Zweite Mannschaft als einziges Team im Einsatz und auch erfolgreich zum ersten Saisonsieg

SV Waldkirch II -TTC Nimburg III 6:4

Nach der herben Auftaktpleite gegen Wyhl II wollte die zweite Mannschaft im zweiten Saisonspiel in der Kreisklasse A ein anderes Gesicht zeigen und mit einer guten Teamleistung gegen den TTC Nimburg III den ersten Saisonsieg einfahren. Die Gäste waren zwar ebenfalls mit einer klaren Niederlage in die Spielzeit gestartet, dennoch war man gewarnt, denn bereits in der vergangenen Saison kreuzten sich die Wege der beiden Teams und im Rückspiel behielten die Nimburger damals die Oberhand .

An diesem Abend feierte Routinier Wolfgang seine Saisonpremiere, an seiner Seite war mir Dirk, Sebastian und Kuo-I außerdem noch ein schlagkräftiges Trio vorhanden. In den Doppeln spielten sich an beiden Tischen klare Angelegenheiten ab. Wolfgang/Dirk hatten nur eine kleine Schwächephase im zweiten Satz zu überstehen, in den weiteren Durchgängen setzten sie sich aber klar durch und siegten so mit 3:1. Eine härtere Nuss hatten am Nebentisch Sebastian/Kuo-I zu knacken. Am Ende fand man während der gesamten Spieldauer kein Rezept und musste die Überlegenheit der Gegner beim 0:3 anerkennen.

Trotz Spielpause und keinerlei Training zeigte Wolfgang, dass seine Klasse für diese Liga immer noch locker ausreichte. Im ersten Einzel ließ er nichts anbrennen und gab beim nie gefährdeten 3:0 Erfolg lediglich 12 Punkte ab. Einen schweren Stand hatte parallel dazu Dirk gegen die starke Nummer 1. Es fehlte nie viel, aber letztendlich war sein Kontrahent immer wieder zu den richtigen Zeitpunkten zur Stelle und so ging das Match mit 0:3 verloren.

Sebastian war im hinteren Paarkreuz an diesem Abend gut in Form. Er zeigte weitere Verbesserungen im Vergleich zur vergangenen Saison und konnte sich in seinem ersten Duell dafür mit einem lockeren 3:0 belohnen. Auch Kuo-I erwischte einen starken Start. Er ging in engen Sätzen mit 2:0 in Führung. Die Partie wendete sich aber und seine Kontrahentin fand immer besser in die Ballwechsel und so gelang ihr der Ausgleich. Im Entscheidungssatz fehlten dem Waldkircher dann Kleinigkeiten und so verlor man auf bittere Weise noch mit 2:3. Damit blieb es weiter spannend und es ging beim Stand von 3:3 in den zweiten Einzeldurchgang.

Hier konnte man insbesondere auf das Topspiel zwischen Wolfgang und dem Einser der Nimburger gespannt sein. Es entwickelte sich das erwartet umkämpfte Duell, bei dem Wolfgang zwei Mal in Führung gehen konnte, seinem Gegner aber immer wieder postwendend der Ausgleich gelang. So musste der fünfte Durchgang entscheiden und hier setzte sich Wolfgang stark mit 11:7 durch und sicherte den vierten Punkt. Dirk wollte dann für die Vorentscheidung sorgen und den Rückenwind mitnehmen. Es sollte an diesem Abend aber nicht sein. Zwar glich er zwischenzeitlich aus. Anschließend riss aber wieder der Faden und es folgte eine Viersatzniederlage, wodurch es vor den letzten beiden Einzel 4:4 stand und alles offen war.

Starke Nerven waren also gefragt und Sebastian war auch in seinem zweiten Einzel in Topform. Er spielte sich in einen Rausch und sein Gegner war über weite Strecken auf verlorenem Posten. Sebastian zog seinen Matchplan konsequent durch und wurde mit einem weiteren 3:0 Erfolg belohnt. Für den krönenden Abschluss sorgte dann Kuo-I, der sich nervenstark präsentierte und auch spielerisch im Vergleich zur ersten Begegnung verbessert war. Nach einer guten Leistung, wo Kuo-I bis zum letzten Punkt die Konzentration hochalten konnte, stand der 3:1 Erfolg fest, der gleichbedeutend mit dem 6:4 Heimerfolg war.

Damit ist die zweite mit dem ersten Sieg in der Saison angekommen und rangiert mit 2:2 Punkten auf Rang 6 in der Tabelle der Kreisklasse A, die nach zwei Spieltagen aber logischerweise noch keine große Aussagekraft hat. Weiter geht es am kommenden Sonntag um 10:00 Uhr gegen Kenzingen III.

Die SVW Mannschaften zum Saisonauftakt noch nicht in Form. Lediglich die dritte Mannschaft verhindert den kompletten Fehlstart.

SV Waldkirch II – TTC Wyhl II 2:8

Zum Saisonauftakt in der Kreisklasse A empfing die zweite Mannschaft mit dem TTC Wyhl den letztjährigen Meister der B Klasse. Der SVW ging mit Dirk Agelek, Sebastian Wisser, Horst Schuler und Kuo-I Chang in die Partie, während die Gäste in Bestbesetzung an den Platten erschienen und dementsprechend auch favorisiert waren. Zum ersten Mal wurde auch das neue Spielsystem, dass ab sofort in den Kreisklassen seine Anwendung findet, gespielt. So wird auch wenn der Sieger bereits feststeht weiter gespielt, damit jeder Akteur auf zwei Einzel kommt. Ob das System, was im Jugendbereich schon seit einiger Zeit praktiziert wird, sich nun auch im Erwachsenenbereich durchsetzt, wird man sehen.

In den Doppeln hatten Dirk und Sebastian mit der Nummer 1 und 2 der Wyhler eine harte Nuss zu knacken. Beide haben schon in deutlich höheren Klassen agiert und das spiegelte sich auch im Spielverlauf wieder. Das SVW Duo hatte wenig Möglichkeiten und unterlag mit 0:3. Ausgeglichener ging es am Nebentisch bei Sebastian und Kuo-I zur Sache. Zweimal konnte man einen Rückstand ausgleichen und im Entscheidungssatz entwickelte sich ein Krimi. Hier hatte man dann sehr unglücklich in der Verlängerung das Nachsehen und so musste man mit einem 0:2 Rückstand in die Einzel.

Im vorderen Paarkreuz wurde Wyhl seiner Favoritenrolle gerecht und es gelang beiden Gästespielern die Führung auszubauen. Dirk und Sebastian wehrten sich nach Kräften und probierten so gut es ging dagegen zu halten, die Qualität ihrer Kontrahenten war aber einfach zu hoch und so mussten sich beide ohne Satzgewinn geschlagen geben. Im Anschluss gelang dann Horst der erste Punkt. Er spielte unbekümmert auf und war klar überlegen, sodass er mit einem souveränen 3:0 Erfolg belohnt wurde. Kuo-I zeigte eine ansprechende Leistung. Gegen die Nummer 3 hielt er gut mit, gewann den dritten Satz, doch in den weiteren Durchgängen machten immer 2 Punkte zu ungunsten von Kuo-I den Unterschied und so stand nach vier Sätzen die 1:3 Niederlage fest.

Mit einem 1:5 ging es dann in den zweiten Einzeldurchgang. Im vorderen Paarkreuz zeichnete sich das gleiche Bild wie schon zu Beginn ab. Dirk und Sebastian waren trotz kämpferischer Leistung auf verlorenem Posten und auch in diesen Konstellationen war am Ende kein Satzgewinn zu verbuchen, wodurch die Partie beim Stand von 1:7 vor den letzten beiden Begegnungen entschieden war. Horst lieferte sich anschließend mit der Nummer 3 ein Duell auf Augenhöhe. Folgerichtig ging es in den fünften Durchgang. Hier war dann beim SVW Spieler etwas die Luft raus und der achte Punkt wanderte auf das Konto der Wyhler. Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte im letzten Spiel des Abends Kuo-I. In vier Sätzen holte er den zweiten Zähler an diesem Abend und gestaltete somit den Endstand zumindest etwas erträglicher.

Nach dem Fehlstart, der aber einkalkuliert war, will die zweite am kommenden Samstag beim Heimspiel gegen den TTC Nimburg III die ersten Punkte holen.

SV Waldkirch III – TTC Glottertal 6:4

Die dritte Mannschaft war dann am Dienstagabend gefordert und traf zum Start in der Kreisklasse B in einem Heimspiel auf den TTC Glottertal. Die Glottertäler sind Aufstellungstechnisch eine echte Wundertüte, so ist die Nummer 1 mit Abstand der beste Spieler der Liga und auch die Nummer 2 gehört zu den stärksten Akteuren. Beide kamen in den letzten Jahren aber nur sporadisch zum Einsatz und auch an diesem Abend mussten die Gäste auf die beiden Punktegaranten verzichten. Beim SVW fehlte Annette Winterhalter urlaubsbedingt, sie wurde von Hubert Meyer ersetzt, die weiteren drei Damen bestehend aus Christine Ruf, Barbara Schmitt und Maria Läufer bildeten den Rest der Mannschaft. Auch die dritte ist seit dieser Saison im „Bundessystem“ zu Hause und spielt alle Begegnungen aus.

In den Doppeln merkte man der Kombination Christine/Barbara an, dass beide nicht wirklich aufeinander eingestellt waren, da man normalerweise andere Partner hatte. So war die 1:3 Niederlage nicht ganz überraschend. Besser machten es Hubert/Maria, die klar mit 3:0 die Oberhand behielten und so den Fehlstart verhinderten.

Im vorderen Paarkreuz erspielte man sich dann direkt die wichtige Führung. Christine war trotz Trainingsrückstand in den wichtigen Momenten zur Stelle und belohnte sich dafür mit einem 3:0 Erfolg. Auch Hubert wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Sein Gegner glich zwar zwischenzeitlich zum 1:1 aus, dass war aber nur ein kurzes Strohfeuer, denn anschließend zog Hubert das Tempo wieder an und siegte nach vier Sätzen mit 3:1.

3:1 lautete dann auch die Führung mit der Barbara und Maria an die Platten durften. Barbara erwischte keinen guten Start. Zwar agierte sie mit ihrem Gegenüber auf Augenhöhe, die beiden knappen Sätze zu Beginn sicherte sich aber der Glottertäler und so wurde die Luft dünn. Barbara kämpfte sich aber zurück und es gelang der Ausgleich. Im entscheidenden fünften Satz war dann aber das bessere Ende auf Seiten der Glottertäler und so verkürzten die Gäste auf einen Punkt. Umso wichtiger war daher der anschließende Sieg von Maria, die nach einem Satzrückstand zurück in das Match fand und mit einem Viersatzerfolg den alten Abstand wieder herstellte.

