Erste macht kurzen Prozess, Zweite verpasst trotz ansprechender Leistung die Überraschung knapp.

SV Waldkirch – AV Freiburg St.Georgen 9:1

Nachdem man in der vergangenen Woche zum Auftakt der Rückrunde gegen den TV Denzlingen II noch einen Dämpfer hinnehmen musste, wollte die erste Mannschaft am Freitagabend in heimischer Halle gegen den Tabellenletzten vom AV Freiburg St:Georgen wieder für klare Verhältnisse sorgen und den ersten Sieg in diesem Kalenderjahr einfahren.
Dieses Vorhaben ging man mit der gleichen Aufstellung wie gegen Denzlingen an und so wollten Maxi, Felix, Matthias und Serkan für Wiedergutmachung sorgen.
Die Gäste wiederum traten im Vergleich zur Vorrunde mit einem komplett ausgewechselten Quartett an und da das vordere Paarkreuz fehlte, war es von Anfang an ein ungleiches Duell.

In den Doppeln hatten zwar sowohl Maxi/Serkan, als auch Felix/Matthias leiche Schwierigkeiten und kamen nicht an ihr Leistunsoptimum heran, die Freiburger konnten daraus aber keinen wirklichen Nutzen ziehen und so reichte es an beiden Tischen für zwei Viersatzerfolge, wodurch man mit der 2:0 Führung direkt gut in die Partie startete.

Maxi und Felix wurden ihrer Favoritenrolle dann auch in den ersten Einzelbegegnungen zurecht.
Im Duell gegen Helgiu war Maxi nicht gefordert und musste daher auch nicht an seine Leistungsgrenze gehen. Ein sehr solider Auftritt ohne eine wirkliche Schwächephase reichte um den lockeren 3:0 Erfolg einzutüten und die Führung weiter auszubauen.
Ein gleiches Bild bekam man auch am Nebentisch zu sehen. Felix konnte den relativ agressiv spielenden Schnoor gut ausspielen und so dem Duell seinen Stempel aufdrücken.
In keinem Moment war er in Gefahr einen Satz abzugeben und so war der nächste 3:0 Sieg lediglich Formsache.

Mit der 4:0 Führung im Rücken gingen dann Matthias und Serkan die die Platten. Auch Matthias machte kurzen Prozess mit Ruhmann. Alle drei Sätze verliefen eindeutig in die Richtung von Matthias und der Klassenunterschied zu jeden Zeitpunkt ersichtlich, sodass schnell der nächste Punkt für uns auf die Anzeigetafel wanderte.
Ein etwas ausgeglicheneres Duell lieferte sich Serkan mit Treiber. Jeder Durchgang verlief auf Augenhöhe und keiner der beiden erspielte sich echte Vorteile. Da beide auch die Offensive suchten war es ein sehr schön anzusehendes Duell, dass Serkan mit einer guten Leistung am Ende verdient mit 3:1 für sich entscheiden konnte und mit dem sechsten Punkt das Spiel bereits vorzeitig entschieden war.

Im zweiten Einzeldurchgang wurden Maxis Rückenprobleme immer sichtbarer und das Duell mit Schnorr drohte insbesondere nach dem 0:1 Rückstand sehr gefährlich zu werden. Maxi konnte bei weitem nicht an sein Limit gehen und musste improvisieren. Er fightete sich durch den zweiten Satz und sicherte sich in der Verlängerung den wichtigen Ausgleich.
Mit forlaufender Spieldauer konnte er dann trotz den Einschränkungen die Kontrolle übernehmen und am Ende wurde er mit dem Erfolg in vier Sätzen seiner Favoritenrolle auch gerecht.
Ohne körperliche Schwierigkeiten und dementsprechend auch sehr eindeutig, gestaltete Felix auch sein zweites Einzel gegen Helgiu. Unsere Nummer 2 hatte auf alles was der Freiburger anbot, die passende Antwort und so verzweifelte dieser zunehmend. Felix ließ sich davon nicht beirren und zog sein Spiel weiter konsequent durch und war wieder mit 3:0 erfolgreich.

