Herren II ohne Probleme zum Derbysieg. Jugend U15 belohnt sich für starke Leistung mit ihrem ersten Saisonsieg, Jugend U19 chancenlos.

FC Kollnau IV – SV Waldkirch II 0:8

Schon im Hinspiel war das Stadtduell in der Kreisklasse A zwischen dem SVW II und Kollnau IV nicht mal annähernd ein Duell auf Augenhöhe und auch im Rückspiel standen die Vorzeichen auf einen klaren SVW Sieg wo nur die Frage war ob man das Kunststück wiederholen konnte, ohne Satzverlust durch die Begegnung zu marschieren.

In den Doppeln wurden die Paarungen Dirk Agelek/Sebastian Wisser und Wolfgang Körber/Maria Läufer auch von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht und sorgten mit zwei klaren 3:0 Erfolgen für den erwartbaren Start. Dieses Muster setzte sich sich in den Begegnungen im vorderen Paarkreuz fort. Hier waren Wolfgang Körber und Dirk Agelek nicht gefordert und in jedem einzelnen Satz war der Klassenunterschied zugunsten der SVW Spieler deutlich sichtbar. Logische Ergebnisse waren zwei 3:0 Siege und das ausbauen der Führung auf 4:0 Etwas besser mithalten konnten die Gastgeber aus Kollnau im hinteren Paarkreuz. Dennoch war dort Sebastian Wisser in seinem Einzel zu den wichtigen Zeitpunkten zur Stelle und sicherte mit einem Erfolg in drei Sätzen den nächsten Punkt für den SVW. Das knappste Match des Tages hatte dann im Anschluss Maria Läufer zu bestreiten. Nach zwei ausgeglichenen Sätzen, die man sich aufteilte, konnte Maria die nächsten beiden Sätze knapp für sich entscheiden und wahrte somit die weiße Weste an diesem Abend.

Beim Stand von 6:0 wurde es dann wieder deutlicher und das vordere Paarkreuz mit Wolfgang Körber und Dirk Agelek machte mit zwei weiteren Dreisatzsiegen kurzen Prozess, sodass nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit der Sieg perfekt war. Nach diesem klaren Erfolg, wartet bereits heute Abend im Heimspiel gegen den Tabellendritten DJK Heuweiler eine deutlich härtere Aufgabe auf die zweite, wo es eine gute Leistung für einen weiteren Sieg brauchen wird.

SV Waldkirch (U15) – TTC Bahlingen 7:3

Mit großer Motivation ging die Jugend U15 in ihren Rückrundenauftakt gegen den Tabellennachbarn TTC Bahlingen, wo man sich nach guten Leistungen in der Vorrunde, endlich auch mit dem ersten Sieg belohnen wollte.

Man legte direkt einen Start nach Maß hin, wo Quentin Karig/Janno Schmidt mit einem 3:0 Erfolg für klare Verhältnisse sorgten. Diesen guten Start veredelte das Doppel Vincent Gralla/Ida Rösberger, die in einem echten Krimi die Nerven behielten und nach einem 0:2 Satzrückstand noch zurückkamen und nach Abwehr von mehreren Matchbällen im fünften Satz, das Spiel in der Verlängerung noch für sich entscheiden konnten.

Auch im ersten Einzel verlief nach diesem perfekten Start, alles nach Plan. Quentin Karig konnte an seine starke Leistung aus dem Doppel anknüpfen und brachte einen sicheren 3:0 Sieg über die Ziellinie. Leider sollte es nach diesem Muster im Anschluss erst einmal nicht weitergehen. Zwar hatten Janno Schmidt und Vincent Gralla in ihren Einzeln beide den Sieg auf dem Schläger, dieses Mal lief es aber zugunsten der Bahlinger und beide Spiele musste man im Entscheidungssatz an die Gäste abgeben. Bitter insbesondere das Spiel von Vincent, der Matchbälle nicht nutzen konnte. Wichtig war deshalb dann auch der souveräne Erfolg von Nina Rösberger, die mit einem 3:0 Sieg und der zwischenzeitlichen 4:2 Führung, dem SVW wieder etwas mehr Luft verschaffte.

Im zweiten Einzeldurchgang merkte man direkt, dass man nun heiß auf den ersten Sieg war und so zeigte sich Quentin Karig bis zum letzten Ballwechsel, in einem sehr ausgeglichenen Spiel nervenstark und belohnte sich mit dem Sieg in fünf Sätzen. Nun war man schon ganz nah dran und auch Janno Schmidt und Vincent Gralla blieben cool und zeigten bei ihren 3:0 Erfolgen eine hervorragende Leistung. Beim Zwischenstand von 7:2 vor dem letzten Einzel konnte bereits gefeiert werden und so viel die folgende Niederlage auch nicht mehr ins Gewicht.

Erstmals hat sich das viele Training für die Jugend U15 nun auch auf dem Ergebnis im Spielbogen niedergeschlagen und darauf können alle aufbauen, sodass man nach einer längeren Pause, am 22.02 ohne Druck beim unangefochtenen Tabellenführer TV Freiburg St.Georgen aufschlagen kann.

TTC Nimburg – SV Waldkirch (U19) 10:0

Weiter nicht Fuß fassen in diese Saison kann die Jugend U19. Gegen den Tabellenfünften der Kreisliga A, dem TTC Nimburg, folgte die bereits neunte Niederlage im elften Spiel.