Auf die Siegerstraße brachte den SVW dann Christine in ihrem zweiten Einzel. Zwar war die Nummer 1 auch nach diesem Duell nicht wirklich mit ihrer Leistung zufrieden, es reichte aber dennoch relativ locker zu einem weiteren 3:0 Erfolg. Den ersten Matchball zum Sieg vergab am Nebentisch Hubert. Zwar hatte er nach der 2:0 Führung alle Trümpfe in der Hand. Sein Gegner kämpfte sich aber in das Duell zurück und bei Hubert lief mit fortschreitender Spieldauer immer weniger zusammen und die Begegnung ging tatsächlich noch mit 2:3 verloren.

So benötigte man aus den letzten beiden Partien noch einen Sieg um den Gesamterfolg unter Dach und Fach zu bringen. Verlassen konnte man sich hier auf Barbara, die klar die bestimmende Spielerin an der Platte war und mit einem 3:0 Erfolg den Heimsieg perfekt machte. Die knappe Niederlage von Maria viel deshalb auch nicht mehr in das Gewicht und nach etwas mehr als zwei Stunden konnte man beim Endstand von 6:4 jubeln.

Den gelungenen Start ausbauen will die dritte Mannschaft dann am 23.09, wenn das erste Auswärtsspiel der Spielzeit beim TTV March III ansteht.

SpVgg Alemannia Müllheim – SV Waldkirch (U15) 8:2

Am Freitagabend stand für die Jugend U15 des SVW in der Kreisliga A direkt die weiteste Auswärtsfahrt der Saison bei der Alemannia Müllheim an. Für den SVW spielten an diesem Abend Samuel Andres, Philine Jendri, Ida Rösberger und Bela Jendri.

In den Doppeln wollte man mit den Kombinationen Samuel/Bela und Philine/Ida die Gäste ärgern. Leider sollte diese Rechnung nicht aufgehen. Zwar gelang den Mädchen ein Satzgewinn, für mehr sollte es aber nicht ausreichen uns so ging die Begegnung in vier Sätzen verloren. Noch deutlicher unterlagen die beiden Jungs, die in ihrem Duell mit 0:3 den kürzeren zogen.

Die ersten beiden Einzel durften dann Samuel und Philine spielen. Die Nummer 1 des SVW zeigte einen guten Kampf und nach einem Rückstand zu Beginn, gelang Samuel die zwischenzeitliche 2:1 Führung. Der Schritt über die Ziellinie sollte dann aber leider nicht ganz gelingen und am Ende unterlag Samuel sehr knapp im fünften Durchgang. Keine Chance hatte Philine die parallel dazu die Stärke ihres Gegners anerkennen musste und mit 0:3 unterlag.

Auch Ida hatte im hinteren Paarkreuz in ihrem ersten Einzel einen schweren Stand. Ihr Kontrahent hatte auf alles eine Antwort und so konnte Ida nur wenig ausrichten und das Match ging in drei Sätzen verloren. Eine hervorragende Leistung zeigte dann Bela. Unser junges Talent spielte unbekümmert auf und erwischte seinen Gegner mehrmals auf dem falschen Fuß. Nach einer tollen Leistung belohnte sich die Nummer 4 des SVW mit einem 3:0 und holte so den ersten Punkt zum 5:1.

Während für Philine auch in ihrem zweiten Einzel nichts zu holen war, entwickelte sich bei Samuel ein spannendes Duell auf Augenhöhe. Zwei Mal ging er in Führung doch sein Gegenüber gelang immer wieder postwendend der Ausgleich. Im entscheidenden Durchgang war Samuel denn aber voll konzentriert und sicherte sich verdient den 3:2 Erfolg, was den zweiten Punkt bedeutete. Mehr war dann aber an diesem Abend nicht drin und so stand nach zwei weiteren verlorenen Spielen die 8:2 Auswärtsniederlage zum Saisonstart fest.

Die Chance es besser zu machen hat die U15 am Samstag den 05.10, wenn man bereits um 10 Uhr zu Gast beim TTC Nimburg ist.

TV Denzlingen II – SV Waldkirch 9:6

Nach dem knappen Klassenerhalt in der vergangenen Saison, durfte die erste Mannschaft auch in dieser Spielzeit in der Bezirksklasse antreten und geht somit in ihr zweites Jahr in dieser Liga. Die Vorzeichen sind nach dem Abschied von Michael nicht die besten und so muss das Team in diesem Jahr noch enger zusammenrücken um Erfolge feiern zu können. Ein richtungsweisendes Duell stand gleich zum Saisonstart an, als man am Samstag beim Aufsteiger aus Denzlingen zu Gast war.

Mit Maxi und Uli war auch ein neues Doppel 1 formiert worden, während Felix/Wolfgang ein Revival feierten. Zudem erhoffte man sich Punkte vom neuem Doppel 3, dass aus Matthias und Thomas bestehen sollte. Gegen das Doppel 1 aus Denzlingen gelang es Felix und Wolfgang zwar über weite Strecken mitzuhalten, es folgten aber zu viele kleine Schwächephasen und so stand am Ende nur ein Satzgewinn zu Buche. Maxi und Uli erwischten keinen guten Start und gerieten mit 0:2 in Rückstand. Die beiden fanden dann aber besser zueinander und waren vor allem auch nervenstark. Satz drei und vier wurden mit zwei Punkten gewonnen und man musste sogar Matchbälle im vierten Satz abwehren. Das Momentum nahm man dann mit in den Entscheidungssatz und krönte die Aufholjagd mit dem 3:2 Sieg. Für die wichtige Führung sorgten dann Matthias und Thomas, die sich nach einer guten Vorstellung mit 3:1 durchsetzen konnten und dabei gut harmonierten.

Maxi war dann im ersten Einzel gefordert. Nach einem gelungenen Start und dem gewonnenen ersten Satz riss dann aber der Faden. Sein Rückschlag und auch der eigene Aufschlag wurden immer mehr zum Problem und sein Gegner dominierte mit fortschreitender Spieldauer immer mehr. So wendete sich das Blatt und Maxi kam nicht mehr zurück und unterlag mit 1:3. Felix war als nächstes an der Reihe und agierte zu Beginn unsicher. Mit etwas Glück und vielen Fehlern seines Gegenübers sicherte er sich Satz 1. So ging es aber nicht weiter und nach zwei verlorenen Sätzen geriet er in Rückstand. Beim Stand von 8:9 im vierten Durchgang wurde die Luft sehr dünn, er überstand aber die Situation und im Entscheidungssatz steigerte er sich dann zum perfekten Zeitpunkt und brachte den Sieg nach Hause.

Im mittleren und hinteren Paarkreuz hoffte man eigentlich auf ausgeglichene Duelle, die Ernüchterung war nach den ersten Ballwechseln aber sehr groß, als offensichtlich wurde, dass dies insbesondere im ersten Durchgang nicht möglich war. Die Denzlinger spielten nicht schlecht, man machte es den Gastgebern aber auch viel zu einfach und so hatten diese wenig Schwierigkeiten die Führung zurückzuholen. Mit insgesamt vier Siegen in Folge brachte man den SVW beim Zwischenstand von 6:3 richtig in Bedrängnis.

Das vordere Paarkreuz war dann wieder gefordert den SVW im Spiel zu halten. Felix kämpfte sich in den ersten beiden Sätzen im Duell der beiden Einser nach relativ hohen Rückständen immer wieder zurück und sicherte sich beide Durchgänge nach einer Aufholjagd. Zwar verkürzte der Denzlinger noch einmal, anschließend fand Felix aber wieder zu alter Stärke zurück und gewann auch sein zweites Einzel, dieses Mal mit 3:1. Maxi zeigte sich gut erholt und steigerte sich im zweiten Einzel, sodass der klare 3:0 Erfolg der verdiente Lohn für die gute Leistung war und man beim Stand von 6:5 für Denzlingen wieder voll im Spiel war.

Nun musste man auf eine Leistungssteigerung in der Mitte hoffen. Zu Beginn sah es bei Matthias gar nicht gut aus und er lag nach zwei Sätzen mit 0:2 hinten. Matthias gab aber nicht auf und das Match blieb weiter eng. Nervenstark gelang es unserer Nummer 3 zwei knappe Durchgänge für sich zu entscheiden und den Entscheidungssatz zu erzwingen. Hier vollendete der Waldkircher dann das tolle Comeback mit einem 11:9 und ließ seine Kollegen jubeln. Uli musste auch in seinem zweiten Einzel kämpfen. Zwar sicherte er sich Satz 1 und war auch in den weiteren Durchgängen auf Augenhöhe. Sein Kontrahent war aber bei den entscheidenden Bällen zur Stelle und hatte dort das notwendige Glück auf seiner Seite, sodass Uli unglücklich in vier Sätzen unterlag.

Beim Stand von 7:6 für Denzlingen benötigte man mindestens einen Punkt um in das Schlussdoppel zu kommen. Leider gelangen Thomas und Wolfgang nicht die notwendigen Verbesserungen und beide Duelle gingen mit 3:0 an den TVD, wodurch die Partie nach etwas mehr als drei Stunden und dem Ergebnis von 9:6 zugunsten der Hausherren entschieden war.

Somit kassiert die erste direkt zum Saisonstart einen herben Dämpfer gegen einen direkten Konkurrenten, wo man eigentlich gewinnen wollte und spätestens jetzt ist klar, dass der Klassenerhalt ein ganz schweres Unterfangen werden wird. Die nächste Möglichkeit auf die ersten Punkte besteht am 28.09, wenn man den TTC Reute zu Gast hat.

Endlich geht es wieder los – Saisonstart 2024/2025 beim SVW!

Seit einigen Wochen befinden sich die Spieler und Spielerinnen des SVW in der Saisonvorbereitung für die Spielzeit 2024/2025 und am Montag ist es endlich soweit und die neue Saison beginnt auch ganz offiziell mit den ersten Punktspielen.

Den Auftakt macht hierbei die U19, die bereits am morgigen Montag ab 18 Uhr in der Kreisklasse B in Müllheim gefordert ist und als leichter Außenseiter um die ersten Punkte kämpfen wird. Insbesondere da aufgrund der Ferien längere Zeit kein Training für die Jugendlichen möglich war, darf man gespannt sein, wie die Spieler diesen Kaltstart bewältigen werden und mit der ungewohnten Situation zurecht kommen.

Ebenfalls am Montag, aber erst um 19:30 Uhr startet die zweite Mannschaft mit einem schweren Heimspiel gegen den TTC Wyhl II in die neue Spielzeit in der Kreisklasse A. Die Wyhler wurden in der abgelaufenen Saison Meister in der B Klasse und sicherten sich hier knapp vor unserer dritten Mannschaft die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg. Für diese Saison sind die Gäste noch stärker besetzt und deshalb wartet hier gleich einmal ein richtiger Gradmesser auf unsere zweite, die immer wieder in den Aufstellungen variieren wird und deshalb auch in dieser Saison, wie schon so oft eine kleine Wundertüte sein wird.

Am Dienstag will dann die dritte gegen den TTC Glottertal erfolgreich in die Saison starten und ihren zweiten Platz aus dem Vorjahr in der Kreisklasse B mindestens bestätigen, was durchaus realistisch erscheint, da man sicherlich wieder zu den Favoriten gehören wird. Die Gäste sind aber zum Start nicht zu unterschätzen, denn insbesondere in Bestbesetzung wären sie ein ebenbürtiger Gegner, der sehr gefährlich werden könnte.

