Christoph Winterhalter erspielt sich souverän den Sieg und ist der Doppelvereinsmeister 2024. Ralf Oesterle und Maximilian Ruf komplettieren das Podest.

Nachdem der übliche Termin im Januar für die Doppelvereinsmeisterschaften nicht stattfinden konnte, versammelten sich am Samstag den 08. Juni insgesamt 13 Spieler und Spielerinnen im Hasenstall um in insgesamt 13 Runden den neuen Doppelvereinsmeister auszuspielen. Aus München extra angereist war Tobias Rodenstein und mit Vorjahressieger Matthias Meier, Thomas Gössel und Ralf Oesterle waren weitere eingeladene Gastspieler am Start. Auch Wolfgang Misera war dabei und wollte den geteilten ersten Platz aus 2023 verteidigen. Seine zweite Premiere nach den Einzelvereinsmeisterschaften feierte Sebastian Wisser, der bei diesem Turnier zum ersten Mal an den Start ging. Die Fahnen bei den Frauen hielten Annette Winterhalter und Barbara Schmitt hoch.

Um 10:30 startete man dann in den Wettbewerb, der Modus war wie in jedem Jahr der gleiche und so wurden vor jeder Runde die Paarungen neu ausgelost, sodass zumindest in der Theorie Abwechslung herrschte und sich immer wieder unterschiedliche Paarungen ergaben. Den besten Start erwischte an diesem Samstagvormittag Christoph, der in den ersten drei Duellen ungeschlagen blieb, zur Hälfte des Turniers bei 5:2 stand und damit seinen Anspruch auf einen weiteren Titel untermauerte. Das Feld war aber ausgeglichenen so konnte sich niemand in einem Duell zu sicher sein, denn alle Spieler hatten ihre Qualitäten und niemand fiel ab, sodass man wirklich um jeden Sieg kämpfen musste. Dies gelang über weite Strecken auch dem aktuellen Einzelvereinsmeister Maximilian Ruf sehr gut, der zwischenzeitlich mit ebenfalls 5:2 Siegen auch in der Spitzengruppe war. Mit der gleichen Bilanz war auch Matthias Friedrich in einer sehr guten Ausgangsposition und es versprach ein spannendes Turnier zu werden.

In der zweiten Hälfte des Wettbewerbs begann dann aber die Zeit von Christoph. Der Spieler der zweiten Mannschaft gab in den letzten sechs Spielen nur noch einen Satz ab, blieb über diesen gesamten Zeitraum ungeschlagen und zeigte sich insgesamt von seiner besten Seite. Sehr souverän sicherte sich Christoph damit den ersten Platz und ist mit einer Spielbilanz von 12:2 Siegen und 21:7 Sätzen vollkommen verdient der neue Doppelvereinsmeister 2024. Herzlichen Glückwunsch an unseren Abteilungsleiter!

Was die Podestplätze dahinter anging, war es bis zur letzten Runde ein Kopf an Kopf Rennen und es ging hin und her. Ralf erwischte eigentlich keinen guten Start und mit 2:4 Siegen nach sechs Spielen rechnete eigentlich niemand mehr mit ihm. Je länger das Turnier dauerte, desto mehr spielte sich Ralf aber in einen Rausch und erreichte noch rechtzeitig seine Topform. Dank sechs Siegen aus den letzten sechs Spielen und am Ende einer 10:4 Bilanz gelang dem Akteur des TV Pfaffenweiler ein eindrucksvolles Comeback, dass verdientermaßen mit Platz 2 belohnt wurde. Rang 3 ging mit 8:4 Siegen an Maxi, der seinen starken Start zwar nicht ganz bestätigen konnte und gegen Ende des Turniers mit einer kleinen Schwächephase eine noch bessere Platzierung vergab, den Podiumsplatz rettete er aber über die Ziellinie und so konnte er sich über ein weiteres gutes Ergebnis freuen.

Eine postive Spielbilanz hatte mit 7:5 Siegen am Ende auch Matthias Friedrich. Zwar sollte das nicht ganz für das Podest ausreichen, was vor allem daran lag, dass er drei der letzten vier Duelle abgeben musste, dennoch kann sich Platz vier auf jeden Fall sehen lassen und so spielte auch er ein starkes Turnier. Dahinter tummelte sich mit ausgeglichenen Bilanzen von 6:6 ein breites Mittelfeld mit insgesamt vier Akteuren. Wolfgang Misera, Thomas Ziegler, Thomas Gössel und Matthias Meier beendeten das Turnier mit der gleichen Bilanz und die drei erst genannten brachten sogar das Kunststück fertig auch das Satzverhältnis identisch zu gestalten, wodurch es kurioserweise drei fünfte Plätze gab. Auf Platz 8 war Matthias zu finden, der etwas Pech hatte und nur aufgrund eines Satzes das Nachsehen hatte.

Gute Leistungen zeigten auch Sebastian und Barbara die mit ihren fünf Siegen bei sieben Niederlagen sogar noch eine bessere Platzierung als Rang 9 und 10 verdient gehabt hatten, da ihre Einstellung stimmte und sie sich spielerisch an ihrem Leistungslimit bewegten, aufgrund der Ausgeglichenheit verpassten sie aber knapp die vorderen Plätze und konnten dennoch zufrieden sein. Annette gelangen immerhin vier Siege wodurch sie noch zwei Spieler hinter sich lassen konnte und sich Platz 11 sicherte. Deutlich unter Wert geschlagen wurden Tobias Rodenstein auf Rang 12 und Felix Ruf auf Platz 13, die etwas überraschend mit 3:9 das Schlusslicht bildeten. Während Tobi eigentlich wie jedes Jahr große Ambitionen hatte und am Ende wieder mit dem Druck nicht umgehen konnte und scheiterte, hatte Felix immerhin die Ausrede einer Verletzung, die er ins Treffen führen konnte.

Den Tag ausklingen ließ man dann wie immer im Stammlokal bei Kosta, wo dann auch noch bei gutem Essen und Trinken die Siegerehrung stattfand und bis in die späten Abendstunden bei guter Stimmung noch etwas gefeiert wurde.

stehend von links: Thomas Ziegler, Christoph Winterhalter, Maximilian Ruf, Thomas Gössel, Annette Winterhalter, Tobias Rodenstein, Sebastian Wisser, Matthias Friedrich

sitzend von links: Felix Ruf, Ralf Oesterle, Wolfgang Misera, Matthias Meier, Barbara Schmitt, Andrea McDonald

von links: Maximilian Ruf, Christoph Winterhalter, Ralf Oesterle

Ergebnisse:

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Gelungene Vereinsmeisterschaften mit vielen hochklassigen Spielen und gutem Wetter am Abend. Quentin Karig verteidigt im Jugendwettbewerb hauchdünn seinen Titel. Maximilian Ruf krönt sich erstmals bei den Erwachsenen.

Relativ früh wurden in diesem Jahr am Samstag, den 27 April die Einzelvereinsmeisterschaften der Jugend und der Erwachsenen in der Kastelberghalle in Waldkirch ausgetragen. Schade war, dass man in beiden Konkurrenzen einige Absagen zu verkraften hatte und so waren bei der Jugend sieben Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Start, während bei den Erwachsenen acht Akteure um den Titel kämpften. Leider bei letzteren auch in diesem Jahr ohne Beteiligung der Damen. Die Favoriten hatten aber alle Zeit und so konnte man insbesondere in der Spitze des Feldes in beiden Wettbewerben ein gutes Niveau erwarten. Um 11 Uhr erfolgte dann der Startschuss in das Turnier und nach dem obligatorischen Gruppenfoto aller Spieler und den einleitenden Worten von Abteilungsleiter Christoph Winterhalter und Jugendleiter Maximilian Ruf, wurde es im Anschluss für alle endgültig ernst.

Jugend:

Im Jugendwettbewerb, der einmal mehr von Maria Läufer betreut wurde, ging es wie bereits im vergangenen Jahr im Modus jeder gegen jeden um den Vereinsmeister. Vorjahressieger Quentin war natürlich auch in diesem Jahr der Favorit, doch mit dem aufstrebenden Florian hatte er einen starken Konkurrenten, der ihm den Titel nicht ohne weiteres überlassen wollte. Samuel, der im vergangenen Jahr auf dem Podium stand, hatte das Ziel seine Platzierung zu bestätigen, während Vizemeister Janno seine Teilnahme aufgrund eines privaten Termins im Vorfeld leider absagen musste. Aber auch alle weiteren Spieler waren motiviert die höher eingeschätzten Spieler anzugreifen um für die ein oder andere Überraschung zu sorgen und so freute man sich unter den Augen und Anfeuerung einiger Eltern auf schöne Spiele und tolle Ballwechsel.

Den besten Start in das Turnier erwischten dann Quentin, Florian und Vincent. Alle drei waren in den ersten beiden Spielen erfolgreich und erspielten sich damit eine gute Ausgangsposition. Im weiteren Verlauf musste Vincent dann aber mehrmals Federn lassen und gegen Quentin, Florian und Samuel hatte er keine Chance und unterlag jeweils ohne Satzgewinn. Samuel spielte sich dadurch mehr ins Rampenlicht, dennoch kristallisierte sich heraus, dass Quentin und Florian ihre Favoritenrolle gerecht werden würden. Beide zeigten ihr Können in jeder einzelnen Partie. Während Quentin im Turnierverlauf nur einen Satz gegen Samuel abgeben musste, gelang Florian sogar das Kunststück bis zur letzten Partie ohne Satzverlust durch das Turnier zu marschieren. Somit kam es im letzten Durchgang zum erwartet großen Finale um den Turniersieg zwischen Quentin und Florian.

Von Beginn an entwickelte sich ein packender Fight, wo sich beide Kontrahenten nichts schenkten. Es entstanden viele tolle und lange Ballwechsel und es wurde den Zuschauern Tischtennis auf höchstem Niveau geboten. Das Duell hatte insgesamt gesehen alles was es brauchte. Von spektakulären Halbdistanzschlägen, über taktische Finessen, bis zu knallharten Angriffen sowie Blocks und zuletzt fehlte es auf beiden Seiten auch nicht an Emotionen. Wie es zu einem entscheidenden und ausgeglichenen Match dann auch gehörte, ging es letztendlich beim Stand von 2:2 auch in den Entscheidungssatz. Hier erwischte Florian den besseren Start und ging mit mehreren Punkten in Führung. Diesen Vorsprung konnte er aber nur bis zur Mitte des Durchgangs halten. Dann fightete sich Quentin mit einer Energieleistung wieder in das Duell zurück und Florian geriet immer mehr unter Druck. Ab diesem Zeitpunkt machte sich dann die größere Erfahrung von Quentin bemerkbar, denn spielerisch waren beide auf einem Level. Florian verlor aber in der entscheidenden Phase bei den wichtigen Punkten etwas sein Konzept, was ihn in den ersten Sätzen noch ausgezeichnet hatte. Dies nutzte Quentin eiskalt aus und so krönte er sich nach einem hochklassigen letzten Spiel doch noch einmal mit dem 3:2 Sieg zum Vereinsmeister und verteidigte damit knapp aber erfolgreich seinen Titel aus dem Vorjahr. Herzlichen Glückwunsch!

Florian darf aber ebenfalls stolz auf sich und seine Performance sein. Bei seinen ersten Vereinsmeisterschaften zeigte er tolle Leistungen und bestätigte eindrucksvoll die Hoffnungen, die die Trainer des Vereins in ihn setzen. Belohnt wurde er mit Platz 2, den er sich mehr als verdient hatte und der weiter Auftrieb für die kommenden Aufgaben in der neuen Saison geben sollte.

Im Kampf um den dritten Platz deutete sich im Verlauf des Wettkampfs ein Fernduell zwischen Vincent und Samuel an. Beide Spieler erwischten einen guten Tag und siegten in drei ihrer sechs Duelle souverän ohne Satzverlust. Gegen Quentin und Florian war für beide erwartungsgemäß kein Kraut gewachsen und so musste das direkte Duell um den verbliebenen Podiumsplatz entscheiden. Hier erwischte Samuel den besseren Start und ging schnell in Führung. Von diesem Rückstand erholte sich Vincent nicht mehr und so setzte sich Samuel klar mit 3:0 durch und komplettierte wie bereits im Vorjahr mit einem hervorragenden dritten Platz das Podest, während Vincent auf Platz 4 das Turnier beendete.

Einen kleinen Achtungserfolg landete noch unser jüngster Teilnehmer Bela. Der Achtjährige spielte über weite Strecken unbekümmert auf und gewann zwei Spiele was zu einem sehr ordentlichen fünften Platz reichen sollte. Rang 6 sicherte sich Lara mit einem 3:0 Erfolg, die damit gleichzeitig auch den internen Wettbewerb der Mädchen für sich entscheiden konnte und Jana auf den siebten Platz verwies.


von links: Jana, Lara, Bela, Vincent, Samuel, Florian, Quentin

Ergebnisse der Jugend:

Herren:

Im Herrenwettbewerb fehlten mit Michael, Uli, Serkan und Manuel zwar einige Spieler der ersten Mannschaft, aufgrund des Antretens von Titelverteidiger Matthias, Maxi, Felix und Ralf war das Niveau im vorderen Feld aber immer noch sehr hoch und auch Akteure wie Thomas, Wolfgang, Christoph und Sebastian hatten sich einiges vorgenommen und wollten die Favoriten bestmöglich ärgern, waren aber eher in der Außenseiterrolle. Diskussionen gab es zum Start über die Wettbewerbsform, am Ende einigte man sich auf eine Gruppe, wo in jeweils sieben Duellen jeder gegen jeden antrat und im Anschluss die besten vier in einem Halbfinale und Finale/Spiel um Platz 3 den Sieger und damit neuen Vereinsmeister ausspielten.

In der Vorrunde blieben die Überraschungen dann auch aus. Mit Felix, Maximilian, Matthias und Ralf setzten sich die klaren Favoriten sehr souverän durch und buchten ihren Platz im Halbfinale. Den bis zu diesem Zeitpunkt stärksten Eindruck machte Felix. Im ersten Spiel drehte er gegen Maximilian direkt einen 0:2 Rückstand noch in einen Sieg. Das gleiche Kunststück gelang ihm auch gegen Christoph und Matthias wo er ebenfalls mit zwei Sätzen ins Hintertreffen geriet, ehe er die Partie noch drehte. Nach weiteren Siegen gegen Ralf, Thomas, Wolfgang und Sebastian schloss er die Vorrunde mit 7:0 Siegen auf Rang 1 ab.

Platz 2 und das damit verbundene souveräne einziehen in die Vorschlussrunde sicherte sich dann auch Maximilian. Die knappe Niederlage gegen Felix sollte seine einzige in der Vorrunde bleiben und nach engen Siegen gegen Matthias (3:2) und Ralf (3:2) hatte er in den weiteren Begegnungen keine Schwierigkeiten mehr und ging mit 6:1 Siegen locker als Zweiter in das Halbfinale.

Matthias ließ auf dem Weg zur Titelverteidigung zu Beginn ebenfalls wenig anbrennen. Zwar musste er wie bereits oben erwähnt die zwei knappen Fünfsatzniederlagen gegen Maxi und Felix verkraften, diese Duelle hätten aber auch anders ausgehen können und da er in den ausstehenden vier Begegnungen nur noch zwei Sätze abgab, qualifizierte er sich mit einer 5:2 Bilanz für die Runde der letzten vier.

Ralf war bereits durch die Erfahrungen aus dem Vorjahr als Spätstarter bekannt und auch dieses Jahr agierte er in der Gruppenphase noch etwas zurückhaltend und begnügte sich abermals mit Rang vier, wodurch er das Halbfinale komplettierte. Gegen die ersten drei der Tabelle kassierte er Niederlagen, in den verbleibenden vier Duellen war aber auch er überaus souverän und man wusste das er für jeden Halbfinalisten immer eine Gefahr darstellen würde, aus diesen Gründen musste man mit ihm trotz der mäßigen Vorrunde weiterhin stark rechnen.

Nicht für das Halbfinale qualifizieren konnte sich zwar Wolfgang Misera, der aber dennoch eine gute Leistung zeigte, in dem er den etwas höher eingeschätzten Thomas klar mit 3:0 bezwingen konnte und auch gegen Christoph in vier Sätzen die Oberhand behielt. Der Sieg gegen Sebastian wiederum war erwartbar, die Art und Weise dennoch gut. Mit Rang 5 in der Endabrechnung durfte Wolfgang im Anschluss auf ein ansprechendes Turnier von ihm zurückblicken.

Rang sechs ging an Thomas, während Christoph sich mit Rang 7 begnügen musste, da er das direkte Duell im Entscheidungssatz abgab. Sebastian war bei seinen ersten Vereinsmeisterschaften mit viel Ehrgeiz dabei. An diesem Tag war ein Erfolgserlebnis noch nicht im Bereich des Möglichen, gegen Thomas gelang aber ein Achtungserfolg und er kämpfte sich immerhin in den Entscheidungssatz und auch gegen Christoph reichte es zu einem Satzgewinn. Am Ende standen neben Platz acht vor allem weitere Erfahrungen die Gewissheit das sich fleißiges Training weiterhin auszahlt um den Abstand zu den langjährigen Spielern zu verkürzen was ihm durchaus gelingen kann.

Dann wurde es aber Ernst und die Halbfinals standen auf dem Programm. Überraschend deutlich war dann das Duell zwischen Maxi und Matthias. Der Titelverteidiger hatte keine Chance und Maxi nutzte seinen altersbedingten Vorteil bei fortschreitender Turnierdauer gnadenlos aus und warf Matthias mit einem glatten 3:0 aus dem Rennen um den Sieg und sicherte sich seinerseits sein Finalticket. Ein Krimi fand dann parallel dazu am Nebentisch zwischen Felix und Ralf statt. Bereits im Vorjahr trafen sich die beiden im Halbfinale und so war es quasi eine Neuauflage. Dieses Mal sollte es aber deutlich knapper zugehen, denn Ralf spielte zu diesem Zeitpunkt stark auf. Felix hatte alle Hände voll zu tun um sich zu befreien und nach drei Sätzen lag er mit 1:2 in Rückstand. Das Niveau was eh schon hoch war, steigerte sich dann noch einmal und nach vielen spektakulären Ballwechseln konnte Felix ausgleichen. Im fünften Durchgang vergab Felix einen großen Vorsprung und Ralf kam noch einmal heran. Letztendlich gelang es Felix aber den Comebackversuch abzuwehren und sich nach einem tollen Spiel mit 3:2 den Finaleinzug zu sichern.

Das Match um Rang 3 verlangte Matthias und Ralf dann noch einmal alles ab. Beide wollten sich zumindest noch den Platz auf dem Treppchen sichern und mit einem Sieg das Turnier beenden. Man merkte das Matthias das Spielsystem von Ralf entgegen kam, dieser wehrte sich aber dennoch mit allem was er zu diesem Zeitpunkt noch im Tank hatte. Beide gingen auf dem Zahnfleisch und mussten beim Stand von 2:2 noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren. Dies gelang Matthias besser und so sicherte er sich im entscheidenden fünften Durchgang Rang 3, während sich Ralf etwas bitter mit dem vierten Platz zufrieden geben musste.

Im großen Finale kam es dann zum Brüderduell zwischen der Nummer 1 Maximilian und der Nummer 2 Felix. Einer von beiden würde also seinen ersten Vereinsmeistertitel holen und es war Felix der im ersten Satz einen Blitzstart hinlegte und schnell mit 1:0 in Führung ging. Im zweiten Durchgang ging Maxi schnell hoch in Führung die er aber fast noch verspielte, letztendlich gelang in der Verlängerung der Satzausgleich. Richtungsweisend war dann Satz 3 der ausgeglichen verlief und den sich am Ende aber wieder Maxi mit zwei Punkten Unterschied erkämpften konnte. Danach spielte er sich in einen Rausch und Felix ließ etwas nach, sodass sich Maxi mit dem 3:1 Erfolg im Finale am Ende verdient Vereinsmeister 2024 nennen darf, während Felix sein zweites Finale in Folge verlor und sich wieder mit Rang 2 zufrieden geben musste.

Am Abend folgte nach dem obligatorischen Grillen mit den Jugendlichen, Erwachsenen, Eltern und Freunden des Vereins noch die Siegerehrung und so ging bei perfektem Wetter ein langer, aber vor allem toller Tag gegen 21:00 Uhr zu Ende. Danke an dieser Stelle auch noch einmal an alle Eltern und Freunde die unterstützt haben, ob im Publikum vor Ort, mit Kuchenspenden für den Mittag, oder mit Salaten am Abend.

von links: Felix, Maxi, Matthias

Ergebnisse der Herren:

Hier noch weitere Bilder der Veranstaltung

obere Reihe von links: Matthias, Thomas, Ralf, Samuel, Maxi, Christoph, Sebastian
untere Reihe von links: Felix, Wolfgang, Florian, Vincent, Quentin, Jana, Lara, Bela, Maria

Jahreshauptversammlung 2024 mit Neuwahlen: Wolfgang Körber gibt sein Amt ab. Sebastian Wisser ist neuer stellvertretender Vorsitzender. Alle weiteren Vorstandsmitglieder bleiben im Amt.

Am Montagabend den 22 April fand im Restaurant am Stadtrainsee die Jahreshauptversammlung unserer Tischtennisabteilung statt. In diesem Jahr standen auch noch Neuwahlen an, die aber erst für den zweiten Teil der Veranstaltung geplant waren.

Zu Beginn um 19:30 Uhr begrüßte Abteilungsleiter Christoph Winterhalter alle fünfzehn Anwesenden, darunter auch die Ehrenmitglieder Hugo Ruppenthal, Richard Ruppenthal, Hans-Joachim Rodenstein, Wolfgang Körber und Thomas Ziegler. Nach den kurzen einleitenden Worten von Christoph, war Thomas an der Reihe, der in gewohnt launiger Manier den Geschäftsbericht des Jahres 2023/2024 präsentierte und hierbei auf die einzelnen Mannschaften, Spieler und ihre Leistungen einging. Einzelne Bilanzen wurden gewürdigt und starke Leistungen hervorgehoben, aber es gab auch kritische Worte zu einzelnen Entwicklungen.

Es folgte Jugendleiter Maximilian Ruf, der einen Einblick in die Jugendarbeit des vergangenen Jahres gab. Neben seinem Wirken wurde er in diesem Zeitraum noch von Maria Läufer, Sebastian Wisser und Felix Ruf unterstützt , die im Jugendtraining immer zur Seite standen. Für die kommende Saison ist neben der ersten Mannschaft auch noch eine zweite Jugendmannschaft geplant, die dafür sorgen soll, dass alle zu ihren Einsätzen kommen und wichtige Spielpraxis sammeln. Ziel ist es neben den bereits arivierten Quentin Karig, Janno Schmidt und dem aufstrebenden Florian Baak weitere Spieler an das Niveau im Jugendbereich heranzuführen um nachhaltig konkurrenzfähig zu sein und wieder etwas aufzubauen. Dafür wird laut Maxi die erste Jugend wahrscheinlich in der neuen Runde bereits bei der U19 gemeldet um auch gegen ältere Spieler Erfahrungen zu sammeln und auch Akteuren wie Vincent Gralla, der in diesem Jahr schon zu alt für die U15 war, die Möglichkeit zu geben, sich im Spielbetrieb zu beweisen.

Nachdem im nächsten Tagesordnungspunkt Kassenwart Matthias Friedrich einen soliden Kassenstand mit sogar etwas Gewinn präsentieren konnte, dazu aber gleich sagte, dass in diesem Jahr einige Investitionen wie Bälle (da die aktuellen nicht mehr hergestellt werden) getätigt werden und man daher in diesem Geschäftsjahr eher mit einem Minus rechnen müsse, bekam er von Kassenprüferin Christine Ruf die gewissenhafte und korrekte Führung der Finanzen bestätigt und daraufhin wurde hier die Entlastung vorgeschlagen, die auch einstimmig erfolgte.

Als nächstes Stand die Entlastung des Vorstandes bzw. der Abteilungsleitung zur Debatte. Hier gab Christoph die Sitzungsleitung an Hugo Ruppenthal weiter, der im Namen des Gesamtsportvereins vor Ort war und ebenfalls für die Entlastung plädierte. Nachdem dies von den Anwesenden einstimmig bestätigt wurde, kam es zu den Neuwahlen. Bereits im Vorfeld wurden alle Vorstandsmitglieder abgefragt, ob sie sich eine weitere Amtszeit vorstellen könnten. Hierbei kam heraus, dass der stellvertretende Abteilungsleiter Wolfgang Körber nach 10 Jahren sein Amt abgeben würde, während alle anderen im Vorstand für weitere zwei Jahre zur Wahl standen. Wolfgang, vielen Dank für deine jahrzehntelange Arbeit, wo du mit deiner Expertise immer einen wertvollen Beitrag zum Wohle des Vereins geleistet hast und als Ratgeber sicher weiter zur Verfügung stehen wirst.

Da es für die bereits besetzten Positionen keine weiteren Interessenten gab, wurden Christoph Winterhalter (Abteilungsleiter), Thomas Ziegler (Schriftführer), Matthias Friedrich (Kassenwart), Maximilian Ruf (Jugendleiter), Felix Ruf (Pressewart), Christine Ruf (Kassenprüfung) und Maria Läufer (Beisitzer) im Amt bestätigt. Für den scheidenden stellvertretenden Abteilungsleiter Wolfgang Körber konnte bereits im Vorfeld mit Sebastian Wisser ein adäquater Ersatz gewonnen werden, der sich die letzten Jahre bereits im Verein (u.a. im Jugendtraining) engagiert und auch mit viel Herzblut dabei ist. Vielen Dank dafür. Sebastian wurde anschließend auch einstimmig gewählt und komplettiert damit wieder die Vorstandsreihen des SVW, für die kommenden beiden Jahre.

Im vorletzten Tagesordnungspunkt wurde dann schon bereits die Grobplanung für die kommende Saison angeschnitten, hier war man sicher aber schnell einig, dass es in dieser Saison einer Spielersitzung bedarf, um einige Unklarheiten bezüglich Mannschafts- und Ligeneinteilung zu klären und einen besseren Überblick zu bekommen, mit wem man in der kommenden Spielzeit rechnen kann.

Nachdem der letzte Punkt Anträge und Verschiedenes auch relativ schnell abgehandelt werden konnte und es nur noch wenige Wortmeldungen gab, wurde die Sitzung um 21:00 Uhr beendet.

Von links: Thomas Ziegler, Sebastian Wisser, Matthias Friedrich, Christoph Winterhalter, Maximilian Ruf, Christine Ruf, Felix Ruf, Maria Läufer

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Saisonfinale beim SVW. Erste sichert sich im letzten Saisonspiel trotz Niederlage und schwacher Leistung den Klassenerhalt! Jugend beendet Spielzeit mit klarer Niederlage auf Rang 6. Zweite siegt kampflos und schließt Saison auf Platz 2 ab.

SV Waldkirch II – TTC Bahlingen III 8:0 (n.a.)

Die Gäste aus Bahlingen mussten Anfang der Woche das letzte Spiel der Saison absagen und so blieben die Punkte kampflos in Waldkirch. Damit beendet die zweite Mannschaft die Saison in der Kreisklasse A mit 29:7 Punkten auf Platz 2.

TTC Forchheim II – SV Waldkirch 9:3

Nach drei Niederlagen in Folge war die erste Mannschaft in der Bezirksklasse in den letzten Wochen immer mehr unter Druck geraten und der Klassenerhalt war vor der letzten Partie am Freitag beim Tabellenzweiten aus Forchheim noch immer nicht zu 100% gesichert. Das Fehlen von Michael Linde, den es wie bereits berichtet wieder in das Ausland ziehen wird, konnte bislang nicht aufgefangen werden und so brauchte man für das Spielverhältnis zumindest noch ein paar Siege, um nicht theoretisch noch eine böse Überraschung erleben zu müssen.

Forchheim war ohne Nummer 1 angetreten, doch diese Schwächung merkte man zu Beginn in den Doppeln überhaupt nicht. Das neuformierte Einserdoppel Maxi Ruf/Felix Ruf zeigte eine ganz schwache Vorstellung und die beiden fanden nie Zugriff auf die Partie, die nach kurzer Zeit mit 0:3 verloren ging. Auch für Matthias Friedrich/Thomas Ziegler und Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera war nichts zu holen und nach weiteren Dreisatzniederlagen war der komplette Fehlstart perfekt.

