Jugend kann sich für engagierte Leistung nicht belohnen und unterliegt knapp.

SV Waldkirch (U19) – TTC Elzach (U19) 4:6

Als einzige Mannschaft in dieser Woche war am Donnerstagabend in der heimischen Kastelberghalle die Jugend gefordert.
In der Kreisliga C empfing man ab 18:30 Uhr den TTC Elzach zum zweiten Saisonspiel und wollte in der Aufstellung Timo, Bela, Lars und Philine für ordentlich Gegenwehr sorgen.

Timo/Lars bekamen es im Einserdoppel mit dem vorderen Paarkreuz der Gäste zu tun. Die Qualität der Elzacher bekam man im ersten Satz zu spüren, wo man noch keine Zugriff hatte. Die Steigerung erfolgte aber und mit viel Nervenstärke und taktischem Geschick erspielte man sich in den Sätzen zwei und drei mit jeweils 12:10 die 2:1 Satzführung. Die Elzacher änderten dann aber wieder die Strategie und dem waren Timo und Lars am Ende nicht ganz gewachsen, sodass das Match mit 2:3 verloren ging.
Bela/Philine konnten am Nebentisch den umkämpften ersten Satz knapp in der Verlängerung für sich entscheiden. Dies gab den beiden Sicherheit und mit konzentrierten Schlägen hielt man das gute Niveau und setzte sich am Ende deutlich in drei Sätzen durch.

Im vorderen Paarkreuz hatte Timo in drei ausgeglichenen Sätzen am Ende die Nervenstärke auf seiner Seite und setzte sich verdient mit 3:0 gegen Schmieder durch.
Ein ähnliches Bild zeigte sich am Nebentisch, allerdings dieses mal zuungsten des SVW. Bela war gegen die Nummer 1 Kern nie weit weg, am Ende hatte in jedem Satz aber der Elzacher die besseren Antworten und setzte sich ebenfalls in drei Durchgängen durch.

Es war damit vorerst weiter ausgeglichen und so ging es weiter mit den Partien im hinteren Paarkreuz. Lars erwischte einen sehr guten Start und ging gegen Ben Oun mit 2:0 in Führung. Der Elzacher wurde dann im weiteren Spielverlauf immer stärker und Lars war ab dem dritten Satz auf verlorenem Posten. Der Dominanz seines Gegenübers konnte er ab diesem Zeitpunkt nichts mehr entgegensetzen und so verlor er am Ende noch mit 2:3
Ein gutes Spiel zeigte auf der anderen Platte Philine, die gegen Bührer nichts anbrennen ließ. Ihre Überlegenheit spiegelte sich im klaren 3:0 Erfolg wieder, der zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war.

Der Knackpunkt war dann direkt zum Start in den zweiten Einzeldurchgang die Spiele im vorderen Paarkreuz. Timo konnte im Match der beiden Einser gegen Kern zweimal in Führung ging, es fehlte aber der letzte Schritt über die Ziellinie und so kam der Elzacher zurück und erkämpfte sich tatsächlich noch den Fünfsatzerfolg.
Auch Bela spielte zu Beginn gut und ging in Front, jedoch war ab dem zweiten Satz sein Gegner Schmieder klar überlegen und Bela hatte keine Chance mehr und unterlag in 4 Sätzen.
Der 3:5 Rückstand vor den letzten beiden Spielen war daher keine gute Ausgangslage und obwohl man noch einmal alles gab konnte man sich nur noch durch die sehr gute Leistung von Lars einen weiteren Punkt erspielen, was am Ende die bittere 4:6 Heimniederlage zur Folge hatte, die definitiv vermeidbar war.

Mit 0:4 Punkten nach zwei Partien muss am Dienstag in Kenzingen ein neuer Anlauf genommen werden, die ersten Punkte in dieser Saison einzufahren.

Verpatzter Saisonstart mit zwei Niederlagen – Jugend chancenlos in Ottoschwanden, erste Mannschaft enttäuscht in Freiburg.

SV Ottoschwanden (U19) – SV Waldkirch (U19) 8:2

Zum Auftakt in die neue Saison in der Kreisliga C gegen den SV Ottoschwanden trat die Jugendmannschaft auswärts neben den bekannten Kräften bestehend aus Timo, Ida und Lara mit einem neuen Gesicht an. Luis feierte an diesem Samstagvormittag seine Spielpremiere und komplettierte die Mannschaft

Die Gastgeber waren als Trio aufgestellt und so startete man mit einem Doppel und einem Einzel in die Partie.
Timo/Luis bekamen es hierbei mit der Nummer 1 und 2 zu tun. Nachdem man im ersten Satz komplett auf verlorenem Posten stand, steigerte man sich im weiteren Spielverlauf zwar, für einen Satzgewinn reichte es aber nicht und so ging das Match mit 0:3 verloren.
Im Duell der beiden Dreier zwischen Lara und Köstel erwischte die SVW Spielerin den besseren Start. Mit guten Punkten erspielte sie sich eine 2:0 Führung.
Der Ottoschwandener stellte sich dann aber besser auf Laras Spielstil ein und bekam ab dem dritten Durchgang Oberwasser. Lara gelang es nicht ihr Niveau zu halten und so musste beim Stand von 2:2 der Entscheidungssatz entscheiden. Hier ging es bis in die Verlängerung wo Lara leider knapp den kürzeren zog.

