U15 in Heimspiel chancenlos. Zweite in Marathonwoche mit zwei Siegen und einer herben Niederlage im Topspiel. Erste nutzt die Gunst der Stunde und sammelt gegen ein ersatzgeschwächtes Reute Big Points für den Klassenerhalt.

TTC Endingen III – SV Waldkirch II 4:8

Den Auftakt in die Marathonwoche mit drei Spielen in sechs Tagen durfte die zweite Mannschaft in der Kreisklasse A am Montagabend beim Tabellenvierten in Endingen bestreiten. In der Besetzung Wolfgang Körber, Dirk Agelek, Sebastian Wisser und Kuo-I Chang wollte man die Tabellenführung verteidigen.

In den Doppeln zeigten sich die Gastgeber als hartnäckiger Kontrahent. Körber/Chang waren gemeinsam auch nicht wirklich eingespielt und so war die Niederlage zwar keine Überraschung, mit der Höhe von 0:3 war dennoch nicht unbedingt zu rechnen. Am Nebentisch mussten Agelek/Wisser im vierten Satz mehrere Matchbälle abwehren und setzten sich am Ende nervenstark und auch mit dem Quäntchen Glück im fünften Satz durch, wodurch der Fehlstart verhindert wurde.

Voll fokussiert startete man dann aber in die Einzel. Im vorderen Paarkreuz waren Wolfgang und Dirk nicht zu stoppen. Beide Akteure wurden ihren Favoritenrollen in vollem Umfang gerecht und mit zwei Dreisatzerfolgen ging man erstmals in Führung. Im hinteren Paarkreuz konnte Kuo-I gegen die Nummer 3 aus Endingen wenig ausrichten und unterlag in drei Sätzen. Besser machte es parallel dazu Sebastian, der mir seinem Dreisatzerfolg den alten Abstand wieder herstellte.

Wolfgang war dann im zweiten Einzel gefragt und auch hier ließ der Waldkircher Routinier wenig anbrennen und setzte sich letztlich locker in drei Sätzen durch. Deutlich mehr Schwierigkeiten hatte Dirk, bei dem trotz zwischenzeitlicher 2:1 Führung nicht die nötige Sicherheit vorhanden war und so musste er sich letztlich noch hauchdünn im fünften Satz geschlagen geben. Die 5:3 Führung wieder ausbauen konnte dann Sebastian, der seine gute Form auch im zweiten Einzel unter Beweis stellte und beim 3:0 Erfolg zu jedem Zeitpunkt alles im Griff hatte. Endingen bäumte sich aber noch einmal auf und mit der darauffolgenden Niederlage von Kuo-I war man immer noch zwei Punkte von der Ziellinie entfernt.

Die Nerven wurden von allen Beteiligten auch noch weiter strapaziert, denn Wolfgang geriet gegen die Nummer 3 überraschend mit 1:2 in Rückstand. Wichtig war dann aber die Steigerung, die Wolfgang in der zweiten Hälfte der Partie noch gelang und so setzte er sich doch noch in fünf Sätzen durch und sicherte den wichtigen siebten Punkt. Im Anschluss ging es für Sebastian zum dritten Einzel gegen die Endinger Nummer 1 an die Platte und Sebastian zeigte hier eine seiner besten Saisonleistungen und machte beim 3:0 kurzen Prozess. Mit diesem Sieg verteidigte man vorerst die Tabellenführung und legte den perfekten Start in diese harte Spielwoche hin.

TTC Elzach III – SV Waldkirch II 3:8

Nur einen Tag nach dem Erfolg in Endingen fand bereits das nächste Auswärtsspiel für die zweite Mannschaft in der Kreisklasse A statt. An diesem Abend führte der Weg nach Elzach wo man gegen den Tabellenachten ebenfalls klar favorisiert war.

In dem Doppeln zum Start legten Sebastian Wisser/Kuo-I Chang ordentlich los. Die beiden ergänzten sich gut und so war man meist in einer guten Position und sicherte sich nach vier Sätzen den 3:1 Erfolg. Nicht so einfach hatten es Hubert Meyer/Horst Schuler. Die ersten beiden Sätze gingen knapp nach Elzach, ehe man besser in das Spiel fand und der Ausgleich gelang. Im fünften Satz wurde es dann nervenaufreibend und beide Teams hatten Matchbälle, ehe sich Elzach am Ende doch hauchzart mit 15:13 durchsetzen konnte.

Im vorderen Paarkreuz lieferte sich Sebastian mit der Nummer 1 aus Elzach ein spannendes Duell. Zweimal gelang es dem SVW Spieler auszugleichen und im Entscheidungssatz konnte er das Tempo noch einmal erhöhen, sodass sich Sebastian für diese Energieleistung mit dem Sieg belohnte. Eine Klasse für sich war parallel dazu Hubert bei seinem ersten Einzelauftritt. Mit seinem gewohnten Spiel war Hubert ein ums andere Mal erfolgreich und am Ende war der 3:0 Sieg die entsprechende Belohnung.

Mit dem 3:1 Vorsprung im Rücken wurde es dann für das hintere Paarkreuz mit Kuo-I und Horst ernst. Bei Kuo-I und seinem Kontrahenten wurden die ersten beiden Sätze geteilt, dann aber konnte der SVW Spieler noch einmal einen Zahn zulegen und mit einem Zwischenspurt den dritten Satz gewinnen. Das Momentum hielt an und wenige Minuten später war dann auch der 3:1 Sieg perfekt. Sehr gut war an diesem Abend auch Horst aufgelegt. In jedem Satz war seine Überlegenheit spürbar und so sicherte sich die Nummer vier des SVW folgerichtig einen guten 3:0 Erfolg zum zwischenzeitlichen 5:1.

Im zweiten Durchgang gingen im vorderen Paarkreuz beide Duelle in vier Sätzen zu Ende. Während Hubert nach Rückstand das Spiel noch in seine Richtung drehen konnte, fand Sebastian parallel dazu nie das richtige Rezept und musste seinem Gegner nach der 1:3 Niederlage gratulieren. Auch im hinteren Paarkreuz teilte man sich die Punkte. Horst kam hier von einem 0:1 Rückstand zurück. Knackpunkt war der dritte Satz, den sich der Waldkircher in der Verlängerung schnappte. Den Rückenwind nahm er mit und machte im vierten Satz seinen Sieg perfekt. Ausgeglichen war dann die zweite Partie von Kuo-I. Beide Spieler waren auf ähnlichem Niveau und so musste der fünfte Satz entscheiden. Hier hatte leider der Elzacher den längeren Atem und so fehlte noch ein Punkt zum Sieg. Den sicherte dann Hubert Meyer mit seinem dritten Einzelerfolg an diesem Abend,der in vier Sätzen zustande kam. Damit war auch das zweite Spiel in der Woche erfolgreich absolviert und man hatte ein paar Tage zum durchschnaufen, ehe am Samstag das Topspiel in Kenzingen wartete.

SV Waldkirch – TV Britzingen 0:10

Nach einem Sieg und einer Niederlage in den ersten beiden Rückrundenspielen für die Jugend U15 des SVW in der Kreisliga A, wurde in der dritten Partie am vergangenen Donnerstag gegen den Tabellenzweiten TV Britzingen munter durchgewechselt und so rotierten unter anderem die Geschwister Bela Jendri und Philine Jendri in die Mannschaft, die dann auch direkt Position 1 und 2 besetzen sollten. Mit dabei waren zusätzlich an diesem Abend noch Eske Lübsen und Lara Contiu, die bereits auf etwas mehr Erfahrung zurückgreifen konnten.

Im einzigen Doppel hatten Eske Lübsen/Lara Contiu wenig entgegenzusetzen und das ungleiche Duell ging nach drei Sätzen an die Gäste. Im ersten Einzel hielt sich Eske wacker und konnte auch immerhin einen Satzgewinn für sich verbuchen. Die anschließenden drei Einzel gingen dann jedoch ziemlich eindeutig an Britzingen, was einen Zwischenstand von 0:5 bedeutete. Im Anschluss zeigte Bela eine solide Leistung. Der Jungspund des SVW spielte vereinzelte schöne Bälle und kam auch immer wieder zu Punkten und sicherte sich sogar einen Durchgang. Am Ende merkte man aber, dass sein Gegenüber schon deutlich erfahrener war und so ging auch dieses Match relativ klar verloren.

Die Partie war entschieden, doch Britzingen blieb weiter konzentriert und gab uns keine Chancen mehr am Spiel teilzunehmen. Nach vier weiteren Niederlagen, die einseitig ausfielen, stand am Ende des Abends eine herbe 0:10 Niederlage, dennoch waren die weiteren Schritte im Spielbetrieb, insbesondere für Philine und Bela wichtig und nun gilt es für alle dranzubleiben und an den Schwächen zu arbeiten, um in naher Zukunft wieder bessere Ergebnisse zu erzielen.

Aktuell belegt man mit 2:4 Punkten Rang 4 in der Tabelle. Die Chance es besser zu machen bietet sich für die Jugend am Samstag den 09.03, wenn man auswärts auf den Tabellennachbarn FSC Biengen trifft.

TTSV Kenzingen III – SV Waldkirch II 8:0

Nachdem die Spielwoche für die zweite Mannschaft mit zwei Siegen bislang gut angelaufen war, hatte man für das Spitzenspiel am Samstag in der Kreisklasse A gegen den Tabellenzweiten aus Kenzingen das Ziel mit einem Erfolg die Tabellenführung abzusichern, dass dies aber utopisch sein sollte, wurde direkt mit einem Blick auf die Aufstellung der Kenzinger an diesem Samstagnachmittag deutlich.

Die Hausherren traten mit zwei Bezirksklassenspieler im vorderen Paarkreuz an die Platten, was die Herausforderung umso größer machte. In den Doppeln hatten Wolfgang Körber/Christoph Winterhalter gegen die Spitzenspieler der Kenzinger nichts zu bestellen und unterlagen in drei Sätzen. Parallel dazu waren Sebastian Wisser/Kuo-I Chang gerade in den ersten Sätzen voll auf Augenhöhe und erspielten sich eine 2:1 Führung. Die Kenzinger kämpften sich aber zurück und wurden am Ende dann doch noch ihrer Favoritenrolle gerecht, in dem sie im fünften Satz die Oberhand behielten, sodass es mit einem Rückstand für den SVW in die nächsten Begegnungen ging.

Die Klasse der Nummer 1 bekam dann zu Beginn der Einzel direkt Christoph zu spüren, der in zwei Sätzen zwar auf Tuchfühlung war, jedoch den Sack nicht zumachen konnte und dann letztlich doch deutlich den Kürzeren zog. Noch chancenloser war Wolfgang Körber. Gegen einen starken Angreifer und dessen Spielsystem war kein Kraut gewachsen und so geriet man beim Zwischenstand von 0:4 weiter ins Hintertreffen. Ganz gut mithalten und auf Augenhöhe zu agieren, gelang im hinteren Paarkreuz Sebastian Wisser und Kuo-I Chang. Beide erspielten sich zu Beginn Führungen, davon ließ sich Kenzingen aber weiterhin nicht beeindrucken und man musste im weiteren Spielverlauf an beiden Tischen den Ausgleich hinnehmen. Während Kuo-I seinem Gegner dann nach vier Sätzen gratulieren musste, kämpfte sich Sebastian mit einer Energieleistung in den entscheidenden fünften Durchgang. Hier waren aber nicht mehr genügend Reserven vorhanden und man verpasste die Chance auf den ersten Punkt.

Nach zwei weiteren Dreisatzniederlagen im vorderen Paarkreuz war das einseitige Duell dann nach bereits 90 Minuten beendet und die starke Aufstellung der Kenzinger hatte mit dem 8:0 Erfolg eindrucksvoll geliefert. Mit 21:5 Punkten ist dennoch weiter alles drin für die zweite Mannschaft des SVW und noch befindet man sich auf dem ersten Tabellenplatz, dies wird sich aber wahrscheinlich in den nächsten Tagen und Wochen ändern, da Kenzingen mit einem weiteren Sieg vorbeiziehen kann. Dennoch hofft man nach diesem Dämpfer schnell wieder die Kurve zu bekommen und zwar am besten in zwei Wochen beim Auswärtsspiel gegen den TTC Nimburg III.

SV Waldkirch – TTC Reute 9:3

Nachdem man in der Bezirksklasse durch die Ergebnisse der Konkurrenz den Blick wieder etwas mehr nach unten richten musste, wollte die erste Herrenmannschaft losgelöst von diesen Vorzeichen am Samstagabend gegen den TTC Reute abliefern und die Punkte in Waldkirch behalten. Als die Gäste die Halle betraten und man feststellte, dass die Nummer 1 und Nummer 4 nicht mit von der Partie waren und auch die Ersatzspieler aufgrund von parallel ausgetragen Spielen nicht aus dem obersten Regal waren, standen die Vorzeichen auf einen Sieg gut und man war in der Favoritenrolle, die man aber natürlich erst einmal bestätigen musste.

Die Doppel verliefen einigermaßen nach Plan. Maximilian Ruf/Michael Linde hatten auch an diesem Abend nichts von ihrer Stabilität eingebüßt und so erspielte man sich bei einem lockeren Aufgalopp mit dem 3:0 den ersten Punkt. Einen starken Kampf lieferten sich parallel dazu Felix Ruf/Wolfgang Misera, die mit ihren Kontrahenten voll auf Augenhöhe agierten und ein gutes Spiel zeigten. Am Ende sollte es aber im Entscheidungssatz nicht reichen und so ruhten die Hoffnungen für eine Führung nach den Doppeln auf Matthias Friedrich/Serkan Kizilkaya. Die beiden machten dann auch kurzen Prozess und nach wenigen Minuten stand der nie gefährdete 3:0 Erfolg fest.

Mit der knappen Führung im Rücken ging es dann für das vordere Paarkreuz mit Maximilian Ruf und Felix Ruf weiter. Maxi fand trotz Satzführung nie so richtig in Tritt und musste sich dann nach vier Sätzen noch mit 1:3 geschlagen geben. Ein hin und her spielte sich am Nebentisch ab. Felix zwang seinen Kontrahenten nach zweimaligem Rückstand noch in den fünften Durchgang, hier war aber der Ofen aus und nach einem vollkommen verschlafenem Start, war der Sieg der Reutener Nummer 1 nur noch Formsache.

