Hinter dem zweitplatzierten Timo war es dann Lars, der sich mit einer 3:2 Bilanz am Ende den letzten Platz auf dem Podium sichern konnte. Gegen die vor ihm platzierten gelang ihm kein Satzgewinn, die weiteren Matches konnte er aber allesamt sehr locker für sich entscheiden und gab auf dem Weg dahin lediglich einen weiteren Durchgang ab. Diese gute Leistung wurde mit Rang 3 entsprechend belohnt und ist eine deutliche Verbesserung zu seinem siebten Platz aus dem Vorjahr.
Immerhin zwei Spiele für sich entscheiden konnten Louis und Philine, die damit auf den Plätzen vier und fünf landeten, während Konstantin, der erst seit einigen Wochen aktiv im Verein spielt, mit großer Motivation um jeden Punkt kämpfte und am Ende Rang 6 belegte.

Erwachsene:

Parallel dazu spielten die Erwachsenen im selben Modus ihren Vereinsmeister aus. WIe bereits im Eingang erwähnt, war es schön, dass man trotz des Fehlens einiger sonst zuverlässiger Teilnehmer, mit vielen anderen Spielern aufgestellt war, die in den letzten Jahren bei solchen Ereignissen nicht oft zu sehen waren. So spielte beispielsweise Hubert aus der dritten Mannschaft mit und auch Christine war bei diesen Events in den letzten Jahren eigentlich selten zu sehen, an diesem Samstag war sie aber topmotiviert am Start.
Bereits in den ersten Matches wurde deutlich, dass die Favoriten Maximilian, Felix und Matthias eine Klasse für sich waren.
Gleichzeitig lag das restliche Feld von ihrer Spielstärke eng beieinander, sodass hier letztlich die Tagesform über die Platzierungen entscheiden würde und in allen Tabellenregionen über den gesamten Turniertag Spannung bis zum letzten Punkt garantiert war.

Auch hier wurden die Spieler so gesetzt, dass die Duelle der vermeintlich besten Akteure erst gegen Ende des Tages stattfinden würde und so war wichtig sich bis dahin keine Blöße zu geben und dabei für einen intensiven Tag möglichst Energie zu sparen, um am Ende mit der besten Ausgangsposition und noch genügend Kraft in die entscheidenden Matches zu gehen.
Dies gelang von Anfang an Felix am besten. Er spielte ab dem ersten Ballwechsel hochkonzentriert und ging auch in die Spiele wo er da klare Favorit war, hochkonzentriert an die Sache heran und man spürte das er sich einiges vorgenommen hatte. So hatten die Außenseiter in den ersten Begegnungen keine Chance und Felix erledigte die Aufgaben im Schnelldurchgang. Das erste richtig wichtige Duell wartete auf Felix dann als er Matthias gegenüberstand, der ebenfalls Ambitionen hatte. Matthias fand in diesem Duell zunächst keinen Zugriff und Felix konnte schnell mit 2:0 in Führung gehen. Der dritte Durchgang verlief zwar ausgeglichen, aber Matthias nutzte seine Chancen nicht und mit dem 3:0 Erfolg hatte Felix die erste große Hürde überwunden.
Parallel dazu hatte auch Vorjahressieger Maxi keine Probleme gut in das Turnier zu finden. Zunächst trat er zwar nicht ganz so dominant auf und musste in einzelnen Matches auch Satzverluste hinnehmen, knapp wurde es aber nie so wirklich und Maxi merkte auch schnell, dass er noch nicht an sein Limit gehen musste. Wie auch bereits Felix gelang es Maxi ebenfalls das wichtige Spiel gegen Matthias sehr souverän und ebenfalls in drei Sätzen für sich zu entscheiden und nachdem Maxi und Felix mit jeweils neun Siegen in neun Spielen nichts anbrennen ließen, war in der letzten Partie des Tages, der Showdown um den Titel angerichtet.

Da zu diesem Zeitpunkt bereits alle weiteren Matches beendet waren, hatte das „Finale“ eine tolle Atmosphäre und viele Zuschauer auf der Tribüne.
Felix, der noch auf seinen ersten Titel wartete startete auch in dieses Duell sehr fokussiert. Mit viel Energie und Mut konnte er in den ersten Momenten des Matches Maxi vor Probleme stellen und sich eine Führung erspielen. Maxi hatte große Schwierigkeiten in das Spiel zu finden und er machte weiter zu viele Fehler, während Felix die richtige Taktik hatte. Auch im zweiten Durchgang änderte sich daran nichts und Felix hatte immer noch alles unter Kontrolle und es gelang den Vorsprung zum 2:0 auszubauen.
Mit dem Rücken zur Wand fand Maxi besser in die Partie und konnte mit einem starken dritten Satz verkürzen. Felix wusste jedoch direkt zu Beginn des vierten Durchgangs wieder zu antworten und stoppte die aufkommenden Comeback Hoffnungen mit einem Blitzstart. Die klare Führung in diesem Satz gab er dann bis zum Ende nicht mehr aus der Hand und Maxi kam auch nicht mehr näher heran.

So durfte Felix nach dem Matchball zum 3:1 Erfolg erstmals als neuer Vereinsmeister bei den Erwachsenen jubeln und damit die bitteren vergangenen Jahre, in denen er oft knapp gescheitert war, endgültig hinter sich lassen. Maxi hingegen verpasste es nach zwei Titeln in Folge, den Wanderpokal dauerhaft in seinen Besitz zu bringen und musste sich mit Rang 2 zufrieden geben.
Rang 3 sicherte sich in souveräner Art und Weise Matthias, der außer den beiden Niederlagen gegen Felix und Maxi in den übrigen Begegnungen nur wenige Probleme hatte, diese siegreich zu gestalten, Lediglich drei Sätze gab er in den weiteren sieben Spielen ab und so sicherte er sich mit einer guten 7:2 Bilanz den dritten Platz und damit eine weitere Podestplatzierung.

Neben den Erstplatzierten gab es aber auch noch weitere Leistungen, die besonders hervorzuheben sind. So spielte Christine ein sehr starkes Turnier und entnervte mit ihrem unangenehmen Spielstil den ein oder anderen Gegner. Besonders ihre Nervenstärke und ihr großer Kampfgeist halfen ihr an diesem Tag zusätzlich weiter, sodass sie auch einige höher eingeschätze Spieler schlagen konnte. Als Belohnung stand am Ende mit einer Spielbilanz von 5:4 ein hervorragender vierte Platz zu Buche.
Auch Sebastian spielte eine tolle Vereinsmeisterschaft. Als Stammspieler der dritten Mannschaft konnte er einige höher platzierte Konkurrenten ärgern. Dabei versuchte er auch taktisch, sich immer wieder auf seine jeweiligen Gegner einzustellen und mit viel Flexibilität zu punkten. Der fünfte Rang mit ebenfalls fünf Siegen, aber dem schlechteren Satzverhältnis als Christine, kann sich auf jeden Fall sehen lassen und die Entwicklung von ihm zeigt weiterhin klar nach oben.

Nach insgesamt etwas mehr als fünfeinhalb Stunden fand das Turnier schließlich sein Ende.
Am Abend fand dann bei glücklicherweise hervorragendem Wetter, das traditionelle und beliebte gemeinsame Grillen vor der Halle statt, wo man bei leckerem Essen und erfrischenden Getränken den gelungenen Turniertag gemeinsam ausklingen ließ.
An dieser Stelle auch noch einmal vielen Dank an alle die mit Kuchen und Salaten zu einem gelungenen Event beigetragen haben. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.









Einzelvereinsmeisterschaften am 09.05

Die Einzelvereinsmeisterschaften, traditionell nach Saisonende, stehen wieder vor der Tür. Am Samstag den 09.05 findet in der Kastelberghalle wieder ein Wettbewerb für die Jugend und die Erwachsenen statt. Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Während es nach dem Abgang von Florian Baak bei der Jugend auf jeden Fall einen neuen Sieger geben wird, hat bei den Erwachsenen Maximilian Ruf die Chance mit einem möglichen dritten Erfolg in Serie den Wanderpokal endgültig in seinen Besitz zu bringen.

Die Konkurrenz wird alles geben dies zu verhindern. Wer als Zuschauer dabei sein will, ist gerne eingeladen die Spielerinnen und Spieler vor Ort zu unterstützen und die Spiele anzuschauen. Der Eintritt ist frei.

Am Abend findet dann bei hoffentlich gutem Wetter wieder das traditionelle Grillen vor der Halle statt, wo neben allen Teilnehmenden, auch Vereinsmitglieder, Familie und Freunde eingeladen sind. Für Getränke ist gesorgt, Grillgut ist selbst mitzubringen. Kuchenspenden (für den Nachmittag) , sowie Salate (für den Abend) werden erbeten. Wir freuen uns auf ein tolles Event und hoffen auf rege Beteiligung.

Jahreshauptversammlung bei der Tischtennisabteilung – Zwei Änderungen in der Vorstandschaft

Die Jahreshauptversammlung der Tischtennisabteilung fand am 27.04 um 19:00 Uhr im Restaurant Stadtrainsee statt. Neben den jährlich anfallenden Berichten, waren die Neuwahlen der größte Punkt auf der Tagesordnung, da bereits vor der Sitzung klar war, dass es hier zu Änderungen kommen würde.

Nach der Begrüßung von Abteilungsleiter Christoph, der neben den Vereinsmitgliedern auch die anwesenden Ehrenmitglieder Richard Ruppenthal, Wolfgang Körber und Thomas Ziegler sowie vom SVW Rüdiger Schirmeister erwähnte, ging es mit einer Schweigeminute bzw. der Totenehrung weiter.
Mit Hans-Jörg Schiel und Hugo Ruppenthal sind im vergangenen Jahr zwei prägende Persönlichkeiten des SVW und insbesondere auch der Tischtennisabteilung von uns gegangen, die sich über Jahrzehnte im Verein mit ihrem Engagement verdient gemacht haben. Wir werden Ihnen ein ehrendes Andenken bewahren und ihre Verdienste für den Tischtennissport in Waldkirch nicht vergessen.

Nachdem die Tagesordnung nicht beanstandet wurde, startete man mit dem Geschäftsbericht von Thomas, der einen Überblick über das vergangene Vereinsjahr gab und auch gleich zu Beginn den Werdegang und die Verdienste von Hugo und Hans-Jörg im Sportverein noch einmal Revue passieren ließ, inklusive persönlichen Erlebnissen mit den beiden.
Anschließend wurde auf den sportlichen Teil eingegangen und hier präsentierte er einen Überblick über alle Mannschaften und deren Ergebnisse. Auch auf die einzelnen Spieler und Bilanzen wurde eingegangen.
Die Doppelvereinsmeister und Einzelvereinsmeister wurden ebenfalls gewürdigt und auch die geselligen Veranstaltungen, wie die von Maria und Barbara organisierte Weinwanderung, die für alle ein tolles Event war, wurde erwähnt, sodass jeder der Anwesenden eine schöne Rückschau bekam, was im letzten Jahr alles bei uns im Verein passiert ist. Wie eigentlich immer sorgte der Bericht, trotz einiger besorgniserregender Entwicklungen, auch für Lacher, denn Thomas ließ auch dieses Mal die humoristische Ebene nicht zu kurz kommen.