Als nächstes ging es für Timo und Ida an die Platten. Timo war gegen Hauber M. von Beginn an hellwach und konnte sich mit konzentriertem Spiel eine 2:0 Satzführung erkämpfen. Doch auch hier war die Konstanz das Problem, denn Hauber M. steckte ebenfalls nicht auf. Nach dem Anschluss war der vierte Durchgang der Knackpunkt, wo Timo Chancen auf den Sieg hatte, aber in der Verlängerung unterlag. Hauber M. vollendete im fünften Satz das Comeback und sicherte sich den 3.2 Erfolg.
Ida konnte gegen Hauber C. parallel dazu nicht mithalten. Die Partie verlief relativ einseitig und auch ein Satzgewinn war nicht in der Nähe und so ging das ungleiche Duell mit 0:3 verloren.

Nachdem auch die beiden anschließenden Partien von Luis und Timo ohne Chance auf Zählbares an die Gastgeber ging war die Partie beim Stand von 6:0 bereits entschieden.
Dennoch zeigte das Team in den letzten vier Spielen des Tages noch einmal Moral und konnte sich zwei Punkte sichern.
Hervorzuheben ist hier insbesondere Luis, der bei seiner Premiere im zweiten Einzel direkt punkten konnte und sich beim knappen Fünfsatzerfolg gegen Köstel auch sehr nervenstark zeigte. Der andere Zähler ging auf das Konto von Timo der sich im fünften Satz nach einem 1:2 Rückstand ebenfalls noch gegen Köstel durchsetzen konnte.

Dennoch war die 8:2 Auswärtsniederlage auch in der Höhe verdient und so konnte man am Ende keine Zähler mitnehmen. Die nächste Chance auf Punkte hat man aber bereits am Donnerstag, wenn man in der heimischen Kastelberghalle den TTC Elzach empfängt.


FT 1844 Freiburg VII – SV Waldkirch 6:4

Die erste Mannschaft wollte in der Bezirksklasse direkt gut reinstarten und am Samstagabend bei 1844 Freiburg VII auswärts punkten. Dieses Unterfangen ging man in der Aufstellung. Maxi, Felix, Uli und Manuel an.
Die Gastgeber setzten komplett auf Youngster und so kam es zum Wiedersehen mit unserem ehemaligen Jugendspieler Florian Baak, der nun seine zweite Spielzeit in Freiburg absolviert.

In den Doppeln bekam man an den beiden Tischen untereschiedliche Leistungen zu sehen. Maxi/Manuel fanden gegen Baak/Fleig zu keinem Zeitpunkt wirklich zu ihrem Spiel. Zwar konnte der erste Satz noch gewonnen werden, die Konstanz im eigenen Spiel war aber zu gering und die Fehlerquote zu hoch, sodass man sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben musste un den ersten Dämpfer kassierte.
Besser machten es am Nebentisch Felix/Uli die gegen Gilbert/Herb von Beginn an dominierten und nach einer guten Leistung einen deutlichen Dreisatzerfolg feiern konnten.

Im vorderen Paarkreuz bekam es Felix mit Baak zu tun. Felix agierte von Beginn an viel zu passiv und Baak konnte sein Angriffspotential immer wieder gut entfalten. Zwar sicherte sich Felix nach einer Aufholjagd den zweiten Satz zum zwischenzeitlichen Ausgleich, doch es war weiterhin zu viel Stückwerk und er war zu harmlos. Im vierten Satz hatte er zwar noch Chancen einen Entscheidungssatz zu erzwingen, aber die Leistung reichte nicht aus und so musste er Baak nach vier Sätzen gratulieren.
Ebenfalls nicht an seine Leistungsgrenze kam Maxi am Nebentisch gegen Gilbert. In den ersten beiden Sätzen konnte sich der Freiburger knapp durchsetzen, wobei Maxi einige Chancen verpasste. In den Durchgängen drei und vier war dann eine deutliche Leistungssteigerung von unserer Nummer 1 zu erkennen und so erspielte er sich verdientermaßen den fünften Satz. Hier hatte er am Ende auch Chancen auf den Sieg, schmiss das Spiel aber am Ende in der entscheidenen Phase weg und so musste er sich mit 2:3 geschlagen geben.

