Ein Sieg, ein Unentschieden und zwei Niederlagen – Der SVW blickt auf eine gemischte Woche zurück.

SV Waldkirch III -TTC Glottertal 8:2

Am Dienstagabend ging es für die dritte Mannschaft in der Kreisliga B in heimischer Halle gegen den TTC Glottertal. Man ging bereits als Favorit in die Begegnung und dies verstärkte sich noch einmal mehr, als man sah, dass die Gäste ohne ihre starke Nummer 1 Linder in Waldkirch aufschlugen. Für den SVW stand an diesem Abend das Quartett bestehend aus Hubert, Sebastian, Annette und Horst an den Platten und so wollte man dafür sorgen, dass die beiden Punkte in Waldkirch blieben.

Den Grundstein dafür legte man bereits zu beginn in den Doppeln. Hubert/Horst waren mittlerweile ein eingespieltes Duo und das zeigte sich auch zu Beginn wo man sich mit guten Bällen und sicherem Spiel eine 2:0 Führung erarbeiten konnte. Auch von dem kleinen Rückschlag und dem Anschluss der Glottertäler im dritten Durchgang ließ man sich nicht aus der Bahn werfen und machte wenig später im vierten Satz den Sieg in souveräner Manier perfekt.
Auch Sebastian/Annette wurden zu Beginn ihrer Favoritenrolle gerecht und erspielten sich einen Vorsprung. Die Gäste kamen hier aber schneller in das Match und konnten wenig später ausgleichen. Im weiteren Verlauf gelang es unseren Spielern sich aber wieder zu steigern und das Match in die Hand zu nehmen. Man ließ nichts mehr anbrennen und belohnte sich für die konzentrierte Vorstellung nach vier Saätzen mit einem 3:1 Erfolg.

Auch in den Einzeln änderte sich dieses Bild nicht. Lediglich Hubert erwischte nicht seinen besten Tag und musste sich zweimal geschlagen geben. Der Rest des Teams hielt sich schadlos ohne Satzverlust, mit Ausnahme von Sebastian, der in seinem ersten Einzel beim Fünfsatzerfolg an seine Leistungsgrenze gehen musste, diesen Krimi aber letztendlich erfolgreich für sich entscheiden konnte.
So endete die Begegnung nach zwei Stunden mit einem deutlichen 8:2 Heimerfolg, mit dem die dritte ihr Punktekonto weiter aufbessert und der Blick nach oben geht.
Mit 7:3 Punkten belegt man aktuell Rang 4 in der Kreisliga B, hat Platz 2 mit nur einem Punkt Rückstand aber weiterhin fest im Blick. Das man auf diesen Rang vorrutschen kann, hat man demnächst in der eigenen Hand, denn am kommenden Samstag, den 15.11 findet das direkte Duell auswärts gegen den AV Freiburg St.Georgen III statt.

TTC Elzach – SV Waldkirch II 5:5


Ein wichtiges Spiel fand am Freitagabend für die zweite Mannschaft statt. Man war zu Gast beim noch punktlosen Tabellenletzten und wollte den positiven Trend der letzten beiden Begegnungen in dieses Spiel mitnehmen und weiter punkten.
Während wir der Stammmanschaft besetehend aus Thomas, Wolfgang, Christoph und Christine antraten, fehlte bei den Hausherren die Nummer 1 Gehring, die in dieser Spielzeit nur sporadisch zum Einsatz kam.

Direkt in den Doppeln hatte man sich einiges vorgenommen und musste sich auch im Vergleich zu den letzten Spielen steigern, damit man nicht direkt einem Rückstand hinterlaufen musste. Bei Thomas/Wolfgang sah es zu Beginn sehr gut aus. Die beiden agierten gegen Kern/Ziegler sehr schlau und trafen viele richtige Entscheidungen. Belohnt wurden sie dafür mit der 2:0 Führung und hatten alles in der eigenen Hand. Dann folgte aber ein Bruch im Spiel und in den Sätzen drei und vier hatte man keine Chance und so musste man in den Entscheidungssatz. Hier war es ein Duell auf Augenhöhe bei dem die Gastgeber letztendlich die Nase vorne hatten und Thomas/Wolfgang somit eine sehr ärgerliche Niederlage einstecken mussten.
Ähnlich dramatisch ging es auch am anderen Tisch zur Sache wo Christoph/Christine gegen Rombach/Riccardi kämpften. Das SVW Duo geriet hierbei zweimal in Rückstand konnte aber beide Male umgehend ausgleichen und so musste auch hier der 5 Durchgang entscheiden. Hier lief dann aber nicht mehr viel zusammen und dadurch war der 0:2 Rückstand den man unbedingt vermeiden wollte, leider Realität geworden.