Ernüchternd war abgesehen von dem Ergebnis, vor allem die Deutlichkeit der Spiele, wo sich von Beginn an ein Klassenunterschied erkennbar machte, den man zu keinem Zeitpunkt des Spiels lindern konnte. Lediglich einzelne Satzgewinne wurde erzielt, die am Ende aber nicht über die Chancenlosigkeit hinwegtäuschen konnten und für einen frustrierenden Abend sorgten. Am nähsten an einem Punktgewinn war noch David Feil und das Doppel Jan Lücking/Mika Berard, die aber alle im Entscheidungssatz den kürzeren zogen.

Die Chance eine Reaktion zu zeigen, hat man kommende Woche, beim Heimspiel gegen den Tabellensiebten TTC Blau-Weiss Freiburg, wo man zumindest mal wieder in die Nähe kommen will um zu punkten und das Hinspielergebnis von 4:6 auch die Chance dazu bietet.

Erfolgreicher Start für alle Erwachsenenmannschaften in die Rückrunde. U19 wartet weiter auf den nächsten Sieg.

SV Waldkirch (U19) – TTC Bahlingen 1:9

Nach der klaren Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen den TTV Vörstetten II, wollte die Jugend U19 gegen den TTC Bahlingen, wo man in der Vorrunde einen Punktgewinn verbuchen konnte, ein anderes Gesicht zeigen.

Dieses Ziel wurde schon in den Doppeln, wo lediglich ein Satzgewinn heraussprang, auf eine harte Probe gestellt. Auch in den Einzeln setzte sich die negative Tendenz fort. In den ersten drei Begegnungen war dem SVW nicht einmal ein Satzgewinn vergönnt und so deutete sich bereits beim Stand von 0:5 ein Debakel für den SVW an. Den Lauf der Bahlinger zu unterbrechen, gelang dann Mika Berard mit einem deutlichen 3:0 Erfolg. Von Nachhaltigkeit war dieser Spielgewinn aber nicht geprägt und wer auf eine Initialzündung wartete, wurde enttäuscht. Die folgenden vier Spiele gingen wieder klar an die Gäste, nur Marlon Oschwald kam zumindest noch einmal in die Nähe eines Sieges, jedoch reichte in seinem zweiten Match die Konzentration im fünften Satz nicht mehr aus.

Nach knapp zwei Stunden stand dann die ernüchternde 1:9 Heimniederlage auf der Anzeigetafel fest, auf die am kommenden Freitag gegen den Tabellenfünften TTC Nimburg hoffentlich eine Reaktion und mehr Spielgewinne für den SVW folgen.

SV Waldkirch II – TV Freiburg St.Georgen III 8:1

Nach der kampflosen Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen den TTC Glottertal, war die zweite wieder fit und das Motto für die nächsten Spiele lautete: Da weitermachen, wo man im letzen Jahr aufgehört hat. Erster Gegner bei diesem Vorhaben in der Kreisklasse A, war der Tabellenfünfte aus Freiburg St.Georgen. In der Besetzung Thomas Jahn, Dirk Agelek, Hubert Meyer und Sebastian Wisser ging man den Rückrundenstart positiv an.

Den Grundstein für einen erfolgreichen Abend legte man bereits in den Doppeln. Sowohl das Duo Thomas Jahn/Hubert Meyer, als auch Dirk Agelek/Sebastian Wisser, waren auch von zwischenzeitlichen Satzverlusten nicht aus der Ruhe zu bringen und siegten am Ende jeweils in vier Sätzen, was den Start nach Maß bedeutete. In den Einzeln im vorderen Paarkreuz wollte man die Favoritenrolle ebenfalls bestätigen und seine höhere Qualität an der Platte ausspielen. Dies gelang Thomas Jahn und Dirk Agelek insbesondere zu Beginn. Zwar gab es für beide Spieler eine kurze Schwächephase in der Mitte der Partie zu überstehen, dies meisterten beide aber perfekt und so waren nach vier Sätzen die Siege auf beiden Platten eingetütet und die Führung auf 4:0 ausgebaut. Im hinteren Paarkreuz war Hubert Meyer klar überlegen und ließ bei seinem deutlichen 3:0 Sieg zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen. Komplizierter gestaltete sich die Partie von Sebastian Wisser, der trotz Satzführung auf heftige Gegenwehr stieß und sich dieser nach vier Sätzen auch knapp beugen musste.

Dennoch hatte man weiterhin volle Kontrolle über das Match. Dies bewies dann auch wieder das vordere Paarkreuz mit Thomas Jahn und Dirk Agelek, die auch in ihren zweiten Einzelbegegnungen an diesem Abend eine Klasse für sich waren und deutlich siegten, womit man nur noch einen Punkt vom Gesamtsieg entfernt war. Diesen besorgte dann umgehend im nächsten Match Hubert Meyer, der zwar ordentlich dafür arbeiten musste, dies aber mit Bravour tat und sich mit einem Viersatzerfolg belohnen konnte.

Mit dem nächsten klaren Sieg, steht die zweite Mannschaft mittlerweile bei 16:2 Punkten und ist bei zwei Punkten Vorsprung und dem klar besseren Spielverhältnis weiter voll auf Meisterschaftskurs. Nächster Gegner ist bereits heute das Schlusslicht vom FC Kollnau IV, wo der nächste Sieg eingefahren werden sollte.

TTSV Kenzingen V – SV Waldkirch III 1:8

Für die dritte Mannschaft ging es zum Rückrundenstart nach Kenzingen, wo der Tabellenfünfte als Herausforderung auf den SVW wartete und man mit einem Sieg am Tabellenführer TTC Emmendingen II dranbleiben wollte.