Am Freitag darf dann auch die U15 nach Müllheim fahren und zeigen was man in den vergangenen Monaten dazugelernt hat und hoffentlich für einen positiven Start sorgen. Da im Jugendbereich die TTR Punkte noch nicht so aussagekräftig sind wie im Erwachsenenbereich ist es hier nicht einfach zu prognostizieren, was in dieser Saison möglich sein wird. Wichtig ist aber vor allem eine spielerische Entwicklung zu sehen und Verbesserungen voranzutreiben, denn dann werden auch automatisch die guten Ergebnisse kommen.

Einen schweren Stand wird nach dem Abgang von Michael Linde vermutlich die erste Mannschaft in dieser Saison in der Bezirksklasse haben. Umso wichtiger ist daher gleich der Saisonauftakt am Samstag beim Aufsteiger TV Denzlingen II, den man unbedingt gewonnen will, um nicht von Beginn an der Konkurrenz hinterher laufen zu müssen, da es klar ist, dass es in dieser Saison nur um den Nichtabstieg gehen kann, der aber bei der Qualität der Liga nicht leicht zu erreichen sein wird und man sicherlich zu den Kandidaten gehören wird, die bis zuletzt darum kämpfen müssen.

Hier die Aufstellungen aller Mannschaften im Überblick:

Die ersten Spiele:

Bilder aus der Vorbereitung:

Timo Krocker verteidigt in souveräner Manier seinen Titel und ist abermals der Gewinner der zweiten Ausgabe des Brettleturniers!

Am vergangenen Donnerstag fand statt des regulären Trainingsbetrieb ab 19:30 Uhr nach mehrjähriger Pause die zweite Ausgabe des Brettleturniers in der Kastelberghalle des SVW statt. Thomas Ziegler organisierte das Turnier, indem er die Brettle bereitstelle und auch für Getränke und Snacks sorgte. Vielen Dank dafür! Trotz einigen Absagen fanden sich an diesem Abend immerhin 11 Spieler in der Halle ein, die zuerst in zwei Gruppen die Viertelfinalisten ausspielten. Die Regeln des Turniers wurden etwas abgewandelt, so ging es auf zwei Gewinnsätze und ein Satz wurde mit dem 15 Punkt gewonnen, wobei bereits auch schon ein Punkt Vorsprung zum Satzgewinn ausreichte.

In Gruppe A waren mit Ralf, Felix, Matthias und der bei der letzten Ausgabe stark aufspielenden Beate einige Top Spieler vertreten, dazu komplettierte mit Jan ein Debütant die Gruppe. Da vier von fünf Spielern aber in das Viertelfinale einzogen, konnten die Favoriten zwar alle relativ entspannt in die Begegnungen gehen, dennoch war spannend zu sehen wie jeder mit den ungewohnten Belägen klar kommen würde und welche Überraschungen möglich waren. Keine Sensation war der erste Platz nach der Gruppe für Matthias, dem trotz des Materials einige tolle Angriffschläge gelangen und sich souverän mit 4:0 Siegen und sogar ohne Satzverlust auf Rang 1 für die KO-Phase qualifizierte. Direkt dahinter ging es knapp zur Sache. Ralf, Felix und Beate beendeten die Vorrunde alle mit 2:2 Siegen und dem gleichen Satzverhältnis von 4:4. Da auch die direkten Vergleiche ausgeglichen waren wurde in kurzen Sätzen bis fünf die weiteren Platzierungen ermittelt. Ralf setzte sich hier gegen Felix und Beate durch und sicherte sich Platz 2, während Felix sich nach einem 5:4 gegen Beate Rang 3 erkämpfen konnte und Beate auf Position 4 verwies, sich aber dennoch für das Viertelfinale qualifizierte. Jan musste noch etwas Lehrgeld bezahlen. Als klarer Außenseiter gelang ihm keine Überraschung und so belegte er Platz 5 in der Gruppe.

In der Gruppe B war Vorjahressieger Timo klar favorisiert. Das Feld dahinter war relativ offen, denn so waren mit Thomas, Christine, Annette einige ähnlich starke Spieler dabei und mit Florian und Kuo-I feierten auch zwei Akteure ihre Premiere bei diesem Turnier, wo man gespannt sein konnte, wie beide sich präsentieren würden. Wie erwartet war Timo dann auch eine Klasse für sich. Im Schnelldurchgang marschierte er durch alle fünf Partien und blieb wie Matthias in der anderen Gruppe ohne Satzverlust was Rang 1 bedeutete. Direkt dahinter folgte dann aber schon Thomas. Dieser war an diesem Abend ebenfalls in starker Form und auch immer wieder mit seinen Attacken erfolgreich, wofür er mit Platz zwei bei mir einer Niederlage belohnt wurde. Nach einem langsamen Start und Niederlagen gegen Timo und Thomas steigerte sich Christine von Spiel zu Spiel und stellte sich immer besser auf ihren Schläger ein. Mit einer positiven Bilanz von 3:2 sicherte sie sich Rang 3 und das souveräne Einziehen in das Viertelfinale. Der letzte freien Platz in der KO Phase ging dann an Nachwuchstalent Florian, der die direkten Duelle gegen seine Konkurrenten Annette und Kuo-I für sich entscheiden konnte und sich deshalb verdient auf Rang 4 platzierte, während Annette und Kuo-I auf Platz 5 und 6 diese verpassten.

In den Viertelfinals traf dann im Überkreuzsystem die beiden Gruppenersten auf die Gruppenvierten und die Zweitplatzierten auf die dritten. Matthias bekam es dadurch mit Florian zu tun und unser Youngster schlug sich gut und zwang Matthias in den Entscheidungssatz. Hier war dann aber Matthias zur Stelle und mit seiner ganzen Erfahrung sicherte er sich mit dem 2:1 Erfolg das Ticket für das Halbfinale. Nachdem Felix gegen Thomas im zweiten Viertelfinale einen Fehlstart hinlegte, steigerte er sich im weiteren Spielverlauf und Thomas konnte seine Trefferquote nicht mehr ganz aufrechterhalten. Nachdem Satzausgleich, erwischte Felix auch im dritten Durchgang einen tollen Start und ließ sich in weiterer Folge nicht mehr stoppen, sodass auch er in die Vorschlussrunde einzog. Eine kleine Überraschung gelang dann Christine, die gegen Ralf eigentlich als Außenseiterin in die Partie ging. Ralf konnte seine bisherige Leistung aus dem Turnier in dieser Partie nicht ganz bestätigen, während sich Christine immer besser zurecht fand. So gelang ihr auch hier ein Zweisatzerfolg und der damit verbundene Halbfinaleinzug. Beim letzten Viertelfinale zwischen Timo und Beate waren die Rollen klar verteilt. Mit einer starken Leistung und dem nie gefährdeten 2:0 Sieg unterstrich Timo dann einmal mehr seine Ambitionen und es wurde auch in dieser Partie deutlich, dass der Sieg an diesem Abend fast nur über ihn gehen würde.

Im Anschluss starteten dann die Halbfinals. Matthias bekam es hier mit Felix zu tun, während Timo auf Christine traf. Beide Duelle gab es bereits in der Gruppenphase, wo sich Matthias und Timo klar durchsetzen könnten. Bei Timo und Christine wiederholte sich dann auch die Geschichte. Zwar gab Christine alles und kämpfte um jeden Ball, Timo war aber insbesondere mit seiner Vorhand immer wieder mit Angriffen erfolgreich, die Christine mit dem ungewohnten Belag nicht zurückbringen konnte und so marschierte Timo ohne Satzverlust weiter und stand als erster Spieler im Finale. Bei Matthias und Felix sah es nach dem ersten Satz ebenfalls nach einem klaren Duell aus. Wie schon in der Vorrunde dominierte Matthias und sicherte sich mit starkem Spiel den ersten Durchgang. Felix, der aber bereits zur Mitte des Turniers den Schläger wechselte und mit diesem viel besser klar kam, da zwischen den einzelnen Schlägern doch ein erheblicher Unterschied bestand, wurde immer stärker. Beim Stand von 14:14 im zweiten Satz hatte Matthias Matchball und Felix gleichzeitig Satzball. Es folgte der spektakulärste Punkt des gesamten Turniers, den Matthias mit einem fast perfekten Angriffschlag eigentlich schon gewonnen hatte, Felix hielt aber reflexartig noch den Schläger in eine Ecke und brachte den Ball tatsächlich noch auf die Platte, was ihm den Satzausgleich brachte. Im dritten Satz nutzte Felix das Momentum und erspielte sich wie schon gegen Thomas ein schnelles Polster das er souverän über die Ziellinie brachte und damit Timo in das Finale folgte.

Im Finale wartete auf Felix dann die Herkules Aufgabe, dennoch wollte er den Siegeszug von Timo stoppen und in der Außenseiterrolle überraschen. Timo behielt sein Niveau aber auch im Finale bei. Felix war zwar mittlerweile auch auf einem guten Niveau angekommen, aber im ersten Satz, den sich Timo sicherte, reichte es noch nicht. Im zweiten Durchgang ging dann die Taktik von Felix, Timo auf der Rückhand zu halten auf, denn das Umlaufen funktionierte bei diesem zu selten und die Fehlerquote häufte sich. So gelang der Ausgleich und Satz drei musste über den Turniersieg entscheiden. Hier fand dann Timo wieder zu seinem Spiel und Felix machte zu viele leichte Fehler, dass er schnell aussichtslos in Rückstand war. Zwar wachte er Mitte des Satzes wieder etwas auf, es war aber zu spät und so sicherte sich mit Timo der beste Spieler an diesem Abend verdient mit 2:1 den Turniersieg und verteidigte damit seinen Titel. Herzlichen Glückwunsch.

Christoph Winterhalter erspielt sich souverän den Sieg und ist der Doppelvereinsmeister 2024. Ralf Oesterle und Maximilian Ruf komplettieren das Podest.

Nachdem der übliche Termin im Januar für die Doppelvereinsmeisterschaften nicht stattfinden konnte, versammelten sich am Samstag den 08. Juni insgesamt 13 Spieler und Spielerinnen im Hasenstall um in insgesamt 13 Runden den neuen Doppelvereinsmeister auszuspielen. Aus München extra angereist war Tobias Rodenstein und mit Vorjahressieger Matthias Meier, Thomas Gössel und Ralf Oesterle waren weitere eingeladene Gastspieler am Start. Auch Wolfgang Misera war dabei und wollte den geteilten ersten Platz aus 2023 verteidigen. Seine zweite Premiere nach den Einzelvereinsmeisterschaften feierte Sebastian Wisser, der bei diesem Turnier zum ersten Mal an den Start ging. Die Fahnen bei den Frauen hielten Annette Winterhalter und Barbara Schmitt hoch.

