{"id":6279,"date":"2024-11-03T21:56:58","date_gmt":"2024-11-03T19:56:58","guid":{"rendered":"https:\/\/sv-waldkirch-tischtennis.de\/?p=6279"},"modified":"2024-11-03T22:29:57","modified_gmt":"2024-11-03T20:29:57","slug":"ohne-punkte-aber-mit-schockmoment-am-doppelspieltag-erste-vergibt-grosse-chance-und-muss-sich-nach-unten-orientieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sv-waldkirch-tischtennis.de\/?p=6279","title":{"rendered":"Ohne Punkte, aber mit Schockmoment am Doppelspieltag &#8211; Erste vergibt gro\u00dfe Chance und muss sich nach unten orientieren."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>SV Waldkirch &#8211; TTC Forchheim II 5:9<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als einzige SVW Mannschaft und das gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, durfte die erste Herrenmannschaft in der vergangenen Woche in der Bezirksklasse an die Platten. Es warteten wichtige Spiele auf die Jungs und so wollte man mindestens einmal punkten um die Konkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz zu halten. Mit dem TTC Forchheim II hatte man am Montag eine Mannschaft zu Gast, die mit 3:3 Punkten gemessen an ihren Anspr\u00fcchen noch Luft nach oben hatte und man bereits seit einigen Jahren aus gemeinsamen Duellen kannte.<br><br>Das bislang verl\u00e4ssliche Doppel 1 mit Maxi\/Uli erwischte an diesem Abend zu Beginn einen Fehlstart. Gegen die beiden Br\u00fcder F. Schubarth\/T. Schubarth geriet man mit 0:2 in R\u00fcckstand. Die beiden k\u00e4mpften sich aber zur\u00fcck und es gelang mit viel Nervenst\u00e4rke der Ausgleich. Maxi und Uli hielten dann auch im Entscheidungssatz ihr starkes Niveau und drehten die Partie tats\u00e4chlich noch zum Sieg und blieben damit weiterhin ungeschlagen.<br>Felix\/Wolfgang hatten gegen die beiden Spitzenspieler Kortl\u00fcke\/Schw\u00f6rer eine schwere Aufgabe vor der Brust. Nach deutlichem ersten Satz, steigerte sich das SVW Duo doch es reichte nicht f\u00fcr einen Satzgewinn, denn die Durchg\u00e4nge zwei und drei gingen jeweils knapp in der Verl\u00e4ngerung an die G\u00e4ste.<br>F\u00fcr die wichtige F\u00fchrung nach den Doppeln sorgten dann Matthias\/Thomas. Zwar fanden die beiden zu Beginn des Matches noch nicht das richtige Konzept, mit ihrer Erfahrung gelang es aber im Verlaufe der Begegnung die richtigen Anpassungen vorzunehmen und so drehte man die Partie. Mit einem stark herausgespielten 3:1 Erfolg, ging man mit einem knappen Vorsprung in die Einzelbegegnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Felix hielt im ersten Einzel gegen Schw\u00f6rer zu Beginn gut mit, am Ende holte sich der Forchheimer aber mit mehreren Punkten in Folge den ersten Satz. Felix konnte zun\u00e4chst zur\u00fcckschlagen und mit einem 1:1 ging es in den dritten Durchgang. Beide spielten nicht an ihrem obersten Niveau, Schw\u00f6rer war aber an diesem Abend der konstantere Spieler und so musste Felix bei der Viersatzniederlage die \u00dcberlegenheit seines Gegners anerkennen. Maxi war gegen den starken Nachwuchsspieler Kortl\u00fcke weitestgehend chancenlos. Im offenen Spiel war der G\u00e4stespieler immer wieder mit starken Angriffen zur Stelle und dr\u00fcckte Maxi mehrfach seine St\u00e4rken auf, sodass das Match mit 3:0 an Forchheim ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00fchrung wechselte beim Stand von 3:2 f\u00fcr Forchheim also erstmals und Matthias konnte daran in seinem ersten Einzel nichts \u00e4ndern. Gegen T. Schubarth reichten vereinzelt gute Punkte nicht aus, sein Gegner agierte zu sicher und Matthias hatte \u00fcber die gesamte Partie hinweg nicht die notwendige Konstanz um Z\u00e4hlbares mitzunehmen. Folgerichtig musste er nach drei S\u00e4tzen Schubarth gratulieren und der Lauf der G\u00e4ste ging weiter. Diesen durchbrechen konnte dann auf tragische Weise Uli. Gegen F. Schubarth lieferte er sich in den ersten beiden S\u00e4tzen ein Duell auf Augenh\u00f6he. F. Schubarth agierte meist aus der Halbdistanz, was Uli eigentlich entgegenkam, der Forchheimer brachte aber au\u00dferordentlich viele B\u00e4lle zur\u00fcck, sodass es beim Stand von 1:1 nach einem ausgeglichen Duell aussah. Im dritten Durchgang dann der Schockmoment. F. Schubarth knickte nach einer Rettungsaktion \u00fcbel um und ging zu Boden. Es war schnell klar, dass der Abend f\u00fcr ihn beendet war und alle Beteiligten waren in Schockstarre. Nach jetzigem Stand kann aber leichte Entwarnung gegeben werden und der Besuch beim Arzt ergab wohl keine gr\u00f6\u00dferen Sch\u00e4den. Wir dr\u00fccken weiter die Daumen, w\u00fcnschen alles Gute und hoffen, dass er bald an die Platte zur\u00fcckkehren kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas im hinteren Paarkreuz, der den ganzen Trubel am Nebentisch nat\u00fcrlich mitbekommen hatte, war dann gegen den Nachwuchsspieler Klabe an der Reihe. Es war f\u00fcr beide Spieler schwierig sich auf ihr Duell zu konzentrieren, doch dem Forchheimer gelang das besser und mit einer spielerischen \u00dcberlegenheit sicherte er sich den 3:0 Erfolg gegen Thomas. So langsam wurde die Situation prek\u00e4rer, denn auch Wolfgang war im letzten Einzel des ersten Durchgang bei seiner Dreisatzniederlage chancenlos und beim Stand von 3:6 verlor man erstmals an diesem Abend den Anschluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Felix war in seinem zweiten Einzel dann im Duell der Einser gegen Kortl\u00fcke gefordert. Mit seinem unorthodoxen Spiel erwischte Felix seinen Gegen\u00fcber mehrmals auf dem falschen Fu\u00df und man merkte Kortl\u00fcke an, dass ihm gegen solch ein System trotz seiner unbestrittenen Klasse noch die Erfahrung fehlte und so war der Viersatzerfolg von Felix weitestgehend ungef\u00e4hrdet. Leider konnte Maxi am Nebentisch daran nicht ankn\u00fcpfen und eine Aufholjagd kam nicht zustande, da Schw\u00f6rer an diesem Abend eine Klasse f\u00fcr sich war und Maxi beim 0:3 nicht zu Entfaltung kommen lie\u00df.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Beim Stand von 4:7 kam mit Matthias seinem kampflosen Erfolg gegen F. Schubarth ein weiterer Punkt auf das Konto des SVW, es sollte an diesem Abend aber der letzte bleiben, denn trotz ansprechenden Leistungen, die Uli und Thomas zu bieten hatten, reichte es nicht zu weiteren Z\u00e4hlern und ihre Duelle gingen mit 1:3 bzw 2:3 verloren.                                                         So stand nach knapp drei Stunden die 5:9 Niederlage fest, bei der man sich trotz gutem Start insgesamt zu schwach pr\u00e4sentierte und in allen Mannschaftsteilen nicht das Optimum herausholen konnte, dass n\u00f6tig gewesen w\u00e4re, um Z\u00e4hlbares mitzunehmen.<br><br><br><strong>SV Waldkirch &#8211; TTC Nimburg 5:9<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viel Zeit um sich \u00fcber die Niederlage gegen Forchheim zu \u00e4rgern blieb aber nicht, denn exakt 24 Stunden sp\u00e4ter stand bereits das n\u00e4chste Heimspiel gegen das noch punktlose Team vom TTC Nimburg an. Bitter war an diesem Abend das Fehlen von Matthias, denn es war klar, dass sein Ausfall nur schwer zu verkraften war, da die Nimburger bislang auch nicht unbedingt als Lieblingsgegner vieler SVW Spieler aufgefallen waren. Erfreulich immerhin, dass Serkan seine Saisonpremiere feierte und das Team an diesem wichtigen Abend unterst\u00fctzte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Doppel, die bislang in dieser Saison eigentlich gut funktioniert hatten, waren direkt zum Start die erste gro\u00dfe Entt\u00e4uschung. Maxi\/Uli konnten erstmals in dieser Saison nicht an ihre bislang starke Serie ankn\u00fcpfen und mussten beim 1:3 ihre erste Niederlage hinnehmen. Ebenfalls nicht in die Spur fanden Felix\/Wolfgang. Das Aufb\u00e4umen nach dem 0:2 kam zu sp\u00e4t und auch die beiden mussten einige Minute sp\u00e4ter eine Viersatzniederlage hinnehmen.<br>Der Fehlstart war dann endg\u00fcltig perfekt, als Serkan\/Thomas gegen das starke Dreierdoppel ebenfalls kein Land sahen und nach drei S\u00e4tzen die Segel streichen mussten.<br><br>Es wurde allerdings noch schlimmer. Felix lie\u00df sich gegen seinen vermutlich angeschlagenen Kontrahenten, bei dem man nach jedem Ballwechsel das Gef\u00fchl hatte, man m\u00fcsse einen Arzt rufen, vollkommen aus dem Rhythmus bringen. Einfachste B\u00e4lle wurden verschlagen und Felix agierte \u00fcber weite Strecken kopflos und besch\u00e4ftigte sich mehr mit den Einlagen seines Gegners. In Satz drei brachte er eine hohe F\u00fchrung nicht \u00fcber die Ziellinie, zwar gelang ihm noch der 2:2 Ausgleich, im Entscheidungssatz folgten dann aber wieder schwere Fehler und so ging ein Spiel verloren, dass er mit seiner Erfahrung eigentlich nicht mehr aus der Hand geben durfte. <br>Die Negativspirale hielt auch im Einzel von Maxi an. Unsere Nummer zwei ist weiterhin noch viel zu unkonstant und so verkaufte er sich bei seiner 0:3 Niederlage gegen Spaich deutlich unter Wert, da sein Leistungsverm\u00f6gen eigentlich ein ganz anderes ist, er dieses aber aktuell einfach nicht dauerhaft abrufen kann.<br><br>Auch im mittleren Paarkreuz setzte sich der bittere Abend zun\u00e4chst fort. Uli agierte zu eindimensional und sein Kontrahent Schneider brachte viel zur\u00fcck und nutzte seine Chancen, wenn sie sich denn ergaben, auch in der Offensive. So war f\u00fcr Uli nicht mehr als ein Satzgewinn drin und die Viersatzniederlage die logische Folge. <br>Serkan war bei seinem Comeback im ersten Einzel relativ gut drin im Spiel. Sein Kontrahent Meyer lie\u00df sich aber nicht beirren und sobald es eng wurde, hatte er die besseren Antworten und setzte Serkan mit platzierten Angriffen zu. So war f\u00fcr unsere Nummer 4 kein Satzgewinn drin und der n\u00e4chste Punkt wanderte auf das Konto der Nimburger.<br><br>Beim Stand von 0:7 musste man zwischenzeitlich das schlimmste bef\u00fcrchten. Insbesondere nachdem auch Wolfgang gegen das Materialspiel von Heizmann chancenlos war und sich in drei S\u00e4tzen geschlagen geben musste. Nun lag es an Thomas die H\u00f6chststrafe zu verhindern und f\u00fcr den ersten Punkt zu sorgen. Thomas war bislang nicht wirklich in der Saison angekommen und wartete noch auf seinen ersten Sieg. An diesem Abend aber best\u00e4tigte er, was sich in den letzten Wochen schon im Training angedeutet hatte und mit einer konzentrierten Vorstellung und dem gut herausgespielten 3:1, holte er den ersten Punkt f\u00fcr den SVW und verhinderte damit die H\u00f6chststrafe.<br><br>Zwar blieb es dennoch ein verkorkster Abend, positiv war aber immerhin noch die Moral, denn im Anschluss betrieben Felix und Maxi mit deutlichen Leistungssteigerungen und zwei eindeutigen 3:0 Erfolgen im vorderen Paarkreuz weitere Ergebniskosmetik.<br>Daran ankn\u00fcpfen konnten auch Uli und Serkan, die in ihren zweiten Einzeln ebenfalls zeigten, dass sie es noch drauf haben und mit weiteren Siegen noch einmal auf 5:8 verk\u00fcrzen konnten.<br><br>Es gab auch beim Duell von Thomas noch M\u00f6glichkeiten das Match weiter zu verl\u00e4ngern, im entscheidenden f\u00fcnften Satz verlie\u00df Thomas aber etwas die Konzentration und so machten die Nimburger den Sack zu und entf\u00fchrten mit dem 9:5 Ausw\u00e4rtserfolg die beiden Punkte aus Waldkirch, f\u00fcr die insbesondere der verschlafene Start von allen Spielern auf SVW Seite gesorgt hatte. <br>Nach diesen beiden Niederlagen ist man in der harten Realit\u00e4t angekommen und rangiert nach f\u00fcnf gespielten Partien mit 3:7 Punkten auf Rang 6 in der Bezirksklasse, nur noch einen Punkt vor dem rettenden Ufer. Nach einer kleinen Pause wartet am 16.11 mit dem Ausw\u00e4rtsspiel beim ungeschlagenen Tabellenf\u00fchrer TTC Blau-Weiss Freiburg, die bislang h\u00e4rteste Aufgabe auf die Mannschaft.<br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>SV Waldkirch &#8211; TTC Forchheim II 5:9 Als einzige SVW Mannschaft und das gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen, durfte die erste Herrenmannschaft in der vergangenen Woche in der Bezirksklasse an die Platten. 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