Dieses Ziel untermauerte man gleich zu Beginn mit starken Leistungen in den Doppeln. Christine Ruf/Nicola Krumtünger waren von Anfang an auf Betriebstemperatur und ließen ihre Gegner zu keinem Zeitpunkt in die Partie kommen. Lohn dafür war ein starker Erfolg in drei Sätzen. Nachlegen konnte man dann am Nebentisch, wo sich Wolfgang Körber/Thomas Jahn genauso souverän zeigten und ebenfalls in drei Sätzen siegreich waren.

Den Schwung nahm man dann auch in die Einzelbegegnungen mit. Im vorderen Paarkreuz waren die Siege von Christine Ruf und Wolfgang Körber mit 3:0 auf dem Papier zwar deutlich, in den einzelnen Sätzen musste aber ordentlich gekämpft und eine gute Leistung gezeigt werden, ehe diese feststanden. Im Anschluss ging es für Nicola Krumtünger und Thomas Jahn an die Platten. Nicola legte einen konzentrierten Start hin und bestimmte die ersten beiden Sätze deutlich. Ihr Gegner kam aber nochmal zurück und zwang sie in den fünften Satz. Hier war die Waldkircherin aber von Beginn an zur Stelle und sicherte den nächsten Punkt. Zu keinem Zeitpunkt gefordert wurde in seinem Einzel Thomas Jahn, der in drei Sätzen insgesamt lediglich 9 Punkte abgab und die Führung auf 6:0 ausbauen konnte.

Im Spitzeneinzel fand Christine Ruf dann etwas überraschend nicht wirklich statt. Ihr Gegner spielte gutes Offensivtischtennis und gab ihr beim 3:0 wenig Chancen ihr Spiel zur Entfaltung kommen zu lassen. Am Ende sollte dieses Spiel dann aber wenig Relevanz auf den Ausgang haben, denn sowohl Wolfgang Körber, als auch Thomas Jahn wurden in den nächsten Spielen ihrer Favoritenrolle gerecht und sorgten mit zwei weiteren 3:0 Erfolgen für den 8:1 Auswärtserfolg, mit dem man weiter am punktgleichen Tabellenführer TTC Emmendingen II dranbleibt. Weiter geht es am 31.03 mit einem Heimspiel gegen den TTV Vörstetten II.

TTC Forchheim III – SV Waldkirch 4:9

Mit einem nicht zu unterschätzenden Spiel gegen den TTC Forchheim III, startete die ungeschlagene erste Mannschaft in die Rückrunde in der Kreisliga A. Nach langer Verletzungspause gab an diesem Abend Matthias Friedrich sein Comeback und er sollte im Verlaufe der Partie auch gleich eine wichtige Rolle spielen. Die Gastgeber traten mit ihrer Nummer 1 Schieble an die Platten, wodurch man von Beginn an gewarnt war.

Dennoch verpatzte man den Start. Nie in ihren Rhythmus fand das überragende Doppel der Vorrunde, Maximilian Ruf/Serkan Kizilkaya, das überraschend in vier Sätzen unterlag. Viele Chancen vergaben parallel dazu die Paarung Felix Ruf/Wolfgang Misera. Die Quittung folgte umgehend und so war man nach einer weiteren vermeidbaren Viersatzniederlage bereits unter Zugzwang. Den kompletten Fehlstart abwenden konnten dann Matthias Friedrich/Thomas Ziegler, deren Match aber ebenfalls auf Messers Schneide stand und die im vierten Satz bereits Matchball abwehren mussten. Mit einer Energieleistung holte man aber dann den so wichtigen Punkt und verhinderte die komplette Katastrophe.

Es ging jedoch auch in den Einzeln erst einmal unglücklich weiter. Felix Ruf ließ die Nummer 1 Schieble in den ersten beiden Sätzen nicht zur Entfaltung kommen, verlor nach einer 2:0 Führung und drei Matchbällen im vierten Satz, im Anschluss aber völlig die Nerven und schmiss die Partie am Ende in fünf Sätzen noch weg. In guter Form präsentierte sich parallel dazu Maximilian Ruf, dem ein ungefährdeter Dreisatzerfolg gelang, der zudem sehr wichtig war um weiter im Spiel zu bleiben. Noch nicht den Rhythmus der starken Vorrunde aufnehmen, konnte Serkan Kizilkaya in seinem ersten Einzel. Sein Gegner Schwörer war dafür aber auch eine undankbare Aufgabe. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Serkan aber in den ersten beiden Sätzen einige Chancen verpasste und mit 0:2 in Rückstand geriet. Das Aufbäumen im dritten Satz kam dann zu spät, denn die Hypothek der unglücklich verlorenen ersten beiden Sätze war zu groß und so musste er seine erste Saisonniederlage akzeptieren und seinem Gegner nach dem vierten Satz zum Sieg gratulieren.

Der Druck stieg also weiter, aber Matthias Friedrich zeigte sich im Anschluss davon unbeeindruckt und spielte sein Angriffsspiel konsequent durch. Auch von einer schwachen Trefferquote im dritten Satz, ließ er sich nicht aus dem Konzept bringen und brachte am Ende den Sieg sicher in vier Sätzen nach Hause, sodass man in Schlagdistanz blieb. Vorteile erhoffte man sich dann im hinteren Paarkreuz. Hier zeigte Thomas Ziegler nach verlorenem ersten Satz eine klare Leistungssteigerung, dem der Forchheimer Biehmelt im Verlauf der Partie nichts mehr entgegenzusetzen hatte, wodurch der 3:1 Erfolg für den Waldkircher folgerichtig war. Im letzten Spiel des ersten Einzeldurchgangs, zeigte Wolfgang Misera beim Zwischenstand von 1:1 sowohl taktisch als auch spielerisch eine seiner besten Saisonleistungen und brachte mit dem Viersatzsieg den SVW erstmals an diesem Abend mit 5:4 in Führung.

Vorentscheidend war dann das erste Einzel des zweiten Durchgangs zwischen Maximilian Ruf und Schieble. Dieses Mal war es der Forchheimer der 2:0 in Führung ging, ehe Maximilian Ruf aufdrehte und drei Sätze in Folge gewinnen konnte. Ein absoluter Big Point, der auch nochmal für einen Ruck in der Mannschaft sorgte. Felix Ruf gelang es in der nächsten Partie, sein erstes Einzel abzuschütteln, er behielt dieses Mal auch in schwierigen Phasen kühlen Kopf und belohnte sich mit einem Sieg in vier Sätzen. Seine starke Rückkehr untermauern konnte dann Matthias Friedrich in seinem zweiten Einzel. In einem Match, in dem es hin und her ging, egalisierte sein Gegner Schwörer zweimal einen Satzrückstand, Matthias blieb aber konzentriert und packte im fünften Satz, insbesondere mit Aufschlagvarianten noch einmal alles aus, sodass es zum nächsten Sieg reichte. Das Spiel war beim Stand von 8:4 endgültig gedreht und damit war es Serkan Kizilkaya vorbehalten den Sieg perfekt zu machen. Dieser zeigte sich von seiner ersten Niederlage unbeeindruckt und ließ seiner Gegnerin wenig Chancen in das Match zu finden. Nach dem knapp gewonnen zweiten Satz war der Widerstand der Gastgeber endgültig gebrochen und der hart erkämpfte Auswärtssieg stand fest.

Damit behält man als Tabellenführer der Kreisliga A seine blütenweise Weste und kann am 03.02 im Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten TTV March mit einem Sieg einen riesigen Schritt in Richtung Meisterschaft und möglichen Aufstieg in die Bezirksklasse machen.

Matthias Meier und Wolfgang Misera sind Doppelvereinsmeister 2023

Zum gewohnten Zeitpunkt, am 7.Januar fanden wieder die alljährlichen Doppelvereinsmeisterschaften der Tischtennisabteilung statt. 12 Spieler und Spielerinnen fanden sich an diesem Vormittag in der Halle zusammen, um in insgesamt 15 Spielen für jeden, den neuen Doppelvereinsmeister auszuspielen. Vorjahressieger Maximilian Ruf landete quasi direkt vom Australien Urlaub in der Halle um seinen Titel auch unter widrigen Umständen verteidigen zu können. Mit Matthias Meier, Uwe Klages, Ralf Oesterle und Ralf Schleer-Bilian waren erfreulicherweise auch wieder vier Gastspieler am Start, die weiblichen Fahnen hielt Christine Ruf in die Höhe.

Den besten Start in ein langes Turnier legten Wolfgang Misera (6:0), Matthias Meier (5:1) und Tobias Rodenstein (5:1) hin, die sich damit direkt im vorderen Feld platzieren konnten. Auch im weiteren Verlauf entwickelten sich trotz nachlassender Kondition spannende und gute Spiele. In der 15. und damit letzten Runde fielen dann auch erst die Entscheidungen um den Titel und die Podestplatzierungen. Matthias Meier der in Führung lag, musste in der letzten Partie eine Niederlage hinnehmen, dennoch reichte es für seinen ersten Doppelvereinsmeistertitel. Diesen teilen durfte er sich mit Wolfgang Misera, der ebenfalls ein starkes Turnier spielte, im letzten Spiel siegreich war und dadurch mit gleicher Spiel und Satzbilanz wie Matthias, das Turnier auf Rang 1 abschloss.

Das Turnier auf Rang 3 beenden, konnte mit Uwe Klages ein weiterer Gastspieler, der sich nach gerade erst überstandener Verletzung in guter Form präsentierte und sich dank einer 9:6 Bilanz mit dem Podestplatz belohnte. Knapp das Podium verpasst, aber dennoch eine gute Leistung zeigte Tobias Rodenstein, dem nur wenige Sätze zu Rang 3 fehlten. Schön zu sehen war auch die Leistungsdichte, so gewann jeder mehrere Spiele und zwischen Platz 3 und 11 lagen am Ende nur drei Siege, sodass jedes einzelne Spiel bis zum Schluss von Bedeutung war.

Ausklingen ließ man den Abend dann noch im Griechen, wo auch noch die Siegerehrung vollzogen wurde und der Abend bei gutem Essen und Trinken mit guten Gesprächen einen würdigen Abschluss fand.

Doppel-Vereinsmeisterschaften 2023

PlatzNameSpieleSätze
1Matthias Meier11:423:13
Wolfgang Misera11:423:13
3Uwe Klages9:622:14
4Tobias Rodenstein9:621:16
5Ralf Oesterle8:720:17
6Felix Ruf8:718:16
7Matthias Friedrich8:718:18
8Christine Ruf6:916:19
Thomas Ziegler6:916:19
10Ralf Schleer-Bilian6:915:20
11Maximilian Ruf6:914:21
12Kuo-I Chang2:138:28

Rückblick auf die Vorrunde 2022/23 der ersten Mannschaft

Mannschaft in der Vorrunde: Maximilian Ruf, Manuel Oesterle, Felix Ruf, Ulrich Himmelsbach, Thomas Ziegler, Serkan Kizilkaya, Wolfgang Misera, Christine Ruf, Wolfgang Körber, Nicola Krumtünger, Christoph Winterhalter

Oben links: Serkan Kizilkaya, Felix Ruf, Ulrich Himmelsbach Unten links: Maximilian Ruf, Thomas Ziegler, Wolfgang Misera

Wie man bereits anhand der Spieleraufzählung lesen kann, ging es für die erste Mannschaft auch in diese Saison, in der Kreisliga A mit einer breiten Personalrotation in die Spiele der Vorrunde. Nicht förderlich war dazu auch noch die Verletzung von Matthias Friedrich, der die komplette Halbserie ausfiel.

Dennoch startete man spät aber gut, Mitte Oktober in die neue Saison. Gegen den Liganeuling TV Merdingen II hatte man im ersten Saisonspiel dementsprechend auch wenig Schwierigkeiten und sorgte beim 9:3 Auswärtserfolg für einen guten Einstand. Diese Form bestätigte man dann auch in den folgenden Begegnungen gegen die altbekannten Gesicher der Mannschaften von Blau-Weiss Freiburg III und Kollnau II, wo weitere ungefährdete Siege folgten. Diese Form konservieren konnte man ebenfalls in den nächsten Spielen gegen die beiden weiteren Aufsteiger TTC Forchheim III und SSV Freiburg, die klar geschlagen wurden.

Zum ersten Showdown der Saison kam es dann am 22.11, als man in heimischer Halle den TV Denzlingen II empfangen durfte. Nach hartem Fight mit vielen umkämpften Spielen setzte man sich dann mit der knappsten aller Entscheidungen, nämlich dem 9:7 durch und sorgte für das erste Highlight der Saison. Nach dem Pflichtsieg wenige Tage später gegen den TTV Vörstetten, ging es dann zum Vorrundenhöhepunkt gegen die ebenfalls noch ungeschlagene Mannschaft des TTV March, wo es neben den zwei Punkten auch um Rang 1 nach der Vorrunde ging.

Zum wichtigsten Spiel, zeigten unter anderem Maximilian Ruf, Thomas Ziegler und Serkan Kizilkaya dann auch ihre besten Saisonleistungen und führten neben Felix Ruf, der ebenfalls ein gutes Spiel zeigte, die Mannschaft zum 9:5 Heimsieg, der gleichbedeutend mit Rang 1 nach der Vorrunde war. Nervenstärke, auf den Punkt topfit zu sein und das Quäntchen Glück, dass man braucht, waren an diesem Abend die wichtigsten Attribute, die man zu diesem perfekten Zeitpunkt in die Wagschale warf.

Die gesamte Mannschaft zeigte sich über die komplette Vorrunde in starker Form, so war Serkan Kizilkaya (11:0 Bilanz) ein absoluter Punktegarant, aber auch Felix Ruf (12:1), die meiste Zeit davon im vorderen Paarkreuz, war einer der wichtigsten Spieler. Wie immer zuverlässig präsentierte sich Thomas Ziegler mit einer guten 8:2 Bilanz. Rechtzeitig in Form kam dann auch noch die Nummer 1, Maximilian Ruf, der die Vorrunde mit 11:4 abschloss, aber insbesondere in den wichtigen Spielen gegen Denzlingen II und March stark performte. Ein konstanter Punktesammler mit einer Bilanz von 5:3 war im hinteren Paarkreuz auch Wolfgang Misera. Nicht ganz ihren Rhythmus aufnehmen, konnten in der Vorrunde Ulrich Himmelsbach (1:3) und Manuel Oesterle (1:2). Beide waren beruflich gebunden und dementsprechend fehlte das Training, wodurch in ihren wenigen Einsätzen nicht das Leistungsmaximum möglich war. Dennoch sorgte insbesondere Manuel immer wieder für wichtige Doppelpunkte und auch Uli wird in der Rückrunde sicher stärker zurückkommen. Wichtig waren auch die Punkte der Ersatzspieler, die sich immer in den Dienst des Vereins stellten. Mit der Rückkehr von Matthias Friedrich, die zudem ab Januar ansteht, ist man auf jeden Fall stark und flexibel aufgestellt.

Weiter geht es mit der Rückrunde am 21.01 in Forchheim, wenn man den ersten von nötigen acht Schritten auf dem Weg zur Meisterschaft und möglichem Aufstieg in die Bezirksklasse angehen will. Die wahrscheinlich entscheidende Begegnung findet dann nur knapp zwei Wochen später, am 03.02 in March statt.

Rückblick auf die Vorrunde 2022/23 der zweiten Mannschaft

Mannschaft in der Vorrunde: Felix Ruf, Serkan Kizilkaya, Wolfgang Misera, Wolfgang Körber, Thomas Jahn, Dirk Agelek, Hubert Meyer, Christoph Winterhalter, Kuo-I Chang, Sebastian Wisser

von links: Christoph Winterhalter, Wolfgang Körber, Kuo-I Chang, Dirk Agelek

Eine breite Personaldecke verbrauchte auch die zweite Herrenmannschaft in ihrer Vorrunde, ebenfalls in der Kreisklasse A. Hätte man von der reinen Stärke der Mannschaft sogar höher gemeldet, machte der Umstand, dass in den höheren Ligen nur in 6er Mannschaften gespielt wurde, dieses Vorhaben aufgrund der angespannten personellen Lage unmöglich.