Um 10:30 startete man dann in den Wettbewerb, der Modus war wie in jedem Jahr der gleiche und so wurden vor jeder Runde die Paarungen neu ausgelost, sodass zumindest in der Theorie Abwechslung herrschte und sich immer wieder unterschiedliche Paarungen ergaben. Den besten Start erwischte an diesem Samstagvormittag Christoph, der in den ersten drei Duellen ungeschlagen blieb, zur Hälfte des Turniers bei 5:2 stand und damit seinen Anspruch auf einen weiteren Titel untermauerte. Das Feld war aber ausgeglichenen so konnte sich niemand in einem Duell zu sicher sein, denn alle Spieler hatten ihre Qualitäten und niemand fiel ab, sodass man wirklich um jeden Sieg kämpfen musste. Dies gelang über weite Strecken auch dem aktuellen Einzelvereinsmeister Maximilian Ruf sehr gut, der zwischenzeitlich mit ebenfalls 5:2 Siegen auch in der Spitzengruppe war. Mit der gleichen Bilanz war auch Matthias Friedrich in einer sehr guten Ausgangsposition und es versprach ein spannendes Turnier zu werden.

In der zweiten Hälfte des Wettbewerbs begann dann aber die Zeit von Christoph. Der Spieler der zweiten Mannschaft gab in den letzten sechs Spielen nur noch einen Satz ab, blieb über diesen gesamten Zeitraum ungeschlagen und zeigte sich insgesamt von seiner besten Seite. Sehr souverän sicherte sich Christoph damit den ersten Platz und ist mit einer Spielbilanz von 12:2 Siegen und 21:7 Sätzen vollkommen verdient der neue Doppelvereinsmeister 2024. Herzlichen Glückwunsch an unseren Abteilungsleiter!

Was die Podestplätze dahinter anging, war es bis zur letzten Runde ein Kopf an Kopf Rennen und es ging hin und her. Ralf erwischte eigentlich keinen guten Start und mit 2:4 Siegen nach sechs Spielen rechnete eigentlich niemand mehr mit ihm. Je länger das Turnier dauerte, desto mehr spielte sich Ralf aber in einen Rausch und erreichte noch rechtzeitig seine Topform. Dank sechs Siegen aus den letzten sechs Spielen und am Ende einer 10:4 Bilanz gelang dem Akteur des TV Pfaffenweiler ein eindrucksvolles Comeback, dass verdientermaßen mit Platz 2 belohnt wurde. Rang 3 ging mit 8:4 Siegen an Maxi, der seinen starken Start zwar nicht ganz bestätigen konnte und gegen Ende des Turniers mit einer kleinen Schwächephase eine noch bessere Platzierung vergab, den Podiumsplatz rettete er aber über die Ziellinie und so konnte er sich über ein weiteres gutes Ergebnis freuen.

Eine postive Spielbilanz hatte mit 7:5 Siegen am Ende auch Matthias Friedrich. Zwar sollte das nicht ganz für das Podest ausreichen, was vor allem daran lag, dass er drei der letzten vier Duelle abgeben musste, dennoch kann sich Platz vier auf jeden Fall sehen lassen und so spielte auch er ein starkes Turnier. Dahinter tummelte sich mit ausgeglichenen Bilanzen von 6:6 ein breites Mittelfeld mit insgesamt vier Akteuren. Wolfgang Misera, Thomas Ziegler, Thomas Gössel und Matthias Meier beendeten das Turnier mit der gleichen Bilanz und die drei erst genannten brachten sogar das Kunststück fertig auch das Satzverhältnis identisch zu gestalten, wodurch es kurioserweise drei fünfte Plätze gab. Auf Platz 8 war Matthias zu finden, der etwas Pech hatte und nur aufgrund eines Satzes das Nachsehen hatte.

Gute Leistungen zeigten auch Sebastian und Barbara die mit ihren fünf Siegen bei sieben Niederlagen sogar noch eine bessere Platzierung als Rang 9 und 10 verdient gehabt hatten, da ihre Einstellung stimmte und sie sich spielerisch an ihrem Leistungslimit bewegten, aufgrund der Ausgeglichenheit verpassten sie aber knapp die vorderen Plätze und konnten dennoch zufrieden sein. Annette gelangen immerhin vier Siege wodurch sie noch zwei Spieler hinter sich lassen konnte und sich Platz 11 sicherte. Deutlich unter Wert geschlagen wurden Tobias Rodenstein auf Rang 12 und Felix Ruf auf Platz 13, die etwas überraschend mit 3:9 das Schlusslicht bildeten. Während Tobi eigentlich wie jedes Jahr große Ambitionen hatte und am Ende wieder mit dem Druck nicht umgehen konnte und scheiterte, hatte Felix immerhin die Ausrede einer Verletzung, die er ins Treffen führen konnte.

Den Tag ausklingen ließ man dann wie immer im Stammlokal bei Kosta, wo dann auch noch bei gutem Essen und Trinken die Siegerehrung stattfand und bis in die späten Abendstunden bei guter Stimmung noch etwas gefeiert wurde.

stehend von links: Thomas Ziegler, Christoph Winterhalter, Maximilian Ruf, Thomas Gössel, Annette Winterhalter, Tobias Rodenstein, Sebastian Wisser, Matthias Friedrich

sitzend von links: Felix Ruf, Ralf Oesterle, Wolfgang Misera, Matthias Meier, Barbara Schmitt, Andrea McDonald

von links: Maximilian Ruf, Christoph Winterhalter, Ralf Oesterle

Ergebnisse:

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Gelungene Vereinsmeisterschaften mit vielen hochklassigen Spielen und gutem Wetter am Abend. Quentin Karig verteidigt im Jugendwettbewerb hauchdünn seinen Titel. Maximilian Ruf krönt sich erstmals bei den Erwachsenen.

Relativ früh wurden in diesem Jahr am Samstag, den 27 April die Einzelvereinsmeisterschaften der Jugend und der Erwachsenen in der Kastelberghalle in Waldkirch ausgetragen. Schade war, dass man in beiden Konkurrenzen einige Absagen zu verkraften hatte und so waren bei der Jugend sieben Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Start, während bei den Erwachsenen acht Akteure um den Titel kämpften. Leider bei letzteren auch in diesem Jahr ohne Beteiligung der Damen. Die Favoriten hatten aber alle Zeit und so konnte man insbesondere in der Spitze des Feldes in beiden Wettbewerben ein gutes Niveau erwarten. Um 11 Uhr erfolgte dann der Startschuss in das Turnier und nach dem obligatorischen Gruppenfoto aller Spieler und den einleitenden Worten von Abteilungsleiter Christoph Winterhalter und Jugendleiter Maximilian Ruf, wurde es im Anschluss für alle endgültig ernst.

Jugend:

Im Jugendwettbewerb, der einmal mehr von Maria Läufer betreut wurde, ging es wie bereits im vergangenen Jahr im Modus jeder gegen jeden um den Vereinsmeister. Vorjahressieger Quentin war natürlich auch in diesem Jahr der Favorit, doch mit dem aufstrebenden Florian hatte er einen starken Konkurrenten, der ihm den Titel nicht ohne weiteres überlassen wollte. Samuel, der im vergangenen Jahr auf dem Podium stand, hatte das Ziel seine Platzierung zu bestätigen, während Vizemeister Janno seine Teilnahme aufgrund eines privaten Termins im Vorfeld leider absagen musste. Aber auch alle weiteren Spieler waren motiviert die höher eingeschätzten Spieler anzugreifen um für die ein oder andere Überraschung zu sorgen und so freute man sich unter den Augen und Anfeuerung einiger Eltern auf schöne Spiele und tolle Ballwechsel.

Den besten Start in das Turnier erwischten dann Quentin, Florian und Vincent. Alle drei waren in den ersten beiden Spielen erfolgreich und erspielten sich damit eine gute Ausgangsposition. Im weiteren Verlauf musste Vincent dann aber mehrmals Federn lassen und gegen Quentin, Florian und Samuel hatte er keine Chance und unterlag jeweils ohne Satzgewinn. Samuel spielte sich dadurch mehr ins Rampenlicht, dennoch kristallisierte sich heraus, dass Quentin und Florian ihre Favoritenrolle gerecht werden würden. Beide zeigten ihr Können in jeder einzelnen Partie. Während Quentin im Turnierverlauf nur einen Satz gegen Samuel abgeben musste, gelang Florian sogar das Kunststück bis zur letzten Partie ohne Satzverlust durch das Turnier zu marschieren. Somit kam es im letzten Durchgang zum erwartet großen Finale um den Turniersieg zwischen Quentin und Florian.

Von Beginn an entwickelte sich ein packender Fight, wo sich beide Kontrahenten nichts schenkten. Es entstanden viele tolle und lange Ballwechsel und es wurde den Zuschauern Tischtennis auf höchstem Niveau geboten. Das Duell hatte insgesamt gesehen alles was es brauchte. Von spektakulären Halbdistanzschlägen, über taktische Finessen, bis zu knallharten Angriffen sowie Blocks und zuletzt fehlte es auf beiden Seiten auch nicht an Emotionen. Wie es zu einem entscheidenden und ausgeglichenen Match dann auch gehörte, ging es letztendlich beim Stand von 2:2 auch in den Entscheidungssatz. Hier erwischte Florian den besseren Start und ging mit mehreren Punkten in Führung. Diesen Vorsprung konnte er aber nur bis zur Mitte des Durchgangs halten. Dann fightete sich Quentin mit einer Energieleistung wieder in das Duell zurück und Florian geriet immer mehr unter Druck. Ab diesem Zeitpunkt machte sich dann die größere Erfahrung von Quentin bemerkbar, denn spielerisch waren beide auf einem Level. Florian verlor aber in der entscheidenden Phase bei den wichtigen Punkten etwas sein Konzept, was ihn in den ersten Sätzen noch ausgezeichnet hatte. Dies nutzte Quentin eiskalt aus und so krönte er sich nach einem hochklassigen letzten Spiel doch noch einmal mit dem 3:2 Sieg zum Vereinsmeister und verteidigte damit knapp aber erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr. Herzlichen Glückwunsch!

Florian darf aber ebenfalls stolz auf sich und seine Performance sein. Bei seinen ersten Vereinsmeisterschaften zeigte er tolle Leistungen und bestätigte eindrucksvoll die Hoffnungen, die die Trainer des Vereins in ihn setzen. Belohnt wurde er mit Platz 2, den er sich mehr als verdient hatte und der weiter Auftrieb für die kommenden Aufgaben in der neuen Saison geben sollte.

Im Kampf um den dritten Platz deutete sich im Verlauf des Wettkampfs ein Fernduell zwischen Vincent und Samuel an. Beide Spieler erwischten einen guten Tag und siegten in drei ihrer sechs Duelle souverän ohne Satzverlust. Gegen Quentin und Florian war für beide erwartungsgemäß kein Kraut gewachsen und so musste das direkte Duell um den verbliebenen Podiumsplatz entscheiden. Hier erwischte Samuel den besseren Start und ging schnell in Führung. Von diesem Rückstand erholte sich Vincent nicht mehr und so setzte sich Samuel klar mit 3:0 durch und komplettierte wie bereits im Vorjahr mit einem hervorragenden dritten Platz das Podest, während Vincent auf Platz 4 das Turnier beendete.