Felix war dann im ersten Einzel gefordert, die Negativserie zu beenden und für ein Erfolgserlebnis zu sorgen. Gegen einen schwer zu bespielenden Gegner, der mit kurzen Noppen auf der Rückhand agierte und dann immer wieder harte Schüsse ins Ziel brachte, war ein abwechslungsreiches Duell zu beobachten. Im Entscheidungssatz ging Felix klar in Führung, der Forchheimer kam aber nochmal auf und drehte die Partie. Da Maxi im Anschluss weiter nicht zu seinem Spiel fand und überraschend mit 1:3 unterlag, deutete sich beim Stand von 5:0 so langsam ein Debakel an.

Im mittleren Paarkreuz hoffte man dann endlich auf den ersten Punkt. Matthias und Uli waren hierbei gefordert und an beiden Tischen ging es ausgeglichen zur Sache. Nachdem Matthias in seiner Begegnung zwischenzeitlich ausgeglichen hatte, war dann aber in Satz drei und vier das Quäntchen Glück nicht auf seiner Seite und beide Durchgänge gingen mit zwei Punkten Unterschied an die Gastgeber, wodurch der Negativlauf erst einmal fortgesetzt wurde. Am Nebentisch fightete sich Uli nach verlorenem ersten Satz in das Match und ging nach drei Sätzen in Führung. Der Forchheimer gab sich aber nicht geschlagen und so musste der fünfte Durchgang entscheiden. Hier stand das Duell auf Messers Schneide, beide Akteure hatten Matchbälle, am Ende war es aber Uli der nach toller Leistung mit 14:12 die Oberhand behalten konnte und für den ersten Punkt sorgte.

Im hinteren Paarkreuz hatte Wolfgang in seinem Einzel einen schweren Stand. Sein Gegenüber spielte schon im Doppel stark auf und nahm diese Form mit in sein Einzel. Zwar gelang es Wolfgang die Sätze halbwegs ausgeglichen zu gestalten, letztendlich war aber in keinem der drei Durchgänge etwas zu holen und so ging das Duell doch relativ deutlich verloren. Thomas war dann im letzten Match des ersten Einzeldurchgang der Favorit, er tat sich aber schwer diese Rolle zu bestätigen. Zweimal geriet Thomas in Rückstand, den er aber postwendend egalisieren konnte und so ging es ein weiteres Mal in einen entscheidenden fünften Durchgang. Hier setzte sich auch lange kein Akteur ab, ehe Thomas gegen Ende des Satzes doch der entscheidende Zwischenspurt gelang und er sich diesen Vorsprung nicht mehr nehmen ließ.

Beim Stand von 7:2 war man dennoch viel zu weit weg um Comeback Hoffnungen hegen zu können, aber jeder Punkt war weiterhin wichtig und so ging das vordere Paarkreuz zu den zweiten Einzeln an die Platten. Maxi fand aber auch hier weiter nicht zu seiner Form und es war ein gebrauchter Abend, der nach drei Sätzen mit einer weiteren Niederlage sein Ende fand. Felix war dann im Anschluss nicht mehr wirklich fokussiert, das spielerische Niveau war überschaubar, doch sein Gegner konnte das nicht ausnutzen. So ging Felix in seinem 35 Einzel in dieser Saison zum 24 Mal in den fünften Satz. Dieses Mal hatte er dort dann wieder das bessere Ende für sich und sorgte für den dritten Punkt.

Da Matthias in der darauffolgenden Partie aber chancenlos war, endete die Spielzeit in der Bezirksklasse mit einer der schlechtesten Saisonleistungen des gesamten Teams um 22:50 Uhr mit der 9:3 Auswärtsniederlage. Da am darauffolgenden Tag der direkte Konkurrent SV Ottoschwanden beim Meister aus Herbolzheim erwartungsgemäß unterlag, konnte man mit Verzögerung dann aber doch noch den Klassenerhalt feiern.

So steht am Ende der Saison nach vielen nervenaufreibenden Spielen ein Punkteverhältnis von 15:21, was Rang 8 und den Klassenerhalt bedeutet. Darüber darf man sich freuen, da man insbesondere in der Vorrunde des öfteren mit starken Leistungen überraschte, dennoch sollte man sich nicht davon blenden lassen, denn gerade in der zweiten Hälfte der Rückrunde kamen zu viele Spieler, zu selten an ihr Leistungslimit und so wurde es gegen Saisonende noch einmal sehr eng. In der Sommerpause muss also weiter fleißig gearbeitet werden, um in der kommenden Saison konkurrenzfähig zu sein.

FT V. 1844 Freiburg II – SV Waldkirch 9:1

Samuel Andres, Ida Rösberger und Lara Contiu war das Trio, dass für den SVW am Samstagvormittag in Freiburg zum letzten Saisonspiel in der Kreisliga A aufschlagen durfte.

Es war schon vor Spielbeginn klar, das man gegen den Tabellendritten nur Außenseiter war, dennoch wollte man bestmöglich Paroli bieten. Dieses Vorhaben gelang im einzigen Doppel des Tages zunächst nicht, denn Samuel Andres/Ida Rösberger hatten bei der 0:3 Auftaktniederlage wenig Chancen und mussten die Überlegenheit ihrer Kontrahenten anerkennen. In den Einzeln änderte sich an dem einseitigen Bild leider zunächst nicht. In den ersten sieben Begegnungen war der Klassenunterschied so hoch, dass leider nicht einmal ein Satzgewinn möglich war. Für einen kleinen Lichtblick sorgte im vorletzten Einzel des Tages Samuel, der nach einer konzentrierten Leistung mit einem 3:0 Erfolg den einzigen Punkt des Tages sicherte.

Nach etwas mehr als einer Stunde endete dann das ungleiche Duell und der SVW musste mit einer deutlichen Auswärtsniederlage die Heimreise antreten, was gleichzeitig ein bitteres Saisonende darstellt. Mit 3:9 Punkten belegt die Jugend U15 am Ende der Spielzeit Rang 6 und will nun in den kommenden Monaten am Trainingstisch die Weichen stellen, dass die kommende Runde eine erfolgreichere wird.

Zweite mit deutlichem Heimsieg. Dritte gibt im letzten Saisonspiel dezimiert einen Punkt ab und beendet Saison auf Platz 2. Erste muss nach schlechtester Saisonleistung vor dem letzten Spieltag noch einmal in den Rückspiegel schauen.

SV Waldkirch II – TTC Forchheim IV 8:1

Im vorletzten Saisonspiel ging es für die Zweite Mannschaft in der Kreisklasse A gegen den Tabellenfünften aus Forchheim. Die Vizemeisterschaft steht nun schon länger fest, dennoch war man motiviert die letzten beiden Partien siegreich zu gestalten. An diesem Abend konnte man auch auf die Dienste von Wolfgang Misera zurückgreifen, der neben Hubert Meyer, Sebastian Wisser und Horst Schuler in der Aufstellung stand.

In den Doppeln einigte man sich dann auf die Konstellationen Wolfgang/Hubert und Sebastian/Horst. Beide Kombinationen waren nicht eingespielt und so war man gespannt wie es funktionieren würde. Wolfgang/Hubert zeigten im Doppel 1 hohes Niveau und siegten am Ende souverän in drei Sätzen. Sebastian und Horst erwischten zwar einen guten Start und gingen mit 1:0 in Führung. Im weiteren Spielverlauf stellten sich die Gäste aber besser ein und konnten die Partie noch zu einem Viersatzerfolg drehen, sodass es mit einem 1:1 in die Einzel ging.

Im ersten Einzel gelang es Wolfgang weiter Selbstvertrauen aufzubauen. Er war hier eine Klasse für sich und dominierte seinen Kontrahenten vom Start weg, wodurch nach nur wenigen Minuten der deutliche 3:0 Sieg perfekt gemacht wurde. Etwas enger ging es bei Hubert gegen die Nummer 1 aus Forchheim zur Sache. Die ersten beiden Sätze wurden geteilt, doch dann gelang Hubert eine Leistungssteigerung und er sicherte sich mit einer konzentrierten Leistung den 3:1 Erfolg.

Sebastian konnte im hinteren Paarkreuz den ausgeglichenen ersten Satz für sich entscheiden. Den Rückenwind nahm er mit und so wurde er im weiteren Verlauf immer stärker. Folgerichtig sicherte er sich dann den 3:0 Sieg und der nächsten Punkt war verbucht. Auch Horst war am Nebentisch von Beginn an zur Stelle. Mit einem starken Start gelang ihm eine 2:0 Führung. Nach kurzer Schwächephase musste der dritte Durchgang abgegeben werden, danach steigerte sich Horst aber wieder und brachte den Viersatzerfolg unter Dach und Fach, der das 5:1 nach dem ersten Durchgang bedeutete.

In den folgenden drei Spielen war man dann nicht mehr gefordert und gab keinen weiteren Satz ab. Nach zwei Stunden stand somit der 8:1 Erfolg fest. Mit 27:7 Punkten und dem Wissen das die Vizemeisterschaft sicher ist, kann man entspannt in das letzte Saisonspiel morgen gegen Bahlingen gehen.

TV Freiburg St.Georgen IV – SV Waldkirch III 7:7

Da am Tag vor dem letzten Saisonspiel des SVW in der Kreisklasse B der Konkurrent TTC Wyhl II erfolgreich war, konnte man wie erwartet nicht mehr in den Titelkampf in eingreifen. Die wirkliche Hiobsbotschaft war aber, dass aufgrund einer kurzfristigen Absage man keinen vierten Akteur zur Hand hatte. Da auch niemand der sonstigen Ersatzspieler Zeit hatte, oder sich in der Lage sah zu spielen, musste man traurigerweise das letzte Spiel zu dritt bestreiten.

Auf Grund dieses Umstandes waren schon vor Spielbeginn vier Punkte bei den Gastgebern. Die übrigen Spielerinnen bestehend aus Christine, Annette und Barbara wollten gegen den Tabellenachten aber dennoch Paroli bieten und das best mögliche erreichen. Im einzig ausgetragenen Doppel wurde es für Christine/Annette trotz einer zwischenzeitlich klaren 2:0 Führung noch einmal eng. Im fünften Satz zitterte man sich dann in der Verlängerung zum Sieg und sorgte für den ersten Punkt.

Annette erwischte gegen die Nummer 1 im Einzel nicht ihren besten Tag. Normalerweise hatte Annette Gegner dieses Kalibers im Griff, an diesem Abend musste sie nach einem ausgeglichenen Spiel aber in den Entscheidungssatz. Hier lief es weiterhin nicht und das Match ging verloren. Dies war nicht unbedingt eingeplant, am Nebentisch lieferte dann aber immerhin erwartungsgemäß Christine souverän ab. Gegen die Nummer 2 gab sie in drei Sätzen nur zwölf Punkte ab und sorgte im Schnelldurchgang für den 2:2 Ausgleich.

Barbara war dann im hinteren Paarkreuz gefordert. Sie machte ihre Sache gut und ließ gegen die Nummer 4 aus Freiburg nichts anbrennen. Mit einer fokussierten Vorstellung erspielte sie sich einen wichtigen 3:0 Erfolg, sodass es mit einem ausgeglichenen Spielstand in den zweiten Einzeldurchgang ging.

Verlass war dann wieder auf Christine, die auch in ihrem zweiten Einzeldurchgang eine Klasse für sich war. Gegen die Nummer 1 aus Freiburg gelang eine schnelle 2:0 Führung. Auch die kurze Schwächephase in Durchgang drei fiel nicht wirklich ins Gewicht, denn Christine kam im vierten Satz wieder stark zurück und sicherte den 3:1 Sieg. Annette fand im Anschluss auch in ihrer zweiten Partie nicht in den Rhythmus. Der erste und dritte Satz gingen in der Verlängerung weg und der zweite Durchgang lief völlig an ihr vorbei, wodurch der frustrierende Abend mit einem 0:3 weitergehen sollte. Nachdem auch Barbara in ihrem zweiten Einzel chancenlos mit 0:3 unterlag musste man beim Stand von 4:6 eine Niederlage befürchten.

Der Einsatz der drei Damen in der entscheidenden Phase war dann aber vorbildlich. Während man die eindeutigen 3:0 Siege von Christine und Annette in ihren dritten Einzeln erwarten konnte, hatte Barbara die Aufgabe gegen die Nummer 1 zu lösen. Dies machte sie aber hervorragend. Nach klar verlorenem ersten Satz, sicherte sich Barbara die folgenden drei Durchgänge allesamt sehr nervenstark in der Verlängerung, womit sie nach einer tollen Leistung das 7:7 Unentschieden rettete.

Somit endet eine gute Saison der dritten Mannschaft in der Kreisklasse B mit 29:7 Punkten auf Rang 2. Neben den guten Bilanzen von Annette (24:12) und Barbara (19:9), war einmal mehr Christine (34:4) die herausragende Akteurin der Mannschaft. Auch Maria, die insbesondere in der Vorrunde viele Partien absolvierte, spielte mit (7:5) eine positive Bilanz.

SV Ottoschwanden – SV Waldkirch 9:4

Nach zwei Niederlagen in Folge wollte die erste Mannschaft die bislang längste Negativserie in dieser Saison im wichtigen Spiel in der Bezirksklasse gegen den SV Ottoschwanden beenden. Pünktlich kam Maximilian Ruf aus dem Urlaub zurück und unterstützte an diesem Samstag wieder das Team.

Die Doppel blieben jedoch auch an diesem Abend die Achillesferse der Mannschaft. Felix Ruf/Matthias Friedrich fanden wie schon so oft in dieser Saison keine Mittel und mussten sich chancenlos in vier Sätzen geschlagen geben. Wichtig war dann der Erfolg von Maximilian Ruf/Manuel Oesterle, die zwar lange zittern mussten und im fünften Durchgang auch Matchbälle abwehrten, sich letztendlich aber knapp durchsetzten. Die wichtige Führung verpassten dann Uli Himmelsbach/Thomas Ziegler. Wie auch bei Felix und Matthias fehlte die Konstanz und nach drei Sätzen musste man den Gegnern gratulieren.

Im ersten Einzel des Tages wollte Felix seinen Erfolg aus der Hinrunde gegen den Spitzenspieler aus Ottoschwanden wiederholen. Er kämpfte sich auch gut in die Partie und erspielte sich eine 2:1 Führung. In weiterer Folge lief aber nicht mehr viel zusammen und aufgrund von zwei schlechten Sätzen in der entscheidenden Phase, wo zu oft falsche Entscheidungen getroffen wurden, ging das Match verloren. Stark agierte Maxi in seinem ersten Einzel. Gegen einen gefährlichen Gegner war er voll auf der Höhe und zeigte beim 3:0 eine seiner besten Saisonleistungen.

Im mittleren Paarkreuz erwischte Matthias einen Fehlstart und geriet schnell mit 0:2 in Rückstand. Vorbildlich war dann aber sein Einsatz, denn er kämpfte sich in das Match zurück und es gelang der Ausgleich. Auch im entscheidenden fünften Durchgang war das Momentum bei Matthias und er belohnte sich nach einer starken Aufholjagd mit dem 3:2 Erfolg. Manuel zeigte am Nebentisch eine seiner besten Leistungen. Leider war auch sein Kontrahent an diesem Tag in Bestform. So duellierten sich beide bis in den fünften Satz und hier hatte der Ottoschwandener den längeren Atem und Manuel musste sich unglücklich geschlagen geben.

Im hinteren Paarkreuz war nun eigentlich ein Punkt Pflicht um in der Partie zu bleiben. Thomas und Uli fehlte zwar nicht viel, aber es waren immer die entscheidenden Ballwechsel und Punkte die letztendlich bei Ottoschwanden landeten. So gingen beide Spiele in vier bzw. drei Sätzen verloren und die Luft wurde beim Stand von 6:3 für Ottoschwanden immer dünner.

Nun mussten im vorderen Paarkreuz eigentlich zwei Punkte kommen, aber diese Hoffnung zerstörte Ottoschwanden schnell. Maxi war überraschend chancenlos und unterlag klar mit 3:0. Felix musste wie auch schon im ersten Einzel in den Entscheidungssatz, doch auch hier reichte die Leistung in den entscheidenden Momenten abermals nicht aus und so war die Vorentscheidung beim Stand von 8:3 gefallen. Matthias stemmte sich zwar noch einmal gegen die Niederlage und blieb nach starker Leistung mit einem 3:0 Sieg auch in seinem zweiten Einzel ungeschlagen, nachdem Manuel parallel dazu aber unterlag, war die klare 4:9 Niederlage besiegelt.

Aufgrund der vielen spielerischen Ausfälle in diesem entscheidenden Duell wird es etwas überraschend doch noch einmal eng, was den Klassenerhalt angeht. Zwar hat man bei zwei Punkten und 10 Spielen Vorsprung auf Ottoschwanden vor dem letzten Saisonspiel weiterhin noch alle Chancen und alles in der eigenen Hand, wenn man sich aber nicht auf den designierten Meister aus Herbolzheim (gegen Ottoschwanden) verlassen will, sollte man am kommenden Freitag gegen den Tabellenzweiten aus Forchheim noch einige Doppel und Einzel gewinnen, oder natürlich am besten punkten um alle Rechenspiele zu beenden.

Dritte mit zwei Siegen in dieser Woche auf dem Weg zum Vizemeister. Erste unterliegt ersatzgeschwächt in Nimburg.

SV Waldkirch III – TV Herbolzheim II 8:6

Am Dienstagabend ging es für die dritte Mannschaft des SVW im letzten Heimspiel der Saison in der Kreisklasse B gegen den direkten Konkurrenten aus Herbolzheim um Platz 2 in der Tabelle, den man mit einem Sieg absichern wollte.

In den Doppeln zeigte das eigentlich zuverlässige Duo Christine Ruf/Annette Winterhalter eine ihrer schwächsten Saisonleistungen und unterlag trotz Satzführung am Ende in vier Durchgängen. Besser machten es am Nebentisch Edelreservist Hubert Meyer und Sebastian Wisser die ihre Klasse mehrfach aufblitzen ließen und beim ungefährdeten Viersatzerfolg den ersten Punkt für den SVW sicherten.

In den Einzeln im vorderen Paarkreuz setzten sich dann an beiden Tischen die Favoriten durch. Christine war in ihrer Partie nicht wirklich gefordert und mit einer konzentrierten Vorstellung machte sie in drei Sätzen auch kurzen Prozess und ging in souveräner Manier als Siegerin von der Platte. Wenig Möglichkeiten hatte am Nebentisch Annette, die auf einen der besten Spieler der Liga traf. Zwar zeigte sie eine ansprechende Leistung und es gelangen vereinzelte gute Punkte, insgesamt war es aber zu wenig und so ging das Duell in drei Sätzen verloren.

Im hinteren Paarkreuz bekam man ein ähnliches Bild wie schon in den ersten beiden Einzelbegegnungen zu sehen. An beiden Platten waren die Leistungsunterschiede deutlich sichtbar. Hubert hatte seinen Kontrahenten zu jeder Zeit im Griff und musste nicht an sein Leistungslimit herankommen um mit einem Dreisatzerfolg den dritten Punkt zu sichern. Sebastian hingegen hatte mit dem stärksten Spieler der Klasse im hinteren Paarkreuz, der auch schon Bezirksklassenluft in dieser Saison schnupperte, eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Deshalb war die 0:3 Niederlage auch nicht verwunderlich und die Begegnung blieb beim Zwischenstand von 3:3 weiter ausgeglichen.

Wichtige Duelle standen dann direkt zu Beginn des zweiten Durchgangs im vorderen Paarkreuz an. Insbesondere das Duell von Christine gegen die Nummer 1 aus Herbolzheim versprach Spannung, war sie im Hinspiel doch chancenlos gewesen. An diesem Abend aber wendete sich das Blatt. Christine hatte mit dem Belag ihres Gegenübers deutlich weniger Probleme und dieser machte auch immer wieder Fehler, sodass Christine überraschend deutlich mit 3:0 die Oberhand behalten konnte und den SVW damit wieder in Front brachte. Die Führung auszubauen gelang dann parallel dazu Annette, die gegen die Nummer 2 nichts anbrennen ließ und sich für ihre gute Leistung mit einem 3:0 belohnte.

Beim zwischenzeitlichen Stand von 5:3 sah es also gut aus und das hintere Paarkreuz hatte die Aufgabe die Führung zu verteidigen. Das Hubert es schwer haben würde war jedoch schon vor der Partie absehbar und so kam es dann auch. Der Herbolzheimer war weiterhin in Bestform und ließ auch Hubert beim 0:3 keine Chance sein Spiel zu entfalten. Wichtig war dann der klare Dreisatzerfolg von Sebastian, mit dem man den Vorsprung verteidigen konnte und mit einem 6:4 in die letzten Duelle ging.

Hier begann dann aber noch einmal das zittern, denn Hubert hatte gegen die Nummer 1 erwartungsgemäß keine Chance und auch Christine musste sich der entfesselt spielenden Nummer 3 der Gäste geschlagen geben wodurch man den 6:6 Ausgleich hinnehmen musste. Erwartungsgemäß in Führung brachte den SVW dann wieder Annette, die beim 3:0 in ihrem letzten Einzel nicht gefordert war. Nun hing es an Sebastian das Spiel zugunsten des SVW zu entscheiden. Und dieser zeigte dann auch eine tadellose Leistung und erwischte seinen Kontrahenten mehrfach auf dem falschen Fuß. Nach klarem ersten Satz, setzte sich Sebastian im zweiten in der Verlängerung durch und von da an war sein Gegenüber völlig von der Rolle wodurch wenig später der 8:6 Heimerfolg perfekt gemacht werden konnte.

Mit 26:6 Punkten war Platz 2 vorerst abgesichert und die nächste Begegnung wartete bereits vier Tage später, wo man am Samstag dann beim Schlusslicht aus Denzlingen aufschlagen durfte.

TTC Nimburg – SV Waldkirch 9:4

Die erste war in der Bezirksklasse nach bislang guter Rückrunde schon seit einigen Wochen quasi gerettet, dennoch wollte man sich gegen den Tabellenvorletzten aus Nimburg für die Hinrundenniederlage revanchieren. Das dies ein schweres Unterfangen werden würde war aber bereits seit mehreren Wochen klar, denn an diesem Abend sollten mit Maxi und Michael zwei wichtige Akteure fehlen.

Die Nimburger, für die es um alles ging, waren in bester Aufstellung am Start und hatten mit dem in Waldkirch bekannten Ralf Schleer Bilian auch noch einen Coach an der Seite. In den Doppeln erkämpfte sich das Einserdoppel Felix Ruf/Matthias Friedrich in einem Fünfsatzkrimi den ersten Punkt. Chancenlos waren Uli Himmelsbach/Wolfgang Misera, die in drei Sätzen unterlagen. Die wichtige Führung in einer ausgeglichen Begegnung verpassten Serkan Kizilkaya/Thomas Ziegler, die knapp in vier Sätzen den kürzeren zogen.

Im vorderen Paarkreuz bestätigten zu Beginn Felix und Matthias ihre starke Rückrundenform. Matthias war in knappen Durchgängen in den entscheidenden Momenten meist der mutigere Spieler und wurde dafür am Ende mit einem 3:1 Erfolg belohnt. Noch spannender ging es bei der Begegnung von Felix zu. Die Nummer 1 des SVW ging immer in Führung, doch der Nimburger ließ sich nicht abschütteln. Im Entscheidungssatz verspielte Felix fast seinen Vorsprung, beim Stand von 10:9 nutzte er aber doch noch seinen letzten Matchball zum Sieg.

Die Führung war aber nur von kurzer Dauer denn im mittleren Paarkreuz stand Serkan auf verlorenem Posten und unterlag klar in drei Sätzen. Für Felix war die Pause nach seinem ersten Einzel kurz, denn sein zweites Duell wurde vorgezogen und für ihn ging es direkt im Duell der beiden Einser weiter zur Sache. Auch hier entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wo sich keiner der beiden Kontrahenten absetzen konnte. Abermals ging es für ihn in den Entscheidungssatz und hier lag Felix schon klar zurück. Mit einer Energieleistung drehte er aber noch das Match und sicherte sich mit dem 11:8 seinen zweiten Einzelsieg und behielt damit seine weiße Weste.

In den verbleibenden drei Begegnungen im ersten Einzeldurchgang gelang nur noch Thomas zumindest ein Satzgewinn und so geriet man beim Zwischenstand von 6:4 für Nimburg immer mehr in Bedrängnis. Nachdem Matthias nicht mehr an seine starke Leistung aus dem ersten Einzel anknüpfen konnte und sein Kontrahent fast fehlerlos agierte war die Vorentscheidung gefallen. Auch dem mittleren Paarkreuz mit Uli und Thomas gelang es nicht der Begegnung noch einmal eine Wendung zu geben und so musste man nach Zweieinhalb Stunden die 9:4 Auswärtsniederlage akzeptieren.

Mit 15:17 Punkten hat man erstmals in dieser Saison ein negatives Punkteverhältnis und ist nun auf Platz 7 abgerutscht. Bei noch zwei ausstehenden Begegnungen hat man mit dem Abstieg weiter nichts zu tun, will sich gegen Ottoschwanden und Forchheim aber noch einmal ordentlich verkaufen und mit weiteren Punkten die Saison zu einem guten Ende bringen.

TV Denzlingen IV – SV Waldkirch 0:8

Am Samstagabend war die dritte Mannschaft in der Kreisklasse B zu Gast beim TV Denzlingen. Gegen das Schlusslicht wollte man schnell für klare Verhältnisse sorgen und einen deutlichen Sieg einfahren.

In den Doppeln wurde man der Favoritenrolle dann auch sofort gerecht. Beide Kombinationen bestehend aus Christine Ruf/Annette Winterhalter und Christoph Winterhalter/Barbara Schmitt waren voll auf der Höhe blieben zum Start ohne Satzverlust. Direkt im ersten Einzel bekam man dann die spannendste Begegnung des Tages zu sehen. Christoph lieferte sich mit der Nummer 1 aus Denzlingen einen echten Schlagabtausch. Nach einem 0:2 Rückstand, kamen die Kämpferqualitäten von Christoph zum Tragen und im dritten Satz wehrte er bereits mehrere Matchbälle ab. Nachdem er sich diesen Durchgang noch sicherte, gelang kurze Zeit später der Ausgleich. Der Entscheidungssatz war dann wieder umkämpft aber auch hier hatte Christoph das bessere Ende für sich und belohnte sich für seine tolle Aufholjagd. Leichter hatte es am Nebentisch Christine. Sie war von Beginn an die klar bessere Spielerin und hatte beim 3:0 Erfolg zu keinem Zeitpunkt Schwierigkeiten.

Im hinteren Paarkreuz war man dann ebenfalls wieder klar überlegen. Annette und Barbara blieben ohne Satzverlust und mussten nicht an ihre Leistungslimit gehen. Entsprechend schnell fehlten damit nach circa einer Stunde nur noch zwei Punkte zum Sieg. Diesen machten dann im Anschluss Christine und Christoph mit zwei weiteren Dreisatzerfolgen perfekt. So war nach 80 Minuten das ungleiche Duell bereits beendet und der SVW durfte mit dem 8:0 und weiteren zwei Punkten im Gepäck den kurzen Heimweg antreten.

Vor dem letzten Spiel in dieser Saison am 12.04 beim TV Freiburg St.Georgen liegt die dritte mit 28:6 Punkten weiter auf Platz 2 und wird diesen aller Voraussicht nach auch nach dem letzten Spiel inne haben.

Favoritensiege für die zweite und dritte Mannschaft. Comeback von Thomas Ziegler nach langer Verletzungspause.

TUS Bleichheim III – SV Waldkirch II 2:8

Seit einigen Wochen plätschert das letzte Saisondrittel der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse A etwas dahin. Der Tabellenführer aus Kenzingen III ist nicht mehr einzuholen, aber auch nach hinten hat man einen beruhigenden Abstand, sodass Rang 2 in Stein gemeißelt scheint. Am Montag durfte man dann in Bleichheim antreten, wo beim Tabellenneunten das letzte Auswärtsspiel der Saison anstand. Erfreulich war, dass Thomas Ziegler nach langer Verletzungspause an diesem Abend sein Comeback feierte und das Trio bestehend aus Thomas Jahn, Wolfgang Körber und Christoph Winterhalter unterstützte.

In den Doppeln legte man eine konzentrierte Vorstellung an den Tag. Wolfgang Körber/Christoph Winterhalter erspielten sich eine schnelle 2:0 Führung und waren direkt auf der Siegersstraße. Auch von einem schwächeren dritten Durchgang war man nicht zu beeindrucken und machte im vierten Satz den souveränen Erfolg klar. Noch deutlicher gestalteten am Nebentisch Thomas Ziegler/Thomas Jahn ihre Partie. Die beiden harmonierten perfekt und zeigten ihre Überlegenheit zu jedem Zeitpunkt. Folgerichtig lieferten sie beim 3:0 Sieg stark ab und sorgten für den gewünschten Start.

In den Einzeln präsentierten sich die Gastgeber dann aber stärker und man war deutlich mehr gefordert. Thomas J. lieferte sich mit dem Spitzenspieler aus Bleichheim ein ausgeglichenes Duell mit vielen Wendungen. Nachdem beide Akteure jeweils zwei Sätze für sich entscheiden konnten, ging es in einen finalen fünften Satz. Diesen entschied Thomas J. dann nervenstark für sich und baute den Vorsprung weiter aus. Heftige Gegenwehr bekam dann auch Thomas Z. zu spüren. Zwei der ersten drei Durchgänge sicherte sich der Waldkircher in der Verlängerung und dennoch kämpfte sich sein Kontrahent in den Entscheidungssatz. Hier war Thomas Z. aber zur Stelle und mit der nötigen Konsequenz brachte er das Spiel mit 3:2 nach Hause und durfte seinen ersten Einzelsieg direkt im ersten Spiel feiern.

Mit dem 4:0 Vorsprung im Rücken ging es dann für Christoph und Wolfgang an die Platten. Christoph erspielte sich zwar immer wieder eine Führung, er wollte es aber scheinbar seinen Teamkollegen gleich tun und ebenfalls zeigen, dass er im fünften Durchgang den längeren Atem hatte. So kam es dann auch zu einem weiteren entscheidenden Satz und Christoph konnte sich hier noch einmal aufraffen und den nächsten Sieg über die Ziellinie bringen. Für etwas Abwechslung sorgte dann Wolfgang, der es eiliger als seine Teamkollegen hatte und seine klare Überlegenheit beim nie gefährdeten 3:0 Erfolg zu jedem Zeitpunkt deutlich machte.

Der 6:0 Zwischenstand entsprach also auch nicht ganz dem Spielverlauf und im zweiten Einzeldurchgang sollte sich Bleichheim dann auch erstmals für ihren Kampf belohnen. Thomas Z. fand trotz Satzführung nicht das richtige Rezept. Nachdem der zweite Durchgang in der Verlängerung weg ging, wurde es immer schwieriger und man merkte die fehlende Spielpraxis, sodass die 1:3 Niederlage nicht mehr zu verhindern war. Thomas J. steigerte sich parallel dazu in seinem zweiten Einzel noch einmal und wurde dafür mit einem 3:0 belohnt, wodurch er an diesem Abend ungeschlagen blieb.

Nur noch ein Punkt fehlte zum Sieg und das hintere Paarkreuz wollte die Partie dann auch beenden. Für Wolfgang war das aber eine unlösbare Aufgabe, denn sein Gegenüber spielte stark auf und machte beim 3:0 überraschend kurzen Prozess. Dennoch war der Auswärtssieg nur aufgeschoben und nicht aufgehoben, denn am Nebentisch war Christoph klar überlegen und mit einem weiteren Dreisatzsieg war kurz nach 22:30 Uhr der 8:2 Auswärtserfolg perfekt, der aber auch etwas deutlicher aussah als er war.

Mit 22:7 Punkten belegt man damit weiterhin unangefochten Rang 2 in der Kreisklasse A und wird sich diesen in den verbleibenden beiden Partien auch nicht mehr nehmen lassen. Das vorletzte Saisonspiel folgt dann am 09.04 gegen den TTC Forchheim IV.

TTC Emmendingen III – SV Waldkirch III 0:8

Am Dienstagabend führte der Weg für die dritte Mannschaft nach Emmendingen, wo man um 20:00 Uhr auf den Tabellenvierten traf und eine negative Überraschung verhindern wollte, damit man im Fernduell um Tabellenplatz 2 gegenüber dem TV Herbolzheim II weiter den Druck aufrecht erhalten konnte. Unterstützt wurde das Damentrio an diesem Abend wieder einmal von Hubert Meyer, der damit in der Rückrunde bereits seinen dritten Einsatz für das Team absolvierte.

Eine sichere Bank waren auch an diesem Spieltag zu Beginn das Doppel Christine Ruf/Annette Winterhalter. In souveräner Manier wurden die beiden ihrer Favoritenrolle gerecht und bauten mit dem 3:0 Erfolg ihre gemeinsame Doppelbilanz auf 10:3 aus. Am Nebentisch hatten Hubert Meyer/Barbara Schmitt eine härtere Aufgabe zu lösen. Zweimal gerieten die beiden in Rückstand, mit einer deutlichen Leistungssteigerung ab Satz vier gelang aber noch die Wende und man setzte sich im fünften Durchgang mit 3:2 durch.

Auch in den Einzeln gelang es nach dem gelungenen Start nachzulegen. Annette lieferte sich ein ausgeglichenes Duell und musste insbesondere nach dem Satzausgleich hart kämpfen. Den wichtigen dritten Durchgang sicherte sie sich aber in der Verlängerung und davon angetrieben machte Annette wenig später den 3:1 Sieg perfekt. Leichte Schwierigkeiten hatte parallel dazu Christine nur im ersten Durchgang. Nachdem die Nummer 1 des SVW sich aber auch diesen knapp sicherte, wurde sie immer stärker und siegte letztlich souverän mit 3:0 zur zwischenzeitlichen 4:0 Führung.

Im hinteren Paarkreuz wollten dann Hubert und Barbara an die guten Leistungen anknüpfen und die Führung weiter ausbauen. Barbara startete mit zwei umkämpften Sätzen. In beiden behielt sie aber nervenstark die Oberhand, was schon die Vorentscheidung bedeutete. Im Anschluss war der Wille des Gegners gebrochen und Barbara marschierte zum 3:0 Erfolg. Hubert wollte am Nebentisch seine weiße Weste in der dritten behalten und trat dementsprechend konzentriert auf. Dank seiner guten Leistung wurde er nicht wirklich gefordert und setzte sich ebenfalls mit 3:0 durch, womit man beim Zwischenergebnis von 6:0 bereits kurz vor dem Sieg stand.

Den Auswärtserfolg fixierte dann bereits auch das vordere Paarkreuz in den folgenden beiden Spielen. Christine gelang es an ihr erstes Einzel anzuschließen und ihre Qualität war auch für ihren folgenden Gegner mehrere Nummern zu groß. Nach drei deutlichen Sätzen machte sie ihren zweiten Einzelsieg an diesem Abend perfekt und bleibt damit in der Rückrunde ungeschlagen (10:0). Den Schlusspunkt unter eine insgesamt einseitige Begegnung setzte dann Annette, die sich zum Schluss das ausgeglichenste und spektakulärste Duell an diesem Abend lieferte. Nach 0:2 Satzrückstand gelang es Annette mehrere Matchbälle abzuwehren und die folgenden drei Durchgänge jeweils mit zwei Punkten Unterschied zum nervenaufreibenden Comeback Sieg zu gewinnen.

Mit dem 8:0 Erfolg steht man mit 24:6 Punkten auf Platz 3 in der Kreisklasse B, da der Konkurrent aus Herbolzheim bereits eine Begegnung mehr absolviert hat. Zum Showdown um Platz 2 kommt es dann am 02.04, wenn der TV Herbolzheim II zum direkten Duell in Waldkirch zu Gast ist.

Jugend erkämpft sich in Ihringen einen Punkt. Zweite siegt kampflos. Erste kassiert bei voraussichtlich letztem Spiel von Michael Linde eine vermeidbare Niederlage.

TV Ihringen – SV Waldkirch (U15) 5:5

Am ungewohnten Dienstagabend ging es für die Jugendmannschaft des SVW in der Kreisklasse A nach Ihringen, wo man gegen den Tabellenletzten die Negativserie von zwei Spielen ohne Punkte durchbrechen wollte.

In den Doppeln lieferten sich Quentin Karig/Janno Schmidt mit ihren Kontrahenten ein Duell auf Augenhöhe. Nach einem Satzrückstand ging man zwischenzeitlich in Führung, bevor man wieder den Ausgleich kassierte und der fünfte Satz entscheiden musste. Hier war dann das SVW Duo zur Stelle und sicherte den umkämpften Erfolg. Am Nebentisch hatten Florian Baak/Bela Jendri eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Nach deutlichem ersten Durchgang war man im weiteren Verlauf zwar auf Augenhöhe, ein Satzgewinn war aber nicht möglich und so ging es mit einem 1:1 in die Einzel.

In den ersten Begegnungen kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Einser, wo Quentin gefordert war, während am Nebentisch Janno gegen die Nummer 2 aus Ihringen antreten durfte. Quentin der als Favorit in die Begegnung ging, musste aber erkennen, dass an diesem Abend ein hartes Stück Arbeit auf ihn warten würde. In einem ausgeglichenen Spiel schenkten sich beide Akteure nichts und hatten immer wieder passende Antworten parat. So ging es in einen entscheidenden fünften Durchgang wo Quentin dann aber noch einmal aufdrehte und den Sieg nach Hause brachte. Parallel dazu war Janno bei der 0:3 Niederlage weitestgehend chancenlos und so war es beim Stand von 2:2 weiter eine enge Partie.

Auch bei den Duellen im hinteren Paarkreuz konnte sich kein Team absetzen. Florian zeigte sich in seinem ersten Einzel gut erholt von seinen Niederlagen in der vorherigen Woche und fand an diesem Abend wieder zu alter Stärke zurück. Folgerichtig ließ er beim überlegenen 3:0 Erfolg zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen und brachte den SVW wieder in Front. Bela erwischte im letzten Spiel des ersten Durchgangs ebenfalls einen guten Start und ging mit 1:0 Führung. Auch in den weiteren Durchgängen war er voll im Spiel, allerdings steigerte sich sein Gegenüber und so geriet Bela immer mehr in Bedrängnis. Satz 2 ging mit 11:8 nach Ihringen und nachdem auch der dritte Durchgang in der Verlängerung weg ging, war der Widerstand gebrochen und die Partie ging mit 1:3 verloren.

Beim Zwischenstand von 3:3 wurde der zweite Einzeldurchgang eingeläutet. Zu Beginn wurde es hier wieder für Janno ernst, dem ein Spiel mit der Nummer 1 aus Ihringen bevorstand. Janno kassierte auch hier einen Fehlstart und wachte erst nach dem 0:2 auf. Das Aufbäumen kam aber zu spät und auch der dritte Satz ging knapp an die Gastgeber, sodass die Niederlage nicht zu verhindern war. Eine Blaupause für ein Match auf Augenhöhe war dann das anschließende Duell von Quentin mit der gegnerischen Nummer 2. Erst ging der Waldkircher in Front, bevor der Ihringer wieder zurückschlagen konnte und das Match zwischenzeitlich auf seine Seite ziehen konnte. Quentin zeigte aber Moral und nach dem gewonnenen vierten Satz wurde es spektakulär. Im Entscheidungssatz hatten beide Spieler Matchbälle, ehe es Quentin war, der beim Stand von 14:13 den entscheidenden Punkt verwandelte und damit seine weiße Weste an diesem Tag behalten konnte, was gleichzeitig auch den wichtigen 4:4 Ausgleich zur Folge hatte.

In den letzten beiden Duellen des Tages waren die Vorzeichen relativ deutlich und auf beiden Seiten wurden die Spieler dann auch ihren Favoritenrollen gerecht. Bela war auch im letzten Einzel der Außenseiter und die Überraschung gelang bei der 0:3 Niederlage leider nicht. Nervenstark war dann aber Florian der mit dem Druck gut umgehen konnte, sich gleichzeitig souverän präsentierte und nach guter Leistung mit einem lockeren 3:0 nach 90 Minuten Spielzeit den Punkt sicherte.

Mit 3:7 Punkten hat man die Ihringer weiter hinter sich gehalten und ist aktuell auf Rang 6 platziert. Will man noch einen Platz gut machen braucht man im letzten Saisonspiel am 20.4 gegen den Tabellendritten FT 1844 Freiburg II eine kleine Überraschung und vor allem weitere Punkte.

SV Waldkirch II – TTC Glottertal 8:0 (n.a.)

Kurzfristig abgesagt wurde am Dienstag die Begegnung der zweiten Mannschaft in der Kreisklasse A. Die Gäste aus Glottertal waren verhindert und so blieben die beiden Punkte kampflos in Waldkirch, wodurch Rang 2 weiter abgesichert ist. Die nächsten Punkte, dann wieder sportlich an der Platte, will die zweite bereits morgen holen, wenn man ab 20 Uhr beim Tabellenneunten aus Bleichheim zu Gast ist.

SV Waldkirch – TTSV Kenzingen II 7:9

Am Samstagabend stand für die erste Mannschaft in der Bezirksklasse das letzte Heimspiel der Saison auf dem Programm. Abschiedsstimmung kam aber vor allem deshalb auf, weil Michael Linde an diesem Abend sein vermutlich letztes Spiel im SVW Dress absolvierte, da es ihn beruflich wieder in das Ausland ziehen wird. Losgelöst davon war aber noch ein Spiel zu absolvieren und nach dem knappen Sieg für uns im Hinspiel wollten die Gäste Revanche und waren in guter Aufstellung am Start, da sie noch mittendrin im Abstiegskampf steckten.