Weniger zum Lachen war dann der Jugendbericht von Jugendleiter Maximilian Ruf, der zwar über Erfolge auf regionalen und überregionalen Turnieren von Florian Baak berichten konnte, dieser hat im Sommer aber den Verein Richtung Freiburg verlassen und so verloren als Konsequenz auch weitere Spieler der ersten Mannschaft die Motivation, wodurch man einen weiteren Neustart vornehmen musste. Dies kostet Zeit, sowie Kraft und ist auch noch ein weiter Weg und dies bekam man auch in der abgelaufen Saison zu spüren, denn trotz Motivation und Kampfgeist kamen keine positiven Ergebnisse im Rundenbetrieb zustande.
Da Maxi aufgrund seines Wechsels innerhalb des Vorstandes das Amt nicht mehr weiter ausführen kann und ein neuer Jugendleiter nicht in Sicht ist, steht die Jugendarbeit aktuell auf wackligen Beinen. Zwar ist der Trainingsbetrieb gewährleistet, aber wie es in den nächsten Monaten im Spielbetrieb weitergehen wird, ist noch offen. Hier appellierte Maxi auch noch einmal an alle Vereinsmitglieder in sich zu gehen und zu überlegen, welchen Beitrag jeder leisten könnte, da ohne eine funktionierende Jugend ein Verein nicht dauerhaft überleben wird können.
Für ihre Verdienste im Jugendtraining und dem Betreuen in den vergangenen Jahren, wurden in diesem Zusammenhang auch noch Maria Läufer und Sebastian Wisser mit einer Urkunde geehrt.

Es folgte der Kassenbericht von Matthias, der die Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Geschäftsjahres darlegte und einen Überblick über die gesamte finanzielle Situation, inklusive Jahresendstand gab. Aufgrund von Spenden und Sponsoring der Firma Intuitive sieht die Situation zwar aktuell gut aus, Matthias gab aber zu bedenken, dass sich diese Konstellation so nicht wiederholen wird lassen und mit Rückgängen zu rechnen ist.
Christine, die die Kasse geprüft hatte, bescheinigte Matthias eine einwandfreie Führung der Kasse.
Da nun die Entlastungen anstanden, wurde der anwesende SVW Vorsitzende Rüdiger Schirmeister vorübergehend mit der Sitzungsleitung beauftragt, der die Entlastungen vornahm, die alle einstimmig von statten gingen. In diesem Zusammenhang wurden auch „von höchster Stelle“ noch einmal die jahrzehntelangen Verdienste von Christoph, Thomas und Matthias gewürdigt.

Es wartete dann der wichtigste Punkt der Tagesordnung. Maximilian wurde als zukünftiger Abteilungsleiter vorgeschlagen und dann auch von allen anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig gewählt und übernahm auch gleich die Leitung der Versammlung. Zu Beginn seiner Ansprache honorierte auch er noch einmal die Leistungen und das Engagement von Christoph in den letzten 12 Jahren und überreichte ihm ein Präsent des Vereins.
Anschließend brachte Maxi noch einmal das Thema Jugend auf die Agenda und richtete einen weiteren Appell zur Unterstützung an den gesamten Verein.

Sebastian, der die letzten zwei Jahre als stellvertetender Abteilungsleiter agierte, gab dann bekannt, dass er aus privaten Gründen keine weitere Amtszeit anstreben wollte. Nach längerem Zögern und der Bestätigung der weiteren Vorstandsmitglieder, die alle eine weitere Amtsperiode anhängten, fand sich mit Wolfgang Körber doch noch ein erfahrener Mann, der bereits vor einigen Jahren die Position des zweiten Vorsitzenden inne hatte und nun noch einmal für seinen Verein in selbiger Position in die Bresche springt.

Nach einem kurzen Ausblick auf die kommende Spielzeit und der anstehenden Fusion der Verbände, wurde die ereignisreiche Jahreshauptversammlung um 20:35 Uhr vom neuen Abteilungsleiter Maximilian Ruf beendet.

Der neue Vorstand:

Abteilungsleiter: Maximilian Ruf
stellvertretender AL: Wolfgang Körber
Schriftührer: Thomas Ziegler
Jugendleiter: nicht besetzt
Kassenwart: Matthias Friedrich
Kassenprüfung: Christine Ruf
Pressewart: Felix Ruf
Beisitzer: Maria Läufer

Danke Christoph für deinen unermüdlichen Einsatz! Unser Abteilungsleiter gibt nach 12 Jahren in leitender Funktion den Staffelstab weiter. Maximilian Ruf einstimmig zum Nachfolger gewählt!

In den letzten Jahren liefen die Jahreshauptversammlungen unserer Tischtennisabteilung meist nach dem gleichen Schema ab. Neben den üblichen Vorträgen, dem Geschäftsbericht von Thomas, dem Jugendbericht von Maximilian, Kassenbericht von Matthias, wurde nach den Ehrungen, Entlastungen und Prüfungsberichten bei den Neuwahlen der Vorstand einstimmig in seiner bisherigen Besetzung für weitere zwei Jahre wiedergewählt.

In diesem Jahr, am Montag den 27.04, war jedoch manches anders: Bereits vor einigen Monaten kündigte unser bisheriger Abteilungsleiter Christoph an, nach 12 Jahren, bei der kommenden Wahl nicht mehr zu kandidieren und das Amt in neue Hände übergeben zu wollen.
In einer Zeit, in der es zunehmend schwierig ist, engagierte ehrenamtliche Menschen zu gewinnen, ist es umso erfreulicher, dass schon im Vorfeld mit dem 30 jährigen Maximilian ein junger, motivierter und geeigneter Nachfolger gefunden werden konnte, der sich an diesem Abend zur Wahl stellte und bereit ist Verantwortung zu übernehmen.
Die anwesenden Mitglieder sprachen Maximilian dann auch einstimmig das Vertrauen aus und wählten ihn für die kommende Amtsperiode von zwei Jahren zum neuen Vorsitzenden der Tischtennisabteilung. Herzlichen Glückwunsch!

Unser besonderer Dank galt an diesem Abend jedoch in erster Linie Christoph, der die Abteilung in den letzten 12 Jahren mit großem Einsatz geführt hat. Christoph ist kein Mann der großen Worte, sondern einer der anpackt. Er hat in den letzten 12 Jahren mit seinem Engagement, seiner Verlässlichkeit und seiner Fähigkeit Menschen zueinander zu bringen, maßgeblich dazu beigetragen, den Verein zusammenzuhalten und auch gut und sicher durch die herausfordernden Zeiten zu führen, die es in seiner Amtszeit immer mal wieder gab und damit hat er auch ausnahmslos positive Spuren hinterlassen.
Wir freuen uns lieber Christoph, dass du selbstverständlich als Spieler Teil des Vereins bleibst und uns darüber hinaus auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehst. Vielen Dank für alles, was du in den letzten 12 Jahren für den Verein und damit auch für uns als Gemeinschaft getan hast.

Gleichzeitig wünschen wir Maximilian für seine neue Aufgabe als Abteilungsleiter viel Erfolg, eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen und weiterhin so viel Engagement für unseren Sport und insbesondere natürlich für unseren Verein. Hierbei hofft der gesamte Vorstand, dass ihn alle Vereinsmitglieder bestmöglichst unterstützen, damit man als Team gemeinsam erfolgreich ist, denn nur so kann es funktionieren und eine relativ kleine Abteilung wie wir es sind, dann eben auch existieren.

Zweite mit enttäuschendem Saisonende gegen Elzach, Dritte verabschiedet sich mit einem knappen Auswärtserfolg in die Sommerpause!

SV Waldkirch II – TTC Elzach 3:7

Nach der bislang eher schwachen Rückrunde unserer zweiten stand bereits nach der Niederlage gegen Forchheim fest, dass man auf einem Abstiegsplatz die Saison in der Kreisliga A beenden würde. Dennoch war das letzte Saisonspiel in heimischer Halle gegen den TTC Elzach von Bedeutung, denn mit einem Erfolg hatte man die Möglichkeit an den Gästen vorbeizuziehen und die Spielzeit auf Rang 6 zu beenden.
Dieses Vorhaben ging man in der Aufstellung Serkan, Thomas, Christoph und Christine an.

In der Angstdisziplin der zweiten Mannschaft, den Doppeln, stellt man Serkan mit Christoph zusammen, während wie in der gesamten Rückrunde Thomas mit Christine agierte.
Leider änderte dies aber nichts am Ergebnis, den der Start wurde erneut verpatzt. Überhaupt nicht ins Spiel fanden Serkan/Christoph gegen Rombach/Riccardi. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs, gelang es den beiden nicht ihre Stärke an die Platte zu bringen und es war lediglich Stückwerk. Dies war zu wenig um die Elzacher in Gefahr zu bringen und so ging das Duell deutlich mit 3:1 an die Gäste.
Etwas mehr Gegenwehr leisteten parallel dazu Thomas/Christine gegen Ziegler/Kern. Im ersten Satz erwischte man einen Blitzstart und nutzte die sich bietenden Chancen. Man hatte sogar gute Chancen den Vorsprung auszubauen, doch die Führung im zweiten Satz reichte am Ende nicht aus und man wurde noch abgefangen. Dies machte das Duell um einiges komplizierte denn die Elzacher steigerten sich nun auch und nachdem es weiter hin und her ging musste der fünfte Satz entscheiden. Hier machte man zu viele Fehler und die Elzacher spielten selbst stark auf und so ging das Match mit 2:3 verloren. Ein bitterer Auftakt.

In den Einzel musste man damit am besten direkt im vorderen Paarkreuz beginnen die Trendwende einzuleiten. Hier traf Serkan zunächst auf Rombach und am Nebentisch kam es zum Duell der Namenesvettern Ziegler vs. Ziegler.
Rombach der erst seit der Rückrunde auf die Nummer 2 vorgerückt war, lieferte Serkan ein hartes Match. Die ersten beiden Sätzen gingen nur beide nur mit zwei Punkten Unterschied über die Bühne, einmal mit dem besseren Ende für Serkan, das andere Mal für Rombach. Nach einem starten dritten Durchgang von Serkan wo er sich die Führung zurückholen konnte, setzte er sich dann auch nervenstark in einem ausgeglichenen vierten Satz durch und brachte mit dem 3:1 Erfolg den ersten Punkt auf Seiten des SVW:
Bei Thomas hingegen herrschte im Duell mit dem Elzacher Ziegler ein Wechselbad der Gefühle. Im ersten Satz war der Elzacher sehr aktiv und setzte Thomas unter Druck, mit dem dieser nicht klar kam. Nach dem Rückstand erwischte Thomas dann aber einen besseren Start in den zweiten Satz und hatte mit seinen Bemühungen mehr Erfolg. Zwar ließ der Ziegler nicht abreißen, aber Thomas war insgesamt der mutigere Akteur und ihm gelang in der Verlängerung der Ausgleich. Es war aber klar das es dieses hohe Niveau weiter brauchte, wollte er einen Erfolg landen und dies gelang nicht. Ziegler agierte dann wieder abgeklärter und Thomas kam nur noch punktuell zu Erfolgserlebnissen. Die Leistung war insgesamt nicht schlecht, aber es reichte halt nicht und so setzte der Elzacher sich am Ende in vier Durchgängen durch.