Einen kleinen Achtungserfolg landete noch unser jüngster Teilnehmer Bela. Der Achtjährige spielte über weite Strecken unbekümmert auf und gewann zwei Spiele was zu einem sehr ordentlichen fünften Platz reichen sollte. Rang 6 sicherte sich Lara mit einem 3:0 Erfolg, die damit gleichzeitig auch den internen Wettbewerb der Mädchen für sich entscheiden konnte und Jana auf den siebten Platz verwies.


von links: Jana, Lara, Bela, Vincent, Samuel, Florian, Quentin

Ergebnisse der Jugend:

Herren:

Im Herrenwettbewerb fehlten mit Michael, Uli, Serkan und Manuel zwar einige Spieler der ersten Mannschaft, aufgrund des Antretens von Titelverteidiger Matthias, Maxi, Felix und Ralf war das Niveau im vorderen Feld aber immer noch sehr hoch und auch Akteure wie Thomas, Wolfgang, Christoph und Sebastian hatten sich einiges vorgenommen und wollten die Favoriten bestmöglich ärgern, waren aber eher in der Außenseiterrolle. Diskussionen gab es zum Start über die Wettbewerbsform, am Ende einigte man sich auf eine Gruppe, wo in jeweils sieben Duellen jeder gegen jeden antrat und im Anschluss die besten vier in einem Halbfinale und Finale/Spiel um Platz 3 den Sieger und damit neuen Vereinsmeister ausspielten.

In der Vorrunde blieben die Überraschungen dann auch aus. Mit Felix, Maximilian, Matthias und Ralf setzten sich die klaren Favoriten sehr souverän durch und buchten ihren Platz im Halbfinale. Den bis zu diesem Zeitpunkt stärksten Eindruck machte Felix. Im ersten Spiel drehte er gegen Maximilian direkt einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieg. Das gleiche Kunststück gelang ihm auch gegen Christoph und Matthias wo er ebenfalls mit zwei Sätzen ins Hintertreffen geriet, ehe er die Partie noch drehte. Nach weiteren Siegen gegen Ralf, Thomas, Wolfgang und Sebastian schloss er die Vorrunde mit 7:0 Siegen auf Rang 1 ab.

Platz 2 und das damit verbundene souveräne einziehen in die Vorschlussrunde sicherte sich dann auch Maximilian. Die knappe Niederlage gegen Felix sollte seine einzige in der Vorrunde bleiben und nach engen Siegen gegen Matthias (3:2) und Ralf (3:2) hatte er in den weiteren Begegnungen keine Schwierigkeiten mehr und ging mit 6:1 Siegen locker als Zweiter in das Halbfinale.

Matthias ließ auf dem Weg zur Titelverteidigung zu Beginn ebenfalls wenig anbrennen. Zwar musste er wie bereits oben erwähnt die zwei knappen Fünfsatzniederlagen gegen Maxi und Felix verkraften, diese Duelle hätten aber auch anders ausgehen können und da er in den ausstehenden vier Begegnungen nur noch zwei Sätze abgab, qualifizierte er sich mit einer 5:2 Bilanz für die Runde der letzten vier.

Ralf war bereits durch die Erfahrungen aus dem Vorjahr als Spätstarter bekannt und auch dieses Jahr agierte er in der Gruppenphase noch etwas zurückhaltend und begnügte sich abermals mit Rang vier, wodurch er das Halbfinale komplettierte. Gegen die ersten drei der Tabelle kassierte er Niederlagen, in den verbleibenden vier Duellen war aber auch er überaus souverän und man wusste das er für jeden Halbfinalisten immer eine Gefahr darstellen würde, aus diesen Gründen musste man mit ihm trotz der mäßigen Vorrunde weiterhin stark rechnen.

Nicht für das Halbfinale qualifizieren konnte sich zwar Wolfgang Misera, der aber dennoch eine gute Leistung zeigte, in dem er den etwas höher eingeschätzten Thomas klar mit 3:0 bezwingen konnte und auch gegen Christoph in vier Sätzen die Oberhand behielt. Der Sieg gegen Sebastian wiederum war erwartbar, die Art und Weise dennoch gut. Mit Rang 5 in der Endabrechnung durfte Wolfgang im Anschluss auf ein ansprechendes Turnier von ihm zurückblicken.

Rang sechs ging an Thomas, während Christoph sich mit Rang 7 begnügen musste, da er das direkte Duell im Entscheidungssatz abgab. Sebastian war bei seinen ersten Vereinsmeisterschaften mit viel Ehrgeiz dabei. An diesem Tag war ein Erfolgserlebnis noch nicht im Bereich des Möglichen, gegen Thomas gelang aber ein Achtungserfolg und er kämpfte sich immerhin in den Entscheidungssatz und auch gegen Christoph reichte es zu einem Satzgewinn. Am Ende standen neben Platz acht vor allem weitere Erfahrungen die Gewissheit das sich fleißiges Training weiterhin auszahlt um den Abstand zu den langjährigen Spielern zu verkürzen was ihm durchaus gelingen kann.

Dann wurde es aber Ernst und die Halbfinals standen auf dem Programm. Überraschend deutlich war dann das Duell zwischen Maxi und Matthias. Der Titelverteidiger hatte keine Chance und Maxi nutzte seinen altersbedingten Vorteil bei fortschreitender Turnierdauer gnadenlos aus und warf Matthias mit einem glatten 3:0 aus dem Rennen um den Sieg und sicherte sich seinerseits sein Finalticket. Ein Krimi fand dann parallel dazu am Nebentisch zwischen Felix und Ralf statt. Bereits im Vorjahr trafen sich die beiden im Halbfinale und so war es quasi eine Neuauflage. Dieses Mal sollte es aber deutlich knapper zugehen, denn Ralf spielte zu diesem Zeitpunkt stark auf. Felix hatte alle Hände voll zu tun um sich zu befreien und nach drei Sätzen lag er mit 1:2 in Rückstand. Das Niveau was eh schon hoch war, steigerte sich dann noch einmal und nach vielen spektakulären Ballwechseln konnte Felix ausgleichen. Im fünften Durchgang vergab Felix einen großen Vorsprung und Ralf kam noch einmal heran. Letztendlich gelang es Felix aber den Comebackversuch abzuwehren und sich nach einem tollen Spiel mit 3:2 den Finaleinzug zu sichern.

Das Match um Rang 3 verlangte Matthias und Ralf dann noch einmal alles ab. Beide wollten sich zumindest noch den Platz auf dem Treppchen sichern und mit einem Sieg das Turnier beenden. Man merkte das Matthias das Spielsystem von Ralf entgegen kam, dieser wehrte sich aber dennoch mit allem was er zu diesem Zeitpunkt noch im Tank hatte. Beide gingen auf dem Zahnfleisch und mussten beim Stand von 2:2 noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren. Dies gelang Matthias besser und so sicherte er sich im entscheidenden fünften Durchgang Rang 3, während sich Ralf etwas bitter mit dem vierten Platz zufrieden geben musste.

Im großen Finale kam es dann zum Brüderduell zwischen der Nummer 1 Maximilian und der Nummer 2 Felix. Einer von beiden würde also seinen ersten Vereinsmeistertitel holen und es war Felix der im ersten Satz einen Blitzstart hinlegte und schnell mit 1:0 in Führung ging. Im zweiten Durchgang ging Maxi schnell hoch in Führung die er aber fast noch verspielte, letztendlich gelang in der Verlängerung der Satzausgleich. Richtungsweisend war dann Satz 3 der ausgeglichen verlief und den sich am Ende aber wieder Maxi mit zwei Punkten Unterschied erkämpften konnte. Danach spielte er sich in einen Rausch und Felix ließ etwas nach, sodass sich Maxi mit dem 3:1 Erfolg im Finale am Ende verdient Vereinsmeister 2024 nennen darf, während Felix sein zweites Finale in Folge verlor und sich wieder mit Rang 2 zufrieden geben musste.

Am Abend folgte nach dem obligatorischen Grillen mit den Jugendlichen, Erwachsenen, Eltern und Freunden des Vereins noch die Siegerehrung und so ging bei perfektem Wetter ein langer, aber vor allem toller Tag gegen 21:00 Uhr zu Ende. Danke an dieser Stelle auch noch einmal an alle Eltern und Freunde die unterstützt haben, ob im Publikum vor Ort, mit Kuchenspenden für den Mittag, oder mit Salaten am Abend.

von links: Felix, Maxi, Matthias

Ergebnisse der Herren:

Hier noch weitere Bilder der Veranstaltung

obere Reihe von links: Matthias, Thomas, Ralf, Samuel, Maxi, Christoph, Sebastian
untere Reihe von links: Felix, Wolfgang, Florian, Vincent, Quentin, Jana, Lara, Bela, Maria

Jahreshauptversammlung 2024 mit Neuwahlen: Wolfgang Körber gibt sein Amt ab. Sebastian Wisser ist neuer stellvertretender Vorsitzender. Alle weiteren Vorstandsmitglieder bleiben im Amt.

Am Montagabend den 22 April fand im Restaurant am Stadtrainsee die Jahreshauptversammlung unserer Tischtennisabteilung statt. In diesem Jahr standen auch noch Neuwahlen an, die aber erst für den zweiten Teil der Veranstaltung geplant waren.

Zu Beginn um 19:30 Uhr begrüßte Abteilungsleiter Christoph Winterhalter alle fünfzehn Anwesenden, darunter auch die Ehrenmitglieder Hugo Ruppenthal, Richard Ruppenthal, Hans-Joachim Rodenstein, Wolfgang Körber und Thomas Ziegler. Nach den kurzen einleitenden Worten von Christoph, war Thomas an der Reihe, der in gewohnt launiger Manier den Geschäftsbericht des Jahres 2023/2024 präsentierte und hierbei auf die einzelnen Mannschaften, Spieler und ihre Leistungen einging. Einzelne Bilanzen wurden gewürdigt und starke Leistungen hervorgehoben, aber es gab auch kritische Worte zu einzelnen Entwicklungen.

Es folgte Jugendleiter Maximilian Ruf, der einen Einblick in die Jugendarbeit des vergangenen Jahres gab. Neben seinem Wirken wurde er in diesem Zeitraum noch von Maria Läufer, Sebastian Wisser und Felix Ruf unterstützt , die im Jugendtraining immer zur Seite standen. Für die kommende Saison ist neben der ersten Mannschaft auch noch eine zweite Jugendmannschaft geplant, die dafür sorgen soll, dass alle zu ihren Einsätzen kommen und wichtige Spielpraxis sammeln. Ziel ist es neben den bereits arivierten Quentin Karig, Janno Schmidt und dem aufstrebenden Florian Baak weitere Spieler an das Niveau im Jugendbereich heranzuführen um nachhaltig konkurrenzfähig zu sein und wieder etwas aufzubauen. Dafür wird laut Maxi die erste Jugend wahrscheinlich in der neuen Runde bereits bei der U19 gemeldet um auch gegen ältere Spieler Erfahrungen zu sammeln und auch Akteuren wie Vincent Gralla, der in diesem Jahr schon zu alt für die U15 war, die Möglichkeit zu geben, sich im Spielbetrieb zu beweisen.