Verlassen konnte man sich anschließend auf das mittlere Paarkreuz mit Michael Linde und Matthias Friedrich. Michael, aufgrund der deutlich höheren TTR Punktzahl sowieso der klare Favorit, ließ gegen seinen weitestgehend defensiv agierenden Kontrahenten auch nie Zweifel daran aufkommen und siegte nach sehr guter Leistung mit 3:0. Nachziehen wollte dann auch parallel dazu Matthias Friedrich. Knackpunkt war hier bereits der erste Satz, den Matthias ganz knapp für sich entscheiden konnte. Mit diesem Rückenwind spielte es sich etwas leichter und nach einer insgesamt guten Performance und einem weiteren 3:0, war die Führung beim Stand von 4:3 wieder auf SVW Seite.

Wie zu erwarten war, hatten die Gegner von Serkan Kizilkaya und Wolfgang Misera im hinteren Paarkreuz dann auch nicht das Niveau die beiden auch nur annähernd unter Druck zu setzen. Der Klassenunterschied war immens, nur selbst konnte man sich im Weg stehen und bei Serkan war dies dann zeitweise der Fall, denn es wurde sichtbar das ihn seine fehlende Spielpraxis immer wieder vor Probleme stellte. Der Kampfgeist stimmte aber und so erspielte sich Serkan nicht schön, aber erfolgreich einen Viersatzerfolg und sorgte für ein gelungenes Comeback. Ganz souverän präsentierte sich im letzen Einzel des ersten Durchgangs Wolfgang Misera, der in drei Sätzen lediglich elf Punkte abgab und damit in der Rückrunde weiterhin noch ungeschlagen im Einzel ist.

Mit dem 6:3 Vorsprung konnte man nun etwas beruhigter in den zweiten Einzeldurchgang starten, es war aber auch klar, dass das vordere Paarkreuz mit zumindest einem Sieg für die Vorentscheidung sorgen wollte. Sowohl Maximilian Ruf, als auch Felix Ruf erwischten aber einen Fehlstart und gerieten mit 0:2 in Rückstand. Maxi kam dann aber immer mehr auf Betriebstemperatur und steigerte sich deutlich. Mit starken Bällen gelang der zwischenzeitliche Ausgleich und im fünften Satz krönte Maxi die Aufholjagd zum wichtigen Sieg und revanchierte sich gleichzeitig für die knappe Vorrundenniederlage. Auch Felix Ruf entdeckte nach zwei unnötigen Satzverlusten sein Kämpferherz. Mit einer taktischen Änderung stellte er seinen Gegner immer wieder vor Probleme und war wieder voll im Match. Nachdem er ausgeglichen hatte, erspielte er sich auch im Entscheidungssatz einen kleinen Vorsprung, den er bis zum Ende nicht mehr aus der Hand gab und so das Comeback zum Sieg veredelte.

Nur noch ein Punkt war notwendig und Michael Linde war auch in seinem zweiten Einzel nicht zu stoppen. Immer wieder blitzte sein Können auf und er hielt die Konzentration bis zum Ende hoch, sodass es ihm vorbehalten war, nach 2 1/2 Stunden mit seinem Viersatzerfolg den Schlusspunkt zum 9:3 Heimsieg zu setzen, der richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein könnte.

Mit 13:11 Punkten und Rang vier ist man aktuell bei vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz erst einmal aus dem gröbsten raus, dennoch kann sich das in der weiterhin sehr ausgeglichen Liga auch wieder schnell ändern und so will man in den nächsten Begegnungen weiter nachlegen, am besten schon am kommenden Donnerstag den 29.02, wenn man beim punktgleichen Tabellendritten TTC Köndringen aufschlägt.

Erste unterliegt erwartungsgemäß dem Tabellenführer, Jugend U15 feiert in neuer Staffel den ersten Sieg im zweiten Spiel.

SV Waldkirch – TV Herbolzheim 4:9

Nach dem gelungenen Rückrundenauftakt in der Bezirksklasse, mit dem wichtigen Sieg gegen Bleichheim, wartete am Montagabend mit dem ungeschlagenen Ligaprimus TV Herbolzheim eine ungleich härtere Aufgabe auf die erste Mannschaft, in die man aber ohne Druck starten konnte. Ersetzen musste man an diesem Abend Michael Linde, der Ausfall wurde von Sebastian Wisser aufgefangen, der damit seine Premiere in der ersten Mannschaft feierte.

In den Doppeln gelang es auf Augenhöhe zu agieren. Insbesondere Matthias Friedrich/Sebastian Wisser wussten gegen stärker eingeschätzte Gegner zu überzeugen. Am Ende konnte man sich dafür aber nichts kaufen, denn die beiden unterlagen wie auch Maximilian Ruf/Felix Ruf und Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera knapp und unglücklich im Entscheidungssatz.

Nach diesem Fehlstart wollte man sich in den Einzeln besser verkaufen und den Favoriten zumindest ärgern. Trotz des Fehlens der besten Spielerin der Liga Christine Wenz, war Herbolzheim immer noch stark aufgestellt, denn auch die weiteren Akteure im vorderen Paarkreuz gehörten zu den stärksten der Liga. Dies bekam dann auch direkt Maximilian Ruf zu spüren, der gegen Maier nie in den Rhythmus fand und sich letztendlich nach drei Sätzen, in denen er über weite Strecken der unterlegene Akteur war, geschlagen geben musste. Im Anschluss durfte sich Felix Ruf mit der Nummer 1 Reinbold messen. Von den Vorleistungen war der Herbolzheimer trotz vieler guter Ergebnisse von Felix favorisiert, an diesem Abend brachte Felix aber sein Spiel sehr gut an die Platte und eine auftretende Verletzung des Gästespielers tat dann noch sein übriges dazu, sodass Felix nach drei knappen Sätzen und guter spielerischer Leistung, gepaart mit Nervenstärke die Überraschung und damit der erste Punkt gelang.

Im mittleren Paarkreuz war Matthias Friedrich gut aufgelegt. Das Spielsystem des Herbolzheimers Meyer spielte ihm in die Karten und Matthias bewegte sich auch gut an der Platte, wodurch er immer wieder entscheidende Akzente setzen konnte. Lohn dafür war ein klarer Dreisatzerfolg, mit dem Matthias sehr zufrieden sein konnte. Parallel dazu ging es für Uli gegen die Nummer 3 Schneider zur Sache. Beide lieferten sich einen sehenswerten Schlagabtausch mit guten Ballwechseln und Uli hielt gegen den Favoriten stark mit. Am Ende reichte es aber wie so oft an diesem Abend in den entscheidenden Momenten nicht und eine weitere Begegnung ging knapp mit 2:3 verloren.

Im hinteren Paarkreuz durfte Wolfgang Misera gegen den Ersatzspieler Eid antreten, der bereits im Hinspiel Uli unterlag. Wolfgang fiel es hier deutlich schwerer die Favoritenrolle zu bestätigen und nach einem Fehlstart lag er mit 0:2 in Rückstand. Nach deutlicher Leistungssteigerung und einem klaren dritten Satz, musste er in Satz 4 drei Matchbälle abwehren, was mit einer starken mentalen Leistung und viel Wille aber gelang. Gekrönt wurde die Aufholjagd dann im fünften Satz, in dem Wolfgang mit 11:9 triumphierte und damit für den dritten Punkt sorgte. Ein undankbares Spiel hatte parallel dazu Sebastian Wisser zu absolvieren. Gegen das Materialspiel von Willaredt, dass er so nicht kannte, fehlte das Konzept und auch die Qualität des Gegenübers war in einem offiziellen Spiel Neuland, wodurch die Partie mit 0:3 verloren ging. Dennoch war im Verlaufe des Spiels eine Steigerung zu erkennen und Sebastian konnte wichtige Erfahrungen sammeln.

Beim Stand von 3:6 startete man dann in den zweiten Einzeldurchgang. Maximilian Ruf legte einen starken Beginn hin und ging gegen Reinbold mit 2:0 in Führung. Der Gästspieler steckte aber nicht auf und er zwang Maxi nach zwei Satzgewinnen in Folge noch in einen entscheidenden fünften Durchgang. Hier war Maxi aber zur Stelle und sicherte sich am Ende einen guten Sieg. Felix Ruf lieferte sich gegen Maier ein tolles Duell auf Augenhöhe. Beide Spieler gingen in den Sätzen zwischenzeitlich in Führung, es folgte aber auf beiden Seiten immer postwendend der Ausgleich. Im Entscheidungssatz ließ Felix dann zwei Matchbälle ungenutzt und Maier schnappte sich mit der ersten Chance zum Spielgewinn das Match.

Mit dem Zwischenstand von 4:7 hatte Herbolzheim in den folgenden beiden Partien die Chance das Match zu beenden. Dies ließ sich der Tabellenführer dann auch nicht entgehen und nach Niederlagen von Matthias Friedrich und Uli Himmelsbach stand die 4:9 Heimniederlage nach 3 Stunden fest. Mit etwas größerem Spielglück wäre durchaus mehr möglich gewesen, am Ende setzte sich aber in den entscheidenden Momenten die Qualität der Herbolzheimer durch.

Mit 11:11 Punkten schmilzt unser Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf 2 Punkte und nach einer Pause warten ab dem 24.02 innerhalb von 10 Tagen mit den Begegnungen gegen Reute, Köndringen und Kollnau drei richtungsweisende Partien auf die erste Mannschaft, wo wieder mehrfach gepunktet werden sollte.

SV Waldkirch (U15) – TV Freiburg St.Georgen 7:3

Nach der neuen Klasseneinteilung zur Rückrunde und der Auftaktniederlage gegen den TTC Weisweil, wollte die Jugendmannschaft am Donnerstagabend gegen den TV Freiburg St.Georgen erstmals in diesem Jahr punkten. Mannschaftsführer Maximilian Ruf schickte mit Quentin Karig, Janno Schmidt und Florian Baak ein Trio an Start, dem man zutraute die Punkte in Waldkirch behalten zu können.

Bereits im Doppel deutete sich an, dass es ein langer und ausgeglichener Abend werden würde. Quentin Karig/Janno Schmidt waren mit ihren Gegnern auf Augenhöhe. Keines der beiden Duos gelang es sich entscheidend abzusetzen und somit teilte man sich bis zum Stand von 2:2 die Sätze. Starke Nerven waren nun gefragt und beide SVW Spieler konnten diese in den wichtigen Momenten beweisen. Mit 11:9 sicherte man sich den Sieg und durfte erstmals an diesem Abend jubeln. Im ersten Einzel war dann Florian gefordert. Woche für Woche ist seine Entwicklung in die richtige Richtung bereits im Training zu beobachten und auch hier brachte er zu Beginn des Abends seine Leistung wieder an die Platte. Mit schönem Winkelspiel und hoher Variabilität gelang es ihm seinen Gegenüber immer wieder zu überraschen und so machte er nach einer hervorragenden Leistung beim souveränen 3:0 Erfolg kurzen Prozess.

Mit der 2:0 Führung im Rücken durften dann Quentin und Janno ihre ersten Einzelbegegnungen bestreiten. Quentin wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Man hatte über die gesamte Spieldauer das Gefühl er war noch nicht an seinem Leistungslimit und dennoch überlegen. Dementsprechend verdient war dann auch der 3:0 Erfolg der Waldkircher Nummer 1. Eine härtere Aufgabe hatte dann am Nebentisch Janno zu lösen. Spielerisch war der SVW Akteur absolut auf Augenhöhe, machte immer wieder gute Punkte und ließ sich nicht abschütteln. In den entscheidenden Spielsituationen war dann das Glück nicht auf seiner Seite und man merkte, dass etwas das Selbstvertrauen fehlte und so musste sich Janno knapp und unglücklich geschlagen geben.

Weiter ging es mit dem zweiten Einzel von Florian und auch Janno durfte sich nicht lange ärgern, denn auch für ihn wurde es umgehend wieder ernst. Florian zeigte auch hier eine ansprechende Leistung. Sein Kontrahent machte es ihm mit überlegtem Spiel aber schwer eine Konstanz aufzubauen. Dennoch war Florian voll im Spiel, bei den Big Points war er dann aber noch etwas zu nervös, was aber ganz normal ist und man merkte das es erst sein zweites Spiel war und so sollte die abermals gute Leistung nicht für Zählbares ausreichen und er unterlag knapp mit 1:3. Janno gelang es das Negativerlebnis aus dem ersten Einzel vergessen zu machen und er ließ sich auch von einem Satzgewinn seines Gegners nicht aus der Bahn werfen. Konzentriert zog er seinen Matchplan durch und wurde dafür mit einem Sieg in vier Sätzen belohnt.

Mit einem 4:2 Vorsprung ging es so langsam in die entscheidende Phase. Verlass war dann auch im zweiten Einzel auf Quentin. Im Vergleich zum ersten Rückrundenspiel war er wieder klar verbessert und spielte seine gewohnte Stärke aus. Mit dem nächsten 3:0 war bereits nach kurzer Spieldauer der zweite Einzelerfolg für die Nummer 1 des SVW perfekt und es fehlte nur noch ein Sieg zum ersten Rückrundenerfolg. Der Jubel über diesen wurde aber noch einmal hinausgezögert, denn Janno hatte gegen die Nummer 2 aus Freiburg kein Glück. Nach dem Satzrückstand wurde die Hypothek zu groß und Janno gelang es nicht mehr einen Weg zurück in das Spiel zu finden und so verkürzte Freiburg noch einmal.

Eine ausgeglichene Begegnung lieferte sich dann Florian in seinem dritten Einzel gegen die Nummer 1 der Gäste. Nach einem 1:2 Rückstand kam Florian zurück und zwang den Freiburger in den Entscheidungssatz. Hier hatte die Nummer 3 des SVW dann auch seine Nerven im Griff und durfte sich nach toller kämpferischer Leistung zum zweiten Mal an diesem Abend feiern lassen. Damit war auch der Heimsieg perfekt und Quentin gelang es im letzten Einzel des Tages diesen noch zu vergolden und mit einem weiteren klaren Sieg den 7:3 Erfolg sicherzustellen.

Eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung der drei Jungs, die für die kommenden Aufgaben weiter Rückenwind geben sollte. Mit einem Sieg und einer Niederlage steht man nun auf Rang 4 in der Kreisliga A. Die nächste Begegnung ist ebenfalls ein Heimspiel und zwar am 22.02, dort will man dann als Außenseiter dem Tabellenführer TV Britzingen so viel Paroli wie möglich bieten.

von links: Florian Baak, Janno Schmidt, Quentin Karig

Dritte Mannschaft verpasst Überraschung. Zweite bleibt mit deutlichem Auswärtserfolg an der Tabellenspitze.

SV Waldkirch III – TTC Wyhl II 3:8

Zum zweiten Spiel in der Rückrunde empfing die dritte Mannschaft des SVW in der Kreisklasse B am Dienstagabend den TTC Wyhl II. Es musste ein Sieg her, um Rang 2 von den Gästen zu übernehmen, da man als Außenseiter in die Partie ging und auch im Hinspiel bereits eine Niederlage einstecken musste, war aber bereits im Vorfeld klar, dass dies eine schwere Aufgabe werden würde.

In den Doppeln stellte man taktisch auf. Das stärkere Doppel Ruf/Winterhalter wurde als Doppel 2 aufgeboten, während Schmitt/Läufer als Doppel 1 starteten. Dieser taktische Kniff sollte aber nicht aufgehen. Während die Nummer 1 und 2 der Gäste für Schmitt/Läufer erwartungsgemäß zu stark waren und die Partie klar in drei Sätzen beendeten, war die Leistung von Ruf/Winterhalter am Nebentisch doch enttäuschend. Trotz 2:0 Führung und später dann mit einem klaren Vorsprung und mehreren Matchbällen im Entscheidungssatz, konnte man den Sack nicht zumachen und gab das Spiel tatsächlich noch ab.

Nach dem Fehlstart ging es dann für das vordere Paarkreuz mit Christine Ruf und Annette Winterhalter weiter. Christine lieferte sich mit der Nummer 2 ein ausgeglichenes Match. Im wichtigen ersten Satz war sie in den entscheiden Momenten zur Stelle und auch im zweiten Satz kam sie nach hohem Rückstand zurück und sicherte sich diesen ebenfalls in der Verlängerung. Nachdem Satz drei nach Wyhl ging, war Christine im vierten Satz wieder nervenstark und sicherte sich knapp den Sieg. Auf verlorenem Posten stand parallel dazu am Nebentisch Annette Winterhalter, die in der Außenseiterrolle wenig Möglichkeiten hatte gegen die starke Nummer 1 der Partie ihren Stempel aufzudrücken und letztendlich klar in drei Sätzen unterlag.

Im hinteren Paarkreuz ging es dann für Barbara Schmitt und Maria Läufer an die Platten. Barbara lieferte sich eine ausgeglichene Begegnung gegen die Nummer 4. Nach Satzrückstand ging Barbara zwischenzeitliche mit 2:1in Front, ihr Kontrahent steigerte sich aber noch einmal und drehte das Match zum 3:2 Erfolg. Chancenlos war am anderen Tisch Maria Läufer die nach drei Sätzen die Überlegenheit ihres Gegenübers anerkennen musste und insgesamt zu wenig Akzente setzen konnte.

Beim Stand von 1:5 kam es dann zum Topspiel zwischen Christine Ruf und dem besten Spieler der Liga Braun, der erst eine Saisonniederlage aufzuweisen hatte. In einer tollen Begegnung gingen beide an ihr Limit und nach einem 0:1 war Christine nervenstark und sicherte sich die folgenden drei Sätze jeweils mit zwei Punkten Vorsprung, sodass sie nach vier Sätzen einen tollen Sieg feiern durfte. Auch Annette Winterhalter konnte parallel dazu in ihrem zweiten Spiel mithalten. Nach einer Führung gingen in weiterer Folge aber unglücklich zwei Sätze in der Verlängerung verloren und so musste sich Annette trotz ansprechender Leistung knapp in vier Sätzen geschlagen geben.

Auf 3:6 verkürzen konnte dann anschließend noch Barbara Schmitt, die in ihrer zweiten Partie eine Leistungssteigerung hinlegte und dafür mit einem 3:1 Erfolg belohnt wurde. Das sollte dann aber auch der letzte Punkt an diesem Abend gewesen sein. In den folgenden zwei Begegnungen wurden die Wyhler wieder ihrer Favoritenrolle gerecht und machten mit zwei Siegen in Folge den verdienten 8:3 Auswärtserfolg perfekt. Nach dieser Niederlage belegt die dritte Mannschaft mit 14:6 Punkten weiterhin Platz 3 in der Kreisklasse B und will am 20.2 gegen den TTC Forchheim V wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

TTC Heimbach II – SV Waldkirch II 0:8

Die Vorzeichen vor dem ersten Rückrundenspiel der zweiten Herrenmannschaft in der Kreisklasse A waren klar verteilt. Als Tabellenführer wollte der SVW gegen das Schlusslicht aus Heimbach überzeugen und mit einem klaren Auswärtserfolg ihre Ambitionen auf die Meisterschaft weiter untermauern. Dieses Vorhaben ging man mit der Aufstellung Hubert Meyer, Dirk Agelek, Sebastian Wisser und Kuo-I Chang an.

In den Doppeln wurden insbesondere Agelek/Wisser ihrer Favoritenrolle gerecht. Die beiden ließen von Beginn an keine Zweifel aufkommen und sicherten sich nach drei Sätzen einen klaren Erfolg. Etwas mehr zu kämpfen hatten am Nebentisch Meyer/Chang. Die beiden fanden nicht so wirklich in das Spiel und es gelang nicht die Heimbacher abzuschütteln. Beim Stand von 2:2 musste der fünfte Satz für die Entscheidung herhalten und hier war man dann das bessere Duo, sodass man mit einer 2:0 Führung in die Einzel starten konnte.

Hier wurde dann der Klassenunterschied in jeder einzelnen Begegnung noch einmal deutlich. Keiner der SVW Spieler leistete sich auch nur eine Schwächephase und mit konzentrierten Leistungen wurden alle vier Spieler nicht wirklich gefordert. Ohne weitere Satzverluste preschte man im Eiltempo durch die einzelnen Spiele und so war das ungleiche Duell nach 90 Minuten mit dem 8:0 Auswärtserfolg für den SVW bereits beendet.

Mit17:3 Punkten ist die Tabellenführung in der Kreisklasse A vorübergehend verteidigt, weiter geht es für die zweite Mannschaft am 19.02 gegen den Tabellenfünften TTC Endingen III, wo man sicherlich etwas mehr gefordert sein wird, aber dennoch zwei weitere Punkte im Kampf um die Meisterschaft holen will.

Erste mit perfektem Rückrundenstart, Jugend unterliegt knapp. Dritte mit deutlichem Auswärtssieg.

SV Waldkirch – TUS Bleichheim 9:5

Gleich zum Rückrundenauftakt am Montagabend wartete auf die erste Herrenmannschaft in der Bezirksklasse gegen die TUS Bleichheim ein wegweisendes Spiel, bei dem man sich mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten weiter absetzen wollte und gleichzeitig einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen konnte.

Man erwischte wie so oft in dieser Saison keinen optimalen Start in den Doppeln. Verlass war zumindest auf das Einserdoppel Maximilian Ruf/Michael Linde, die beide konzentriert zu Werke gingen und mit einem 3:0 Erfolg für den ersten Punkt sorgten. Bei Felix Ruf/Matthias Friedrich war trotz gutem Beginn und einer Satzführung nicht viel möglich und letztendlich war man bei der 1:3 Niederlage chancenlos. Die wichtige Führung verpassten dann Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera, die sich in einer ausgeglichenen Partie im Entscheidungssatz knapp geschlagen geben mussten und so ging es mit einem 1:2 Rückstand in die Einzel.

Eine tolle Leistung zeigte dann Maximilian Ruf, der angeschlagen in die Begegnung ging, aber im ersten Spiel der gegnerischen Nummer 2 von Beginn an keine Luft zum Atmen gab und überraschend deutlich mit 3:0 den Ausgleich markierte. Felix Ruf war anschließend gegen die Nummer 1 der Gäste gefordert, wo er im Hinspiel über weite Strecken nicht viele Möglichkeiten hatte. An diesem Abend entwickelte sich aber ein ausgeglichenes Spiel, wo sich Felix nach Abwehr von Matchbällen knapp in den Entscheidungssatz retten konnte. Hier hatte er dann zu den richtigen Zeitpunkten das Glück auf seiner Seite, aber auch die Leistung stimmte bei den wichtigen Punkten und so gelang ein knapper Sieg, der auch die 3:2 Führung bedeutete.

Es folgten anschließend die Begegnungen im mittleren Paarkreuz. Michael Linde wurde hier seiner Favoritenrolle in eindrucksvoller Manier gerecht. Mit variablem Spiel und einer konzentrierten Vorstellung war der 3:0 Erfolg ziemlich schnell unter Dach und Fach und der Vorsprung weiter ausgebaut. Ein wegweisendes Spiel war dann das Aufeinandertreffen von Matthias Friedrich gegen Bleichheims Nummer 3, der TTR Punkte mäßig aktuell ihr bester Akteur war. Matthias zeigte sich an diesem Abend aber gut aufgelegt und ließ sich auch von einem 0:1 nicht aus der Bahn werfen. Am Ende drehte er nervenstark die Partie und setzte auch immer wieder spielerisch starke Akzente die zu einem tollen Viersatzerfolg reichten.

Mit der 5:2 Führung im Rücken ging es dann für das hintere Paarkreuz mit Uli Himmelsbach und Wolfgang Misera an die Platten. Uli, der eigentlich als leichter Favorit in sein Match ging, zeigte leider eine seiner schwächeren Leistungen und auch das Materialspiel seines Gegenübers kam ihm nicht zugute, sodass er zu keinem Zeitpunkt in sein gewohntes Spiel fand und sich am Ende knapp im fünften Satz geschlagen geben musste. Parallel dazu hatte sich Wolfgang Misera einiges vorgenommen. Neben der spielerischen Leistung, stimmte bei der Waldkircher Nummer 6 an diesem Abend auch der kämpferische Willen und so kam Wolfgang nach zweimaligem Rückstand immer wieder zurück. Mit einer seiner besten Saisonleistungen sicherte sich Wolfgang dann im fünften Satz auch den wichtigen Sieg zum 6:3 und durfte sich entsprechend feiern lassen.

Im zweiten Einzeldurchgang merkte man Maximilian Ruf dann an, dass er nicht bei 100% war. Es fehlte immer wieder ein halber Schritt und die Durchschlagskraft war nicht komplett vorhanden. Folgerichtig war dann die Niederlage in vier Sätzen, bei der sich Maxi zwar teuer verkaufte, aber eben nicht mehr möglich war. Umso wichtiger war dann die folgende Begegnung von Felix Ruf, der die Bleichheimer weiter auf Abstand halten musste. Es wurde das erwartet ausgeglichene Match, wo Felix die ersten beiden Sätze knapp für sich gestalten konnte. Bleichheim kam aber zurück und die Nummer 2 der Gäste sicherte sich die folgenden beiden Sätze ebenso knapp. Im fünften Satz ging Felix früh in Rückstand, der bis zum 7:9 Bestand hatte. Mit einer nervenstarken Leistung gelang ihm aber noch die Wende und dank vier Punkten in Folge, verhinderte Felix das endgültige Comeback und verwandelte beim Stand von 10:9 den Matchball zu seinem zweiten Einzelsieg an diesem Abend.

Michael Linde bekam in seinem zweiten Einzel von Beginn an die Power seines Gegenübers zu spüren. Mit seiner Erfahrung gelang es Michael aber die Partie relativ ausgeglichen zu gestalten und sich nach einem Rückstand noch in den fünften Satz zu retten. Hier wurde der Druck des Bleichheimers aber zu groß und Michael hatte nichts mehr entgegenzusetzen, wodurch Bleichheim wieder etwas näher herankam. Matthias Friedrich war also gefordert und auch er tat sich im Vergleich zum ersten Einzel etwas schwerer. Nach drei Sätzen sah er sich mit einem 1:2 Rückstand konfrontiert, im weiteren Verlauf gelang es ihm aber noch einmal sich neu zu fokussieren und letztendlich die verbleibenden beiden Sätze klar für sich zu entscheiden, sodass er im Einzel an diesem Abend ungeschlagen blieb und beim Stand von 8:5 nur noch ein Punkt zum Sieg nötig war.

Um diesen zu holen ging dann Uli Himmelsbach zu seinem zweiten Einzel in die Box. Im Vergleich zur ersten Partie war eine klare Steigerung des Waldkirchers zu erkennen, die aber auch nötig war, denn es ging nach einem hin und her beim Stand von 2:2 wieder einmal in den Entscheidungssatz. Hier war dann aber Uli voll auf der Höhe und dominierte von Beginn an, wodurch man wenige Minuten später jubeln durfte, als Uli seinen ersten Matchball zum 9:5 Heimerfolg verwandelte.

Nach diesem wichtigen Sieg und dem gelungenen Rückrundenauftakt liegt man nun mit 11:9 Punkten auf Rang 4, bei vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den aktuell der TTC Nimburg belegt. Weiter geht es für die erste am 29.01 gegen den Ligaprimus TV Herbolzheim.

SV Waldkirch (U15) – TTC Weisweil 4:6

Nachdem die Jugend U15 die Vorrunde auf Platz 5 beendete, wurden die Klassen für die Rückrunde vom Verband etwas durchgemischt, sodass man sich mit Gegnern auf ähnlichem Niveau messen konnte, so zumindest das Ziel dieser Maßnahme.

Zum Auftakt wartete am Donnerstag also der TTC Weisweil auf den SVW. An diesem Abend gab mit Florian Baak ein Spieler sein Debüt für den SVW, der erst seit wenigen Monaten im Verein ist, aber schon einige vielversprechende Ansätze zeigt. Des weiteren war mit Quentin Karig, Janno Schmidt und Samuel Andres ein übliches Trio am Start.