In den ersten vier Spielen der zweiten Mannschaft wurde die Überlegenheit deutlich. Gegen den TV Freiburg St.Georgen III, FC Kollnau IV, DJK Heuweiler und AV Ger.Freiburg St.Georgen IV, gab man insgesamt lediglich drei Spiele ab und war zu keinem Zeitpunkt wirklich gefordert. Dies änderte sich erstmals am 17.10, als man auf den TTC Glottertal traf. In dieser Partie war man über die gesamte Spieldauer unter Druck und siegte nach relativ ausgeglichenem Spiel, aufgrund der starken Leistungen von Wolfgang Körber und Dirk Agelek knapp mit 8:5.

Am vorletzten Vorrundenspieltag, fand dann das Spitzenspiel gegen den Zweiten SpVgg.Buchenbach statt. Hier konnte man sich in einem ebenfalls umkämpften Spiel auf Wolfgang Körber und Christoph Winterhalter verlassen, die ungeschlagen an diesem Abend blieben und sieben der acht Punkte holten. Der weitere Punkt ging auf das Konto Dirk Agelek/Kuo-I Chang die ebenfalls im Doppel siegreich blieben. Die Vorrunde erfolgreich abschließen konnte man dann gegen den TTC Elzach, wo ein weiterer klarer Sieg gelang und man nun mit 14:0 Punkten unangefochten, mit vier Punkten Vorsprung auf den Zweiten in das neue Jahr geht.

Starke Bilanzen spielten Wolfgang Körber (13:0), Thomas Jahn (8:0), Christoph Winterhalter (6:1) und Dirk Agelek (6:2). Ungeschlagen bei ihren sporadischen Einsätzen waren auch Felix Ruf, Hubert Meyer, Serkan Kizilkaya und Wolfgang Misera. Luft nach oben hat noch Kuo-I Chang (0:5), dem trotz ordentlicher Leistungen noch zu oft die Nerven einen Streich spielen. Bleibt er weiter so fleißig im Training, wird der erste Sieg in der Rückrunde aber definitiv bald folgen. Etwas weiter ist Sebastian Wisser (1:2), der bereits seinen ersten Sieg feiern durfte und sich mit sicherem und geschicktem Spiel auszeichnet und so auch eine Bereicherung für die Mannschaft darstellt.

Wenn alles normal läuft, steht der Meisterschaft für die zweite Mannschaft in der Rückrunde nicht mehr viel im Wege, dennoch muss die Konzentration natürlich hochgehalten werden und jedes Spiel erst gespielt werden.

Rückblick auf die Vorrunde 2022/23 der dritten Mannschaft

Mannschaft in der Vorrunde: Christine Ruf, Wolfgang Körber, Thomas Jahn, Nicola Krumtünger, Hubert Meyer, Christoph Winterhalter, Annette Winterhalter, Barbara Schmitt, Maria Läufer, Sebastian Wisser

von links: Maria Läufer, Barbara Schmitt, Nicola Krumtünger, Christine Ruf, Annette Winterhalter

Die dritte Mannschaft des SVW startete in die Saison, in der Kreisklasse A mit einer gemischten Mannschaft aus Herren und Damen. Dies war dem Umstand geschuldet, dass sich die Gegebenheiten in der Landesliga der Damen weiter verändert hatten und man selbst nicht mehr über eine Saison, eine komplette Mannschaft aufbieten konnte.

Das die Damen aber auch bei den Herren mithalten konnten, zeigte alleine schon die Aufstellung der dritten, in der Christine Ruf an Nr.1 gemeldet wurde. Im ersten Saisonspiel gegen den TTSV Kenzingen V, hatte man beim 8:2 Heimerfolg auch direkt die perfekte Saisonpremiere. In den folgenden drei Begegnungen, wurde auch hier die unterschiedliche Spielstärke der einzelnen Mannschaften deutlich. Gegen den TTC Ihringen III, TV Denzlingen IV und dem TTC Suggental III gelangen drei Siege ohne Spielverlust, wodurch man sich schnell ohne großen Aufwand an der Tabellenspitze festsetzen konnte.

Bitter war dann der 21.10. Hier sollte man eigentlich zum Topspiel gegen den TTC Emmendingen II antreten. Jedoch ereilte das Team gerade in dieser Woche eine Krankheitswelle, was ein Antreten in Emmendingen unmöglich machte und man die Punkte kampflos abgeben musste. Davon unbeeindruckt zeigte man sich dann aber in den nächsten Spielen. Gegen den TTC Bahlingen konnte man sich in hartumkämpften Spielen mit 8:5 durchsetzen und wieder in der Erfolgsspur zurückkehren. Stark war auch der anschließende Sieg gegen das ausgeglichene Team aus Vörstetten, die man mit 8:3 schlagen konnte. Einen kleinen Rückschlag ereilte die Mannschaft dann aber noch am letzten Vorrundenspieltag, als man gegen den TTC Forchheim IV noch einen Punktverlust hinnehmen musste, der auch die Tabellenführung nach der Vorrunde kostete.

Erfreulich und Grund zur Hoffnung für die Rückrunde geben vor allem die Leistungen von Christine Ruf (11:1 Bilanz) und Annette Winterhalter (12:1 Bilanz), die sich ohne Anpassungsschwierigkeiten gegen die Herren etabliert haben und ihre Gegner meist klar in Schach halten. Wichtig ist hierbei auch immer wieder die Unterstützung von Christoph Winterhalter (4:1 Bilanz) und Hubert Meyer (3:1 Bilanz). Noch ungeschlagen sind Thomas Jahn, Wolfgang Körber und Sebastian Wisser, die allerdings auch erst bei einer Partie zum Einsatz kamen. Wichtige Punkte liefern auch immer wieder die beiden weiteren Damen des Vereins, Barbara Schmitt (5:6 Bilanz) und Maria Läufer (2:3 Bilanz). Schön ware zudem, wenn mit Nicola Krumtünger (1:2 Bilanz), eine weitere spielstarke Akteurin in der Rückrunde regelmäßig mit von der Partie wäre, dies würde die Mannschaft weiter verstärken und dem Ziel des Meistertitels ein Stück näher bringen. Die Doppel funktionieren trotz vieler unterschiedlicher Duos bei einer Bilanz von 12:2 gut, dies gilt es ebenfalls zu konservieren.