Beim Stand von 8:0 waren noch zwei EInzel zu absolvieren und somit noch einmal Matthias und Serkan gefordert. Matthias lieferte sich mit Treiber wie bereits in der Vorrunde ein hartumkämpftes Duell. Damals ging es in den Entscheidungssatz und auch an diesem Freitagabend kosteten die beiden die volle Distanz aus und bekämpften sich bis in den fünften Durchgang. Während Matthias damals noch das bessere Ende für sich hatte, war es dieses Mal der Freiburger, der sich für seine engagierte Leistung belohnte und am Ende Matthias knapp mit 3:2 in Schach hielt.
Den Schlusspunkt setzte parallel dazu dann Serkan, der gegen Ruhmann nichts anbrennen ließ und seine gute Form mit dem sehr deutlichen 3:0 Erfolg noch einmal unterstreichen konnte.

Mit diesem Pflichtsieg rangiert die erste mit 16:6 Punkten auf weiterhin auf Platz 2 in der Bezirksklasse. Bereits am morgigen Dienstag, den 27.01 ist man dann erneut gefordert, denn es wartet ab 20:15 Uhr mit dem Tabellenfünften TTC Blau-Weiss Freiburg ein schwerer Gegner wo man an sein Leistungsoptimum kommen muss, um zu punkten.

TTC Emmendingen – SV Waldkirch 6:4

Als letzte Mannschaft der SVW Erwachsenen durfte am Freitagabend endlich auch die zweite Mannschaft wieder in das Spielgeschehen eingreifen. Zum Auftakt der Rückrunde wartete mit dem Tabellenführer vom TTC Emmendingen aber eine schwere Aufgabe. Hoffnung schöpfte man allerdings daraus, dass man in der Vorrunde das einzige Team war, das dem Ligaprimus einen Punkt abknüpfen konnte und so ging man in der Besetzung Thomas, Christoph, Christine und Wolfgang hochmotiviert in die Partie mit dem Ziel abermals dem Favoriten ein Bein zu stellen.

Da die Doppel in der Vorrunde ein Schwachpunkt waren stellte man um so bildeteten Thomas/Christine und Christoph/Wolfgang die neuen Kombinationen.
Thomas/Christine bekamen es dann mit dem vorderen Paarkreuz Campana/Oberle zu tun und zeigten sich auf Augenhöhe. Man benötigte wenig Anlaufzeit und war direkt gut im Match. Leider konnte man sich keinen der ersten beiden Sätze, die jeweils mit zwei Punkten Unterschied entschieden wurden sichern und so war man schnell in Rückstand. Man hielt sich mit dem starken dritten Durchgang zwar im Spiel, aber nachdem auch der vierte Satz äußerst unglücklich wieder knapp an die Emmendinger ging war die Partie verloren.
Nervenstark präsentierten sich parallel dazu Christoph/Wolfgang die die ersten beiden Sätze in der Verlängerung gegen Raikowski/Kutzka für sich entscheiden konnten. Zwar gelang den Emmendingern noch einmal der Anschluss, aber im vierten Durchgang zeigte unser Duo wieder tolles Tischtennis und sicherte sich den verdienten 3:1 Sieg.

Mit einem ausgeglichenen Spielstand ging es dann in die Duelle im vorderen Paarkreuz und hier zeigte Christoph gegen Campana, der einer der stärksten Spieler der Liga ist, eine starke Leistung. Er agierte absolut auf Augenhöhe und konnte zunächst sogar in Führung gehen. Zwar konterte der Emmendinger mit zwei starken Sätzen, aber Christoph blieb konzentriert und zwang den Favoriten in den Entscheidungssatz. Hier hatte Christoph bei einer Führung sogar den Sieg auf dem Schläger, am Ende spielte ihm die Nervosität aber einen Streich und er verlor äußerst unglücklich mit 9:11.
Thomas war parallel dazu gegen Oberle gefragt und hier hatte er es nicht leicht. Zwar konnte er seinen Gegenüber in der Vorrunde noch mit 3:0 in Schach halten, aber an diesem Abend war Oberle noch stärker unterwegs und das bekam Thomas zu spüren. Er konnte zwar gut mithalten, aber immer wenn es darauf ankam hatte Oberle die bessere Antwort und sicherte sich die wichtigen Punkte. Dadurch fehlte Thomas das Momentum und der Emmendiger zog sein Spiel konsequent durch und sicherte sich am Ende den Dreisatzerfolg.