Nach einem Fehlstart und dem zwischenzeitlichen 0:2 Rückstand legten Quentin Karig/Janno Schmidt noch rechtzeitig den Schalter um und steigerten sich. Lohn dafür war der Fünfsatzerfolg und der erste Punkt. Deutlicher überlegen waren am Nebentisch Florian Baak/Samuel Andres die gut harmonierten und in allen drei Sätzen immer die Kontrolle hatten, sodass der 3:0 Erfolg nie in Gefahr war. So gut wie die Doppel funktioniert hatten, so offensichtlich war dann auch der Blackout in den ersten Einzel zu sehen. Quentin Karig, die gesamte Vorrunde ungeschlagen, erwischte einen schwarzen Tag und musste sich in drei knappen Sätzen seinem Gegenüber geschlagen geben, was seine erste Einzelniederlage bedeutete. Auch Janno Schmidt fand parallel dazu nicht zu seinem Spiel und obwohl es dennoch knapp war, gelang ihm in keinem Satz der Wendepunkt, wodurch auch diese Partie mit 0:3 an Weisweil ging.

Ein Lichtblick war dann an Position 3 Florian Baak, der sein Talent auch an diesem Abend in seinem ersten Verbandsspiel mehrmals aufblitzen ließ und mit druckvollen Angriffen und schönem Tischtennis einen ungefährdeten 3:0 Sieg eintütete. Parallel dazu war Samuel Andres gefordert. In seinem Match waren die ersten zwei Sätze ausgeglichen, jedoch gingen beide an Weisweil und so war der Widerstand endgültig gebrochen und den Gästen gelang der 3:3 Ausgleich.

Auch im zweiten Einzeldurchgang fand Quentin Karig nicht zu seiner Form. Nach einem Rückstand, ging der zweite Satz in der Verlängerung knapp verloren und so wurde die Hypothek zu groß, sodass Quentin nur noch verkürzen konnte, sich am Ende aber in vier Sätzen geschlagen geben musste. Chancenlos war am Nebentisch Janno Schmidt gegen die Nummer 1 der Weisweiler. Auch ein Satzgewinn war nicht in greifbarer Nähe und so ging das Spiel mit 3:0 nach Weisweil.

Beim Stand von 3:5 war also maximal noch ein Unentschieden möglich und Florian Baak war es der in seinem zweiten Einzel noch einmal für Hoffnung sorgte als er nach abermals toller Leistung einen weiteren 3:0 Erfolg feiern konnte. Diese Vorlage ließ Samuel Andres im letzten Einzel des Tages aber ungenutzt. Gegen die Nummer 3 fand er nach 0:2 Rückstand zwar immer besser in das Spiel, das Comeback blieb aber ungekrönt und im vierten Satz ging die Partie und damit auch das gesamte Spiel verloren.

Nach einer zweiwöchigen Pause hat die Mannschaft beim Heimspiel am 01.02 gegen TV Freiburg St.Georgen II die Chance es besser zu machen und wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

TTV March III – SV Waldkirch III 2:8

Die dritte Mannschaft hatte zum Rückrundenauftakt in der Kreisklasse B das Gastspiel beim Tabellenachten TTV March III zu absolvieren, bei dem man als klarer Favorit in die Begegnung startete.

In den Doppeln geriet das Duo Ruf/Krumtünger zu Beginn in Schwierigkeiten. Nach drei Sätzen war man mit 1:2 in Rückstand, dann folgte aber eine Leistungssteigerung und es gelang die Partie noch zum 3:2 Sieg zu drehen. Nie in Bedrängnis waren parallel dazu Barbara Schmitt/Maria Läufer, die in drei Sätzen lediglich 13 Punkte abgeben mussten und für die 2:0 Führung nach den Doppeln sorgten.

Gegen die gute Nummer 1 der Gastgeber hatte Nicola Krumtünger im ersten Einzel des Tages wenig entgegenzusetzen und unterlag mit 0:3. Mehr Schwierigkeiten als erwartet hatte Christine Ruf mit ihrer Gegnerin. Zwar stand am Ende ein 3:0 Erfolg, bei zwei Sätzen war die Nummer 1 des SVW aber in Problemen und das klare Ergebnis täuschte etwas über den Spielverlauf hinweg.

Maria Läufer erwischte in ihrem Einzel einen echten Fehlstart. Nach dem schnellen 0:2 Rückstand gelang es aber mit einer Leistungssteigerung und einigen taktischen Änderungen die Partie noch zu drehen und im fünften Satz den Sieg perfekt zu machen. Souverän präsentierte sich anschließend Barbara Schmitt, die ihrer Favoritenrolle zu jedem Zeitpunkt gerecht wurde. Am Ende stand nach guter Leistung ein 3:0 Erfolg, womit man auch die Führung auf 5:1 ausbaute.

Mit diesem beruhigenden Polster im Rücken war Christine Ruf dann in ihrem zweiten Einzel dennoch voll konzentriert. Der wichtige erste Satz ging knapp an die Waldkircherin und danach machte sie kurzen Prozess und siegte klar mit 3:0. Nicola Krumtünger war auch im zweiten Spiel der Trainingsrückstand anzumerken. Nach 0:2 Rückstand fand zwar noch einmal ein kurzes Aufbäumen, inklusive Satzgewinn statt, es sollte aber nicht mehr reichen und die Partie ging in vier Sätzen verloren.

Beim Zwischenstand von 6:2 hatte dann das hintere Paarkreuz die Chance das Match mit zwei Siegen zu beenden. Barbara Schmitt lieferte sich ein hartes Duell mit ihrem Gegner. Mehrere Sätze fanden ihr Ende erst in der Verlängerung und trotz 2:0 Führung musste die Waldkircher Nummer 3 noch in den fünften Satz. Hier entwickelte sich ein Krimi, wo Barbara dann in der Verlängerung das bessere Ende für sich hatte und jubeln durfte. Den Schlusspunkt zum 8:2 Auswärtssieg setzte dann Maria Läufer mit einem Viersatzerfolg, die damit auch ihre weiße Weste an diesem Abend behalten konnte.

Mit 16:4 Punkten steht die dritte Mannschaft weiter auf Rang 3 in der Kreisklasse B, hat nach dem überraschenden Patzer von Wyhl II gegen Emmendingen III, aber am kommenden Dienstag die Chance im direkten Duell an den Wyhlern vorbeizuziehen, was aber natürlich keine leichte Aufgabe werden wird.

Zweite sichert sich Herbstmeistertitel, Dritte mit weiterem klaren Sieg zum Vorrundenabschluss. Jugend beendet Hinserie mit nächster Niederlage. Erste vergibt am Doppelspieltag eine noch bessere Ausgangsposition für die Rückrunde.

SV Waldkirch II – TTC Nimburg III 8:5

Am letzten Vorrundenspieltag wollte die zweite Herrenmannschaft in der Kreisklasse A mit einem Sieg Platz 1 und die Herbstmeisterschaft klar machen. Mit dem Tabellenfünften TTC Nimburg wartete an diesem Abend aber eine knifflige Aufgabe, die nicht zu unterschätzen war.

In den Doppeln standen die Vorzeichen von Anfang an auf ein enges Duell. So gelang Christoph Winterhalter/Hubert Meyer nach guter Leistung ein klarer 3:0 Erfolg, während parallel dazu Dirk Agelek/Kuo-I Chang schnell in Rückstand lagen und nur noch der Anschluss gelang, sodass am Ende die 1:3 Niederlage nicht zu verhindern war und es mit einem Unentschieden in die ersten Einzelbegegnungen ging.

Christoph Winterhalter, der als Nummer 1 den SVW anführte, bestätigte auch an diesem Abend seine starke Form. Gegen den Zweier der Gäste war die Begegnung zu Beginn noch ausgeglichen, nachdem Christoph das Tempo aber immer mehr erhöhte stand nach einer guten Leistung und wenigen Minuten der 3:0 Sieg für den SVW Spieler fest. Daran anknüpfen wollte auch Dirk Agelek. Es entwickelte sich gegen den Spitzenspieler ein ausgeglichenes Duell, wo Dirk immer einem Rückstand hinterherlaufen musste und im Entscheidungssatz hatte der Nimburger dann auch den längeren Atem und der Ausgleich zum 2:2 war geschehen.

Im hinteren Paarkreuz gelang Hubert Meyer gegen die Nummer 4 der Gäste ein Blitzstart was die schnelle 2:0 Führung zur Folge hatte. Im dritten Satz wendete sich das Blatt zwar kurzfristig, dann kam Hubert aber wieder stark zurück und sicherte sich nach vier Sätzen den 3:1 Erfolg. Dann war Kuo-I Chang an der Reihe. Der Beginn in das Match verlief nicht nach Plan und so stand nach zwei Sätzen 0:2. Nach einer Leistungssteigerung gelang dann das 2:2, im fünften Satz sollten dann zwei Punkte entscheiden und das Pendel schlug leider zugunsten des TTC Nimburg aus, wodurch Kuo-I eine weitere knappe Niederlage hinnehmen musste.

Beim Spielstand von 3:3 hatte dann das vordere Paarkreuz mit Christoph Winterhalter und Dirk Agelek ihren zweiten Auftritt, der richtungsweisend sein sollte. Beide Duelle sollten über weite Strecken konträr zueinander ablaufen. Während Christoph mit der 2:0 Führung perfekt beginnen sollte, erwischte Dirk Agelek einen Fehlstart und lag nach zwei Sätzen klar zurück. Christoph gelang es dann den Angriff seines Gegners im fünften Satz gerade noch einmal abzuwehren und und so blieb er auch im letzten Saisonspiel weiter ungeschlagen. Am Nebentisch setzte Dirk zu einem großen Comeback an und krönte dieses tatsächlich mit dem Sieg im fünften Satz. Zwei sehr wichtige Punkte, die beim Zwischenstand von 5:3 für den SVW erstmals für etwas Beruhigung sorgten.

Priorität hatte es nun, die Führung im hinteren Paarkreuz zu verteidigen. Hubert Meyer geriet zu Beginn in Rückstand. Im Anschluss behielt er aber die Nerven und nach einer Leistungssteigerung war der Viersatzerfolg dann auch verdient. Die Vorentscheidung verpasste dann Kuo-I Chang, der sich einen weiteren Fünfsatzkrimi lieferte und am Schluss abermals seinem Gegenüber zum knappen Sieg gratulieren musste.

Beim Stand von 6:4 musste als nächstes Hubert Meyer gegen die Nummer 1 an die Platte. Hubert fand dann aber nur im ersten Satz Mittel und Wege um zum Erfolg zu kommen, im weiteren Verlauf wurde die Überlegenheit seines Kontrahenten immer sichtbarer und die 1:3 Niederlage am Ende folgerichtig. Nervenstark waren aber dann Christoph Winterhalter und Dirk Agelek die in den Drucksituationen ihrer Favoritenrolle gerecht wurden und mit zwei deutlichen 3:0 Erfolgen den hart erkämpften 8:5 Heimerfolg perfekt machten.

Mit 15:3 Punkten geht die zweite Mannschaft als Herbstmeister auf Rang 1 in der Kreisklasse A in das neue Jahr und will dieses am 26.01 zum Rückrundenauftakt gegen den TTC Heimbach II so beginnen, wie das alte beendet wurde.

SV Waldkirch III – TV Freiburg St.Georgen IV 8:0

Als Tabellendritter in der Kreisklasse B empfing die dritte Mannschaft am vergangenen Dienstag als klarer Favorit im letzten Vorrundenspiel den Tabellensiebten vom TV Freiburg St.Georgen IV.

In den Doppeln waren die Ergebnisse auf den ersten Blick zwar eine klare Angelegenheit, betrachtete man die Sätze aber genauer, sah man, dass Christine Ruf/Annette Winterhalter dreimal in der Verlängerung nervenstark waren, ehe sie jubeln durften. Auch Barbara Schmitt/Maria Läufer mussten kämpfen und auch einen Satzverlust hinnehmen. Am Ende biss man sich aber durch und siegte mit 3:1.

In den Einzeln präsentierte man sich dann noch einmal eine Klasse souveräner. Christine Ruf, Annette Winterhalter und Barbara Schmitt wurden ihrer Favoritenrolle in überzeugender Manier gerecht und beendeten ihre Spiele ohne Satzverlust zur zwischenzeitlichen 5:0 Führung. Maria Läufer ließ sich im letzten Einzel des ersten Durchgangs auch nicht vom zwischenzeitlichen Satzausgleich aus der Bahn werfen. Nachdem sie ihre spielerische Linie wiedergewonnen hatte, machte sie wenig später den 3:1 Erfolg perfekt.

Nur noch zwei Punkte fehlten zum Sieg und Christine Ruf und Annette Winterhalter machten dann auch in ihren zweiten Einzelbegegnungen kurzen Prozess und mit weiteren 3:0 Siegen war der 8:0 Heimerfolg nach nur 90 Minuten perfekt. Mit 14:4 Punkten rangiert die dritte Mannschaft nach der Vorrunde auf Rang 3 in der Kreisklasse B hinter dem TV Herbolzheim II und TTC Wyhl II. Da beide Mannschaften doch relativ klar stärker sind, wird wahrscheinlich in der Rückrunde weder nach oben, noch nach unten etwas möglich sein und so ist es gut möglich, dass sich an der Platzierung für die dritte nicht mehr viel ändern wird. Dennoch wird man natürlich auch ab Januar weiter Vollgas geben um vielleicht doch insbesondere einen der oben genannten Favoriten in Bedrängnis bringen zu können.

SV Waldkirch – TTC Nimburg 6:9

Doppelspieltag zum Vorrundenabschluss für die erste Herrenmannschaft in der Bezirksklasse und zum Start ging es am Freitagabend in das wichtige Duell gegen das Schlusslicht aus Nimburg, wo man hinter eine starke Vorrunde ein weiteres Ausrufezeichen setzen wollte.

Die Doppel waren auch an diesem wichtigen Abend keine Konstante. Maxi Ruf/Michael Linde schwächelten erneut und ließen nach vergebenen Matchbällen erneut einen wichtigen Punkt liegen. Für eine Überraschung sorgten Felix Ruf/Christoph Winterhalter gegen das Einserdoppel von Nimburg. Nach 0:2 Rückstand kämpfte man sich bravourös zurück und es gelang das Kunststück die folgenden drei Sätze alle in der Verlängerung zu gewinnen, nachdem man dabei auch mehrere Matchbälle abwehrte. Die wichtige Führung verpassten dann Matthias Friedrich/Uli Himmelsbach. Zwar ging man in Führung, die Gäste stellten sich dann aber besser ein und es gelang nicht mehr das Momentum zurückzuholen und die Partie ging am Ende in vier Sätzen verloren.

