SV Waldkirch (U19) – TV Ihringen (U19) 2:8
Im Kellerduell und der Kreisliga B hatte die Jugendmannschaft am Donnerstagabend in der heimischen Kastelberghalle den Tabellenletzten aus Ihringen zu Gast. Es war das letzte Spiel in der Vorrunde und somit auch die letzte Chance auf Punkte.
Die Gäste vom Kaiserstuhl waren zu dritt nach Waldkirch gefahren, während unser Team in der Besetzung Bela, Philine, Lars und Timo als Quartett antrat.
Im einzigen Doppel des Abends schickte man Bela/Timo in das Rennen. Die beiden fanden von Beginn an nicht so wirklich in das Match und mussten schnell einem Rückstand hinterherlaufen. Auch im weiteren Spielverlauf hatte man seine Probleme und es gelang nicht die Initiative zu übernehmen. Das Ihringer Duo agierte zu konstant und setzte sich am Ende verdient mit 3:0 durch.
Auch in den ersten vier Einzeln bekam man die Überlegenheit der Gäste zu spüren. Zwar bemühte man sich für einzelne Highlights zu sorgen, aber die Ihringer hatten immer die bessere Antwort und so wurde deutlich das auch an diesem Abend nichts zu holen war und der schnelle 0:5 Rückstand die logische Folge.
Mit dem Rücken zur Wand wurde es im zweiten Einzeldurchgang zwar etwas besser, die Wende gelang mit der großen Hypothek im Rücken aber nicht mehr.
Immerhin gelang es Timo und Bela mit Siegen in ihren zweiten Einzeln für persönliche Erfolge und Ergebniskosmetik zu sorgen, mehr als das war es aber nicht, denn nach 90 Minuten musste man anerkennen, dass die Ihringer die verdienten Sieger waren und die 2:8 Niederlage auch in dieser Höhe in Ordnung ging.
Mit 2:10 Punkten belegt man nach der Vorrunde mit Rang 7 nun den letzten Platz in der Kreisliga B. Die Ligen werden für die Rückrunde neu gemischt und so hat man ab Januar vielleicht mehr Gegner auf Augenhöhe und so auch eine größere Chance auf Siege und mehr Zähler.
SV Waldkirch – SB Sonnland Freiburg II 7:3
Die erste Herrenmannschaft wollte die bislang schwächste Saisonleistung in Suggental vergessen machen und am Samstagabend im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Sonnland Freiburg (7:3 Punkte) wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Im Vergleich zum Duell gegen Suggental war an diesem Abend wieder Andres in der Mannschaft zurück, der Manuel ersetzte.
In den Doppeln zeigten zu Beginn Maxi/Andres eine blitzsaubere Leistung. Gegen die starke Kombination Müller/de Rentiis behielt man von Beginn an die Nerven und setzte sich in einem engen Vergleich sehr überzeugend mit 3:0 durch. Immer wenn es drauf ankam hatte man die richtigen Antworten und so war der erste Punkt bereits unter Dach und Fach.
Daran anknüpfen konnten parallel dazu auch Felix/Matthias die gegen Hagenah/Heilbock eine ihrer beste Leistungen in dieser Saison zeigten und gemeinsam immer besser in Fahrt kommen. Nach einer schnellen 2:0 Führung, hatte man eigentlich auch im dritten Satz alels im Griff, ehe man sich das Leben mit einer Schwächephase selber schwer machte und so den Anschluss hinnehmen musste. In einem engen vierten Durchgang behielt man dann aber die Nerven und sorgte mit einem Viersatzerfolg wie schon in Suggental für den perfekten Start.
Dieses Mal wollte man daran aber auch in den Einzeln anknüpfen. Gut aufgelegt zeigte sich hier Maxi im Duell mit der Nummer 2 Hagenah. Nach einem sehr dominanten ersten Satz, musste Maxi zwar den Ausgleich hinnehmen, man hatte aber nie wirklich das Gefühl, dass ihn sein Kontrahent in Bedrängnis bringen konnte, denn Maxi spielte sein Spiel konsequent durch und war dann im dritten Satz auch wieder der klar bessere Spieler, wodurch er wieder in Führung ging. Dieses Mal blieb er auch dran und spielte weiterhin starke Bälle, wo Hagenah keine Antworten mehr fand und Maxi sich am Ende verdient mit 3:1 durchsetzte.
Ein enges Match lieferte sich Felix mit Müller. Es gab zu Beginn viele lange Ballwechsel zu sehen, ehe Müller sich gegen Ende des ersten Satzes Vorteile erarbeiten konnte und in Führung ging. Felix gelang es aber zurückuzukommen und im zweiten Satz auszugleichen.
Der Knackpunkt war dann der dritte Durchgang wo Felix trotz guter Leistung zwei Satzbälle liegenließ und Müller sich die Führung zurückeroberte. Mit dem Vorsprung im Rücken nutzte Müller dann die Schwächen von Felix immer wieder gut aus und setzte sich im vierten Durchgang klar zum 3:1 durch.
Im hinteren Paarkreuz erwischte Andres gegen Heilbock einen Fehlstart. Unsere Nummer 3 agierte zu Beginn noch etwas fehlerhaft und so ließ sich der routinierte Heilbock nicht lange bitten und sicherte sich den ersten Satz. Andres blieb aber ruhig und wurde mit fortlaufender Spieldauer immer sicherer. Auch in den langen Ballwechseln behielt er die Ruhe und zwang Heilbock immer wieder zu Fehlern. Nachdem sich Andres mit zwei Starken Sätzen die Führung erkämpft hatte, ging es im vierten Durchgang noch einmal knapp zur Sache. Aber auch hier war Andres im entscheidenden Moment zur Stelle und sicherte sich am Ende den Viersatzerfolg.
Ein vorentscheidendes Spiel war parallel dazu dann das Duell zwischen Matthias und de Rentiis. Der Freiburger hatte zunächst den besseren Start und ging in Führung. Matthias musste nun den Schalter umlegen und das gelang dann auch. Zwar ließ de Rentiis nicht nach und beschäftigte Matthias weiterhin, doch dieser zeigte sich nun spritziger und holte sich den wichtigen zweiten Durchgang knapp mit 11:9. Ab diesem Zeitpunkt war es ein Match auf Augenhöhe, bei dem sich de Rentiis zwar die Führung zurückerrobern konnte, Matthias in der Crunchtime des vierten Satzes aber die Nerven behielt und so den Entscheidungssatz erzwang. Hier war unsere Nummer 4 dann zur Stelle und hatte insbesondere zu Beginn eine starke Phase mit tollen Bällen. Diesen Vorsprung brachte er dann souverän über die Ziellinie und sicherte einen ganz wichtigen Erfolg zum 5:1 Zwischenstand.
Seine beste Saisonleistung zeigte dann anschließend Maxi zu Beginn des zweiten Einzeldurchgangs im Duell der beiden Einser gegen Müller. Bereits durch die Aufschläge kam Maxi mehrmals gut in die Ballwechsel und ging gut nach, wodurch Müller immer wieder in die Defensive geriet. Zwar konnte er sich auch einige Male gut berfreien und hielt das Match beim Zwischenstand von 1:1 noch offen, doch der Druck den Maxi erzeugen konnte, wurde immer größer und Maxi nutzte die Schwächen seines Gegenübers immer wieder gut aus. So sicherte er sich am Ende einen starken 3:1 Erfolg gegen einen guten Gegner und brachte dem SVW damit bereits vorzeitig den nächsten Sieg.
Felix gelang es aber parallel dazu nicht daran anzuknüpfen. Seit seinem starken Saisonstart, ist in den letzten Wochen insbesondere in den knappen Matches etwas der Wurm drin und so wurden auch im Duell mit Hagenah in den entscheidenden Situationen zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Ein Sieg wäre auch hier möglich gewesen doch nachdem die ersten drei Sätze in der Verlängerung entschieden wurden und Felix in zwei davon das Nachsehen hatte, war sein Widerstand im vierten Satz gebrochen und er musste seine zweite Einzelniederlage an diesem Abend hinnehmen.
Beim Zwischenstand von 6:2 wollte das hintere Paarkreuz in den letzten beiden Partien dann noch einmal nachlegen und für weitere Siege sorgen. Andres brauchte auch in seinem zweiten Duell gegen de Rentiis etwas Anlaufzeit und geriet mit 0:1 in Rückstand. Diese Situation war aber für ihn mittlerweile nicht mehr ungewohnt und wieder einmal war seine Reaktion darauf beeindruckend. Er stellte sich ab dem zweiten Satz perfekt auf seinen Gegner ein und mit vielen Schnittwechseln und starken Platzierungen übernahm er das Kommando. Nach dem schnellen Ausgleich, fand sein Gegner auch im weiteren Matchverlauf nie mehr in das Spiel zurück und das lag in erster Linie an Andres, der sein ganzes Arsenal zeigte und mit flexiblem Spiel begeisterte. Mit einem abermals überzeugenden 3:1 Sieg, steht unsere Nummer 3 nach seinen bisherigen drei Saisonspielen bei einer überragenden 6:0 Bilanz und ist einer der Garanten für den bisherigen Saisonverlauf.
Im letzten Spiel des Tages musste Matthias gegen Heilbock dann noch eine Viersatzniederlage hinnehmen. Dies änderte aber nichts an der starken Gesamtleistung bei der an diesem Abend Maxi und Andres herausstachen.
Nach dem 7:3 Heimerfolg überholt man den Gegner aus Sonnland auch in der Tabelle und steht mit 8:4 Punkten auf Rang 4 in der Bezirksklasse. Aus den letzten drei Begegnungen will man nun noch mit mindestens zwei Siegen nachlegen und die Situation weiter verbessern. Den ersten Schritt dazu kann man bereits am kommenden Freitag machen, wenn man ab 19:00 Uhr in heimischer Halle den Tabellenvorletzten aus March zu Gast hat, den man aber nicht unerschätzen darf.
AV Freiburg St.Georgen III – SV Waldkirch III 5:5
Im Duell der Tabellennachbarn war unsere dritte Mannschaft, die aktuell auf Rang 4 in der Kreisliga B steht, am Samstagabend beim Tabellendritten vom AV Freiburg St.Georgen III gefordert. In dieses Duell ging man mit der Aufstellung Thomas, Wolfgang, Sebastian und Annette und wollte entsprechend Paroli bieten.
Thomas und Wolfgang, die in Vörstetten im Doppel noch chancenlos waren, zegten ein anderes Gesicht und hatten ihre Kontrahenten Hajrizaj/Ruhmann vom ersten Ballwechsel an voll im Griff. Die Freiburger standen auf verlorenem Posten und kamen mit dem Spiel der beiden SVW Akteure überhaupt nicht zurecht. Unser vorderes Paarkreuz ließ über die gesamte Spielzeit nichts anbrennen und setzte sich am Ende sehr souverän mit 3:0 durch.
Ein hartes Stück Arbeit mussten am Nebentisch Sebastian/Annette verrichten. Gegen die Nummer 1 und 3 Zukovska/Lilienthal erwischte man zunächst einen guten Start und sicherte sich den ersten ausgeglichenen Durchgang in der Verlängerung. Auch nach dem Ausgleich blieb man fokussiert und erspielte sich mit einem starken dritten Satz wieder die Führung. Dann aber folgte ein kleiner Einbruch von Sebastian/Annette und im weiteren Spielverlauf fanden die beiden nicht mehr in das Match und mussten sich so im Entscheidungssatz geschlagen geben.
Im vorderen Paarkreuz ging es dann zunächst in den Duellen zwischen Wolfgang vs. Zukovska und Thomas gegen Hajrizaj zur Sache.
Wolfgang hatte mit Zukovska zunächst alle Hände voll zu tun. Die Freiburgerin, die in den vergangenen Jahren oft gegen unsere Damenmannschaft gespielte hatte, setzte Wolfgang durchaus unter Druck und musste immer wieder um jeden Punkt kämpfen. Der erste Satz, den Wolfgang in der Verlängerung für sich entscheiden konnte gab Sicherheit und mit einem guten zweiten Durchgang konnte er nachlegen. Trotz der 2:0 Führung gab Zukovska aber nicht auf und zwang Wolfgang noch in einen weiteren Satz. Hier war der Waldkircher dann aber zu stark und setzte sich letztendlich mit 3:1 durch.
Thomas erwischte am anderen Tisch gegen Hajrizaj keinen guten Start. Es folgten zu viele Fehler und so musste er einen Rückstand aufholen. Je länger die Partie dauerte, desto besser wurde Thomas aber und er gewann immer mehr an Sicherheit. Dies schlug sich auch im Ergebnis nieder, denn im zweiten Satz war er der spielbestimmende Akteur und holte sich den Ausgleich. Der positive Trend setzte sich dann fort und mit zwei weiteren starken Sätzen sorgte Thomas mit einem weiteren Viersatzerfolg für die 3:1 Führung.
Diese war aber nur von kurzer Dauer, denn das hintere Paarkreuz mit Sebastian und Annette hatte große Probleme mit den Freiburgern mitzuhalten. Annette verlor ihr Duell gegen Lilienthal relativ chancenlos mit 0:3 und blieb hier unter ihren Möglichkeiten. Auch bei Sebastian sprang parallel dazu nichts Zählbares heraus. Zwar gelang es ihm, sich in einem ausgeglichenen ersten Satz in der Verlängerung die Führung zu erspielen, dies gab aber nicht den notwendigen Rückenwind und der Freiburger Ruhmann meldete sich im zweiten Satz stark zurück. Der dritte und vierte Durchgang verlief dann sehr ausgeglichen und keiner der beiden Spieler konnte sich absetzten, am Ende war es aber immer Ruhmann der das Quäntchen Glück auf seiner Seite hatte und die beiden Sätze mit jeweils 11:9 für sich entscheiden konnte. So ging auch dieses Match mit 1:3 verloren und beim Zwischenstand von 3:3 war wieder alles offen.
Im zweiten Einzeldurchgang ging es im vorderen Paarkreuz heiß zur Sache. Alle vier Akteure schenkten sich nichts und es wurde bis zum letzten Punkt erbittert gekämpft.
Thomas geriet gegen Zukovska zwei Mal in Rückstand, es gelang ihm aber beide Male
mit viel Ruhe und hoher Konzentration der Ausgleich und so musste der fünfte Satz entscheiden. Hier hatte Thomas nach dem gewonnenen vierten Durchgang das Momentum auf seiner Seite und das nutze er aus und brachte das Spiel mit dem 3:2 erfolgreich über die Ziellinie.
Wolfgang präsentierte sich gegen Harizaj zunächst sehr nervenstark. Die ersten beiden Sätze wurden erst in der Verlängerung entschieden und hier war jedes Mal Wolfgang der bessere Akteur und ging so 2:0 in Führung. Obwohl Wolfgang nun eigentlich klar den psychologischen Vorteil hatte, dachte Harizaj überhaupt nicht daran nachzulassen und setzte Wolfgang weiter unter Druck. Wolfgang musste um jeden Ball und Punkt kämpfen und Harizaj wurde immer stärker und es gelang ihm mit zwei Satzgewinnen in Folge der Ausgleich. Das Momentum war nun klar beim Freiburger und dieser nutzte das eiskalt aus und krönte im Entscheidungssatz seine Aufholjagd zum 3:2 Sieg.
So verpasste man die Vorentscheidung und beim Stand von 4:4 musste das hintere Paarkreuz zu ihren zweiten Spielen in die Box. Auch bei Sebastian entwickelte sich gegen Lilienthal ein echter Krimi. Auch hier ging es zum Start des Duells zweimal in den Sätzen in die Verlängerung, wobei sich diese geteilt wurden und beim Stand von 1:1 weiter alles offen war. Sebastian ging dann erneut in Führung, doch Lilienthal schockte dies nicht und es gelang ihm wieder der Ausgleich. Im fünften Satz war Sebastian dann aber sehr fokussiert und setzte sich am Ende verdient mit 11:7 durch, womit man das Unentschieden schon einmal sicher hatte.
Annette verpasste dann parallel dazu gegen Ruhmann den Sieg perfekt zu machen. Es war nicht ganz ihr Tag und mehr als ein Satz war für unsere Nummer 4 nicht drin und so musste man sich nach fast drei Stunden mit einem Unentschieden zufrieden geben, was aber absolut in Ordnung war.
Mit 8:4 Punkten nach sechs Partien belegt die dritte Mannschaft den vierten Platz in der Kreisliga B. Weiter geht es bereits am 18.11 mit dem Derby in heimischer Halle gegen den Tabellenletzten Kollnau IV, wo ein Sieg fest eingeplant ist und man damit weiterhin in der Spitzengruppe bleiben will.