Mit dem 1:3 im Rücken rannte das hintere Paarkreuz damit weiterhin einem Rückstand hinterher und musste den SVW wieder zurück ins Spiel bringen.
Christoph hatte Riccardi als Gegner und kam mit diesem im ersten Satz überhaupt noch nicht zurecht. Nachdem er sich in der Satzpause neu fokussieren konnte, funkitonierte es ab dem zweiten Durchgang besser und fand zu seinem Spiel. Dabei sah man dann auch das er eigentlichd er bessere Spieler war und mehr Möglichkeiten hatte. Im zweiten und dritten Satz konnte er das auch an der Platte zeigen und mit 2:1 in Führung gehen, Normalerweise hätte man meinen sollen das es sich ab diesem Zeitpunkt für ihn leichter spielen sollte, doch es war weiterhin ein enges Duell, in dem sich Riccardi dann in den Entscheidungssatz retten konnte. Auch hier fand Christoph nicht mehr zurück zu seiner spielerischen Linie und musste sich mit 2:3 geschlagen geben.
Besser machte es am Nebentisch Christine, die Kern bereits im ersten Satz, der sehr eng und ausgeglichen verlief, den Zahn ziehen konnte. Nachdem der Elzacher in Rückstand lag, wurde er immer hektischer und ungeduliger und dies spielte Christine in die Karten, die große Ruhe ausstrahlte und mit gutem Matchplan das Duell deutlich mit 3:0 für sich entscheiden konnte.

Leider war auch dieses Erfolgserlebnis keine Initialzündung für das Team, denn im zweiten Einzeldurchgang hatten Thomas und Serkan große Probleme. An beiden Tischen kam man nicht in Tritt und fand keine Mittel um ausreichend Gefahr auszustrahlen. Logische Folge war das beide Spiele in vier Sätzen an die Elzacher gingen und so war die Begegnung beim Stand von 2:6 bereits vor den letzten beiden Partien zugunsten von Elzach entschieden.
Christoph hatte einfach keinen guten Tag erwischt, das zeigte sich auch schnell gegen Kern, wo er sich abermals unter Wert verkaufte leider deutlich mit 0:3 unterlag.
Einziger Lichtblick an diesem Abend war Christine, die gegen Riccardi auch im zweiten Einzel nur wenig gefordert wurde und mit ihrer guten Übersicht ein ums andere Mal punkten konnte. Der Dreisatzerfolg war auch in der Höhe verdient und setzte dann auch den Schlusspunkt auf eine insgesamt leider unbefriedigende Saison.

Mit 8:20 Punkten beendet die zweite Mannschaft die Spielzeit in der Kreisliga A auf dem vorletzten Rang 7, was den Abstieg bedeuten wird. Insgesamt war in einigen Partien zwar deutlich mehr drin, da man aber insbesondere in der Rückrunde kaum noch Spiele auf seine Seite ziehen konnte und trotz oftmals guten Aufstellungen unterlag, ist dieser Tabellenplatz die logische Konsequenz. Nun gilt es sich in der Sommerpause zu sammeln, um dann ab September wieder voll angreifen zu können.

TTC Glottertal – SV Waldkirch III 4:6

Die dritte Mannschaft war dann als letztes Team am Dienstagabend noch einmal gefordert, denn dort wartete mit dem TTC Glottertal ein Gegner, den man zum Saisonabschluss noch einmal besiegen wollte um dann mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen.

Bei den Gastgebern spielte mit Linder ihr Topmann, was die Aufgabe deutlich erschwerte, aber wir versuchten mit Sebastian, Hubert, Annette und Kuo-I dagegenzuhalten um zum Abschluss der Runde noch einmal einen Sieg feiern zu können.
In den Doppeln hatten Sebastian/Annette mit Linder/Beha ein sehr starkes und gleichzeitig unangenehmes Duo zu überwinden. Während Linder ein starker Angreifer war, brachte Beha die Bälle sehr unangenehm zurück. Unser Duo war deshalb auch in der Außenseiterrolle und mehr als der zwischenzeitliche Anschluss zum 1:2 war auch nicht drin, denn am Ende setzten sich die Glottertäler relativ souverän mit 3:1 durch.
Ähnlich eindeutig verlief die Partie am anderen Tisch zwischen Hubert/Kuo-I und Schneider/Kostenbader. Hier waren wir deutlich überlegen und setzten uns nach einer über weite Strecken konzentrierten Vorstellung deutlich in vier Sätzen durch und es ging mit einem 1:1 in die Doppel.

Hier war klar das es gegen Linder weiterhin schwer werden würde, in den anderen Duellen war man aber Favorit und das Ziel war dies dann auch unter Beweis zu stellen. Hubert hielt dann auch im Match gegen Linder in zwei Sätzen sehr gut mit und verkaufte sich teuer. Einen Satzgewinn, den er sich aufgrund seiner Leistung eigentlich verdient hatte, sprang aber nicht bei rum und so ging das Duell erwartbar mit 0:3 verloren.
Den wichtigen Ausgleich besorgte dann aber umgehend Sebastian, der gegen Beha ebenfalls nichts anbrennen ließ und klar in drei Sätzen das Match für sich entscheiden konnte.

Den ersten Vorteil wollte man sich dann im hinteren Paarkreuz erspielen, wo Annette und Kuo-I gegen die Konkurrenz aus Glottertal spielerisch auf jeden Fall deutlich stärker waren.
Bei Kuo-I schlug sich das dann auch direkt im Endergebnis wieder. Sein Gegner Schneider stand auf verlorenem Posten und unsere Nummer 4 spielte viel zu schnell, sodass der Glottertäler dem Ball meist nur hinterher schauen konnte. Kuo-I spielte konzentriert in allen drei Durchgängen und wurde mit dem Dreisatzerfolg entsprechend belohnt.
Annette stand ihm parallel dazu in nichts nach. Gegen Kostenbader war auch sie ab dem ersten Ballwechsel klar überlegen und ließ nichts anbrennen. Lediglich 15 Punkte musste Annette über die gesamten drei Sätze abgeben, was ihre Dominanz untermauerte und den nächsten Drreisatzerfolg zur Folge hatte. Damit hatte man beim Stand von 4:2 auch erstmals den Vorteil von zwei Punkten Vorsprung und wollte dieses bis zum Spielende nicht mehr abgeben.

Das vordere Paarkreuz der Glottertäler hatte bei dieser Rechnung aber etwas dagegen, denn auch im zweiten Einzeldurchgang tat man sich hier schwer. Das Linder auch für Sebastian eine Nummer zu groß war, wurde dann auch schnell klar. Zwar versuchte Sebastian den Ball so gut es ging im Spiel zu halten und Linder zu zermürben, dieser hatte aber einfach zu viel Durchschlagskraft, der Sebastian zu wenig entgegen setzen konnte und am Ende mit 0:3 unterlag.
Hubert lieferte sich mit Beha, der Materialspieler war, ein langes und intensives Match. Es fanden sehr viele lange Ballwechsel statt und die Sätze verliefen sehr ausgeglichen, ohne das sich einer der beiden einen wirklich Vorteil erarbeiten konnte. Leider hatte in den ersten beiden Sätzen Beha knapp die Oberhand und so war die Hypothek beim Stand von 0:2 schon groß. Hubert gab zwar nicht auf und in der Verlängerung des dritten Satzes gelang der Ausgleich, es war aber dennoch ein langer Weg zurück und im vierten Durchgang machte Beha dann abermals sehr knapp mit 13:11 den Sack zu und so musste man den erneuten Ausgleich zum 4:4 hinnehmen.

Die Verantwortung lag also wieder beim hinteren Paarkreuz, den Auswärtssieg mit zwei weiteren Erfolgen perfekt zu machen.
Unsere beiden Akteure taten sich dann im Vergleich zu ihren ersten beiden Partien etwas schwerer, was aufgrund des noch höheren Drucks aber auch verständlich war.
Annette ihr erster Satz gegen Kostenbader ging hin und her und war sehr ausgeglichen, die wichtige Führung gelang ihr aber in der Verlängerung des ersten Satzes. Mit diesem Rückenwind gestaltete sie dann anschließend den zweiten Durchgang viel deutlicher und erhöhte die Führung. Nach kurzer Schwächephase und dem 1:2 Anschluss für Kostenbader, gelang es Annette dann wieder in die Spur zu kommen und ihre Stärken gewinnbringend einzusetzen. Souverän setzte sie sich zum Anfang des vierten Satzes direkt ab und brachte den Vorsprung relativ entspannt zum 3:1 Erfolg über die Ziellinie.
Ein Krimi spielte sich dann im alles entscheidenden Match am Nebentisch zwischen Kuo-I und Kostenbader ab. Die beiden hatten sich scheinbar entschlossen zum letzten Spiel noch einmal einen Krimi abzuliefern, was beiden definitiv gelang. Zunächstkonnte sich Kuo-I von einem 0:1 Rückstand gut erholen und das Match vorübergehend in eine 2:1 Führung drehen, doch Kostenbader ließ sich davon nicht entmutigen und ihm gelang dann seinerseits wieder umgehend der Ausgleich. So ging es in den Entscheidungssatz und hier reizten die beiden weiter alles aus. Bis in die Verlängerung musste man mitzittern, doch am Ende war es Kuo-I der mit 13:11 das bessere Ende für sich hatte und so gemeinsam mit dem Team jubeln konnte.

Ein gelungener Abschluss einer insgesamt sehr ordentlichen Saison, die die dritte Mannschaft in der Kreisliga B abgeliefert hat. In der Endabrechnung landet man mit 24:12 Punkten auf dem erwartbaren 4 Tabellenplatz, von insgesamt zehn Mannschaften.
Aufgrund Umstrukturierungen und der Fusion einzelner Verbände ist diese Platzierung zwar aktuell im Click tt als Abstiegsplatz markiert, dass es dazu aber kommt, ist mehr als unwahrscheinlich.


Manuel überragt beim Derbysieg der ersten zum Saisonabschluss in Kollnau und sichert dem Team Platz 4 in der Endabrechung!

FC Kollnau – SV Waldkich 4:6

Nach acht Monaten Tischtennis ging am Montagabend für die erste Mannschaft die Saison in der Bezirksklasse mit dem Derby in Kollnau zu Ende. Man wollte an diesem Abend noch einmal alles geben, denn mit einem Sieg hatte man noch Chancen Platz 4 in der Tabelle zu erreichen. Nachdem Matthias verletzungsbedingt bereits seine Saison beendet hatte, unterstützte uns erstmals in der Rückrunde wieder Andres, der das Trio bestehend aus Maxi, Felix und Manuel komplettierte. Mit Matthias, Uli, Thomas und Wolfgang K. fanden sich zudem netterweise einige Zuschauer ein, die uns ebenfalls anfeuerten.

Kollnau war mit einigem Ersatz am Start, dennoch hatten Maxi/Andres im Doppel gegen die Kombination Meier/Kriesch eine schwere Aufgabe vor der Brust. Zwar startete man stark und konnte schnell in Führung gehen, ab dem zweiten Satz stellte das Kollnauer Duo aber einiges um und brachte damit Maxi/Andres in Schwierigkeiten. Meier/Jurado platzierten die Bälle nun besser und Maxi/Andres entwickelten nicht mehr die Durchschlagskraft wie zu Beginn.So gingen die Sätze zwei und drei eindeutig nach Kollnau und man lag zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand. Zwar berappelte man sich im vierten Durchgang noch einmal, aber am Ende hatt man hier in der Verlängerung das Nachsehen und verlor in vier Sätzen.
Am Nebentisch hatten Felix/Manuel zu Beginn gegen Jurado/Klank einige Probleme um in die Partie zu finden. Man war sehr offensiv unterwegs und machte zu viele eigene Fehler, sodass man den ersten Satz abgeben musste. Im Anschluss steigerte man sich aber und brachte ab dem zweiten Durchgang das Spiel unter Kontrolle. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich gelang es auch weiterhin den Druck aufrecht zu erhalten und so setzte man sich am Ende verdient mit 3:1 durch.