Start in die Rückrunde ist der 20.01 mit einem Auswärtsspiel gegen den TTSV Kenzingen IV, die vermutlich entscheidenden Begegnungen um die Meisterschaft finden dann am 24.02 und 09.03 statt.

Rückblick auf die Vorrunde 2022/23 der Jugend U 19

Mannschaft in der Vorrunde: David Feil, Marlon Oschwald, Jan Lücking, Mika Berard

von l. nach r. David Feil, Mika Berard, Marlon Oschwald, Jan Lücking

Das die Saison für unsere Jugendmannschaft U19 in der Kreisliga A dieses Jahr keine leichte werden würde, war schon vor dem Saisonstart anhand der Gegner und deren TTR Punkte wahrscheinlich, im Saisonverlauf kristallisierte sich diese Vermutung dann auch immer weiter heraus, aber der Reihe nach:

In altbewährter Formation, in der man schon seit Jahren antritt, folgte am 26.09 im Heimspiel gegen den TTC Nimburg der Startschuss in die neue Saison. Der Start verlief allerdings überhaupt nicht nach Plan, denn bei der 1:9 Niederlage zum Saisonauftakt merkte man sofort, wie in diesem Jahr der Wind wehen würde und das es einer ordentlichen Leistungssteigerung benötigte um einigermaßen mithalten zu können. Die Leistung im nächsten Spiel wurde dann auch besser und man war insgesamt deutlich stabiler. Die Belohnung lies dann auch nicht auf sich warten und so konnte man dem TTC Bahlingen ein Unentschieden abtrotzen, wodurch man die Hoffnung hatte, nun in der Saison angekommen zu sein.

Die nächsten Wochen verliefen dann aber sehr ernüchternd. Gegen den TTC Endingen (der seine Mannschaft mittlerweile zurückgezogen hat) startete eine Negativserie von insgesamt drei Spielen am Stück, die allesamt mit dem knappsten Ergebnis von 4:6 verloren gingen. Das frustrierende daran war, dass in jedem dieser Spiele mehr möglich war, man jedoch immer an den eigenen Nerven scheiterte.

Den Bock umstoßen konnte man dann im sechsten Saisonspiel, als gegen den TTV Vörstetten die beste Saisonleistung gelang und man sich mit einem 6:4 Sieg belohnte. Matchwinner in dieser Partie war David Feil, der alle drei Einzel und auch das Doppel mit Marlon Oschwald gewinnen konnte. Aber auch Marlon Oschwald und Mika Berars steuerten an diesem Abend mit einem Einzelsieg etwas zum Sieg bei. Wer durch diesen ersten Sieg auf eine Initialzündung hoffte, wurde in den nächsten Spielen aber enttäuscht, denn gegen FT 1844 Freiburg und insbesondere dem SV Ottoschwanden folgten weitere knappe und vor allem vermeidbare Niederlage. Zu der unglücklichen Vorrunde passte dann auch, dass man im Derby gegen den Ligaprimus TTC Suggental aufgrund von Krankheiten nicht antreten konnte.

Am Ende stehen bei unseren Jungs David Feil (9:11), Marlon Oschwald (1:15), Mika Berard (7:9), Jan Lücking (8:8) Bilanzen, die zwar teilweise voll konkurrenzfähig sind, am Ende aber meist nicht für Punkte ausreichen. In den Doppeln hat man mit David Feil/Marlon Oschwald und Jan Lücking/Mika Berard ebenfalls ausgeglichene Bilanzen, es fehlt wie aber auch in den Einzeln der Ausreißer nach oben, um am Ende auch Zählbares zu holen.

Dies wird in der Rückrunde anders werden müssen, will man mehr punkten, als dies in der Vorrunde getan wurde. Realistischerweise ist noch ein Sprung auf Rang 8 möglich, womit man die rote Laterne abgeben würde. Dies, sowie bessere Nerven in den entscheidenden Momenten, sollte auch das Minimalziel der Jugend U19 sein, um die Saison in der Rückrunde noch halbwegs versöhnlich abschließen zu können.

Rückblick auf die Vorrunde 2022/23 der Jugend U 15

Mannschaft in der Vorrunde: Quentin Karig, Vincent Gralla, Ida Rösberger, Lara Contiu, Eske Lübsen, Janno Schmidt

Die Vorrunde der Saison 2022/23 war gleichzeitig auch eine Premiere für die Mädchen und Jungen U15 des SVW, denn sie machten ihre ersten Erfahrungen im Spielbetrieb. Ohne große Erwartungen, dafür aber mit viel Freude und großer Motivation startete man im September in die Saison und wollte dort die erlernten Grundlagen an die Platte bringen, die Maximilian Ruf und Maria Läufer in den letzten Monaten den jüngsten des Vereins mit auf den Weg gegeben hatten.

