Erste bei Blau-Weiss ohne Chance, Zweite muss dezimiert eine klare Niederlage gegen den Tabellendritten aus Nimburg hinnehmen.

TTC Blau-Weiss Freiburg III – SV Waldkirch 8:2

Ohne Chance war die erste Mannschaft am Dienstagabend beim Auswärtsspiel in der Bezirksklasse gegen den Tabellenfünften aus Freiburg.

Bereits die Doppel starteten äußerst unglücklich. Maxi/Manuel erwischten hier einen schlechten Start und gerieten mit 0:2 in Rückstand. Die beiden wehrten sich ab diesem Zeitpunkt dann aber mit vereinten Kräften gegen die drohende Niederlage und steigerten sich auch deutlich. Belohnt wurde man mit dem Satzausgleich und so ging es in den fünften Durchgang. Hier konnte man erneut einen Rückstand aufholen, doch beim Stand von 10:9 nutzten die Freiburger ihren letzten Matchball und sicherten sich den Sieg.
Felix/Matthias begannen stark und konnten mit 2:0 in Führung gehen. Dann riss aber völlig der Faden und man kam nicht mehr an seine Bestleistung heran. Die Gastgeber nutzten das eiskalt aus und drehten die Partie am Ende noch zum 3:2 Erfolg.

Mit dem 2:0 Rückstand sah es bereits schlecht aus und auch die Leistungen im vorderen Paarkreuz gaben zunächst keinen Grund zur Hoffnung. Der weiterhin gehandicapte Maxi erholte sich gegen Schaub zwar von einem 0:2 Rückstand und konnte die Sätze drei und vier für sich entscheiden, im fünften Durchgang war dann aber die Luft raus und er musste sich mit 2:3 geschlagen geben.
Chancenlos war Felix im Duell mit Dietze. Der Freiburger hatte immer die bessere Antwort und Felix gelang es lediglich im dritten Satz halbwegs mitzuhalten, jedoch reichte es auch hier nicht.

Auch Manuel stand gegen den starken Schreiber auf verlorenem Posten und unterlag relativ schnell mit 0:3. Ein Lichtblick war Matthias, der sein Einzel gegen Meier konzentriert herunterspielte und sich auch von einer kurzen Schwächephase im dritten Durchgang nicht verunsichern ließ. Am Ende stand bei ihm ein Viersatzerfolg und somit endlich der erste Punkt.

Ein Ausrufezeichen setzte dann Maxi im zweiten Durchgang gegen Ditze. Mit einer bärenstarken Leistung zwang er den Favoriten in die Defensive und punktete immer wieder stark. Verdient setzte sich Maxi dann mit 3:1 durch und landete einen tollen persönlichen Erfolg.
Auch Felix hatte gegen Schaub im zweiten Einzel Chancen auf den nächsten Punktgewinn.
Abermals gelang es ihm aber nicht die Führung im Entscheidungssatz über die Ziellinie zu bringen und so unterlag er einmal mehr in der Verlängerung.

Auch in den letzten beiden Einzeln im hinteren Paarkreuz war für Matthias und Manuel dann jeweils nur noch ein Satzgewinn möglich und nach den beiden Viersatzniederlagen, war die 2:8 Auswärtsniederlage perfekt.
Mit 16;8 Punkten liegt man zwar noch auf Rang 2, so langsam wird aber deutlich, dass es Leistungssteigerungen braucht, wenn man konstant punkten will, denn in den nächsten Wochen warten erst einmal weitere schwere Aufgaben.
Die erste ist am kommenden Freitag den 06:02, wenn man ab 19:00 Uhr in der Kastelbergschule den Tabellenführer vom TTC Suggental II empfängt.

SV Waldkirch II – TTC Nimburg II 2:8


Aufgrund von Kommunikationsschwierigkeiten und da niemand kurzfristig einspringen konnte und wollte, musste die zweite Mannschaft bei ihrem Heimauftritt gegen den TTC Nimburg II in der Kreisliga A zu dritt antreten. Die eh schon schwere Aufgabe wurde dadurch unmöglich und so war von Beginn an klar, dass es nur um Schadensbegrenzung ging

Im Doppel spielten Christoph/Wolfgang gegen das Einserdoppel Meyer/Stachel ordentlich auf, es reichte aber nur zu einem Satzgewinn.
Auch in den Einzeln wurde es insbesondere im vorderen Paarkreuz sehr hart. Christine musste aufrutschen, verkaufte sich gegen Meyer aber ordentlich und war gegen den klaren Favoriten in jedem Satz nah dran. Belohnen konnte sie sich für die Leistung aber nicht und so unterlag sie letztlich 0:3
Auch Christoph war gegen Stachel stark unter Druck. Wie Meyer, spielte auch Stachel die letzten Jahre in höhren Ligen und das bekam Christoph zu spüren, der auch keine Möglichkeiten auf einen Satzgewinn hatte und so mit 0:3 unterlag.

Den ersten Punkt holte dann Wolfgang im hinteren Paarkreuz, der gegen Hügle nervenstark war und den Nimburger letztendlich im fünften Satz niederringen konnte.
Nachdem man dann wieder im vorderen Paarkreuz ohne Möglichkeiten auf Zählbares war, hatte Wolfgang anschließend seinen zweiten Auftritt und auch den konnte er gegen Schumacher mit 3:0 für sich entscheiden.

So ging das Spiel bereits nach 90 Minuten mit 2:8 und nicht wirklich guter Laune zu Ende.
Nachdem dies hoffentlich ein einmaliger Ausrutscher bleibt, hat die zweite bereits am morgigen Dienstag die Chance wieder für positive Schlagzeilen zu sorgen, denn dann trifft man im wichtigen Kellerduell auf den Tabellenletzten aus Suggental III und kann mit einem Sieg wieder auf Platz 6 springen.