Der daraus resultierende 1:3 Rückstand war für das hintere Paarkreuz bereits eine Hypothek, den Manuel und Uli bestenfalls aufholen sollten.
Manuel leistete gegen Herb dann auch seinen Beitrag. Er agierte sehr sicher in der Offensive und zeigte immer wieder seine starken Grundschläge. Herb spielte zwar gut mit und konnte auch immer wieder Akzente setzen, aber Manuel hatte zumeist die passende Antwort parat und blieb konzentriert. Der Dreisatzerfolg war ein Ausrufezeichen und der Anschluss.
Uli sollte nun gegen Fleig für den Ausgleich sorgen, doch die Sicherheit die er noch im Doppel unter Beweis stellen konnte, war im Einzel leider nicht viel zu sehen. Fleig agierte sicher und Uli stand oftmals zu schlecht zum Ball. Die ersten beiden Sätze waren bis zum Ende zwar ausgeglichen, doch der Freiburger agierte cleverer und ging mit 2:0 in Führung. Anschließend war der Widerstand von Uli gebrochen und die Dreisatzniederlage kurze Zeit später perfekt.

Mit dem 2:4 Rückstand war klar, dass nun eigentlich beide Punkt vom vorderen Paarkreuz kommen mussten, wollte man noch Chancen auf einen Punktgewinn haben.
Maxi zeigte sich dann gegen Baak auch deutlich verbessert und war in der Offensive deutlich variabler und sicherer. Zwar teilte man sich die ersten beiden Sätze noch, der umkämpfte dritte Satz war dann aber der Knackpunkt und diesen sicherte sich Maxi in der Verlängerung. Dies gab Rückenwind und mit einem bärenstarken vierten Durchgang sicherte er sich den Viersatzerfolg gegen seinen ehemaligen Schützling.
Felix machte es am Nebentisch gegen Gilbert wieder spannend. Nach klarer Führung im ersten Satz, riss in der Mitte des Durchgangs der Faden und er geriet wieder in Rückstand.
Auch der zwischenzeitliche Ausgleich hielt nicht lange, denn den dritten Satz sicherte sich Gilbert in der Verlängerung. Felix riss sich aber zusammen und mit einem starken vierten Durchgang ging es in den Entscheidungssatz.
Hier erspielte sich Felix eine klare Führung, wurde dann aber zu nervös und vergab Matchball um Matchball. Den letzten verwandelte er dann aber zum 11:9 und sorgte mit dem 3:2 Sieg für den 4:4 Ausgleich.

Man war also vor den letzten beiden Spielen von Uli und Manuel wieder voll im Spiel und hatte alle Chancen. Uli lieferte sich mit Herb dann ein Duell auf Augenhöhe, wo sich keiner der Spieler absetzen konnte. Zweimal ging der Freiburger in Führung, aber Uli gelang jedes Mal postwendend der Ausgleich. Im fünften Satz war Uli dann aber zu unsicher im Angriff und es reichte am Ende nicht und die 2:3 Niederlage war sehr bitter.
Insbesondere auch deshalb, weil Manuel gegen Fleig nicht an seine Leistung aus der ersten Partie anknüpfen konnte. Nach dem 0:2 Rückstand gelang nur noch der Anschluss, aber im vierten Satz hatte Fleig wieder das bessere Ende für sich und sicherte den Freiburgern mit dem 3:1 Erfolg den 6:4 Heimsieg.

Zwar gibt es aufgrund der knappen Niederlage und der neuen Regelung im Bezirk einen Punkt auf das Tabellenkonto der ersten, die Leistung war aber alles andere als gut und alle vier Akteure kamen zu keinem Zeitpunkt an ihr Leistungslimit. Ein verschenkter Sieg zum Auftakt, der noch einmal aufzeigt, dass in dieser Spielzeit einzig und allein der Klassenerhalt das Ziel sein kann.
Gegen den klaren Abstiegskandidaten TTC Blau Weiß Freiburg IV sollte im zweiten Saisonspiel am 28:09 dann auf jeden Fall ein Sieg eingefahren werden, will man nicht von Beginn an in der Abstiegszone der Bezirksklasse hängen. Hier braucht man dann aber auch eine deutliche Steigerung aller Spieler.

Saison 2026/2027 beginnt am Wochenende!

Nach der doch langen Sommerpause, startet die Tischtennisabteilung endlich in die neue Spielzeit.
Durch die Schließung der Halle bis Ende August, befindet man sich jedoch erst seit knapp drei Wochen im Training.

Die erste Mannschaft konnte mit einem erfolgreich absolvierten Freundschaftsspiel gegen den TTC Nimburg Anfang September bereits erste Wettkampfpraxis schnuppern und so geht man hochmotiviert in das Auftaktspiel am Samstag bei der FT 1844 Freiburg VII.
Die Bezirksklasse wird auch in diesem Jahr vermutlich wieder relativ ausgeglichen sein, das Ziel, der Klassenerhalt, sollte aber auch in dieser Spielzeit gut erreichbar sein.

Auch am Samstag und ebenfalls auswärts, startet die Jugend gegen den SV Ottoschwanden in die Saison. Hier will man sich in diesem Jahr besser verkaufen als in der abgelaufenen Spielzeit und die Fortschritte auch auf Wettkampf Niveau zeigen.

Die zweite und dritte Mannschaft können noch etwas entspannen, hier steigen beide Teams in der Kreisliga B bzw. C erst Ende September bzw. im Oktober in die neue Saison ein.