Das vordere Paarkreuz mit Thomas und Wolfgang war damit bereits von Beginn an unter Druck und musste punkten. Es ging ähnlich wie in den Doppeln weiter, an beiden Tischen war man auch hier auf Augenhöhe. Wolfgang spielte gegen Kern zwei Marathon Sätze, wo beide Akteure viele Chancen hatten, diese aber zunächst nicht nutzten konnte. Der Trumpf für Wolfgang war in diesem Duell seine Nervenstärke und so setzte er sich einmal mit 18:16 und im zweiten Durchgang mit 16:14 durch. Von diesem Nackenschlag erholte sich Kern nicht mehr und Wolfgang spielte seinerseits einen starken dritten Satz und machte so den Anschluss perfekt.
Thomas erwischte parallel dazu im Namensvetterduell gegen Ziegler keinen guten Start. Zwar war er von Beginn an im Match, es reichte aber nicht mal den Sack zuzumachen und damit auch Selbstvertrauen auzubauen. Die ersten beiden Durchgänge gingen auf unglückliche Weise wieder nach Elzach und so befand sich Thomas schnell in einer prekären Lage. Thomas steigerte sich dann aber noch rechtzeitig und fand immer besser seinen Rhythmus. Mit einer klaren Leistungssteigerung war er ab dem dritten Satz der dominierende Spieler an der Platte und mit zwei überzeugenden Durchgängen gelang ihm der 2:2 Ausgleich. Leider benötigte es an diesem Abend aber auch einen erfolgreichen dritten Satz um das Match zu gewinnen und so verlor man auch das dritte Fünfsatzspiel in Folge und war wieder mit 1:3 in Rückstand.

Im hinteren Paarkreuz waren die Duelle ebenfalls sehr spannend. Christoph konnte gegen Riccardi in den ersten beiden Sätzen in der entscheidenden Phase wichtige Punkte erzielen und setzte sich dadurch zwei Mal mit 11:9 durch, was die 2:0 Führung bedeutete. Ausruhen konnte er sich darauf aber nicht, denn das Pendel schlug im dritten Satz um, in dem Christoph den Anschluss hinnehmen musste. Das Spiel war sehr umkämpft, beide Kontrahenten schenkten sich nichts, doch im vierten Satz war es Christoph, der als erster seine Chance nutzen konnte und in der Verlängerung den nächsten Punkt für den SVW sicherte.
Daran anknüpfen wollte auch Christine dich sich Rombach gegenüberstand. Wie auch bereits bei Christoph, sollte auch in dieser Begegnung in jedem Satz zwei Punkte Unterschied entscheiden. Christine hatte in den ersten beiden Sätzen viel Pech und zog jeweils mit 14:12 und 13:11 den kürzeren. Zwar kämpfte sie weiter und gewann anschließend ihren längst überfälligen Satz, das Pech klebte ihr in ihrem ersten Einzel aber am Schläger und mit 11:9 ging auch der vierte Durchgang äußerst knapp verloren und so endete das Match mit 1:3