Maxi Ruf erwischte im ersten Einzel gegen die gut aufgelegte Nummer 2 der Nimburger nicht seinen besten Tag. Dennoch war er über weite Strecken voll im Match, jedoch hatte Maxi in jedem Satz in der Verlängerung das Nachsehen und so geriet man weiter in das Hintertreffen. Felix Ruf gelang gegen die Nummer 1 ein guter Start und er erspielte sich eine 2:0 Führung. Nach hohem Vorsprung in Satz drei der nicht reichen sollte, begann das Zittern, im vierten Durchgang rettete sich Felix aber knapp über die Ziellinie und sorgte für den Anschluss.

Im mittleren Paarkreuz war Michael Linde im ersten Einzel voll zur Stelle. Das Spielsystem seines Kontrahenten spielte ihm in die Karten und mit starken Bällen ließ Michael zu keinem Zeitpunkt Zweifel am souveränen 3:0 Erfolg aufkommen. Einen wichtigen Punkt verpasste dann parallel dazu Matthias Friedrich, der sich zwar von einem 0:2 Rückstand stark zurückkämpfen konnte, am Ende fehlten in der Verlängerung des fünften Satz aber Kleinigkeiten und so ging diese Partie auf dramatische Art und Weise verloren.

Im hinteren Paarkreuz spielten sich an beiden Tischen klare Angelegenheiten ab. Uli Himmelsbach präsentierte sich im ersten Einzel in starker Form und gab seinem Gegner wenig Chancen selbst die Initiative zu ergreifen. Dank guter Offensivleistung belohnte er sich mit dem 3:0 Erfolg. Einen schweren Stand hatte Christoph Winterhalter gegen einen Materialspieler. Christoph fand über die gesamte Dauer nicht wirklich seinen Rhythmus und das unorthodoxe Spiel seines Gegenüber tat sein übriges, sodass bei der 0:3 Niederlage wenig möglich war und man weiter mit 4:5 knapp in Rückstand lag.

Verbessert im Vergleich zu seinem ersten Einzelauftritt zeigte sich dann Maximilian Ruf der im Spitzeneinzel nie in Gefahr geriet und seine gute Leistung mit dem 3:0 auch in den Zahlen beweisen konnte. Felix Ruf wollte dann den SVW erstmals an diesem Abend in Führung bringen. Der Start mit der Satzführung war auch verheißungsvoll aber dann war abrupt der Stecker gezogen und Felix wurde in den weiteren Sätzen von seinem Gegner förmlich überrollt, was die 1:3 Niederlage bedeutete.

Auch im mittleren Paarkreuz sollte die Wende nicht gelingen. Michael Linde stand gegen das agressive Spiel seines Kontrahenten von Anfang an auf verlorenem Posten und fand zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Partie und so ging ein weiterer Punkt an Nimburg. Die letzten Hoffnungen am Leben halten konnte Matthias Friedrich, der sich nach Satzrückstand stark zurückkämpfte und in vier Sätzen die Oberhand behielt.

Uli Himmelsbach war dann gefordert und musste unbedingt punkten. Es war aber klar das es nicht einfach werden würde und Uli musste auch immer Rückständen hinterherlaufen und es gelang nie in Führung zu gehen. Zwar kämpfte er sich in den fünften Satz hier setzte sich dann aber die Konstanz des Nimburgers durch und man stand nun kurz vor der Niederlage. Diese konnte auch Christoph Winterhalter im letzten Einzel nicht verhindern und so setzte es nach drei Stunden eine bittere Heimniederlage, die zur Folge hat das man nun den Blick wieder etwas mehr nach unten richten muss.

TTC Reute – SV Waldkirch 9:4

Nur einen Tag nach der bitteren Niederlage gegen Nimburg, traf die erste Herrenmannschaft am Samstagabend auf den Tabellennachbarn aus Reute. Da die Reutener in Vollbesetzung eines der besten Teams der Liga sind und sie genau mit dieser auch an diesem Abend an die Platten traten, war man klarer Außenseiter.

Die Taktik in den Doppeln ging zunächst an diesem Abend auf und Dank starken Leistungen von Maximilian Ruf/Michael Linde und Matthias Friedrich/Tacki Rodenstein ging man mit einer Führung in die Einzel. Felix Ruf gelang gegen die starke Nummer 1 ein guter Start und die 1:0 Führung. Nach dem Ausgleich brachte Felix eine mehr minütige Verletzungsauszeit seines Kontrahenten im bis dahin ausgeglichenen dritten Satz aus dem Konzept, sodass er in Rückstand geriet. Im knappen vierten Satz kam dann auch noch Pech dazu und die vermeidbare Niederlage war durchaus ärgerlich. Noch bitterer war am Nebentisch der Spielverlauf bei Maxi Ruf. Bei 2:0 Führung stand Maxi bereits im dritten Satz kurz vor dem Sieg und im fünften Durchgang vergab er auch noch zwei Matchbälle, während sein Kontrahent wenig später seinen ersten eigenen nutzen konnte.

Mit dem 3:2 Rückstand im Rücken lieferten sich Michael Linde und Matthias Friedrich dann jeweils ausgeglichene Duelle mit ihren Kontrahenten. Bei Matthias war dann im Entscheidungssatz aber der Stecker gezogen und er musste seinem Gegner gratulieren. Besser machte es Michael Linde, der von einem 1:2 Rückstand zurückkam und das Match nach starker Leistung noch in einen Sieg umwandeln konnte.

Den Anschluss zu halten verpasste man dann aber im hinteren Paarkreuz. Wolfgang Misera präsentierte sich letztlich zu unkonstant und er kam nicht über einen Satzgewinn hinaus, was die 1:3 Niederlage bedeutete. Knapper gestaltete sich das Match von Tacki Rodenstein. Zwei Sätze musste der Waldkircher in der Verlängerung abgeben, dennoch gelang kurze Zeit später der 2:2 Ausgleich. Im fünften Satz fehlten aber die letzten paar Prozent und nach der nächsten Niederlage war beim Stand von 6:3 für Reute ein Comeback nur noch theoretisch möglich.

Die Stärke des vorderen Paarkreuz bekamen Maximilian Ruf und Felix Ruf auch im zweiten Durchgang zu spüren. Maxi war trotz gewonnenem ersten Satz am Ende bei der 1:3 Niederlage chancenlos und auch Felix, der zwar in den fünften Satz kam, war über die gesamte Spieldauer meist nur Passagier und ließ sich zu sehr das Spiel seines Gegners aufdrücken, was die Niederlage am Ende auch verdient machte.

Die Partie noch einmal verlängern konnte Michael Linde, der auch in seinem zweiten Einzel eine Top Leistung an die Platte brachte und sich mit einem weiteren Sieg, dieses Mal in vier Sätzen belohnte. Nachdem im Anschluss Matthias Friedrich in seinem zweiten Einzel mit 3:1 den kürzeren zog, war die Begegnung nach 3 Stunden beendet und die Vorrunde fand für die erste Mannschaft mit einem unbefriedigenden Ausgang ihr Ende.

Trotz der zwei Niederlagen am Wochenende kann die erste insgesamt mit der Vorrunde in der Bezirksklasse sehr zufrieden sein. Über die gesamte Vorrunde ist man aufgrund von Verletzungen kein einziges Mal komplett angetreten und dennoch konnte man konstant punkten, sodass man mit 9:9 Punkten auf Platz 5 steht und drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat.

Ein richtungsweisendes Duell wartet dann direkt zum Rückrundenstart am 15.01 auf den SVW, wenn man daheim auf den Tabellenachten TUS Bleichheim trifft, den man mit einem Sieg auf fünf Punkte distanzieren würde.

Erste in nächster Nervenschlacht erfolgreich. Dritte weiter im Aufwärtstrend, während Jugend Negativserie nicht beenden kann. Zweite steht vor Herbstmeisterschaft.

SV Waldkirch – TTC Forchheim II 9:7

Am Montagabend ging es für die erste Herrenmannschaft in der extrem ausgeglichen Bezirksklasse in heimischer Halle gegen den Tabellennachbarn und Mitaufsteiger TTC Forchheim. Beide Teams waren mit bislang sieben Punkten voll im Soll, wollten an diesem Abend aber den nächsten Schritt machen um die Kontrahenten auf Distanz zu halten.

Die Doppel sollten hier aber wieder einmal eine kleine Achillesferse darstellen und funktionieren noch nicht konstant. Zum zweiten Mal musste sich das Einserdoppel Maxi Ruf/Michael Linde geschlagen geben und das obwohl man im Entscheidungssatz den Sieg auf dem Schläger hatte und mehrere Matchbälle vergab. Relativ deutlich eine Überraschung verfehlten Felix Ruf/Matthias Friedrich, die beim 0:3 über weite Strecken zu unkonstant agierten. Somit war der Druck für Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera direkt da. Die beiden kämpften sich auch von einem Rückstand zurück und holten im fünften Satz nach einer nervenstarken Leistung den wichtigen Punkt.

Im vorderen Paarkreuz trafen Maximilian Ruf und Felix Ruf mit Fabian Schubarth bzw. Yannik Schieble auf altbekannte Gesichter, mit denen man sich teilweise schon zu Jugendzeiten einige Duelle geliefert hatte. Maximilian war für Schubarth an diesem Abend eine Nummer zu groß und siegte nach guter Leistung und relativ wenig Gegenwehr ganz sicher mit 3:0. Bei Felix Ruf entwickelte sich gegen Schieble ein gutes Spiel auf hohem Niveau. Nachdem Felix in umkämpften Sätzen mit 2:1 im Führung ging, hatte er im vierten Durchgang auch Chancen auf den Sieg, diese konnte er aber nicht nutzen und Schieble erspielte sich dann auch im Entscheidungssatz einen schnellen Vorsprung, der nicht mehr aufzuholen war, sodass Forchheim weiter in Führung blieb.

Im mittleren Paarkreuz musste Michael Linde gegen Thoma ran, während Matthias Friedrich auf den aufstrebenden Schwörer traf. Michael gelang es an diesem Abend nicht sich in den Rausch zu spielen, der ihn gegen Kenzingen noch zu zwei Siegen führte. Gegen Thoma entwickelte sich von Beginn an ein zähes Spiel, dass Michael nicht entgegen kam und so war in allen drei knappen Sätzen zwar mehr drin, die 0:3 Niederlage aber irgendwie auch die logische Konsequenz. Parallel dazu zeigte Matthias Friedrich eine seiner besten Saisonleistungen. Nach zwei ausgeglichen Sätzen und dem zwischenzeitlichen 1:1, blieb Matthias konzentriert und sicherte sich mit starken Angriffen und konzentriertem Spiel den wichtigen Viersatzerfolg, der den SVW im Spiel hielt.

Uli Himmelsbach ging in seinem ersten Match gegen Beha als Favorit in die Begegnung. Zwar leistete sich Uli ein paar kleinere Schwächephasen und spielte oft das Spiel seines Gegners mit, letztendlich war er aber der bessere Spieler und somit war der 3:0 Sieg am Ende trotz knapper Sätze, eine verdiente Sache. Im letzten Einzel des ersten Durchgangs war Wolfgang Misera gegen Johner voll auf Augenhöhe. Mit gutem Fokus und richtigem Konzept gelang Wolfgang zwischenzeitlich sogar eine 2:1 Führung, der letzte Schritt zum ersten Sieg sollte ihm aber noch nicht gelingen und so stand er nach abermals ordentlicher Leistung nach der 2:3 Niederlage am Ende wieder mit leeren Händen da.

Beim Stand von 4:5 wurde dann der zweite Einzeldurchgang mit den Spielen im vorderen Paarkreuz eingeläutet. Maximilian Ruf legte gegen Schieble zwar einen guten Start hin und sicherte sich Satz 1, in weiterer Folge war aber irgendwie der Faden gerissen und die Qualität des Forchheimers setzte sich in den wichtigen Ballwechseln meist durch, wodurch am Ende die Viersatzniederlage für Maxi auf der Ergebnistafel stand. Im Duell der beiden Zweier ließ Felix Ruf gegen Schubarth nichts anbrennen und sicherte sich klar die ersten beiden Sätze. Auch im dritten Satz lag er hoch in Führung, Ehe ein kleiner Schlendrian einherging, am Ende reichte es aber auch noch knapp in diesem Satz und mit dem 3:0 hielt er den SVW im Spiel.

Michael Linde klebte dann auch in seinem zweiten Einzel das Pech am Schläger. Auch gegen Schwörer war er in jedem Satz auf Augenhöhe. Dreimal zu 9 gingen aber alle Sätze weg und so blieb es bis zu diesem Zeitpunkt erst einmal weiterhin ein frustrierender Abend für Michael, der damit nicht ganz an sein starkes Comeback in Kenzingen anknüpfen konnte. Das Gegenteil war bei Matthias Friedrich der Fall. Die Nummer 4 des SVW war auch im zweiten Spiel nicht zu schlagen und trotz Satzrückstand wurde es gegen Thoma am Ende nach einer weiteren starken Leistung noch ein klarer Viersatzerfolg, der den Endspurt und die Aufholjagd bedeuten sollte.

Dem hinteren Paarkreuz kam nun eine wichtige Bedeutung zu und Uli Himmelsbach ging mit diesem Druck auch im zweiten Einzel hervorragend um. Gegen Johner war er wieder einmal auf Betriebstemperatur und sorgte mit einer weiteren perfekten Leistung und dem daraus resultierenden 3:0 für den erstmaligen Ausgleich an diesem Abend. Alle Augen waren parallel auch auf Wolfgang Misera gerichtet. Nach seiner bislang unglücklichen Saison musste er gegen Beha irgendwie mit dem Druck klarkommen und für einen Big Point sorgen. Beiden Kontrahenten merkte man die Nervosität an und die Spannung war zu spüren. Nach dem zwischenzeitlichen unglücklichen Ausgleich war es wichtig das Wolfgang Ruhe bewahrte und ihm gelang auch in der Crunchtime sein spielerisches Niveau anzuheben, sodass er nach vier Sätzen erstmals im Einzel in dieser Saison jubeln durfte und man damit erstmals an diesem Abend zum perfekten Zeitpunkt in Führung ging.