Nachdem im nächsten Tagesordnungspunkt Kassenwart Matthias Friedrich einen soliden Kassenstand mit sogar etwas Gewinn präsentieren konnte, dazu aber gleich sagte, dass in diesem Jahr einige Investitionen wie Bälle (da die aktuellen nicht mehr hergestellt werden) getätigt werden und man daher in diesem Geschäftsjahr eher mit einem Minus rechnen müsse, bekam er von Kassenprüferin Christine Ruf die gewissenhafte und korrekte Führung der Finanzen bestätigt und daraufhin wurde hier die Entlastung vorgeschlagen, die auch einstimmig erfolgte.

Als nächstes Stand die Entlastung des Vorstandes bzw. der Abteilungsleitung zur Debatte. Hier gab Christoph die Sitzungsleitung an Hugo Ruppenthal weiter, der im Namen des Gesamtsportvereins vor Ort war und ebenfalls für die Entlastung plädierte. Nachdem dies von den Anwesenden einstimmig bestätigt wurde, kam es zu den Neuwahlen. Bereits im Vorfeld wurden alle Vorstandsmitglieder abgefragt, ob sie sich eine weitere Amtszeit vorstellen könnten. Hierbei kam heraus, dass der stellvertretende Abteilungsleiter Wolfgang Körber nach 10 Jahren sein Amt abgeben würde, während alle anderen im Vorstand für weitere zwei Jahre zur Wahl standen. Wolfgang, vielen Dank für deine jahrzehntelange Arbeit, wo du mit deiner Expertise immer einen wertvollen Beitrag zum Wohle des Vereins geleistet hast und als Ratgeber sicher weiter zur Verfügung stehen wirst.

Da es für die bereits besetzten Positionen keine weiteren Interessenten gab, wurden Christoph Winterhalter (Abteilungsleiter), Thomas Ziegler (Schriftführer), Matthias Friedrich (Kassenwart), Maximilian Ruf (Jugendleiter), Felix Ruf (Pressewart), Christine Ruf (Kassenprüfung) und Maria Läufer (Beisitzer) im Amt bestätigt. Für den scheidenden stellvertretenden Abteilungsleiter Wolfgang Körber konnte bereits im Vorfeld mit Sebastian Wisser ein adäquater Ersatz gewonnen werden, der sich die letzten Jahre bereits im Verein (u.a. im Jugendtraining) engagiert und auch mit viel Herzblut dabei ist. Vielen Dank dafür. Sebastian wurde anschließend auch einstimmig gewählt und komplettiert damit wieder die Vorstandsreihen des SVW, für die kommenden beiden Jahre.

Im vorletzten Tagesordnungspunkt wurde dann schon bereits die Grobplanung für die kommende Saison angeschnitten, hier war man sicher aber schnell einig, dass es in dieser Saison einer Spielersitzung bedarf, um einige Unklarheiten bezüglich Mannschafts- und Ligeneinteilung zu klären und einen besseren Überblick zu bekommen, mit wem man in der kommenden Spielzeit rechnen kann.

Nachdem der letzte Punkt Anträge und Verschiedenes auch relativ schnell abgehandelt werden konnte und es nur noch wenige Wortmeldungen gab, wurde die Sitzung um 21:00 Uhr beendet.

Von links: Thomas Ziegler, Sebastian Wisser, Matthias Friedrich, Christoph Winterhalter, Maximilian Ruf, Christine Ruf, Felix Ruf, Maria Läufer

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Saisonfinale beim SVW. Erste sichert sich im letzten Saisonspiel trotz Niederlage und schwacher Leistung den Klassenerhalt! Jugend beendet Spielzeit mit klarer Niederlage auf Rang 6. Zweite siegt kampflos und schließt Saison auf Platz 2 ab.

SV Waldkirch II – TTC Bahlingen III 8:0 (n.a.)

Die Gäste aus Bahlingen mussten Anfang der Woche das letzte Spiel der Saison absagen und so blieben die Punkte kampflos in Waldkirch. Damit beendet die zweite Mannschaft die Saison in der Kreisklasse A mit 29:7 Punkten auf Platz 2.

TTC Forchheim II – SV Waldkirch 9:3

Nach drei Niederlagen in Folge war die erste Mannschaft in der Bezirksklasse in den letzten Wochen immer mehr unter Druck geraten und der Klassenerhalt war vor der letzten Partie am Freitag beim Tabellenzweiten aus Forchheim noch immer nicht zu 100% gesichert. Das Fehlen von Michael Linde, den es wie bereits berichtet wieder in das Ausland ziehen wird, konnte bislang nicht aufgefangen werden und so brauchte man für das Spielverhältnis zumindest noch ein paar Siege, um nicht theoretisch noch eine böse Überraschung erleben zu müssen.

Forchheim war ohne Nummer 1 angetreten, doch diese Schwächung merkte man zu Beginn in den Doppeln überhaupt nicht. Das neuformierte Einserdoppel Maxi Ruf/Felix Ruf zeigte eine ganz schwache Vorstellung und die beiden fanden nie Zugriff auf die Partie, die nach kurzer Zeit mit 0:3 verloren ging. Auch für Matthias Friedrich/Thomas Ziegler und Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera war nichts zu holen und nach weiteren Dreisatzniederlagen war der komplette Fehlstart perfekt.

Felix war dann im ersten Einzel gefordert, die Negativserie zu beenden und für ein Erfolgserlebnis zu sorgen. Gegen einen schwer zu bespielenden Gegner, der mit kurzen Noppen auf der Rückhand agierte und dann immer wieder harte Schüsse ins Ziel brachte, war ein abwechslungsreiches Duell zu beobachten. Im Entscheidungssatz ging Felix klar in Führung, der Forchheimer kam aber nochmal auf und drehte die Partie. Da Maxi im Anschluss weiter nicht zu seinem Spiel fand und überraschend mit 1:3 unterlag, deutete sich beim Stand von 5:0 so langsam ein Debakel an.

Im mittleren Paarkreuz hoffte man dann endlich auf den ersten Punkt. Matthias und Uli waren hierbei gefordert und an beiden Tischen ging es ausgeglichen zur Sache. Nachdem Matthias in seiner Begegnung zwischenzeitlich ausgeglichen hatte, war dann aber in Satz drei und vier das Quäntchen Glück nicht auf seiner Seite und beide Durchgänge gingen mit zwei Punkten Unterschied an die Gastgeber, wodurch der Negativlauf erst einmal fortgesetzt wurde. Am Nebentisch fightete sich Uli nach verlorenem ersten Satz in das Match und ging nach drei Sätzen in Führung. Der Forchheimer gab sich aber nicht geschlagen und so musste der fünfte Durchgang entscheiden. Hier stand das Duell auf Messers Schneide, beide Akteure hatten Matchbälle, am Ende war es aber Uli der nach toller Leistung mit 14:12 die Oberhand behalten konnte und für den ersten Punkt sorgte.

Im hinteren Paarkreuz hatte Wolfgang in seinem Einzel einen schweren Stand. Sein Gegenüber spielte schon im Doppel stark auf und nahm diese Form mit in sein Einzel. Zwar gelang es Wolfgang die Sätze halbwegs ausgeglichen zu gestalten, letztendlich war aber in keinem der drei Durchgänge etwas zu holen und so ging das Duell doch relativ deutlich verloren. Thomas war dann im letzten Match des ersten Einzeldurchgang der Favorit, er tat sich aber schwer diese Rolle zu bestätigen. Zweimal geriet Thomas in Rückstand, den er aber postwendend egalisieren konnte und so ging es ein weiteres Mal in einen entscheidenden fünften Durchgang. Hier setzte sich auch lange kein Akteur ab, ehe Thomas gegen Ende des Satzes doch der entscheidende Zwischenspurt gelang und er sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen ließ.

Beim Stand von 7:2 war man dennoch viel zu weit weg um Comeback Hoffnungen hegen zu können, aber jeder Punkt war weiterhin wichtig und so ging das vordere Paarkreuz zu den zweiten Einzeln an die Platten. Maxi fand aber auch hier weiter nicht zu seiner Form und es war ein gebrauchter Abend, der nach drei Sätzen mit einer weiteren Niederlage sein Ende fand. Felix war dann im Anschluss nicht mehr wirklich fokussiert, das spielerische Niveau war überschaubar, doch sein Gegner konnte das nicht ausnutzen. So ging Felix in seinem 35 Einzel in dieser Saison zum 24 Mal in den fünften Satz. Dieses Mal hatte er dort dann wieder das bessere Ende für sich und sorgte für den dritten Punkt.

Da Matthias in der darauffolgenden Partie aber chancenlos war, endete die Spielzeit in der Bezirksklasse mit einer der schlechtesten Saisonleistungen des gesamten Teams um 22:50 Uhr mit der 9:3 Auswärtsniederlage. Da am darauffolgenden Tag der direkte Konkurrent SV Ottoschwanden beim Meister aus Herbolzheim erwartungsgemäß unterlag, konnte man mit Verzögerung dann aber doch noch den Klassenerhalt feiern.

So steht am Ende der Saison nach vielen nervenaufreibenden Spielen ein Punkteverhältnis von 15:21, was Rang 8 und den Klassenerhalt bedeutet. Darüber darf man sich freuen, da man insbesondere in der Vorrunde des öfteren mit starken Leistungen überraschte, dennoch sollte man sich nicht davon blenden lassen, denn gerade in der zweiten Hälfte der Rückrunde kamen zu viele Spieler, zu selten an ihr Leistungslimit und so wurde es gegen Saisonende noch einmal sehr eng. In der Sommerpause muss also weiter fleißig gearbeitet werden, um in der kommenden Saison konkurrenzfähig zu sein.

FT V. 1844 Freiburg II – SV Waldkirch 9:1

Samuel Andres, Ida Rösberger und Lara Contiu war das Trio, dass für den SVW am Samstagvormittag in Freiburg zum letzten Saisonspiel in der Kreisliga A aufschlagen durfte.

Es war schon vor Spielbeginn klar, das man gegen den Tabellendritten nur Außenseiter war, dennoch wollte man bestmöglich Paroli bieten. Dieses Vorhaben gelang im einzigen Doppel des Tages zunächst nicht, denn Samuel Andres/Ida Rösberger hatten bei der 0:3 Auftaktniederlage wenig Chancen und mussten die Überlegenheit ihrer Kontrahenten anerkennen. In den Einzeln änderte sich an dem einseitigen Bild leider zunächst nicht. In den ersten sieben Begegnungen war der Klassenunterschied so hoch, dass leider nicht einmal ein Satzgewinn möglich war. Für einen kleinen Lichtblick sorgte im vorletzten Einzel des Tages Samuel, der nach einer konzentrierten Leistung mit einem 3:0 Erfolg den einzigen Punkt des Tages sicherte.