Mit dem 4:2 Rückstand wurde der Stress für das vordere Paarkreuz vor ihren zweiten Einzelbegegnungen nicht weniger, denn mindestens ein Punkt musste nun auf jeden Fall kommen, wenn man noch Zählbares mitnehmen wollte. Thomas erwischte gegen Kern keinen guten Start, die Serie der Sätze in der Verlängerung setzte sich nämlich fort und wieder einmal zuungusten des SVW. Für Thomas aber war das ein Weckruf, denn ab diesem Zeitpunkt spielte er deutlich freier auf und ihm gelang vieles. Ziemlich schnell konnte er ausgleichen und Thomas blieb auch anschließend am Drücker. Es folgten einige schöne Punkte und die Führung war der verdiente Lohn. Nun musste er diesen Vorsprung auch über die Ziellinie bringen und Thomas agierte konzentriert und sorgte mit einer blitzsauberen Leistung auch in Durchgang vier für den 3:1 Erfolg.
Parallel dazu war Wolfgang gegen Ziegler gefordert und wollte entsprechend nachlegen und trotz seiner Außenseiterrolle für den Ausgleich sorgen. Der erste Satz machte auch Hoffnung, denn Wolfgang konnte mithalten und diesen ausgeglichen gestalten. Um entsprechend weiter Auftrieb zu bekommen, hätte er diesen aber gewinnen müssen, was nicht gelang und so wurde Ziegler im weiteren Verlauf immer stärker und Wolfgang konnte das hohe Niveau nicht ganz halten, sodass er sich letztendlich in drei Sätzen geschlagen geben musste.

Mit dem 5:3 Rückstand vor den letzten beiden Spielen musste man nicht mehr viel rechnen, denn es war klar das es zwei Siege von Christoph und Christine brauchte um ein Unentschieden zu retten. Christoph erwischte gegen Rombach einen Fehlstart. Es lief noch nicht viel zusammen und der Elzacher agierte sicher, wodurch Christoph einfache Punkte fehlten und er mit 0:1 in Rückstand geriet. Das warf unsere Nummer 3 aber nicht aus der Bahn, ab dem Start des zweiten Satzes war Christoph voll auf der Höhe und übernahm mehr und mehr die Initiative. Mit dem Druck den er erzeugen konnte, kam Rombach nicht mehr gut zurecht und der Ausgleich von Christoph verdient. Er konnte sein Spiel auch weiterhin durchsetzten und war der bestimmende Akteur an der Platte. Rombach probierte zwar alles dagegenzuhalten, aber Christoph bewies an diesem Abend einmal mehr seine tolle Form. Am Ende war es ein ungefährdeter Erfolg in vier Sätzen, der den SVW weiter im Spiel hielt. Christoph steht damit bei einer 6:0 Einzelbilanz in dieser Saison und ist immer noch ungeschlagen.
Damit richteten sich alle Augen auf das finale und entscheidende Duell des Abends zwischen Christine und Riccardi. Beide Kontrahenten fanden gut in das Spiel und hatten Erfolg. Beim Zwischenstand von 1:1 war noch nichts entschieden und beide hatten ihre Möglichkeiten. Dann aber konnte Christine ihr Niveau noch einmal anheben und sich entscheidend absetzten. Von diesem Rückstand erholte sich Riccardi nicht mehr und Christine brachte am Ende die Partie souverän in vier Sätzen über die Ziellinie und sicherte das verdiente 5:5 Unentschieden.

Mit 4:4 Punkten befindet sich die zweite damit weiterhin auf einem hervorragenden vierten Platz in der Kreisliga A und hat vor den letzten drei Vorrundenspielen alle Chancen sich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu erarbeiten. Als nächstes steht am kommenden Montag, den 17.11 das prestigeträchtige Derby gegen den FC Kollnau II an, bei dem man die gute Form abermals unter Beweis stellen will.


TV Wolfenweiler-Schallstadt (U19) – SV Waldkirch (U19) 9:1


Nach einer längeren Pause aufgrund des kampflosen Sieges gegen Müllheim stand für die Jugendmannschaft am vergangenen Samstag in der Kreisliga B ein Auswärtsspiel gegen Wolfenweiler-Schallstadt auf dem Programm. Die Gastgeber waren mit einem ausgegliuchenen Punkteverhältnis von 4:4 ordentlich in die Saison gestartet und auch am Samstag gegen unser Team in der Favoritenrolle. Dennoch probierte man in der Formation Philine, Ida, Lara und Timo so gut es ging dagegen zu halten.