Diese Steilvorlage, inklusive des psychologischen Vorteils, wollte das Schlussdoppel Maximilian Ruf/Michael Linde gegen Schieble/Schubarth ausnutzen, um das Match mit dem Sieg zu vergolden. Wie schon in Kenzingen steigerten sich die beiden auch an diesem Abend im entscheidenden Moment extrem und gingen dann auch in Führung. Zwar kam Forchheim noch einmal zurück, Ruf/Linde zeigten sich davon aber unbeeindruckt und man erhöhte noch einmal das Tempo und dies sollte tatsächlich zum 3:1 Sieg und damit 9:7 Gesamterfolg reichen.

Eine weitere wahnsinnige Partie der ersten, mit vielen Wendungen und bereits das sechste Schlussdoppel im siebten Spiel, zum fünften Mal mit gutem Ausgang! Mit 9:5 Punkten und Rang 3, steht man vor dem Doppelspieltag zum Abschluss der Vorrunde am kommenden Wochenende perfekt da und will noch mindestens ein Spiel gewinnen um die tolle Hinserie zu krönen.

SV Waldkirch III – TTV Vörstetten III 8:3

Im vorletzten Vorrundenspiel in der Kreisklasse B, wollte die dritte Mannschaft des SVW ihre Siegesserie weiter fortsetzen und mit einem Sieg gegen den Tabellensiebten aus Vörstetten Rang 3 festigen.

Vielversprechend war dann auch der Start in die Partie. Christine Ruf/Annette Winterhalter gelang es ihre gute gemeinsame Doppelbilanz weiter aufzupolieren, der 3:0 Sieg, bei dem man insgesamt nur neun Punkte abgab war am Ende sehr deutlich. Deutlich ausgeglichener ging es am Nebentisch zur Sache. Barbara Schmitt und Maria Läufer mussten beim Stand von 2:2 dann auch in den Entscheidungssatz, hier agierte man dann nervenstark und sicherte sich den Satz knapp mit 11:8, wodurch der perfekte Beginn geglückt war.

Christine Ruf war im ersten Einzel dann wieder mit ihrer Zermürbungstaktik erfolgreich. Ihr Kontrahent konnte die langen Ballwechsel auf Dauer nicht durchhalten und es fehlte die Geduld, sodass Christine ein schneller Sieg nach drei Sätzen gelang. Annette Winterhalter durfte dann Revanche an einem Gegner nehmen, dem sie in der vergangenen Saison noch klar unterlegen war. Dieses Mal wendete sich das Blatt und nach einer blitzsauberen Leistung durfte Annette bereits nach drei Sätzen jubeln.

Beim Zwischenstand von 4:0 ging es dann mit den Spielen im hinteren Paarkreuz weiter. Barbara Schmitt musste gegen einen Spieler ran, der vor wenigen Wochen im Halbfinale der Bezirksmeisterschaften eine Nummer zu groß für Sebastian Wisser war. Barbara zeigte sich an diesem Abend aber voll fokussiert und spielerisch gut, dadurch ließ sie ihren Gegner nicht in sein unorthodoxes Angriffsspiel kommen und siegte nach vier Sätzen mit 3:1. Maria Läufer durfte mit ihrer Partie den ersten Durchgang abschließen. Der Start verlief noch erfolgreich, doch nach Satz 1, wurde Marias Gegner sicherer, die Fehlerquote der Waldkircherin höher und so musste sie sich mit 3:1 geschlagen geben, was einen Zwischenstand von 5:1 ergab.

Auch im zweiten Einzel gegen den Vörstettener Spitzenspieler setzte Christine Ruf ihre Marschroute konsequent um. Die Nummer 1 des SVW zeigte wenig Schwächen und dementsprechend deutlich gestaltete sie auch ihren zweiten Einzelsieg, der mit 3:0 identisch zur ersten Partie ausfiel. Ihre gute Leistung aus der ersten Begegnung nahm Annette Winterhalter auch in das zweite Match mit und beim 3:0 Sieg wurde sie vom ersten Ballwechsel an ihrer Favoritenrolle gerecht.

Beim Stand von 7:1 fehlte nur noch ein Punkt zum Sieg, den Gästen gelang mit viel Einsatz aber noch Ergebniskosmetik. Barbara Schmitt hatte in ihrer Begegnung bei 2:1 Führung und Matchbällen den Sieg schon auf dem Schläger, ihr Gegner behielt aber die Nerven und drehte das Duell, sodass das Spiel erst einmal seine Fortsetzung fand. Maria Läufer hatte auch in ihrem zweiten Einzel einen schweren Stand und sie haderte zunehmend mit ihrer Leistung was die 0:3 Niederlage zur Folge hatte.

Den Sack zumachen durfte dann Barbara Schmitt, die die Schwächephase ihres Kontrahenten, der Nummer 1, gut ausnutzte und nach fast drei Stunden den 8:3 Heimerfolg in vier Sätzen perfekt machte. Mit 12:4 Punkten nach acht Begegnungen ist ein Spieltag vor Ende der Hinserie Rang 3 erst einmal gesichert. Das letzte Spiel in der Vorrunde bestreitet die dritte bereits kommenden Dienstag gegen den Tabellenachten TV Freiburg St.Georgen IV.

SV Waldkirch (U15) – TV Heitersheim 3:7

Nachdem die Jugend U15 am letzten Wochenende krankheitsbedingt nicht in Biengen antreten konnte wartete nur fünf Tage später mit dem Tabellendritten TV Heitersheim eine weitere hohe Hürde auf den SVW in der Kreisliga A. Die Doppel zum Start waren an beiden Tischen eine klare Angelegenheit. Karig/Schmidt waren mit 3:0 erfolgreich und sicherten den ersten Punkt, keine Möglichkeiten auf etwas Zählbares hatten Schubert/Andres, die beim 0:3 chancenlos waren.

So ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand in die Einzel, doch hier wurde von Anfang an deutlich, dass man für Punkte heute hatte kämpfen musste. Punktegarant Quentin Karig lieferte zwar auch an diesem Abend beim 3:0 Sieg wie ein Uhrwerk, doch für die Teamkollegen war in den anschließenden Einzeln nichts zu holen und so lag man relativ schnell mit 2:4 in Rückstand. Im Anschluss war es dann wieder Quentin der seine Farben mit dem 11 Saisonsieg (0 Niederlagen) im Spiel hielt und probierte seine Teamkollegen wachzurütteln. Dies sollte aber nicht gelingen und irgendwie war nicht der Tag der SVW Spieler. Dies merkte man auch Janno Schmidt an, der auch im zweiten Einzel seine Möglichkeiten nicht ausschöpfen konnte und wie seine Teamkollegen weitere Niederlagen einstecken musste, sodass nach 90 Minuten die 3:7 Heimniederlage feststand.

Nach tollem Start steht die Jugend U15 nach mittlerweile drei Niederlagen in Folge mit 4:6 Punkten auf Rang 5 in der Kreisliga A. Noch steht ein Spiel in der Vorrunde aus und zwar am Samstag den 02.12 auswärts beim vierten FT 1844 Freiburg, wo man die Hinserie mit einem Erfolgserlebnis beenden will.

TTC Forchheim IV – SV Waldkirch II 3:8

Während die zweite von Forchheim wie oben berichtet am Montag gegen unsere erste in Waldkirch aufschlug, machte sich die zweite des SVW am vergangenen Freitag zum Gegenbesuch auf und traf um 20:15 Uhr in der Kreisklasse A auf die vierte Garde der Forchheimer.

In den Doppeln ging es gleich einmal in beiden Spielen über die volle Distanz. Unglücklich war hier insbesondere, dass Wolfgang Körber/Sebastian Wisser dabei eine 2:0 Führung aus der Hand gaben und am Ende tatsächlich noch ihren Gegnern zum Sieg gratulieren mussten. Einen 2:1 Vorsprung erspielten sich auch Thomas Jahn/Hubert Meyer, doch auch hier gelang es nicht die Partie erfolgreich zu beenden und so ging auch dieses Match noch auf bittere Art und Weise mit 3:2 verloren.

Nach diesem Fehlstart musste man sich erst einmal kurz schütteln. Im vorderen Paarkreuz durfte Thomas Jahn auch in seinem ersten Einzel Schwerstarbeit über die volle Distanz verrichten. Dieses Mal aber mit Erfolg und durch den 3:2 Sieg von Thomas war der erste Punkt perfekt. Den Ausgleich besorgte mit einem 3:1 Erfolg dann Wolfgang Körber, auf den man sich wieder einmal verlassen konnte. Somit war man nun auch voll im Spiel angekommen. Das es die Gastgeber einem weiterhin nicht einfach machen würden bekamen auch Sebastian Wisser und Hubert Meyer im hinteren Paarkreuz zu spüren. Sebastian hatte eigentlich alles im Griff, ging auch mit 2:0 in Führung und stand mehrfach vor dem Sieg. Der letzte Schritt über die Ziellinie sollte aber nicht gelingen und so setzte es eine bittere Niederlage. Ebenfalls in den Entscheidungssatz musste Hubert Meyer. Hier hatte der Waldkircher viele kritische Momente zu überstehen, in der Verlängerung war aber dann das Glück auf Hubert seiner Seite und so stand es nach dem ersten Einzeldurchgang 3:3 Unentschieden.

Verlassen konnte man sich dann im zweiten Durchgang abermals auf das vordere Paarkreuz mit Wolfgang Körber und Thomas Jahn. Beide Spieler steigerten sich sogar noch einmal im Vergleich zu den ersten Begegnungen und so standen nach starken Leistungen der beiden zwei 3:0 Erfolge. Somit war man beim Stand von 3:5 erstmals an diesem Abend in Führung. Angespornt von den guten Ergebnissen ihrer Mitspieler waren dann auch Hubert Meyer und Sebastian Wisser nicht zu stoppen. Zwar erwischte Hubert einen Fehlstart, mit starken Comeback Fähigkeiten drehte er aber das Match und sicherte sich am Ende noch den 3:2 Erfolg. Eindeutiger gestaltete Sebastian Wisser sein zweites Einzel. Beim 3:0 Erfolg war ein Klassenunterschied von Beginn an erkennbar und der klare Sieg mehr als verdient.

Für den Schlusspunkt zum 8:3 Auswärtssieg sorgte dann Wolfgang Körber, der auch in seinem dritten Einzel eine Klasse für sich war und nach drei Stunden mit dem 3:0 Erfolg den Sieg perfekt machen durfte. Mit 13:3 Punkten liegt man aktuell aufgrund einer weniger absolvierten Partie auf Rang zwei in der Kreisklasse A. Mit einem Sieg zum Vorrundenabschluss gegen den Tabellenfünften aus Nimburg kann man am morgigen Montag aber den Herbstmeistertitel perfekt machen.

U15 muss ihr Spiel krankheitsbedingt abschenken. Zweite und dritte bleiben mit Siegen oben dran.

FSC Biengen – SV Waldkirch (U15) 10:0 (n.a.)

Aufgrund kurzfristiger Krankheitsfälle konnte die Jugend U 15 leider nicht zum Topspiel in Biengen antreten und musste die Partie kampflos an die Gastgeber abschenken. Mit 4:4 Punkten befindet man sich nun auf Rang 4 in der Tabelle. Weiter geht es bereits kommenden Donnerstag, den 23.11, gegen den Tabellendritten aus Heitersheim.

TTC Bahlingen III – SV Waldkirch II 0:8

Mit einem Erfolg weiter Druck auf das Führungsduo aus Kenzingen und Forchheim machen, wollte die zweite Herrenmannschaft in der Kreisklasse A gegen den Tabellennachbarn aus Bahlingen.

In den Doppeln gelang es die Favoritenrolle zu unterstreichen. Wolfgang Körber/Christoph Winterhalter waren zwar etwas gefordert, dennoch erspielten sich die beiden SVW Akteure in jedem Satz einen Vorsprung, der jedes Mal in das Ziel gerettet werden konnte und so ging der erste Punkt mit einem klaren 3:0 an den SVW. Auch Thomas Jahn/Sebastian Wisser waren schnell mit 2:0 vorne, zwar ging Satz 3 an Bahlingen, wenig später machten Jahn/Wisser aber in vier Sätzen den Sack zu und sorgten für die 2:0 Führung.

Mehr als einseitig entwickelten sich dann die Einzelbegegnungen. Alle vier SVW Spieler waren zu keinem Zeitpunkt gefordert und die Bahlinger konnten keinerlei Paroli bieten. So gewannen Wolfgang Körber, Thomas Jahn, Christoph Winterhalter und Sebastian Wisser sämtliche Sätze und sorgten nach bereits 70 Minuten für den 8:0 Auswärtssieg, der nebenbei bei 1:24 Sätzen quasi nicht klarer hätte ausfallen können.

Mit 11:3 Punkten befindet sich die zweite Mannschaft aktuell noch auf Rang 3 in der Kreisklasse A. In den kommenden Wochen kann man aber mit weiteren Siegen sogar noch die Tabellenspitze angreifen.

TTSV Kenzingen IV – SV Waldkirch III 3:8

Platz drei festigen wollte die dritte Mannschaft des SVW in ihrem Auswärtsspiel am Sonntagmorgen in der Kreisklasse B gegen den Tabellensechsten aus Kenzingen.

In den Doppeln ging die Taktik nicht ganz auf. Zwar waren Christine Ruf/Annette Winterhalter gewohnt souverän unterwegs und siegten in drei Sätzen, am Nebentisch unterlagen Barbara Schmitt/Maria Läufer aber knapp in vier Sätzen und so ging es mit einem Zwischenstand von 1:1 in die Einzelbegegnungen.

Annette Winterhalter hatte in ihrem Einzel gegen die überfallartigen Angriffe ihres Gegenübers zu wenig Möglichkeiten um dagegen zu halten und so ging das Match in drei knappen Sätzen an die Gastgeber. Im Anschluss gelang dem SVW aber ein Zwischenspurt, denn Christine Ruf, Barbara Schmitt und Maria Läufer blieben alle ohne Satzverlust, sodass man zwischenzeitlich relativ beruhigend mit 4:2 in Front lag.

Großes Pech hatte dann Christine Ruf im Spitzeneinzel, dass die Waldkircher Nummer 1 nach 2:0 Führung noch abgeben musste. Gut erholt zeigte sich Annette Winterhalter, die sich mit einem Viersatzerfolg wieder in die Erfolgsspur zurückbringen konnte. Im hinteren Paarkreuz war der Klassenunterschied dann abermals zu sehen. Maria Läufer siegte klar in drei Sätzen und bei Barbara Schmitt sollten auch die Konzentrations Schwierigkeiten keinerlei Auswirkungen haben und so behielt auch sie mit 3:1 die Oberhand. Die letzten beiden Partien waren dann auch wieder eine sehr einseitige Angelegenheit zugunsten des SVW und so machten Maria Läufer und Christine Ruf mit zwei weiteren deutlichen Siegen den 8:1 Auswärtserfolg perfekt.