Somit lag man mit 1:3 in Rückstand und war auf Punkte vom hinteren Paarkreuz durch Christine und Wolfgang angewiesen. Wolfgang war mit Raikowski in ein dramatisches Match verwickelt wo Kleinigkeiten entschieden. Zweimal gelang es dem Emmendinger die Führung zu erspielen, doch Wolfgang fand immer wieder zu seinem Konzept zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im fünften Durchgang schenkten sich beide nichts und niemand konnte sich absetzen. Wolfgang blieb ruhig und war in der Verlängerung äußerst nervenstark wodurch er sich mit dem sehr wichtigen 3:2 Satzgewinn am Ende auch für seine sehr gute Leistung belohnen konnte.
Am anderen Tisch gelang es Christine ihrem Gegenüber Kutzka relativ schnell den Zahn zu ziehen. Dieser hatte gegen das konsequent sichere Spiel von Christine keine Antworten und stand über die gesamte Spieldauer auf verlorenem Posten. Christine zog dann auch ihren Matchplan durch und sicherte sich den deutlichen 3:0 Erfolg.

Beim Stand von 3:3 war wieder alles offen und zum zweiten Mal ging es für Thomas und Christoph an die Platten. Thomas bekam im Duell der beiden Einser zu spüren, warum Campana diese starke Bilanz hat. Der Emmendinger ließ Thomas zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen und egal was Thomas versuchte, es wurde direkt von Campana unterbunden. So hatte man hier keine Möglichkeiten auf eine Überraschung und Thomas musste nach dem 0:3 die stärke seines Gegners anerkennen.
Deutlich umkämpfter war die Partie am Nebentisch zwischen Christoph und Oberle. Den besseren Start und die Satzführung waren zwar auf Seiten des Emmendingers, aber Christoph war voll im Match und belohnte sich dann auch mit dem Ausgleich in der Verlängerung. Es blieb weiter sehr knapp, doch Christoph war in den entscheidenden Phasen voll da und nachdem er in Führung ging, krönte er seine starke Tagesleistung mit dem Gewinn des vierten Satzes, was gleichzeitig den 3:1 Sieg bedeutete.

Nun benötigte man noch einen Punkt um etwas Zählbares mitnehmen zu können. Nachdem Christine in einem sehr engen ersten Satz gegen Raikowski in Führung ging, wuchsen die Hoffnungen weiter, doch Raikowski kämpfte sich zurück und erspielte den Ausgleich. Auch hier erkannte man keinen Leistungsunterschied und Christine war nah am Sieg, in den Sätzen drei und vier waren es aber beide Male Nuancen die den Unterschied machten und das leider zuungusnten des SVW. Mit 11:9 und 12:10 konnte sich Raikowski die folgenden Sätze sichern und damit den 3:1 Erfolg perfekt machen.
Dennoch hatte man durch Wolfgang Chancen auf den Punktgewinn. Leider gelang es diesem aber nicht an seine Leistung aus dem ersten Einzel anzuknüpfen und so war er gegen Kutzka bei der 0:3 Niederlage überraschend chancenlos.

Eine sehr bittere 4:6 Niederlage nach etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit, wo sich die zweite Mannschaft trotz guter Leistung leider nicht belohnen konnte. Dennoch lässt sich auf einzelne Spiele und Siege aufbauen und daraus muss weiter Motivation gezogen werden, denn dann sind die nächsten Siege nur eine Frage der Zeit. Die nächste Chance hat man bereits am kommenden Freitag, den 30.01, wenn man daheim auf den TTC Nimburg II trifft.
Aktuell rangiert man mit 6:10 Punkten auf dem siebten Platz, der Abstand nach vorne ist aber minimal.