Nach etwas mehr als einer Stunde endete dann das ungleiche Duell und der SVW musste mit einer deutlichen Auswärtsniederlage die Heimreise antreten, was gleichzeitig ein bitteres Saisonende darstellt. Mit 3:9 Punkten belegt die Jugend U15 am Ende der Spielzeit Rang 6 und will nun in den kommenden Monaten am Trainingstisch die Weichen stellen, dass die kommende Runde eine erfolgreichere wird.

Zweite mit deutlichem Heimsieg. Dritte gibt im letzten Saisonspiel dezimiert einen Punkt ab und beendet Saison auf Platz 2. Erste muss nach schlechtester Saisonleistung vor dem letzten Spieltag noch einmal in den Rückspiegel schauen.

SV Waldkirch II – TTC Forchheim IV 8:1

Im vorletzten Saisonspiel ging es für die Zweite Mannschaft in der Kreisklasse A gegen den Tabellenfünften aus Forchheim. Die Vizemeisterschaft steht nun schon länger fest, dennoch war man motiviert die letzten beiden Partien siegreich zu gestalten. An diesem Abend konnte man auch auf die Dienste von Wolfgang Misera zurückgreifen, der neben Hubert Meyer, Sebastian Wisser und Horst Schuler in der Aufstellung stand.

In den Doppeln einigte man sich dann auf die Konstellationen Wolfgang/Hubert und Sebastian/Horst. Beide Kombinationen waren nicht eingespielt und so war man gespannt wie es funktionieren würde. Wolfgang/Hubert zeigten im Doppel 1 hohes Niveau und siegten am Ende souverän in drei Sätzen. Sebastian und Horst erwischten zwar einen guten Start und gingen mit 1:0 in Führung. Im weiteren Spielverlauf stellten sich die Gäste aber besser ein und konnten die Partie noch zu einem Viersatzerfolg drehen, sodass es mit einem 1:1 in die Einzel ging.

Im ersten Einzel gelang es Wolfgang weiter Selbstvertrauen aufzubauen. Er war hier eine Klasse für sich und dominierte seinen Kontrahenten vom Start weg, wodurch nach nur wenigen Minuten der deutliche 3:0 Sieg perfekt gemacht wurde. Etwas enger ging es bei Hubert gegen die Nummer 1 aus Forchheim zur Sache. Die ersten beiden Sätze wurden geteilt, doch dann gelang Hubert eine Leistungssteigerung und er sicherte sich mit einer konzentrierten Leistung den 3:1 Erfolg.

Sebastian konnte im hinteren Paarkreuz den ausgeglichenen ersten Satz für sich entscheiden. Den Rückenwind nahm er mit und so wurde er im weiteren Verlauf immer stärker. Folgerichtig sicherte er sich dann den 3:0 Sieg und der nächsten Punkt war verbucht. Auch Horst war am Nebentisch von Beginn an zur Stelle. Mit einem starken Start gelang ihm eine 2:0 Führung. Nach kurzer Schwächephase musste der dritte Durchgang abgegeben werden, danach steigerte sich Horst aber wieder und brachte den Viersatzerfolg unter Dach und Fach, der das 5:1 nach dem ersten Durchgang bedeutete.

In den folgenden drei Spielen war man dann nicht mehr gefordert und gab keinen weiteren Satz ab. Nach zwei Stunden stand somit der 8:1 Erfolg fest. Mit 27:7 Punkten und dem Wissen das die Vizemeisterschaft sicher ist, kann man entspannt in das letzte Saisonspiel morgen gegen Bahlingen gehen.

TV Freiburg St.Georgen IV – SV Waldkirch III 7:7

Da am Tag vor dem letzten Saisonspiel des SVW in der Kreisklasse B der Konkurrent TTC Wyhl II erfolgreich war, konnte man wie erwartet nicht mehr in den Titelkampf in eingreifen. Die wirkliche Hiobsbotschaft war aber, dass aufgrund einer kurzfristigen Absage man keinen vierten Akteur zur Hand hatte. Da auch niemand der sonstigen Ersatzspieler Zeit hatte, oder sich in der Lage sah zu spielen, musste man traurigerweise das letzte Spiel zu dritt bestreiten.

Auf Grund dieses Umstandes waren schon vor Spielbeginn vier Punkte bei den Gastgebern. Die übrigen Spielerinnen bestehend aus Christine, Annette und Barbara wollten gegen den Tabellenachten aber dennoch Paroli bieten und das best mögliche erreichen. Im einzig ausgetragenen Doppel wurde es für Christine/Annette trotz einer zwischenzeitlich klaren 2:0 Führung noch einmal eng. Im fünften Satz zitterte man sich dann in der Verlängerung zum Sieg und sorgte für den ersten Punkt.

Annette erwischte gegen die Nummer 1 im Einzel nicht ihren besten Tag. Normalerweise hatte Annette Gegner dieses Kalibers im Griff, an diesem Abend musste sie nach einem ausgeglichenen Spiel aber in den Entscheidungssatz. Hier lief es weiterhin nicht und das Match ging verloren. Dies war nicht unbedingt eingeplant, am Nebentisch lieferte dann aber immerhin erwartungsgemäß Christine souverän ab. Gegen die Nummer 2 gab sie in drei Sätzen nur zwölf Punkte ab und sorgte im Schnelldurchgang für den 2:2 Ausgleich.

Barbara war dann im hinteren Paarkreuz gefordert. Sie machte ihre Sache gut und ließ gegen die Nummer 4 aus Freiburg nichts anbrennen. Mit einer fokussierten Vorstellung erspielte sie sich einen wichtigen 3:0 Erfolg, sodass es mit einem ausgeglichenen Spielstand in den zweiten Einzeldurchgang ging.

Verlass war dann wieder auf Christine, die auch in ihrem zweiten Einzeldurchgang eine Klasse für sich war. Gegen die Nummer 1 aus Freiburg gelang eine schnelle 2:0 Führung. Auch die kurze Schwächephase in Durchgang drei fiel nicht wirklich ins Gewicht, denn Christine kam im vierten Satz wieder stark zurück und sicherte den 3:1 Sieg. Annette fand im Anschluss auch in ihrer zweiten Partie nicht in den Rhythmus. Der erste und dritte Satz gingen in der Verlängerung weg und der zweite Durchgang lief völlig an ihr vorbei, wodurch der frustrierende Abend mit einem 0:3 weitergehen sollte. Nachdem auch Barbara in ihrem zweiten Einzel chancenlos mit 0:3 unterlag musste man beim Stand von 4:6 eine Niederlage befürchten.

Der Einsatz der drei Damen in der entscheidenden Phase war dann aber vorbildlich. Während man die eindeutigen 3:0 Siege von Christine und Annette in ihren dritten Einzeln erwarten konnte, hatte Barbara die Aufgabe gegen die Nummer 1 zu lösen. Dies machte sie aber hervorragend. Nach klar verlorenem ersten Satz, sicherte sich Barbara die folgenden drei Durchgänge allesamt sehr nervenstark in der Verlängerung, womit sie nach einer tollen Leistung das 7:7 Unentschieden rettete.

Somit endet eine gute Saison der dritten Mannschaft in der Kreisklasse B mit 29:7 Punkten auf Rang 2. Neben den guten Bilanzen von Annette (24:12) und Barbara (19:9), war einmal mehr Christine (34:4) die herausragende Akteurin der Mannschaft. Auch Maria, die insbesondere in der Vorrunde viele Partien absolvierte, spielte mit (7:5) eine positive Bilanz.

SV Ottoschwanden – SV Waldkirch 9:4

Nach zwei Niederlagen in Folge wollte die erste Mannschaft die bislang längste Negativserie in dieser Saison im wichtigen Spiel in der Bezirksklasse gegen den SV Ottoschwanden beenden. Pünktlich kam Maximilian Ruf aus dem Urlaub zurück und unterstützte an diesem Samstag wieder das Team.

Die Doppel blieben jedoch auch an diesem Abend die Achillesferse der Mannschaft. Felix Ruf/Matthias Friedrich fanden wie schon so oft in dieser Saison keine Mittel und mussten sich chancenlos in vier Sätzen geschlagen geben. Wichtig war dann der Erfolg von Maximilian Ruf/Manuel Oesterle, die zwar lange zittern mussten und im fünften Durchgang auch Matchbälle abwehrten, sich letztendlich aber knapp durchsetzten. Die wichtige Führung verpassten dann Uli Himmelsbach/Thomas Ziegler. Wie auch bei Felix und Matthias fehlte die Konstanz und nach drei Sätzen musste man den Gegnern gratulieren.

Im ersten Einzel des Tages wollte Felix seinen Erfolg aus der Hinrunde gegen den Spitzenspieler aus Ottoschwanden wiederholen. Er kämpfte sich auch gut in die Partie und erspielte sich eine 2:1 Führung. In weiterer Folge lief aber nicht mehr viel zusammen und aufgrund von zwei schlechten Sätzen in der entscheidenden Phase, wo zu oft falsche Entscheidungen getroffen wurden, ging das Match verloren. Stark agierte Maxi in seinem ersten Einzel. Gegen einen gefährlichen Gegner war er voll auf der Höhe und zeigte beim 3:0 eine seiner besten Saisonleistungen.

Im mittleren Paarkreuz erwischte Matthias einen Fehlstart und geriet schnell mit 0:2 in Rückstand. Vorbildlich war dann aber sein Einsatz, denn er kämpfte sich in das Match zurück und es gelang der Ausgleich. Auch im entscheidenden fünften Durchgang war das Momentum bei Matthias und er belohnte sich nach einer starken Aufholjagd mit dem 3:2 Erfolg. Manuel zeigte am Nebentisch eine seiner besten Leistungen. Leider war auch sein Kontrahent an diesem Tag in Bestform. So duellierten sich beide bis in den fünften Satz und hier hatte der Ottoschwandener den längeren Atem und Manuel musste sich unglücklich geschlagen geben.

Im hinteren Paarkreuz war nun eigentlich ein Punkt Pflicht um in der Partie zu bleiben. Thomas und Uli fehlte zwar nicht viel, aber es waren immer die entscheidenden Ballwechsel und Punkte die letztendlich bei Ottoschwanden landeten. So gingen beide Spiele in vier bzw. drei Sätzen verloren und die Luft wurde beim Stand von 6:3 für Ottoschwanden immer dünner.

Nun mussten im vorderen Paarkreuz eigentlich zwei Punkte kommen, aber diese Hoffnung zerstörte Ottoschwanden schnell. Maxi war überraschend chancenlos und unterlag klar mit 3:0. Felix musste wie auch schon im ersten Einzel in den Entscheidungssatz, doch auch hier reichte die Leistung in den entscheidenden Momenten abermals nicht aus und so war die Vorentscheidung beim Stand von 8:3 gefallen. Matthias stemmte sich zwar noch einmal gegen die Niederlage und blieb nach starker Leistung mit einem 3:0 Sieg auch in seinem zweiten Einzel ungeschlagen, nachdem Manuel parallel dazu aber unterlag, war die klare 4:9 Niederlage besiegelt.

