SV Ottoschwanden (U19) – SV Waldkirch (U19) 8:2
Zum Auftakt in die neue Saison in der Kreisliga C gegen den SV Ottoschwanden trat die Jugendmannschaft auswärts neben den bekannten Kräften bestehend aus Timo, Ida und Lara mit einem neuen Gesicht an. Luis feierte an diesem Samstagvormittag seine Spielpremiere und komplettierte die Mannschaft
Die Gastgeber waren als Trio aufgestellt und so startete man mit einem Doppel und einem Einzel in die Partie.
Timo/Luis bekamen es hierbei mit der Nummer 1 und 2 zu tun. Nachdem man im ersten Satz komplett auf verlorenem Posten stand, steigerte man sich im weiteren Spielverlauf zwar, für einen Satzgewinn reichte es aber nicht und so ging das Match mit 0:3 verloren.
Im Duell der beiden Dreier zwischen Lara und Köstel erwischte die SVW Spielerin den besseren Start. Mit guten Punkten erspielte sie sich eine 2:0 Führung.
Der Ottoschwandener stellte sich dann aber besser auf Laras Spielstil ein und bekam ab dem dritten Durchgang Oberwasser. Lara gelang es nicht ihr Niveau zu halten und so musste beim Stand von 2:2 der Entscheidungssatz entscheiden. Hier ging es bis in die Verlängerung wo Lara leider knapp den kürzeren zog.
Als nächstes ging es für Timo und Ida an die Platten. Timo war gegen Hauber M. von Beginn an hellwach und konnte sich mit konzentriertem Spiel eine 2:0 Satzführung erkämpfen. Doch auch hier war die Konstanz das Problem, denn Hauber M. steckte ebenfalls nicht auf. Nach dem Anschluss war der vierte Durchgang der Knackpunkt, wo Timo Chancen auf den Sieg hatte, aber in der Verlängerung unterlag. Hauber M. vollendete im fünften Satz das Comeback und sicherte sich den 3.2 Erfolg.
Ida konnte gegen Hauber C. parallel dazu nicht mithalten. Die Partie verlief relativ einseitig und auch ein Satzgewinn war nicht in der Nähe und so ging das ungleiche Duell mit 0:3 verloren.
Nachdem auch die beiden anschließenden Partien von Luis und Timo ohne Chance auf Zählbares an die Gastgeber ging war die Partie beim Stand von 6:0 bereits entschieden.
Dennoch zeigte das Team in den letzten vier Spielen des Tages noch einmal Moral und konnte sich zwei Punkte sichern.
Hervorzuheben ist hier insbesondere Luis, der bei seiner Premiere im zweiten Einzel direkt punkten konnte und sich beim knappen Fünfsatzerfolg gegen Köstel auch sehr nervenstark zeigte. Der andere Zähler ging auf das Konto von Timo der sich im fünften Satz nach einem 1:2 Rückstand ebenfalls noch gegen Köstel durchsetzen konnte.
Dennoch war die 8:2 Auswärtsniederlage auch in der Höhe verdient und so konnte man am Ende keine Zähler mitnehmen. Die nächste Chance auf Punkte hat man aber bereits am Donnerstag, wenn man in der heimischen Kastelberghalle den TTC Elzach empfängt.
FT 1844 Freiburg VII – SV Waldkirch 6:4
Die erste Mannschaft wollte in der Bezirksklasse direkt gut reinstarten und am Samstagabend bei 1844 Freiburg VII auswärts punkten. Dieses Unterfangen ging man in der Aufstellung. Maxi, Felix, Uli und Manuel an.
Die Gastgeber setzten komplett auf Youngster und so kam es zum Wiedersehen mit unserem ehemaligen Jugendspieler Florian Baak, der nun seine zweite Spielzeit in Freiburg absolviert.
In den Doppeln bekam man an den beiden Tischen untereschiedliche Leistungen zu sehen. Maxi/Manuel fanden gegen Baak/Fleig zu keinem Zeitpunkt wirklich zu ihrem Spiel. Zwar konnte der erste Satz noch gewonnen werden, die Konstanz im eigenen Spiel war aber zu gering und die Fehlerquote zu hoch, sodass man sich am Ende mit 1:3 geschlagen geben musste un den ersten Dämpfer kassierte.
Besser machten es am Nebentisch Felix/Uli die gegen Gilbert/Herb von Beginn an dominierten und nach einer guten Leistung einen deutlichen Dreisatzerfolg feiern konnten.
Im vorderen Paarkreuz bekam es Felix mit Baak zu tun. Felix agierte von Beginn an viel zu passiv und Baak konnte sein Angriffspotential immer wieder gut entfalten. Zwar sicherte sich Felix nach einer Aufholjagd den zweiten Satz zum zwischenzeitlichen Ausgleich, doch es war weiterhin zu viel Stückwerk und er war zu harmlos. Im vierten Satz hatte er zwar noch Chancen einen Entscheidungssatz zu erzwingen, aber die Leistung reichte nicht aus und so musste er Baak nach vier Sätzen gratulieren.