Weiter ging es im vorderen Paarkreuz mit dem Einzel zwischen Felix und Meier. Zwar hatte Felix gegen seinen Gegenüber noch nie verloren, an diesem Abend trat Meier aber erstmals mit kurzen Noppen an und das schmeckte Felix nicht wirklich. Zwar verlief das Match dennoch ziemlich ausgeglichen, Meier war aber meist der aktivere und Felix schaute zu oft zu. Dennoch erspielte er sich mit etwas Glück eine 2:1 Führung und kam nach hohem Rückstand im vierten Satz noch einmal zurück und schnupperte am Sieg. Meier aber behielt die Nerven und erzwang den Entscheidungssatz. Hier war er der stärkere und setzte sich in fünf Sätzen durch.
Auch Maxi musste am Nebentisch an sein Leistungslimit um Kriesch in Schach zu halten. Im ersten Durchgang fand Maxi noch überhaupt nicht zu seinem Matchplan und so geriet er zunächst ins Hintertreffen. Er kämpfte sich dann aber in das Duell, umso wichtiger war das er den ausgeglichenen zweiten Satz knapp für sich entscheiden konnte. Es blieb aber weiter sehr umkämpft und die beiden schenkten sich nichts und so ging es auch hier in einen entscheidenden fünften Satz. Hier zeigte sich Maxi dann aber von seiner besten Seite und war auf den Punkt voll da, sodass er den 3:2 Erfolg unter Dach und Fach brachte.


Beim Stand von 2:2 wurde es dann für Andres und Manuel im hinteren Paarkreuz ernst.
Unserer Nummer 3 merkte man im Duell gegen Klank die fehlende Spielpraxis an. Normalerweise spielte Andres ein anderes Niveau als sein Gegenüber, aber es fehlte verständlicherweise etwas die Sicherheit und so blieb Klank lange Zeit ein unangenehmer Gegner, der Andres auch den zweiten und vierten Satz abnehmen konnte und so einen weiteren fünften Durchgang erzwang. Andres riss sich dann aber noch einmal zusammen und spielte seine Fähigkeiten im Entscheidungssatz noch einmal besser aus. Dies reichte zum 3:2 Sieg und dem nächsten Punkt.
Auch Manuel war parallel dazu gegen Jurado schwer gefordert. Vom Verlauf her ähnelte sich sein Match dem von Andres, denn auch er ging gegen Materialspieler Jurado zweimal in Führung, doch musste jeweils umgehend den Ausgleich hinnehmen. Auch der fünfte Satz verlief lange Zeit spannend beim Stand von 8:8 spielte Manuel dann aber unter größtem Druck drei hervorragende Angriffsbälle in Folge und belohnte sich für seinen Mut mit dem Fünftsatzerfolg, der den SVW auch mit 4:2 in Führung brachte.

Maxi musste dann in seinem zweiten Einzel gegen Meier ran und wie schon in den letzten Duellen sah man auch dieses Mal das die Kollnauer Nummer 1 nicht der Lieblingsgegner von Maxi war. Meier gelang es immer wieder gut Maxi seine Angriffe zu neutralisieren und zu unterbinden und so hatte Maxi lediglich im zweiten Satz das bessere Ende für sich. Er war zwar in den anderen Durchgängen nie weit Weg, aber wenn es eng wurde hatte Meier immer die bessere Antwort und setzte sich am Ende in vier Sätzen durch.
Felix wollte parallel dazu gegen Kriesch sein erstes Spiel vergessen machen. Nach klarer Führung im ersten Satz schenkte er diesen aber noch her und musste einem Rückstand hinterherlaufen. Diese Aufgabe löste er dann aber souverän, denn ab dem zweiten Satz stand er mit voller Konzentration an der Platte und ließ Kriesch nur noch wenig Chancen.
Der Viersatzerfolg am Ende war dann auch gut herausgespielt und der Vorsprung beim Stand von 5:3 hatte weiterhin bestand.

Nun musste das hintere Paarkreuz die Führung über die Ziellinie bringen, aber man musste weiterhin Gas geben, denn auf Andres wartete mit Jurado ein unangenehmer Gegner. Auch hier tat sich Andres von Beginn an schwer und kam kaum in einen Spielfluss. Auf starke Bälle, folgten auch schnelle Fehler und Jurado nutzte seine Chancen relativ konsequent. So blieb auch die zweiten Begegnung von Andres spannend und der fünfte Satz musste die Entscheidung bringen. Auch hier ließen Andres dann aber die Angriffsbälle im Stich und Jurado machte es weiterhin ziemlich geschickt und setzte sich am Ende etwas überraschend mit 3:2 durch.
Nun lag es an Manuel, der die Saison gegen Klank für das gesamte Team erfolgreich beenden wollte. Im ersten Satz stockte der Motor von unserer Nummer 4 noch etwas und Klank erspielte sich die 1:0 Führung, doch anschließend war Manuel wieder im Flow. Er zeigte viele schöne offensive Aktionen und konnte dem Match seinen Stempel aufdrücken. Nach dem verdienten Ausgleich ließ er auch im weiteren Spielverlauf nicht nach und brachte Klank immer wieder in Bedrängnis. Dieser konnte mit dem Niveau von Manuel nicht mithalten und so setzte sich dieser auch in seinem zweiten Einzel durch, dieses Mal in vier Sätzen und sorgte für den 6:4 Auswärtssieg zum Saisonabschluss.

Nach 18 Speiltagen schließt die erste Mannschaft die Saison mit 22:14 Punkten auf einem sehr guten vierten Tabellenplatz ab. Nach der überragenden Hinrunde und der Tabellenführung war klar, dass man aufgrund von Andres seinem Fehlen in der Rückrunde diese Platzierung nicht würde halten können, man schlug sich aber auch in der zweiten Saisonhälfte ordentlich (Platz 7 in der Rückrundentabelle) und darf somit auch ab September, dann hoffentlich ohne Verletzungen, ein weiteres Jahr in der Bezirksklasse antreten.

Lediglich die dritte Mannschaft hält in dieser Woche die Fahne hoch. Erste unterliegt ersatzgeschwächt. Jugend trotz bester Saisonleistung sieglos. Zweite enttäuscht in Forchheim.

TV Freiburg St.Georgen – SV Waldkirch 9:1

Die erste Mannschaft musste die schwere Auswärtsfahrt am Montagabend zum Tabellenzweiten TV Freiburg St.Georgen in großer Personalnot antreten. Schon länger war der Ausfall von Maximilian bekannt und nachdem sich am Wochenende auch noch Matthias verletzte, war die Lage noch einmal deutlich angespannter.
Aufgrund der Tabellensituation war das Spiel ohne Bedeutung und so entschloss man sich mit einem Quartett bestehend aus Felix, Matthias, Manuel und Thomas nach Freiburg zu fahren, Matthias aber nur auf den Spielberichtsbogen zu schreiben, um eine Strafe zu vermeiden.

Da man ein Doppel schenkte, entschied man sich Felix/Manuel in das Einserdoppel zu stellen. Die Taktik war erst einmal aufgegangen, denn man vermied zunächst ein Duell mit Kolbinger, doch auch gegen Singer/Stärk erwartete man ein kompliziertes Match. So kam es dann auch, denn es ging von Beginn an ausgeglichen zur Sache. Felix war im ersten Satz recht offensiv unterwegs, es klappte aber zu wenig und so geriet man zunächst in Rückstand. Umso wichtiger war dann, das man in der entscheidenden Phase des zweiten Durchgangs die Nerven behielt und in der Verlängerung ausgleichen konnte.
Es blieb weiterhin spannend, auch der dritte Satz wurde erst in der Endphase entschieden und wieder behielt das SVW Duo die Oberhand und konnte erstmals in Führung gehen. Nachdem die Gastgeber aber zum 2:2 ausgleichen konnten wurden die Karten im Entscheidungssatz wieder neu gemischt. Bis zum 9:9 konnte sich keiner absetzten ehe die Freiburger den größeren Mut hatten und letztlich die Begegnung knapp für sich entscheiden konnten.

Mit dem 0:2 Ruckstand geriet man also von Anfang an ins Hintertreffen und hatte auch im weiteren Verlauf der Partie nie mehr wirklich eine Chance den Freiburgern näher zu kommen.
Ein Lichtblick war Thomas in seinem ersten Einzel der gegen Stärk toll aufspielte und diesem alles abverlangte. Zwar ging der Freiburger zweimal in Führung, doch Thomas bewies auch an diesem Abend seine gute Form, ließ sich nie abschütteln und zwang Stärk beim Stand von 2:2 in einen entscheidenden fünften Durchgang. Hier gelang es Thomas immer knapp die Führung zu halten und diesen Vorsprung gab er bis zum Ende der Partie nicht mehr ab und setzte sich mit 3:2 durch.

Dies sollte dann aber auch der einzige Zähler unserer dezimierten Mannschaft sein. Lediglich Manuel kam in seinem zweiten Einzel gegen Stärk noch einmal in die Nähe eines Punktgewinns, musste sich im Entscheidungssatz aber knapp geschlagen geben.
Am Ende stand eine erwartbare 1:9 Niederlage auf der Anzeigetafel und so kassierte man im vorletzten Spiel der Saison die sechste Niederlage.
Mit 20:14 Punkten liegt man einen Spieltag vor Saisonende auf Rang 5 in der Bezirksklasse. Theoretisch ist auch noch ein Abrutschen auf den sechsten Platz möglich, mit einem Sieg zum Saisonabschluss gegen den Lokalrivalen aus Kollnau am 13.04, kann man aber bei perfektem Verlauf auch noch Rang 4 angreifen. Dementsprechend ist die Motivation auch noch hoch Mitte April das Derby erfolgreich zu gestalten und die Saison und insbesondere die holprige Rückrunde zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen.

SV Waldkirch III – TV Freiburg St.Georgen III 7:3

Die TV Freiburg St.Georgen Woche ging bereits einen Tag später, genauer gesagt am Dienstagabend weiter. Unsere dritte Mannschaft empfing in der Kreisliga B den Tabellennachbarn und wollte mit einem Sieg auch die letzten rechnerischen Zweifel was Platz 4 in der Tabelle anging, beseitigen.

In den Doppeln ging es für Sebastian/Annette zunächst gegen Sachpazidis/Schulz. Auch wenn die ersten beiden Sätze ausgeglichen verliefen, startete man gut, denn wo es darauf ankam war man zur Stelle und sicherte sich einen zwischenzeitlichen 2:0 Vorsprung. Die Gäste konnten zwar dann noch einmal verkürzen, aber Sebastian und Annette behielten die Nerven und machten in einem knappen vierten Durchgang den Deckel zum 3:1 Erfolg drauf.
Noch enger ging es am Nebentisch zwischen Hubert/Kuo-I und Pfleger/Brender zur Sache. Die Sätze 1 und 3 konnte sich unser Team in der Verlängerung sichern, in den Durchgängen 2 und 4 hatten die Freiburger aber alles unter Kontrolle und so ging es in den Entscheidungssatz. Hier mobilisieren Hubert und Kuo-I noch einmal alle Kräfte und setzten sich am Ende mit 3:2 durch.