Leider musste man auch an diesem Abend konstatieren, dass man über weite Strecken chancenlos war und nach den Abgängen von wichtigen Spielern in dieser Klasse nicht wirklich konkurrenzfähig ist. Ein Lichtblick war aber auch an diesem Abend einmal mehr Timo, der mit großem Kampfgeist für den Ehrenpunkt sorgte. In seinem ersten Einzel gelang es ihm einen 0:1 Rückstand zu drehen und am Ende mit einer spielerischen und nervenstarken Leistung für den einzigen Punkt zu sorgen. Auch in seinem zweiten Duell war er drauf und dran einen weiteren Zähler zu erspielen, doch am Ende hatte sein Gegner im entscheidenden fünften Satz knapp die Nase vorn. Dennoch lässt sich konstatieren, dass bei ihm die Entwicklung in die richtige Richtung zeigt und es bleibt zu hoffen, dass sich der Rest des Teams an ihm orientieren kann, damit man in Zukunft auch in der Gesamtheit wieder erfolgreicher ist.

Mit 2:8 Punkten rangiert man aktuell auf dem sechsten und damit vorletzten Platz in der Kreisliga B. Bevor die Ligen zur Rückrunde wieder durchgemischt werden hat man noch eine Partie zu absolvieren und diese findet bereits am 13.11 statt, wenn man in der heimischen Kastelberghalle den aktuellen Tabellenletzten TV Ihringen empfängt.


TTC Suggental II – SV Waldkirch 7:3

Mit 6:2 Punkten war die erste Mannschaft hervorragend in die Saison gestartet und wollte am Samstagabend zur ungewohnten Zeit um 20:00 Uhr im Topspiel der Bezirksklasse gegen den Tabellenzweiten aus Suggental nachlegen. Ohne Andres, dafür aber mit Manuel und dem Stammtrio bestehend aus Maxi, Felix und Matthias bestritt man an diesem Abend diese Herausforderung. Die Vorzeichen waren einerseits nicht so schlecht, denn auf Seiten der Gäste fehlte die Nummer 1 Kleinschmidt, jedoch ging bei uns auch Matthias gesundheitlich angeschlagen in die Partie.

In den Doppeln wechselte Maxi aufgrund des Fehlens von Andres mal wieder den Partner und spielte mit Manuel, was jedoch kein Problem war da es diese Konstellation auch schon mehrfach gab, während Felix/Matthias die zweite Paarung bildeten.
Maxi/Manuel bekamen es dann mit Hoch/Piehler zu tun und erwischten einen Traumstart. Alle vier Akteure waren sehr offensiv ausgerichtet, doch Maxi/Manuel gelang es von Beginn an die Angriffsbemühungen ihrer Kontrahenten im Keim zu ersticken, in dem beide immer wieder selbst die Initiative ergriffen und überzeugend punkteten. Das Suggentäler Duo fand aufgrund dieser Spielweise in den ersten beiden Sätzen überhaupt nicht in ihr Spiel und so konnten sich Maxi/Manuel mit der verdienten 2:0 Führung bereits absetzen. Der Wind drehte dann aber und die Suggentäler fanden ab dem dritten Durchgang besser in das Match. Die Trefferquote auf Seiten des SVW nahm ab und die Suggentäler platzierten die Bälle immer wieder gut, sodass sie den Anschluss erzwingen konnten und auch im vierten Satz das bessere Ende für sich hatten. Im entscheidenden fünften Durchgang ging es bis in die Verlängerung zur Sache, Maxi/Manuel zogen den Kopf aber noch einmal aus der Schlinge und sorgten für den wichtigen Punktgewinn.
Ihr bislang stärkstes Doppel in dieser Saison spielten am Nebentisch Felix/Matthias, die bis auf eine kurze Konzentrationsschwäche im dritten Satz nichts anbrennnen ließen. Felix spielte über weite Strecken schlau und Matthias verwertete die Bälle die man ihm hinspielte immer wieder gut zu direkten Punkten und so war der Viersatzerfolg am Ende verdient und der erste perfekte Start in dieser Saison nach den Doppeln war perfekt.

