Erste muss zum Rückrundenauftakt einen Dämpfer hinnehmen, Dritte erkämpft sich in einem Marathonmatch einen Zähler!

SV Waldkirch – TV Denzlingen II 3:7

Den Rückrundenauftakt durfte die erste Mannschaft in heimischer Halle gegen den Tabellenachten TV Denzlingen II eröffnen. Nachdem man die Vorrunde in der Bezirksklasse auf Rang 1 abschließen konnte wurden am Freitagabend die Karten wieder neu gemischt und man stellte sich auf eine schwere Aufgabe ein.
Bei den Gästen fehlte Müller, aber mit Schillinger war das vordere Paarkreuz dennoch deutlich verstärkt, während auf unserer Seite das Quartett Maximilian, Felix, Matthias und Serkan an die Platten traten.

In den Doppeln erwischten Maxi/Serkan gegen das starke Einserdoppel Schillinger/Höfert einen guten Auftakt und konnten den ersten Durchgang in der Verlängerung für sich entscheiden. Danach fand das Denzlinger Duo aber immer besser in die Partie und insbesondere Schillinger präsentierte sich stark. Zwar hatten Maxi und Serkan immer noch ihre Momente, doch die Gäste übernahmen mehr und mehr die Kontrolle und glichen aus.
Auch in weiterer Folge ließen Schillinger/Höfert nicht nach und drehten am Ende die Partie in vier Sätzen zu ihren Gunsten.
Am Nebentisch fanden auch Felix/Matthias gut in das Match und beherrschten den ersten Satz klar. Zwar ging es anschließend nicht so weiter und man musste den Ausgleich hinnehmen, doch ab dem dritten Satz gelang es wieder besser die Stärken an die Platte zu bringen und mit harmonischem Spiel gelang es Felix und Matthias wieder die Kontrolle zu übernehmen und die Partie letztendlich in vier Durchgängen siegreich zu beenden.

Mit dem Unentschieden ging es dann weiter im vorderen Paarkreuz. Maxi bekam es mit Höfert zu tun, während parallel dazu Felix auf die Nummer 1 der Denzlinger Schillinger traf.
Maxi hatte Startschwierigkeiten und musste den ersten Satz an Höfert abgeben. Ihm gelang es in der Pause sich neu einzustellen und stärker zurückzukommen. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung sicherte er sich die folgenden beiden Durchgänge klar und ging so in Führung. Höfert erwies sich an diesem Abend aber zäh und zwang Maxi in den fünften Satz.
Hier hatte Maxi dann aber wieder die besseren Antworten und setzte sich am Ende verdient im Entscheidungssatz durch.
Felix gegen Schillinger entwickelte sich zum Duell auf Augenhöhe. Nachdem Felix den ersten Satz knapp für sich entscheiden konnte, hatte er bei einer klaren Führung im folgenden Durchgang Chancen den Vorsprung zu erhöhen. Schillinger gelang aber ein starker Schlussspurt und er konnte ausgleichen. Der Denzlinger wurde immer sicherer und erspielte sich nach dem dritten Satz dann auch die 2:1 Führung. Felix blieb aber dran und erkämpfte sich in einem sehr engen vierten Satz den Ausgleich. Im Entscheidungssatz hatte Felix dann bei mehreren Matchbällen einige Chancen auf den Sieg, doch Schillinger präsentierte sich kaltschnäuziger und machte in der Verlängerung den Sieg zu seinem Gunsten perfekt.

Es blieb also weiterhin spannend und mit den Zwischenstand von 2:2 ging es dann erstmals für das hintere Paarkreuz an die Platten. Matthias erwischte gegen Day einen ordentlichen Start und setzte sich im ersten Satz knapp durch. Das Duell blieb aber ausgeglichenen und auch im zweiten Satz konnte sich keiner der beiden Kontrahenten entscheidend absetzen.
Dieses Mal hatte Day den längeren Atem und setzte sich in der Verlängerung durch. Ähnliches Bild dann auch im dritten Durchgang wo wieder nur zwei Punkte den Ausschlag gaben und wieder Day das bessere Ende für sich hatte.Anschließend war bei Matthias die Luft etwas Raus und er konnte nicht mehr dagegenhalten und musste sich letztendlich mit 1:3 geschlagen geben.
Serkan hatte am anderen Tisch mit Russ eine schwere Aufgabe vor der Brust. Im ersten Satz wurde der Denzlinger seiner Favoritenrolle gerecht und ging mit 1:0 in Front. Serkan steigerte sich dann aber und zeigte im zweiten Durchgang sein Können. Mit einigen schönen Punkten zog er vorrübergehend das Match auf seine Seite und sicherte sich den verdienten Ausgleich. Das hohe Niveau zu halten gelang Serkan zwar, aber Russ fand ab dem dritten Satz wieder zur gewohnten Sicherheit, was die Aufgabe nicht leichter machte.
Beide Kontrahenten schenkten sich nichts, doch Serkan ließ einige Chancen aus und dies nutzte Russ eiskalt aus. Zweimal hatte der Denzlinger in der Verlängerung das bessere Ende für sich und so musste Serkan seinem Gegenüber nach vier Sätzen gratulieren.

Mit dem Spielstand von 2:4 stand das vordere Paarkreuz vor dem zweiten Durchgang schon unter hohem Druck und es mussten von Maximilian und Felix zwei Punkte her um das Match auszugleichen.
Maxi spielte im Duell der beiden Einser wie sein Kontrahent Schillinger ein Match auf sehr hohem Niveau. Maxi gelang es zwei Mal sich eine Führung zu erspielen, doch Schillinger zeigte sich davon unbeeindruckt und ihm gelang jedes Mal postwendend der Ausgleich, wobei Maxi im vierten Satz bereits Chancen hatte den Sack zuzumachen.
So wurde auch dieses hochklassige Duell im fünften Satz entschieden. Wie auch Felix zuvor hatte Maxi einige gute Chancen, konnte den letzten Schritt aber ebenfalls nicht gehen und unterlag auf dramatische Weise mit 10:12.
So stand man kurz vor der Niederlage und es war maximal noch ein Unentschieden möglich. Hier war man zunächst auf einen Sieg von Felix angewiesen, der sich mit Höfert messen musste. Nach zwei Sätzen stand es 1:1 und mit dritten Durchgang sah es lange gut für den Denzlinger aus, ehe Felix eine Aufholjagd startete und sich die wichtige 2:1 Führung noch in der Verlängerung sicher konnte. Auch im vierten Satz schenkten sich die beiden Spieler nichts, doch wieder war es Felix, der in den entscheidenden Momenten die richtigen Entscheidungen traf und sich so mit 3:1 durchsetzen konnte.

Beim Stand von 3:5 benötigte man nun zwei Punkte im hinteren Paarkreuz. Matthias erwischte an diesem Freitagabend aber einfach nicht seinen besten Tag. Gegen Russ waren es wieder zu viele einfache Fehler die ihn um den Lohn brachte. Lediglich im zweiten Satz gelang es ihm Konstanz an den Tag zu legen, das war aber zu wenig und so musste er sich auch in seinem zweiten Einzel in vier Sätzen geschlagen geben.
Das gleiche Schicksal ereilte im letzten Spiel des Abends am anderen Tisch auch Serkan. Nachdem er im ersten Satz gegen Day noch klar dominieren konnte, riss anschließend der Faden und Serkan stand gegen die kompromisslosen Angriffe von Day auf verlorenem Posten und war ebenfalls mit 1:3 unterlegen.

Somit kassiert die erste Mannschaft gleich zum Auftakt der Rückrunde den ersten Dämpfer und ist damit auch die Tabellenführung fürs erste los. Die Ausganslage ist mit 14:6 Punkten immer noch gut, jedoch sollte man diesen Freitag gegen den Tabellenletzten vom AV Freiburg St.Georgen wieder doppelt punkten um die gute Ausgangslage zu behalten und weiter vorne dabei zu sein.

SV Waldkirch III – SSV Freiburg III 5:5

Einen Tag später, nämlich am Samstag, durfte auch die dritte Mannschaft wieder in das Spielgeschehen eingriffen. Zum Rückrundenauftakt empfing man in der Kreisliga B den Tabellenvorletzten SSV Freiburg III und wollte in heimischen Gefilden der Favoritenrolle gerecht werden. Ab 17:00 Uhr startete man dann in der Besetzung Sebastian, Hubert, Annette und Barbara in die Mission Heimsieg.

Im Einserdoppel waren zunächst Sebastian/Hubert gefordert und die beiden machten ihre Sache gut. Mit dem vorderen Paarkreuz Geis/Marchevskyi hatte man keine ganz einfache Aufgabe, doch man löste sie von Beginn an hochkonzentriert. Mit sehr solidem und konzentriertem Spiel gelang es den beiden sich eine 2:0 Führung zu erspielen ehe die Gegner im dritten Satz etwas aufkamen. Doch auch hier war man in der entscheidenden Phase zur Stelle und sicherte sich in der Verlängerung den deutlichen Dreisatzerfolg.
Deutlich ausgeglichener ging es an der anderen Platte zu tun. Hier bekamen es Annette/Barbara mit Moldovan/Kokhanivska zu tun. Es ging hin und her und beide Teams konnten einige Akzente setzen. Im ersten und dritten Satz hatte unser SVW Duo die besseren Argumente, doch die Freiburger konterten jedes Mal und ließen sich nicht abschütteln. So musste der fünfte Durchgang entscheiden und hier erwischten Annette/Barbara eine kurze Schwächephase von der man sich nicht mehr erholte und so musste man sich mit 2:3 geschlagen geben.

Im vorderen Paarkreuz gelang es Sebastian gegen Marchevskyi schnell mit 2:0 in Führung zu gehen. Auch im dritten Satz hatte er bereits Möglichkeiten das Duell vorzeitig für sich zu entscheiden, doch Marchevskyi gelang es sich noch einmal zu befreien und zu verkürzen. Im vierten Satz war Sebastian dann aber konsequent und brachte den 3:1 Sieg sicher über die Ziellinie.
Nicht so perfekt lief es parallel am anderen Tisch bei Hubert. Gegen Geis fand er zu keinem Zeitpunkt so richtig in die Partie und so war die 0:3 Niederlage folgerichtig.

Beim Stand von 2:2 waren dann Annette und Barbara an der Reihe. Annette legte gegen Moldovan große Spielfreude an den Tag. Sie zeigte in ihrem ersten Einzel ihre Qualitäten in der Offensive und es gelangen einige schöne Punkte. Ihr Gegner hatte nicht die Mittel auf diesem Niveau mitzuhalten und so war der Dreisatzerfolg schnell unter Dach und Fach.
Ein Duell auf Augenhöhe lieferte sich Barbara mit Kokhanivska. Fast jeder Satz war bis zur Crunchtime ausgeglichen und keine der beiden Spielerinnen konnte sich entscheiden absetzen. Zwar ging die Freiburgerin zweimal in Führung, doch Barbara zeigte gute Comeback Fähigkeiten und kämpfte sich beide Male wieder in das Spiel zurück. Es ging dann auch in den Entscheidungssatz aber hier war Kokhanivska zu stark und Barbara musste sich trotz ordentlicher Leistung knapp mit 2:3 geschlagen geben und so blieb es beim Gesamtzwischenstand von 3:3 weiter sehr knapp.

Auch in den zweiten Duellen im vorderen Paarkreuz schenkte man sich dann anschließend nichts. Es wurde an beiden Platten um jeden Punkt erbittert gekämpft und Kleinigkeiten sollten über Sieg oder Niederlage entscheiden.
Sebastian wurde im ersten Satz gegen Geis noch kalt erwischt, stellte sich dann aber besser ein und glich in der Verlängerung des zweiten Durchgangs zum 1:1 aus. Es blieb weiterhin spannend und beim Stand von 2:2 ging es letztlich in den fünften Durchgang. Hier war der Freiburger dann der abgezocktere Akteur und sicherte sich seinen zweiten Einzelsieg an diesem Abend.
Hubert präsentierte sich bei seinem Auftritt gegen Marchevskyi deutlich stärker und er konnte zwischenzeitlich auch mit 2:1 in Führung gehen. Im vierten Satz war der Sieg bereits ganz nah, doch der letzte und entscheidende Punkt gelang einfach nicht und so ging es ein weiteres Mal in den Entscheidungssatz. Hier war bei Hubert dann die Luft raus und er konnte seinem Gegner nichts mehr entgegensetzen und musste sich ebenfalls mit 2:3 geschlagen geben.

Es war ein echtes Marathonduell. was sich beide Teams lieferten und die Spielzeit entsprechend lang. Das hintere Paarkreuz mit Annette und Barbara musste nun in den letzten beiden Einzel noch einmal alles geben um den 3:5 Rückstand zumindest noch in ein Unentschieden umzuwandeln.
Annette hatte Kokhanivska als Gegnerin und die beiden lieferten sich ein weiteres packendes Duell. Annette erwischte den besseren Start, doch die Freiburgerin konterte im zweiten Satz und erzwang den Ausgleich. Annette konnte dann aber ihr Niveau noch einmal anheben, zwar ließ sich Kokhanivska dennoch nicht abschütteln, aber Annette war nervenstärker und entschied das umkämpfte Match in vier Sätzen für den SVW und blieb damit an diesem Abend ungeschlagen in den Einzeln.
An der anderen Platte ging es in der entscheidenden Partie zwischen Barbara und Moldovan noch spannender zur Sache. Moldovan verlangte Barbara alles ab und so geriet die Waldkircherin zweimal in Rückstand von dem sie sich aber jedes Mal erholen konnte und nicht locker ließ. So ging es zum fünften Mal an diesem Abend in den Entscheidungssatz und die Spannung war auf beiden Seiten spürbar. Barbara zeigte großen Einsatz und zum Ende der Partie spitzte es sich immer weiter zu. Beim Stand von 10:10 sicherte sich Barbara die folgenden beiden Punkte und machte unter großem Jubel das 5:5 Unentschieden in einer echten Nervenschlacht perfekt.

Mit 13.7 Punkten rangiert man damit weiterhin auf Rang 3 in der Kreisliga B und hat immer noch eine gute Ausgangsposition. Nach einer kleinen Pause ist man dann am 06.02 zu Gast beim Tabellenfünften DJK Heuweiler.