Mit 10:4 Punkten hat die dritte Mannschaft Platz 3 in der Kreisklasse B weiter gefestigt und will bereits am Dienstag den 25.11 gegen den Tabellensiebten TTC Vörstetten III die Erfolgsserie weiter ausbauen.

Zweite und Dritte bleiben mit ungefährdeten Siegen oben dran. Erste kann trotz vergebener Führung mit dem Punktgewinn zufrieden sein.

SV Waldkirch II – TUS Bleichheim III 8:2

Nach dem Ausrutscher und dem damit verbundenen Unentschieden gegen Elzach im letzten Heimspiel, ging es für die zweite Mannschaft darum, in der Kreisklasse A gegen den Tabellensiebten aus Bleichheim Wiedergutmachung zu betreiben und mit einem Heimsieg Kontakt zur Spitze zu halten.

Dieses Vorhaben startete vielversprechend, denn in den Doppeln waren Körber/Meyer sowie Wisser/Chang direkt voll da und wurden ihren Favoritenrollen mit zwei 3:0 Erfolgen souverän gerecht, sodass man von einem perfekten Start sprechen konnte. Auch im vorderen Paarkreuz war im ersten Einzel des Tages zunächst auf Wolfgang Körber Verlass. Die Nummer 1 des SVW steuerte mit einem weiteren deutlichen 3:0 Sieg den nächsten Punkt bei. Etwas überraschend in großen Schwierigkeiten war parallel dazu dann Hubert Meyer gegen den Spitzenspieler der Bleichheimer. Hubert gelang es nie in Führung zu gehen und so musste er immer einem Rückstand hinterherlaufen. Zweimal kämpfte er sich zum Ausgleich, aber im fünften Satz war die Hypothek zu groß und das Match ging knapp mit 2:3 verloren.

Mit dem Zwischenstand von 3:1 starteten dann Sebastian Wisser und Kuo-I Chang im hinteren Paarkreuz in ihre Partien. Sebastian, der am Wochenende bei den Bezirksmeisterschaften, wie bereits berichtet, eine tolle Leistung zeigte, war auch an diesem Abend gleich wieder voll auf der Höhe und erspielte sich einen ungefährdeten 3:0 Erfolg. Am Nebentisch entwickelte sich in der Begegnung zwischen Kuo-I und der Bleichheimer Nummer 3 ein ausgeglichenes Spiel. Zweimal gelang es Kuo-I im Matchverlauf in Führung zu gehen, doch immer folgte umgehend der Ausgleich, sodass der fünfte Satz entscheiden musste. Hier hatte der Bleichheimer nach ausgeglichenem Verlauf knapp das bessere Ende für sich und Kuo-I musste sich geschlagen geben.

Mit dem 4:2 im Rücken durften im Anschluss Wolfgang Körber und Hubert Meyer wieder an die Platten treten. Auch Wolfgang hatte gegen die Nummer 1 große Probleme. Zweimal sorgte auch eine Satzführung nicht für die notwendige Ruhe und sein Kontrahent kämpfte sich immer wieder zurück. Im Entscheidungssatz zeigte sich Wolfgang dann aber nervenstark und brachte das Spiel noch relativ sicher zum 3:2 Erfolg über die Ziellinie. Hubert präsentierte sich nach der bitteren Niederlage im ersten Einzel gut erholt und ließ seinem Gegenüber wenig Möglichkeiten auf einen Satzgewinn. Dementsprechend deutlich war dann auch der 3:0 Sieg im zweiten Einzel.

Beim Stand von 6:2 konnte also das hintere Paarkreuz den Sieg perfekt machen und Sebastian Wisser zeigte auch bei seinem zweiten Auftritt, nach seinen vielen Spielen am Sonntag weiterhin keine Ermüdungserscheinungen. So war auch sein zweiter Gegner an diesem Abend keine allzu große Hürde und nach einer weiteren guten Leistung sicherte sich Sebastian souverän in drei Sätzen den zweiten Einzelsieg. Den Schlusspunkt zum 8:2 Heimerfolg setzte dann Kuo-I Chang. Beim Viersatzerfolg hatte der Waldkircher nur im dritten Durchgang eine kurze Schwächephase, die aber keine Auswirkungen auf den Spielverlauf hatte und so war nach knapp zwei Stunden der klare Heimsieg perfekt.

Mit 9:3 Punkten befindet sich die zweite Mannschaft aktuell auf Platz 3 in der Tabelle der Kreisklasse A. Noch sind die ersten vier Teams aber weiter eng beisammen. Am Samstag den 18.11, wartet mit dem zweitplatzierten TTC Bahlingen III dann ein echter Prüfstein auf den SVW.

SV Waldkirch – SV Ottoschwanden 8:8

Sechstes Saisonspiel für die erste Mannschaft in der Bezirksklasse und wieder einmal eine veränderte Aufstellung im Vergleich zum letzten Spiel. Gegen den Konkurrenten aus Ottoschwanden wollte man trotz schwerer Ausgangslage punkten um den Tabellenletzten im engen Feld weiterhin auf Abstand zu halten.

Schon über die Doppelkonstellationen musste man sich aufgrund der Formation wieder einmal der Kopf zerbrechen, am Ende sollte man aber eine gute Lösung finden. Das neuformierte Einserdoppel Maximilian Ruf/ Manuel Oesterle zeigte eine hochkonzentrierte Vorstellung und erspielte sich mit einer blitzsauberen Leistung und dem 3:0 den ersten Punkt. Für einen Paukenschlag sorgte parallel dazu das Doppel Felix Ruf/Wolfgang Körber, die eine nicht für mögliche gehaltene Performance ablieferten und dem Spitzendoppel der Gäste nie Zugriff auf die Partie erlaubten, sodass ein überragender 3:1 Erfolg gefeiert werden konnte. Den perfekten Start verpassten dann Matthias Friedrich/Wolfgang Misera. Die beiden SVW Akteure fanden über die gesamte Spieldauer kein Mittel um die Gäste vor Probleme zu stellen und so war nicht einmal ein Satzgewinn möglich und es ging mit einer knappen 2:1 Führung in die Einzel.

Hier entwickelten sich direkt im vorderen Paarkreuz packende Spiele auf hohem Niveau. Maximilian Ruf kämpfte sich nach einem O:2 Satzrückstand phänomenal zurück und zeigte Nervenstärke vom allerfeinsten. Satz 3 und 4 gewann Maxi mit 13:11 in der Verlängerung und im Entscheidungssatz sollte noch mehr Drama folgen und nach Abwehr von Matchbällen auf beiden Seiten setzte sich Maxi letztendlich mit 15:13 durch. Ein echter Krimi. Felix Ruf gewann gegen die Nummer 1 der Gäste den ersten Satz nach einem Marathon mit 22:20, in weiterer Folge spielte Felix noch stärker und bestätigte seine Topform dann auch durch den 3:0 Erfolg.

Mit dem 4:1 im Rücken wurde es dann für das mittlere Paarkreuz mit Matthias Friedrich und Manuel Oesterle ernst. Das Duell von Matthias glich einer Achterbahnfahrt, im Entscheidungssatz rannte der SVW Spieler aber von Anfang an einem Rückstand hinterher, den er nicht mehr aufholen konnte und so ging das Duell knapp an Ottoschwanden. Gut aufgelegt präsentierte sich Manuel Oesterle in seinem Auftakteinzel. Konsequent und mit großer Geduld zog Manuel sein Spiel durch und auch das Aufbäumen seines Gegners im dritten Satz warf Manuel nicht aus der Bahn, sodass er sich nach toller Leistung in vier Sätzen mit dem Sieg belohnen konnte.

Im hinteren Paarkreuz war man als Außenseiter gestartet und diese Rolle wurden Wolfgang Misera und Wolfgang Körber über die gesamte Spieldauer auch nicht los. Beide Spieler probierten mitzuhalten und Wolfgang Körber gelang im dritten Satz auch der zwischenzeitliche Anschluss, am Ende sollte es aber an beiden Tischen relativ deutlich nicht reichen und beim Stand von 5:4 für den SVW war Ottoschwanden wieder voll im Spiel.

Maximilan Ruf lieferte sich auch in seiner zweiten Einzelpartie gegen die Nummer 1 von Ottoschwanden eine Fünfsatzschlacht. Hatte er im ersten Vergleich noch das Glück auf seiner Seite drehte sich hier der Spieß um und Maxi kassierte nach einer zwischenzeitlichen 2:1 Führung in der Verlängerung des vierten Satz den Ausgleich und auch Matchbälle im fünften Satz sollten nicht ausreichen, sodass auch dieser Satz und damit das Match auf sehr bittere Art und Weise nach Ottoschwanden ging. Den SVW in Front halten, konnte dann Felix Ruf, der sich auch in seiner zweiten Begegnung nervenstark und unbeeindruckt vom Verlust einer klaren Führung zeigte, wodurch man einen wichtigen Fünfsatzerfolg feiern durfte.

Beim Stand von 6:5 für den SVW war dann das mittlere Paarkreuz mit zwei Big Points zur Stelle. Matthias Friedrich zeigte sich im Vergleich zum ersten Einzel stark verbessert und ließ beim 3:0 zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Manuel bestätigte im Anschluss seine starke Leistung aus der ersten Partie und sicherte mit einem weiteren klaren 3:0 das 8:5 für den SVW. Mit dem Wissen des Punktgewinns war dann aber irgendwie der Stecker gezogen und sowohl die Spieler des hinteren Paarkreuz, als auch das Schlussdoppel blieben ohne Satzgewinn, sodass man sich am Ende doch noch mit dem 8:8 Unentschieden begnügen musste.

Hätte man dieses Ergebnis vor Spielbeginn direkt unterschrieben, ist es im ersten Moment nach der klaren Führung zwar etwas bitter, andererseits kann man einen weiteren wichtigen Punkt verbuchen, der aktuell zu Rang 4 mit 7:5 Punkten reicht. Weiter geht es für die erste am 20.11 mit einem Heimspiel gegen Forchheim II.

SV Waldkirch III – TV Denzlingen IV 8:1

Am Sonntagvormittag wollte die dritte Mannschaft in der Kreisklasse B gegen den Tabellenletzten aus Denzlingen doppelt punkten um im Kampf um Platz 3 am TTC Forchheim V dranzubleiben.

Der Favoritenrolle wurde das Team um Mannschaftsführerin Barbara Schmitt dann auch zum Start in den Doppeln gerecht. Christine Ruf/Annette Winterhalter waren nach klarem ersten Satz in Durchgang zwei etwas mehr gefordert in der Verlängerung könnte man die Führung aber ausbauen und wenig später den 3:0 Auftakterfolg perfekt machen. Barbara Schmitt und Maria Läufer erwischten keinen guten Start. Ab Satz zwei gelang aber die Trendwende und letztendlich war der 3:1 Sieg gut herausgespielt und auch in der Höhe verdient.

In den ersten Einzeln im vorderen Paarkreuz hatte Christine Ruf und ihre Kontrahentin ein vergleichbares Spielsystem. Die Waldkircher Nummer 1 war aber deutlich konstanter und sicherer, sodass die Führung nach drei deutlichen Sätzen zugunsten von Christine weiter ausgebaut wurde. Einen schweren Stand hatte parallel dazu Annette Winterhalter gegen den Denzlinger Spitzenspieler. Mit guten Aufschlägen brachte dieser Annette immer wieder aus dem Konzept und so fand Annette nie richtig in das Spiel, sodass sie nach drei knappen Sätzen die Niederlage akzeptieren musste.

Im hinteren Paarkreuz hatte Barbara Schmitt zwar leichte Anlaufschwierigkeiten, der gewonnene erste Satz in der Verlängerung sorgte aber für mehr Sicherheit und Barbara steigerte sich dann auch in den folgenden Durchgängen, wodurch der 3:0 Erfolg ungefährdet zustande kam. Eine konzentrierte Leistung zeigte die Waldkircher Nummer 4 Maria Läufer in der letzten Einzelbegegnung des ersten Durchgangs. Lohn dafür war der deutliche 3:0 Erfolg, wo Maria immer wieder mit tollen Angriffen beeindrucken konnte.

Gespannt durfte man dann auf die Partie von Christine Ruf gegen den gut aufgelegten Einser der Gäste blicken. Der erste Satz war ausgeglichen und wurde insbesondere durch einige Netz und Kantenbälle zugunsten des Denzlingers entschieden. Christine blieb aber fokussiert und schlug im zweiten Satz zurück. Im weiteren Verlauf fand Christine immer wieder die richtigen Antworten und belohnte ihre gute Leistung mit dem am Ende deutlichen Viersatzerfolg. Annette Winterhalter gelang es im zweiten Einzel die Enttäuschung des ersten Spiels schnell abzuschütteln und mit einem eindeutigen 3:0 meldete sie sich stark zurück. Der Schlusspunkt zum 8:1 Heimsieg war dann Barbara Schmitt vorbehalten, die bei einem weiteren Dreisatzerfolg nichts anbrennen ließ und die Partie nach knapp zwei Stunden beendete.

Mit nun 8:4 Punkten hält man sich weiterhin im vorderen Feld der Kreisklasse B und kann in den nächsten Spielen auf Rang 3 springen. Weiter geht es für die dritte vermutlich in der kommenden Woche gegen den Tabellenfünften TTSV Kenzingen IV, wobei hier auch noch eine Verlegung im Raum steht.

Gute Ergebnisse bei den Bezirksmeisterschaften. Im Herren D Wettbewerb feiert Sebastian Wisser mit Rang 3 einen tollen Erfolg. Maximilian Ruf landet im Doppelwettbewerb der Klasse B ebenfalls auf dem Podest.

Am Sonntag, den 05 November fanden in Emmendingen die alljährlichen Bezirksmeisterschaften der Erwachsenen statt. Mit Maximilian Ruf, Uli Himmelsbach, Dirk Agelek und Sebastian Wisser war der SVW gut vertreten. Während es für die Spieler der ersten Mannschaft, Maxi und Uli im Herren B Wettbewerb zur Sache ging, wurde es für Dirk bei den Herren C und Sebastian im Herren D Wettbewerb ernst.