In den Doppeln, wo man den Fehlstart aus dem Hinspiel (0:3 nach den Doppeln) unbedingt verhindern wollte, war zum Start wieder Verlass auf Maximilian Ruf/Michael Linde. Gegen eine unangenehme Angriff/Abwehr Kombination war das Spitzendoppel des SVW von Beginn an hellwach und sicherte sich Satz 1. Zwar riss in Durchgang zwei etwas der Faden, man ließ sich davon aber nicht beirren und dominierte die Sätze drei und vier, sodass mit dem 3:1 Erfolg der erste Punkt verbucht war. Parallel dazu nutzten Felix Ruf/Matthias Friedrich gegen das Einserdoppel der Kenzinger in den ersten zwei Sätzen viele Chancen nicht und so geriet man unnötig mit 0:2 in Rückstand. Im dritten Satz übernahm dann die Nummer 1 aus Kenzingen und so ging die Partie mit 3:0 an die Gäste. Die wichtige Führung verpassten dann Manuel Oesterle/Serkan Kizilkaya. Nachdem man den Beginn völlig verschlafen hatte und nach einer schwachen Vorstellung mit 0:2 in Rückstand geriet, sah es früh nicht gut aus. Die beiden zeigten zumindest Moral und kämpften sich nach einer deutlichen Leistungssteigerung zurück zum 2:2. Im fünften Satz verlor man dann aber wieder völlig den Faden und es ging nichts mehr, sodass es eine verdiente Niederlage setzte.

Mit einem 1:2 startete man also in die ersten Einzelbegegnungen im vorderen Paarkreuz. Maxi wurde hier von Beginn an seiner Favoritenrolle gegen Speidel gerecht und legte los wie die Feuerwehr. Nach einer schnellen Führung wurde sein Kontrahent zwar stärker, aber als sich Maxi auch den umkämpften zweiten Satz sicherte war die Vorentscheidung gefallen und wenig später vollendete der SVW Spieler zum klaren 3:0. Für Felix wurde es dann gegen Pflieger ernst. Seine Führung im ersten Satz rettete der Waldkircher nicht ins Ziel und musste zunächst dem Rückstand hinterher rennen. Felix ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und sicherte sich den zweiten Durchgang klar. Richtungsweisend war dann der dritte Satz, den Felix in der Verlängerung für sich entschied. Im vierten Durchgang ging Felix schnell in Führung und mit etwas Glück aber auch weiteren starken Momenten sicherte er sich am Ende den 3:1 Erfolg und brachte den SVW zunächst mit 3:2 in Front.

An die guten Leistungen seiner Kollegen konnte Michael in seinem ersten Einzel anknüpfen. Auch an diesem Abend ließ die Nummer 3 des SVW mehrmals aufblitzen, warum er eine so wichtige Unterstützung in dieser Saison gewesen ist. Gegen Stubert lieferte er sich viele lange Ballwechsel und viel Geduld war gefragt. Nachdem sich die Begegnung nach zwei Sätzen noch relativ ausgeglichen gestaltete, hatte Michael im weiteren Verlauf der Partie immer öfter die richtigen Antworten und verbuchte letztendlich einen wichtigen Viersatzerfolg. Matthias war parallel gegen Oguz gefordert. Es entwickelte sich das erwartete ausgeglichene Duell und beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Während Matthias sich die Sätze eins und vier sicherte, war Oguz in den Durchgängen zwei und drei der bessere Mann und so musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Hier hatte Matthias den Sieg mehrfach auf dem Schläger, es gelang aber nicht den Sack zuzumachen und so kassierte man eine bittere Niederlage, wodurch es beim knappen Vorsprung blieb und man verpasste es sich etwas abzusetzen.

Im hinteren Paarkreuz warteten dann auf Manuel und Serkan hohe Hürden. Die Kenzinger, deren Stärke insbesondere die Ausgeglichenheit innerhalb der Mannschaft ist, waren auf Position fünf und sechs gut aufgelegt und stellten die SVW Spieler hier vor große Probleme. Manuel fand in den ersten beiden Sätzen nicht in sein Spiel und das Spiel von Krumm war für ihn kaum zu entschlüsseln. Zwar fand er im dritten Durchgang besser in die Partie, mehr als das verkürzen war aber nicht möglich und das Duell ging mit 1:3 verloren. Auf verlorenem Posten stand Serkan im letzten Match des ersten Durchgangs, der gegen Rees nie ein Konzept fand und so chancenlos mit 0:3 unterlag. So war man nach drei Niederlagen in Folge nach dem ersten Einzeldurchgang mit 4:5 in Rückstand und wollte nun wieder die Trendwende schaffen.

Maxi erwischte geben Pflieger einen guten Start und ging mit 1:0 in Führung. Auch im zweiten Satz hatte er Chancen den Vorsprung auszubauen, doch der Kenzinger konnte nach hartem Kampf ausgleichen. Die Partie blieb weiter auf Augenhöhe. Pflieger konnte sich nach dem dritten Durchgang sogar die Führung holen, doch Maxi steigerte sich wieder und so ging es in den Entscheidungssatz. Hier wechselte die Führung mehrmals, am Ende setzte sich der Kenzinger aber mit 11:9 durch und brachte damit den SVW weiter in Bedrängnis. Auch Felix tat sich in seinem zweiten Einzel gegen Speidel schwer. Zwar sicherte er sich die ersten beiden Durchgängen mit jeweils zwei Punkten Vorsprung, die Kenzinger Nummer zwei fightete sich aber zurück und glich nach zwei Satzgewinnen in Folge zum 2:2 aus. Im fünften Durchgang lag Felix bereits mit 10:6 in Führung, bevor die Luft beim Stand von 10:9 noch einmal richtig dünn wurde. Seinen vierten Matchball verwertete Felix dann aber und sicherte sich seinen zweiten Einzelerfolg zum 5:6 Zwischenstand.

Verlass war dann auf das mittlere Paarkreuz mit Michael und Matthias. Beide Akteure zeigten gegen Oguz und Stubert sehr starke Leistungen und brillierten mit ihrer Spielfreude. Oft entschieden an beiden Tischen nur Nuancen, doch dann wenn es wichtig wurde, waren Michael und Matthias zur Stelle und holten sich die entscheidenden Punkte. Mit zwei Dreisatzerfolgen ging man zu einem perfekten Zeitpunkt wieder mit 7:6 in Führung und gab dem hinteren Paarkreuz eine gute Ausgangsposition mit auf den Weg.

Manuel legte in seinem zweiten Einzel eine Leistungssteigerung an den Tag. Gegen Rees erspielte er sich nach drei Sätzen nervenstark eine 2:1 Führung und hatte alle Möglichkeiten auf den Sieg. Auch in Satz vier sah es lange gut aus und Manuel war eigentlich immer in Führung. Gegen Satzende kam aber viel negatives zusammen und so musste der fünfte Satz entscheiden. Auch hier lag Manuel bis zur Mitte des Durchgangs in Front, bevor Rees wieder kontern konnte und die Partie tatsächlich zu seinen Gunsten entschied. Nachdem Serkan dann auch im letzten Einzel gegen Krumm kein Konzept fand, musste man mit viel Druck und einem 7:8 Rückstand das Schlussdoppel bestreiten.

Konnten Maxi und Michael im Hinspiel in diesem noch den umjubelten Sieg sichern, wurde es an diesem Abend gegen Pflieger/Oguz deutlich komplizierter. Zwar gelang nach einem Rückstand noch der Ausgleich, im weiteren Verlauf übernahm insbesondere Pflieger aber immer mehr das Kommando und brachte mit platzierten Rückhandwinnern das SVW Duo immer wieder in große Schwierigkeiten. So kassierte man beim 1:3 die erste Niederlage im Schlussdoppel in dieser Saison und musste die bittere 7:9 Heimniederlage akzeptieren.

Aufgrund von Niederlagen der Konkurrenz ist aber nach hinten nichts passiert und man steht mit Rang 5 und vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bei noch drei ausstehenden Spielen weiter gut da. Diese sind aber dennoch auch wichtig, denn wie oben bereits angesprochen war es wahrscheinlich das letzte Spiel von Michael, der die Mannschaft seit Ende Oktober unterstützt hat und ein sehr wichtiger Bestandteil bei vielen Punktgewinnen war. Danke für deinen Einsatz!

Die nächste Begegnung bestreitet die erste am 05.04 wenn man beim Tabellenvorletzten TTC Nimburg zu Gast ist.

Erste erkämpft sich nach langen Spielen einen wichtigen Punkt im Derby. Dritte springt mit Sieg auf Rang 2. Zweite unterliegt nach enttäuschender Leistung. Jugend in Biengen chancenlos.

FC Kollnau – SV Waldkirch 8:8

Montagabend war Derbyzeit in der Bezirksklasse und die erste des SVW war zu Gast beim Lokalrivalen aus Kollnau, der sich in der aktuellen Phase der Saison formstark präsentierte und unter anderem dem Ligaprimus TV Herbolzheim in der vergangenen Woche die erste Niederlage zufügen konnte. Aber auch der SVW war gut im Rhythmus und wollte Zählbares mitnehmen.

Einen wichtigen Punkt erkämpften sich im Doppel Felix Ruf/Matthias Friedrich, die nach längerer Durststrecke an diesem Abend endlich mal wieder auf der Höhe waren und im vierten Satz auch den Comeback Versuch der Kollnauer Meier/Jurado abwehrten und mit 3:1 siegten. Maxi Ruf/Michael Linde mussten am Nebentisch gegen Stutzmann F./Reiß mehrere kritische Momente überstehen. Zweimal geriet man in Rückstand, den man aber immer umgehend egalisieren konnte und so der fünfte Satz die Entscheidung bringen musste. Hier vergab man in einem umkämpften Durchgang erst einige Chancen, ehe man sich am Ende doch noch nervenstark in der Verlängerung durchsetzte und den zweiten Punkt holte. Weitestgehend chancenlos waren im letzten Doppel das Duo Manuel Oesterle/Serkan Kizilkaya, die mit Stutzmann J./Weismann aber auch eine schwere Aufgabe vor der Brust hatten und denen trotz teilweise guten Bällen die Konstanz abging, sodass die Partie mit 0:3 letztlich klar verloren ging.

Einen Blitzstart legte im ersten Einzel des Tages Felix gegen F. Stutzmann hin. Mit einer konzentrierten Leistung nahm er die Nummer 1 aus Kollnau in den ersten beiden Sätzen gut aus dem Spiel und ging mit 2:0 in Front. Der Kollnauer wurde dann aber stärker und sicherte sich Satz 3. Im vierten Durchgang war Felix aber wieder besser unterwegs und verhinderte das Comeback mit dem tollen 3:1 Erfolg. Maxi Ruf war dann gegen J. Stutzmann gefordert. Der Kollnauer präsentierte sich deutlich stabiler als noch in der Vorrunde, wo Maxi ein klarer Erfolg gelang. An diesem Abend wendete sich das Blatt und der SVW Spieler musste nach drei Sätzen gratulieren.

Mit der 3:2 Führung im Rücken ging es dann für Michael und Matthias im mittleren Paarkreuz um die nächsten Punkte. Überraschend chancenlos war Matthias gegen Meier, der sich in den Einzeln an diesem Abend aber auch in starker Form präsentierte. Die 0:3 Niederlage war dennoch heftig und Matthias fand über die gesamte Spieldauer nie die richtigen Antworten. Michael lieferte sich parallel dazu ein enges Duell mit Weismann. Die ersten beiden Sätze gingen nach Kollnau und im dritten musste Michael bereits Matchball abwehren. Dies gelang und er rettete sich in einen vierten Satz. Dort vergaben dann beide Akteure Möglichkeiten, ehe Weismann dann doch den Sack zumachen konnte und Kollnau erstmals an diesem Abend in Front brachte.

Im hinteren Paarkreuz spekulierte man darauf sich die Führung zurückzuholen, doch der Start in die Begegnungen verlief nicht nach Plan, denn Serkan geriet gegen Reiß schnell mit 0:2 in Rückstand und auch Manuel tat sich gegen das Abwehrspiel von Jurado sehr schwer. Mit einer taktischen Änderung kämpfte sich Serkan dann zurück in das Spiel und es ging in den Entscheidungssatz. Auch hier verfolgte der Waldkircher diese Marschroute weiter und krönte das Comeback zum wichtigen 3:2 Erfolg. Parallel dazu gelang Manuel zwar der zwischenzeitliche Ausgleich, danach folgte aber ein Bruch im Spiel und Manuel fand nicht mehr in die Partie zurück, wodurch er sich in vier Sätzen geschlagen geben musste.

Mit dem knappen 5:4 Rückstand wurde dann der zweite Einzeldurchgang eingeläutet. Maxi zeigte sich im Duell der beiden Einser gegen F. Stutzmann gut erholt und war von Beginn an voll auf der Höhe. Nach dem deutlichen ersten Satz, war der Kollnauer zwar besser im Spiel, Maxi war aber weiter konzentriert und sicherte sich die folgenden beiden Sätze jeweils mit zwei Punkten Unterschied, wodurch nach sehr guter Leistung der Sieg perfekt war. Um die Gesamtführung ging es dann im anschließenden Match zwischen J. Stutzmann und Felix. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Augenhöhe, wo mit dem Angriffsspiel von Stutzmann und dem Block- und Konterspiel von Felix auch zwei unterschiedliche Stile aufeinander trafen. Wie schon im Hinspiel ging Felix in Führung und musste dann die folgenden beiden Sätze abgeben. Doch auch an diesem Abend kämpfte er sich zurück und beim Stand von 2:2 ging es einmal mehr in den Entscheidungssatz. Hier warf Felix noch einmal alles in die Waagschale und wurde tatsächlich mit dem 3:2 Sieg belohnt, wodurch er an diesem Abend ungeschlagen blieb und man sich beim Stand von 6:5 auch wieder die Führung zurückgeholt hatte.

Im mittleren Paarkreuz durfte sich Michael in seinem zweiten Einzel dann mit Meier messen, während Matthias gegen Weismann gefordert war. Michael gelang es in den ersten Sätzen die Power von Meier immer wieder zu kontrollieren und so kam er zweimal von einem Rückstand zurück und erkämpfte sich den Entscheidungssatz. Hier war Meier dann aber wieder eine Klasse für sich und Michael konnte nicht mehr genug entgegensetzen und die Partie sicherten sich die Kollnauer mit 3:2. So ging es in der Begegnung von Matthias wieder um die Führung und gegen den gut aufgelegten Weismann war an diesem Abend eine starke Leistung von Nöten um zu bestehen. Diese zeigte Matthias dann auch eindrucksvoll und sicherte sich die ersten beiden Sätze knapp mit 11:9. Nachdem sich in Satz 3 eine kleine Auszeit gegönnt wurde, entschieden im vierten Durchgang wieder Nuancen. Und einmal mehr war es Matthias der in der Verlängerung den Sack zumachen konnte und den enorm wichtigen Erfolg zum 7:6 für den SVW sicherstellen konnte.

