Ralf Schleer Bilian ist mit einer beeindruckenden 12:1 Bilanz der Doppelvereinsmeister 2026! Maximilian und Tobias komplettieren das Podest.

In guter alter Tradition startete die Tischtennisabteilung des SV Waldkirch am 03.01 mit dem beliebten Doppelturnier in das neue Jahr. An diesem Samstag nahmen insgesamt 14 Spieler und Spielerinnen die Möglichkeit wahr, die Weihnachtspfunde hinter sich zu lassen und sich für die bevorstehende Rückrunde in Form zu bringen. Auch dieses Jahr fanden sich mit Tobias Rodenstein, Ralf Oesterle, Uwe Klages und Matthias Meier und Ralf Schleer-Bilian wieder einige Spieler von auswärts ein, die das Teilnehmerfeld aufwerteten.
Wie gehabt wurden die Akteure nach Leistungsstärke in zwei unterschiedliche Lostöpfe verteilt und so wurde in insgesamt 14 Runden der neue Doppelvereinsmeister ermittelt. Nachdem Christoph die letzten beiden Austragungen für sich entscheiden konnte, waren die übrigen Teilnehmer motiviert dem Seriensieger dieses Mal ein Bein zu stellen.

Man startete pünktlich um 10:30 Uhr in das Turnier und es wurde schnell deutlich, dass sich insbesondere Ralf Schleer-Bilian an diesem Tag einiges vorgenommen hatte. Der Kreisliga A Spieler vom TTC Nimburg spielte wie entfesselt auf und konnte sich auf die unterschiedlichsten Partner und Gegner am besten einstellen. In den letzten Monaten war er eher dafür bekannt geworden, das er für seine Nimburger als Coach die richtigen Doppelkonstellationen an die Platte schickte, dass er aber auch selber so an der Platte brillieren konnte, überraschte die meisten.
Lediglich in der dritten Partie des Tages musste er eine knappe Niederlage einstecken, dies war aber nur ein kleiner Wermutstropfen, denn Ralf fand anschließend direkt wieder in die Erfolgsspur zurück und dominierte die weiteren Begegnungen nach Belieben. Am Ende des Tages stand eine 11:1 Bilanz bei einem Satzverhältnis von 23:5 und so war er einer der dominantesten Sieger der letzten Jahre und durfte sich völlig verdient feiern lassen.

Platz 2 ging an die Nummer 1 der ersten Mannschaft Maximilian Ruf, der einmal mehr zeigte, dass er extreme Flexibilität besitzt und mit fast jedem Partner gut zurecktkommt.
Dies bekam man schon in der laufenden Vorrunde zu sehen, als er bereits im Spielbetrieb in unsterschiedlichsten Konstellationen erfolgreich war und auch an diesem Samstag beherrschte er es nahezu perfekt, jeden seiner Mitspieler besser zu machen. So hatte er bis zur elften Runde sogar noch Chancen auf den Sieg, durch zwei Niederlage aus den letzten vier Spielen reichte es mit einer 9:3 Bilanz aber dennoch für einen starken zweiten Platz und so durfte auch er sehr zufrieden mit seiner Leistung sein.

Ebenfalls ein starkes Turnier zeigte Tobias Rodenstein. Bereits im vergangenen Jahr konnte er den Wettbewerb mit Platz 2 auf dem Podium beenden und auch an diesem Samstag zeigte er sich in toller Verfassung.
Die Münchner Luft scheint ihm gut zu tun, denn obwohl er laut eigener Aussage den Schläger immer nur für dieses Turnier in die Hand nimmt, präsentierte er sich in den letzten beiden Jahren auf den Punkt topfit. Vielleicht ist aber auch gerade das sein Erfolgsgeheimnis, wenn man immer ein Jahr Zeit hat, sich auf den Jahreshöhepunkt vorzubereiten, während die meisten anderen noch hauptsächlich Saisonspiele zu absolvieren haben. Auch seine im Vorfeld angedeuteten körperlichen Probleme waren wie weggeblasen und er ließ sich nichts anmerken und zeigte eine sehr konzentrierte Vorstellung. Der Start verlief mit zwei Siegen und zwei Niederlagen noch etwas holprig, aber dann drehte er auf und holte sieben Siege aus den folgenden acht Begegnungen, wodurch er das Turnier ebenfalls mit einer 9:3 Bilanz abschließen konnte. Lediglich ein Satz fehlte ihm auf Maxi, aber Rang drei konnte sich dennoch sehen lassen.
Ansonsten war es wieder ein sehr ausgeglichenes und abwechslungsreiches Turnier, wo der Spaß im Vordergrund stand, aber jeder auch seine Erfolgserlebnisse hatte und mindestens drei Siege sammelte. Hervorzuheben mit einer deutlichen positiven Spielbilanz war noch Wolfgang Misera, der mit 8 Siegen und 4 Niederlagen nur knapp am Podest vorbeischrammte.

Für Getränke, belegte Brötchen und Kuchen war ebenfalls gesorgt, hier noch einmal ein herzliches Dankeschön an Thomas, Christine und Deborah, für das Engagement.
Den Abend mit anschließender Siegerehrung ließ man dann wie immer bei Kosta im Griechen ausklingen und hatte sich bei guter Stimmung noch einiges zu erzählen.