Aufgrund der vielen spielerischen Ausfälle in diesem entscheidenden Duell wird es etwas überraschend doch noch einmal eng, was den Klassenerhalt angeht. Zwar hat man bei zwei Punkten und 10 Spielen Vorsprung auf Ottoschwanden vor dem letzten Saisonspiel weiterhin noch alle Chancen und alles in der eigenen Hand, wenn man sich aber nicht auf den designierten Meister aus Herbolzheim (gegen Ottoschwanden) verlassen will, sollte man am kommenden Freitag gegen den Tabellenzweiten aus Forchheim noch einige Doppel und Einzel gewinnen, oder natürlich am besten punkten um alle Rechenspiele zu beenden.

Dritte mit zwei Siegen in dieser Woche auf dem Weg zum Vizemeister. Erste unterliegt ersatzgeschwächt in Nimburg.

SV Waldkirch III – TV Herbolzheim II 8:6

Am Dienstagabend ging es für die dritte Mannschaft des SVW im letzten Heimspiel der Saison in der Kreisklasse B gegen den direkten Konkurrenten aus Herbolzheim um Platz 2 in der Tabelle, den man mit einem Sieg absichern wollte.

In den Doppeln zeigte das eigentlich zuverlässige Duo Christine Ruf/Annette Winterhalter eine ihrer schwächsten Saisonleistungen und unterlag trotz Satzführung am Ende in vier Durchgängen. Besser machten es am Nebentisch Edelreservist Hubert Meyer und Sebastian Wisser die ihre Klasse mehrfach aufblitzen ließen und beim ungefährdeten Viersatzerfolg den ersten Punkt für den SVW sicherten.

In den Einzeln im vorderen Paarkreuz setzten sich dann an beiden Tischen die Favoriten durch. Christine war in ihrer Partie nicht wirklich gefordert und mit einer konzentrierten Vorstellung machte sie in drei Sätzen auch kurzen Prozess und ging in souveräner Manier als Siegerin von der Platte. Wenig Möglichkeiten hatte am Nebentisch Annette, die auf einen der besten Spieler der Liga traf. Zwar zeigte sie eine ansprechende Leistung und es gelangen vereinzelte gute Punkte, insgesamt war es aber zu wenig und so ging das Duell in drei Sätzen verloren.

Im hinteren Paarkreuz bekam man ein ähnliches Bild wie schon in den ersten beiden Einzelbegegnungen zu sehen. An beiden Platten waren die Leistungsunterschiede deutlich sichtbar. Hubert hatte seinen Kontrahenten zu jeder Zeit im Griff und musste nicht an sein Leistungslimit herankommen um mit einem Dreisatzerfolg den dritten Punkt zu sichern. Sebastian hingegen hatte mit dem stärksten Spieler der Klasse im hinteren Paarkreuz, der auch schon Bezirksklassenluft in dieser Saison schnupperte, eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Deshalb war die 0:3 Niederlage auch nicht verwunderlich und die Begegnung blieb beim Zwischenstand von 3:3 weiter ausgeglichen.

Wichtige Duelle standen dann direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs im vorderen Paarkreuz an. Insbesondere das Duell von Christine gegen die Nummer 1 aus Herbolzheim versprach Spannung, war sie im Hinspiel doch chancenlos gewesen. An diesem Abend aber wendete sich das Blatt. Christine hatte mit dem Belag ihres Gegenübers deutlich weniger Probleme und dieser machte auch immer wieder Fehler, sodass Christine überraschend deutlich mit 3:0 die Oberhand behalten konnte und den SVW damit wieder in Front brachte. Die Führung auszubauen gelang dann parallel dazu Annette, die gegen die Nummer 2 nichts anbrennen ließ und sich für ihre gute Leistung mit einem 3:0 belohnte.

Beim zwischenzeitlichen Stand von 5:3 sah es also gut aus und das hintere Paarkreuz hatte die Aufgabe die Führung zu verteidigen. Das Hubert es schwer haben würde war jedoch schon vor der Partie absehbar und so kam es dann auch. Der Herbolzheimer war weiterhin in Bestform und ließ auch Hubert beim 0:3 keine Chance sein Spiel zu entfalten. Wichtig war dann der klare Dreisatzerfolg von Sebastian, mit dem man den Vorsprung verteidigen konnte und mit einem 6:4 in die letzten Duelle ging.

Hier begann dann aber noch einmal das zittern, denn Hubert hatte gegen die Nummer 1 erwartungsgemäß keine Chance und auch Christine musste sich der entfesselt spielenden Nummer 3 der Gäste geschlagen geben wodurch man den 6:6 Ausgleich hinnehmen musste. Erwartungsgemäß in Führung brachte den SVW dann wieder Annette, die beim 3:0 in ihrem letzten Einzel nicht gefordert war. Nun hing es an Sebastian das Spiel zugunsten des SVW zu entscheiden. Und dieser zeigte dann auch eine tadellose Leistung und erwischte seinen Kontrahenten mehrfach auf dem falschen Fuß. Nach klarem ersten Satz, setzte sich Sebastian im zweiten in der Verlängerung durch und von da an war sein Gegenüber völlig von der Rolle wodurch wenig später der 8:6 Heimerfolg perfekt gemacht werden konnte.

Mit 26:6 Punkten war Platz 2 vorerst abgesichert und die nächste Begegnung wartete bereits vier Tage später, wo man am Samstag dann beim Schlusslicht aus Denzlingen aufschlagen durfte.

TTC Nimburg – SV Waldkirch 9:4

Die erste war in der Bezirksklasse nach bislang guter Rückrunde schon seit einigen Wochen quasi gerettet, dennoch wollte man sich gegen den Tabellenvorletzten aus Nimburg für die Hinrundenniederlage revanchieren. Das dies ein schweres Unterfangen werden würde war aber bereits seit mehreren Wochen klar, denn an diesem Abend sollten mit Maxi und Michael zwei wichtige Akteure fehlen.

Die Nimburger, für die es um alles ging, waren in bester Aufstellung am Start und hatten mit dem in Waldkirch bekannten Ralf Schleer Bilian auch noch einen Coach an der Seite. In den Doppeln erkämpfte sich das Einserdoppel Felix Ruf/Matthias Friedrich in einem Fünfsatzkrimi den ersten Punkt. Chancenlos waren Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera, die in drei Sätzen unterlagen. Die wichtige Führung in einer ausgeglichen Begegnung verpassten Serkan Kizilkaya/Thomas Ziegler, die knapp in vier Sätzen den kürzeren zogen.

Im vorderen Paarkreuz bestätigten zu Beginn Felix und Matthias ihre starke Rückrundenform. Matthias war in knappen Durchgängen in den entscheidenden Momenten meist der mutigere Spieler und wurde dafür am Ende mit einem 3:1 Erfolg belohnt. Noch spannender ging es bei der Begegnung von Felix zu. Die Nummer 1 des SVW ging immer in Führung, doch der Nimburger ließ sich nicht abschütteln. Im Entscheidungssatz verspielte Felix fast seinen Vorsprung, beim Stand von 10:9 nutzte er aber doch noch seinen letzten Matchball zum Sieg.

Die Führung war aber nur von kurzer Dauer denn im mittleren Paarkreuz stand Serkan auf verlorenem Posten und unterlag klar in drei Sätzen. Für Felix war die Pause nach seinem ersten Einzel kurz, denn sein zweites Duell wurde vorgezogen und für ihn ging es direkt im Duell der beiden Einser weiter zur Sache. Auch hier entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wo sich keiner der beiden Kontrahenten absetzen konnte. Abermals ging es für ihn in den Entscheidungssatz und hier lag Felix schon klar zurück. Mit einer Energieleistung drehte er aber noch das Match und sicherte sich mit dem 11:8 seinen zweiten Einzelsieg und behielt damit seine weiße Weste.

In den verbleibenden drei Begegnungen im ersten Einzeldurchgang gelang nur noch Thomas zumindest ein Satzgewinn und so geriet man beim Zwischenstand von 6:4 für Nimburg immer mehr in Bedrängnis. Nachdem Matthias nicht mehr an seine starke Leistung aus dem ersten Einzel anknüpfen konnte und sein Kontrahent fast fehlerlos agierte war die Vorentscheidung gefallen. Auch dem mittleren Paarkreuz mit Uli und Thomas gelang es nicht der Begegnung noch einmal eine Wendung zu geben und so musste man nach Zweieinhalb Stunden die 9:4 Auswärtsniederlage akzeptieren.

Mit 15:17 Punkten hat man erstmals in dieser Saison ein negatives Punkteverhältnis und ist nun auf Platz 7 abgerutscht. Bei noch zwei ausstehenden Begegnungen hat man mit dem Abstieg weiter nichts zu tun, will sich gegen Ottoschwanden und Forchheim aber noch einmal ordentlich verkaufen und mit weiteren Punkten die Saison zu einem guten Ende bringen.

TV Denzlingen IV – SV Waldkirch 0:8

Am Samstagabend war die dritte Mannschaft in der Kreisklasse B zu Gast beim TV Denzlingen. Gegen das Schlusslicht wollte man schnell für klare Verhältnisse sorgen und einen deutlichen Sieg einfahren.

In den Doppeln wurde man der Favoritenrolle dann auch sofort gerecht. Beide Kombinationen bestehend aus Christine Ruf/Annette Winterhalter und Christoph Winterhalter/Barbara Schmitt waren voll auf der Höhe blieben zum Start ohne Satzverlust. Direkt im ersten Einzel bekam man dann die spannendste Begegnung des Tages zu sehen. Christoph lieferte sich mit der Nummer 1 aus Denzlingen einen echten Schlagabtausch. Nach einem 0:2 Rückstand, kamen die Kämpferqualitäten von Christoph zum Tragen und im dritten Satz wehrte er bereits mehrere Matchbälle ab. Nachdem er sich diesen Durchgang noch sicherte, gelang kurze Zeit später der Ausgleich. Der Entscheidungssatz war dann wieder umkämpft aber auch hier hatte Christoph das bessere Ende für sich und belohnte sich für seine tolle Aufholjagd. Leichter hatte es am Nebentisch Christine. Sie war von Beginn an die klar bessere Spielerin und hatte beim 3:0 Erfolg zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten.

Im hinteren Paarkreuz war man dann ebenfalls wieder klar überlegen. Annette und Barbara blieben ohne Satzverlust und mussten nicht an ihre Leistungslimit gehen. Entsprechend schnell fehlten damit nach circa einer Stunde nur noch zwei Punkte zum Sieg. Diesen machten dann im Anschluss Christine und Christoph mit zwei weiteren Dreisatzerfolgen perfekt. So war nach 80 Minuten das ungleiche Duell bereits beendet und der SVW durfte mit dem 8:0 und weiteren zwei Punkten im Gepäck den kurzen Heimweg antreten.

Vor dem letzten Spiel in dieser Saison am 12.04 beim TV Freiburg St.Georgen liegt die dritte mit 28:6 Punkten weiter auf Platz 2 und wird diesen aller Voraussicht nach auch nach dem letzten Spiel inne haben.