Spannend ging es zunächst auch in den Einzeln. Insbesondere hervorzuheben war hier die erste Einzelpartie von Sebastian, der im vorderen Paarkreuz auf Pfleger traf. Das Match hatte einige Wendungen zu bieten. Zünächst ging der Freiburger in Führung, ehe Sebastian immer besser in die Partie fand und zwischenzeitlich selbst mit 2:1 vorne lag. Nachdem Pfleger aber wieder konterte, musste der fünfte Satz entscheiden und dieser Durchgang war der spannendste. Es ging hin und her, beide Spieler hatten Chancen und vergaben diese zunächst. Eine echte Nervenschlacht die Sebastian am Ende mit 14:12 für sich entscheiden konnte.
Etwas entspannter hatte es dann Hubert in seinem Duell gegen Sachpazidis. Zwar erwischte Hubert nicht den besten Start und lag mit 0:1 hinten, im weiteren Verlauf hatte er aber die richtigen Mittel und brachte seinen Gegner immer wieder in Bedrängnis. Ab dem zweiten Satz erlangte Hubert die Kontrolle und gab diese bis zum Matchende und seinem verdienten Viersatzerfolg auch nicht mehr ab.

Mit der 4.0 Führung sah es bereits sehr gut aus und das hintere Paarkreuz konnte bereits vorzeitig den Sieg perfekt machen. Das sich die Gäste aber nicht so leicht geschlagen geben würde, bekam Annette in ihrem Spiel mit Brender zu spüren. Der Freiburger spielte stark auf und ließ Annette nie zur Entfaltung kommen, Diese probierte zwar viel aus, es war aber nie das richtige dabei und Brender zeigte sich weiterhin unbeeindruckt. So setzte sich der Freiburger am Ende deutlich mit 3:0 durch und sorgte für den ersten Freiburger Punkt.
Kuo-I wollte am Nebentisch gegen Schulz den alten Abstand wieder herstellen. Zwar war sah sein 3:1 Erfolg ziemlich klar aus, die einzelnen Sätze waren aber durchaus eng und Kuo-I musste sich ordentlich strecken, machte dies aber in den entscheidenden Phasen sehr konsequent und gut und deshalb gin der VIersatzerfolg auch völlig in Ordnung.

Beim 5:1 Zwischenstand, startete dann der zweite Durchgang und hier lieferte sich Sebastian auch in seinem zweiten Einzel, dieses Mal gegen Sachpazidis, einen erbitterten Kampf. Nachdem Sebastian äußerst unglücklich mit 0:2 in Rückstand geraten war, kämpfte er sich mit viel WIllen in das Match zurück und fand immer besser Zugriff. Sachpazidis spürte den Druck und konnte das Duell trotz einiger Chancen nicht zumachen und so witterte Sebastian nach dem Anschluss auch weiterhin seine Chance und konnte nach dem vierten Durchgang sogar zum 2:2 ausgleichen. Alles wieder offen also und auch der Entscheidungssatz verlief sehr knapp. Dieses Mal gelang es Sebastian aber nicht ein weiteres ausgeglichenes Match auf seine Seite zu ziehen und er unterlag äußerst knapp mit 2:3.
Davon unbeeindruckt zeigte sich parallel dazu Hubert, der gegen Pfleger sein gewohntes Spiel an die Platte brachte. In den ersten beiden Sätzen hatten noch beide Spieler gute Bälle, doch nach dem 1:1 zog Hubert deutlich das Tempo an und ließ seinem Kontrahenten ab diesem Zeitpunkt keine Chance mehr. Mit dem Viersatzerfolg belohnte er sich dann endlich einmal wieder mit zwei Einzelsiegen und konnte mit seiner Leistung an diesem Tag sehr zufrieden sein.

Nachdem beim Stand von 6:2 für den SVW die Partie vorentschieden war, setzte sich Annette nach anfänglichen Schwierigkeiten und einem Satzrückstand gegen Schulz am Ende noch sehr souverän mit 3:1 durch.
Im letzten Einzel kassierte man dann in Person von Kuo-I gegen Brender noch einmal eine Viersatzniederlage, dies änderte aber nichts mehr am gut herausgespielten 7:3 Heimerfolg unserer dritten Mannschaft.

Vor dem letzten Saisonspiel am 21.04 in Glottertal ist man weiterhin auf Rang 4 in der Kreisliga B platziert. An diesem Stand wird sich auch bis Saisonende nichts mehr ändern und so kann man jetzt schon auf eine ordentliche Spielzeit zurückblicken und will diese in drei Wochen dann erfolgreich abschließen.

TTC Endingen (U19) – SV Waldkirch (U19) 6:4

Eine gute Leistung zeigte am Freitagabend die Jugendmannschaft in Endingen. Gegen die klar favorisierten Gastgeber gelang im letzten Saisonspiel durch zwei tolle Einzelsiege von Lars und Bela, die in ihren ersten Einzeln sehr gute Leistungen zeigten der zwischenzeitliche 2:2 Ausgleich. Philine sorgte mit einem toll herausgespielten Viersatzerfolg und dem dritten Punkt in Folge sogar für die zwischenzeitliche Führung. Kurzzeitig hatte man dadurch sogar Hoffnung auf eine riesen Überraschung, doch die Endinger konterten mit zwei 3:0 Erfolgen und gingen selbst wieder mit 4:3 in Front.

Bela sorgte dann mit seinem starken 3:1 Erfolg wieder für den Ausgleich und so benötigte man aus den letzten beiden Einzeln von Lars und Philine nur einen Zähler für ein Unentschieden.
Die Krönung für die sehr gute Leistung sollte dann aber ausbleiben, denn sowohl Lars als auch Philine hatten in ihren beiden Spielen keine Chance in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen und so musste man sich letztendlich doch knapp mit 4:6 geschlagen geben.

Dennoch zeigt die Formkurve zum Saisonende nach oben und man ist zumindest deutlich näher an den Konkurrenten, als das noch in vielen anderen Spielen in den letzten Monaten der Fall war. Trotz der Niederlage im letzten Saisonspiel waren die Duelle gegen Heitersheim und eben Endingen kleine Lichtblicke aus diesen man Kraft und Motivation ziehen muss um weiter fleißig zu trainieren, damit die Zukunft im Jugendbereich wieder etwas positiver aussieht.

TTC Forchheim IV – SV Waldkirch II 7:3

Eine sehr wichtige Partie wartete am Freitagabend auf die zweite Mannschaft in Kreisliga A. Um 20:15 Uhr traf man im vorletzten Saisonspiel auf den TTC Forchheim IV. Mit einem Sieg hatte man die Möglichkeit am heutigen Kontrahenten vorbeizuspringen und vor dem letzten Saisonspiel auf Platz 5 in der Tabelle zu klettern. Die Forchheimer wollten dies naturgemäß verhindern und so traten beide Mannschaften mit sehr starken Aufstellungen an.
Wir schlugen erstmals mit Manuel auf, der zudem von Serkan, Thomas und Wolfgang ergänzt wurde.

Leider mussten auch in dieser Begegnung zunächst zwei Doppel gespielt werden. Unsere zweite zeigte hier leider „eindrucksvoll“ warum viele enge Partien bislang in dieser Saison verloren gingen denn auch in Forchheim schlug die Doppelschwäche eiskalt zu. Sang und klanglos und ziemlich enttäuschend ging sowohl das Doppel von Manuel/Serkan, als auch das Match von Thomas/Wolfgang mit 0:3 verloren und an beiden Tischen kam man nicht einmal in die Nähe eines Satzgewinns. Ein sehr großer Dämpfer und eine starke Hypothek also direkt von Beginn an.

In den Einzeln ging es zunächst in der Negativspirale weiter. Serkan hatte überhaupt keinen guten Tag erwischt und musste gegen Thoma, den er in der Vorrunde noch klar im Griff hatte, mit 0:3 die Segel streichen.
Manuel sorgte am Nebentisch in den ersten beiden Sätzen gegen Beha für einen Hoffnungsschimmer. Er spielte sehr dominant auf und Beha kam zunächst nicht in das Match. Nachdem Manuel beruhigend mit 2:0 vorne lag, wurde der Forchheimer aber immer stärker und Manuel ließ ihn in die Begegnung kommen. Dies nutzte Beha sehr gut aus und erzwang beim Stand von 2:2 den Entscheidungssatz. Hier musste Manuel bis zum Ende kämpfen, denn Beha ließ sich nicht abschütteln, aber unsere Nummer 1 bewies Nervenstärke und setzte sich knapp mit 3:2 durch.

Der erste Punkt konnte aber nur der Anfang sein, denn man musste den Rückstand weiter verkürzen. Dafür war nun das hintere Paarkreuz gefragt. Wolfgang spielte gegen den erfahrenen Schieble gut mit, es war aber wie häufig in dieser Spielzeit so, dass Wolfgang in den wichtigen Momenten zu viele falsche Entscheidungen traf und sich so um seinen verdienten Lohn brachte. Die Leistung war eigentlich zu gut für die 1:3 Niederlage die er kassierte, aber es fehlten wie so oft Kleinigkeiten.
Thomas sein Spiel war dann bereits der letzte Strohhalm für die Zweite und er behielt gegen Rombach dann auch die Nerven und wurde seiner Favoritenrolle beim Viersatzerfolg relativ souverän gerecht.

Im zweiten Einzeldurchgang bekam es Manuel im Duell der beiden Einser mit Thoma zu tun. Hier bewies Manuel sein Talent und zeigte was in ihm steckte. Thoma war völlig überfordert und Manuel spielte ihn nach allen Regeln der Kunst an die Wand. Eine beeindruckende Leistung unserer Nummer 1, die zum 3:0 führte und auch wieder Hoffnung aufkeimen ließ, dass vielleicht doch noch etwas möglich war.
Dafür hätte es aber eine sehr gute Leistung von Serkan gegen Beha gebracht und obwohl es Serkan versuchte, es war einfach nicht sein Tag und auch die einfachsten Dinge gelangen nicht wirklich. Zwar hatte er dieses Mal sowohl im ersten, als auch im dritten Satz Chancen, er ließ diese Möglichkeiten aber verstreichen und so verkaufte er sich bei der nächsten Dreisatzniederlage wieder deutlich unter Wert und so sah es beim Zwischenstand von 5:3 für Forchheim auch insgesamt sehr schlecht aus.

Thomas musste den SVW dann gegen Schieble im Spiel halten. Zunächst sah das auch gut aus, denn Thomas fand gut in das Match und erspielte sich eine 1:0 Führung. Taktikfuchs Schieble stellte sich dann aber immer besser auf Thomas sein Spiel ein und erwischte ihn im weiteren Spielverlauf immer wieder mit guten Bällen. Thomas hatte immer mehr Schwierigkeiten sein Tempo zu spielen und nachdem Schieble der Satzausgleich gelang, haderte Thomas immer mehr. Schieble war nun in seinem Flow und setzte Thomas weiter unter Druck, der nicht mehr zurückschlagen konnte und letztlich mit 1:3 den kürzeren zog.
Da auch Wolfgang am Nebentisch überhaupt kein Mittel gegen Herold fand und mit 0.3 unterlag endete nach zwei Stunden ein sehr bitterer Abend, bei dem man sich viel mehr vorgenommen hatte und außer Manuel kein Spieler an seine Leistungsgrenze kam mit einer 3:7 Auswärtsniederlage.