Ebenfalls nicht an seine Leistungsgrenze kam Maxi am Nebentisch gegen Gilbert. In den ersten beiden Sätzen konnte sich der Freiburger knapp durchsetzen, wobei Maxi einige Chancen verpasste. In den Durchgängen drei und vier war dann eine deutliche Leistungssteigerung von unserer Nummer 1 zu erkennen und so erspielte er sich verdientermaßen den fünften Satz. Hier hatte er am Ende auch Chancen auf den Sieg, schmiss das Spiel aber am Ende in der entscheidenen Phase weg und so musste er sich mit 2:3 geschlagen geben.
Der daraus resultierende 1:3 Rückstand war für das hintere Paarkreuz bereits eine Hypothek, den Manuel und Uli bestenfalls aufholen sollten.
Manuel leistete gegen Herb dann auch seinen Beitrag. Er agierte sehr sicher in der Offensive und zeigte immer wieder seine starken Grundschläge. Herb spielte zwar gut mit und konnte auch immer wieder Akzente setzen, aber Manuel hatte zumeist die passende Antwort parat und blieb konzentriert. Der Dreisatzerfolg war ein Ausrufezeichen und der Anschluss.
Uli sollte nun gegen Fleig für den Ausgleich sorgen, doch die Sicherheit die er noch im Doppel unter Beweis stellen konnte, war im Einzel leider nicht viel zu sehen. Fleig agierte sicher und Uli stand oftmals zu schlecht zum Ball. Die ersten beiden Sätze waren bis zum Ende zwar ausgeglichen, doch der Freiburger agierte cleverer und ging mit 2:0 in Führung. Anschließend war der Widerstand von Uli gebrochen und die Dreisatzniederlage kurze Zeit später perfekt.
Mit dem 2:4 Rückstand war klar, dass nun eigentlich beide Punkt vom vorderen Paarkreuz kommen mussten, wollte man noch Chancen auf einen Punktgewinn haben.
Maxi zeigte sich dann gegen Baak auch deutlich verbessert und war in der Offensive deutlich variabler und sicherer. Zwar teilte man sich die ersten beiden Sätze noch, der umkämpfte dritte Satz war dann aber der Knackpunkt und diesen sicherte sich Maxi in der Verlängerung. Dies gab Rückenwind und mit einem bärenstarken vierten Durchgang sicherte er sich den Viersatzerfolg gegen seinen ehemaligen Schützling.
Felix machte es am Nebentisch gegen Gilbert wieder spannend. Nach klarer Führung im ersten Satz, riss in der Mitte des Durchgangs der Faden und er geriet wieder in Rückstand.
Auch der zwischenzeitliche Ausgleich hielt nicht lange, denn den dritten Satz sicherte sich Gilbert in der Verlängerung. Felix riss sich aber zusammen und mit einem starken vierten Durchgang ging es in den Entscheidungssatz.
Hier erspielte sich Felix eine klare Führung, wurde dann aber zu nervös und vergab Matchball um Matchball. Den letzten verwandelte er dann aber zum 11:9 und sorgte mit dem 3:2 Sieg für den 4:4 Ausgleich.
Man war also vor den letzten beiden Spielen von Uli und Manuel wieder voll im Spiel und hatte alle Chancen. Uli lieferte sich mit Herb dann ein Duell auf Augenhöhe, wo sich keiner der Spieler absetzen konnte. Zweimal ging der Freiburger in Führung, aber Uli gelang jedes Mal postwendend der Ausgleich. Im fünften Satz war Uli dann aber zu unsicher im Angriff und es reichte am Ende nicht und die 2:3 Niederlage war sehr bitter.
Insbesondere auch deshalb, weil Manuel gegen Fleig nicht an seine Leistung aus der ersten Partie anknüpfen konnte. Nach dem 0:2 Rückstand gelang nur noch der Anschluss, aber im vierten Satz hatte Fleig wieder das bessere Ende für sich und sicherte den Freiburgern mit dem 3:1 Erfolg den 6:4 Heimsieg.
Zwar gibt es aufgrund der knappen Niederlage und der neuen Regelung im Bezirk einen Punkt auf das Tabellenkonto der ersten, die Leistung war aber alles andere als gut und alle vier Akteure kamen zu keinem Zeitpunkt an ihr Leistungslimit. Ein verschenkter Sieg zum Auftakt, der noch einmal aufzeigt, dass in dieser Spielzeit einzig und allein der Klassenerhalt das Ziel sein kann.
Gegen den klaren Abstiegskandidaten TTC Blau Weiß Freiburg IV sollte im zweiten Saisonspiel am 28:09 dann auf jeden Fall ein Sieg eingefahren werden, will man nicht von Beginn an in der Abstiegszone der Bezirksklasse hängen. Hier braucht man dann aber auch eine deutliche Steigerung aller Spieler.