Im hinteren Paarkreuz waren nun neben einer guten Leistung vor allem auch Nervenstärke gefragt, man erhoffte sich zumindest einen Punkt um ein mögliches Schlussdoppel mit etwas weniger Druck bestreiten zu können. Auch Manuel geriet dann aber wie schon Serkan gegen Reiß mit 0:2 in Rückstand, zwar gelang nach einer Steigerung der Satzausgleich und auch im fünften Satz war Manuel lange auf einem guten Weg, in der zweiten Hälfte brach dann aber die Konzentration weg und Manuel unterlag auch im zweiten Spiel. Serkan lieferte sich mit Jurado einen engen Kampf. Knackpunkt war beim Stand von 1:1 der knapp verlorene dritte Satz, der dem Kollnauer weiter Auftrieb gab und Serkan immer mehr verkrampfte. So war dann auch der vierte Satz nicht mehr zu holen und wieder einmal war man beim 8:7 Rückstand auf das Schlussdoppel angewiesen, die den wichtigen Punkt retten mussten.

Maxi Ruf/Michael Linde, gemeinsam 3:0 in den Schlussdoppel, erwischten auch an diesem mittlerweile sehr späten Abend einen Traumstart und sicherten sich knapp den ersten Satz. Im zweiten Durchgang legte man noch einmal eine Schippe drauf und stand nach der zwischenzeitlichen 2:0 Führung kurz vor dem Punktgewinn. Auch in Satz drei blieb man stabil und mit 11:9 wurde kurz nach Mitternacht, genauer gesagt um 0:03 Uhr der Punktgewinn perfekt gemacht. Danke auch nochmals an die Teamkollegen Thomas und Wolfgang, die solange ausgeharrt und gleichzeitig kräftig angefeuert und unterstützt haben.

Mit 15:13 Punkten belegt man weiter Rang 4 in der Bezirksklasse und hält auch den Abstand auf die hinteren Plätze stabil. Sollte man in den verbleibenden vier Begegnungen noch konstant Punkten ist sogar noch mehr möglich, aber auch den Blick nach hinten darf man noch nicht ganz aus den Augen verlieren, auch wenn es aktuell bei weiterhin vier Punkten Vorsprung auf Rang 8 sehr gut aussieht. Das nächste Spiel bestreitet die erste am kommenden Samstag Zuhause um 18 Uhr gegen den TTSV Kenzingen II.

SV Waldkirch III – TTSV Kenzingen IV 8:0

Am Dienstagabend hatte die dritte Mannschaft des SVW in der Kreisklasse B den Tabellensiebten aus Kenzingen zu Gast und wollte mit einem deutlichen Sieg das Spitzenduo aus Wyhl und Herbolzheim weiter unter Druck setzen. Da bei Kenzingen mit der starken Nummer 1 der beste Spieler an diesem Abend nicht mit an Bord war, rückte die Favoritenrolle noch mehr in Richtung des SVW.

Keine Zweifel daran ließ man dann auch in den Doppel aufkommen. Christine Ruf/Annette Winterhalter leisteten sich nach einer schnellen 2:0 Führung nur im dritten Durchgang eine kurze Schwächephase, die am Ende keine Auswirkungen auf den 3:1 Erfolg hatte. Auch Hubert Meyer/Barbara Schmitt waren klar stärker und bestätigten ihre Überlegenheit mit einem lockeren 3:0 Sieg.

Die Einseitigkeit fand auch in den Begegnungen im vorderen Paarkreuz ihre Fortsetzung. Christine war in ihrem Einzel gegen die Nummer zwei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr und holte mit dem ungefährdeten 3:0 den dritten Punkt. Nicht weniger souverän präsentierte sich Annette gegen die Nummer 1 der Gäste. Das Materialspiel machte Annette keinerlei Schwierigkeiten und mit platzierten Angriffen erspielte sie sich immer wieder schöne Punkte. Belohnung für die gute Leistung war ein weiteres 3:0 und die zwischenzeitliche 4:0 Führung.

Daran anknüpfen konnte im Anschluss auch Hubert. Gegen die Nummer vier aus Kenzingen war auch in dieser Begegnung ein Klassenunterschied erkennbar und Hubert musste nicht an an sein Leistungslimit gehen und hatte dennoch immer alles im Griff. Nach wenigen Minuten war das ungleiche Duell dann auch beendet und Hubert durfte sich über den 3:0 Erfolg freuen. Die ausgeglichenste Begegnung lieferte sich dann Barbara mit der Nummer drei der Gäste. Der Kenzinger suchte sein Glück immer wieder in der Offensive und Barbara hatte alle Hände voll zu tun die Kontrolle zu behalten. Nach einem 1:2 Rückstand kämpfte Barbara gut weiter und es ging in den fünften Satz. Hier war es lange ausgeglichen, ehe sich Barbara am Ende doch noch nervenstark mit 11:9 durchsetzen konnte und man damit die weiße Weste an diesem Abend rettete.

Beim Zwischenstand von 6:0 ging es dann nur noch um die Höhe des Erfolgs und das vordere Paarkreuz wollte weiter keine Geschenke verteilen und den Erfolg so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen. Dieses Vorhaben wurde dann auch seriös zu Ende gebracht. Christine zeigte im Spitzenspiel, dass jedoch einseitig verlief, eine weitere konzentrierte Leistung und ließ in allen drei Sätzen bei ihrem zweiten Sieg nichts anbrennen. Eine ihrer besten Saisonleistungen bestätigte Annette dann auch im zweiten Einzel. Fokussiert setzte sie ihren Matchplan um und vieles gelang an diesem Abend, sodass sie auch mit ihrer Performance in der zweiten Begegnung sehr zufrieden sein konnte und das Duell mit einem weiteren 3:0 Erfolg zum 8:0 Gesamtsieg nach 90 Minuten beendete.

Aufgrund von neuerlichen Punktverlusten der direkten Konkurrenz hat die dritte mit 22:6 Punkten mittlerweile Rang 2 vom TV Herbolzheim II erobert und hat weiter auch nur einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter aus Wyhl II. Die nächste Begegnung bestreitet man auswärts am 22.03 beim Tabellenvierten aus Emmendingen III.

TTC Nimburg III – SV Waldkirch II 8:6

Nach der deutlichen Klatsche gegen den neuen Tabellenführer aus Kenzingen III, wollte die zweite Mannschaft des SVW eine Woche später gegen den Tabellenvierten aus Nimburg III wieder in die Erfolgsspur zurückkehren um mit weiteren Siegen zumindest den Druck auf die Kenzinger hochzuhalten.

In den Doppeln waren an beiden Tischen einseitige Begegnungen und am Ende klare Siege zu beobachten. Wolfgang Körber/Thomas Jahn wurden in einzelnen Sätzen zwar teilweise gefordert, am Ende setzte sich das Abwehrduo aber in drei Sätzen durch und sicherte den ersten Punkt. Völlig neben sich stand am Nebentisch die Paarung Sebastian Wisser/Kuo-I Chang. Die beiden fanden zu keinem Zeitpunkt eine Einstellung zum Match und mussten nach drei Sätzen eine herbe Niederlage verdauen.

Weiter ging es mit den ersten Einzeln im vorderen Paarkreuz, wo zu Beginn Wolfgang und Thomas gefordert waren. Seiner Favoritenrolle wurde Wolfgang dann auch klar gerecht. Seine Gegnerin Schneider kam mit dem Materialspiel des Waldkirchers nicht zurecht und so hatte Wolfgang wenig Schwierigkeiten immer wieder zu einfachen Punkten zu kommen. Dadurch war auch der 3:0 Erfolg keine Überraschung und der SVW ging wieder in Führung. Nachlegen konnte dann auch Thomas. Zwar ging es gegen Heidenreich für ihn enger zur Sache und alle vier Sätze endeten mit zwei Punkten Unterschied. Bei den knappen Spielständen war der SVW Spieler aber kaltschnäuzig und machte nach vier Sätzen den Deckel drauf, womit man auch den Vorsprung auf 3:1 ausbauen konnte.

Nun war das hintere Paarkreuz an der Reihe, dass sich im Vergleich zum Doppel unbedingt steigern musste, wollte man eine Chance haben. Kuo-I gelang gegen Kaiser nach einem Rückstand zwar der Satzausgleich, dies war aber nur ein kurzes Strohfeuer und sein Gegenüber erwies sich in weiterer Folge als zu konstant, womit das Duell in vier Sätzen an die Gastgeber ging. Parallel dazu war Sebastian abermals weit weg von seiner Normalform und es lief auch im ersten Einzel nichts zusammen. Nach der 0:3 Niederlage ging es mit einem ausgeglichenen Spielstand von 3:3 in den zweiten Einzeldurchgang.

Abermals war hier dann Verlass auf das vordere Paarkreuz. Thomas geriet zwar mit 1:2 gegen Schneider ins Hintertreffen, er steckte aber nicht auf und mit einer starken kämpferischen Leistung gelang ihm die Wende und wenig später war der 3:2 Sieg perfekt. Parallel dazu sorgte Wolfgang dann für einen weiteren wichtigen Sieg, bei dem er Heidenreich nicht den Hauch einer Chance ließ und in drei Sätzen erfolgreich war. Diese Steilvorlage konnte das hintere Paarkreuz dann aber leider nicht für weitere Punkte nutzen. Sebastian unterlag in drei ausgeglichen Sätzen gegen Kaiser und Kuo-I brachte eine 2:1 Führung im Duell mit Schumacher nicht über die Ziellinie, sodass es beim Stand von 5:5 weiterhin ein offenes Duell war.

Die folgenden vier Begegnungen waren dann weitestgehend von Überraschungen geprägt. Und leider in der Mehrzahl mit negativen aus der Sicht vom SVW. Positiv hervorzuheben war die dritte Begegnung von Sebastian, der sich gegen die Nummer 1 Schneider deutlich steigern konnte und nach einem 1:2 Rückstand noch in fünf Sätzen gewinnen konnte. Das sollte dann aber der letzte Punkt an diesem Abend gewesen sein, denn Thomas mit einer Fünfsatzniederlage und Wolfgang mit einem 0:3 enttäuschten nach zuvor guten Spielen am Ende gegen das hintere Paarkreuz und so lag man vor dem letzten Einzel mit 7:6 in Rückstand. Kuo-I gelang dann auch nicht mehr die Wende und so musste man nach einem schwachen Endspurt die 8:6 Auswärtsniederlage hinnehmen.

Mit 21:7 Punkten sind die Meisterschaftsträume in der Kreisklasse A nun endgültig futsch, dennoch will man die Saison in den letzten vier Begegnungen auf Platz 2 zu einem gutem Ende bringen. Start dafür ist das Heimspiel am 12.03 gegen den TTC Glottertal.

FSC Biengen – SV Waldkirch (U15) 9:1

Am Samstagmorgen trat die Jugend U15 des SVW in der Kreisklasse A beim Tabellennachbarn FSC Biengen an die Platten. In der Besetzung Florian Baak, Samuel Andres, Bela Jendri und Philine Jendri war ein Quartett am Start, dass in dieser Konstellation Premiere feierte.

Im Doppel 1 probierten sich an diesem Vormittag Florian und Bela, während Samuel und Philine das zweite Duo bildeten. Während Florian/Bela zwar einigermaßen mithalten konnten, dass aber nicht zu einem Satzgewinn ausreichen sollte, kämpften sich Samuel/Philine in den entscheidenden fünften Satz. Hier waren die Gastgeber aber zu stark und so ging es mit einem 0:2 Rückstand in die Einzelbegegnungen.

Im vorderen Paarkreuz hatten Florian und Samuel schwierige Aufgaben zu bewältigen. Zwar war Florian in jedem Satz auf Augenhöhe, dass bessere Ende hatte aber immer der Biengener Akteur, der sich in allen drei Sätzen lediglich mit zwei Punkten durchsetzte. Auch Samuel tat sich schwer. Nach klarem Rückstand war er im dritten Durchgang zwar besser in der Partie, es sollte aber auch hier knapp nicht reichen und so wanderte ein weiterer Punkt für Biengen auf die Anzeigetafel.

Im hinteren Paarkreuz spielte Bela einen guten zweiten Satz, mit dem auch der Ausgleich gelang. Im Anschluss wurde sein Gegner aber wieder stärker und so war nicht mehr möglich und das Match ging mit 1:3 verloren. Für ein kleines Highlight sorgte dann parallel dazu seine Schwester Philine, die nach klar verlorenem ersten Satz nicht aufgab und sich in das Match zurückkämpfte. Nervenstark sicherte sie sich knapp Satz 2 und auch in den weiteren Sätze ging es eng zur Sache. Philine war aber konzentriert und erspielte sich die folgenden Durchgänge in der Verlängerung, wodurch sie mit 3:1 ihren ersten Einzelerfolg feiern durfte.

Mit dem 5:1 Zwischenstand für Biengen ging es dann in die letzten vier Begegnungen. Lediglich Florian kam in den ausstehenden Spielen noch in die Nähe eines weiteren Punktgewinns. Nach einem 0:2 kämpfte sich die Waldkircher Nummer 1 noch in einen entscheidenden fünften Satz. Hier hatte die Heimmannschaft aber den längeren Atem und Florian unterlag trotz guter Leistung knapp.

So stand nach 90 Minuten die 9:1 Auswärtsniederlage im vierten Rückrundenspiel fest. Bei noch zwei ausstehenden Begegnungen rangiert die Jugendmannschaft mit 2:6 Punkten aktuell auf Platz 6 und will am kommenden Dienstag gegen den Tabellenletzten TV Ihringen mit einem Sieg endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern.

Dritte mit zwei Siegen innerhalb von vier Tagen weiterhin in der Erfolgsspur. Erste rettet nach Aufholjagd nervenstark einen wichtigen Punkt.