In den Einzeln ging es dann weiter mit den Begegnungen zwischen Maxi und Piehler, während es Felix mit Hoch zu tun bekam. Maxi zeigte gegen das Nachwuchstalent der Suggentäler eine blitzsaubere Vorstellung. Das teilweise abwartende Spiel von Piehler, nutzte Maxi immer wieder aus um offensive Attacken zu starten, die in großer Mehrzahl ihr Ziel fanden. Mit einer sehr konzentrierten Vorstellung über drei Sätze mit kaum Schwächephasen setzte sich Maxi verdient mit 3:0 durch und sorgte so für den nächsten Zähler.
Es hätte noch besser kommen können, denn auch Felix zeigte gegen Hoch ein ordentliches Match. Der Suggentäler war wie Felix ebenfalls stark in die Spielzeit gestartet, doch Felix bot ihm Paroli und erspielte sich nervenstark einen 2:1 Vorsprung nach drei Sätzen. Bereits im vierten Durchgang hatte er dann Chancen die Partie zu beenden, erspielte sich in den engen Phasen aber nie einen Matchball und so rettete sich Hoch in den Entscheidungssatz.
Hier war ebenfalls alles geboten und Felix hatte Möglichkeiten, es gelang aber nicht den Vorsprung über das Ziel zu retten und am Ende versagten ihm die Nerven und er unterlag knapp und vor allem unnötig im Entscheidungssatz.

Obwohl man immer noch 3:1 in Führung war, stellte diese Partie ein Knackpunkt in der gesamten Begegnung dar. Manuel kämpfte sich gegen Kern nach einem 0:2 Satzrückstand wieder in die Partie zurück. Ihm gelang es auch Matchbälle im vierten Satz abzuwehren, doch wie auch bereits davor bei Felix, fehlte im fünften Satz die letzte Konsequenz und mit 11:9 ging eine weitere Partie unnötig verloren.
Der sichtlich geschwächte Matthias trat dann gegen Schätzle unter schwierigen Vorzeichen an die Platte. Die Kraft reichte in den ersten beiden Sätzen noch für ordentliches Tischtennis, im weiteren Verlauf viel es Matthias aber immer schwerer die Bälle richtig zu treffen und er war mehr und mehr eingeschränkter. Auf diesem Niveau reichte es daher an diesem Abend nicht für mehr und die 1:3 Niederlage war nicht zu verhindern.

Das Spiel drohte beim Zwischenstand von 3:3 dann endgültig zu kippen und das vordere Paarkreuz mit Maxi und Felix musste dringend eine Antwort finden. Diese hatte Maxi dann aber gegen Hoch nur im ersten Satz. Nach der Führung unserer Nummer 1 drehte Hoch immer mehr auf und Maxi hatte nicht mehr viele Antworten und baute immer mehr ab. Hoch nutzte das eiskalt aus und ließ Maxi im weiteren Matchverlauf nicht mehr zur Entfaltung kommen. Daher musste er nach vier Sätzen die Stärke des Suggentälers anerkennen und diesem zum 3:1 Erfolg gratulieren.
Man war nun erstmals in Rückstand und die Luft wurde immer dünner, auch deswegen weil Felix in seinem zweiten Einzel nicht zu seinem Spiel fand. Sein Kontrahent verfolgte einen ähnlichen Matchplan und doch hatte Felix immer das Gefühl, er war der bessere Spieler, was sich als trügerisch erwies, denn nach einem klar gewonnen ersten Satz, hatte das unscheinbare Spiel von Piehler erste Erfolge und Felix ließ sich etwas aus der Konzentration bringen, was ihm Satzausgleich und wenig später sogar im Rückstand mündete. Zwar konnte Felix sich kurzzeitig noch einmal zusammenreißen und den Entscheidungssatz erzwingen, Piehler wurde dann aber auch offensiv stärker und Felix fand nicht mehr seinen Rhythmus und verlor die Partie auf unnötige Weise in fünf Sätzen.

Dies war die Vorentscheidung, zwar hatte man mit zwei Siegen im hinteren Paarkreuz beim Stand von 5:3 für Suggental noch die Chance auf ein Unentschieden, die Vorzeichen waren nach diesem bitteren Spielverlauf aber nicht die besten. So kam es dann auch wie es kommen musste, Matthias und Manuel probierten zwar noch einmal alles, aber es wollte einfach nicht mehr klappen und insgesamt waren die Suggentäler einfach stärker und die zwei Viersatzniederlagen von den beiden die logische Folge. Damit kassierte die erste Mannschaft nach der bislang schwächsten Saisonleistung verdient die zweite Niederlage und steht bei 6:4 Punkten damit auf Rang 5 in der Tabelle.
Bereits am Freitag, den 14.11 hat man im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Sonnland Freiburg II die Chance wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Damit man dieses Spiel wieder positiv gestalten kann, braucht es aber eine Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft.