Zweite mit enttäuschendem Saisonende gegen Elzach, Dritte verabschiedet sich mit einem knappen Auswärtserfolg in die Sommerpause!

SV Waldkirch II – TTC Elzach 3:7

Nach der bislang eher schwachen Rückrunde unserer zweiten stand bereits nach der Niederlage gegen Forchheim fest, dass man auf einem Abstiegsplatz die Saison in der Kreisliga A beenden würde. Dennoch war das letzte Saisonspiel in heimischer Halle gegen den TTC Elzach von Bedeutung, denn mit einem Erfolg hatte man die Möglichkeit an den Gästen vorbeizuziehen und die Spielzeit auf Rang 6 zu beenden.
Dieses Vorhaben ging man in der Aufstellung Serkan, Thomas, Christoph und Christine an.

In der Angstdisziplin der zweiten Mannschaft, den Doppeln, stellt man Serkan mit Christoph zusammen, während wie in der gesamten Rückrunde Thomas mit Christine agierte.
Leider änderte dies aber nichts am Ergebnis, den der Start wurde erneut verpatzt. Überhaupt nicht ins Spiel fanden Serkan/Christoph gegen Rombach/Riccardi. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs, gelang es den beiden nicht ihre Stärke an die Platte zu bringen und es war lediglich Stückwerk. Dies war zu wenig um die Elzacher in Gefahr zu bringen und so ging das Duell deutlich mit 3:1 an die Gäste.
Etwas mehr Gegenwehr leisteten parallel dazu Thomas/Christine gegen Ziegler/Kern. Im ersten Satz erwischte man einen Blitzstart und nutzte die sich bietenden Chancen. Man hatte sogar gute Chancen den Vorsprung auszubauen, doch die Führung im zweiten Satz reichte am Ende nicht aus und man wurde noch abgefangen. Dies machte das Duell um einiges komplizierte denn die Elzacher steigerten sich nun auch und nachdem es weiter hin und her ging musste der fünfte Satz entscheiden. Hier machte man zu viele Fehler und die Elzacher spielten selbst stark auf und so ging das Match mit 2:3 verloren. Ein bitterer Auftakt.

In den Einzel musste man damit am besten direkt im vorderen Paarkreuz beginnen die Trendwende einzuleiten. Hier traf Serkan zunächst auf Rombach und am Nebentisch kam es zum Duell der Namenesvettern Ziegler vs. Ziegler.
Rombach der erst seit der Rückrunde auf die Nummer 2 vorgerückt war, lieferte Serkan ein hartes Match. Die ersten beiden Sätzen gingen nur beide nur mit zwei Punkten Unterschied über die Bühne, einmal mit dem besseren Ende für Serkan, das andere Mal für Rombach. Nach einem starten dritten Durchgang von Serkan wo er sich die Führung zurückholen konnte, setzte er sich dann auch nervenstark in einem ausgeglichenen vierten Satz durch und brachte mit dem 3:1 Erfolg den ersten Punkt auf Seiten des SVW:
Bei Thomas hingegen herrschte im Duell mit dem Elzacher Ziegler ein Wechselbad der Gefühle. Im ersten Satz war der Elzacher sehr aktiv und setzte Thomas unter Druck, mit dem dieser nicht klar kam. Nach dem Rückstand erwischte Thomas dann aber einen besseren Start in den zweiten Satz und hatte mit seinen Bemühungen mehr Erfolg. Zwar ließ der Ziegler nicht abreißen, aber Thomas war insgesamt der mutigere Akteur und ihm gelang in der Verlängerung der Ausgleich. Es war aber klar das es dieses hohe Niveau weiter brauchte, wollte er einen Erfolg landen und dies gelang nicht. Ziegler agierte dann wieder abgeklärter und Thomas kam nur noch punktuell zu Erfolgserlebnissen. Die Leistung war insgesamt nicht schlecht, aber es reichte halt nicht und so setzte der Elzacher sich am Ende in vier Durchgängen durch.

Mit dem 1:3 im Rücken rannte das hintere Paarkreuz damit weiterhin einem Rückstand hinterher und musste den SVW wieder zurück ins Spiel bringen.
Christoph hatte Riccardi als Gegner und kam mit diesem im ersten Satz überhaupt noch nicht zurecht. Nachdem er sich in der Satzpause neu fokussieren konnte, funkitonierte es ab dem zweiten Durchgang besser und fand zu seinem Spiel. Dabei sah man dann auch das er eigentlichd er bessere Spieler war und mehr Möglichkeiten hatte. Im zweiten und dritten Satz konnte er das auch an der Platte zeigen und mit 2:1 in Führung gehen, Normalerweise hätte man meinen sollen das es sich ab diesem Zeitpunkt für ihn leichter spielen sollte, doch es war weiterhin ein enges Duell, in dem sich Riccardi dann in den Entscheidungssatz retten konnte. Auch hier fand Christoph nicht mehr zurück zu seiner spielerischen Linie und musste sich mit 2:3 geschlagen geben.
Besser machte es am Nebentisch Christine, die Kern bereits im ersten Satz, der sehr eng und ausgeglichen verlief, den Zahn ziehen konnte. Nachdem der Elzacher in Rückstand lag, wurde er immer hektischer und ungeduliger und dies spielte Christine in die Karten, die große Ruhe ausstrahlte und mit gutem Matchplan das Duell deutlich mit 3:0 für sich entscheiden konnte.

Leider war auch dieses Erfolgserlebnis keine Initialzündung für das Team, denn im zweiten Einzeldurchgang hatten Thomas und Serkan große Probleme. An beiden Tischen kam man nicht in Tritt und fand keine Mittel um ausreichend Gefahr auszustrahlen. Logische Folge war das beide Spiele in vier Sätzen an die Elzacher gingen und so war die Begegnung beim Stand von 2:6 bereits vor den letzten beiden Partien zugunsten von Elzach entschieden.
Christoph hatte einfach keinen guten Tag erwischt, das zeigte sich auch schnell gegen Kern, wo er sich abermals unter Wert verkaufte leider deutlich mit 0:3 unterlag.
Einziger Lichtblick an diesem Abend war Christine, die gegen Riccardi auch im zweiten Einzel nur wenig gefordert wurde und mit ihrer guten Übersicht ein ums andere Mal punkten konnte. Der Dreisatzerfolg war auch in der Höhe verdient und setzte dann auch den Schlusspunkt auf eine insgesamt leider unbefriedigende Saison.

Mit 8:20 Punkten beendet die zweite Mannschaft die Spielzeit in der Kreisliga A auf dem vorletzten Rang 7, was den Abstieg bedeuten wird. Insgesamt war in einigen Partien zwar deutlich mehr drin, da man aber insbesondere in der Rückrunde kaum noch Spiele auf seine Seite ziehen konnte und trotz oftmals guten Aufstellungen unterlag, ist dieser Tabellenplatz die logische Konsequenz. Nun gilt es sich in der Sommerpause zu sammeln, um dann ab September wieder voll angreifen zu können.

TTC Glottertal – SV Waldkirch III 4:6

Die dritte Mannschaft war dann als letztes Team am Dienstagabend noch einmal gefordert, denn dort wartete mit dem TTC Glottertal ein Gegner, den man zum Saisonabschluss noch einmal besiegen wollte um dann mit einem guten Gefühl in die Sommerpause zu gehen.

Bei den Gastgebern spielte mit Linder ihr Topmann, was die Aufgabe deutlich erschwerte, aber wir versuchten mit Sebastian, Hubert, Annette und Kuo-I dagegenzuhalten um zum Abschluss der Runde noch einmal einen Sieg feiern zu können.
In den Doppeln hatten Sebastian/Annette mit Linder/Beha ein sehr starkes und gleichzeitig unangenehmes Duo zu überwinden. Während Linder ein starker Angreifer war, brachte Beha die Bälle sehr unangenehm zurück. Unser Duo war deshalb auch in der Außenseiterrolle und mehr als der zwischenzeitliche Anschluss zum 1:2 war auch nicht drin, denn am Ende setzten sich die Glottertäler relativ souverän mit 3:1 durch.
Ähnlich eindeutig verlief die Partie am anderen Tisch zwischen Hubert/Kuo-I und Schneider/Kostenbader. Hier waren wir deutlich überlegen und setzten uns nach einer über weite Strecken konzentrierten Vorstellung deutlich in vier Sätzen durch und es ging mit einem 1:1 in die Doppel.

Hier war klar das es gegen Linder weiterhin schwer werden würde, in den anderen Duellen war man aber Favorit und das Ziel war dies dann auch unter Beweis zu stellen. Hubert hielt dann auch im Match gegen Linder in zwei Sätzen sehr gut mit und verkaufte sich teuer. Einen Satzgewinn, den er sich aufgrund seiner Leistung eigentlich verdient hatte, sprang aber nicht bei rum und so ging das Duell erwartbar mit 0:3 verloren.
Den wichtigen Ausgleich besorgte dann aber umgehend Sebastian, der gegen Beha ebenfalls nichts anbrennen ließ und klar in drei Sätzen das Match für sich entscheiden konnte.

Den ersten Vorteil wollte man sich dann im hinteren Paarkreuz erspielen, wo Annette und Kuo-I gegen die Konkurrenz aus Glottertal spielerisch auf jeden Fall deutlich stärker waren.
Bei Kuo-I schlug sich das dann auch direkt im Endergebnis wieder. Sein Gegner Schneider stand auf verlorenem Posten und unsere Nummer 4 spielte viel zu schnell, sodass der Glottertäler dem Ball meist nur hinterher schauen konnte. Kuo-I spielte konzentriert in allen drei Durchgängen und wurde mit dem Dreisatzerfolg entsprechend belohnt.
Annette stand ihm parallel dazu in nichts nach. Gegen Kostenbader war auch sie ab dem ersten Ballwechsel klar überlegen und ließ nichts anbrennen. Lediglich 15 Punkte musste Annette über die gesamten drei Sätze abgeben, was ihre Dominanz untermauerte und den nächsten Drreisatzerfolg zur Folge hatte. Damit hatte man beim Stand von 4:2 auch erstmals den Vorteil von zwei Punkten Vorsprung und wollte dieses bis zum Spielende nicht mehr abgeben.

Das vordere Paarkreuz der Glottertäler hatte bei dieser Rechnung aber etwas dagegen, denn auch im zweiten Einzeldurchgang tat man sich hier schwer. Das Linder auch für Sebastian eine Nummer zu groß war, wurde dann auch schnell klar. Zwar versuchte Sebastian den Ball so gut es ging im Spiel zu halten und Linder zu zermürben, dieser hatte aber einfach zu viel Durchschlagskraft, der Sebastian zu wenig entgegen setzen konnte und am Ende mit 0:3 unterlag.
Hubert lieferte sich mit Beha, der Materialspieler war, ein langes und intensives Match. Es fanden sehr viele lange Ballwechsel statt und die Sätze verliefen sehr ausgeglichen, ohne das sich einer der beiden einen wirklich Vorteil erarbeiten konnte. Leider hatte in den ersten beiden Sätzen Beha knapp die Oberhand und so war die Hypothek beim Stand von 0:2 schon groß. Hubert gab zwar nicht auf und in der Verlängerung des dritten Satzes gelang der Ausgleich, es war aber dennoch ein langer Weg zurück und im vierten Durchgang machte Beha dann abermals sehr knapp mit 13:11 den Sack zu und so musste man den erneuten Ausgleich zum 4:4 hinnehmen.

Die Verantwortung lag also wieder beim hinteren Paarkreuz, den Auswärtssieg mit zwei weiteren Erfolgen perfekt zu machen.
Unsere beiden Akteure taten sich dann im Vergleich zu ihren ersten beiden Partien etwas schwerer, was aufgrund des noch höheren Drucks aber auch verständlich war.
Annette ihr erster Satz gegen Kostenbader ging hin und her und war sehr ausgeglichen, die wichtige Führung gelang ihr aber in der Verlängerung des ersten Satzes. Mit diesem Rückenwind gestaltete sie dann anschließend den zweiten Durchgang viel deutlicher und erhöhte die Führung. Nach kurzer Schwächephase und dem 1:2 Anschluss für Kostenbader, gelang es Annette dann wieder in die Spur zu kommen und ihre Stärken gewinnbringend einzusetzen. Souverän setzte sie sich zum Anfang des vierten Satzes direkt ab und brachte den Vorsprung relativ entspannt zum 3:1 Erfolg über die Ziellinie.
Ein Krimi spielte sich dann im alles entscheidenden Match am Nebentisch zwischen Kuo-I und Kostenbader ab. Die beiden hatten sich scheinbar entschlossen zum letzten Spiel noch einmal einen Krimi abzuliefern, was beiden definitiv gelang. Zunächstkonnte sich Kuo-I von einem 0:1 Rückstand gut erholen und das Match vorübergehend in eine 2:1 Führung drehen, doch Kostenbader ließ sich davon nicht entmutigen und ihm gelang dann seinerseits wieder umgehend der Ausgleich. So ging es in den Entscheidungssatz und hier reizten die beiden weiter alles aus. Bis in die Verlängerung musste man mitzittern, doch am Ende war es Kuo-I der mit 13:11 das bessere Ende für sich hatte und so gemeinsam mit dem Team jubeln konnte.

Ein gelungener Abschluss einer insgesamt sehr ordentlichen Saison, die die dritte Mannschaft in der Kreisliga B abgeliefert hat. In der Endabrechnung landet man mit 24:12 Punkten auf dem erwartbaren 4 Tabellenplatz, von insgesamt zehn Mannschaften.
Aufgrund Umstrukturierungen und der Fusion einzelner Verbände ist diese Platzierung zwar aktuell im Click tt als Abstiegsplatz markiert, dass es dazu aber kommt, ist mehr als unwahrscheinlich.