Nach dieser Niederlage ist Platz 5 nicht mehr möglich und im letzten Saisonspiel am 20.04 gegen den TTC Elzach muss man unbedingt gewinnen um die Saison in der Kreisliga A zumindest auf dem sechsten Tabellenrang abzuschließen.

Suche nach dem vierten Spieler komplizierter als das eigentliche Match…Dritte Mannschaft wird ihrer Favoritenrolle beim Derby in Kollnau gerecht!

FC Kollnau IV – SV Waldkirch III 2:8

Als einzige Mannschaft war in dieser Woche die dritte Mannschaft gefordert. Am Samstagabend war man zum Derby beim FC Kollnau IV zu Gast und wollte nach der klaren Niederlage in der vergangenen Woche mit einem Sieg wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Aufgrund verschiedenster Gründe hatte man für dieses Wochenende eine angespannte Personallage zu beklagen und musste bis kurz vor Spielbeginn sogar zittern, ob man überhaupt komplett antreten konnte. Neben den eingeplanten Wolfgang, Thomas und Hubert, war glücklicherweise Horst bereit kurzfristig auszuhelfen und so konnte man als Quartett um 18:30 Uhr in das Match starten.

Zum Start in den Doppeln hatten Wolfgang/Thomas gegen Kaplan/Cilona große Anlaufschwierigkeiten. Trotz klar besserer Spielanlage geriet man zunächst in Rückstand, den man mit einer klaren Steigerung im zweiten Durchgang aber schnell egalisieren konnte Dennoch brachte auch das nicht die nötige Sicherheit, doch immerhin stimmte die Moral und nachdem man erneut ins Hintertreffen geriet, gelang der abermalige Ausgleich. Im Entscheidungssatz hatten beide Paarungen Chancen das Match für sich zu entscheiden, Wolfgang/Thomas setzten sich am Ende dann aber knapp in der Verlängerung durch und mussten trotz des Sieges deutlich mehr kämpfen als erwartet.
Wolfgang/Horst hatten gegen Pfeiffer/Stei zunächst alles im Griff. Die ersten beiden Sätze liefen wie erhofft und man ließ die Kollnauer nicht ins Spiel kommen. Nachdem man mit der 2:0 Führung im Rücken dann schon wie der der sichere Sieger aussah, wurde man selbst etwas leichtsinnig und die Hausherren wurden immer sicherer und witterten Morgenluft.
Unser Duo verlor im weiteren Verlauf die spielerische Linie und konnte die Taktik nicht mehr aufrecht erhalten, sodass die Kollnauer die Partie tatsächlich noch zum 3:2 drehen konnten und es mit einem 1:1 in die Einzel ging.

Im vorderen Paarkreuz hatte Thomas gegen Pfeiffer zunächst Probleme und geriet zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand. Er ließ sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und wurde ab dem vierten Satz wieder stärker. Nachdem Thomas zum 2:2 ausgleichen konnte, startete er auch stark in den fünften Satz und gab seinen Vorsprung bis zum Ende nicht mehr her, wodurch der 3:2 Erfolg eingefahren werden konnte.
Wolfgang war parallel dazu gegen Stei gefordert und brauchte etwas Zeit um warm zu werden. Den ersten Satz sicherte sich unsere Nummer 1 in der Verlängerung und ging so in Front. Zwar blieb Stei zunächst stabil und konnte sogar den Ausgleich erzwingen, doch im laufe der Partie setzte sich die Konstanz, die Wolfgang an diesem Abend an den Tag legte durch und Stei konnte ab dem dritten Satz nicht mehr wirklich mithalten. Letztendlich brachte Wolfgang mit einer soliden Leistung den Viersatzerfolg sicher nach Hause und stellte auch insgesamt auf 3:1.

Im hinteren Paarkreuz gelang es Horst gegen Kaplan seine starke Rückrundenform auch in seinem ersten Einzel an die Platte zu bringen. Der Kollnauer konnte mit dem sicheren Spiel von Horst wenig anfangen und produzierte zu viele Fehler. So war es von Beginn an ein einseitiges Duell, dass Horst ziemlich schnell und ungefährdet mit 3:0 für sich entscheiden konnte.
Auch Hubert war am Nebentisch gegne Cilona nicht wirklich gefordert. Zwar verlief der erste Satz noch ausgeglichen und Cilona zeigte, dass er durchaus etwas Offensivkraft entfalten konnte, doch Hubert neutralisierte dies gut und erspielte sich in der Verlängerung die Führung. Ab diesem Zeitpunkt kippte das Spiel immer mehr in die Richtung von Hubert, der jetzt klar der bestimmende Akteur war und nun keine Schwierigkeiten mehr hatte. Er zeigte das er der bessere Spieler war und dies spiegelte sich dann auch im Endergebnis von 3:0 für Hubert wieder.

Mit einem 5:1 Vorsprung starteten dann Wolfgang und Thomas in ihre zweiten Einzelbegegnungen. Pfeiffer erwischte Wolfgang im ersten Satz mit seinem sicheren Spiel auf dem falschen Fuß und da Wolfgang noch zu fehlerhaft agierte, geriet er in Rückstand. Auch der zweite Satz war sehr eng und Wolfgang musste aufpassen nicht ein 0:2 zu kassieren, in der Verlängerung konnte er sich noch einmal aus dieser kritischen Phase befreien und den Ausgleich erzielen. Dies gab ihm Auftrieb und so fand er so langsam wieder zu seinem Spiel. Für Pfeiffer war dies dann ab dem dritten Durchgang deutlich zu schnell und so konnte Wolfgang sich früh absetzen und er blieb auch bis zum letzten Punkt hochkonzentriert und belohnte sich dafür am Ende mit dem Viersatzerfolg.
Thomas musste in seinem zweiten Einzel gegen Stei abermals an sein Leistungslimit. Die beiden Kontrahenten schenkten sich nichts und keiner konnte sich entscheidend absetzen. So ging es beim Stand von 2:2 in den entscheidenden fünften Durchgang, wo sich Thomas aber noch einmal zusammenreißen konnte und den Erfolg über die Ziellinie brachte. Damit hatte er an diesem Abend in drei Partien fünfzehn Sätze gespielt und war nicht nur ungeschlagen, sondern auch der Marathonmann auf SVW Seite.

Mit dem 6:2 im Rücken war das Duell vorzeitig zugunsten unserer Dritten entschieden und bei Hubert fehlte gegen Kaplan dann auch etwas die Konzentration. Gegen einen Gegner, den Hubert eigentlich klar schlagen musste, hatte er große Schwierigkeiten und geriet mit 0:2 in Rückstand. Zwar gelang es noch einmal auf 1:2 heranzukommen, im vierten Satz agierte Hubert aber wieder zu passiv und Kaplan wurde für seine offensive Spielweise belohnt und setzte sich letztlich knapp in vier Sätzen durch.
Im letzten Einzel zwischen Horst und Cilona bekam man dann noch einmal die volle Distanz und maximale Spannung zu sehen. Von langen Ballwechseln, bis hin zu Diskussionen ob ein Ball noch die Platte berührt hatte, war alles geboten und trotz zweimaliger Führung von Horst, war Cilona nicht abzuschütteln und kämpfte sich in den fünften Durchgang. Hier erwischte Horst zunächst einen guten Start, doch die Führung hielt nur bis zur Mitte des Satzes, ehe Cilona wieder dran war. Es blieb dann bis zum Ende hartumkämpft, aber Horst behielt die Nerven und machte den entscheidenden Punkt zum 11:9 und dem damit verbundenen 8:2 Endstand.

Mit dem achten Saisonsieg, bei zusätzlich vier Unentschieden, steht die dritte Mannschaft nach 16 Spieltagen bei 20:12 Punkten weiterhin auf Rang 4 in der Kreisliga B. Im vorletzten Saisonspiel trifft man am 24.03 auf den Tabellenfünften TV Freiburg St.Georgen III und will dann gegen den Tabellennachbarn den nächsten Sieg feiern.


Dritte chancenlos gegen den Tabellenführer, Jugend mit bester Saisonleistung gegen Heitersheim und anschließendem kampflosen Sieg in Auggen, Zweite unterliegt trotz guter Performance knapp gegen Blau-Weiss.

SV Waldkirch III – AV Freiburg St.Georgen III 2:8

Im Duell der Tabellennachbarn in der Kreisliga B empfing die dritte Mannschaft am Dienstagabend den Drittplatzierten AV Freiburg St.Georgen in Waldkirch. In der Besetzung Sebastian, Annette, Kuo-I und Horst wollte man den Gästen Paroli bieten und das bestmögliche herausholen.

In den Doppeln bekamen es Sebastian/Annette zunächst mit der Nummer 2 und 3, Hajrizaj/Ruhmann zu tun. Es entwickelte sich ein abwechslungsreiches Duell, wo die einzelnen Sätze sehr unterschiedlich verliefen. Während sich das Waldkircher Duo, die Sätze zwei und drei sicherte, hatte man im ersten und vierten Durchgang keine Chance und so musste der Entscheidungssatz herhalten. Hier bekam man dann den ausgeglichensten Satz zu sehen, den Sebastian/Annette am Ende nervenstark mit 11:9 für sich entscheiden konnten.
Kuo-I/Horst hatten am Nebentisch gegen Brandhorst/Lilienthal insbesondere im ersten Satz wenig zu melden. Zwar stellte man sich im weiteren Verlauf etwas besser auf die Gegner ein und konnte ab diesem Zeitpunkt mithalten, die Freiburger präsentierten sich aber auch in den weiteren Sätzen zu abgezockt und setzten sich schließlich mit 3:0 durch, sodass es mit einem Unentschieden in die Einzel ging.

Hier traf Sebastian im vorderen Paarkreuz als erstes auf Hajrizaj, Der Freiburger präsentierte sich ab dem ersten Ballwechsel sehr spielstark und zwang Sebastian in den Rückwärtsgang. Sebastian konnte sich nicht so recht entfalten und so geriet er mit 0:2 ins Hintertreffen. Der dritte Durchgang war dann der ausgeglichenste, doch am Ende hatte Hajrizaj auch hier in der Verlängerung das bessere Ende für sich und sorgte so für die Dreisatzniederlage.
Annettes Aufgabe gegen Brandhorst war parallel dazu nicht einfacher. Auch sie konnte den Spitzenspieler nicht in Bedrängnis bringen. Nach drei starken Sätzen von Brandhorst musste Annette ihrem Gegenüber gratulieren und die 0:3 Niederlage anerkennen.

Mit dem 1:3 Rückstand im Rücken ruhten nun die Hoffnungen auf dem hinteren Paarkreuz mit Kuo-I und Horst. Horst spielte bislang eine sehr stark Saison, doch mit Ruhmann wartete zunächst ein sehr starker Kontrahent der ebenbürtig war. Zwar gelang Horst ein hervorragender Start, den er in eine Satzführung ummünzen konnte. Anschließend war Ruhmann aber der aktivere Spieler. Geschickt brachte er Horst immer wieder in Bedrängnis und dieser fand ab dem zweiten Durchgang nicht mehr zu seinem Spiel. So setzte sich Ruhmann am Ende verdient in vier Sätzen durch und baute den Vorsrpung weiter aus.
Auch Kuo-I hatte am Nebentisch gegen Lilienthal einen schweren Stand. Die Sätze verliefen zwar durchaus ausgeglichen, aber das letzte Quäntchen für ein Erfolgserlebnis fehlte und so setzte sich Lilienthal in allen drei Durchgängen knapp durch und mit dem 3:0 Erfolg des Freiburgers und dem zwischenzeitlichen 1:5 war der missratene erste Einzeldurchgang aus SVW Sicht beendet und die Vorentscheidung quasi gefallen.