In der Gruppenphase wurde Maximilian Ruf seiner Favoritenrolle gerecht. Gegen Manuel Ruby (SSV Freiburg), der in der letzter Saison auch im Spielbetrieb bereits sein Gegner war, hatte der Waldkircher ein weiteres Mal keine Schwierigkeiten und siegte klar mit 3:0. Als nächstes wartete Bezirksklassenspieler Norbert Reinhard vom PTSV Freiburg auf Maxi. Hier musste die Nummer 1 des SVW dann den ersten Satzverlust hinnehmen, der Sieg in vier Sätzen war am Ende dennoch ungefährdet. Ein ähnliches Bild bekamen die Zuschauer gegen Leoni Kury aus Suggental geboten. Auch hier leistete sich Maxi nur eine kurze Schwächephase und siegte mit 3:1, womit er ungeschlagen mit starker Gesamtleistung auf Rang 1 in das Achtelfinale einziehen konnte.

Auch für Uli Himmelsbach ging es parallel dazu ebenfalls im B Wettbewerb los und es gab gleich zum Start ein Duell gegen Axel Schubert vom TTC Köndringen, den man bereits aus dem Hinspiel in dieser Saison kannte. Beide Akteure lieferten sich ein gutes Duell, bei dem sich Uli trotz ansprechender Leistung knapp in vier Sätzen geschlagen geben musste. Im Anschluss wartete auf Uli der Gruppenfavorit Michael Pfundstein (1844 Freiburg), der mit 1566 Punkten hoch klassiert war. Uli war die ersten beiden Sätze auch noch überfordert, doch dann zeigte der Waldkircher ein eindrucksvolles Comeback und er drehte das Match zum 3:2 Überraschungssieg. Damit musste sein letztes Gruppenspiel über das Weiterkommen entscheiden. Gegen Außenseiter Simon Maaßen vom TTV Vörstetten ging Uli dann hochkonzentriert zu Werke, siegte klar mit 3:0 und sicherte sich mit der besten Satzbilanz sogar den Gruppensieg und den damit verbundenen Einzug in das Achtelfinale. Eine sehr starke Leistung, wenn man bedenkt das er beide Gruppenfavoriten hinter sich lassen konnte, die etwas höher eingeschätzt waren.

Dirk Agelek startete dann als Dritter SVW Spieler im Herren C Wettbewerb in das Turnier. In Gruppe D ging es mit Bernd Rill (TTC Köndringen) zunächst gegen einen Akteur, der ebenfalls mit Materialspiel aufwartete. Dirk hatte hier keine Schwierigkeiten und setzte sich klar mit 3:0 durch. In der folgenden Partie gegen Lysander Miller (SSV Freiburg) wurde Dirk deutlich mehr gefordert und beim Stand von 2:2 ging es in den Entscheidungssatz. Hier war Dirk nicht mehr ganz auf der Höhe und es folgte die erste Niederlage. Im letzten Spiel gegen Jürgen Meier (TTV March) hielt Dirk dem Druck stand und Dank dem Viersatzerfolg gelang auf Rang 2 der Einzug in das Achtelfinale.

Sebastian Wisser feierte in diesem Jahr im Herren D Wettbewerb seine Premiere bei den Bezirksmeisterschaften. Er startete in das erste Spiel gegen Rolf Schreiber (TTC Blau Weiss Freiburg). Sebastian war gleich auf der Höhe und gab in drei Sätzen lediglich 14 Punkte ab, sodass der Start mit dem 3:0 Sieg gelungen war. Gegen Igor Grebennikov (Müllheim) gab es dann die ersten kritischen Momente zu überstehen. Sebastian zeigte sich aber nervenstark und gewann dieses wichtige Spiel mit 3:2. Die knappe Niederlage gegen Mirco Maier (TTC Emmendingen) im letzten Gruppenspiel, die mit 2:3 unglücklich ausfiel, hatte keine großen Auswirkungen und so ging es auch für Sebastian auf Platz 2 in das Achtelfinale.

Nach einer kurzen Pause wurde es dann zunächst wieder im Herren B Wettbewerb ernst, wo mit den Achtelfinalbegegnungen die KO Phase eingeläutet wurde. Mit dem starken Nachwuchsspieler Agon Racaj aus Teningen, wartete auf Maxi keine leichte Aufgabe. Auch eine Satzführung sorgte beim Waldkircher nicht für die notwendige Ruhe und Sicherheit und der Teninger wurde stärker, sodass er Maxi, der am Ende nichts mehr entgegensetzen konnte, nach vier Sätzen aus dem Turnier warf. Racaj wurde am Ende Zweiter, was noch einmal zeigt das Maxi auch etwas Pech bei der Auslosung hatte.

Uli musste gegen Michal Melicher (TTV March) ran, der in der vergangenen A Klassen Saison noch ein Gegner für das vordere Paarkreuz des SVW war. Bislang gelang es Uli aber schon einige Male aus der Außenseiterrolle heraus zu glänzen und auch gegen den Marcher war es bis zum Stand von 1:1 ausgeglichen. Dann aber drehte Melicher auf und Uli hatte in den Sätzen 3 und 4 keine Möglichkeiten mehr, sodass auch sein Turnieraus nach der 1:3 Niederlage im Achtelfinale besiegelt war. Dennoch ein gutes Turnier im Einzel von Uli, mit dem er zufrieden sein kann.

So hatte man im Einzel noch zwei heiße Eisen im Köcher. Im Herren C Wettbewerb ging es in der KO-Phase direkt mit den Viertelfinals weiter. Dirk Agelek traf dort mit Luca Klabe auf ein Nachwuchstalent des TTC Forchheim. Man merkte direkt, dass Klabe kein Problem mit Dirk seinem unkonventionellen Spiel hatte und damit war der SVW Spieler relativ chancenlos und musste folgerichtig in der Runde der letzten 8 mit 0:3 die Segel streichen. Aber auch er hatte damit im großen und ganzen sein Soll erfüllt und konnte auf einen ganz guten Tag im Einzel zurückblicken.

Sebastian Wisser startete mit dem Achtelfinale gegen Hubert Santo (AV Freiburg St.Georgen) in die Herren D KO-Phase. In diesem Match lag die Favoritenrolle klar bei Sebastian und dieser wurde er auch voll gerecht. Mit einem 3:0 schickte er seinen Gegner nach Hause und kam über die gesamte Spieldauer nie in Bedrängnis. Im Viertelfinale ging es dann gegen Linus Meister (1844 Freiburg) weiter. Sebastian erwischte hier einen Fehlstart und geriet mit 0:2 in Rückstand. Nach gutem Coaching von Maxi, setzte Sebastian die besprochene Taktik im weiteren Spielverlauf um und mit einer echten Willensleistung konnte er die Partie tatsächlich noch zum umjubelten 3:2 Sieg drehen, was den Einzug in das Halbfinale bedeutete. Eine hervorragende Leistung auf vielen verschiedenen Ebenen und das bei seinem ersten Turnier! Zwar war in der Vorschlussrunde gegen Jochen Brich (TTV Vörstetten) bei der 0:3 Niederlage nicht mehr viel zu holen, mit Rang 3 in der Endabrechnung des Herren D Wettbewerb, hat Sebastian dennoch alle Erwartungen übertroffen und kann stolz auf seine bisherige Entwicklung sein.

In den Doppeln, die direkt im KO Modus gespielt wurden, konnte Maxi im B-Wettbewerb mit der ehemaligen Verbandsoberliga Spielerin Leoni Kury, die seit Jahren für den TTC Suggental aufschlägt, einen großen Erfolg feiern. Gegen eher höher eingeschätzte Doppel wie das PTSV Duo Richter/Reinhard agierte man stark und sorgte mit dem 3:2 Sieg für eine Überraschung. Auch die Viertelfinalgegner Meißner/Kehrwisch aus Eschbach waren dem Druck den Maxi und Leoni entfachen konnten, nicht gewachsen. So kam auch die Tatsache das man nicht eingespielt war, kaum zum Tragen. Endstation war dann das Halbfinale, wo man gegen Schwörer/Greminger zwar voll konkurrenzfähig war, am Ende aber dennoch knapp in vier Sätzen gegen die späteren Sieger unterlag. Trotzdem durfte man sich nach überraschend starken Leistungen über Platz 3 und das Podest freuen.

So endete ein langer Tag mit vielen Höhen und wenigen Tiefen, insgesamt kann sich die Bilanz mit zwei Podestplatzierungen auf jeden Fall sehen lassen und die vier Akteure waren froh beim Turnier mitgemacht zu haben.

Weitere Ergebnisse und Bilder unter: https://www.ttbw.de/breisgau/news/ergebnisse-und-platzierungen-aktive-bzm-2023

SVW beim WTT Champions 2023 in Frankfurt

Nachdem der letzte Zuschauerbesuch einzelner Spieler und Spielerinnen des SVW bei internationalen Turnieren schon länger her war, kam man Anfang des Jahres in kleiner Runde von vier Leuten auf die Idee, die Austragung des WTT Champions in Frankfurt im November 2023 zum Anlass zu nehmen, mal wieder ein solches Event zu besuchen.

Frankfurt war zugleich der erste deutsche Austragungsort dieser Turnierserie und so wurde in dieser Woche quasi Neuland betreten. Das die Veranstalter mit der Vergabe aber vieles richtig gemacht hatten, merkte man in jedem Fall am Freitag, wo natürlich insbesondere neben der letzten verbliebenen deutschen Hoffnung Dimitri Ovtcharov, auch alle weiteren Spieler ordentlich unterstützt wurden und die Stimmung durchweg gut war.

Der Viertelfinaltag auf dem One Table Setup startete dann pünktlich um 14:00 Uhr mit der Begegnung zwischen der Japanerin Hina Hayata und der Rumänin Bernadette Szocs. Hayata als Nummer 4 der Welt war gegen die Nummer 12 Szocs nur leicht favorisiert und wir erhofften uns gleich ein packendes Spiel. Spannend war es dann auch, denn Hayata siegte knapp im Entscheidungssatz, im Nachgang betrachtet fiel die Begegnung aber etwas ab und vom Niveau war noch Luft nach oben. Im Anschluss folgte das erste Herrenviertelfinale. Hier durfte man ein asiatisches Duell zwischen dem Südkoreaner Jonghoon Lim und dem Chinesen Wang Chuqin bestaunen. Lim konnte im Achtelfinale bereits einen Spieler aus dem Reich der Mitte aus dem Turnier nehmen und hier bekamen wir dann auch Tischtennis auf Topniveau zu sehen. Erwartungsgemäß war dann aber die Reise für den Koreaner nach drei Sätzen zu Ende und Wang verhinderte mit starken Angriffen die nächste Überraschung.

Nachdem das zweite Damen Viertelfinale von der Chinesin Sun Yingsha gegen die Koreanerin Sun Yibin, die Sabine Winter aus dem Turnier warf, knapp aber am Ende verdient mit 3:1 gewonnen wurde, bekam man dann mit dem Taiwanesen Lin-Yun-Ju und dem japanischen Wunderkind Tomokazu Harimoto sowohl etwas für die Augen, als auch für die Ohren (Jubel Harimoto) zu sehen und hören. Lin hatte in einem spektakulären Spiel aber meist das bessere Ende für sich und setzte sich in vier Sätzen durch. Am Abend waren wir uns auch alle einig, dass dieses Duell das beste und spektakulärste des Tages war.

Im nächsten Damenduell zwischen der Nummer 4 Wang Yidi und der Nummer 7 Mima Ito, war für die sympathische Japanerin, die auch immer wieder ein Lächeln für uns Zuschauer übrig hatte, nichts zu holen und China siegte mit 3:0. Sehr gespannt waren wir dann auf die folgende Partie zwischen dem 17 jährigen französischen Toptalent Felix Lebrun, mittlerweile schon die Nummer 15 der Welt und dem Südkoreaner Lee Sangsu, der eine Runde zuvor sensationell die Nummer 1 Fan Zhendong aus dem Turnier warf und auch in der Runde der letzten 32 eine Nummer zu groß für Timo Boll war. Es ging hin und her und war auch ein Match das sehr emotionsgeladen war, am Ende gelang die Aufholjagd von Lebrun mit dem 3:2 Sieg und auch wir waren zufrieden, weil es von beiden ein tolles Niveau war.

Im letzten Damen Viertelfinale wurde uns dann ein weiterer Fünfsatzkrimi präsentiert. Joo Cheonhui aus Südkorea konnte sich aber nicht für ihre gute Leistung belohnen und unterlag der starken Chinesin Wang Manyu, die sich damit in das Halbfinale zitterte. Dann wartete getreu dem Motto „das Beste kommt zum Schluss“ am Ende der Viertelfinalsession noch das Duell zwischen Ma Long und Dimitrij Ovtcharov auf uns. Dima hielt unter der tollen Stimmung der Zuschauer eigentlich gut mit, aber Ma Long spielte über weite Strecken Tischtennis vom anderen Stern und mit einer Machtdemonstration zerlegte er unsere deutsche Nummer 1 mit 3:0.

Das war dann auch der Schlussakkord eines sehr gelungenen Tages, der allen viel Spaß gemacht hat und wo man bei vielen Ballwechseln einfach nur staunend zuschauen konnte und nun probiert so viel wie möglich mitzunehmen um vielleicht auch noch an seinem eigenen Spiel feilen zu können.😉 Inspiration gab es definitiv genug.

Zum Turniersieger bei den Herren krönte sich am Sonntag bei den Herren Lin-Yun-Ju, dem es gelang die Dominanz der Chinesen zu durchbrechen und der Ma Long beim 4:1 Finalerfolg wenig Chancen ließ und sich so die 30.000 Dollar Preisgeld für den Sieger sicherte. Bei den Damen setzte sich in einem rein Chinesischen Finale Wang Yidi mit 4:0 gegen ihre Landsfrau Wang Manyu durch und darf sich über das gleiche Preisgeld freuen.

Abseits des Finalwochenendes wurde auch bekanntgegeben, dass die Tischtennisstars im Jahr 2024 an die gleiche Stelle zurückkehren werden und das WTT Champions in Frankfurt dann seine Wiederauflage erlebt.

Ein paar Impressionen aus der Halle: