TTC Blau Weiss Freiburg (U15) – SV Waldkirch (U15) 10:0
Die Jugend U15 bekam es zum Saisonauftakt mit dem TTC Blau Weiss Freiburg zu tun. Nach den schmerzhaften Abgängen von Florian und Quentin war klar, dass ein Neuaufbau erfolgen musste, wo es dauern wird bis man wieder konkurrenzfähig ist. Dennoch wollte man den Jugendlichen wertvolle Erfahrungen mitgeben und so startete man auch in diesem Jahr in der Kreisliga B und will hier vor allem auf sich und eigene Verbesserungen schauen.
An diesem Abend trat man zu dritt an den Platten und neben den Bekannten Gesichtern Bela und Philine gab der trainingsfleißige Timo sein Debut in einer Mannschaft.
Die Gastgeber aus Freiburg waren im Quartett angetreten und so ging es mit einem Doppel und einem Einzel los. Bela/Philine hatten hier im ersten Match des Tages keine Chance und mussten sich mit 0:3 geschlagen geben. Ausgeglichener ging es im ersten Einzel von Timo zur Sache. Den ersten Satz konnte der Waldkircher für sich entscheiden und auch im zweiten Durchgang hatte er Chancen, musste aber in der Verlängerung den Ausgleich hinnehmen. Danach verlor Timo etwas den Faden und musste sich letztendlich in vier Sätzen geschlagen geben.
Nach dem verpatzten Start gelang es den Freiburgern den Rückenwind mitzunehmen und mit weiteren Siegen den Vorsprung schnell auszubauen, sodass schnell klar wurde, dass an diesem Abend nichts zu holen war. Philine und Timo konnten ihre Gegner jeweils in den fünften Satz zwingen, ein Erfolgserlebnis sprang dabei aber nicht heraus und beide Spiele gingen verloren und auch für Bela war in seiner zweiten Begegnung nur ein Satzgewinn drin.
So musste man nach exakt zwei Stunden mit einer 10:0 Niederlage die Heimreise antreten und es wurde deutlich, dass noch viel Arbeit auf alle Spieler und Spielerinnen wartet um in dieser Saison in die Nähe von Punkten zu kommen. Die nächste Chance es besser zu machen hat man bereits am kommenden Donnerstag den 02.10 wenn man das erste Heimspiel der Saison gegen den TTV Vörstetten II bestreitet.
SV Waldkirch – TV Freiburg St.Georgen 2:8
Nach dem erfolgreichen Auftakt in Denzlingen wollte die erste Mannschaft im ersten Heimspiel der Saison nachlegen. Die Aufgabe war aber ungleich schwerer, den der TV Freiburg St.Georgen war einer der Aufstiegsfavoriten und hatte mit dem ehemaligen Regionaliga Spieler Pierre Kolbinger einen absoluten Ausnahmekönner in ihren Reihen, der insbesondere im Vierer System noch einmal eine echte Waffe war. So war man sich der Außenseiterrolle bewusst, wollte aber dennoch positiv überraschen. Positiv war das Maxi an diesem Freitag sein Debüt in dieser Saison gab, während Matthias noch einmal pausieren musste.
Taktisch stellte man das bessere Doppel Maxi/Uli an Position 2 auf, um Kolbinger aus dem Weg zu gehen, während Felix/Manuel das Einserdoppel bildeten. Dieser Schachzug ging aber nicht auf. Felix/Manuel konnten den stabilden Seywald nicht genug beschäftigen und so gelang es Kolbinger immer wieder zu übernehmen und das SVW Duo vor Probleme zu stellen. Lediglich in Durchgang drei ging der Plan auf, das war aber zu wenig und so mussten sich Felix und Manuel mit 1:3 geschlagen geben.
Die Augen waren parallel auch auf Maxi/Uli gerichtet, denn dieser Punkt sollte kommen um nicht von Anfang an unter Druck zu geraten. Die Gegner hatten in dieser Kombination einen Materialspieler und Maxi(Uli fanden hier nie so richtig in die Partie. Der erste Satz ging in der Verlängerung verloren und im zweiten Durchgang stand man völlig neben sich, sodass die Hypothek direkt groß war. Zwar gelang es auch hier noch einmal zu verkürzen, aber man war zu unkostant und so ging auch das zweite Doppel in vier Sätzen verloren und der Fehlstart war perfekt.
In den Einzeln holte sich Felix zu Beginn die befürchtete Packung von Kolbinger ab, der seine ganze Klasse zeigte und Felix am Ende nur wenige Punkte überließ. Maxi hingegen zeigte an der anderen Platte eine sehr konzentrierte Vorstellung. Das Spiel von Singer war durchaus unangenehm, aber Maxi wartete immer wieder auf die richtigen Bälle zum Angreifen, die er dann mit großer Mehrzahl erfolgreich abschloss. So sicherte er sich nach starker Leistung einen verdienten Dreisatzerfolg und holte den ersten Punkt für den SVW.
Im hinteren Paarkreuz musste man dann zurückkommen, wollte man die Hoffnungen auf einen Punktgewinn am Leben erhalten, aber auch hier hatten Uli und Manuel schwere Aufgaben vor der Brust. Uli agierte wie schon im Doppel etwas unglücklich. Es fehlten immer wieder Kleinigkeiten und das Nachsetzen auf gute Bälle gelang nicht wie normal und dennoch hatte er seine Chancen. Es war aber nicht sein Abend und so gingen alle drei Sätze mit zwei Punkten Vorsprung an Kraft und Uli verkaufte sich hier etwas unter Wert.
Bei Manuel entwickelte sich gegen Seywald eine Partie auf Augenhöhe. Beide wollten offensiv Akzente setzen und meist hatte der Spieler der als erstes in die Offensive kam, dass bessere Ende für sich. Manuel geriet zwei Mal in Rückstand, kam aber immer zurück und konnte zum 2:2 ausgleichen. Im Entscheidungssatz drehte er den Spieß um und mit einem tollen Schlussspurt und starken Nerven gewann er in der Verlängerung mit 3:2.
Mit einem 2:4 Rückstand war dann wieder das vordere Paarkreuz gefordert und es war klar das ein Punkt kommen musste, wollte man noch die Chance auf ein Unentschieden haben.
Das dieser nicht von Maxi kommen würde, der auf Kolbinger traf, war abzusehen. Zwar probierte sich die Waldkircher Nummer 1 so teuer wie möglich zu verkaufen und kam ab und an auch zu Punkten, die Klasse von Kolbinger war aber einfach viel zu groß und so ging auch dieses Match mit 3:0 an den mit Abstand besten Spieler der Liga.
Felix hatte mit Singer eine komplizierte Aufgabe zu lösen. Der Materialspieler konnte auch immer wieder in der Offensive stören und das lag Felix, der sehr passiv agierte nicht wirklich. Zwar war es eine ausgeglichene Begegnung und Felix gelang der wichtige 1:1 Ausgleich, angekommen war er aber nie so richtig in der Partie und nachdem der dritte Satz knapp verloren ging, war der Widerstand gebrochen und Felix musste sich mit 1:3 geschlagen geben, wodurch die Freiburger die Partie bereits vor den letzten beiden Einzeln für sich entschieden hatten.
Hier probierten Uli und Manuel zwar noch einmal alles und wollten auch für ein besseres Endergebnis sorgen, ihre Kontrahenten hatten allerdings etwas dagegen. Uli seine Partie ähnelte seinem ersten Duell. Er ließ sich nicht abschütteln und war auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber Seywald, der war aber in den entscheidenden Situationen voll da, während Uli die letzte Überzeugung fehlte und so ging auch dieses Match ohne Satzgewinn für den Waldkircher zu Ende.
Auch für Manuel lief es nicht gut. Sein Gegner Kraft erwischte den besseren Start und so musste Manuel nach den ersten beiden Sätzen eine 0:2 Hypothek aufholen. Der erste Schritt gelang und mit einer Leistungssteigerung konnte er verkürzen, der Freiburger erwies sich über die gesamte Spieldauer aber als zu stabil und Manuel konnte nicht mehr zurückkommen, sodass das letzte Einzel des Tages mit 3:1 abermals nach Freiburg ging.
Mit der 7:3 Niederlage kassierte die erste Mannschaft im zweiten Spiel damit die erste Saisonniederlage, die aber gegen dieses starke Team kein Beinbruch ist. Aktuell liegt man mit 2:2 Punkten voll im Soll und in einer noch wenig aussagekräftigen Tabelle auf Rang 5.
Nach einer kleinen Pause wird das Derby am 17.10 gegen den FC Kollnau schon wichtig und richtungsweisend werden. Hier wird dann auch die Rückkehr von Matthias Friedrich erwartet, der das Team noch flexibler und hoffentlich stärker machen wird.
TTC Nimburg II – SV Waldkirch II 7:3
Die zweite Mannschaft stieg als letztes Team in die Saison ein und startete am Freitagabend gleich mit einem Auswärtsspiel beim Aufstiegsmitfavoriten aus Nimburg in die neue Saison in der Kreisliga A. Beide Teams zeigten sich im Vergleich zur vergangenen Saison mit deutlich verändertem Gesicht. Aus unserer Mannschaft war lediglich Christoph bereits im letzten Jahr in der zweiten aktiv, während Thomas und Wolfgang aus der ersten und Christine aus der dritten Garde neu hinzustießen.
Die Nimburger waren insbesondere im vorderen Paarkreuz deutlich verstärkt. Mit Meyer und Stachel stießen zwei Spieler zu den Hausherren, die in der vergangenen Spielzeiten noch Bezirksklassenluft schnupperten und dies zumeist sogar im vorderen Paarkreuz.
In den Doppeln bekam man dann einerseits direkt die Klasse der Nimburger zu spüren, auf der anderen Seite sah man auch das die SVW Paarungen noch nicht wirklich eingespielt waren. Thomas/Wolfgang gelang es lediglich den ersten Satz auf Augenhöhe zu spielen. Nachdem dieser in der Verlängerung verloren ging, bekamen die Favoriten immer mehr Sichrheit und Thomas/Wolfgang hatten es ab diesem Zeitpunkt noch schwerer. Im zweiten Satz gelang es zwar wieder mitzuhalten, das Ergebnis war aber das gleiche und im Anschluss lief nichts mehr zusammen, sodass die Partie mit 0:3 verloren ging.
Ähnlich deutlich verlief auch die Begegnung am Nebentisch. Christoph/Christine waren in den ersten beiden Durchgängen ebenfalls im Spiel, aber die Nimburger einfach besser und auch im dritten Satz gelang nicht mehr die Wende, wodurch man mit einem 2:0 Rückstand in die Einzelduelle ging.
Schwere Aufgaben warteten hier auf Thomas und Wolfgang. Wolfgang zeigte gegen Meyer eine ansprechende Leistung. Der erste Satz war schon respektabel, ging aber noch verloren, doch Wolfgang blieb konzentriert und wurde für seine starke Leistung im zweiten Durchgang mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich belohnt. Das Niveau zu halten gelang dann auch im Anschluss zeitweise, die Konstanz von Meyer war dann aber ausschlaggebend, dass sich Wolfgang trotz vieler toller Punkte letztendlich mit 1:3 geschlagen geben musste.
Auch Thomas zeigte sich gegen Stachel gut aufgelegt. Die Außenseiterolle lag Thomas und trotz des Verlusts des ersten Satz spielte er befreit auf. Belohnt wurde er dafür wenig später als ihm mit einem bärenstarken zweiten Durchgang der Ausgleich gelang. Die Partie war weiter auf hohem Niveau, doch wieder war es Stachel der vorlegen konnte und sich die Führung zurückeroberte. Thomas blieb fokussiert und spielte seine Stärken aus. Ihm gelang viel an diesem Abend und so war der Ausgleich folgerichtig. Im Entscheidungssatz nahm Thomas den Schwung mit und belohnte sich für seine hervorragende Leistung mit dem verwandeln des Matchballs zum 3:2.
Mit dem 1:3 Rückstand ging es dann für das hintere Paarkreuz mit Christoph und Christine an die Platten. Christoph erwischte den besseren Start und konnte sich in einem ausgeglichenen ersten Satz am Ende knapp durchsetzen. Dies gab ihm die nötige Lockerheit er spielte sich in weiterer Folge frei und entschied somit auch den zweiten Durchgang mit einigen schönen Bällen für sich. Zwar drohte das Duell in weiterer Folge zu kippen, denn Schumacher fand immer besser in die Partie und konnte auch zum 1:2 verkürzen, doch Christoph war an diesem Abend nervenstark und wehrte im vierten Durchgang einige Satzbälle ab, ehe er selbst den Sieg zum 3:1 perfekt machen konnte.
Christine tat sich in ihrem ersten Spiel nach langer Pause noch schwer. Zu keinem Zeitpunkt konnte sie an ihr eigentliches Leistungsniveau herankommen und ihr Gegner Hügle hatte so über die meiste Zeit leichtes Spiel. Lediglich der zweite Satz war auf Augenhöhe, jedoch wieder mit dem besseren Ende für den Nimburger und so war Christines Premiere in der zweiten nicht von Erfolg gekrönt.
Den SVW im Spiel halten konnte dann aber Christoph mit einem wichtigen Viersatzerfolg. Unsere Nummer 3 unterstrich seine guten Trainingsleistungen der vergangenen Wochen. Gegen Schumacher entschieden Kleinigkeiten, doch Christoph hatte seine Nervosität im Griff. Entscheidend war der vierte Satz den er mit 15:13 für sich entscheiden konnte und so den Sieg unter Dach und Fach brachte.
Trotz des Erfolgs war der Zwischenstand von 4:2 für Nimburg nicht erfreulich aus SVW Sicht und das vordere Paarkreuz musste wieder liefern. Zwar zeigte Thomas auch gegen Meyer eine gute Leistung, die Klasse der Nummer 1 aus Nimburg war aber in den entscheidenden Momenten zu groß und obwohl Thomas über die meiste Spielzeit mithalten konnte, war ein Satzgewinn nicht drin und die 0:3 Niederlage am Ende etwas zu hoch, da Thomas auch hier ablieferte.
Wolfgang war parallel dazu gegen Stachel an der Reihe. Dieser erwischte den besseren Start und stellte seine Qualität in den ersten beiden Sätzen unter Beweis. Wolfgang war hier meist nur Passagier und der Nimburger kontrollierte das Duell. Trotz des 0:2 Rückstands blieb Wolfgang aber ruhig und witterte seine Chance. Die kam dann auch und der Waldkircher war dann in den richtigen Momenten zur Stelle. Nervenstark und mit einigen tollen Schlägen kam er zurück in die Partie und nachdem er sich den dritten Satz knapp sichern konnte, war er auch im vierten Durchgang der bessere Spieler und es gelang ihm auszugleichen. Stachel riss sich dann im Entscheidungssatz aber noch einmal zusammen und Wolfgang musste dem hohen Tempo Tribut zollen und so stand am Ende ein dennoch achtbares 2:3 auf der Ergebnistafel.
Das Spiel war beim Stand von 6:2 für Nimburg vorentschieden, doch Christoph und Christine wollten im hinteren Paarkreuz ihre persönlichen Bilanzen noch einmal aufpolieren.
Dies sollte Christoph auch gelingen, der auch in seinem zweiten Einzel starkes Tischtennis ablieferte. Wieder leistete sein Gegenüber Hügle harte Gegenwehr, doch Christoph ließ sich auch von einem 1:2 Rückstand nicht aus dem Konzept bringen und glaubte an seine Fähigkeiten. Diese verhalfen ihm dann auch zum Satzausgleich und im fünften Satz hatte er noch mehr Kräfte die er freisetzen konnte und so krönte er das Comeback mit seinem zweiten Einzelsieg an diesem Abend.
Christine zeigte sich am anderen Tisch im Vergleich zum ersten Einzel verbessert. Bitter war der zweite Satz, den sie schon auf dem Schläger hatte, am Ende aber unglücklich an Schumacher ging. Zwar konnte sie mit einem starken dritten Durchgang noch einmal verkürzen, doch im vierten Satz hatte sie abermals einiges an Pech und musste sich in der Verlängerung mit 3:1 geschlagen geben.
Der Endstand von 7:3 und die Niederlage im ersten Saisonspiel deuten an, dass auch auf die zweite in dieser starken Liga eine schwierige Spielzeit warten könnte, jedoch muss einem noch nicht Bange werden, denn einige Spieler deuteten bereits an diesem Abend an dass auch sie über einige Qualität verfügen und bei dem ein oder anderen ist auch noch etwas Luft nach oben, sodass ein Erfolgserlebnis in den nächsten Wochen bei den folgenden Partien locker möglich ist. Die erste Chance dazu hat man am 10.10 beim ersten Heimspiel der Saison gegen den TTC Forchheim IV.