Dennoch war man weiterhin motiviert und Sebastian lieferte zum Start der zweiten Einzeln seinem Gegenüber Brandhorst ein hartumkämpftes Duell. Nachdem er zwischenzeitlich mit 1:2 in Rückstand geriet, erspielte er sich in einem umkämpften vierten Satz in der Verlängerung den Ausgleich und erzwang den Entscheidungsdurchgang. Hier hatte jedoch Brandhorst den längeren Atem und setzte sich in einem spannenden Spiel knapp mit 3:2 durch.
Auch Annette hatte im parallel stattfindenden Match mit Hajrizaj ihre Möglichkeiten. Das kuriose an der Partie war, das jeder Satz mit 11:9 entschieden wurde. Leider hatte Annette in dieser spannenden Begegnung nur im dritten Durchgang das bessere Ende für sich und die übrigen Sätze gingen alle an den Freiburger, wodurch Annette mit viel Pech in vier Durchgängen den kürzeren zog.

So gingen Kuo-I und Horst mit einem 1:7 Rückstand in ihre letzten beiden Partien, wollten aber trotz der schwierigen Ausgangslage noch einmal alles herausholen. Trotz vieler guter Bälle gelang es Kuo-I gegen Ruhmann nicht, diesen ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zwar boten sich in den ersten beiden Sätzen durchaus Möglichkeiten, doch der Freiburger setzte sich hier zweimal knapp in der Verlängerung durch. Das Match hätte also auch eine andere Wendung nehmen können, aber so war der Widerstand von Kuo-I gebrochen und der dritte Satz eine klare Sache, wodurch man eine weitere Dreisatzniederlage hinnehmen musste.
Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte an der anderen Platte Horst, der gegen Lilienthal nach zweimaliger Führung zwar noch über die volle Distanz musste, den fünften Satz aber für sich entscheiden konnte und so den Endstand auf 2:8 korrigierte.

Nach dieser Auswärtsniederlage steht die dritte Mannschaft aktuell bei 18:12 Punkten weiterhin auf Rang 4 in der Kreisliga B. Das folgende Duell ist dann das Derby gegen Kollnau, dass man am Samstag den 21.03 beim Tabellenvorletzten bestreiten wird und dort auch wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will.


SV Waldkirch (U19) – TV Heitersheim 3:7

Die Jugend hatte am Donnerstagabend in heimischer Halle in der Kreisliga C den TV Heistersheim zu Gast, der mit 2:2 Punkten im Mittelfeld in der Tabelle platziert war. Wir traten an diesem Abend mit dem Trio Timo, Bela, Ida an und wollten uns achtbar aus der Affäre ziehen.

Man startete wie gewohnt mit dem Doppel, das wieder einmal Timo/Bela bildeten. Hier musste man aber schnell erkennen, dass es gegen die starke Kombination Huwig/Kuppel nichts zu holen geben würde. Die Heitersheimer harmonierten gut zusammen und stellte unser Duo immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Trotz ordentlichem Kampf war ein Satzgewinn nicht drin und mit dem 0:3 ging der erste Punkt klar an Heitersheim.
Parallel dazu absolvierte Ida ihr erstes Einzel gegen Wilhelm. Ida zeigte in diesem Match ihre beste Saisonleistung und war über die gesamte Spieldauer sehr konzentriert. Mit den richtigen Bällen brachte sie sich früh in Führung und behielt dieser über das gesamte Match. Der Dreisatzsieg war nicht nur ein Achtungserfolg, sondern gleichzeitig auch ihr erster Saisonsieg, über den sich alle freuten.

Weiter ging es dann mit dem Duell zwischen Timo und der Nummer 2 Kuppel. Auch Timo wusste zu überzeugen und ging nach einem ausgeglichenen ersten Satz in der Verlängerung in Führung. Zwar konnte Kuppel anschließend ausgleichen, doch Timo zeigte sich unbeeindruckt drehte im dritten Durchgang wieder auf, sodass er wieder in Front lag.
Im vierten Satz ging es hin und her und es blieb bis zum Ende spannend. Timo behielt aber die Nerven und mit dem 14:12 machte er dann den tollen Viersatzerfolg perfekt.
In den folgenden Duellen waren die Gäste dann aber zu stark und es gelang erst einmal kein weiterer Punktgewinn. Zwar war Bela in seinem Match gegen die Nummer 3 Wilhelm ebenfalls nah am Erfolgserlebnis, in jedem Satz machten aber jeweils zwei Punkte den Unterschied zugunsten des Heitersheimers und so vergab Bela den möglichen nächsten Zähler.

Nachdem dann vor dem letzten EInzel die Partie beim Stand von 2:7 schon entschieden war, zeigte Timo gegen Wilhelm dann noch einmal was in ihm steckte und das er auch kämpfen konnte. Nachdem er mit 2:0 in Führung ging, wurde es noch einmal eng und er kassierte den Ausgleich. Im Entscheidungssatz ließ er dann aber nichts mehr anbrennen und mit einem 11:2 markierte er den dritten Punkt an diesem Abend.

Das 3:7 bedeutet zwar eine weitere Niederlage, aber immerhin die beste Saisonleistung von unserem Trio.auf die man aber dennoch aufbauen kann.


SV Waldkirch II – TTC Blau-Weiss Freiburg IV 4:6

Eine schwere Aufgabe wartete am Freitagabend auf unsere zweite Mannschaft in der Kreisliga A. Zu Gast war ab 19:00 Uhr der Tabellenzweite TTC Blau-Weiss Freiburg IV, der sich noch berechtigte Hoffnungen auf die Meisterschaft machte und dementsprechend motiviert war, während unser Team jeden Zähler im Kampf gegen den Abstieg benötigte. Somit waren die Vorzeichen klar und wir versuchten in der Aufstellung Serkan, Thomas, Christine und Wolfgang für eine Überraschung zu sorgen.

Im Doppel bekamen es Serkan/Wolfgang zunächst mit Preuhs/Decard zu tun. Vom ersten Ballwechsel spürte man das dies eine harte Aufgabe war, der unsere beiden Spieler wenig entgegenzusetzen hatte. Man war in dieser Konstellation auch nicht eingespielt und diesen Umstand nutzte das Freiburger Duo gnadenlos aus. Lediglich im zweiten Satz konnte man mithalten und nachdem dieser auch an die Gäste ging, war kurze Zeit später die 0:3 Niederlage perfekt.
Ausgeglichener ging es am Nebentisch im Duell zwischen Thomas/Christine und Wunsch/Vetter zur Sache. Nachdem unsere Paarung den besseren Start erwischt hatte und in Führung ging, schlugen die Freiburger im zweiten Durchgang zurück und erspielten sich den Ausgleich. Der dritte Satz ging noch klarer an die Gäste und das Duell drohte zu entgleiten. Thomas/Christine kämpften sich aber zurück und retteten sich in einem engen vierten Durchgang in den Entscheidungssatz. Hier blieb es bis zum Ende sehr eng, nachdem man mehrere Matchbälle vergab, musste man noch einmal zittern, ehe am Ende doch noch in der Verlängerung der umjubelte Sieg eingefahren werden konnte.

Mit dem 1:1 ging es dann weiter mit dem Duellen im vorderen Paakreuz. Serkan hatte gegen Decard einen blitzsauberen Start und in den ersten beiden Sätzen wusste die Freiburger Nummer 2 nichts so recht wie ihm geschah und Serkan spielte wie aus einem Guss. Nachdem es aber nicht gelang im dritten Durchgang die Möglichkeiten zum Sieg zu nutzen, fand Decard immer besser in die Partie, während Serkan zunehmend Probleme bekam. Auch der vierte Satz ging an den Freiburger und so kam es zum Showdown. Im Entscheidungssatz war dann aber leider der Tank von Serkan leer und ohne große Gegenwehr vollendete Decard das Comeback zum 3:2 Erfolg. Eine bittere Pleite aus SVW Sicht.
Thomas musste sich am Nebentisch mit Preuhs messen und von Anfang an entwickelte sich ein attraktives Spiel. Thomas war gut aufgelegt und konnte in den langen Ballwechseln mithalten. Verdient sicherte er sich die 1:0 Führung und tankte weiter Selbstvertrauen. Zwar zeigte sich Preuhs unbeeindruckt und konterte in dem er die folgenden zwei Sätze für sich entscheiden konnte, aber Thomas war weiterhin voll in der Partie. Dies zeigte sich dann auch im vierten Durchgang, wo unsere Nummer 2 wieder seine Stärken ausspielen konnte und mit vielen schönen Punkten den fünften Satz erzwang. Hier erwischte Thomas dann einen genialen Start, bei dem er sich direkt absetzen konnte. Die Führung gab er bis zum Spielende nicht mehr ab und belohnte sich für die beste Saisonleistung mit dem Fünfsatzerfolg gegen einen starken Gegner.

Weiter ging es nach diesen beiden Marathonmatches mit den Begegnungen im hinteren Paarkreuz.
Christine bekam es zunächst mit Vetter zu tun, was eine sehr harte Aufgabe darstellte. Dieser kam dann auch mit dem Spiel von Christine gut zurecht und ihm gelangen immer wieder harte Endschläge und gute Platzierungen, wo Christine große Schwierigkeiten hatte diese gut zurückzuspielen. Auch die Rückschläge waren nur schwer zu spielen und aufgrund dieser Umstände das Spiel insbesondere im ersten Satz eine klare Sache. Zwar konnte sich Christine im weiteren Spielverlauf etwas besser einstellen, aber Vetter war an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß und er brachte auch die weiteren Sätze relativ sicher über die Bühne, sodass Christine die 0:3 Niederlage gegen einen überlegenen Gegner akzeptieren musste.
Wolfgang rechnete sich gegen Wunsch durchaus Chancen aus. Dieser war aber an diesem Abend insbesondere im Angriff sehr stark und so unterliefen ihm wenig Fehler. Wolfgang entwickelte seinerseits nicht genügend Durchschlagskraft und es unterliefen ihm zu viele Unkonzentriertheiten die Wunsch eiskalt ausnutzte. So war die 0:3 Niederlage nicht zu verhindern und man musste die Freiburger beim Stand von 2:4 erstmals an diesem Abend etwas wegziehen lassen.

Serkan hatte dann zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs gegen Preuhs einen schweren Stand. Nachdem er aber im ersten Satz noch mithalten konnte, rechnete man sich trotz des 0:1 Rückstands noch etwas aus. Im weiteren Spielverlauf konnte Preuhs aber noch einmal zulegen, was es für Serkan immer schwerer machte, selbst seine eigenen Stärken zu nutzen. Preuhs hatte auf alles eine Antwort und Serkan verzweifelte mit fortscheitender Spieldauer immer mehr. Die Klasse des Freiburgers zeigte sich ab dem zweiten Satz deutlich und so ließ er nichts mehr anbrennen und setzte sich am Ende relativ deutlich mit 3:0 gegen Serkan durch.
So stand man bereits kurz vor der Niederlage, doch Thomas wehrte sich auch in seinem zweiten Einzel gegen Decard nach Kräften. Nachdem er zwischenzeitlich dennoch mit 1:2 in Rückstand geriet, stand er mit dem Rücken zur Wand, doch an diesem Abend gelang in den wichtigen Phasen alles. Als Decard bereits nur noch zwei Punkte zum Sieg fehlten, nahm Thomas wieder sein Herz in die Hand und mit mutigen Bällen gelang ihm der Ausgleich. Auch im fünften Satz ging es sehr spannend zur Sache. Keiner der Kontrahenten konnte davonziehen und wieder mussten die letzten beiden Punkte entscheiden und wieder war Thomas der abgezocktere Akteur und sicherte sich wieder mit dem 11:9 den zweiten Einzelerfolg an diesem Abend. Eine tolle Leistung unserer Nummer 1, der damit ungeschlagen in dieser Partie blieb.

Dank des Sieges von Thomas hatte man beim 3:5 Rückstand sogar noch Chancen auf einen Punktgewinn, den nun das hintere Paarkreuz mit Christine und Wolfgang holen mussten.
Christine erwischte gegen Wunsch zwar einen Fehlstart und musste einem 0:1 Rückstand hinterherlaufen, sie fand ab dem zweiten Satz dann aber besser in die Partie. Zwar kam Wunsch trotz einem Vorsprung von Christine noch einmal gefährlich nahe, den letzten Satzball nutzte unsere Nummer 3 dann aber zum Satzausgleich. Es bleib weiterhin spannend, man konnte lange Ballwechsel bestauen, aber Wunsch kam immer seltener mit seinen offensiven Bemühungen zum Erfolg. Christine agierte wieder wie eine Wand und sicherte sich den wichtigen dritten Satz in der Verlängerung. Im vierten Durchgang nutzte Christine von Beginn an die Chancen sich einen Vorsprung zu erspielten, den sie bis Spielende nicht mehr abgab und sich so mit einer starken Leistung verdient den 3:1 Erfolg sicherte.
Trotz kurzer Hoffnungen auf einen Punktgewinn, war schnell zu erkennen, das die Aufgabe an der anderen Platte für Wolfgang gegen Vetter zu groß war. Wie schon gegen Christine war Vetter extrem stark unterwegs und ließ Wolfgang keine Luft zum Atmen. In keinem Satz konnte Wolfgang dem Freiburger gefährlich werden und dieser blieb an diesem Abend im Einzel ohne Satzverlust und sicherte den Freiburgern am Ende den 6:4 Auswärtserfolg.

Leider eine weitere knappe Niederlage für unsere zweite Mannschaften, die sich für ihre guten Leistungen leider insgesamt in dieser Spielzeit zu selten belohnt und nun mit 8:16 Punkten weiterhin auf dem vorletzten Platz in der Kreisliga A festhängt.
Die verbleibenden zwei Spieltage sind dann auch die wichtigsten in dieser Saison, denn mit dem TTC Forchheim IV und den TTC Elzach trifft man auf direkte Konkurrenten, die nur knapp vor unserer Mannschaft liegen.
Den Auftakt in die wichtigsten beiden Spiele der Saison stellt dann das Duell mit Forchheim dar, was am 27:03 auswärts um 20:15 Uhr stattfindet.

TTV Auggen II – SV Waldkirch (U19) 0:10 (n.a.)

Nachdem die Auggener aufgrund Personalmangels nicht antreten konnten wurde die Partie, die für Samstagvormittag vorgesehen war, kampflos für unsere U19 gewertet, die nun bei 2:6 Punkten steht. Die nächste Partie steigt dann am Freitag den 27.03, wenn man zu Gast beim Tabellenvierten vom TTC Endingen ist.

Dritte wird ihrer Favoritenrolle souverän gerecht, Jugendmannschaft auch im zweiten Rückrundenspiel ohne Chance.

SV Waldkirch III – TTC Elzach III 8:2

Am Dienstagabend traf die dritte Mannschaft in heimischer Halle auf den TTC Elzach III. Nach zwei Spielen ohne Sieg wollte man gegen den Tabellenletzten endlich wieder einen Sieg einfahren und die zwei Punkte in Waldkirch behalten. An diesem Abend fehlten einige Akteue aus dem vorderen Paarkreuz und so schlug Annette zum zweiten Mal in dieser Spielzeit dort auf, während Barbara an dieser Position ihre Premiere feierte. Das Duo wurde von Kuo-I und Horst ergänzt, die das hintere Paarkreuz bildeten.

In den Doppeln brauchten Kuo-I und Horst gegen Kraus/Kienzler einige Minuten um zu ihrem Spiel zu finden und so musste man den ersten Satz abgeben. Auch im zweiten Durchgang blieb es lange spannend, ehe man sich in der Verlängerung den Ausgleich erspielte. Das Duell auf Augenhöhe setzte sich fort, doch unser Duo präsentierte sich weiter nervenstark und sicherte sich in einem ausgeglichenen dritten Satz die Führung. Anschließend spielte man befreiter auf und sorgte mit einem starken Durchgang für den 3:1 Erfolg.
Annette/Barbara waren parallel dazu gegen Thomas/Schmieder gefordert. Unsere beiden Damen wurden ihrer Favoritenrolle von Beginn an gerecht und dominierten die Partie nach Belieben. Der Niveauunterschied war deutlich und Annette und Barbara waren nur selten gefordert. Einige schöne Punkte gelangen und so setze man sich ungefährdet in drei Sätzen durch, was den perfekten Start zur Folge hatte.

Auch im ersten Einzel des Abends machte Annette im vorderen Paarkreuz gegen Kienzler kurzen Prozess. Unsere Nummer 1 konnte den Schwung aus dem gelungenen Doppel direkt mitnehmen und zeigte viel Spielfreude. In der Offensive gelang ihr sehr viel und sie spielte für Kienzler deutlich zu schnell. Dieser konnte den Bällen oft nur hinterherschauen und Annette hatte keine Probleme zu einfachen Punkten zu kommen. Der Dreisatzerfolg war dann auch in der Höhe verdient und so der nächste Zähler auch eingetütet.
Barbara hatte am Nebentisch mit Kraus mehr zu kämpfen. Dieser machte es Barbara nicht einfach und so musste diese für jeden Punkt hart arbeiten. Es entwickelte sich ein umkämpfter Schlagabtausch bei dem der Elzacher zwei mal in Führung ging, Barbara sich jedoch nicht abschütteln ließ und immer wieder umgehend ausgleichen konnte. Im Entscheidungssatz hatte dann aber Kraus den längerem Atem und mit dem Fünfsatzerfolg gelang den Elzachern der 1:3 Anschluss.

Im hinteren zeigte Kuo-I gegen Schmieder eine sehr gute Vorstellung. Sein Gegner konnte von Anfang an nicht auf dem Niveau von Kuo-I agieren und so war ein Klassenunterschied schnell erkennbar. In keinem Satz geriet Kuo-I ernsthaft in Gefahr und Schmieder hatte nicht den Hauch einer Chance. Mit dem Dreisatzsieg konnte der Vorsprung wieder ausgebaut werden und man war weiterhin auf dem richtigen Weg.
Horst hatte parallel dazu eine schwerere Aufgabe zu lösen. Sein Gegenünber Thomas erwischte den besseren Start und konnte sich den ersten Satz sichern. Horst fand dann aber etwas besser in sein Spiel, zwar hatte er immer noch Probleme aber es reichte für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Das Duell war aber weiter eng und Kleinigkeiten mussten entscheiden, das Pendel schlug dann aber zugunsten von Horst aus und er war bei den Big Points konzentriert und sicherte sich am Ende den Viersatzerfolg.

Mit dem 5.1 im Rücken ging es für Annette und Barbara in die zweiten Einzelbegegnungen.
Annette lieferte sich mit Kraus ein abwechslungsreiches Duell, wo beide ihre Momente hatten. Nachdem Annette zunächst in Führung ging, spielte Kraus ab dem zweiten Satz sehr stark auf und ließ Annette erst einmal keine Chance mehr. Nach zwei deutlichen Durchgängen und der 2:1 Führung für den Elzacher musste Annette den Schalter wieder umlegen und dies gelang auch. Nach einer Umstellung änderte sich das Spiel wieder und Anette gewann wieder die Oberhand. Am Ende setzte sie sich in einem hartumkämpften Duell im Entscheidungssatz mit 3:2 durch und durfte erneut üben.
Barbara hatte in ihrem Match mit Kienzler von Beginn an einen schweren Stand. Sie fand nicht so recht ins Spiel und Kienzler setzte ihr hier stark zu. In den ersten beiden Durchgängen war für Barbara überhaupt nichts zu holen und mit dem 0:2 Rückstand stand sie schnell mit dem Rücken zur Wand. Zwar gelang noch einmal der Anschluss, aber der vierte Satz war wieder eine klare Sache für Kienzler und die 1:3 Niederlage verdient.

Vor den letzten beiden Einzel war man durch den 6:2 Vorsprung bereits uneinholbar in Front, aber Kuo-I und Horst gaben sich auch zum Abschluss der Partie keine Blöße und holten mit guten Leistungen noch einmal zwei Siege zum 8:2 Endstand.
Mit 18:10 Punkten steht man nach 14 Spieltagen weiterhin einsam auf Platz 4 in der Kreisliga B. Das nächste Spiel wartet bereits am Dienstag auf unsere Dritte, dort hat man dan den Tabellenzweiten von AV Freiburg St.Georgen III zu Gast.


SV Waldkirch (U19) – TTC Staufen (U19) 0:10

Am Donnerstag hatte die Jugend U19 im zweiten Rückrundenspiel den TTC Staufen zu Gast in der Kastelberghalle in Waldkirch. Ab 18:30 Uhr traf man dann auf die Markgräfler, die wie unsere Mannschaft mit einem Sieg in die Rückrunde gestartet war.
Nach der klaren Niederlage von Ida/Lara, war das gute Spiel von Timo/Lars im Zweierdoppel eine positive Sache. Man ging nach dem dritten Durchgang sogar mit 2:1 in Führung und hatte in einem ausgeglichenen vierten Satz Chancen das Spiel zu gewinnen. Am Ende hatte die Staufener aber die besseren Antworten und im fünften Satz war dann leider die Nervosität zu hoch und so ging die Partie im Entscheidungssatz verloren.

In den Einzel konnte man dann leider nicht mehr auf dem Niveau mithalten wie das im Doppel noch gelungen war und so setzte sich der TTC Staufen schnell weiter ab. Den ersten Einzeldurchgang konnten die Gäste mit 4:0 für sich entscheiden und auch im zweiten Durchgang setzte es für den SVW klare Niederlagen.
Beim Stand von 0:9 wehrte sich im letzten Einzel an diesem Abend unsere Nummer 4 Lara noch einmal nach Kräften und zeigte eine ihrer besten Leistungen. Insbesondere in den ersten beiden Sätzen spielte sie wie entfesselt auf und konnte sich mit einigen schönen Punkten eine 2:0 Führung erspielen. Nachdem ihrem Kontrahent nach einer Steigerung der 2:2 Ausgleich gelang, war der Entscheidungsdurchgang ein echter Krimi, bei dem beide Seiten Matchbälle hatten und auch vergaben. Am Ende war es leider der Gästespieler der den entscheidenden Punkt machen konnte und für den 0:10 Endstand sorgte.

Mit nun 0:4 Punkten liegt man weiterhin auf dem sechsten und letzten Platz in der Kreisliga C. Das nächste Spiel bestreitet man am Donnerstag, wenn man wieder in heimischer Halle antritt und dann den TV Heitersheim zu Gast hat.