Der Auftakt am 22 September gegen den TTC Endingen lief auch direkt recht vielversprechend und man konnte damals bei der knappen 4:6 Niederlage schon relativ gut mithalten. In der weiteren Folge der Saison wurde deutlich, dass die Mannschaften in der Liga doch gut durchmischt waren und einige Teams am Start waren, die schon deutlich mehr Erfahrungen als unsere Jungs und Mädchen gesammelt hatten und auch altersmäßig eine Stufe über uns waren. Erfreulich war, dass man sich davon aber zu keinem Zeitpunkt unterkriegen ließ und immer bis zum Schluss mit vollem Ehrgeiz und großem Kampfgeist dabei war und in jedem Spiel bis zum letzten Ballwechsel kämpfte.

Belohnt wurde man dann im vierten Saisonspiel, als gegen den TTC Bahlingen ein 5:5 Unentschieden erreicht wurde. In dieser Partie zeigten insbesondere Quentin Karig (5:4 Bilanz) und Janno Schmidt (5:6 Bilanz) ihr Potenzial. Die beiden Jungs bringen schon jetzt ein ordentliches Niveau an die Platten und sind vor allem motiviert und immer wieder wissbegierig neue Schläge und Varianten zu erlernen. Auch in vielen weiteren Spielen gegen ältere Gegner, waren sie meist nicht aus der Ruhe zu bringen und punkteten immer wieder zuverlässig, sodass man sich schon in der Rückrunde eine weitere Steigerung erhoffen kann.

Etwas schwerer taten sich noch Vincent Gralla, sowie die drei Mädchen der Mannschaft, Ida Rösberger, Lara Contiu und Eske Lübsen. Hier merkte man, dass schon noch Kleinigkeiten fehlen. Während Ida Rösberger trotz aller Schwierigkeiten, immerhin schon ihren ersten Sieg feiern konnte, warten die weiteren Spieler des SVW noch auf dieses Erfolgserlebnis. Daran gilt es nun auch in den kommenden Wochen zu arbeiten und sich weiter zu verbessern, damit man in der Rückrunde, gerade auf den hinteren Postionen noch konkurrenzfähiger wird. Dann sind auch weitere Punkte und auch Siege im Bereich des Möglichen, was die Motivation weiter steigern sollte um mit voller Leidenschaft dem weißen Plastikball hinterherzujagen.

Denn eins wird deutlich und dies ist auch erst einmal das wichtigste. Alle sind ehrgeizig sich weiter zu verbessern und dementsprechend reinzuhängen, die ersten Erfolge werden dann auf dieser Grundlage auch nur eine Frage der Zeit sein. Vielleicht ja schon in der Rückrunde, die mit einem Heimspiel am 26.01 gegen den TTC Bahlingen beginnt, bei denen man ja wie oben erwähnt, in der Vorrunde den ersten Punkt holen konnte.

Kleiner Rückschlag für die dritte Mannschaft zum Hinrundenabschluss. Platz 1 erstmal futsch.

TTC Forchheim IV – SV Waldkirch III 7:7

Im letzten Hinrundenspiel für die dritte Mannschaft wollte man gegen den Tabellendritten TTC Forchheim IV die Tabellenführung in der Kreisklasse A verteidigen. Den ersten Rückschlag gab es schon vor dem Spiel, als klar wurde, dass Christine Ruf krankheitsbedingt passen musste. Für sie rückte mit Christoph Winterhalter eine neue Nummer 1 in die Mannschaft.

In den Doppeln konnte sich das Ehepaar Winterhalter in vier Sätzen durchsetzen und sicherte so den ersten Punkt. Den perfekten Start verpassten parallel dazu Barbara Schmitt/Maria Läufer. In drei Sätzen mussten die beiden am Ende die Überlegenheit der Gastgeber anerkennen. In den Einzeln im vorderen Paarkreuz gelang es Annette Winterhalter der gegnerischen Nummer 1 mit einer guten Leistung in vier Sätzen den Zahn zu ziehen. Überraschend kam dann aber die Niederlage von Christoph Winterhalter, der sich in den letzten Wochen eigentlich im Aufwind befindet und als klarer Favorit in seine Begegnung startete. Am Ende musste er sich aber in vier Sätzen geschlagen geben. In Bedrängnis kam man dann im hinteren Paarkreuz. Barbara Schmitt und Maria Läufer hatten nach Führungen in den folgenden Sätzen nichts mehr entgegenzusetzen und so kristallisierte sich beim Stand von 4:2 für Forchheim das erwartet schwere Match so langsam heraus.

Hoffnungen schürten dann die Leistungen von Christoph und Annette Winterhalter in ihren zweiten Einzelbegegnungen. Beide hatten keine leichten Aufgaben zu bewältigen, dank konzentrierter Vorstellungen und guten Nerven in den entscheidenden Momenten, konnten sich beide aber mit zwei Viersatzerfolgen belohnen, womit man wieder voll im Spiel war. Das Momentum mizunehmen gelang dann Barbara Schmitt, die mit einem klaren Dreisatzerfolg, einen wichtigen Punkt beisteuern konnte. Einen entscheidenden Zähler mitzunehmen verpasste Maria Läufer auch in ihrem zweiten Einzel. Ihr Gegner war zu gut und Maria fehlte die Konstanz um dauerhaft mizuhalten und so sah beim Stand von 5:5 alles nach einem Unentschieden aus.

So sollte es dann auch kommen. In den Überkreuzspielen setzte sich das vordere Paarkreuz des SVW und der Forchheimer souverän durch, womit auf beiden Seiten nochmal zwei Punkte hinzukamen und nach fast 3 Stunden das Unentschieden feststand. Etwas bitter für die dritte Mannschaft, die damit am letzten Spieltag der Vorrunde, die Tabellenführung an Emmendingen abgeben muss. Dennoch ist man punktgleich auf Rang 2 und für die Rückrunde ab Januar ist weiter alles möglich.