SV Waldkirch III – TTC Forchheim V 8:0

Am Dienstag empfing die dritte Mannschaft in der Kreisklasse B in heimischer Halle den Tabellensechsten aus Forchheim. Das Damentrio bestehend aus Christine Ruf, Annette Winterhalter und Barbara Schmitt bekam an diesem Abend Unterstützung von Hubert Meyer und wollte mit diesem schlagkräftigen Quartett der Favoritenrolle gerecht werden.

In den Doppeln gelang das eindrucksvoll und man setzte durch zwei Dreisatzerfolge von Christine Ruf/Annette Winterhalter und Hubert Meyer/Barbara Schmitt direkt die erste Duftmarke zur schnellen 2:0 Führung. Auch in den Einzeln im vorderen Paarkreuz ging es positiv weiter. Mit wenig Aufwand war Christine Ruf im ersten Einzel haushoch überlegen und gab in drei Sätzen lediglich acht Punkte zum nie gefährdeten 3:0 Erfolg ab. Etwas ausgeglichener ging es parallel dazu bei Annette Winterhalter zur Sache. Gegen die Nummer 1 der Forchheimer war Annette in ausgeglichen Sätzen in den entscheidenden Momenten aber zur Stelle und sicherte sich einen umkämpften 3:0 Sieg.

Mit dem Vorsprung von 4:0 im Rücken konnte das hintere Paarkreuz mit Hubert Meyer und Barbara Schmitt entspannt in ihre Partien gehen. Hubert wurde zu Beginn im ersten Durchgang etwas überrascht und musste hier einem Rückstand hinterherlaufen. Es gelang aber den Satz noch zu drehen und im weiteren Verlauf dominierte Hubert dann noch deutlicher, sodass nach kurzer Zeit der 3:0 Erfolg perfekt war. Die einzig ausgeglichene Begegnung an diesem Abend war dann das Duell von Barbara gegen die Nummer 3 aus Forchheim. Nach einem Satzrückstand kam die SVW Spielerin wieder zurück und ging zwischenzeitlich mit 2:1 in Front, aber es gelang zunächst nicht den Sack zuzumachen und der fünfte Satz musste entscheiden. Hier war Barbara aber von Beginn an konzentriert und sicherte sich in einem klaren Durchgang den umkämpften Erfolg.

Im Anschluss machte das vordere Paarkreuz beim Zwischenstand von 6:0 kurzen Prozess. Christine Ruf und Annette Winterhalter blieben auch in ihren zweiten Einzeln ohne Satzverlust und so war die ungleiche Begegnung nach 90 Minuten mit dem 8:0 Heimsieg für den SVW beendet und die erste Aufgabe in dieser Woche wurde ohne Kräfte zu verschwenden, sehr souverän gelöst.

TTC Köndringen – SV Waldkirch 8:8

Am ungewohnten Donnerstagabend führte der Weg der ersten Mannschaft nach Köndringen, wo man gegen den Tabellendritten um weitere wichtige Punkte in der Bezirksklasse kämpfen durfte und man mit einem Sieg sogar die Möglichkeit hatte den Gastgeber zu überholen.

In den Doppeln gelang es Felix Ruf/Matthias Friedrich nicht ihren Erfolg aus der Vorrunde gegen das Einserdoppel zu wiederholen. An diesem Abend unterlag man nach schwacher Leistung mit 0:3. Verlass war auf Maximilian Ruf/Michael Linde, die es am Nebentisch besser machten und die Köndringer beim ungefährdeten 3:0 Erfolg zu jedem Zeitpunkt im Griff hatten. Ein Schlüsselspiel um die wichtige Führung war dann schon das Dreierdoppel von Manuel Oesterle und Serkan Kizilkaya. Die beiden SVW Spieler starteten stark und hatten bis zum Zwischenstand von 2:0 eigentlich alles im Griff. Dann folgte aber ein Bruch im Spiel und die Köndringer witterten ihre Chance und tatsächlich gelang es den Gastgebern die Partie noch zum 3:2 zu drehen.

Dadurch ging es mit einem Rückstand in die Einzel und das vordere Paarkreuz mit Maximilian Ruf und Felix Ruf war nun gefordert. Felix erwischte einen starken Start und ging mit 2:0 in Führung. Dann aber ging das Nervenspiel los. Schon in Satz 3 wurden Matchbälle vergeben und schließlich ging es in den fünften Satz. Hier hatte Felix bei klarer Führung viele Chancen auf den Sieg, vergab aber weitere Matchbälle und gab die Partie nach einem Drama mit 13:15 noch ab. Es sollte weiterhin noch nicht der Abend der ersten sein, denn Maximilian zeigte eine seiner schwächeren Leistungen und sein Gegenüber spielte gleichzeitig stark auf und so lag man nach der chancenlosen 0:3 Niederlage der Waldkircher Nummer 1 zwischenzeitlich mit 4:1 in Rückstand.

Nun war man auf Siege von Michael Linde und Matthias Friedrich im mittleren Paarkreuz angewiesen um wieder in Schlagdistanz zu kommen. Matthias bestätigte im ersten Einzel seine bislang starke Rückrunde. Gegen die Nummer 3 aus Köndringen fand er nach verlorenem ersten Satz das richtige Konzept und sicherte sich nach dem Satzausgleich die Durchgänge drei und vier nervenstark in der Verlängerung, womit man wieder etwas Morgenluft witterte. Weiter verkürzen konnte dann Michael, der sich gegen die Nummer 4 ein abwechslungsreiches Duell lieferte. Beide Spieler agierten auf Augenhöhe aber Michael war es, dem es gelang in den entscheidenden Momenten sein bestes Tischtennis auszupacken. So ging das Spiel in drei Sätzen an den SVW und man war wieder voll im Match.

Gegen einen der besten Spieler im hinteren Paarkreuz war im nächsten Spiel Serkan Kizilkaya chancenlos. Unabhängig von der Stärke seines Gegenübers merkte man Serkan auch noch die fehlende Spielpraxis an und so war in dieser Begegnung nichts zu holen und man unterlag mit 0:3. Etwas überraschend und nicht eingeplant war dann die Niederlage von Manuel Oesterle. Gegen das Defensive Spiel seines Kontrahenten agierte Manuel nicht mit der notwendigen Sicherheit und auch die knappen Sätze sicherte sich der Köndringer, sodass die Luft nach der 1:3 Niederlage und dem Zwischenstand von 6:3 für Köndringen immer dünner für den SVW wurde.

Man musste also langsam aufwachen und das vordere Paarkreuz setzte dann das Zeichen zur Aufholjagd. Maximilian war in seinem zweiten Einzel nicht wiederzuerkennen und überrollte seinen Gegner nach einer fulminanten Leistungssteigerung, bei der er seinem Konkurrenten lediglich 11 Punkte in drei Sätzen gönnen sollte. Nur noch 4:6 und parallel lieferte sich Felix auch in seinem zweiten Einzelduell einen Krimi. Bereits zum 16 Mal im 25 Einzel in dieser Saison ging es für die Nummer 2 in den Entscheidungssatz und dieses Mal sollte er seine Nerven im Griff behalten und mit dem wichtigen Sieg den Anschluss zum 6:5 herstellen.

Den Ausgleich verpasste dann Michael, der in seinem zweiten Einzel nicht das richtige Rezept fand und seinem Gegner nach drei Sätzen gratulieren musste. Das kommende Duell von Matthias war also wieder ein Muss für den SVW, wollte man noch eine Chance auf Zählbares haben. Matthias setzte noch einmal alle vorhandenen Kräfte frei und gab alles. Drei von vier Sätzen endeten mit zwei Punkten Unterschied und Matthias gelang das Kunststück sich alle drei von diesen umkämpften Durchgängen zu sichern und so den SVW vor den letzten drei Begegnungen beim Stand von 7:6 wieder auf Schlagdistanz zu bringen.

Manuel hatte nun eine harte Aufgabe zu lösen, das Spielsystem seines jetzigen Gegners kam ihm aber besser entgegen und er konnte sich in einem offenen Spiel den ersten Satz sichern. Es blieb in weiterer Folge ausgeglichen und Manuel hatte seine Chancen, er konnte sie aber nicht nutzen und der Köndringer präsentierte sich eiskalt und drehte die Partie zu seinen Gunsten zum 3:1 Sieg. Nun war maximal noch ein Punkt möglich und Serkan musste siegen um dem Schlussdoppel die Möglichkeit dafür zu geben. Es sah am Anfang alles nach einem schnellen Erfolg aus, dann verlor Serkan aber den Faden und musste in den Entscheidungssatz. Hier konnte er sich aber noch einmal zusammenreißen und gab dem Schlussdoppel mit seinem 3:2 Erfolg die Steilvorlage.

Maximilian Ruf/Michael Linde starteten gut und sicherten sich Satz 1. Auch von einem schwachen zweiten Satz ließ man sich nicht aus der Bahn werfen und steigerte sich kurze Zeit später wieder, was die 2:1 Führung bedeutete. In einem ausgeglichenen vierten Satz konnte man erst mehrere Matchbälle nicht nutzen, ehe man sich am Ende doch noch mit 14:12 das umjubelte Unentschieden sicherte. Die beiden stehen damit bei 3:0 in den Schlussdoppeln und sind ein Garant dafür, dass man in den vielen engen Spielen immer punktet.

Mit 14:12 Punkten steht man aktuell auf Rang vier in der Bezirksklasse und kann bei vier Punkten Vorsprung und dem deutlich besseren Spielverhältnis auf Rang 8, relativ entspannt morgen in das Derby gegen Kollnau gehen, dass man allein aus Prestigegründen natürlich dennoch unbedingt gewinnen will.

TTV Vörstetten III – SV Waldkirch III 6:8

Die dritte durfte in dieser Woche zweimal ran und so ging es nach dem lockeren Heimsieg gegen Forchheim, am Freitag mit einer härteren Aufgabe beim Tabellenfünften TTV Vörstetten III weiter. Kompensieren musste man an diesem Abend das Fehlen der Nummer 1 Christine Ruf, die von Christoph Winterhalter ersetzt wurde. Neu im Team war im Vergleich zum Dienstag auch noch Kuo-I Chang, der für Hubert Meyer in die Mannschaft rückte.

In den Doppeln zu Beginn gelang es Winterhalter/Winterhalter immer in Führung zu gehen. Vörstetten kämpfte sich aber umgehend zurück und so musste der fünfte Satz entscheiden. Hier erspielte man sich aber einen schnellen Vorsprung und brachte diesen letztendlich sicher nach Hause. Am Nebentisch waren Schmitt/Chang über weite Strecken chancenlos und mussten nach drei Sätzen ihren Gegnern zum Sieg gratulieren.

Mit einem ausgeglichenen Spielstand ging es also in die Einzel wo zu Beginn im vorderen Paarkreuz Christoph und Annette gefordert waren. Überraschend keine Möglichkeit auf Zählbares hatte dann Annette gegen die Nummer 1 aus Vörstetten. In allen drei Sätzen lief nicht viel zusammen und so setzte es eine überraschend deutliche 0:3 Niederlage für die SVW Spielerin. Besser machte es am Nebentisch Christoph, der sich auch von einem Satzrückstand nicht aus der Bahn werfen ließ und am Ende souverän in vier Sätzen triumphierte. Es blieb aber weiter ausgeglichen, denn auch im hinteren teilte man sich die Punkte. Kuo-I war gegen die Nummer 3 zu unkonstant und das Aufbäumen mit dem Gewinn des dritten Satzes kam zu spät und verhinderte das 1:3 letztlich nicht mehr. Für den Ausgleich sorgte dann wieder Barbara, die bei ihrem 3:0 Erfolg nichts anbrennen ließ und souverän durch das Match zum Sieg spazierte.

Beim Stand von 3:3 ging es dann im vorderen Paarkreuz mit dem zweiten Einzeldurchgang weiter. Auch hier stellte Christoph einmal mehr seine starke Form in dieser Saison unter Beweis. Den wichtigen ersten Satz erkämpfte er sich in der Verlängerung und dann war der Bann gebrochen und Christoph setzte sich nach guter Leistung am Ende klar in drei Sätzen durch. Parallel dazu lieferte sich Annette ein spannendes Spiel mit der Nummer 2 aus Vörstetten. Annette zeigte Moral und konnte nach zweimaligem Rückstand immer umgehend ausgeglichen. Im fünften Satz waren die Reserven aber aufgebraucht und das Spiel ging relativ klar verloren.

Den SVW auf die Siegerstraße brachte dann das hintere Paarkreuz, die beim Stand von 4:4 zu ihren zweiten Einzeln an die Platte traten. Während Kuo-I mit einer ansprechenden Leistung kurzen Prozess machte und seiner Favoritenrolle beim 3:0 voll gerecht wurde, entwickelte sich am Nebentisch beim Spiel von Barbara ein echter Krimi. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts und teilten sich die ersten vier Sätze. Im fünften Durchgang spitzte sich die Situation immer weiter zu und die Verlängerung musste entscheiden. Hier war Barbara nervenstark und sicherte sich und dem SVW mit 12:10 den wichtigen Sieg zur 6:4 Führung.

In den letzten vier Begegnungen spekulierte man dann auf Siege von Christoph und Annette gegen das hintere Paarkreuz, während Barbara und Kuo-I gegen das vordere Paarkreuz aus Vörstetten Außenseiter war, man ihre Punkte aber auch nicht mehr unbedingt brauchen würde, so zumindest die Hoffnung. Diese wurde dann auch erfüllt und Christoph und Annette wurden ihren Favoritenrollen gerecht und sorgten mit zwei ungefährdeten Erfolgen für den hart erkämpften 8:6 Auswärtssieg nach 3 Stunden.

Mit 20:6 Punkten liegt man weiterhin auf Rang 3 in der Kreisklasse B. Das Feld ist aber an der Spitze mittlerweile eng aneinander gerückt und so liegt man nur noch einen Verlustpunkt hinter dem Tabellenführer aus Herbolzheim. Dennoch ist man weiterhin Außenseiter und darf sich keinen Ausrutscher erlauben, auch nicht beim Heimspiel am kommenden Dienstag gegen den Tabellensiebten aus Kenzingen.